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    <title>alles über echte gefuehle und kommunikation (Artikel mit Tag sex)</title>
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    <description>gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</description>
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    <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 14:07:25 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: alles über echte gefuehle und kommunikation - gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</title>
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    <title>Kommunikation über das Intimleben – in &quot;mittleren Jahren&quot; </title>
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            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:111 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;389&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/want_620_middle_gen.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/want_620_middle_gen.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/want_620_middle_gen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;In den mittleren Jahren: wollen, wünschen, fantasieren&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Im ersten Teil haben wir hauptsächlich von „frischen Paaren“ gesprochen. Und tatsächlich war es einige Zeit so, dass sogenannte „bürgerliche Paare“ während ihrer Ehe niemals einen &lt;em&gt;Redebedarf über Sex &lt;/em&gt;verspürten. Das ist heute nicht mehr so. Der Bedarf an Gesprächen ist groß, aber der Mut, über sexuelle Wünsche zu sprechen, steigt nicht automatisch. Doch das heißt nicht, dass es gar keine Lösungen durch Kommunikation gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen, die sich auch noch während längerer Beziehung oder Ehen ergeben - hier , reißen wir sie kurz an: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.	Noch nicht - nicht mehr.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was du zu Beginn einer Beziehung mochtest, ist möglicherweise nicht mehr das, was dir heute vorschwebt. Das gilt insbesondere für Paare in den „mittleren Jahren“, weil sich das Verhältnis zum eigenen Körper in diesem Alter verändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.	Ob wir es tun oder was wir tun?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang war klar, was „wir“ miteinander tun, wenn wir „Sex hatten“. Nach und nach ändert sich das. Die neue Frage, die aufkommt, ist „wie tun wir es eigentlich?“ Da spielen Fragen wie Oral- oder Analverkehr eine Rolle, aber auch der Einsatz von „Toys“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.	Nur Sex oder noch etwas anderes?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Menschen wissen heute, dass sexuelle Gelüste nicht nur auf eine Art ausgedrückt und vollzogen werden können. Es geht dabei um Heteroflexibilität, Triolen, Fetische, Bondage, „SM light“ oder ähnliche Praktiken, die in den Fantasien vieler Frauen und Männer eine Rolle spielen. Manchmal handelt es sich „nur“ um Fantasien, dann aber auch darum, sie in harmlose Rollenspiele zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie du siehst, gehen den Menschen die Themen nie aus, die „ein bisschen heikel sind“. Tatsächlich haben über 50 Prozent der Frauen und Männer Fantasien, über die weder bei Stammtischen noch bei Damenkränzchen geredet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mit deinem Partner darüber reden willst, kannst du es an etwas „verankern“, was einem von euch aufgefallen ist. Oft ist diese ein Teil des „ganz gewöhnlichen“ Fernsehprogramms – es muss also kein „Porno“ gewesen sein. Ein Zitat aus „Inspector Barneby“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ich könnte mir nie vorstellen, dies Art von Diensten zu verrichten, die in gewissen Häusern von Damen angeboten werden, aber wenn es darum ginge, einen Mann mit einer Reitgerte abzustrafen – oh, das würde ich mir wirklich einmal überlegen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was das alles mit Kommunikation zu tun hat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rein theoretisch reden wir hier von nichts anderem als einem Wechsel der Perspektive. In Ehen und eheähnlichen Beziehungen können wir mehrere Wirklichkeiten herstellen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Ein Teil der Gesellschaft zu sein, der sich als solides Paar ausweist.&lt;br /&gt;
2.	Eltern zu sein, also hauptsächlich diese Perspektive nach außen zu zeigen. &lt;br /&gt;
3.	Personen zu sein, die für sich selbst stehen und in einer Ehe leben. &lt;br /&gt;
4.	Sexuelle Wesen zu sein, die ganz selbstverständlich Sex haben wie andere auch.&lt;br /&gt;
