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    <title>alles über echte gefuehle und kommunikation (Artikel mit Tag gehirn)</title>
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    <description>gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</description>
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    <pubDate>Sun, 04 May 2025 10:40:27 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: alles über echte gefuehle und kommunikation - gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</title>
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<item>
    <title>Wie Du mit deinen Gefühlen besser umgehen kannst </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/94-Wie-Du-mit-deinen-Gefuehlen-besser-umgehen-kannst.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:13 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;296&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gefühle verstehen - einfache Wege für alle&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Was Menschen wirklich „emotional“ bewegt, entzieht sich der wissenschaftlichen Forschung. Betrachten wir uns selbst oder Personen, die wir gut kennen, dann erfahren wir, dass jeder einzelne Mensch seine Emotionen unterschiedlich verarbeitet. Die angeblichen Fachleute, die über Gefühle reden, sind in Wahrheit nur Verwalter der Emotionen, während wir, also du und ich, diese Gefühle beobachten können, wenn wir uns Mühe geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle in Beschreibungen umwandeln &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe oft geschrieben, dass Emotionen in unseren Gehirnen „analog“ stehen und sich ebenso verändern. Sie sind also nicht in Worten oder Sätzen beschreiben, sondern warten dort als „Rohmaterial“ für das, was „dabei herauskommt“. Wenn wir sie ausdrücken wollen, haben wir viele Möglichkeiten: Durch unsere Gesichtszüge (Mimik) unsere Bewegungen oder Verhaltensweisen, durch Bilder, die sich vermitteln lassen oder letztlich durch Handlungen aus. Kluge Leute wissen, dass sie ihre Gefühle erforschen können, indem sie darüber schreiben – zum Beispiel wer und wie wann und wo welche Gefühle ausgelöst hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trick dabei ist: Du bist gezwungen, deine Gefühle zu digitalisieren. Das Wort „digitalisieren“ bedeutet in diesem Fall, sie zu beschreiben. Das ist hilfreich, weil du deine Gefühle dann als Wörter und Sätze wiedererkennst. Sobald du diesen Text erneut liest, kann dein Gehirn ihn überarbeiten - und nach und nach erkennst du, was sie für dich bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erst deine Gefühlswelt kennenlernen, dann darüber reden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du so etwas in der Öffentlichkeit oder im Freundeskreis versuchst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass jemand deine Gefühle „bewertet“. Ich empfehle daher, nur dann über Gefühle zu reden, wenn du dir sicher bist, dass du sie mit jemandem teilen willst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürzlich las ich diesen Text, der eine ähnliche Frage aufwirft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Eine der Fragen, die mich in Bezug auf unser Gefühlsleben faszinieren, ist: Was wandelt unsere Emotionen von einfach zu komplex? Steigert die bloße Benennung von Gefühlen die Wahrscheinlichkeit, dass wir jedes einzelne Gefühl erleben?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wir alle entwickeln unsere eigenen Emotionen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort wäre sinngemäß: Wir werden mit der Fähigkeit geboren, Emotionen zu entwickeln. Alle Lebewesen, die in sozialen Verbänden leben, können das: Die meisten Säugetiere können es, und die Primaten wie auch die Menschen können es deshalb auch. Die Art, wie sie lernen, ihre Gefühle in Emotionen zu verwandeln, ist allerdings unterschiedlich. Vereinfacht: Während ein Affe nur die üblichen Rituale lernen muss, um sich in die Gruppe einzuordnen, kennen wir Menschen ungeheuer viele Varianten, unsere Gefühle zu entwickeln. Diese Varianten sind so vielfältig, dass wir am Ende nicht mehr sagen können, warum unser Gehirn ein Gefühl „durchgewunken“, verzögert oder verhindert hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Geheimnis der &quot;Black Box&quot; - und warum es oft ein Geheimnis bleibt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis dabei bestehen darin, das wir nicht wissen, ist, was im Gehirn genau passiert und wie dies zustande gekommen ist. Auch außerordentlich kluge Leute können darauf keine Antwort geben, denn welche Informationen zu welchen Entscheidungen führen werden, ist bei Menschen nicht vollständig vorhersehbar. Die Nachrichtentechnik und die Kybernetik bieten uns dazu das Blackbox-Modell an: Wir können beobachten, was wir an Eindrücken empfangen, und wir können sagen, was dabei herauskommt. Bei manchen Menschen ist sicher, dass ähnliche Auslöser zu annähernd gleichen Ergebnissen kommen. Menschen, deren Gehirn anders „ticken“, zeigen aber keine so eindeutigen Ergebnisse. Einfacher gesagt: Von außen betrachtet, sind die Auslöser gleich, aber was dabei herauskommt, ist jedes Mal anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Liebes- und Sexbeziehungen - warum klappt es manchmal, dann wieder nicht? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders auffällig ist dies bei Beziehungen, die besonders stark von chemischen Botenstoffen beeinflusst werden. Dazu gehören alle intimen Freundschaften ebenso wie Liebes- oder Sexbeziehungen. Die Frage, ob zwei Menschen „zusammenkommen“ ist dabei letztlich von der Kraft dieser Botenstoffe, der Situation und den Hemmungen abhängig. Daraus ergibt sich, ob beide eine dauerhafte Beziehung, eine sexuelle Affäre, eine Freundschaft oder gar nichts miteinander eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate aus einem Fachbereich oder nutzt ein entsprechendes Vokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen. Der Beitrag enthält Meinungen, die möglicherweise von offiziellen Lehrmeinungen abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Das verwendete Zitat wurde als Frage in einem Blog gestellt.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 03 May 2025 14:29:00 +0000</pubDate>
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    <category>analog</category>
<category>chemie</category>
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<category>einfache sprache</category>
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<category>gehirn</category>
<category>liebesgefühle</category>
