<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    
    <title>alles über echte gefuehle und kommunikation (Artikel mit Tag fühlen)</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/</link>
    <description>gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 2.5.0 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 15:05:43 GMT</pubDate>

    <image>
    <url>https://realfeelingspro.de/templates/2k11/img/s9y_banner_small.png</url>
    <title>RSS: alles über echte gefuehle und kommunikation - gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/</link>
    <width>100</width>
    <height>21</height>
</image>

<item>
    <title>Fühlen wir Menschen seit Jahrtausenden gleich? </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/131-Fuehlen-wir-Menschen-seit-Jahrtausenden-gleich.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
    <comments>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/131-Fuehlen-wir-Menschen-seit-Jahrtausenden-gleich.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://realfeelingspro.de/wfwcomment.php?cid=131</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://realfeelingspro.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=131</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:105 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;699&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_wir_sie_fragen_koennten.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_wir_sie_fragen_koennten.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_wir_sie_fragen_koennten.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Was würde sie uns wohl zum Thema sagen?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Gefühle sind nur mit Mühe beschreibbar. Aus dieser Sicht fällt es uns auch schwer, sie zu begreifen. Sie sind nicht so einfach „erfassbar“, und alles, was wir nicht wirklich mit unseren Sinnen erfassen können, ist irgendwo im Nirgendwo unseres urtümlichen Denkens angesiedelt. In meiner Sprache ist es der „analoge“ Teil der Gefühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psychologie und ihre Interpretation der Gefühle &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie interpretiert Gefühle – sie kann sie ebenso wenig zuverlässig beschreiben wie wir selbst. Immerhin soll es ja möglich sein, den Teil der Gefühle zu beschreiben, der „von außen erkennbar“ sind. Dann heißen sie Emotionen. Sie „bewegen“ uns, nehmen Einfluss auf uns und sind für andere erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Neue Gedanken - könnten Gefühlsregungen kulturabhängig sein?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerdings interessieren sich Historiker für Emotionen. Das liegt vor allem daran, dass die Annahmen, menschliche Gefühle seinen über Jahrhunderte gleich geblieben, nicht mehr haltbar ist. Vielmehr hat sich inzwischen die Sichtweise der Gefühle innerhalb eines einzigen Menschenalters erkennbar gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vereinfacht gefragt - und eine vorläufige Antwort &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfrage, stark vereinfacht, wäre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Können wir davon ausgehen, dass ein Mensch nach der neolithischen Revolution die gleichen Gefühle beibehielt wie zuvor? Oder: Fühlte ein Mensch im Mittelalter sich genauso wie einer, der heute (2026) lebt? &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr wahrscheinlich ist die Antwort „Nein“, weil die äußeren Bedingungen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Historikerin Ute Frevert schreibt dazu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Die Versuchung der Geschichte besteht darin) … Gefühle, Emotionen, Passionen in ihren jeweiligen und historisch wechselnden Erfahrungskontexten aufzuspüren. Der sprachliche und nicht sprachliche Ausdruck von Emotionen (denken wir an Musik, Bilder, Gesten und Tanz) zeigt eine ungeheure Vielfalt, sowohl sozial als auch zeitlich und räumlich. Unterschiedliche Kulturen legen unterschiedliche Regeln des emotionalen Ausdrucks fest. Der Ausdruck aber, davon geht die kulturwissenschaftliche Emotionsforschung aus, prägt die Emotion selber – die ohne Ausdruck möglicherweise gar nicht existiert.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist mit der Evolution?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal an, dass wir von der Evolution bestens damit ausgestattet wurden, uns anzupassen und vor allem, dabei etwas „dazuzulernen“. Dann ist das, was wir fühlen, eher ein Ergebnis der Kultur als der Natur, kann aber dennoch als „natürlich“ bezeichnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss noch ein Zitat von Jutta Stalvor aus ihrer 2010 vorgelegten Doktorarbeit (2). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Kulturelle Prägung ist … nicht des Menschen „zweite Natur“, sondern Teil seiner „ersten Natur“ – es ist seine Natur, über andere Menschen, über Lernen und über gesellschaftliche Einbindung ein Mensch zu werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ich selbst habe diesen Anhang 2016 für mein (inzwischen erweitertes) Gefühlsblog geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Pressemitteilung der &lt;a href=&quot;https://www.fu-berlin.de/presse/publikationen/tsp/archiv/2009/ts_20090418/ts_20090418_31/index.html&quot;&gt;FU Berlin&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
(2) &lt;a href=&quot;https://d-nb.info/1025202031/34&quot;&gt;Doktorarbeit (Stalvor)&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2026 bei sehpferd.de&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 09:27:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/131-guid.html</guid>
    <category>erlernt</category>
<category>evolution. änderung</category>
<category>fühlen</category>
<category>geschichte</category>
<category>psychologie</category>
<category>sichtweise</category>

</item>
<item>
    <title>Wie du die Gefühle anderer spüren kannst </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/66-Wie-du-die-Gefuehle-anderer-spueren-kannst.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - für Grundschüler</category>
    
    <comments>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/66-Wie-du-die-Gefuehle-anderer-spueren-kannst.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://realfeelingspro.de/wfwcomment.php?cid=66</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://realfeelingspro.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=66</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Wie du die Gefühle anderer spüren kannst und wie andere deine Gefühle raten können&quot;&lt;/em&gt; ist ein Beitrag in einfacher Sprache. Unser Autor versucht dabei, schon Grundschülern zu zeigen, was „nonverbale Kommunikation“ bedeutet und was das alles mit Gefühlen zu tun hat. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über Gefühle reden ist nicht einfach&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Gefühle zu reden ist nicht leicht. Egal, in welchem Lebensalter. Ob du Grundschüler bist, auf ein Gymnasium gegangen bist oder längste erwachsen bist – immer wieder fällt dir auf: Über Gefühle zu reden ist kompliziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Du kannst Gefühle trotzdem mit anderen teilen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gut, dass es eine andere Möglichkeit gibt, Gefühle miteinander zu teilen. Diese Methode ist uralt, und sie gab es schon, bevor es Menschen auf unserer Erde gab. Und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle drücken wir immer noch, wie die Menschen vor vielen Tausend Jahren, mit etwas aus, das wir „Körpersprache“ nennen. &lt;em&gt;Wir zeigen also mit unserem Körper, wie wir uns fühlen. &lt;/em&gt;Die Natur hat sich das so gedacht, dass die Leute, mit denen wir zusammen sind, das merken. Sie können also unsere Gefühle lesen, wenn wir sie mit dem Körper ausdrücken. In der Wissenschaft heißt so etwas „Gestik“, wenn Gefühle heftig mit dem ganzen Körper ausgedrückt werden und „Mimik“, wenn es hauptsächlich über die Gesichtsmuskeln funktioniert. Die Forscher sagen meistens „nonverbale Kommunikation“ dazu, weil keine Worte gebraucht werden. Wahrscheinlich hast du bei dir und anderen schon gemerkt, dass manche Leute besser „Gefühle lesen“ können und andere weniger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle kannst du auch teilen, wenn du nicht sagst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal denkst du sicher: &lt;em&gt;„Na ja, also ich merk das gar nicht so richtig – funktioniert das wirklich?“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh ja. Wenn du in einen Raum hineinkommst und dort andere Schüler, Studenten oder Lehrer(innen) triffst, dann erwartest du, dass dich jemand bemerkt. Tut das niemand, dann versuchst du, dich bemerkbar zu machen. Ob mit Worten oder ohne: &lt;em&gt;Du versuchst zu „kommunizieren“&lt;/em&gt;, also auch dich aufmerksam zu machen. („Kommunizieren“ heißt nicht nur reden, sondern auch, auf sich aufmerksam zu machen). Daraus hat ein berühmter Wissenschaftler den Satz gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es ist unmöglich, nicht zu kommunizieren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn du diesen Satz nicht gleich verstehst – du wirst immer wieder merken, wie eigenartig es ist, wenn du irgendwo hinkommst und alle schweigen. Aber du denkst und fühlst doch etwas, was mit den anderen zu tun hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uff! Das war ein bisschen viel, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Psst ... jetzt kommt noch ein Geheimnis &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja. Jedenfalls ist es wichtig. Es gibt nämlich ein Geheimnis, und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch, wenn du dir selber nicht klar bist, was du jetzt gerade fühlst, können andere doch merken, was in dir vorgeht.  Du verrätst deine Gefühle also auch, wenn du nichts sagst. Das ist auch der Grund, warum andere merken, dass du sie magst oder nicht magst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:5 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;202&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_eins_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in stark vereinfachtem Deutsch für Lernende ab 10 Jahren geschrieben. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 28 Apr 2024 13:31:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/66-guid.html</guid>
    <category>fühlen</category>
<category>gefühle anderer</category>
<category>gefühle zeigen</category>
<category>noverbal</category>