5.	Bestimmte sinnliche Freuden zu genießen, die sie vor anderes Verbergen, damit diese nicht öffentlich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch bedeutet dies aber, die Kommunikation auf unterschiedliche Arten zu führen. Die Frage, ob ein Haus gebaut wird oder ein neues Auto gekauft werden soll erfordert andere Strategien als die Frage, wie die Kinder am besten aufwachsen sollten. Die persönliche Entwicklung muss mit der Entwicklung der Beziehung kompatibel sein. Und im Bereich der Lüste und Begierden wird erwartet, über Erweiterungen und Änderungen des Lustfahrplans zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Experten meinen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Fachleute sprechen, dann sagen sie dies oft so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es geht darum, einander zu helfen, die Wünsche und Bedürfnisse des anderen genau zu verstehen. Man könnte zum Beispiel besprechen, ob Vorspiel ein wichtiger Bestandteil des Geschlechtsverkehrs ist oder ob man sich Sexspielzeug wünscht und wenn ja, welches. Wenn beide damit einverstanden sind, kann man auch seine sexuellen Fantasien teilen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bewährte Methoden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über den Zaun helfen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal den „IST-Zustand“ vieler Menschen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Du hast dringende sinnliche Wünsche.&lt;br /&gt;
2.	Zugleich schämst du dich, sie zu äußern.&lt;br /&gt;
3.	Zudem befürchtest du, damit abgelehnt zu werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, viele Frauen und Männer kennen diese Situation. Die Zwickmühle, die daraus entsteht, heißt in etwa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Den Zustand jetzt kenne ich, und er ist ziemlich mies. Aber woher soll ich wissen, dass nachher alles besser wird?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Psychologen neigen dazu, nun zu fragen: „Was könnte den schlimmstenfalls passieren?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fürchte, das reicht als Antwort noch nicht aus. Wie wäre es also mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Was ergibt sich bestenfalls daraus?&lt;/em&gt;“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt schon besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie und wann?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegst du nun: „Ob ich ihn/sie einmal fragen sollte, ob?“ Versuche es mit einen deutlich sinnvolleren Vorschlag: „Wie willst du es ihm/ihr sagen?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anlässe schaffen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es keine zufälligen Anlässe (Artikel, Bücher, Lieder, Fernsehsendungen) gibt, dann kannst du sie erzeugen. Heute ist es nicht mehr „ehrenrührig“, entsprechende Bücher zu lesen – im Gegenteil, sie wurden (und werden noch immer) zu Bestsellern. Nimm sie zum Anlass, um mit deinem Partner / deiner Partnerin darüber zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dies nicht - sondern?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du bei ihm/ihr unpassende Knöpfe gedrückt hast, heißt dies nicht, dass er/sie gar nicht für neue Lüste empfänglich ist. Frag einfach, welche Vorschläge, er/sie hätte, um zu neuen sinnlichen Aktivitäten zu kommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht gleich das ganze Paket auf den Tisch legen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geh nicht aufs Ganze – sondern setze Meilensteine. Ein Thema wäre zum Beispiel: Wo und wie darf er/sie dich küssen? Würdest du diese Bereiche gerne erweitern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wäre, wenn …&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der Königslösungen (oder Königinnenlösungen) ist, das Thema real in die Luft zu zeichnen: Wenn ihr beide schon über den Zaun eurer Vorbehalte gehüpft wäre, was wäre dann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage lässt sich in vielen Varianten stellen. Du kannst irgendeine Voraussetzung (ein Verhalten, einen Gegenstand, eine Fetisch-Variation) wählen, um ein Bild davon zu zeichnen, was wäre, wenn… “ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verhandeln über Geben und Nehmen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandeln bedeutet auch, über etwas zu kommunizieren, um ein konkretes Ergebnis zu erzielen. Im Geschäftsleben wie auch in Beziehungen geht es um einen „Ausgleich der Interessen“ oder idealerweise um eine „Win-win-Situation“. Am Ende gibt es einen Deal: Ich versuche mit dir dies, und dafür erlaube ich dir, mit mir jenes zu versuchen. Das Ziel ist in beiden Fällen, die Lust beider Partner zu steigern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fast alles ist gesagt - und nun?