<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Gefühle, Körperchemie und Botenstoffe</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/51-Gefuehle,-Koerperchemie-und-Botenstoffe.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Eine der größten Revolutionen in der Forschung über Gefühle und insbesondere über das, was wir „Liebe“ nennen, kommt aus der Biochemie und der Gehirnforschung. Es handelt sich dabei um die Entdeckung der  Botenstoffe, also körpereigener Drogen, deren Produktion durch das Gehirn angestoßen wird. Diese Stoffe sind in der Lage, Einfluss auf unsere Gefühle und unser Verhalten zu nehmen.  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war im Grunde eine unglaubliche Sensation, aber sie wurde lange nicht so stark beachtet wie die Forschungen von Kopernikus, Darwin und Freud. Bekanntlich stellten alle drei (nach Freud Meinung) das menschliche Denken auf den Kopf, und er sprach von „Kränkungen“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;- Die Erde ist nicht der Mittelpunkt des Weltalls. &lt;br /&gt;
- Der Mensch hat die gleichen Wurzeln wie die Tiere.&lt;br /&gt;
- Ein Teil unserer Handlungen wird nicht bewusst gesteuert. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
               &lt;br /&gt;
Es gibt weitere „Kränkungen“, von denen die wichtigsten genannt werden sollen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;- Der Mensch hat die Fähigkeit, automatisch zu reagieren.&lt;br /&gt;
- Seine Intelligenz kann durch Maschinen nachgebildet werden. &lt;br /&gt;
- Der Körper und die Psyche sind nicht getrennt, sondern Teile desselben Systems. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die letztgenannte These ist die interessanteste für das Verständnis der Gefühle. Und hier setzen auch die körpereigenen Drogen ein, die Botenstoffe oder Neurotransmitter. Sie können und sollen uns in eine bestimmte Richtung treiben, und ich will dies hier nur für die Liebe erörtern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Natur geht sparsam mit den Gefühlen um - macht aber Ausnahmen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:27 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;422&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_lust_und_koerper.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_lust_und_koerper.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_lust_und_koerper.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Historische Darstellung - statt einer chemischen Fabrik wird hier die Elektrotechnik bemüht&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
Die Natur versucht im Allgemeinen, mit sehr wenig Energie auszukommen. Wer viel Energie verbraucht, muss mehr Nahrung zuführen, und Nahrung ist aus der Sicht der Säugetiernatur heraus nicht jeden Tag erhältlich. Das ist der Hauptgrund, warum die Natur versucht, alle lebenserhaltenden Prozesse zu &lt;em&gt;ökonomisieren, zu rationalisieren und zu automatisieren&lt;/em&gt;. Mit zwei wichtigen Ausnahmen: Bei den Reaktionen auf die Furcht und bei dem Wunsch nach Fortpflanzung. Die erste Funktion sorgt für das Überleben des Individuums, das zweite für das Überleben der Art, und dieser Schritt mündet in der Tier- und Menschenwelt der Geschlechtsakt. Damit haben wir schon ungefähr umrissen, was passiert: Der Geschlechtsakt soll schnell, effektiv und konsequent abgewickelt werden. Um das zu gewährleisten, muss der „Sparmodus“ für Energie abgeschaltet werden und zugleich muss ein enormer Antrieb erzeugt werden, der sogar Gefahren vergessen lässt. Dazu setzt der Körper schnell wirkende Botenstoffe ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Steuerung der Gefühle durch das Gehirn - und die mächtige Körperchemie &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Mensch „weiß“ das nicht. Er empfindet plötzlich den Drang, sich hier und jetzt geschlechtlich zu betätigen, Bedenken zurückzustecken und dabei „leichtsinnig“ vorzugehen. Die Natur baut nur eine einzige Hürde auf: Sie geht davon aus, dass die Weibchen entscheiden, welches Männchen sie befruchten darf und verweigern deshalb den anderen Interessenten die Möglichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kulturelle und andere Hürden &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Kultur hat andere Hürden aufgebaut. Sie kennt den Begriff der „Ethik“, hat moralische und rechtliche Vorstellungen unterschiedlicher Art. Hinzu kommen noch Begriffe wie „Sitten“, „Gebräuche“, „Rituale“ und dergleichen. Sie alle sind beim Menschen abhängig von der Gesellschaft, in der er lebt. Dabei kommt ständig vor, dass der Trieb eine andere Sprache spricht als es die „guten Sitten“ tun. Wann immer dies der Fall ist, entstehen Konflikte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das geht dann so:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1. Der sexuelle Drang entsteht und richtet sich auf eine Person.&lt;br /&gt;
2. Dieser muss eine Vorstellung davon haben, „wie es geht“,&lt;br /&gt;
3. Sodann müssen die „inneren Hürden“ aus verschiedenen Elementen überwunden werden.&lt;br /&gt;
4. Nun werden Rituale entwickelt, die entweder auf kulturellen Überlieferungen beruhen oder die sonst wie „üblich sind“. &lt;br /&gt;
5. Beide Personen sind sich einig und der Geschlechtsakt entspricht ihren Vorstellungen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Anzumerken wäre, dass dies eine modernes, liberales und universelles Konzept ist. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das also wäre die Beschreibung, in der die Botenstoffe noch nicht erwähnt wurden, sondern nur die Art ihres Einsatzes. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich fand eine hübsche Formulierung, die gut ausdrückt, was die Stoffe bewirken oder auch anrichten können:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Viele Wissenschaftler teilen die „Liebe” in drei Systeme auf: Leidenschaft, Lust und Bindung. Einige der Botenstoffe sind vor allem für die leidenschaftliche Phase verantwortlich, andere bestimmten die Lust. Alle drei Systeme können unabhängig voneinander agieren. Das bedeutet, dass nicht alle drei der gleichen „Meinung“ sein müssen, oder den gleichen Geschmack haben. &lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