</item>
<item>
    <title>Ich fühle wie Du – wirklich?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/55-Ich-fuehle-wie-Du-wirklich.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
    <comments>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/55-Ich-fuehle-wie-Du-wirklich.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://realfeelingspro.de/wfwcomment.php?cid=55</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://realfeelingspro.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=55</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:33 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;408&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wir_du_ich.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/wir_du_ich.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wir_du_ich.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das &quot;WIR&quot; - es entsteht langsam - auch als Gefühl&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;Ich denk an, dich, immer an dich,&lt;br /&gt;
fühlst du nicht auch so wie ich?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ein Schlagertext zu Anfang? Und dann gar noch einer aus dem Jahr 1959? (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, was sonst? Denn die meisten Klischees über Gefühle finden wir auf kulturellem Gebiet in Schlagern. Und in diesem Artikel geht es um das Gefühl, gemeinsame Gefühle zu haben. Oder um es mit den Worten eines bekannten Psychiaters sinngemäß auszudrücken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ich fühle, dass du fühlst, dass ich fühle. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich merkt ihr, dass wir auf dünnem Eis wandeln. Wenn zwei Menschen nach sehr kurzer Zeit glauben, „gemeinsam zu fühlen“, dann ist es zumeist die Gehirnchemie, die ihnen diese Illusion vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Bruchstück eines Gefühls teilen heißt nicht: &quot;Gemeinsames Fühlen&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen in unserem Alltag nehmen sich winzige Bruchstücke ihres eigenen Gefühls, vergleichen höchst oberflächlich, und sagen dann. &lt;em&gt;„Ich habe jemanden kennengelernt, der genau wie ich fühlt.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nein, wir fühlen nicht wie andere.&lt;/strong&gt; Wir können mitfühlen, weil wir ähnliche Erlebnisse hatten, und wir können hoffen, dass unsere Gefühle ähnlich sind, wie die eines anderen Menschen. Objektiv und auf lange Sicht betrachtet, wissen wir nicht einmal, ob uns das wirklich „guttut“, solche angeblich &lt;em&gt;passenden &lt;/em&gt;Gefühle zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verführungen und Illusionen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil – wir sollten vorsichtig sein, wenn die Gefühle zu sehr übereinstimmen. Die Gefahr, dann einer Illusion zu erliegen, ist vorhanden – und je mehr wir uns nach einem bestimmten Gefühl sehnen, umso anfälliger sind wir dafür, einem Menschen zu verfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will euch diese Gefühle nicht vermiesen – und nicht alle sind gefährlich. Die typische Art, wie es passiert, geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Person A ist sehr überzeugend. Sie sucht jemanden, der bereit ist, sich ihren emotionalen oder sexuellen Interessen zu beugen. Die andere Person, also B, ist bedürftige, weil sie bestimmte Gefühle vermisst – emotionale wie auch rein sexuell. Sie würde sich aber niemals trauen, den „ersten Schritt“ dahin zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ergibt dann die bekannten „ONS“ und andere Begegnungen, nach deren Ende die Person „B“ sagt: „Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals …“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beispiel ist – aus meiner Sicht– erstens harmlos und zweitens gehört es heute zum Alltag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bewusst Illusionen suchen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich verhält es sich, wenn Gefühle zwar als Illusionen erkannt werden, der Empfänger sie aber dennoch annimmt, um in den Genuss des Gefühls zu kommen. Diese „Handel mit Gefühlen“ findet häufiger statt, als wir denken – und er ist nicht auf „Nischenbranchen“ der Prostitution beschränkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Gefahren entstehen durch Menschen mit fragwürdigen Absichten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwieriger wird es, wenn böse Absichten damit verbunden sind, wie dies bei Lockvögeln, Heiratsschwindlern, Spioninnen (Spioninnen) oder Treuetester(innen) der Fall ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die schönen Seiten gemeinsamer Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen wir mal zur schönen Seite der gemeinsamen Gefühle: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit bilden sich bei Paaren tatsächlich Gefühle, die beide teilen, und die auch nach außen erkennbar sind. Sie können etwas abstrakt als „teile des Wir“ bezeichnet werden. Diese Gefühle sind also „gewachsen“ – und si unterscheiden sich oft deutlich von den Gefühlen der ersten Begegnung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit - zum Mitnehmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsame Gefühle gibt es. Sind entstehen bei Paaren als „das Wir“, und andere können diese Gefühle wahrnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eindruck, gemeinsame Gefühle zu haben, kann durch Manipulationen erzeugt werden. Sie können aber auch Illusionen sein, die von beiden gesucht oder heimlich erhofft werden. Sie lassen sich nur kurze Zeit aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Menschen mit fragwürdigen oder kriminellen Absichten nutzen gezielt Wünsche, Hoffnungen oder Triebe, um die Gefühle anderer für eigene Zwecke zu missbrauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) (Werner Scharfenberger/Fini Busch/Aldo von Pinelli (gesungen von Peter Kraus)&lt;br /&gt;
Zitat nach der Art von Ronald D. Laing (ich denke, dass du denkst, dass ich denke)&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 09:33:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/55-guid.html</guid>
    <category>fühlen</category>
<category>gemeinsam fühlen</category>
<category>illusion</category>
<category>manipulation</category>
<category>mitfühlen</category>
<category>realittät</category>

</item>
<item>
    <title>Gefühle - sind wir jetzt schlauer?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/49-Gefuehle-sind-wir-jetzt-schlauer.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
    <comments>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/49-Gefuehle-sind-wir-jetzt-schlauer.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://realfeelingspro.de/wfwcomment.php?cid=49</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://realfeelingspro.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=49</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Für neuen Leser: dies ist der Epilog zum ersten Teil meiner Serie &quot;Fühlen ist ein wundersames Gefühl&quot;. Den &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/2-Gefuehle-Einleitung-zu-Fuehlen-ist-ein-wundersames-Gefuehl.html&quot;&gt;Prolog kannst du hier lesen&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich einige hundert Beiträge zu Gefühlen gelesen habe, mich mit den verschiedensten Modellen aus mehreren Wissenschaften beschäftigt habe, kann ich sagen: Ich weiß jetzt etwas mehr als zuvor. Aber um schlauer zu werden, musste ich mehr tun, nämlich hinter die vielen Wörter blicken, die Wissenschaftler und Laien nutzen, um Gefühle zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Theoretiker und ihre Macht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleiben wir mal bei den Profis. Für alle, die theoretische Arbeiten über Gefühle vorliegen, gilt „Alices Einwand“ – heute wie 1871, als der Begriff geschaffen wurde. Das heißt, sie benennen ein Gefühl, beschreiben es oft oberflächlich und kleben dann ein Etikett darauf. In diesem Moment wird ein Begriff gefunden, denn einige Hunderttausend Forscher, Journalisten und Laien im Munde führen und zu Papier bringen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Praktiker - Arbeiten an den Gefühlen der Person  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders diejenigen, die unmittelbar mit Menschen arbeiten: Ärzte, Psychotherapeuten oder Berater. Auch für sie mag jedes Gefühl einen Namen haben. Aber ähnlich der „Blackbox“ geht es nicht darum, die Definition des Gefühls auf eine Person „anzuwenden“, sondern das individuelle Gefühl der Person zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fragwürdige Vorstellungen an jeder Straßenecke &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bodensatz in der Gefühlswelt besteht aus Populärpsychologie, fragwürdigen Wertvorstellungen, dem Glauben wie dem Aberglauben und populären Meinungen. Oder aus völliger Unkenntnis – und die ist gar nicht so selten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit der Artikelserie (erster Teil)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich herausgefunden habe, ist dies: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Es gibt eine sehr begrenzte Anzahl von Gefühlen, die für unsere Existenz wirklich wichtig sind. Dazu gehört der Schutz der eignen Person (z. B. durch berechtigte Furcht), das Zusammengehörigkeitsgefühl (typischerweise durch Zuneigung) und die Fortpflanzung als Naturtrieb aller Lebewesen. Diese Gefühle hat die Natur uns mitgegeben. &lt;br /&gt;
2.	Alle anderen Gefühle sind Beigaben, die wir lieben oder hassen mögen, denn sie erleichtern oder erschweren unser Leben. Das ist nichts Besonderes, weil diese Gefühle zum Lebendigen gehören. &lt;br /&gt;
3.	Mit Gefühlen umzugehen, ist ein Lernprozess, der in der Jugend beginnt, dann fortgeführt wird und der in abgeschwächter Form lebenslang weitergeht. &lt;br /&gt;
4.	Bei Erwachsenen werden die unterschiedlichen Alltagsgefühle automatisch behandelt, ohne dass sie unser Bewusstsein erreichen. Da ist sinnvoll, damit wir uns auf das Wesentliche konzentrieren können. &lt;br /&gt;
5.	Falls die Automation nicht möglich ist, wird auf Archive früherer gedanklicher Lösungen zurückgegriffen. &lt;br /&gt;
6.	Wenn es dann immer noch keine Lösung gibt oder die archivierten Lösungen nicht genau passen, werden wir aufgeforderte, die Probleme zu behandeln, die daraus entstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lichtblicke in der Forschung &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich gibt es andere Definitionen von Gefühlen, denn viele Wissenschaften „kochen ausschließlich am eigenen Herd“. In den letzten Jahren wird aber deutlich, dass zur Gesundheit sowohl der Körper wie auch die Psyche und das soziale Umfeld gehört. Schon aus diesem Grund können wir die drei Bereiche „Körper, Geist und Psyche“ nicht länger in drei höchst unterschiedliche Welten aufteilen – wir müssen sie vielmehr zusammenführen. Und dazu gehören auch noch die beiden Begriffe „soziales Umfeld“ und „kulturelle Bedingungen“. Nur diejenigen, die all dies berücksichtigen, werden jemals verstehen, wie Menschen wirklich  fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Rat für alle Fälle &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, ich habe etwas vergessen. Wenn ich irgendetwas aus diesem ersten Teil der Schriftenreihe „Gefühle sind ein merkwürdiges Gefühl“ mitnehmen wollt, dann dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;h1&gt;Glaubt an euch und daran, dass ihr eure Gefühle selbst definieren könnt. Wenn sie gut für euch sind, lasst sie in Ruhe in euch wirken. Es ist nicht nötig, an einer funktionsfähigen Psyche „herumzuschrauben“. Und falls ihr Hilfe benötigt: Wendet euch beizeiten an kompetente Berater aus dem Umfeld der Medizin und der Psychologie.&lt;/h1&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Artikelserie besteht aus mehreren Teilen. Dies ist der Abschluss des ersten Teils. Die Details dazu habe ich in denselben Abschnitt eingebunden, sie werden aber weiterhin gepflegt und ergänzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Teil beschäftigt sich mit einzelnen Wissenschaften, Denkrichtungen und Sichtweisen, die sich aus den Aussagen des ersten Teils ergeben. Die Gefühle im Alltag und welche Bedeutung sie für uns haben könnten, untersuchen wir im dritten Teil. Im vierten Teil gehen wir noch einmal auf Phänomene ein, wie Mystik, Esoterik und Religion, die den Gefühlen gerne beigemischt werden. Der fünfte Teil gehört dann ganz der Liebe und den Sichtweisen auf dieses intime Thema, Für extreme Lustgefühle und ihre Auswirkungen haben wir ein anderes Blog vorgesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 14:14:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/49-guid.html</guid>
    <category>abschluss</category>
<category>erstes kapitel</category>
<category>fühlen</category>
<category>gefühle</category>

