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    <title>alles über echte gefuehle und kommunikation (Artikel mit Tag emotionen)</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/</link>
    <description>gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</description>
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    <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 14:37:58 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: alles über echte gefuehle und kommunikation - gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</title>
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<item>
    <title>Gefühle beschreiben, verstehen und teilen</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/15-Gefuehle-beschreiben,-verstehen-und-teilen.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gefühle zu benennen, ist einfacher als Gefühle zu beschreiben. Aber erst, wenn du Gefühle beschreiben kannst, werden sie dir wirklich bewusst - und auch den Menschen, mit denen du sie gerne teilen möchtest. Dieser Artikel bietet einen Ansatz.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas fällt sofort auf, wenn man sich mit Gefühlen beschäftigt: In der Wissenschaft wird ein unscharfer Begriff oft mit einem anderen erklärt, der ebenso unscharf ist. Das klingt dann so, als hätte man in einem Wörterbuch gesucht, um ein anderes Wort für das betreffende Gefühl zu finden. Ein Wort soll also ein anderes erklären. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am Ende kommt man dann auf Ähnlichkeiten, bleibt aber weiterhin an Wörtern hängen. Und so, wie das Wort „Tisch“ nicht aussagt, wozu er dient, sagt das Wort „Angst“ nicht aus, wie sie sich anfühlt. Man ist also wieder da angekommen, wo man begonnen hat. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das alles liegt nicht an der &lt;em&gt;„Unfähigkeit der Wissenschaft“&lt;/em&gt;. Es liegt daran, dass sich Gefühle der exakten Definition sehr erfolgreich widersetzen, weil sie so unterschiedlich empfunden werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle verstehen und hilfreich sein &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am Anfang habe ich geschrieben, dass Gefühle im Gehirn weitgehend analog stehen, also ohne feste Struktur. Und nun kommt die entscheidende Frage: Muss das so blieben? Kann man das gar nicht ändern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Oh doch, wir können es ändern. Aber es funktioniert nicht auf ein „Fingerschnippen“ hin und schon gar nicht mit „großen Worten“. Im Grunde gibt es nur zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1. Wir bleiben bei „analog“ und tauschen auf diese Art Gefühle aus. Wir trösten einander, umarmen einander, finden gemeinsame verbrachte Zeit einfach „schön“ oder lenken einander ab. Das hilft oft, weil manche Menschen auf keinen Fall darüber reden wollen, sondern nur Trost suchen. &lt;br /&gt;
2. Wir greifen auf den Trick der „Digitalisierung“ zurück, das heißt, wir versuchen, genau zu beschreiben, wie wir uns fühlen. Mit etwas Glück hilft dies nachhaltig, um unsere Gefühle zu verstehen oder verständlich zu machen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle zur Sprache bringen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nehmen wir einmal an, eine Freundin oder ein Freund käme zu dir und würde sagen: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„In letzter Zeit fühle ich mich immer so ängstlich!“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimm mal an, sie (er) bedeutet dir etwas. Was sagst du dann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Angst ist eine der häufigsten Gefühle, das haben viele!“&lt;br /&gt;
„Angst gehört zu den Grundkategorien der Gefühle, das ist normal!“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich nicht. Es reicht auch nicht, im psychologischen Lexikon nachzulesen, was „Angst“ ist. Denn dann weißt du immer noch nicht, unter welchen Gefühlen die Person leidet, die vor dir sitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich sinnvoller sind folgende Fragen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wie macht sich das bemerkbar?“&lt;br /&gt;
„In welchen Situationen hast du das Gefühl?“&lt;br /&gt;
Schon besser. Aber warum fragst du nicht einfach:&lt;br /&gt;
„Wie erlebst du dieses Gefühl?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage &lt;em&gt;„wie wirkt sich dieses Gefühl aus?“ &lt;/em&gt;ist immer die sicherste Frage, wenn du mehr erfahren willst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Menschen, überwiegend psychologisch vorgebildete Menschen, fragen gerne: &lt;em&gt;„Was könnte schlimmstenfalls passieren, wenn du…?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun sind nicht alle Gefühle einfach aufzulösen und nicht alle Menschen sind in der Lage, sie auf diese Weise zu beschreiben. Aber es ist ein Ansatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mit einem Freund oder einer Freundin Gespräche über Gefühle führen willst, dann achte darauf, dass derjenige, der die Gefühle hat, sie ausführlich beschreiben kann. Es geht nicht darum, dem Gefühl einen Namen zu gebe, sondern es beschreiben zu können. Zudem sollte der Berater überwiegend Fragen stellen und zuhören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle können von Außen und von Innen kommen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im täglichen Umgang miteinander benutzen wir das Wort „Gefühl“ oft in einem ganz anderen Sinne als die Wissenschaftler. Denn im Grunde ist für die Gefühle im engeren Sinne ein Auslöser nötig. Vereinfacht: Taucht der Säbelzahntiger am Horizont auf, wurden bei unseren Vorfahren Fluchtreflexe ausgelöst, möglicherweise auch Ängste. Ebenso ergeht es uns bei der Annäherung einer attraktiven Person: Sie kann den Impuls auslösen, sich ihr zu nähern, aber auch sie sexuell