So gesehen, wirken also die Botenstoffe sowohl zusammen, als auch dann und wann gegeneinander. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für die „lodernde Leidenschaft“ wird beispielsweise das &lt;em&gt;Dopamin&lt;/em&gt; verantwortlich gemacht, ein Wirkstoff, den der Körper auch zur „Belohnung“ einsetzt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das &lt;em&gt;Noradrenali&lt;/em&gt;n wirkt anregend, lustvoll und nimmt Einfluss auf die Stimmung – und was vielleicht noch wichtiger ist – es aktiviert den Körper. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das &lt;em&gt;Adrenalin&lt;/em&gt; ist bei uns Menschen ganz allgemein für die „schnelle Reaktion“ oder den „plötzlichen Antrieb zu Handlungen“ verantwortlich und ist deshalb ein wichtiger Mitspieler beim Sex. Es sorgt auch dafür, sich auf kaum etwas anders zu konzentrieren als das, was man vorhat – deshalb hemmt es auch Bedenken. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zu erwähnen wäre noch das &lt;em&gt;Serotonin&lt;/em&gt;, das im Volksmund auch als „Glückshormon“ bezeichnet wird. Es ist ein der typische „Stimmungsaufheller“ unter den Botenstoffen – mit seiner Hilfe empfinden wir also das „Liebesglück“. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Einen ähnlich volkstümlichen Namen hat auch das &lt;em&gt;Oxytocin&lt;/em&gt;, das auch als „Treuehormon“ bekannt ist. Tatsächlich hat es einen großen Einfluss auf die Bindung von Paaren aneinander. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sind wir der Sklaven von Botenstoffen und Hormonen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir Menschen horchen nicht ständig auf unseren Körper, und wir geben auch natürlichen Regungen nicht immer und überall nach. Zudem gelingt es uns offenbar, Stimmungen auch gedanklich anzuheben oder zu vermiesen – egal, ob uns im Hintergrund Botenstoffe unterstützen oder nicht. Insofern sind wir nicht die Sklavinnen und Sklaven der Natur. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn wir die „Stimme der Natur“ aber ständig unterdrücken, dann tun wir unserem Körper auch nichts Gutes. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die beste Methode ist, auf den Körper zu hören und seine Bedürfnisse mit Bedacht umzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate oder ein Fachvokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bildquelle: Aus den Aufzeichnungen des Arztes Fritz Kahn, Internet-Archiv, detail&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: (unter vielen anderen) &lt;a href=&quot; https://www.wdr.de/tv/applications/fernsehen/wissen/quarks/pdf/liebe.pdf&quot;&gt;quarks&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Thu, 18 Apr 2024 11:10:00 +0000</pubDate>
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    <category>biochemie</category>
<category>botenstoffe</category>
<category>gefühle</category>
<category>gehirn</category>
<category>hormone</category>
<category>körper</category>

</item>
<item>
    <title>Gefühle und die Betrachtung des ganzen Menschen</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/54-Gefuehle-und-die-Betrachtung-des-ganzen-Menschen.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die &lt;em&gt;Ganzheit des Menschen&lt;/em&gt; ist eine Methode, um zu erklären, was das Menschsein ausmacht. Der Begriff selbst ist nicht eindeutig, spielt für die Betrachtung der Gefühle aber eine entscheidende Rolle. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Ausrichtung der Betrachter besteht der Mensch „in seiner Ganzheit“ aus Körper, Geist und Seele. Das Gesamtbild entsteht allerdings erst, wenn wir die Begriffe&lt;em&gt; klug zusammenbringen&lt;/em&gt; und sie auf &lt;em&gt;uns selbst anwenden&lt;/em&gt; können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seele“ kommt aus dem religiösen (überwiegend christlichen) Bereich und meint etwas anderes als die Psyche. Deshalb sagen andere Lehren vom Menschen aus, der „ganze Mensch“ würde aus Körper, Geist und Psyche bestehen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine andere Definition für das Menschsein nimmt die Seele aus und sagt, unser Wohlbefinden sei abhängig von unserem körperlichen, geistigen und sozialen Zustand.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich sagt eine weitere Lehre aus, der ganze Mensch wäre über seinen Körper, seine Psyche, seinen Geist und seine Kultur zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:25 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;479&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_geistesnwissenschaft.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_geistesnwissenschaft.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_geistesnwissenschaft.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Überkommenes Modell der Gefühle - Sozial (oder kulturell) und seelisch/psychisch sind wirchtiger&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir uns nicht verwirren, sondern versuchen wir, das Wesentlich aus den Begriffen herauszufiltern.  Wer nach der wissenschaftlichen (und dennoch verständlichen) heutigen Sichtweise sucht, wird bei der &lt;a href=&quot;https://www.unige.ch/cisa/files/5016/6417/8548/helsana-ratgeber-emotions.pdf&quot;&gt;Universität Genf&lt;/a&gt; fündig. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Auf den Spuren der Ganzheit ohne Schnörkel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist der Körper Träger alle Lebensfunktionen. Der Mensch kann weite Teile davon durch sein Gehirn erfassen, wo sich einerseits der Geist befindet, sich andererseits aber auch die Gefühle ausbilden. Mit dem Beginn seines Lebens tritt er in eine Gruppe ein, mit der er seine Gefühle ausbilden kann. Durch die Gruppe wird er Teil seiner Kultur - und dieser Bereich der Gefühlswelt ist der brüchigste. Deshalb stimmen nicht alle Wissenschaftler darin überein, dass die Kultur berücksichtigt werden muss.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Wissenschaften befassen sich entweder ganz und gar oder aber hauptsächlich mit einem Aspekt des Menschseins. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;- Wenn es sich um Religionen oder Esoterik handelt, redet man von der Seele. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- Ist vom Empfinden, Fühlen oder von Emotionen allein die Rede, so spricht man von der Psyche. Sowohl Ärzte (Psychiater) wie auch Psychologen haben etwas dazu beizutragen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- Ist der Körper alleine betroffen, so ist die Hauptwissenschaft die Medizin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- Ist der Geist alleine betroffen, dann spricht wahrscheinlich ein Philosoph. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Puzzle der Gefühle &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn wir ernsthaft über Gefühle „des Menschen“ reden wollen, müssen wir all diese Denkrichtungen, Wissenschaften und praktischen Belange berücksichtigen. Das geht letztlich nur, wenn wir uns selber fragen, was und wie wir fühlen. Nur wir selbst kennen das Ergebnis. Falls wir doch mehr Fragen dazu haben, benötigen wir kluge Menschen, die über ihre Fachrichtungen hinausblicken können. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Je nachdem, aus welchen welche „Puzzleteile“ unsere Gefühle jemals zusammengesetzt werden - immer bleibt ein Rest an Fragen übrig, die sich nicht endgültig beantworten lassen. Das ist absolut menschlich, und damit müssen wir leben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Puzzle vom ganzen Menschen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir kurz die Teile, die im Puzzle verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:26 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;479&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_neue_sicht_naturwissenschaften.