</item>
<item>
    <title>Gefühle und Soziologie  - eine komplizierte Verbindung </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/41-Gefuehle-und-Soziologie-eine-komplizierte-Verbindung.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
    <comments>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/41-Gefuehle-und-Soziologie-eine-komplizierte-Verbindung.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://realfeelingspro.de/wfwcomment.php?cid=41</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://realfeelingspro.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=41</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die Soziologie interessierte sich zunächst kaum für Gefühle, es sei denn für das menschliche Mitgefühl, das in der Soziologie gelegentlich mit „Liebe“ gleichgesetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile hat die Soziologie ein Modell entwickelt, das auf vier Komponenten beruht: &lt;em&gt;Persönlichkeit, Organismus (Körper), Sozialstruktur (unter anderem Machtverhältnisse) und Kultur. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man versucht dabei, einen Zusammenhang zwischen den vier Teilen herzustellen. Das Online-Lexikon Wikipedia (1) will wissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Keines der Systeme allein reicht als Bedingung für die Entstehung von Emotionen aus. Um festzustellen, ob dieses Modell Gültigkeit besitzt, muss es mit der sozialen Wirklichkeit konfrontiert werden, d. h. es sind Beispiele zu finden, die aufzeigen, dass dieses Modell sinnvoll ist.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Generell sieht man in dieser Forschungsrichtung Emotionen als „Bindeglieder“ zwischen den Handelnden selbst und der kulturellen und gesellschaftlichen Situation, in der sie dies tun. Das ist an sich keine ungewöhnliche Betrachtungsweise, denn wo sonst sollen die Handelnden ihre Emotionen entwickeln? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fehlte nicht an Versuchen, diese Art der soziologischen Forschung zu erläutern, doch ist oft nur schwer zu erkennen, was eigentlich mit den Worten und Sätzen gemeint ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten macht es uns noch der Deutschlandfunk (2), hilfreich mag auch noch dieser Beitrag sein, der auf verschiedenen Webseiten im Internet veröffentlicht wurde, zum Beispiel hier (3). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Wikipedia (&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Soziologie_der_Emotionen&quot;&gt;deutsch&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Sociology_of_emotions&quot;&gt;englisch &lt;/a&gt;(abweichend)&lt;br /&gt;
(2) &lt;a href=&quot;https://www.deutschlandfunk.de/emotionssoziologie-die-entdeckung-der-gefuehle-100.html&quot;&gt;Emotionssoziologie&lt;/a&gt; https://www.deutschlandfunk.de/emotionssoziologie-die-entdeckung-der-gefuehle-100.html&lt;br /&gt;
(3) &lt;a href=&quot;https://www.wiso.uni-hamburg.de/fachbereich-sowi/professuren/neckel/publikationen/pdf-container/neckel-pritz-emotion-aus-kultursoziologischer-perspektive.pdf&quot;&gt;Uni Hamburg&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist ein Beitrag aus der Artikelserie „Fühlen ist ein merkwürdiges Gefühl“. Du befindest dich im zweiten Teil, in dem erklärt wird, wer sich mit Gefühlen beschäftigt und was die betreffende Wissenschaft oder Denkschule  dazu zu sagen weiß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 14 Apr 2024 13:38:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/41-guid.html</guid>
    <category>beschreiben</category>
<category>bindestrich-wissenschaften</category>
<category>definiition</category>
<category>definitionen</category>
<category>emotionssoziologie</category>
<category>fühlen</category>
<category>gefühle</category>
<category>psychologie</category>
<category>soziologie</category>

</item>
<item>
    <title>Gemischte Gefühle - gibt es sie?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/18-Gemischte-Gefuehle-gibt-es-sie.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
    <comments>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/18-Gemischte-Gefuehle-gibt-es-sie.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://realfeelingspro.de/wfwcomment.php?cid=18</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://realfeelingspro.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=18</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    „Gemischte Gefühle“ sind heute (2024) ein Schlagwort. Ein Rocksänger hat gerade ein Album eingespielt, eine Autorin veröffentlichte jüngst ein Buch, und auch die Sexualmediziner bemühen sich, den „gemischten Gefühlen“ auf die Spur zu kommen. Wir lesen etwa bei Lilli (1):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Häufig widersprechen sich gemischte Gefühle – du hast vielleicht zugleich Neugier und Angst, Lust und Scham. Manchmal ändern sich die Gefühle während der Erfahrung. Als Faustregel empfehlen wir, dass du so lange weitermachst, wie Lust und die Neugier stärker sind als unangenehme Gefühle.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
Die Psychologie hilft uns kaum weiter. Man versucht, elementare (primäre, grundlegende) Gefühle zu isolieren und von jenen, die man als „komplex“ bezeichnet. Auch die „Komplexen“ Gefühlsinhalte bekommen jedoch Etiketten, was sich dann so liest:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Zu den komplexen Emotionen gehören Eifersucht, Schuld, Scham, Sympathie, Stolz, Dankbarkeit und Verachtung. Komplexe Emotionen haben kognitiven Inhalt. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Diese Definitionen sagen allerdings nichts darüber aus, wie sich solche Gefühle zeigen, und auch nicht, wo die Widersprüche in diesen Gefühlen liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gehören gemischte Gefühle zum Menschsein?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wer nach „gemischten Gefühlen“ sucht, findet im Internet neben den in der Psychologie üblichen „Etiketten“ sofort auch „Bewertungen“. Denn während manche Autoren, teils Psychologen, teils Nicht-Psychologen, „gemischte Gefühle“ als hilfreich für die Entwicklung ansehen, sagen uns andere, wir müssten sie überwinden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mancher mag sich daran erinnern, im Deutschunterricht den „Faust“ gelesen zu haben, den ich zunächst zitieren will:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,&lt;br /&gt;
die eine will sich von der anderen trennen: &lt;br /&gt;
Die eine hält in derber Liebeslust&lt;br /&gt;
sich an die Welt mit klammernden Organen;&lt;br /&gt;
die andre hebt gewaltsam sich vom Dust&lt;br /&gt;
zu den Gefilden hoher Ahnen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit geht es nicht um zwei Gefühle, sondern um den Widerspruch zwischen Rationalität und Sinnlichkeit. Mit „zwei Seelen“ also zwei Gefühlswelten, mögen also Goethe und seine Zeitgenossen noch „zurechtgekommen“ sein - wir sind es heute nicht mehr. Heute sehen wir unser „Gemüt“ oder unsere “Psyche“ nicht als „fest gefügt“ an. Mit anderen Worten: Zu Goethes Zeiten (und lange danach)  galt das Gemüt als „unveränderlich“ - heute glauben wir, dass sich die Gefühle im Laufe eines Lebens häufig verändern können. Hilfe von der Forschung können wir kaum erwarten, weil sich auch die aktuelle Wissenschaft nicht einig ist, was sie von einem „Mix“ in der Gefühlswelt halten soll. Wir lesen in einer Masterarbeit (2015, 2) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Gemischte Gefühle lassen sich als das gleichzeitige Erleben von zwei Gefühlen gegensätzlicher Valenz (Wertigkeit, Bedeutung) definieren … Die Existenz von gemischten Gefühlen ist jedoch umstritten. Während einige Studienergebnisse für ein Vorkommen von gemischten Gefühlen sprechen … sind andere Autoren der Meinung, dass positiver und negativer Affekt (Gemütsbewegung) die gegenüberliegenden Enden eines Kontinuums (Zusammenhanges) sind, was ein Vorkommen von gemischten Gefühlen ausschließen würde. Zwischen diesen Positionen läuft eine Debatte.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
Ergänzend könnte ich noch sagen: Die Natur hat uns die Gefühle mitgegeben. Sie eignen sich in Wahrheit nicht, um „Gegensätze“ aufzubauen. Jedes Gefühl steht für sich selbst, und die angeblichen Gegensätze stammt aus der Theorie. Das heißt: Die Natur schafft die Möglichkeit, zwei Gefühle zugleich zu erleben, und unser Lebensstil kann dies durchaus zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schwammige Gefühle und andere  Einwände&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Völlig unabhängig von dieser Diskussion müsste eigentlich gefragt werden: Kann so etwas Schwammiges wie ein Gefühl überhaupt wissenschaftlich exakt definiert werden? Und sollte dieses nicht möglich sein, wieso maßt sich die Wissenschaft dann an, Ergebnisse dazu vorzulegen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die „gemischten“ Gefühle treffen die Menschen ja in Alltagssituationen, nicht im Labor. Und wie sich der „Mix“ zusammensetzt, ist dabei zumeist völlig unklar. Wollte man einen Gefühlsmix analysieren, müssten seine Bestandteile wie auch deren Anteile offengelegt werden können. Niemand wird ernsthaft behaupten, dies tun zu können. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nehmen wir mal ein Beispiel aus dem kaufmännischen Bereich, das sehr wirklichkeitsnah ist: Jemand übertritt eine Regel und erzielt damit einen Gewinn. Das Übertreten der Regel löst bei ihm „negative“ Gefühle aus, der Gewinn aber „positive“ Gefühle. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leben mit gemischten Gefühlen - der Normalzustand?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen wir zurück zum Anfang: Sobald wir starke (oder gar überwältigend) Gefühle entwickeln, geraten wir in einen Strudel. Denn mit jedem besonders heftigen Gefühl werden wir an unsere Basisgefühle erinnert, aber auch an Regeln, Normen oder einfach Schwierigkeiten, sie auch durchzusetzen. Wir wissen, dass wir einen Teil dieser erlernten Werte, Pseudo-Werte oder einfach Annahmen überwinden müssen, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Oftmals haben wir dabei den Eindruck, wir würden damit in Bereiche einbrechen, die für uns bisher als Tabu galten. Das Gefühl, eine Regel gebrochen zu haben, ist für viele Menschen nach wie vor entsetzlich – sie fühlen sich schuldig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
So weit der Teil, der ganz allgemein gilt. Und so weit die Antwort, die ich hier aufgreife: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Solange deine positiven Gefühle, also etwa Neugier und Lust dich erfreuen und bestärken, folge ihnen. Es ist absolut nicht ungewöhnlich, bei einem starken positiven Gefühl auch ein kleines negatives Gefühl mitschwingen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr eine Lösung sucht: Es gibt gemischte Gefühle, und sie sind natürlich. Wie ihr mit ihnen umgehen soll, entscheidet niemand außer euch selbst. Zum Thema gibt es auch eine einfachere Version für alle Lehrenden und Lernenden, &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/22-Gemischte-Gefuehle-in-einfacher-Sprache-fuer-Lernende.html&quot;&gt;besonders aber für Grundschüler&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 310px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Text für Experten und kritische Leser/innen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; Dieser Beitrag vertieft eines der Themen der Artikelserie &quot;Fühlen ist ein wundersames Gefühl&quot;. Er enthält neben Fakten auch Meinungen zum Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate: (1) &lt;a href=&quot;https://www.lilli.ch/gemischte_gefuehle_erfahrung&quot;&gt; Lilli &lt;/a&gt;zu gemischten Gefühlen - Sexualkunde für Jugendliche.&lt;br /&gt;
(2) Wissenschaftliche Arbeit zu &quot;&lt;a href=&quot;https://www.grin.com/document/306650&quot;&gt;gemischten Gefühlen&lt;/a&gt;&quot; als Kontrast. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Apr 2024 13:45:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/18-guid.html</guid>
    <category>feelings</category>
<category>fühlen</category>
<category>gefühle</category>
<category>gemischte gefühle</category>
<category>grundlegende gefühle</category>