zu begehren. Da sind allerdings schon recht komplizierte Vorgänge, denn die Grundlagen des „Fühlens“ sind die Sensoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich werden die meisten Gefühle durch einen äußeren Impuls („Trigger“) ausgelöst, also ein Eindruck, den wir durch unsere Sinne wahrnehmen. Beim Menschen ist es zumeist das Sehen, aber es kann sich auch um etwas handeln, das wir ertasten, riechen, hören oder schmecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Modell der Gefühle - was, wenn Gefühl von Innen kommen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz zu Anfang habe ich das „Blackbox Modell“ benutzt, um zu demonstrieren, wie wir Gefühle wahrnehmen können. Bei Menschen und möglicherweise auch bei anderen Lebewesen ist das allerdings nicht der einzige Weg, Gefühle zu erzeugen. Sie können auch ohne besonderen Anlass „aus dem Inneren“ kommen – und dann wird die Sache komplizierter. Ein Teil solcher Gefühle ist höchst willkommen, beispielsweise die Lust oder die Freude, ein anderer Teil ist nicht so erfreulich. Das könnte eine plötzliche Furcht oder ein aufkommender Zorn sein. Manche Gefühle, die in uns wohnen, nehmen wir als „gemischt“ oder gar „gegensätzlich“ wahr. Das ist bei Herausforderungen oft der Fall, aber auch bei sexuellen Handlungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir damit umgehen? Die meisten Fachleute raten dazu, solche Gefühle zuzulassen und sie nicht zu bewerten. Nur, wenn sie uns häufig stören, oder gar darunter leiden, werden Experten gebraucht, die uns beraten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dies ist ein Beitrag aus der Artikelserie „Fühlen ist ein merkwürdiges Gefühl“ aus dem vierten Teil der Serie, in dem wir auf Möglichkeiten der Kommunikation von Gefühlen eingehen, also darüber, wie man über Gefühle schreiben oder reden kann. Zudem enthält dieser Teil Alltagstipps. Im März 2026 haben unsere Autoren damit begonnen, der Kommunikation (nicht nur über Gefühle) &lt;br /&gt;
mehr Platz einzuräumen. Ein Artikel heißt beispielsweise  &quot;&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/128-Kommunikation,-Gefuehle-und-Manipulation.html&quot;&gt;Kommunikation, Gefühle und Manipulation&lt;/a&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 07 Apr 2024 14:46:00 +0000</pubDate>
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    <category>beschreiben</category>
<category>emotionen</category>
<category>empfindungen</category>
<category>gefühle</category>
<category>kommunikation</category>
<category>schreiben</category>

</item>
<item>
    <title>Was alles „Gefühle“ genannt wird – sind es wirklich welche? </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/9-Was-alles-Gefuehle-genannt-wird-sind-es-wirklich-welche.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Was sind denn nun eigentlich Gefühle? Gilt das Wort „Affekte“ für sie? Oder sind sie „Emotionen“, wie die meisten Wissenschaftler behaupten? Hier findet ihr einige Erläuterungen zu Begriffen, die mit Gefühlen oder Emotionen zu tun haben – aber sind es auch welche? Wir Erläutern einige der Begriffe in einfacher Sprache.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Affekt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Wort „Affekt“ hat eine lange Geschichte – es wird heute kaum noch benutzt. Man kann es mit einem „spontanen, grundlosen Fühlen“ übersetzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aus der Lexikonwelt (1896, Brockhaus) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; Affekte sind … starke, vorzüglich unvorhergesehene Eindrücke, die in ihren Folgen den Gemütszustand des Menschen berühren und plötzlich verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Affekte sind, psychologisch wie im gewöhnlichen Sprachgebrauch eine schnell vorübergehende Veränderung im Gemütszustand. Bei jedem Affekt, sei er Entzücken oder Entsetzen, Schrecken oder Wut, tritt im ersten Augenblick eine Überraschung ein.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anwandlung (älterer Ausdruck)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwandlungen nannte man früher plötzlich auftretende, als seltsam empfundene Gefühlsregungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Außen und innen (wo Gefühle herkommen)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Gefühle und Emotionen werden durch äußere Ereignisse ausgelöst, die mit den Sinnen aufgenommen werden und als „Auslöser“ bekannt sind. Manche Gefühle „kommen“ aber auch &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/17-AEussere-und-innere-Gefuehle.html&quot;&gt;von innen,&lt;/a&gt; ohne dass es einen unmittelbaren Anlass gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bauchgefühl (unklare Bezeichnung)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauchgefühle sind kaum mehr als Meinungen. Man sagt „Bauchgefühle“, weil Magen und Darm bei manchen Gefühlen heftig gereizt werden. Manche sagen auch &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/23-Das-Bauchgefuehl-ist-kein-Gefuehl-aber-was-ist-es-dann.html&quot;&gt;Bauchgefühle&lt;/a&gt;, wenn sie ein unbestimmtes Gefühl haben, dass sie (noch) nicht beschreiben können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Emotionen (Gefühle in Bewegung)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emotionen sind die Auswirkungen von bestimmten Gefühlen, die sich &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/14-Gefuehle-und-Emotionen.html&quot;&gt;beschreiben lassen&lt;/a&gt;. Sie sind beispielsweise im Verhalten zu erkennen oder in bestimmten körperlichen Merkmalen. Sie werden von Reizen angeregt, von Neurotransmittern „auf den Weg gebracht“, und sie können bewusst wahrgenommen werden. Dabei ist es auch möglich, sie zu beeinflussen. Es gibt unterschiedliche Meinungen zum Thema, aber generell sind Emotionen immer &lt;em&gt;Gefühle, die in Bewegung sind&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Etikettierung (der Gefühle)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etikettierung nennt man einseitige, meistens vorschnell vergebene Bezeichnungen für Gefühle, Emotionen und Eigenschaften. Man sagt auch „Zuweisungen“, wenn man einen Menschen beispielsweise als „gefühlskalt“ abstempelt. Auch die Psychologie neigt dazu, Gefühle zu etikettieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gemüt (Eine Art Grundhaltung zu Gefühlen)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Das Gemüt“ war früher üblicher als „das Gefühl“. Das Gemüt war sozusagen der Gegenpol zum Geist und zum klaren Denken. Der Begriff wurde Ende des 19. Jahrhundert kaum noch gebraucht, lebte aber wieder stark auf als „Gemütsbewegung“. Damit bezeichneten Lexika den „Ausdruck des beseelten Organismus“ innere Vorgänge äußerlich anzuzeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Herzensangelegenheiten (Gefühle aus dem Herzen)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „sehen“ oder „denken“ mit dem Herzen wurden lange Zeit „warme, positive Gefühle“ bezeichnet. Im Volksmund und bei Dichtern ist dies immer noch üblich – wissenschaftlich hat es keine Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Meinungen und Ansichten, Gefühle genannt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Gefühle sind gar keine – zum Beispiel, wenn wir sagen: „Ich habe das Gefühl, dass er/sie nicht die Wahrheit sagt.“ Das kann eine Empfindung, eine Meinung oder eine Ansicht sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle als unklare Begriffe &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Gefühle“ sind eine Art Überbegriff für allerlei „psychische“, Wahrnehmungen steht – nach religiöser Auffassung auch für „übersinnliche“ Wahrnehmungen. Als „Gefühle“ werden im Volksmund auch Triebe, Regungen, unklare Zustände oder unerklärbare Phänomene bezeichnet. Deshalb benutze ich in meiner Schriftenreihe oft das Wort „Emotionen“, das meiner Ansicht nach immer für „Gefühle in Bewegung“ benutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühlskitsch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühlskitsch nennt man auch „plakative Gefühle“. Meistens handelt es sich um recht komplizierte Gefühlslagen, aus denen ein winziger Teil herausgenommen wird und einseitig dargestellt wird. (Kitschromane).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gemischte Gefühle (Mixed Emotions)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&lt;a href=&quot;https://www.lilli.ch/gemischte_gefuehle_erfahrung&quot;&gt;Gemischte Gefühle&lt;/a&gt;“ treten auf, wenn wir zwei „große“ Gefühle gleichzeitig erleben, etwa Neugierde und Angst. Einige Forscher sagen, dass sie völlig normal sind, andere denken, dass sie gefährlich sein können. Nur wenige Forscher behaupten, dass sie nicht wirklich existieren. Unabhängig davon haben die meisten Menschen schon einmal gemischte Gefühle erlebt, zum Beispiel, wenn wir&lt;em&gt; schwerwiegende  Entscheidungen&lt;/em&gt; fällen müssen. Dazu haben wir noch einen ausführlichen&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/18-Gemischte-Gefuehle-gibt-es-sie.html&quot;&gt; Meinungsbeitrag&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Meinungen und Ansichten, Gefühle genannt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Gefühle sind gar keine – zum Beispiel, wenn wir sagen: „Ich habe das Gefühl, dass er/sie nicht die Wahrheit sagt“. Das kann eine Empfindung, eine Meinung oder eine Ansicht sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Persönlichkeitsmerkmale&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/47-Persoenlichkeitsmerkmale-und-Gefuehle-gibt-es-einen-Zusammenhang.html&quot;&gt;Persönlichkeitsmerkmale&lt;/a&gt; sind psychologisch gesehen Eigenschaften der Person, die wir über lange Zeit beibehalten und die sich häufig beobachten lassen. Diese Merkmale sind also keine „Gefühle“ sondern „Eigenschaften“. Sie können aber Verhaltensweisen widerspiegeln, die Gefühle beinhalten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Psychisch oder Seelisch?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Psychisch ist im Sprachgebrauch nahezu alles, was nicht eindeutig als körperlich oder geistig beschrieben werden kann. „Psychisch“ wird mehr mit „seelisch“ assoziiert, wobei die Seele eher der Religion, die Psyche eher der Gemütsverfassung zugerechnet wird. Der richtige Gebrauch wäre also „emotional“ oder eben „Emotionen“, also weder „seelisch“ noch „psychisch“, wenn Gefühle betroffen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Stimmungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der „Gefühle“, die wir zu haben glauben, sind Stimmungen. Stimmungen sind keine Gefühle, können aber mit Emotionen verbunden sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Temperamente &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In früheren Zeiten ordnete man den menschlichen &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/48-Charakterzuege-und-Temperamente-in-der-Antike.html&quot;&gt;Temperamenten&lt;/a&gt;, von denen es nur vier gab, auch Gefühle zu. Die Heiterkeit (Freude) wurde dem Sanguiniker zugeschrieben, die Trägheit und die Abneigung dem Phlegmatiker, die Trauer der Melancholiker und die Erregbarkeit (auch Wut) dem Choleriker. „Temperamente“ werden auch heute noch manchmal als&lt;em&gt; Gefühle &lt;/em&gt;bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wertungen von Gefühlen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle gehören zum Menschsein und sind ganz offensichtlich wichtig, um unser Leben zu gestalten. Aus technisch-naturwissenschaftlicher Sicht haben wir kein Recht, sie zu beurteilen, sie aufzuwerten oder abzuwerten. Insofern sollten wir uns hüten, Gefühle in „Positiv“ und „Negativ“ einzuteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweis für Leserinnen und Leser, Lehrende und Lernende &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du unsicher bist, ob etwas als Gefühl zählt, als Emotion oder als etwas ganz anderes, kannst du in diesem Blog nachlesen oder im Internet eine wissenschaftliche Seite benutzen, die dies ausführlicher erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle den &quot;Dorsch&quot;,  hier am Beispiel des Wortes &quot;&lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/emotionen&quot;&gt;Emotionen&lt;/a&gt;&quot; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 09:44:00 +0000</pubDate>