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_neue_sicht_naturwissenschaften.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_neue_sicht_naturwissenschaften.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Modell der Naturwissenschaften geht vom Körper und seinen Möglichkeiten aus&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Körper. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Er ist Träger des Gehirns und wird von ihm beeinflusst. Fast alles, was andere von unseren Gefühlen wahrnahmen, wird zuvor vom Gehirn bearbeitet und gesteuert. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Geist.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hat seinen Sitz im Gehirn und ist lernfähig. Er kann Gefühle aufnehmen, verarbeiten, beeinflussen  und auf verschiedene Art sichtbar machen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psyche.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sie ist an die Evolution gekoppelt und wird von deren Resten beeinflusst. Durch Lernen werden unsere Gefühle ausgebildet, sodass mit der Zeit mehr als die Grundgefühle in uns wohnen. Die „Psyche“ ist ein abstrakter Begriff für den Inhalt dieser Regungen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Seele.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Seele ist derjenige Teil von uns, von dem angenommen wird, dass er beständig ist. Der Begriff stammt aus der Religion, wird aber auch gerne in anderen Zusammenhängen verwendet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Soziale.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Mensch braucht andere Menschen. Das, was daraus erwächst, ist das Soziale. Manche Gefühle lassen sich nur erklären, wenn wir andere mit Berücksichtigen. Deswegen beziehen wir unsere Umgebung (persönlich wie wissenschaftlich) mit ein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Kultur.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sie spielt immer dann eine Rolle, wenn wir unser Gefühlsleben auf Richtlinien überprüfen wollen. Das bedeutet, dass wir in eine Art „Katalog des bestehenden Verhaltens“ blicken müssen, um die Kultur mit einzubeziehen. Kulturelle Überlegungen zu Gefühlen werden besonders in der Ethik behandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Drei Elemente müssen sein: Körper, Geist und Soziales &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mögen, können wir die Definition der WHO (Weltgesundheitsorganisation) fast nahtlos auf unsere Gefühlswelt anwenden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Demnach wären unser Gefühlsleben perfekt, wenn wir mit ihm „das vollständigen körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden“  erreichen können. Ob das immer gelingt, ist einen andere  Frage. Aber was sollte uns daran hindern, es zu versuchen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/in_einfachem_deutsch_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben. Er enthält Meinungen, die zum Teil von den Lehren der einzelnen Fachgebiete abweichen. Das  liegt in der Natur der Sache und schmälert den Wahrheitsgehalt nicht. &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Grafiken: sehpferd_team, &amp;copy;2024&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 14:56:00 +0000</pubDate>
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    <category>ganzheit</category>
<category>gehirn</category>
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</item>
<item>
    <title>Neuropsychologie ist kein „Buch mit sieben Siegeln“. </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/36-Neuropsychologie-ist-kein-Buch-mit-sieben-Siegeln..html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Im Zusammenhang mit Gefühlen hört man immer wieder den Begriff „Neuropsychologie“. Er klingt geheimnisvoll, ist aber in den Grundzügen ganz einfach zu erklären.  Machen wir einen Versuch?“&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz grob formuliert ist Neuropsychologie ein recht umfassendes Wissensgebiet, das die Grenze zwischen körperlichen Prozessen und den reinen Gefühlsempfindungen überwinden will. Oder wie es der &lt;em&gt;Dorsch&lt;/em&gt; treffend sagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es ist ein Teilgebiet der Psychologie, welches sich mit den Zusammenhängen zwischen körperlichen Prozessen einerseits und dem menschlichen Erleben und Verhalten andererseits beschäftigt. Insbesondere geht es um die Erforschung der Verbindung zwischen neuronalen und psychischen Prozessen, aber auch um die Frage, inwieweit psychische Zustände und Vorgänge auf biologische Strukturen und Prozesse rückwirken können.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Diese Formulierung ist recht neutral und nicht an nervliche (neuronale) Störungen gebunden. Anderwärts wird der Begriff ähnlich erklärt, doch haben Kliniken oft einen anderen Schwerpunkt in der Betrachtungsweise, beispielsweise diesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Neuropsychologie ist die Lehre von den Zusammenhängen zwischen den Hirnfunktionen und den Denkvorgängen, dem Wahrnehmen, dem Erleben sowie dem Verhalten einer Person.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Völlig unabhängig davon, wie man es sieht: Dieses Forschungsgebiet betrachtet, wie.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;… Emotionen sich auf den Körper auswirken.&lt;br /&gt;
.. Der Zustand des Körpers auf Emotionen wirkt,&lt;br /&gt;
… und wie sich beides gegenseitig beeinflusst. Gleichgültig, ob es sich um einen Menschen handelt, der als „krank“ oder als „gesund“ gilt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz ähnliches Forschungsgebiet war (und ist immer noch) die Psychosomatik, die nach einer Lexikondefinition …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;… Eine Forschungsrichtung ist, die mit biologischen, psychologischen und sozialen Methoden die Bedeutung seelischer und sozialer Vorgänge für die Entstehung, Erhaltung und Therapie von körperlichen Krankheiten untersucht. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Als sie entstand, war nur wenig über Wechselwirkungen (Rückkoppelungen) bekannt. Man ging deshalb davon aus, dass eine Ursache, die ein der Psyche liegt, eine bestimmte Reaktion im Körper auslöst. Oder rein wissenschaftlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Zuordnung bestimmter Organsymptome zu spezifischen Konfliktkonstellationen ist nur sehr begrenzt möglich, ebenso hat die Diskussion um Somatogenese (organische Störung verursacht psychische Störung) versus Psychogenese (psychische Störung verursacht organische Störung) differenzierteren Wechselwirkungsmodellen Platz gemacht.