</item>
<item>
    <title>Äußere und innere Gefühle </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/17-AEussere-und-innere-Gefuehle.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
    <comments>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/17-AEussere-und-innere-Gefuehle.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://realfeelingspro.de/wfwcomment.php?cid=17</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://realfeelingspro.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=17</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Emotionen werden oft als „vielfältige“ Gefühle beschrieben. Dabei verwendet man oft die Begriffe „innere und äußere Auslöser“ („Stimuli“). Was bedeutet dies?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verarbeitung von Gefühlen mit äußeren Auslösern &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Gefühle, die uns unmittelbar treffen, sind auf sogenannte „Auslöser“ zurückzuführen, die erkennbar sind. Das sind meist Sinneseindrücke, die bei uns Menschen häufig durch das „Sehen“ also durch „optische Eindrücke“ in unser Gehirn kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:12 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;279&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/eaussere_gefuehle_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/eaussere_gefuehle_620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/eaussere_gefuehle_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Emotionen (Gefühle) werden meist von außen ausgelöst&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Dann beginnt die Verarbeitung, und wenn diese Eindrücke wichtig sind, ergreift das Gehirn Maßnahmen, die diese Gefühle für uns und/oder andere erkennbar machen. Manche Eindrücke dringen gar nicht erst soweit durch: Sie werden als „unerheblich“ eingestuft. Andere werden „behandelt“, ohne dass sie uns zu Bewusstsein kommen. Das heißt konkret, dass die Reaktionen „automatisiert“ wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie aber kommt es zu „inneren“ Auslösern? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 630px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:11 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;630&quot; height=&quot;300&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/innere_gefuehle_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/innere_gefuehle_620.jpg 630w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/innere_gefuehle_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Innere Gefühle stammen zumeist aus Erinnerungen an bereits abgespeicherte Gefühle&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich recht einfach: Unser Gehirn ist ja nicht nur darauf eingerichtet, auf Eindrücke zu reagieren und dann Maßnahmen einzuleiten – sondern auch darauf, „gefühlte“ Eindrücke zu speichern. Hat das Gehirn gerade wenig „zu tun“, dann kann es diese Gefühle wieder wachrufen. Du hast bestimmt schon erlebt, dass du dich plötzlich an Gefühle erinnerst, für die es im Moment keinen Anlass gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefahren und Ausnahmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist völlig normal. Nur in ganz wenigen Fällen erlaubt sich unser Gehirn dabei Sonderfälle – dann durchleben wir Emotionen, die sich steigern oder außer Kontrolle geraten. Solche Gefühle können gefährlich sein, und deshalb beschäftigen sich Ärzte (Psychiater) oder Psychotherapeuten hauptsächlich mit solchen Fällen.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Apr 2024 09:09:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/17-guid.html</guid>
    <category>auslöser</category>
<category>äußere</category>
<category>begriffe</category>
<category>fühlen</category>
<category>gefühle</category>
<category>gehirn</category>
<category>innere</category>

</item>
<item>
    <title>Gefühle – analog und digital</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/16-Gefuehle-analog-und-digital.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
    <comments>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/16-Gefuehle-analog-und-digital.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://realfeelingspro.de/wfwcomment.php?cid=16</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://realfeelingspro.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=16</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:13 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;296&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gefühle - analog und digital - die Umsetzung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;In dieser Artikelserie schreibe ich ständig von Gefühlen, die &quot;analog&quot; in unserem Gehirn entstehen und dort auch so abgespeichert werden. Das Gegenteil davon wären „digitale“ Gefühlen, also Gefühle, die wir in Worte und Sätze fassen können und die auf diese Weise auch beschrieben werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Analoge“ Gefühle&lt;/em&gt; sind alle Eindrücke, die wir als Gefühle empfinden können, die wir aber (noch) nicht beschreiben können.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wenn wir diesem „Eindruck“ einen &lt;strong&gt;Ausdruck&lt;/strong&gt; geben wollen, haben Menschen  mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist, sie zu beschreiben. Wenn wir das tun, dann setzen wir sie in &lt;em&gt;Zeichen, in diesem Fall in Worte&lt;/em&gt;. Das nennt man dann &lt;em&gt;„digital“&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle analog zu digital umsetzen im Alltag&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umsetzung von analogen Gefühlen in Worte ist ausgesprochen schwer. Das betrifft unter den Erwachsenen vor allem Schriftsteller, Patienten der Ärzte sowie Klienten der Psychologen und Berater. Besonders schwierig wird es, wenn das Thema „Gefühle“ oder ein Bereich solcher Gefühle an Grenzen stößt. Das ist oft der Fall, wenn von Gefühlen die Rede ist, über die wir ungern reden oder die als Tabu gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Einfache Unterschiede im Gespräch &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens wird „analog“ oft falsch erklärt. Man kann einen rein „analogen“ Prozess als „stufenlos“ beschreiben. Das bedeutet aber auch, dass alles immer im Fluss ist – so wie die Gefühle. Deshalb versuchen wir, sie zu digitalisieren. „Ich sag dir, welche Gefühle mich jetzt bewegen“ ist digital. „Ich fühle etwas für dich“ ist eine Umschreibung für den Austausch anlaloger Gefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Theorie in der Kommunikation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kommunikation sagt man oft, dass wir „nonverbal“ kommunizieren – das ist analog, weil wir dann eine nicht genau beschreibbare Sprache aus Gestik und Mimik verwenden. „Verbale“ Kommunikation heißt im Gegensatz dazu: Kommunikation durch Worte und Sätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang sollten wir noch einen Blick auf den Unterschied zwischen  „inneren“ und  „äußeren“ Gefühlen werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr euch dafür, interessiert, wie es funktioniert, Gefühle zu klären und in verständliche Sätze zu verwandeln, dann könnt ihr im Anhang noch mehr darüber lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ihr nur bis hierher gelesen habt: Wenn du wissen willst, welche Ideen wir zu den Gefühlen haben, dann kannst du das in unserem Artikel &quot;&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/11-Fuehlen-ist-ein-wundersames-Gefuehl-und-wieso.html&quot;&gt;Fühlen ist ein wundersames  Gefühl&lt;/a&gt;&quot; lesen. Darin steht auch, warum wir diesen eigenartigen Titel für die gesamte Serie gewählt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/16-Gefuehle-analog-und-digital.html#extended&quot;&gt;&quot;Gefühle – analog und digital&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Apr 2024 08:10:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/16-guid.html</guid>
    <category>analog</category>
<category>begriffe</category>
<category>beschreiben</category>
<category>digital</category>
<category>erklärung</category>
<category>fühlen</category>
<category>gefühle</category>
<category>gehirn</category>
<category>kommunikation</category>
<category>umsetzen</category>