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    <category>affekte</category>
<category>alternativen</category>
<category>begriffe</category>
<category>emotionen</category>
<category>gefühle</category>
<category>pseudo-gefühle</category>

</item>
<item>
    <title>Emotionen – wie Psychologen sie heute sehen</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/95-Emotionen-wie-Psychologen-sie-heute-sehen.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - für Grundschüler</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:9 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;375&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Funktion des Sehens und der Einordnung der Eindrücke  - aus den Aufzeichnungen des Arztes Fritz Kahn.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Artikel &quot;Emotionen – wie Psychologen sie heute sehen&quot; wurde 2025 in einfacher Sprache verfasst.  &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unser Gehirn mit all den Impulsen macht, die wir aus der Umwelt empfangen, wirklich an „Emotionen“ erzeugt, wissen wir nicht. Die Psychologie nimmt an, dass es sich dabei um einen „komplexen Vorgang handelt“. Er lässt sich also deswegen schwer beschreiben, weil er teils aus bekannten, teils aber auch aus unbekannten Komponenten besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was passiert, bevor wir  Emotionen haben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von mir mehrfach beschrieben „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/94-Wie-Du-mit-deinen-Gefuehlen-besser-umgehen-kannst.html&quot;&gt;Black-Box-System&lt;/a&gt;“ ist bestens geeignet, dies zu zeigen: Wir wissen, was in unser Gehirn „eingefüttert“ wird, und das können wir auch beschreiben. Wir wissen aber nicht genau, was unser Gehirn damit „anstellt“. Andererseits können wir aber erfahren, was dabei „herauskommt“. Typisch und allgemein bekannt ist das „Erröten“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Art von Emotionen „Verhaltenskomponenten“, zu denen alle körperlichen Reaktionen gezählt werden können, die auf eine Gefühlslage hinweisen. Beispielsweise Gestik und Mimik, Schwitzen und Erröten, weiche Knie oder erkennbarer Stolz,  ebenso wie Körperhaltungen, die zeigen, dass wir uns öffnen oder verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rückwärtsgang: Von Emotionen auf das &quot;Fühlen&quot; schließen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vereinfachten, volkstümlichen Psychologie versucht man, den Rückschluss zu finden: Wir erröten, also schämen wir uns. Wir erzittern, also fürchten wir uns. Wir fürchten uns vor zu viel Aufmerksamkeit, also machen wir uns klein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein psychologisches Lexikon weiß darüber allerdings, dass man von solchen „Verhaltenskomponenten“ nicht auf das tatsächliche Fühlen schließen sollte. Letztlich bedeutet dies, dass unser Verhalten zwar unsere Emotionen bildhaft zeigt, aber nicht immer unsere „inneren“ Gefühle ausdrückt. Wir haben ja unser ganzes Leben lang gelernt, unsere Emotionen an die Situation anzupassen, also nicht „mit der Tür ins Haus zu fallen“ oder auf keinen Fall  unsere Gefühle schonungslos zu offenbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lexikon sagt darüber aus: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Emotionen haben eine wichtige Bedeutung für Motivationsprozesse. Sie leiten zielgerichtetes Verhalten ein und begleiten es.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Mit anderen Worten: Emotionen können auch zur Manipulation eingesetzt werden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Schwierigkeit: Wirkliche Gefühle erleben und darstellen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologen stellen ich häufiger die Frage: „Wie werden Gefühle erlebt?“ Und sie versuchen, darauf Antworten im Gespräch mit Personen zu finden. Ähnliche Fragen stellen sich Schriftsteller, die Gefühle ausführlich beschreiben wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil ist mit Sicherheit schwierig, weil im Grunde nur die einzelne Person wissen kann, was sie „wirklich fühlt“, und nur sie kann diese Gefühle wirklich beschreiben. Für Schriftsteller gilt deshalb bei Gefühlen: „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/82-UEber-Gefuehle-schreiben-fuer-Schueler-sowie-Eltern-und-Lehrende.html&quot;&gt;Show, don’t tell&lt;/a&gt;. Das bedeutete, die Gefühle bildhaft zu beschreiben, was wieder nur gelingt, wenn der Autor oder die Autorin auf das Verhalten und/oder die körperlichen Empfindungen zurückgreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;214&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_lernen_320.serendipityThumb.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Einfacher Text&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dieser Text wurde in einfachem Deutsch geschrieben. Er entspricht den neuesten Betrachtungen zum Thema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/emotionen&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Bildquelle: Aus den Aufzeichnungen des Arztes Fritz Kahn, Internet-Archiv&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 10 May 2025 09:53:00 +0000</pubDate>