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand behauptet, dass es einfach ist, „über den eigenen Schatten“ zu springen. Er ist oft die größte Hürde vor neuen sinnlichen Erlebnissen. Oft wird erst durch den Versuch klar, ob eine „unübliche“ sexuelle Variante Freude bereitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist damit alles gesagt? Natürlich nicht. Es gibt dicke und schmale Bücher über solche Themen. Einige verherrlichen eine Praxis, andere beschreiben sie lediglich und wieder andere warnen davor. Letztendlich geht es niemals um die Meinungen von „Experten“ – sondern nur darum, wie du und deine(e) Partner(innen) darüber denken und fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau dabei wünscht dir das sehpferd-team Glück und Erfolg.  &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/138-Kommunikation-ueber-das-Intimleben-in-mittleren-Jahren.html#extended&quot;&gt;&quot;Kommunikation über das Intimleben – in &amp;quot;mittleren Jahren&amp;quot; &quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 09:53:00 +0000</pubDate>
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    <title>Wie Du mit deinen Gefühlen besser umgehen kannst </title>
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            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:13 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;296&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gefühle verstehen - einfache Wege für alle&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Was Menschen wirklich „emotional“ bewegt, entzieht sich der wissenschaftlichen Forschung. Betrachten wir uns selbst oder Personen, die wir gut kennen, dann erfahren wir, dass jeder einzelne Mensch seine Emotionen unterschiedlich verarbeitet. Die angeblichen Fachleute, die über Gefühle reden, sind in Wahrheit nur Verwalter der Emotionen, während wir, also du und ich, diese Gefühle beobachten können, wenn wir uns Mühe geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle in Beschreibungen umwandeln &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe oft geschrieben, dass Emotionen in unseren Gehirnen „analog“ stehen und sich ebenso verändern. Sie sind also nicht in Worten oder Sätzen beschreiben, sondern warten dort als „Rohmaterial“ für das, was „dabei herauskommt“. Wenn wir sie ausdrücken wollen, haben wir viele Möglichkeiten: Durch unsere Gesichtszüge (Mimik) unsere Bewegungen oder Verhaltensweisen, durch Bilder, die sich vermitteln lassen oder letztlich durch Handlungen aus. Kluge Leute wissen, dass sie ihre Gefühle erforschen können, indem sie darüber schreiben – zum Beispiel wer und wie wann und wo welche Gefühle ausgelöst hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trick dabei ist: Du bist gezwungen, deine Gefühle zu digitalisieren. Das Wort „digitalisieren“ bedeutet in diesem Fall, sie zu beschreiben. Das ist hilfreich, weil du deine Gefühle dann als Wörter und Sätze wiedererkennst. Sobald du diesen Text erneut liest, kann dein Gehirn ihn überarbeiten - und nach und nach erkennst du, was sie für dich bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erst deine Gefühlswelt kennenlernen, dann darüber reden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du so etwas in der Öffentlichkeit oder im Freundeskreis versuchst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass jemand deine Gefühle „bewertet“. Ich empfehle daher, nur dann über Gefühle zu reden, wenn du dir sicher bist, dass du sie mit jemandem teilen willst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürzlich las ich diesen Text, der eine ähnliche Frage aufwirft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Eine der Fragen, die mich in Bezug auf unser Gefühlsleben faszinieren, ist: Was wandelt unsere Emotionen von einfach zu komplex? Steigert die bloße Benennung von Gefühlen die Wahrscheinlichkeit, dass wir jedes einzelne Gefühl erleben?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wir alle entwickeln unsere eigenen Emotionen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort wäre sinngemäß: Wir werden mit der Fähigkeit geboren, Emotionen zu entwickeln. Alle Lebewesen, die in sozialen Verbänden leben, können das: Die meisten Säugetiere können es, und die Primaten wie auch die Menschen können es deshalb auch. Die Art, wie sie lernen, ihre Gefühle in Emotionen zu verwandeln, ist allerdings unterschiedlich. Vereinfacht: Während ein Affe nur die üblichen Rituale lernen muss, um sich in die Gruppe einzuordnen, kennen wir Menschen ungeheuer viele Varianten, unsere Gefühle zu entwickeln. Diese Varianten sind so vielfältig, dass wir am Ende nicht mehr sagen können, warum unser Gehirn ein Gefühl „durchgewunken“, verzögert oder verhindert hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Geheimnis der &quot;Black Box&quot; - und warum es oft ein Geheimnis bleibt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis dabei bestehen darin, das wir nicht wissen, ist, was im