</item>
<item>
    <title>Fühlen ist ein wundersames Gefühl – und wieso? </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/11-Fuehlen-ist-ein-wundersames-Gefuehl-und-wieso.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
    <comments>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/11-Fuehlen-ist-ein-wundersames-Gefuehl-und-wieso.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://realfeelingspro.de/wfwcomment.php?cid=11</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://realfeelingspro.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=11</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    „Fühlen“ ist eines der deutschen Wörter mit den widersprüchlichsten Bedeutungen. Am einfachsten erklärt es die Naturwissenschaft: &lt;em&gt;„Was durch die Sinne wahrgenommen werden kann, nennen wir ein Gefühl“&lt;/em&gt;. Die Geisteswissenschaft sieht mehr darin: Sie spricht von den &lt;em&gt;Regungen der Psych&lt;/em&gt;e und nennt sie „Gefühle“. Entstehen aus einem Gefühl wahrnehmbare Folgen, so sollen wir besser von „Emotionen“ sprechen. Noch im 19. Jahrhundert wurden „Gefühle“ von „Empfindungen“ getrennt. Demnach wurden Empfindungen durch äußere Zustände im Sinnesnerv, Gefühle hingegen durch Zustände im Bewusstsein erzeugt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem ich jetzt relativ viele Begriffe auf euch abgeworfen habe, werdet ihr kaum sagen: „Ach, so ist das…!“ Denn die Frage, was denn nun ein Gefühl ist und wie wir über Gefühle sprechen können, ist damit keinesfalls beantwortet. Überhaupt … die Geschichte des Wortes „Gefühle“ im heutigen Sinne ist erstaunlich kurz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wofür haben wir eigentlich Gefühle?  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle sind im Ursprung grundsätzliche und lebenswichtige Regungen, die wir auch mit vielen Säugetieren teilen. Sie bestehen im Wesentlichen aus der Wahrnehmung von Grundbedürfnissen. Haben wir genügend Nahrung, Wasser und eine schützende Behausung, so dienen uns die Gefühle hauptsächlich dazu, uns selbst zu erhalten, das soziale Miteinander zu regeln und für Nachwuchs zu sorgen. Der Mensch ist darüber hinaus in der Lage, seine Gefühle „einzuordnen“ und Ihnen einen „Stellenwert“ zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;h2&gt;Gefühle sind Eigenschaften, die die Natur uns gegeben hat und die durch die Evolution geprägt wurden. Sie dienen dazu, die Existenz des Menschen zu sichern, soziale Kontakte einzugehen und für Nachwuchs zu sorgen. &lt;br /&gt;
 &lt;/blockquote&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Körper und Gefühle arbeiten nicht grundlos zusammen  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir von den Wurzeln der Gefühle ausgehen, so befinden wir uns mitten in der Evolution. Wir haben Triebe und Gefühle, die sich bis zum heutigen Tag in Körpersprache ausdrücken. Da Körpersprache in der Natur nicht sinnlos vergeudet wird, muss sie einen Sinn haben oder jedenfalls gehabt haben. Wenn jemand behauptet &lt;em&gt;„Je intensiver … (unsere) Gefühlsregung ist, umso deutlicher reagieren wir“&lt;/em&gt;, dann hat er zwar recht. Doch bei all diesen Aussagen sollten wir nicht vergessen, dass unsere Reaktionen einen Sinn haben – denn wenn die Natur oder die Evolution etwas getan hat, dann hatte es einen Sinn. Und daraus folgt: Wir reagieren nicht &lt;em&gt;irgendwie“ körperlich&lt;/em&gt;“, sondern wir&lt;em&gt; senden Botschaften aus, indem wir körperlich reagieren&lt;/em&gt;. Das Beispiel zeigt, wie schnell wir zu Fehlschlüssen kommen, wenn wir „uns selbst sehen“. Geht man auch nur einen kleinen Schritt weiter, so schließt sich der Kreis. Wie fühlen – und senden dabei sichtbare Botschaften aus, die andere Menschen verstehen können (und offensichtlich verstehen sollen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diesen Vorgang „Kommunikation“,, und er findet immer und überall statt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das, was hier gesagt wurde, betrifft also Gefühle, die über das Verhalten für andere erkennbar sind. Und das Thema sollte uns anregen, mehr über unser Verhalten herauszufinden und Kommunikationsprozesse zu verstehen. Gefühle, die sich nicht im Verhalten niederschlagen, sind also zunächst von niemandem erkennbar – außer, wir könnten sie selbst beschreiben. Nach und nach müssen wir nun beginnen, uns mit dem „digitalisieren“ der Gefühle zu beschäftigen – oder mit der Frage, wie man über Gefühle „als solche“ sprechen kann - und das ist wirklich nicht einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Gefühle im historischen Wandel &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Überhaupt ist das Gefühl als „menschliche Regung“ erst relativ spät entdeckt worden. Und das „Sprechen über Gefühle“ wurde in früheren Zeiten nur unter Schriftstellern diskutiert, die versuchten, ihnen einen Ausdruck zu geben. Seither werden Gefühle sehr unterschiedlich beurteilt. Mal werden sie ausgesprochen blumig dargestellt, wie etwa in der romantischen Literatur, insbesondere im 19. Jahrhundert. Dann wieder wurden sie aus dem kollektiven Bewusstsein verbannt, tauchten aber immer wieder auf, zum Beispiel in der „Humanistischen Psychologe“, etwa bei Casriel („Die Wiederentdeckung des Gefühls“) oder Perls („Verlier den Verstand und komm zu Sinnen“.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Erklärung des Fühlens - in einem neuen Ansatz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Was hat das alles für uns zu bedeuten? Sind es nur Zeiterscheinungen? Können wir überhaupt erklären, was „die Gefühle mit uns machen.“ Und falls wir es können – wie können wir es anderen mitteilen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dabei kommen wir auf einen „ganzheitlichen Ansatz“, den wir aus dem Buch „Die Kybernetik des Gehirns“ entnehmen“: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; Jeder Reiz muss sich in einer Reaktion des Organismus fortsetzen und nach außen hin wieder abließen. Aber Empfindungen und damit der Reiz ist (nur dann) der Ausgangspunkt einer Leib-Seele-Reaktion, wenn die Empfindung zugleich gefühlsbetont ist (also) etwas Lockendes oder Abstoßendes für uns hat. &lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
Dieser Satz ist deswegen so aufschlussreich, weil wir daraus entnehmen können: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1. Nicht jeder Reiz von außen erzeugt ein erkennbares Gefühl.&lt;br /&gt;
2. Reize müssen offenbar eine Art „Reise“ antreten, bevor sie als Gefühle wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
3. Soll es zu Emotionen kommen (also wahrnehmbare Folgen), so muss unsere Gefühlswelt heftig angestoßen werden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nehmen wir an, dies wäre der Fall. Dann hätten wir also ein Gefühl, aber wir wären immer noch nicht in der Lage, es einzuordnen. Das ist nur dann verständlich, wenn wir unterstellen, dass Gefühl zunächst immer „analog“ stehen, also sozusagen „fließend und ohne nachvollziehbare Struktur“ in unser Gehirn einfließen. Für die meisten Säugetiere, auch die Primaten, ist das absolut in Ordnung. Die grundlegenden, überlebenswichtigen Gefühle sind dazu da, uns zu nähern, einander abzuweisen oder uns fortzupflanzen. Das muss der Gorilla oder Schimpanse nicht verstehen. Er lebt damit. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Mensch will alles genauer wissen – gelingt es?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Mensch allerdings will mehr – er möchte sich selbst durchschauen. Einige Jahre lang sprossen „Selbsterfahrungsgruppen“ aus der Bewegung der „Humanistischen Psychologie“. Sie sollte dazu dienen, die eigenen, teils verborgenen Gefühle in der Gemeinschaft zu erforschen. Dabei wurden tatsächlich oft verborgene Gefühle freigelegt, also „erfahren“, aber deswegen noch nicht „verstanden“. Denn immer wieder scheiterte die „Umsetzung“ des Gefühls aus der „Ursuppe“ unstrukturierter Empfindungen in Sprache. Mit anderen Worten: Die Gefühle kommen bei solchen Methoden zwar zum Vorschein, können aber vorerst nur holprig oder gar nicht in Sprache umgesetzt werden. Auf diese Weise kommen sie nicht ins „Archiv“, das heißt, wir können sie nicht in den Teil des Gehirns übertragen, der für das „Einordnen“ zuständig ist. Und wir können sie deshalb auch nicht in Sprache abrufen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das ist nicht neu. Schon Goethe soll es gewusst haben, indem er schrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Teilen kann ich euch nicht dieser (meiner) Seele Gefühl.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Es wird gerne auch zitiert als:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Redet sie Seele, so redet die Seele nicht mehr.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;Seele, Psyche und Co – was ist das genau?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Womit wir bei der Seele wären, die wir auch „Psyche“ nennen oder schlicht: „Die Welt der Empfindungen“. Die Psyche hatte ursprünglich eine eher metaphysische Bedeutung, die Seele hingegen eher eine religiöse. Indessen vermischten sich die Bedeutungen in der Sprache schnell, da die meisten Menschen keine Fremdwörter verwendeten („Psyche“), währen das Bildungsbürgertum solche Worte begierig aufgriff. Das Substantiv „die Psyche“ gehört bereits in 20. Jahrhundert, Ende des 19. Jahrhundert sagte man bestenfalls „&lt;em&gt;Was auf das Seelenleben Bezug hat oder in dasselbe mit aufgenommen ist.&lt;/em&gt;“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zum Ende des 19. Jahrhunderts interessierten sich die Menschen erstmals für das „Psychische“, das auch als „Seelenleben“ bezeichnet wurde. Damals wurde der Begriff&lt;em&gt; „Seelenlehre&lt;/em&gt;“ nach und nach durch &lt;em&gt;„Psychologie“&lt;/em&gt; ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zunächst vereinnahmt die Psychologie die Gefühle &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sich die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/12-Die-Psychologie-als-Hueter-der-Gefuehle.html&quot;&gt;Psychologie &lt;/a&gt;so intensiv mit der menschlichen Psyche beschäftigt, wird vielfach angenommen, dass diese Wissenschaft besonders kompetent sind, wenn es darum geht, Gefühle zu erklären. Inzwischen sind die Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften aber an einem Punkt angelangt, an dem sie mitreden können. Ein typisches Beispiel dafür ist die &lt;em&gt;Neuropsychologie. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/13-Die-Psychologie,-die-Gefuehle-und-wir.html&quot;&gt;traditionelle Psychologie&lt;/a&gt; Gefühle beschreibt, habe ich an anderer Stelle zusammengefasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Artikelserie findet du auch einen Beitrag, was alles &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/9-Was-alles-Gefuehle-genannt-wird-sind-es-wirklich-welche.html&quot;&gt;Gefühle genannt wird &lt;/a&gt;- du kannst nachlesen, wo der Begriff überall verwendet wird. Wenn du wissen willst, welche Wissenschaften und Denkrichtungen sich mittlerweile mit Gefühlen beschäftigen, dann lies den Artikel &quot;&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/10-Der-Siegeszug-des-Begriffs-Gefuehle-und-einige-Irrtuemer.html&quot;&gt;Der Siegeszug des-Begriffs Gefühle und einige Irrtümer darüber&lt;/a&gt;.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat  von A.F. Marfield &quot;Die Kybernetik des Gehirns&quot;, Berlin 1970.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 11:44:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/11-guid.html</guid>
    <category>begriff</category>
<category>begriffe</category>
<category>buch</category>
<category>emotionen</category>
<category>feelings</category>
<category>fühlen</category>
<category>gefühle - technisch</category>
<category>gehirn</category>
<category>historisch</category>
<category>kybernetik</category>
<category>modern erklärt</category>
<category>neuropsychologie</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Ein Modell der Gefühle – technisch und stark vereinfacht</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/8-Ein-Modell-der-Gefuehle-technisch-und-stark-vereinfacht.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
    <comments>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/8-Ein-Modell-der-Gefuehle-technisch-und-stark-vereinfacht.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://realfeelingspro.de/wfwcomment.php?cid=8</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://realfeelingspro.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=8</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:7 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;274&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_gefuehle_black_box_mod.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_gefuehle_black_box_mod.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_gefuehle_black_box_mod.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Stark vereinfachtes Modell für Gefühle&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Das einfachste Modell der Gefühle, das wir in unserer Artikelserie benutzen, ist eine „Blackbox“ der Gefühle. Das ist ein Kasten, in den man nicht hineingucken kann. Wir nehmen zunächst an, dass unser Gehirn vielleicht so ein Kasten sein könnte. Schließlich sieht man ja nicht, was da drinnen passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rückkoppelung bei bestimmten Gefühlen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik (oben) enthält einen zusätzlichen Aspekt: Gefühle werden nicht einfach angestoßen und bewirken dann etwas, sondern sie haben oftmals auch eine Wirkung auf andere. Diese anderen reagieren dann auch wieder auf uns, das nennt man  Rückkoppelung. Das heißt, indem wir unseren Gefühle zeigen, verändert sich auch etwas, das uns selbst betrifft. Ein Beispiel  wäre eine&lt;em&gt; innige Liebe&lt;/em&gt;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle rein technisch betrachtet&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die „Blackbox“ (etwa 1950) als Modell erwähnt wurde, hatte der Arzt Dr. Fritz Kahn bereits die Idee, das menschliche Empfinden als „technisch“ dazustellen (etwa gegen 1940). Der Karlsruher Professor Karl Steinbuch wurde (ebenfalls 1961) bekannt durch sein Buch „Automat und Mensch“, welche Parallelen zwischen Menschen und Maschinen als informationsverarbeitende Systeme aufzeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Sehen, das Gehirn und die Gefühle &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:9 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;375&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Gehirn, aufgeteilt in Räume, in denen Bilder ausgewertet werden&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innere des Gehirns ist heute keine „Blackbox“ mehr – wir wissen inzwischen ziemlich sicher, dass unser Gehirn im Inneren einen „Navigator“ enthält, der mit unseren Gefühlen umgehen kann. Im Bild, das aus dem Repertoire von &lt;em&gt;Dr. Kahn&lt;/em&gt; stammt, habe ich symbolisch den Vorgang des optischen Eindrucks von Gefühlen hervorgehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild, das durch die Linse des Auges entsteht, wird durch den „Kameramann“ auf den wichtigsten Gegenstand gerichtet. (Bei den meisten Säugetieren: auf Gefahren, auf Nahrung oder auf mögliche Partner(innen).) Sodann versucht das Gehirn, sofort festzustellen, was angesichts des Bildes zu tun ist. Dazu muss es beurteilt (interpretiert) werden. In den meisten Fällen handelt es sich um Alltagssituationen, die schon automatisiert sind. Dann ergibt es für das Gehirn kein Handlungsbedarf. Sollten der Bildinterpreter aber feststellen, dass etwas Ungewöhnliches passiert, so muss es entscheiden, ob eine Sofortmaßnahme nötig ist. Möglicherweise ist es nötig, eine Problemlösung zu versuchen. Alles, was wir sehen, kann aber auch Gefühle auslösen, und in solchen Fällen sind oft Maßnahmen erforderlich, um diese zu verstärken oder abzuschwächen. Rein technisch geschieht dies, indem das Gehirn körpereigene Drogen (Botenstoffe) freisetzt. Sie sind zum Beispiel nötig, um Gefahren zu meistern oder uns auf sexuelle Begegnungen vorzubereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Letztlich bleibt unklar, wie sich unser Gehirn entscheiden wird&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dabei „herauskommt“, wenn Gefühle im Spiel sind, entscheidet der „Navigator“ oder „Gehirnmanager“. Und wie er dabei genau vorgeht, wissen wir nicht. Denn genau an diesem Punkt, also zwischen &lt;em&gt;dem Impuls&lt;/em&gt; und der tatsächlichen Ausführung (oder der Sichtbarkeit) liegt der Entscheidungsprozess. Er ruht weiterhin in einer „Blackbox“, das heißt, wir wissen nicht genau, wie die genauen Abläufe im Gehirn funktionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den weiteren Ablauf der Gedanken zu Gefühlen aus dieser neuen, ungewohnten Sichtweise zu verstehen, wäre es sinnvoll, als nächstes den Beitrag über &lt;em&gt;„&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/16-Gefuehle-analog-und-digital.html&quot;&gt;Gefühle - analog und digital&lt;/a&gt;“&lt;/em&gt; zu lesen. Die Begriffe rund um die Gefühle werden an anderer Stelle auch noch konservativ erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Texte in vereinfachtem Deutsch&quot;&gt;&lt;em&gt;Dieser Text wurde in vereinfachtem Deutsch für Lehrende und Lernende verfasst. Gegebenenfalls kann es nötig sein, weitere Quellen zu suchen, die wissenschaftlich präziser sind, aber auch mehr Ansprüche an die Leserinnen und Leser stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die gängigen Modelle der Philosophie und der Psychologie nicht mit der hier vertretenen Ansicht übereinstimmen. Lernende, die Referate über Gefühle halten sollen, sind oft besser beraten, wenn sie auf die psychologische Sicht zurückgreifen. Lehrende können dieses Modell jedoch zur Diskussion stellen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Grafik oben: &amp;copy; 2024 by  Liebesverlag.de&lt;br /&gt;
Grafik unten: Nach der Illustration im Buch von Dr. Kahn.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Apr 2024 16:01:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/8-guid.html</guid>
    <category>begriff</category>
<category>fühlen</category>
<category>gefühle</category>
<category>gefühle - technisch</category>
<category>gehirn</category>
<category>kybernetik</category>
<category>modern erklärt</category>