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    <category>einfache sprache</category>
<category>emotionen</category>
<category>gefühle</category>
<category>heute</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation - die Bedeutung von „Verstehen“ und „verstanden werden“</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/121-Kommunikation-die-Bedeutung-von-Verstehen-und-verstanden-werden.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die Grundlagen von „Verstehen“ und „verstanden werden“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Verstehen heißt zunächst, dass man mit etwas Gesagtem … passende Gedanken verbindet und die Bedeutung oder den Sinn davon erfasst. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;https://www.rhetos.de/html/lex/verstehen.htm&quot;&gt;Rhetos&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verstehen – etwas gedanklich erfassen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verstehen“ bedeutet im Wesentlichen, den Inhalt des Gesprächs in möglichst vielen Details zu erkennen und sie möglichst präzise zu erfassen. Die Nachrichtentechnik, die Kybernetik und die Rhetorik unterstützen diese Definition. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verstehen - sich in etwas einfühlen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort kann aber auch bedeuten, die Emotionen der anderen Person möglichst „nachfühlen“ zu können. Dies wird auch mit dem Wort „einfühlen“ beschrieben, in der Bildungssprache wird es dann zur „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/114-Kommunikation-Wird-Empathie-als-Schlagwort-benutzt.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;“. Die Psychologie benutzt das Wort in dieser Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Gefühl vermitteln, etwas zu verstehen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist durchaus möglich, der anderen Person das Gefühl zu geben, verstanden zu werden. Da ist eine Kommunikationstechnik, die alle Menschen benutzen können: Aktives Zuhören erzeugt Teilhabe, und Teilhabe gilt als „verstehen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verstanden werden - einfach und strukturiert reden  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mensch, der verstanden werden will, benutzt eine möglichst einfache Sprache, die er so gliedert, dass die Botschaft beim Partner auch „ankommt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff kann auch bedeuten, sich intensiv darum zu bemühen,  Emotionen so zu vermitteln, dass die andere Person sich möglichst vollständig „einfühlen“ kann. Dies ist ein sehr hoher Anspruch, der oftmals nicht erfüllt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten Fälle ist es ausreichend, der anderen Person zu vermitteln, dass du dir Verständnis für deine Emotionen wünscht. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Bedeutung für beide Partner&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem reinen Informationsgespräch kann ich jederzeit überprüfen, ob der jeweils andere alles verstanden hat. In der gleichen Weise kann ich überprüfen, ob ich selbst alles verstanden habe. Dazu benutze ich Rückfragen oder Feedback. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespräche haben oft mehrere Aspekte – zum Beispiel einen Informations- und einen Beziehungsaspekt. In einer Beziehung spielen Emotionen eine größere Rolle als in einer Zweckgemeinschaft. Aus diesem Grund wird in einigen Gesprächen viel Wert daraufgelegt, Gefühle anzusprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem überwiegend emotionalen Gespräch erzeugt „verständnisvolles aktives Zuhören“ den Eindruck, zu verstehen. Die andere Person bekommt dadurch das Gefühl, verstanden worden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig bist vor allem, die Ziele im Augen zu behalten. Durch Kommunikation kann &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/115-Kommunikation-wenn-jemand-Trost,-Rat-oder-Loesungen-sucht.html&quot;&gt;Trost, Rat&lt;/a&gt;, Lebenshilfe, eine Problemlösung  und noch viel mehr vermittelt werden, wenn sich die Partner über ihre Ziele und Möglichkeiten einig sind.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 15:39:00 +0000</pubDate>
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    <category>emotionen</category>
<category>gefühle</category>
<category>unterschiedliche begriffe</category>
<category>verstanden werden</category>
<category>verstehen</category>

</item>
<item>
    <title>Emotionen einfach erklärt</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/96-Emotionen-einfach-erklaert.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - für Grundschüler</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Viele Menschen fragen:&lt;em&gt; Was sind eigentlich Emotionen? &lt;/em&gt; Beim Erklären wird oft angenommen, dass Gefühle und Emotionen nur zwei verschiedene Namen für dieselbe Sache sind. Ich will versuchen, euch den Unterschied zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Emotionen sind &lt;em&gt;innere &lt;/em&gt;Regungen, die andere an dir erkennen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Du kannst sie auch an anderen erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sie bestehen aus einer Mischung aus angeborenem oder erlerntem Verhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hinter den Emotionen stehen biochemische Prozesse und psychische Empfindungen, die wir auch als Gefühle bezeichnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Das heißt: Wir können andere anhand ihrer Emotionen einschätzen und wir können ebenso lernen, uns selbst auf diese Weise einzuschätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Es heißt aber auch: Emotionen lassen sich kontrollieren. Das tun die Menschen nahezu alle. Das, was sie dabei tun heißt ganz allgemein „Kultur“. Sie beschreibt das erwünschte Verhalten im Umgang miteinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was auch bedeutet: Es ist ziemlich schwierig, die &lt;em&gt;echten Gefühle &lt;/em&gt;herauszubekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle fließen - wenn du sie festhalten willst, benötigst du Worte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du deine Gefühle in Worte fassen kannst, lernst du etwas über dich selbst – das ist das Wichtigste. Gefühle auszutauschen oder jemand andrem verständlich zu machen, ist wesentlich schwieriger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;214&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_lernen_320.serendipityThumb.