Gehirn genau passiert und wie dies zustande gekommen ist. Auch außerordentlich kluge Leute können darauf keine Antwort geben, denn welche Informationen zu welchen Entscheidungen führen werden, ist bei Menschen nicht vollständig vorhersehbar. Die Nachrichtentechnik und die Kybernetik bieten uns dazu das Blackbox-Modell an: Wir können beobachten, was wir an Eindrücken empfangen, und wir können sagen, was dabei herauskommt. Bei manchen Menschen ist sicher, dass ähnliche Auslöser zu annähernd gleichen Ergebnissen kommen. Menschen, deren Gehirn anders „ticken“, zeigen aber keine so eindeutigen Ergebnisse. Einfacher gesagt: Von außen betrachtet, sind die Auslöser gleich, aber was dabei herauskommt, ist jedes Mal anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Liebes- und Sexbeziehungen - warum klappt es manchmal, dann wieder nicht? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders auffällig ist dies bei Beziehungen, die besonders stark von chemischen Botenstoffen beeinflusst werden. Dazu gehören alle intimen Freundschaften ebenso wie Liebes- oder Sexbeziehungen. Die Frage, ob zwei Menschen „zusammenkommen“ ist dabei letztlich von der Kraft dieser Botenstoffe, der Situation und den Hemmungen abhängig. Daraus ergibt sich, ob beide eine dauerhafte Beziehung, eine sexuelle Affäre, eine Freundschaft oder gar nichts miteinander eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate aus einem Fachbereich oder nutzt ein entsprechendes Vokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen. Der Beitrag enthält Meinungen, die möglicherweise von offiziellen Lehrmeinungen abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Das verwendete Zitat wurde als Frage in einem Blog gestellt.&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Sat, 03 May 2025 14:29:00 +0000</pubDate>
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    <category>analog</category>
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    <title>Du willst über heftige Emotionen schreiben? So geht es ...</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/81-Du-willst-ueber-heftige-Emotionen-schreiben-So-geht-es-....html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:56 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;407&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gedanken_der_leserin.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gedanken_der_leserin.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gedanken_der_leserin.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Was die Leserin liest und was sie dabei fühlt  ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wie beginnst du, wenn du Gefühle beschreiben willst? Viele Leute benutzen heute Suchmaschinen, um die besten Wege zu finden. Doch was du bekommst, besteht aus einer Mischung aus Ernsthaftigkeit, Gedankenmüll, Werbung und geistlosen „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/32-Wie-viele-Gefuehle-gibt-es-eigentlich.html&quot;&gt;Wortsammlungen&lt;/a&gt;“. Das heißt, du bekommst keine Lösungen, sondern du wirst erneut mit dem Problem konfrontiert, das du lösen willst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Gefühl beschreiben – geht das auch mit Fakten? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du Gefühle mit einem System als „Fakten“ beschreiben willst, ist dies durchaus möglich, für dein Publikum aber meist recht langweilig. Ich will trotzdem damit anfangen, denn nicht jeder von euch will einen tränenfeuchten Liebesroman schreiben. Und auch, wenn du systematisch vorgehst, kannst du Gefühle so ansprechen, dass deine Leser/innen oder Zuhörer/innen begeistert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist das einfachste Modell, das aus drei Phasen besteht;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schritt eins: WAS?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Emotion zu beschreiben, beginnst du damit, wie du sie nennst (also nicht, wie die Wissenschaft sie nennen würde). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schritt zwei: WIE? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Teil (der längste und wichtigste) beschäftigt sich damit, wie dich (oder deine Figur) dieses Gefühl bewegt. Der beste Tipp dazu ist, in Bildern zu schreiben. Das hat den Vorteil, dass die Leserinnen und Leser sich dann ihr eigenes Bild machen können. Wenn du „nur Worte zur Erklärung“ benutzt, schränkst du die Gedanken deiner Leser(innen) oder Zuhörer(innen) ein. Ein Kernsatz lautet: Sage nicht, was jemand über die Gefühle zu denken hat – gib ihm die Freiheit, sie nachzuvollziehen. Auf Englisch heißt das verkürzt: „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/87-Gefuehle-beschreiben-mit-Show,-dont-tell.html&quot;&gt;Show, dont‘ te&lt;/a&gt;ll”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schritt drei: Und das lief darauf hinaus oder bedeutete …&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil interessiert sehr, denn Leser(innen) erwarten, dass aus dem, was du gerade beschrieben hast, irgendetwas folgt. Es kann der Beschluss sein, aufzugeben, noch einmal zu zögern, das Gefühl anders anzugehen oder einer anderen Person die Initiative zu überlassen. Wenn du deine eigenen Gefühle schilderst, kannst du auch schreiben: „Für mich ergab sich daraus…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Gefühle in Aktion – Emotionen schildern. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie du gerade gelesen hast, ist das „Wie“ entscheidend für die Schilderung von Gefühlen. Leser(innen) sind gespannt drauf, was in den Figuren vorgeht, die du schilderst. Meistens sind Emotionen nicht „linear“. Es gibt also keine „glatte, problemlose Entwicklung“. Ob du in die Realität schaust oder einen „typischen“ Plot verwendest – immer gib es Höhen und Tiefen, Momente, in dem wir zögern und solche, in denen wir uns von Emotionen treiben lassen. Daraus erwächst die Spannung. Im Liebesroman beispielsweise (volkstümlich ausgedrückt): Kriegen sie sich oder kriegen sie sich nicht? In vielen Fällen ist die Frage auch: Was überwiegt - die Angst oder die Leidenschaft? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun? Du wirst bemerkt haben, dass du so etwas nicht mit Wörtern erklären kann – aber man kann es mit Sätzen beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was passiert mit dir, wenn du nachts nicht schlafen kannst und dich Ängste beschleichen? Kommen nachts um halb drei kleine graue Monster der Vergangenheit in dein Hirn gekrochen, die dich quälen? Wälzt du dich dabei im Bett und wartest du auf Bilder von blühenden Orchideen oder Kätzchen? Denkst du an das, was du anderen schuldig geblieben bist?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind nur Gedanken. Du kannst völlig andere Gedanken haben. Sie müssen nicht „gut und edel“ sein – wirklich nicht. Manche Leser(innen) haben heimlich Wünsche und Träume, die sie nicht einmal einem Psychologen erzählen würden. Zum Beispiel die Journalistin, die in den Armen einer dämonischen Verführerin ihre heimliche Lust auf Frauen entdeckt. Ja, sogar die jungfräuliche Studentin, die sich einem reichen Mann zuliebe auf Sex und Schläge (BDSM) einlässt. Ich nehme an, dass dieses Buch inzwischen jede Frau kennt. In all diesen Romanen, Novellen und Kurzgeschichten zählt das Gefühl: „Oh, ich könnte an ihrer (seiner) Stelle sein – was würde das mit mir machen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dialoge - offen und verdeckt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald zwei Personen vorhanden sind und es um Freundschaft, Zuneigung, Liebe oder Sex geht, sind Dialoge ein gutes Mittel, um lebendiger zu schreiben. Dazu gehören nicht nur die Worte selbst, sondern auch, wo, wann und wie sie fallen. Zu Dialogen gehört auch Schweigen, die reine Körpersprache oder die Möglichkeit, solche Dialoge im Inneren zu führen, die von den Worten, die nach außen dringen, durchaus abweichen. Ein Zwiespalt, eine Provokation – alles ist möglich. Mach dir bitte um die &lt;em&gt;Ethik solcher Dialoge&lt;/em&gt; keine Sorge – du schreibst von Menschen, für Menschen. Und sie alle haben ihre kleinen, schmutzigen Fantasien, die sie niemals zugeben würden – aber lesen würden sie wirklich gerne darüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Erstellt mit Unterstützung der Liebeszeitung und der Idee für systematisches Vorgehen vom &quot;sehpferd&quot;. &lt;br /&gt;
Dies ist ein Beitrag aus der Artikelserie „Fühlen ist ein merkwürdiges Gefühl“. Du befindest dich im fünften Teil, indem wir auf Möglichkeiten der Kommunikation von Gefühlen eingehen, also darüber, wie man über Gefühle schreiben oder reden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 15 May 2024 08:55:00 +0000</pubDate>
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    <title>Von lustvollen Spielern, Schelmen, Abenteurern und Manipulatoren – männlich wie weiblich </title>
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            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:46 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;821&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/spiele_der_erwachsenen.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/spiele_der_erwachsenen.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/spiele_der_erwachsenen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Frivole Spiele im Schlossgarten &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;Warum spielen Erwachsene?&lt;/em&gt; Ganz einfach: Wer spielt, will etwas „auf Umwegen“ erreichen – und das geht vorzüglich, indem er oder sie Gefühle anspricht. Dazu gehört, zunächst den eigentlichen Wunsch zu verschleiern, den der/die Spieler(in) an den anderen Spieler hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die offenen und geheimen Regeln der Spiele um Gefühle &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wichtigste in Kürze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Wer das Spiel anregt, kann sich dessen bewusst sein, dass er ein Spiel beginnt – aber er kann dies auch spontan tun, ohne eine feste Absicht zu haben. Das heißt: Auch der Initiator ist zunächst nichts als eine Person, der einen Mitspieler oder eine Mitspielerin sucht.&lt;br /&gt;