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Neu ist dabei das Wort „Wechselwirkungen“ – das mit dem Begriff „Rückkoppelung“ verwandt ist. Das heißt, die Psyche beeinflusst den Körper, der wieder Einfluss auf die Psyche nimmt – und umgekehrt. Dieser Kreisprozess wirkt sich auf die Gesundheit aus – und eben auch auf den Verlauf einer Erkrankung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lauf der Jahre ist die Psychosomatik oftmals in die Esoterik abgedriftet, was ihr nicht unbedingt genützt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort „Krankheiten“, das in vielen Erklärungen benutzt wird, verschleiert etwas die Bedeutung der Begriffe. Denn das Ziel der Forschung ist im Grunde die Gesundheit, die sich aus körperlichen, psychischen und sozialen Komponenten zusammensetzt. Gerade für die Erforschung der Gefühle wird immer wichtiger, soziale und körperliche Umstände zu berücksichtigen, um sie wirklich zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Musst du das alles verstehen?  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir von alledem verstehen müssen? Wenn du weder Arzt noch Psychologe bist, ist es vor allem ein Satz: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;h1&gt;Die Neuropsychologie durchbricht die getrennte Betrachtung von Körper und Psyche und versucht, möglichst viele Fakten darüber zu sammeln, wie beides zusammenwirkt.&lt;/h1&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Da unsere Gefühle ja nicht isoliert im Körper herumwandern, sondern auch körperlich sichtbar und erkennbar sind, ist diese neu Wissenschaft auch wichtig, um Gefühle besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate oder ein Fachvokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Quellen und Zitate:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Neuropsychologie allgemein: &lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/gebiet/biologische-psychologie-und-neuropsychologie&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.herz-kreislauf-zentrum.net/funktionsbereiche/neuropsychologie/was_ist_neuropsychologie.html&quot;&gt;In Kliniken &lt;/a&gt;(beispielsweise) &lt;br /&gt;
Psychosomatik (biologisch) &lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/psychosomatik/54737&quot;&gt;Spektrum&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Eine Erklärung zur  psychologischen Psychosomatik wurde ebenfalls &quot;Spektrum&quot; entnommen.(psychosomatik/12179) &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 13 Apr 2024 15:38:00 +0000</pubDate>
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    <category>fakten</category>
<category>gehirn</category>
<category>neuropsychologie</category>
<category>psyche</category>
<category>zusammenspiel</category>

</item>
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    <title>Äußere und innere Gefühle </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/17-AEussere-und-innere-Gefuehle.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Emotionen werden oft als „vielfältige“ Gefühle beschrieben. Dabei verwendet man oft die Begriffe „innere und äußere Auslöser“ („Stimuli“). Was bedeutet dies?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verarbeitung von Gefühlen mit äußeren Auslösern &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Gefühle, die uns unmittelbar treffen, sind auf sogenannte „Auslöser“ zurückzuführen, die erkennbar sind. Das sind meist Sinneseindrücke, die bei uns Menschen häufig durch das „Sehen“ also durch „optische Eindrücke“ in unser Gehirn kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:12 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;279&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/eaussere_gefuehle_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/eaussere_gefuehle_620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/eaussere_gefuehle_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Emotionen (Gefühle) werden meist von außen ausgelöst&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Dann beginnt die Verarbeitung, und wenn diese Eindrücke wichtig sind, ergreift das Gehirn Maßnahmen, die diese Gefühle für uns und/oder andere erkennbar machen. Manche Eindrücke dringen gar nicht erst soweit durch: Sie werden als „unerheblich“ eingestuft. Andere werden „behandelt“, ohne dass sie uns zu Bewusstsein kommen. Das heißt konkret, dass die Reaktionen „automatisiert“ wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie aber kommt es zu „inneren“ Auslösern? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 630px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:11 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;630&quot; height=&quot;300&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/innere_gefuehle_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/innere_gefuehle_620.jpg 630w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/innere_gefuehle_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Innere Gefühle stammen zumeist aus Erinnerungen an bereits abgespeicherte Gefühle&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich recht einfach: Unser Gehirn ist ja nicht nur darauf eingerichtet, auf Eindrücke zu reagieren und dann Maßnahmen einzuleiten – sondern auch darauf, „gefühlte“ Eindrücke zu speichern. Hat das Gehirn gerade wenig „zu tun“, dann kann es diese Gefühle wieder wachrufen. Du hast bestimmt schon erlebt, dass du dich plötzlich an Gefühle erinnerst, für die es im Moment keinen Anlass gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefahren und Ausnahmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist völlig normal. Nur in ganz wenigen Fällen erlaubt sich unser Gehirn dabei Sonderfälle – dann durchleben wir Emotionen, die sich steigern oder außer Kontrolle geraten. Solche Gefühle können gefährlich sein, und deshalb beschäftigen sich Ärzte (Psychiater) oder Psychotherapeuten hauptsächlich mit solchen Fällen.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Apr 2024 09:09:00 +0000</pubDate>
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    <category>auslöser</category>
<category>äußere</category>
<category>begriffe</category>
<category>fühlen</category>
<category>gefühle</category>
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<category>innere</category>

</item>
<item>