</item>
<item>
    <title>Das Wort „Gefühle“ – seit wann gibt es das?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/7-Das-Wort-Gefuehle-seit-wann-gibt-es-das.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - für Grundschüler</category>
    
    <comments>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/7-Das-Wort-Gefuehle-seit-wann-gibt-es-das.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://realfeelingspro.de/wfwcomment.php?cid=7</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://realfeelingspro.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=7</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    Das Wort Gefühl, das wir heute alle kennen, hat eine relative kurze Geschichte. Wenn ein Mensch ziemlich „am Boden zerstört“ war, sagte man früher auch „er hat seine Gefühle verloren“ oder „er hat das Gefühl verloren“. Ähnlich wurde es auch für „ganz wilde Triebe“ gebraucht, die aus der menschlichen Natur kommen. Sie sind plötzlich da -  und sie spielen in &lt;em&gt;der Liebe&lt;/em&gt; eine große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Lexikon, das um 1900 erschien, wurde nach und nach klarer, was man im Deutschen mit „Gefühlen“ meint (sprachlich angepasst) (1):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Gefühle sind die Besonderheiten des Menschen, von Eindrücken, Beobachtungen und Vorstellungen berührt zu werden – zum Beispiel können sie Lust erzeugen oder auch Traurigkeit.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das könnte man auch heute noch so sagen. Inzwischen beschäftigen sich vor allen Dingen zwei Gruppen von Leuten mit Gefühlen: Künstler und Wissenschaftler. Künstler wollen Gefühle zeigen und an uns „rüberbringen“, Wissenschaftler wollen sie erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wer erklärt Gefühle?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Wissenschaften sind sehr alt, zum Beispiel die Philosophie. Sie will uns erklären, was mit uns Menschen los ist – nicht nur bei Gefühlen. Dazu kommt noch die Psychologie, das ist eine Wissenschaft, die sich mit allem beschäftigt, was wir fühlen und wer wir sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu ist, dass wir uns mit dem Gehirn selbst beschäftigen. Seither wissen wir, dass die Gefühle dort sozusagen „geprüft“ werden, bevor etwas damit passiert. Und seit wir mehr über das Gehirn wissen, haben wir auch erfahren, dass es eine „Körperchemie“ gibt. Und die kann unsere Gefühle so beeinflussen, dass wir uns besser fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch mehr Leute, die uns sagen wollen, was Gefühle sind. Aber am Ende bleibt uns nichts anderes übrig, als selber herauszufinden, was wir Fühlen und was Gefühle „mit uns machen“. Denn die Art, wie wir leben, ändert sich und unsere Vorstellungen verändern sich auch – nicht nur die von jungen Menschen, sondern bis ins Alter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ergänzung zur Reihe &quot;Fühlen ist ein seltsames Gefühl&quot; für Grundschüler.&lt;br /&gt;
(1) Nach Meyers Lexikon, aber an einfache Sprache angepasst. &lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 310px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;202&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_eins_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gefühle - in einfachem Deutsch&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dieser Text wurde in einfachem Deutsch geschrieben. Eine ausführliche Version für &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/5-Seit-wann-reden-wir-von-Gefuehlen-und-wie-nannte-man-sie-vorher.html&quot;&gt;Lehrende und Lernende&lt;/a&gt; liegt ebenfalls vor. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Apr 2024 09:28:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/7-guid.html</guid>
    <category>begriff</category>
<category>buch</category>
<category>einfache sprache</category>
<category>fühlen</category>
<category>gefühle</category>
<category>historisch</category>
<category>lernende</category>
<category>schüler</category>
<category>sehpferd</category>