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;einfach_sprache&quot;&gt;Dieser Artikel ist ein Versuche, den Unterschied zwischen Gefühlen und  Emotionen in einfacher Sprache zu erklären. Dazu musste ich viele komplizierte Begriff weglassen, die Wissenschaftler gerne benutzen.  Wir haben dazu etwas mehr  aus &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/95-Emotionen-wie-Psychologen-sie-heute-sehen.html&quot;&gt; psychologischer Sicht&lt;/a&gt; in einfacher Sprache.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 11 May 2025 14:41:00 +0000</pubDate>
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    <category>emotionen</category>
<category>gefühle</category>
<category>unterschiede</category>
<category>zusammenhänge</category>

</item>
<item>
    <title>Gefühle und Geist im 21. Jahrhundert</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/45-Gefuehle-und-Geist-im-21.-Jahrhundert.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Körper, Gefühl und Geist bilden im Grunde eine Einheit, weil alles, was in uns Menschen vorgeht, letztendlich „körperlich“ ist. Das hießt: Weder die Gefühle noch der Geist existieren „unabhängig“ vom Körper. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die großen Diskussionen in den Geisteswissenschaften ignorierte in der Vergangenheit aus ihrem Selbstverständnis heraus den Körper. Indessen versuchte man in der Philosophie wie auch andere Geisteswissenschaften zu allen Zeiten, aus denen etwas Schriftliches vorliegt, den Geist und die Gefühle zu trennen. Manchmal wird dabei der Eindruck erweckt, „Ratio“ (Geist, Vernunft, Sachdenken) wäre das Gegenteil von „Emotio“ (Gefühl, Empfinden). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Innerhalb der jüngeren Geschichte der Menschheit wechselte die Bedeutung von Verstand und Gefühl wie Ebbe und Flut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1. Vor der Aufklärung war das Gefühl stark an etwas Abstraktes gebunden („die Seele“ wie auch an etwas Körperliches („die Brust“, „das Herz“)). &lt;br /&gt;
2. Währen der Zeit der Aufklärung sank der Wert des Gefühls enorm. Das Idealbild war der von der Vernunft geleitete Mensch.&lt;br /&gt;
3. Die (vornehmlich deutsche) Romantik versuchte erneut, Gefühle in den Mittelpunkt zu stellen, und entfernte sich dabei bewusst von Realitäten. &lt;br /&gt;
4. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden „Technische Hochschulen“, aus denen eine andere Art von „Geist“ hervorging als derjenige, der in den Geisteswissenschaften zu Hause war. &lt;br /&gt;
5. Parallel dazu entstand die Psychoanalyse, die als kompetent für die „Seelenkunde“ angesehen wurde und die sich seither als „zuständig“ für Gefühle ansieht. &lt;br /&gt;
6. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurde die Welt mithilfe der Technik in einem Maße verändert, das zuvor nicht einmal vorstellbar war. Dabei wurden immer mehr Funktionen des Gehirns, der Gefühle, aber auch gesellschaftliche Zusammenhänge von eher biologisch-technisch orientierten Wissenschaften erläutert. &lt;br /&gt;
7. Aufgrund der Diskussion um neue Rechenmaschinen („Computer) und die neue Wissenschaft der Kybernetik wurde gegen 1970 versucht, einen Dialog zwischen &lt;em&gt;Karl Steinbuch&lt;/em&gt; (Kybernetik) und &lt;em&gt;Simon Moser&lt;/em&gt; (Philosophie) zu imitieren, der eine Klärung bringen sollte. Es gelang zwar, wurde aber bald wieder vergessen. Dabei ging es nicht ausschließlich, aber eben auch um das Denken und Fühlen. &lt;br /&gt;
8. Seither werden Gefühle teils erneut romantisiert, teils sogar verherrlicht oder erneut in „übersinnliche“ Sphären verschoben. Andernteils konnten ihre Ursachen inzwischen recht genau durch Gehirnforschung udn Biochemie beschrieben werden.&lt;br /&gt;
9. In einer vernünftigen Lehre vom Menschsein sind „Ratio und Emotio“ weder Gegensätze noch gehören sie zwei unterschiedlichen Welten an. Sie verbinden sich vielmehr in einem Prozess des „Lernens und Entscheidens“. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle verstehen heute - 2024 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige, von Vernunft getragene Sichtweise ist relativ einfach zu erklären:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- Zuerst entstehen Gefühle einfach. Wir fangen nichts damit an. Vielleicht schreien wir, wenn wir Babys sind. Und vielleicht laufen wir weg, wenn wir etwas älter sind. Später erfahren wir, dass solche Gefühle auch Namen haben. &lt;br /&gt;
- Nach und nach lernen wir, dass besonders der heftige Ausbruch spontaner Gefühle gewisse Auswirkungen hat. Je nach Resultat sagen wir uns: &lt;em&gt;„Bevor ich mich entscheide, muss ich erst einmal überlegen.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