2.	Den Mitspielern ist oft nicht bewusst, dass sie Teil eines Spiels werden, sie werden aber mitmachen, wenn sie gerne an „Spielen“ teilnehmen.&lt;br /&gt;
3.	Wichtig ist, dass alle die ungeschriebenen Gesetze der Spiele kennen: Ein Spiel ist zunächst weder einer Realität noch eine ernsthafte Beschäftigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ronald D. Laing&lt;/em&gt; hat die Problematik in einem Gedicht zusammengefasst: (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Sie spielen ein Spiel. Sie spielen damit, kein Spiel&lt;br /&gt;
zu spielen. Zeige ich ihnen, dass ich sie spielen sehe, dann&lt;br /&gt;
breche ich die Regeln, und sie werden mich bestrafen.&lt;/blockquote&gt;Nun war Laing Psychiater und er wusste, wovon er sprach. Im Alltag ist die Frage, ob wir ein Spiel auch dann weiterspielen wollen, wenn wir uns klar werden, dass es unsere Gefühle zum Flackern bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende – insbesondere beim Sex oder sexähnlichen Rollenspielen – werden wir uns entscheiden müssen, ob wir das Spiel ohne „sexuelle Handlungen“ abbrechen oder „real“ weiterspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Ideen von Eric Berne zu Spielen teil etwas angejahrt, teils hochaktuell&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eric Berne  (2) hat einige Spiele beschrieben, die oft etwas „altbacken“ klingen – andere werden bis heute gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berne nennt beispielsweise &lt;em&gt;Spiele um Fetischismus, Sadismus, Masochismus und sogar Homosexualität&lt;/em&gt;, die damals (1964) noch  als „Perversionen“ galten. Eigenartig ist, dass sie heute (2024) unbewusst vorzugsweise von Personen gespielt werden, die immer noch denken, dass es sich um „perverse Züge“ handelt. Das Spiel ist fast immer ein Rollenspiel, aber manchmal durchaus auch ein Flirt mithilfe dieser Themen. Neuerdings wird das Spiel auch unter Frauen gespielt, die „endlich“ ihre bi-sexuelle Seite entdecken wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Spiele mit der Abweisung - am Ende gibt es einen Korb &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Spiel, das immer noch gespielt wird, ist „Abweisung“. Jemand genießt das Spiel, umworben oder gar provoziert zu werden – und dem Spielpartner anschließend „einen Korb“ zu geben. Fast alle Flirt-Spiel funktionieren so, insbesondere dann, wenn die Flirt-Initiative vom „gebundenen“ Partner ausgeht oder befeuert wird. Üblicherweise wissen das die Betroffenen: Sie (meist handelt es sich um eine Frau) will ihre Attraktivität feststellen – mehr nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Spiel Provokation - trotz des Zeitgeistes bleibt die  Lust am Provozieren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Zusammenhang passt auch das Spiel „Provokation“ – es hat angeblich an Attraktivität verloren, seit behauptet wird, dass Frauen niemals sexuell provozieren. In Wahrheit provozieren manche Frauen und auch Männer durch ihren „Auftritt“ – also nicht „nur“ dadurch, dass der Rock sehr kurz ist oder den Bizeps hervorgehoben werden. Auch bei diesem Spiel sind sich zu Anfang nicht alle bewusst, dass sie eine Bühne betreten. Sie sagen beispielsweise: „Ich ziehe mich nur sommerlich an“, oder „ich muss mir selbst in dem, gefallen, was ich anziehe“. Auch der Flirt kann erhebliche Provokationen enthalten, beispielsweise wenn virtuell auf Oralverkehr hingewiesen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bei Dates - mit &quot;schwer zu haben&quot; spielen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA war lange Zeit ein Spiel bekannt, dass „schwer zu haben“ heißt und in der dortigen Dating-Kultur immer noch gespielt wird. Die potenzielle Partnerin wehrt dabei jeden Versuch ab, intime Themen anzusprechen oder gar den Geschlechtsakt auszuführen. Damit soll der Mann angeregt werden, sich stärker um sie zu bemühen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Konjunktur bei vereinbarten Rollenspielen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden sexuelle Rollenspiele von bereits existierenden Paaren und von Einzelpersonen gesucht. Die Teilnehmer treffen sich entweder in geschlossenen Zirkeln oder in der Swingerszene. Zum Teil werden Spielpartner oder Dritte