</item>
<item>
    <title>Seit wann reden wir von Gefühlen - und wie nannte man sie vorher?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/5-Seit-wann-reden-wir-von-Gefuehlen-und-wie-nannte-man-sie-vorher.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
    <comments>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/5-Seit-wann-reden-wir-von-Gefuehlen-und-wie-nannte-man-sie-vorher.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://realfeelingspro.de/wfwcomment.php?cid=5</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://realfeelingspro.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=5</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;675&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_in_alter_zeit.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_in_alter_zeit.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_in_alter_zeit.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Als das Wort Gefühle noch selten gebraucht wurde ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wenn du wissen willst,  wie lange es schon das Wort Gefühle im heutigen Sinne gibt, lies diesen Artikel. Er ist ziemlich lang, und  deswegen sagen wir dir schon jetzt: du brauchst ein bisschen Geduld.  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Gemüt und der Affekt  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefühl als „menschliche Regung“ wurde erst spät in den deutschen Sprachgebrauch aufgenommen. Zuvor benutzte man den Begriff „das Gemüt“ für die Zusammenfassung von Zuständen, die uns bewegen. Im heutigen Sprachgebrauch heißen sie „Emotionen“. Damals allerdings nannte man sie auch „Affekte“, weil sie nicht restlos willentlich gesteuert werden konnten. Um zu beschreiben, was das Gemüt umfasste, schauen wir unter „Gemütsbewegungen“ in Meyers Lexikon von 1895:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Gemütsbewegungen nennt man diejenigen geistigen Erregungszustände, welche den Körper deutlich in Mitleidenschaft ziehen, wie Freude, Schmerz, Schrecken, Scham etc.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Schon damals war man sich nicht sicher, ob man „Gefühle“ separat ansehen sollte oder unter die „Affekte“ einreihen müsste. Man kam zu dem Schluss, dass man diejenigen Emotionen „Affekte“ bezeichnen müsste, die sich als &lt;em&gt;„rasch vorübergehende Abweichungen vom natürlichen Gleichgewicht des Seelenlebens“&lt;/em&gt; entpuppen. Die anderen, „edlen“ Gefühle galten als „Bestandteile des menschlichen Charakters“. Dazu würden unter anderem die Liebe zu Ehefrau und Kindern sowie das Ehrgefühl gehören. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Diese Einteilung in „flüchtige Leidenschaften“ und „tugendhafte Gefühle“ ist zwar völlig unwissenschaftlich, wirkt aber bis zum heutigen Tag nach. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wer spricht über Empfindungen und Leidenschaften?  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Sprechen über Gefühle“ ist ohnehin eine Idee, die uns erst im 19. Jahrhundert begegnet, und hier hauptsächlich unter Schriftstellern. Sie waren gefordert,&lt;em&gt; gefühlsstarke Texte&lt;/em&gt; zu produzieren, als sich die deutsche Romantik verbreitete und zahllose Anhänger fand. Dabei spielten die „&lt;em&gt;Gefühle aus dem Inneren&lt;/em&gt;“ erstmals eine tragende Rolle, während man zuvor glaubte, Gefühle würden „von außen“ an die Menschen herangetragen. Erst im 20. Jahrhundert diskutierte man, ob es sinnvoll sei, sich über Gefühle in Gesprächen auszutauschen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aus der Seele, aus der Lust, aus der Brust &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Quellen verweisen darauf, dass der Ausdruck „Gefühl“ in erster Linie mit „Sinnlichkeit“ in Verbindung gebracht wurde. Auch in der Dichtung muss man das Wort „Gefühl“ noch mit der Lupe suchen. Als globaler Begriff für „die“ Gefühle kommen nur ausgesprochen wenige Quellen infrage, die zudem als „mundartlich“ bezeichnet werden. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Denn alle Gefühle, große und kleine,&lt;br /&gt;
Kommen aus der Seele alleine. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 (Im Original: Mittelniederländisch, 1864, in „der leken spieghel“)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Allgemeinen stand das „Gefühl“ aber auch stellvertretend für „die Lust“, beispielsweise:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; „Sanfte Gefühle, von dir einst durchdrungen … die Schäferin war ihr Gesang“.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 (Friedrich Karl Kasimir von Creutz, ca. 1750.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Oder, in ähnlicher Weise:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ihr, o Schönen dieser Zeit, ihr galanten Schäferinnen, &lt;br /&gt;
Anders hab&#039; ich nichts vor euch, nehmt den besten meiner Sinnen, &lt;br /&gt;
Nehmt das zärtliche Gefühle und die treue Redlichkeit.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 Johann Christian Günther, Dichter, 1732.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der schnelle Wandel des Begriffs in Lexika &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn überhaupt von Gefühlen als „Regungen aus dem Inneren“ gesprochen und geschrieben wird, dann unter dem Stichwort „Gefühl – psychologisch“. Die neue Wissenschaft tauchte beispielsweise in „Mayers Konversationslexikon“ (1885-1892) auf. Dort wird auch bereits ein Kernsatz erwähnt, der bis heute Gültigkeit hat:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;In der Natur der Gefühle ist es begründet, dass sie der äußern Darstellung und Mitteilung durch (sichtbare oder hörbare) Zeichen große Schwierigkeiten bieten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Interessant ist dabei, dass schon 1895 die Trennung von „Gefühlen“ und „Gefühlen psychologisch“ aufgehoben wird, denn nun leitet Meyers den Abschnitt so ein:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Gefühl bezeichnet im abstrakten Sinne die Eigentümlichkeit oder Fähigkeit der Seele, durch Empfindungen, Wahrnehmungen und Vorstellungen angenehm oder unangenehm berührt zu werden. Im konkreten Sinne die dadurch entstehenden mannigfaltigen Gefühle der Lust oder Unlust.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(Nicht im Internet zu finden, Besitz des Autors).&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die neue Version war offensichtlich eine Folge der Forschungen des Leipziger Professors Wilhelm Wundt (1832 – 1920). Er begründete ein an die Naturwissenschaften angelehnte Beweisführung für das, was uns als „Gefühle“ bekannt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Seither werden Gefühle sehr unterschiedlich beurteilt. In der Literatur wie auch im Volksmund benutzt man eher das Wort „Gefühl“, während man ansonsten eher von „Emotion“ spricht. Der Begriff „Gemüt“ geht hingegen immer mehr zurück und die natürlichen Gefühle werden nicht mehr als bloße „Affekte“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit der historische Rückblick auf das Wort. Ich empfehle, noch die Ergänzung zu lesen. Dort führe ich verschiedene Gruppen auf, die sich mit &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/10-Der-Siegeszug-des-Begriffs-Gefuehle-und-einige-Irrtuemer.html&quot;&gt;Gefühlen beschäftigen&lt;/a&gt; und schreibe kurz über die Sichtweisen, die dabei vertreten werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du wissen willst, warum die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/12-Die-Psychologie-als-Hueter-der-Gefuehle.html&quot;&gt;Psychologie&lt;/a&gt; eine so wichtige Rolle bei den Betrachtung der Gefühle spielt, dann lies hier weiter. Du kannst die Einleitung auch Überschlagen, wenn du wissen willst, wie die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/13-Die-Psychologie,-die-Gefuehle-und-wir.html&quot; title=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/13-Die-Psychologie,-die-Gefuehle-und-wir.html&quot;&gt;Psychologie Gefühle einordnet&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du danach suchst, was  der Unterschied zwischen &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/14-Gefuehle-und-Emotionen.html&quot;&gt;&lt;em&gt;Gefühlen &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;Emotionen&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; ist, kann es hilfreich sein, den verlinkten Beitrag zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vereinfachte Version für Grundschüler ist ebenfalls vorhanden. Sie trägt den Titel: &quot;&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/7-Das-Wort-Gefuehle-seit-wann-gibt-es-das.html&quot;&gt;Das Wort Gefühle - seit wann gibt es das?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Soweit Meyers zitiert wird: &quot;&lt;a href=&quot;https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=106454  &quot;&gt;retrolib&lt;/a&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Weitere Wörterbuch-Zitate nach einer neueren Ausgabe von Meyers.&lt;br /&gt;
Wörterbuchnetz-Zitate,&lt;a href=&quot;https://woerterbuchnetz.de/DWB/gefühl&quot;&gt; Grimm&lt;/a&gt;, hier nachzulesen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Weiterhin herangezogen: &lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/gebiet/biologische-psychologie-und-neuropsychologie&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/neuropsychologie/8714&quot;&gt;Spektrum&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Bild von Leon Lebègue, historisch, Detail, Buchillustration.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text aus Kapitel 1 der Online-Reihe &quot;Fühlen ist ein seltsames Gefühl&quot;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Apr 2024 11:53:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/5-guid.html</guid>
    <category>begriff</category>
<category>fühlen</category>
<category>historisch</category>
<category>lehrende</category>
<category>lernende</category>