- Je älter jemand wir werden und je schwerwiegender unsere Entscheidungen sind, &lt;em&gt;umso mehr kommt der Geist ins Spiel&lt;/em&gt;. Von den Vorgängen, die während eines Entscheidungsprozesses im Gehirn vorgehen, wissen wir wenig, und mir scheint, dass dies auch nicht unbedingt nötig ist. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Oder in einem Satz: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;h1&gt;Im Laufe unseres Lebens lernen wir, das Zusammenspiel von Geist und Gefühlen zu unserem Vorteil zu nutzen.&lt;/h1&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vielleicht fragt ihr ja nun, „was sagt denn die Wissenschaft dazu?“ Nun, es kommt ein wenig darauf an, wie man die Wissenschaft  befragt und wie neu oder angejahrt die Quellen sind, die benutzt werden. Es bedarf keiner großen Anstrengung, „Denken“ von „Fühlen“ abzugrenzen oder das Denken gar als Feind des Fühlens zu bezeichnen. Doch das bringt uns nicht weiter - wir suchen ja nach der „Schnittstelle“ in unserem Leben, die „Denken und Fühlen“ zusammenbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Denkgehirne und Fühlgehirne &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ganz verschiedenartige Denkrichtungen kommen heute zu dem Schluss, dass unser „Fühlgehirn“ und unser „Denkgehirn“ miteinander verschaltet sind. Unter anderem die Gehirnforscher selbst, aber auch durchaus Psychologen und Ökonomen. Die grundlegende Idee kommt allerdings aus der Lerntheorie, die durch die Gehirnforschung weitgehend gestützt wird. Denn „jedes neuronale Signal“ (in diesem Sinne jede Gefühlsreizung) „passiert in erster Linie den Limbus“. Der Limbus ist der Teil des Gehirns, der die Gefühle sozusagen „empfängt“. Dieser Teil des Gehirns mag nicht sehr „intelligent“ sein, aber er ist klug genug, einerseits „nicht jeden hereinzulassen“ und andererseits, bei einem ausgelösten Alarm sehr schnell zu reagieren. Ich zitiere dazu:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Limbus bewertet die ankommenden Reize nach den Kriterien bekannt vs. unbekannt, wichtig vs. unwichtig und angenehm vs. unangenehm. Der Informationsinhalt wird stets mit bereits vorhandenem Wissen verglichen und andererseits im Hippocampus emotional bewertet. Wird der Reiz als unwichtig empfunden, wird er gar nicht erst weitergeleitet. Er hat damit keine Chance als fester Wissensbestand (Neuronenpopulation) im Cortex zu landen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Cortex (im Großhirn) werden Informationen bekanntlich gespeichert. Das heißt also, dass wir nur die Gefühle „hereinlassen“, an die wir uns später erinnern müssen, um sie in Denkprozesse einzubauen. Jedenfalls im Idealfall. Jeder Mensch weiß: Das geht manchmal schief - und wir wissen wirklich nicht genau, warum das so ist. Zudem ist nicht ganz klar, wann unser Gehirn auf die riesige Datenbank zugreift und wann nicht. Denn der Mensch ist so weit frei: Er kann etwas „dennoch“ tun - sowohl gegen die Gefühlsübermacht wie auch gegen die reine Vernunft. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit dieser Aussage ist das Thema nicht erschöpft, aber zumindest ausreichend erläutert. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bereits vor Jahrzehnten wurde mit dieser Methode gearbeitet, allerdings unter anderen Voraussetzungen. Damals begann man, das Denken und Fühlen pauschal als „inneren Modell der Realität“ zu verstehen. Und genau damit erschließt sich das Thema nahezu für uns alle.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich zitiere aus den Grundzügen ():&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Eine wichtige Voraussetzung … ist, dass die inneren Modelle die Realität möglichst exakt wiedergeben. (…) Ein wichtiger Aspekt des Lernens besteht darin, die Übereinstimmung zwischen Realität und Modell zu verbessern. (…) Um ein Problem zu lösen, untersuchen wir unseren Vorrat an inneren Modelle, welche unter vielen möglichen Maßnahmen (oder Folgen solcher Maßnahmen) … mit dem geringsten Aufwand zur Lösung führt, und führen diese optimale Maßnahme dann aus. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 (Das Zitat hat den Mangel, die Gefühle nicht ausdrücklich zu erwähnen, es unterstützt aber dem Sinn nach die These, dass wir in uns selbst die Datenbank der Realitäten aufbauen und anwenden.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir können nun darüber diskutieren, wie wir zu Entscheidungen kommen, die aus Gefühlen herauswachsen. Allerdings haben wir dafür keine Belege. Die Annahme ist: Wir ordnen und bewerten unsere Erfahrungen, und wenn wir dabei zu einem Schluss gelangt sind, führen wir das aus, was sich für uns am meisten lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Strukturen der Gefühle - wie gehen wir damit um? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine weitere Diskussion, die ich hier nicht vertiefen will, ist die Struktur der Gefühle. Die Frage lautet: Wenn Gefühle, wie ich hier behaupte, analog (fließend) aufgenommen und automatisch weiterverarbeitet werden, wie können sie dann jemals in einen (digitalen) Denkprozess überführt werden? Es scheint, als wäre die Antwort gefunden: Wir können zwar keine Gefühle „direkt“ abspeichern, wohl aber eine Abfolge von Ereignissen. Es ist – wie leicht zu erkennen ist – auch ein „Lernprozess“. Wir Menschen sind nicht allein mit diesen Fähigkeiten – viele Lebewesen können dies. Schwieriger wird es schon, das Gefühl selbst, das weiterhin im Analogen herumdümpelt, zu verbalisieren oder eben zu digitalisieren. Die übliche Idee dazu ist, Gefühle anhand ihrer Entwicklung oder des Verhaltens zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate oder ein Fachvokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zitate aus: &lt;a href=&quot;https://www.uni-wuerzburg.de/fileadmin/06000060/04_Fort-_und_Weiterbildungen_Lehrkraefte/Herbsttagungen/Herbsttagung_2016/20161006_WS_04_Neurobiologie.pdf&quot;&gt;Neurobiologie, 2016&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Weitere Gedanken aus: Automat und Mensch, Berlin 1965, &quot;Mensch und Automat&quot;, und &quot;Philosophie und Kybernetik&quot;, München 1970. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 16 Apr 2024 14:07:00 +0000</pubDate>
