Positives Denken, Gefühle, Kommunikation und Risiken
Vor lange Zeit sagte mir ein Manager, er habe seine gesamte Karriere auf zwei Sätze aufgebaut: „So what?“ (Was solls) und „why not“ (warum eigentlich nicht?).
Seine Einstellung passt hervorragend zu den guten Seiten des „positiven Denkens“, nämlich eine Sache mutig anzugehen, um sie zum Erfolg zu führen (why not). Zugleich werden „Unkenrufe“ aus dem Fachgebiet oder einer Tradition abgewehrt „So what?“. Kurz: Positives Denken kann Innovationen im Verhalten, Denken und Fühlen erzeugen.
Etwas aus einer anderen Perspektive sehen
Was die Welt bewegt, lässt sich nicht unbedingt ändern. Auch der Zeitgeist ist allgegenwärtig, und er spiegelt nicht immer die eigene Realität wider. Es ist aber möglich, viele Umstände des Lebens in einem anderen Licht zu sehen oder „aus einer anderen Perspektive“.
Die Methode, Dinge aus einer anderen Perspektive sehen zu können, ist das eigentliche Geheimnis hinter der Psychologie. Jede der Sichtweisen und alle Schulen der Psychologie gehen davon aus, dass eine neue Perspektive das Denken, Fühlen oder Handeln verändern kann. Das gleiche Prinzip wird auch zur Klärung, Veränderung und Lösung komplexer technischer oder organisatorischer Vorgänge benutzt.
Menschliche Kommunikation - von Kieselsteinen und Betonwänden
So weit, so gut. Jedenfalls, solange wir davon ausgehen, dass es sich bei beiden Partnern um Menschen handelt. In so gut wie jedem Gespräch unter Menschen gibt es Kieselsteine, Stolpersteine, über die wir fallen können und Betonwände, vor denen wir zurückschrecken. Menschen merken dies, und sie handeln dann auch wie Menschen: Ignorieren, umgehen, hinweisen, klären oder andere Wege suchen.
Mensch-Maschinen-Kommunikation - wie Computer-Programme Gefühle benutzen
Anders ist es beim Dialog von Mensch und Maschine. Eine verbreitete Theorie basiert darauf, dass „Maschinen keine Gefühle haben“. Aus diesem Satz wird oft ein logischer Fehlschluss abgleitet: „Weil sie keine Gefühle haben, können sie auch keine Gefühle erkennen“.
Sie können es längst. Sie untersuchen das geschriebene oder gesprochene Wort auf emotionale Ausdrücke, insbesondere auf Defizite. Sie können nun so programmiert werden, dass sie ähnlich verfahren wie ein Mensch – also Aussagen bestätigen, ergänzen oder infrage stellen.
Diese Programme könnten auch so eingestellt werden, dass sie ständig widersprechen, neue Aspekte einbringen oder Kritik üben.
Und sie können so ausgestaltet werden, dass sie stets bestätigen, mitfühlende Sätze hinzufügen oder alles gutheißen, was der Mensch sagt oder schreibt.
Schädlicher Optimismus durch Einsatz von KI
Besonders der letzte Fall sollte die Alarmglocken in den Ohren dröhnen lassen. Denn durch solche Programme, die KI benutzen, können falsche Hoffnungen erzeugt und Probleme verharmlost werden. (Schädlicher Optimismus, „toxic positivity“).
Das Fazit - optimistisch sein, aber kritisch bleiben
Ganz allgemein gilt also: Nicht einlullen lassen – gleich ob dir jemand etwas „schönreden“ will oder ob er, sie oder es dich durch eine „positive Haltung“ verführen will, um deine Gedanken in die gewünschte Richtung zu lenken.
Wenn das so ist, dann ist zumeist der/die andere oder die Institution, die das Programm geschaffen hat, der Nutznießer - und du könntest das Opfer sein.
Seine Einstellung passt hervorragend zu den guten Seiten des „positiven Denkens“, nämlich eine Sache mutig anzugehen, um sie zum Erfolg zu führen (why not). Zugleich werden „Unkenrufe“ aus dem Fachgebiet oder einer Tradition abgewehrt „So what?“. Kurz: Positives Denken kann Innovationen im Verhalten, Denken und Fühlen erzeugen.
Etwas aus einer anderen Perspektive sehen
Was die Welt bewegt, lässt sich nicht unbedingt ändern. Auch der Zeitgeist ist allgegenwärtig, und er spiegelt nicht immer die eigene Realität wider. Es ist aber möglich, viele Umstände des Lebens in einem anderen Licht zu sehen oder „aus einer anderen Perspektive“.
Die Methode, Dinge aus einer anderen Perspektive sehen zu können, ist das eigentliche Geheimnis hinter der Psychologie. Jede der Sichtweisen und alle Schulen der Psychologie gehen davon aus, dass eine neue Perspektive das Denken, Fühlen oder Handeln verändern kann. Das gleiche Prinzip wird auch zur Klärung, Veränderung und Lösung komplexer technischer oder organisatorischer Vorgänge benutzt.
Menschliche Kommunikation - von Kieselsteinen und Betonwänden
So weit, so gut. Jedenfalls, solange wir davon ausgehen, dass es sich bei beiden Partnern um Menschen handelt. In so gut wie jedem Gespräch unter Menschen gibt es Kieselsteine, Stolpersteine, über die wir fallen können und Betonwände, vor denen wir zurückschrecken. Menschen merken dies, und sie handeln dann auch wie Menschen: Ignorieren, umgehen, hinweisen, klären oder andere Wege suchen.
Mensch-Maschinen-Kommunikation - wie Computer-Programme Gefühle benutzen
Anders ist es beim Dialog von Mensch und Maschine. Eine verbreitete Theorie basiert darauf, dass „Maschinen keine Gefühle haben“. Aus diesem Satz wird oft ein logischer Fehlschluss abgleitet: „Weil sie keine Gefühle haben, können sie auch keine Gefühle erkennen“.
Sie können es längst. Sie untersuchen das geschriebene oder gesprochene Wort auf emotionale Ausdrücke, insbesondere auf Defizite. Sie können nun so programmiert werden, dass sie ähnlich verfahren wie ein Mensch – also Aussagen bestätigen, ergänzen oder infrage stellen.
Diese Programme könnten auch so eingestellt werden, dass sie ständig widersprechen, neue Aspekte einbringen oder Kritik üben.
Und sie können so ausgestaltet werden, dass sie stets bestätigen, mitfühlende Sätze hinzufügen oder alles gutheißen, was der Mensch sagt oder schreibt.
Schädlicher Optimismus durch Einsatz von KI
Besonders der letzte Fall sollte die Alarmglocken in den Ohren dröhnen lassen. Denn durch solche Programme, die KI benutzen, können falsche Hoffnungen erzeugt und Probleme verharmlost werden. (Schädlicher Optimismus, „toxic positivity“).
Das Fazit - optimistisch sein, aber kritisch bleiben
Ganz allgemein gilt also: Nicht einlullen lassen – gleich ob dir jemand etwas „schönreden“ will oder ob er, sie oder es dich durch eine „positive Haltung“ verführen will, um deine Gedanken in die gewünschte Richtung zu lenken.
Wenn das so ist, dann ist zumeist der/die andere oder die Institution, die das Programm geschaffen hat, der Nutznießer - und du könntest das Opfer sein.