    <title>Gefühle – analog und digital</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/16-Gefuehle-analog-und-digital.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:13 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;296&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gefühle - analog und digital - die Umsetzung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;In dieser Artikelserie schreibe ich ständig von Gefühlen, die &quot;analog&quot; in unserem Gehirn entstehen und dort auch so abgespeichert werden. Das Gegenteil davon wären „digitale“ Gefühlen, also Gefühle, die wir in Worte und Sätze fassen können und die auf diese Weise auch beschrieben werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Analoge“ Gefühle&lt;/em&gt; sind alle Eindrücke, die wir als Gefühle empfinden können, die wir aber (noch) nicht beschreiben können.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wenn wir diesem „Eindruck“ einen &lt;strong&gt;Ausdruck&lt;/strong&gt; geben wollen, haben Menschen  mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist, sie zu beschreiben. Wenn wir das tun, dann setzen wir sie in &lt;em&gt;Zeichen, in diesem Fall in Worte&lt;/em&gt;. Das nennt man dann &lt;em&gt;„digital“&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle analog zu digital umsetzen im Alltag&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umsetzung von analogen Gefühlen in Worte ist ausgesprochen schwer. Das betrifft unter den Erwachsenen vor allem Schriftsteller, Patienten der Ärzte sowie Klienten der Psychologen und Berater. Besonders schwierig wird es, wenn das Thema „Gefühle“ oder ein Bereich solcher Gefühle an Grenzen stößt. Das ist oft der Fall, wenn von Gefühlen die Rede ist, über die wir ungern reden oder die als Tabu gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Einfache Unterschiede im Gespräch &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens wird „analog“ oft falsch erklärt. Man kann einen rein „analogen“ Prozess als „stufenlos“ beschreiben. Das bedeutet aber auch, dass alles immer im Fluss ist – so wie die Gefühle. Deshalb versuchen wir, sie zu digitalisieren. „Ich sag dir, welche Gefühle mich jetzt bewegen“ ist digital. „Ich fühle etwas für dich“ ist eine Umschreibung für den Austausch anlaloger Gefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Theorie in der Kommunikation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kommunikation sagt man oft, dass wir „nonverbal“ kommunizieren – das ist analog, weil wir dann eine nicht genau beschreibbare Sprache aus Gestik und Mimik verwenden. „Verbale“ Kommunikation heißt im Gegensatz dazu: Kommunikation durch Worte und Sätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang sollten wir noch einen Blick auf den Unterschied zwischen  „inneren“ und  „äußeren“ Gefühlen werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr euch dafür, interessiert, wie es funktioniert, Gefühle zu klären und in verständliche Sätze zu verwandeln, dann könnt ihr im Anhang noch mehr darüber lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ihr nur bis hierher gelesen habt: Wenn du wissen willst, welche Ideen wir zu den Gefühlen haben, dann kannst du das in unserem Artikel &quot;&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/11-Fuehlen-ist-ein-wundersames-Gefuehl-und-wieso.html&quot;&gt;Fühlen ist ein wundersames  Gefühl&lt;/a&gt;&quot; lesen. Darin steht auch, warum wir diesen eigenartigen Titel für die gesamte Serie gewählt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/16-Gefuehle-analog-und-digital.html#extended&quot;&gt;&quot;Gefühle – analog und digital&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Apr 2024 08:10:00 +0000</pubDate>
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    <category>analog</category>
<category>begriffe</category>
<category>beschreiben</category>
<category>digital</category>
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<category>fühlen</category>
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<category>gehirn</category>
<category>kommunikation</category>
<category>umsetzen</category>

</item>
<item>
    <title>Fühlen ist ein wundersames Gefühl – und wieso? </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/11-Fuehlen-ist-ein-wundersames-Gefuehl-und-wieso.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    „Fühlen“ ist eines der deutschen Wörter mit den widersprüchlichsten Bedeutungen. Am einfachsten erklärt es die Naturwissenschaft: &lt;em&gt;„Was durch die Sinne wahrgenommen werden kann, nennen wir ein Gefühl“&lt;/em&gt;. Die Geisteswissenschaft sieht mehr darin: Sie spricht von den &lt;em&gt;Regungen der Psych&lt;/em&gt;e und nennt sie „Gefühle“. Entstehen aus einem Gefühl wahrnehmbare Folgen, so sollen wir besser von „Emotionen“ sprechen. Noch im 19. Jahrhundert wurden „Gefühle“ von „Empfindungen“ getrennt. Demnach wurden Empfindungen durch äußere Zustände im Sinnesnerv, Gefühle hingegen durch Zustände im Bewusstsein erzeugt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem ich jetzt relativ viele Begriffe auf euch abgeworfen habe, werdet ihr kaum sagen: „Ach, so ist das…!“ Denn die Frage, was denn nun ein Gefühl ist und wie wir über Gefühle sprechen können, ist damit keinesfalls beantwortet. Überhaupt … die Geschichte des Wortes „Gefühle“ im heutigen Sinne ist erstaunlich kurz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wofür haben wir eigentlich Gefühle?  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle sind im Ursprung grundsätzliche und lebenswichtige Regungen, die wir auch mit vielen Säugetieren teilen. Sie bestehen im Wesentlichen aus der Wahrnehmung von Grundbedürfnissen. Haben wir genügend Nahrung, Wasser und eine schützende Behausung, so dienen uns die Gefühle hauptsächlich dazu, uns selbst zu erhalten, das soziale Miteinander zu regeln und für Nachwuchs zu sorgen. Der Mensch ist darüber hinaus in der Lage, seine Gefühle „einzuordnen“ und Ihnen einen „Stellenwert“ zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;h2&gt;Gefühle sind Eigenschaften, die die Natur uns gegeben hat und die durch die Evolution geprägt wurden. Sie dienen dazu, die Existenz des Menschen zu sichern, soziale Kontakte einzugehen und für Nachwuchs zu sorgen. &lt;br /&gt;
 &lt;/blockquote&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Körper und Gefühle arbeiten nicht grundlos zusammen  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir von den Wurzeln der Gefühle ausgehen, so befinden wir uns mitten in der Evolution. Wir haben Triebe und Gefühle, die sich bis zum heutigen Tag in Körpersprache ausdrücken. Da Körpersprache in der Natur nicht sinnlos vergeudet wird, muss sie einen Sinn haben oder jedenfalls gehabt haben. Wenn jemand behauptet &lt;em&gt;„Je intensiver … (unsere) Gefühlsregung ist, umso deutlicher reagieren wir“&lt;/em&gt;, dann hat er zwar recht. Doch bei all diesen Aussagen sollten wir nicht vergessen, dass unsere Reaktionen einen Sinn haben – denn wenn die Natur oder die Evolution etwas getan hat, dann hatte es einen Sinn. Und daraus folgt: Wir reagieren nicht &lt;em&gt;irgendwie“ körperlich&lt;/em&gt;“, sondern wir&lt;em&gt; senden Botschaften aus, indem wir körperlich reagieren&lt;/em&gt;. Das Beispiel zeigt, wie schnell wir zu Fehlschlüssen kommen, wenn wir „uns selbst sehen“. Geht man auch nur einen kleinen Schritt weiter, so schließt sich der Kreis. Wie fühlen – und senden dabei sichtbare Botschaften aus, die andere Menschen verstehen können (und offensichtlich verstehen sollen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diesen Vorgang „Kommunikation“,, und er findet immer und überall statt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das, was hier gesagt wurde, betrifft also Gefühle, die über das Verhalten für andere erkennbar sind. Und das Thema sollte uns anregen, mehr über unser Verhalten herauszufinden und Kommunikationsprozesse zu verstehen. Gefühle, die sich nicht im Verhalten niederschlagen, sind also zunächst von niemandem erkennbar – außer, wir könnten sie selbst beschreiben. Nach und nach müssen wir nun beginnen, uns mit dem „digitalisieren“ der Gefühle zu beschäftigen – oder mit der Frage, wie man über Gefühle „als solche“ sprechen kann - und das ist wirklich nicht einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Gefühle im historischen Wandel &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Überhaupt ist das Gefühl als „menschliche Regung“ erst relativ spät entdeckt worden. Und das „Sprechen über Gefühle“ wurde in früheren Zeiten nur unter Schriftstellern diskutiert, die versuchten, ihnen einen Ausdruck zu geben. Seither werden Gefühle sehr unterschiedlich beurteilt. Mal werden sie ausgesprochen blumig dargestellt, wie etwa in der romantischen Literatur, insbesondere im 19. Jahrhundert. Dann wieder wurden sie aus dem kollektiven Bewusstsein verbannt, tauchten aber immer wieder auf, zum Beispiel in der „Humanistischen Psychologe“, etwa bei Casriel („Die Wiederentdeckung des Gefühls“) oder Perls („Verlier den Verstand und komm zu Sinnen“.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Erklärung des Fühlens - in einem neuen Ansatz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Was hat das alles für uns zu bedeuten? Sind es nur Zeiterscheinungen? Können wir überhaupt erklären, was „die Gefühle mit uns machen.“ Und falls wir es können – wie können wir es anderen mitteilen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dabei kommen wir auf einen „ganzheitlichen Ansatz“, den wir aus dem Buch „Die Kybernetik des Gehirns“ entnehmen“: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; Jeder Reiz muss sich in einer Reaktion des Organismus fortsetzen und nach außen hin wieder abließen. Aber Empfindungen und damit der Reiz ist (nur dann) der Ausgangspunkt einer Leib-Seele-Reaktion, wenn die Empfindung zugleich gefühlsbetont ist (also) etwas Lockendes oder Abstoßendes für uns hat. &lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
Dieser Satz ist deswegen so aufschlussreich, weil wir daraus entnehmen können: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1. Nicht jeder Reiz von außen erzeugt ein erkennbares Gefühl.&lt;br /&gt;
2. Reize müssen offenbar eine Art „Reise“ antreten, bevor sie als Gefühle wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
3. Soll es zu Emotionen kommen (also wahrnehmbare Folgen), so muss unsere Gefühlswelt heftig angestoßen werden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nehmen wir an, dies wäre der Fall. Dann hätten wir also ein Gefühl, aber wir wären immer noch nicht in der Lage, es einzuordnen. Das ist nur dann verständlich, wenn wir unterstellen, dass Gefühl zunächst immer „analog“ stehen, also sozusagen „fließend und ohne nachvollziehbare Struktur“ in unser Gehirn einfließen. Für die meisten Säugetiere, auch die Primaten, ist das absolut in Ordnung. Die grundlegenden, überlebenswichtigen Gefühle sind dazu da, uns zu nähern, einander abzuweisen oder uns fortzupflanzen. Das muss der Gorilla oder Schimpanse nicht verstehen. Er lebt damit. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Mensch will alles genauer wissen – gelingt es?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Mensch allerdings will mehr – er möchte sich selbst durchschauen. Einige Jahre lang sprossen „Selbsterfahrungsgruppen“ aus der Bewegung der „Humanistischen Psychologie“. Sie sollte dazu dienen, die eigenen, teils verborgenen Gefühle in der Gemeinschaft zu erforschen. Dabei wurden tatsächlich oft verborgene Gefühle freigelegt, also „erfahren“, aber deswegen noch nicht „verstanden“. Denn immer wieder scheiterte die „Umsetzung“ des Gefühls aus der „Ursuppe“ unstrukturierter Empfindungen in Sprache. Mit anderen Worten: Die Gefühle kommen bei solchen Methoden zwar zum Vorschein, können aber vorerst nur holprig oder gar nicht in Sprache umgesetzt werden. Auf diese Weise kommen sie nicht ins „Archiv“, das heißt, wir können sie nicht in den Teil des Gehirns übertragen, der für das „Einordnen“ zuständig ist. Und wir können sie deshalb auch nicht in Sprache abrufen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das ist nicht neu. Schon Goethe soll es gewusst haben, indem er schrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Teilen kann ich euch nicht dieser (meiner) Seele Gefühl.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Es wird gerne auch zitiert als:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Redet sie Seele, so redet die Seele nicht mehr.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;Seele, Psyche und Co – was ist das genau?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Womit wir bei der Seele wären, die wir auch „Psyche“ nennen oder schlicht: „Die Welt der Empfindungen“. Die Psyche hatte ursprünglich eine eher metaphysische Bedeutung, die Seele hingegen eher eine religiöse. Indessen vermischten sich die Bedeutungen in der Sprache schnell, da die meisten Menschen keine Fremdwörter verwendeten („Psyche“), währen das Bildungsbürgertum solche Worte begierig aufgriff. Das Substantiv „die Psyche“ gehört bereits in 20. Jahrhundert, Ende des 19. Jahrhundert sagte man bestenfalls „&lt;em&gt;Was auf das Seelenleben Bezug hat oder in dasselbe mit aufgenommen ist.&lt;/em&gt;“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zum Ende des 19. Jahrhunderts interessierten sich die Menschen erstmals für das „Psychische“, das auch als „Seelenleben“ bezeichnet wurde. Damals wurde der Begriff&lt;em&gt; „Seelenlehre&lt;/em&gt;“ nach und nach durch &lt;em&gt;„Psychologie“&lt;/em&gt; ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zunächst vereinnahmt die Psychologie die Gefühle &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sich die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/12-Die-Psychologie-als-Hueter-der-Gefuehle.html&quot;&gt;Psychologie &lt;/a&gt;so intensiv mit der menschlichen Psyche beschäftigt, wird vielfach angenommen, dass diese Wissenschaft besonders kompetent sind, wenn es darum geht, Gefühle zu erklären. Inzwischen sind die Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften aber an einem Punkt angelangt, an dem sie mitreden können. Ein typisches Beispiel dafür ist die &lt;em&gt;Neuropsychologie. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/13-Die-Psychologie,-die-Gefuehle-und-wir.html&quot;&gt;traditionelle Psychologie&lt;/a&gt; Gefühle beschreibt, habe ich an anderer Stelle zusammengefasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Artikelserie findet du auch einen Beitrag, was alles &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/9-Was-alles-Gefuehle-genannt-wird-sind-es-wirklich-welche.html&quot;&gt;Gefühle genannt wird &lt;/a&gt;- du kannst nachlesen, wo der Begriff überall verwendet wird. Wenn du wissen willst, welche Wissenschaften und Denkrichtungen sich mittlerweile mit Gefühlen beschäftigen, dann lies den Artikel &quot;&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/10-Der-Siegeszug-des-Begriffs-Gefuehle-und-einige-Irrtuemer.html&quot;&gt;Der Siegeszug des-Begriffs Gefühle und einige Irrtümer darüber&lt;/a&gt;.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat  von A.F. Marfield &quot;Die Kybernetik des Gehirns&quot;, Berlin 1970.&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 11:44:00 +0000</pubDate>
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    <title>Ein Modell der Gefühle – technisch und stark vereinfacht</title>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:7 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;274&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_gefuehle_black_box_mod.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_gefuehle_black_box_mod.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_gefuehle_black_box_mod.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Stark vereinfachtes Modell für Gefühle&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Das einfachste Modell der Gefühle, das wir in unserer Artikelserie benutzen, ist eine „Blackbox“ der Gefühle. Das ist ein Kasten, in den man nicht hineingucken kann. Wir nehmen zunächst an, dass unser Gehirn vielleicht so ein Kasten sein könnte. Schließlich sieht man ja nicht, was da drinnen passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rückkoppelung bei bestimmten Gefühlen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik (oben) enthält einen zusätzlichen Aspekt: Gefühle werden nicht einfach angestoßen und bewirken dann etwas, sondern sie haben oftmals auch eine Wirkung auf andere. Diese anderen reagieren dann auch wieder auf uns, das nennt man  Rückkoppelung. Das heißt, indem wir unseren Gefühle zeigen, verändert sich auch etwas, das uns selbst betrifft. Ein Beispiel  wäre eine&lt;em&gt; innige Liebe&lt;/em&gt;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle rein technisch betrachtet&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die „Blackbox“ (etwa 1950) als Modell erwähnt wurde, hatte der Arzt Dr. Fritz Kahn bereits die Idee, das menschliche Empfinden als „technisch“ dazustellen (etwa gegen 1940). Der Karlsruher Professor Karl Steinbuch wurde (ebenfalls 1961) bekannt durch sein Buch „Automat und Mensch“, welche Parallelen zwischen Menschen und Maschinen als informationsverarbeitende Systeme aufzeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Sehen, das Gehirn und die Gefühle &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:9 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;375&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Gehirn, aufgeteilt in Räume, in denen Bilder ausgewertet werden&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innere des Gehirns ist heute keine „Blackbox“ mehr – wir wissen inzwischen ziemlich sicher, dass unser Gehirn im Inneren einen „Navigator“ enthält, der mit unseren Gefühlen umgehen kann. Im Bild, das aus dem Repertoire von &lt;em&gt;Dr. Kahn&lt;/em&gt; stammt, habe ich symbolisch den Vorgang des optischen Eindrucks von Gefühlen hervorgehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild, das durch die Linse des Auges entsteht, wird durch den „Kameramann“ auf den wichtigsten Gegenstand gerichtet. (Bei den meisten Säugetieren: auf Gefahren, auf Nahrung oder auf mögliche Partner(innen).) Sodann versucht das Gehirn, sofort festzustellen, was angesichts des Bildes zu tun ist. Dazu muss es beurteilt (interpretiert) werden. In den meisten Fällen handelt es sich um Alltagssituationen, die schon automatisiert sind. Dann ergibt es für das Gehirn kein Handlungsbedarf. Sollten der Bildinterpreter aber feststellen, dass etwas Ungewöhnliches passiert, so muss es entscheiden, ob eine Sofortmaßnahme nötig ist. Möglicherweise ist es nötig, eine Problemlösung zu versuchen. Alles, was wir sehen, kann aber auch Gefühle auslösen, und in solchen Fällen sind oft Maßnahmen erforderlich, um diese zu verstärken oder abzuschwächen. Rein technisch geschieht dies, indem das Gehirn körpereigene Drogen (Botenstoffe) freisetzt. Sie sind zum Beispiel nötig, um Gefahren zu meistern oder uns auf sexuelle Begegnungen vorzubereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Letztlich bleibt unklar, wie sich unser Gehirn entscheiden wird&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dabei „herauskommt“, wenn Gefühle im Spiel sind, entscheidet der „Navigator“ oder „Gehirnmanager“. Und wie er dabei genau vorgeht, wissen wir nicht. Denn genau an diesem Punkt, also zwischen &lt;em&gt;dem Impuls&lt;/em&gt; und der tatsächlichen Ausführung (oder der Sichtbarkeit) liegt der Entscheidungsprozess. Er ruht weiterhin in einer „Blackbox“, das heißt, wir wissen nicht genau, wie die genauen Abläufe im Gehirn funktionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den weiteren Ablauf der Gedanken zu Gefühlen aus dieser neuen, ungewohnten Sichtweise zu verstehen, wäre es sinnvoll, als nächstes den Beitrag über &lt;em&gt;„&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/16-Gefuehle-analog-und-digital.html&quot;&gt;Gefühle - analog und digital&lt;/a&gt;“&lt;/em&gt; zu lesen. Die Begriffe rund um die Gefühle werden an anderer Stelle auch noch konservativ erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Texte in vereinfachtem Deutsch&quot;&gt;&lt;em&gt;Dieser Text wurde in vereinfachtem Deutsch für Lehrende und Lernende verfasst. Gegebenenfalls kann es nötig sein, weitere Quellen zu suchen, die wissenschaftlich präziser sind, aber auch mehr Ansprüche an die Leserinnen und Leser stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die gängigen Modelle der Philosophie und der Psychologie nicht mit der hier vertretenen Ansicht übereinstimmen. Lernende, die Referate über Gefühle halten sollen, sind oft besser beraten, wenn sie auf die psychologische Sicht zurückgreifen. Lehrende können dieses Modell jedoch zur Diskussion stellen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Grafik oben: &amp;copy; 2024 by  Liebesverlag.de&lt;br /&gt;
Grafik unten: Nach der Illustration im Buch von Dr. Kahn.&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Fri, 05 Apr 2024 16:01:00 +0000</pubDate>
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