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    <category>emotionen</category>
<category>gefühle</category>
<category>geist</category>
<category>körper</category>
<category>verstand</category>

</item>
<item>
    <title>Emotionale Verfügbarkeit - ein Unwort, wenn ihr ein Paar werden wollt </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/92-Emotionale-Verfuegbarkeit-ein-Unwort,-wenn-ihr-ein-Paar-werden-wollt.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:64 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;620&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/der_handel_mit_emotionen.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/der_handel_mit_emotionen.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/der_handel_mit_emotionen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Emotionen, Schönheit, Sex - alles &quot;verfügbar&quot;?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Der Begriff &lt;em&gt;„emotionale Verfügbarkeit“&lt;/em&gt; ist, ebenso wie das Gegenteil, die &lt;em&gt;„emotionale Nichtverfügbarkeit“&lt;/em&gt;, eine grobe Verallgemeinerung. Sie hat in der Psychologie ihren Platz, wenn von Kindern die Rede ist, deren Eltern „gefühlsmäßig“ für sie „nicht erreichbar sind.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt; Emotionale Verfügbarkeit &lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was der Begriff &lt;em&gt;„emotionale Verfügbarkeit&lt;/em&gt; wirklich bedeutet &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Beziehungen Erwachsener zueinander angeht, so ist folgender Satz gleichfalls richtig (1):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Emotionale Nichtverfügbarkeit beschreibt die Unfähigkeit, emotionale Bindungen in Beziehungen aufrechtzuerhalten. Da es schwierig ist, eine gesunde Beziehung ohne eine emotionale Verbindung zu führen, neigen solche Menschen dazu, Beziehungen als Herausforderung zu empfinden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Setzt man statt „verfügbar“ nun „bereit“ ein, so ergib sich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wer nicht bereit ist, sich auf emotionale Bindungen einzulassen, empfindet Beziehungen oft als Aufgaben, die für ihn schwer zu bewältigen sind. &lt;/em&gt; (2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Einfache Sätze zeigen uns die Wahrheit hinter &quot;emotionale Verfügbarkeit&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir den zuvor geschriebenen Satz in beide Richtungen ergänzen, umkehren würde dies heißen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn jemand in einer Beziehung bestimmte Gefühle zeigt, empfindet, sendet oder empfängt, dann wird diese Person dadurch bereichert. Wem dies jedoch nicht gelingt, der sieht die Beziehung überwiegend als Schwierigkeit an. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir könnten natürlich auch sagen: &lt;em&gt;Wenn in einer Beziehung keine Gefühle füreinander aufkommen, dann ist es keine Beziehung. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls sind wir jetzt auf der richtigen Spur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Es gibt keine emotionale Verfügbarkeit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun werden sich manche wundern – warum gibt es etwas nicht, was angeblich „in aller Munde“ ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz einfach: Weil &lt;em&gt;„Verfügbar“&lt;/em&gt; bedeutet, dass etwas vorhanden ist, was andere Nutzen können – und zwar so, dass jederzeit Zugriff darauf besteht. Die Barriere für den Zugriff ist stets der Preis – also das, was wir im Tausch dafür bezahlen müssen. In der Liebe wäre es beispielsweise eine gleiche oder ähnliche Zuneigung. Das bedeutet nun aber, dass Gefühle eben nicht verfügbar sind, sondern erworben werden – und zugänglich sind sie nur, wenn man den „Preis“ bezahlt, der dafür üblich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kein Recht auf den Zugriff zu den Gefühlen anderer &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also kein Recht auf den „Zugriff“ – und das weiß wirklich jede Frau und jeder Mann. Dabei ist sehr merkwürdig, dass bei Emotionen die Worte „Zugriff“ oder „Verfügbarkeit prüfen“ positiv gesehen werden. Würde es um sexuelle Handlungen gehen, so wäre „sexuelle Verfügbarkeit prüfen“ ein absolutes Unwort. Wenn Frau oder Mann bereit sind, Gefühle oder Sex zu schenken, dann ist das ihre &lt;em&gt;eigene Entscheidung. Es ist keinesfalls eine Frage der Verfügbarkeit. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Damen und Herren, sie sich als Psychologen oder Soziologen verstehen, sollten das wissen – und das ist meist auch der Fall. Doch es scheint zumindest so, als ob einige Personen aus dem esoterischen Umfeld dem missverständlichen Begriff „emotionale (Nicht)Verfügbarkeit“ benutzen, um ihre Lehren als „Wissenschaft“ zu deklarieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate aus einem Fachbereich oder nutzt ein entsprechendes Vokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen. Der Beitrag enthält Meinungen, die möglicherweise von offiziellen Lehrmeinungen abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
(1) Quelle des Zitats:&lt;a href=&quot;https://www.healthline.com/health/emotionally-unavailable&quot;&gt; Healthline &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(2) Als „Emotionen“ bezeichnet man den sichtbaren (erkennbaren) Anteil der Gefühle. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Sun, 26 Jan 2025 15:29:00 +0000</pubDate>
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    <category>emotionale verfügbarkeit</category>
<category>emotionen</category>
<category>liebe</category>
<category>paare</category>
<category>partersuche</category>
<category>verfügbarkeit</category>
<category>werte</category>

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