über Anzeigen gesucht (zum Beispiel &quot;Einhörner&quot;), manchmal werden sie auch einfach in Bars angesprochen. Normalerweise wissen alle, was sie für sich und andere dabei erreichen wollen und können. Der Reiz liegt meist darin, die eigene Rolle zu auszukosten, gleich, ob es sich um eine „aktive“ oder „passive“ Rolle handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unterschiede zwischen Spielern und Manipulatoren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen Spielen und Manipulationen liegt darin, dass Spieler nach offenen oder sonstigen bekannten Regeln spielen und sie bis zum Schluss einhalten. Es kommt aber gelegentlich vor, dass einer der Beteiligten die Situation nicht als „Spiel“ auffasst. Auch, wenn beide nach unbekannten Regeln spielen, aber bestimmte, übliche  Spiel-Rituale beherrschen, kann von einem „Spiel unter Erwachsenen“ ausgegangen werden. Vor extremen Rollenspielen oder bei Spielen mit Unbekannten sollte immer besprochen werden, was gespielt werden darf und was nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bewusst die Regeln zu missachten ist Manipulation &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald einer der Partner Regeln bewusst missachtet, geht man von Manipulation aus. Es kommt auch vor, dass beide zunächst nach den bekannten Regeln spielen, dann aber jede Regel missachten. Sobald dies der Fall ist, entstehen „Tumulte“, also Spielsituationen, für die es keine Regeln gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Nachwort zu diesem Artikel vom Herausgeber&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob etwas ein Spiel ist oder nicht, hängt auch vom Zeitgeist ab. Insofern kann etwas, das gestern noch als Provokation galt, heute allgemein üblich sein. Und was einst als Perversion galt, ist heute eine sinnliche Herausforderung. Ich denke, bei Begegnungen mit Fremden sollten wir uns daran erinnern, wie die „Mutter der Porzellankiste“ früher genannt wurde: „Vorsicht“ war ihr Name. Die Frage ist immer, was gespielt wird, ob du deinen Mitspielern vertraust und wie hoch dein Einsatz an Gefühlen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;214&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_lernen_320.serendipityThumb.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Einfacher Text&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dieser Text wurde in einfachem Deutsch geschrieben. Er entspricht den neuesten Betrachtungen zum Thema. Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben. Er enthält Zeitzeugnisse und Trends, Meinungen und Fakten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) R.D.Laing &quot;Knots&quot; (Knoten) zuerst erschienen 1970.&lt;br /&gt;
(2) Nach &quot;Spiel der Erwachsenen&quot; - zuerst erschienen 1964 (auf der Basis von TA). &lt;br /&gt;
Foto: &amp;copy; 2024 by Liebesverlag.de&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Tue, 07 May 2024 09:06:00 +0000</pubDate>
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    <title>Gefühle im Alltag, lustvolle Gedanken und ein wenig Frivolität </title>
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            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    Es wird Zeit, über Gefühle in der realen Welt zu reden. Denn alles, was die Wissenschaft dazu sagt, ist im Grund genommen nicht das, was wir „wirklich“ fühlen. Also widmen wir uns dem Alltag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der schwierige Umgang mit Gefühlen im Alltag &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Egal, wie wir all dies benennen – Gefühle oder Emotionen, Stimmungen oder Gemütslagen – Gefühle sind selten „eindeutig“. Und wenn sie gar ein Gemisch aus Neigung und Abneigung, Begierde und Ekel, Angst und Neugierde sind, weiß der Wissenschaftler nicht mehr viel damit abzufangen. Gefragt ist dann ausschließlich die Person, in der diese Gefühle wohnen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aber diese Person wird kaum wagen, diese Art von Gefühlen zu schildern. Mag der Faust noch sagen: „Zwei Seelen, wohnen, ach, in meiner Brust“, weil das so schön theatralisch klingt und die Feuilletons dergleichen beklatschen. Doch wer als gewöhnlicher Mensch je sagt: „Mich ekelt der Gedanke, einen Penis zu lutschen aber ich bin neugierig, wie es mir dabei ergehen würde“, dann dürfte er  mit Empörungen rechnen. Und dies, obwohl das Thema inzwischen alltäglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gemischte Gefühle treten häufig auf &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Über Ekel, Faszination. Differenzierungen und Erkenntnissen zu schreiben, ist nicht einfach. Die spanische Autorin Almudena Grandes hat es versucht. Sie schreibt im ersten Kapital von „Lulú“:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ich nehme an, es kann befremdlich wirken. Aber dieser Anblick, dieses unschuldige Bild, hat eine gewaltige Wirkung.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