</item>
<item>
    <title>Einfache Sprache</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/4-Einfache-Sprache.html</link>
            <category>interna</category>
    
    <comments>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/4-Einfache-Sprache.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://realfeelingspro.de/wfwcomment.php?cid=4</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://realfeelingspro.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Den größten Teil dieses Blogs (und des Buches, das darin enthalten ist) habe ich in einfachem Deutsch verfasst. Diese vereinfachte Sprache wird von den meiste Leserinnen und Lesern bevorzugt.  Ein kleiner Teil enthält dennoch Fremdwörter, die ich in einem anderen Teil dieses Blogs erläutere. Um auch sehr jungen Menschen und Ausländer  für diese Texte zu begeistern, habe ich einige Artikel in einer stark vereinfachten Sprache verfasst, die auch Grundschüler verstehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verwenden drei Kennzeichnungen dafür:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrende und Lernende ab 10 Jahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 310px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;202&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_eins_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Lehren und Lernen - für Lernende ab 10 Jahren und Lehrende - Tafel grün&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Für alle Lehrenden und Lernenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;214&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_lernen_320.serendipityThumb.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;einfache sprache&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Für Lehrende und Lernende aller Altersstufen - Tafel schwarz&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle, die das Thema für sich vertiefen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 310px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Für alle, die etwas in die Tiefe beim Thema gehen wollen - Tafel weiß.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Apr 2024 10:58:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/4-guid.html</guid>
    <category>einfache sprache</category>
<category>fühlen</category>
<category>kommunikation</category>

</item>
<item>
    <title>Gefühle – Einleitung zu „Fühlen ist ein wundersames Gefühl“</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/2-Gefuehle-Einleitung-zu-Fuehlen-ist-ein-wundersames-Gefuehl.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
    <comments>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/2-Gefuehle-Einleitung-zu-Fuehlen-ist-ein-wundersames-Gefuehl.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://realfeelingspro.de/wfwcomment.php?cid=2</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://realfeelingspro.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=2</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Schon mein Titel &lt;em&gt;„Fühlen ist ein wundersames Gefühl“&lt;/em&gt; mag viele meiner zukünftigen Leser zweifeln lassen. Wieso kann „Fühlen“ ein „Gefühl“ sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Doch wer Schulaufsätze, Novellen und andere Schriften durchsucht, wird schnell erfahren, wie viele Menschen „Gefühle fühlen“. Ich fand das „bejahende Fühlen deiner Gefühle“ ebenso wie man „Fühlen erlernen“ kann oder wie du „Kontakt zu deinen Gefühlen“ herstellen kannst. Das sind alles Ideen, die davon ausgehen, dass Gefühle ein „psychisches Phänomen“ sind. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wer Schreiben lehrt, sei es ein Deutschlehrer oder jemand, der Autoren heranbildet, wird immer darauf hinweisen, dass man weder die Angst noch die Lust fühlt, weil sie bereits Gefühle sind. In normalen Schulen wie auch in Schreibschulen gibt es Auflistungen, wie man Gefühle am besten beschreibt – nämlich anhand der Auswirkungen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie kommt es nun, dass wir immer wieder lesen, dass wir Gefühle „fühlen“ sollen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Antwort ist erstaunlich einfach: Alles, was wir nicht beschreiben können, wollen, sollen oder gar dürfen, versuchen wir mit einem einzigen Wort zu erklären. Falls uns jemand um eine etwas genauere Beschreibung bittet, werden wir mit anderen Worten abgespeist, und so geht es gerade so weiter. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das muss nicht sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was, zum Donnerwetter, sind eigentlich Gefühle?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise steht nicht einmal fest, was alles unter den Begriff „Gefühle“ fällt. Einmal sind es die Grundlagen des Lebens, die uns die Evolution mitgegeben hat, um zu überleben. Dann sind es Reize, die von außen auf uns einwirken und mit den Sinnen aufgenommen werden. Besonders intensiv wirken biochemische Prozesse, die das Gehirn einleitet, um elementare Triebe zu steuern. Hinzu kommen Stimmungen, die wir ebenfalls als Gefühle bezeichnen. Eine exakte Definition des Wortes „Gefühl“ existiert nicht. Und weil das so ist, müssen wir an die „Graswurzeln“ zurück - in diesem Fall zu den Grundlagen unserer Existenz. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was also sind Gefühle wirklich? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Grunde ist es ganz einfach: Gefühle sind in ihren Grundlagen alle Impulse, die nötig sind, um unser Leben zu erhalten oder zu gestalten. Man könnte sie auch als „Anreize“ oder „Auslöser“ bezeichnen, denn Gefühle allein bewirken gar nichts. Ich zitiere dazu eine Quelle aus der Schule: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Reizbarkeit ist ein Merkmal des Lebens. Ohne Aufnahme von Informationen ist keine sinnvolle Interaktion eines Lebewesens mit seiner Umwelt denkbar.&lt;/blockquote&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aus Gefühlen werden manchmal Emotionen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Auswirkungen einiger Gefühle nennen wir Emotionen, auf Deutsch oft „Gemütsbewegungen“ genannt. Es sind sozusagen „Gefühle in Bewegung“. Denn die Evolution hat uns nicht ohne Absicht mit Gefühlen ausgestattet - sie sollen etwas bewirken. Gefühle, die keine Auswirkungen haben, werden von uns gar nicht beachtet, weil sie vorab abgefiltert werden. Auch „das Gefühl in Bewegung“, also die Emotion, muss nicht sofort etwas Bestimmtes auslösen. Psychisch halbwegs gesunde Menschen können ziemlich sicher sein, dass ihr Gehirn nur dass „durchlässt“, was wirklich dringlich und lebensentscheidend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Wissenschaftliche Definition von Emotionen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Um das Zusammenspiel von Gefühlen, Emotionen sowie Gedanken und ihren Auswirkungen zu verstehen, halte ich diese Erklärung für hilfreich:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Emotionen sind psychologische Zustände, welche durch neurophysiologische Veränderungen hervorgerufen werden, die auf verschiedene Weise mit Gedanken, Gefühlen, Verhaltensreaktionen und einem gewissen Grad an Freude oder Unmut verbunden sind.  &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Der Satz ist im Grunde revolutionär. Er sagt uns, dass es gar nicht darauf ankommt, welche „Gefühle“ auf uns einwirken, sondern nur, was sie in uns bewirken. Die heutige Forschung beweist uns mit einiger Sicherheit, wo die Grundlagen der Gefühle zu suchen sind: In biochemischen Prozessen, die wir nicht oder nur unter Mühen beeinflussen können. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit diesem Wissen können wir nüchterner an die Gefühle und ihre Auswirkungen herangehen als mit jeder philosophischen oder psychologischen Theorie.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie aber nähern wir uns den Gefühlen wirklich? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir versuchen, Gefühle in Alltagssprache zu fassen. Wir beginnen damit, Gefühle zu beschreiben, statt sie zu benennen. Dann kümmern wir uns darum, welche Emotionen daraus entstehen. Und schließlich werden wir uns damit beschäftigen, was daraus folgt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Praxis ist allerdings ungleich schwerer. Die verschwommenen, analogen „Gefühlsregungen“ lassen sich nur schwer in Worte umsetzen, und die Neigung, statt dessen Schlagworte zu verwenden, ist verführerisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb versuche ich, hier zu beschreiben, warum uns Gefühle in Erklärungs- und Formulierungsnot bringen – und damit begründe ich auch die Notwendigkeit, diese Schrift zu verbreiten. Mein Ansatz ist die Evolution, gefolgt von der Selbstregulation und den Grundlagen der menschlichen Kommunikation. Mein Ziel ist, die menschliche Natur aus einer unabhängigen Sicht zu erklären – und zwar so, dass mich möglichst viele Menschen verstehen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beginnen will ich allerdings mit einem kurzen Abriss der Ideen, die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/5-Seit-wann-reden-wir-von-Gefuehlen-und-wie-nannte-man-sie-vorher.html&quot;&gt;vor dem 21. Jahrhundert&lt;/a&gt; vertreten wurden. Keine Angst, es wird nicht zu theoretisch. Wenn du diesen Abschnitt übergehen willst, kannst du ohne weiteres auch damit beginnen, etwas über die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/8-Ein-Modell-der-Gefuehle-technisch-und-stark-vereinfacht.html&quot;&gt;Methoden&lt;/a&gt; zu lesen, die ich hier verwende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil dieser Artikelsammlung wurde in einer stark vereinfachten Sprache für Schüler ab 10 Jahre verfasst. Wenn es sie gibt, wird in beiden Beiträgen darauf hingewiesen. Jeder Artikel kann einzeln gelesen und verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;Diese Einleitung  meines Themas „Fühlen ist ein wundersames Gefühl“ steht hier anstelle eines Vorworts. Der Artikel wendet sich., wie die meist der hier veröffentlichten Beiträge, an Lehrende und Lernende. Sie wurde bewusst in vereinfachter Sprache geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &lt;a href=&quot; https://www.gymn-rhgn.org/BK_SekII_Biologie_Neurophysiologie.pdf&quot;&gt;Neuropsychologie&lt;/a&gt;. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Apr 2024 08:35:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/2-guid.html</guid>
    <category>autoren</category>
<category>einfache sprache</category>
<category>feelings</category>
<category>fühlen</category>
<category>lehrende</category>
<category>lehrer</category>
<category>lernende</category>
<category>modern erklärt</category>
<category>schüler</category>

</item>

</channel>
</rss>