Das klingt harmlos, aber es ist eine heftige pornografische Szene, die unsere Autorin gerade beobachtet, und sie versucht, sich in seine Gefühlswelt hineinzudenken: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Und in diesem Moment wünschte ich mir zu ersten Mal, dort zu sein, auf der anderen Seite des Bildschirms, wünschte mir, in zu berühren, zu erforschen … (und) ihn mit seinem eigenen Sabber einzuschmieren.“ &lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
Das Problem nahezu aller Menschen besteht ja überhaupt darin, nicht in &lt;em&gt;„sowohl als auch“&lt;/em&gt; denken zu können. Das gilt auch dann, wenn sie sowohl von der einen Seite (hefige sexuelle Absonderlichkeiten) wie auch von der Schönheit der Körper fasziniert sind. Oder wenn sie sowohl innig lieben wollen als auch ekstatischen Sex genießen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Harmlos geht nicht - über heftige Gefühle und Lüste  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt auch für ganz harmlose Formen des Verliebens, denn jede Art von sinnlicher oder romantischer Liebe enthält einen „animalischen“ Faktor. Das ist seitens der Natur völlig in Ordnung, und es sollte zumindest auch jedem Menschen bekannt sein. Gerade beim Verlieben kommen zwei gegensätzliche Welten auf uns zu. Auf der einen Seite die Kultur mit enormen Anforderungen an alles, was „zu geschehen hat“, bevor Rock oder Hose ausgezogen werden. Auf der anderen Seite die Natur, die nach nichts anderem drängt, als dass der Penis in die Vagina kommt. Beide Welten dringen in die Gehirne ein, beide hadern oftmals miteinander – und was schließlich passiert, ist am Ende unabsehbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gut oder böse? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bisweilen trennen wir in „gute“ und „schlechte“ Gefühle. Sollten wir auf die Idee kommen, Basisgefühle so einzustufen, begeben wir uns bereits aufs Glatteis: Die Natur stattet uns mit Gefühlen aus, um unser Überleben zu sichern. Das gilt nicht als „schlecht“. Aber wir können daraus Gefühle entwickeln, die uns nützen oder schaden: Hass zum Beispiel gilt nicht deswegen als negativ, weil wir Abneigung verspüren, sondern weil daraus Verletzungen entstehen können. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zumeist aber sind unser „guten Gefühle“ wie auch „schlechte Vorahnungen“ oder ähnliche Regungen lediglich eine Folge des Erlernten. Das kann falsch oder richtig, veränderbar oder unveränderbar sein – das wissen wir nicht so genau, zumindest bei unseren ersten Versuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachträglich ausgetrickst und Bauchgefühle &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dazu kommt noch ein Trick mit der Erinnerung. Bilden wir den Satz mit „kein ungutes Gefühl haben“ für ein Ereignis in der Vergangenheit, das negativ ausgeht, so bilden wir uns das Gefühl nachträglich ein. Sagen wir es aber voraus für die Zukunft, so prophezeien wir uns, dass es schiefgehen wird. Also ist es auch im Alltag ziemlich gewagt, sich nach „unbestimmten Gefühlen“ auszurichten, die man allgemein „Bauchgefühle“ nennt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gerade die „Bauchgefühle“ werden allerdings oft als Messlatte verwendet, ob etwas gut oder schlecht ist. Besonders psychologische oder esoterische Zeitschriften und nahezu alle Frauenzeitschriften strapazieren das Thema. Der Hintergrund ist leicht zu verstehen: Wann immer jemand weder Argumente gelten lässt noch auf Erfahrungen bauen kann, beruft er sich auf seine Bauchgefühle. Auch dabei fällt wieder eines auf: Wenn jemand etwas persönliches „sein lässt“, weil er ein schlechtes Bauchgefühl hat, hat er (aus seiner Sicht) immer recht. Tut er es trotz des schlechten Bauchgefühls, kann die Sache sich in beide Richtungen entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ausleben oder unterdrücken? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ganz ähnlich verhält es sich bei „Gefühle ausleben“ kontra „Gefühle unterdrücken“. Beide Möglichkeiten können entweder zu Erfolgen oder zu Misserfolgen führen. Nehmen wir mal an, das Gefühl sei „Wut“. Es wäre zumeist unklug, jemandem „die Fresse zu polieren“, wenn man wütend auf ihn ist, aber es ist ebenso unklug, die „Wut in sich hineinzufressen“. Was tun wir, wenn wir eine solche Scheinalternative haben? „Bewältigen“ sagen uns die Psychologen dann – also weder das eine noch das andere zu tun, sondern „etwas drittes“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und wie ist das beim Sex?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beim Sex ist es etwas anders: Normalerweise schaden wir niemandem, wenn wir Sex schenken oder geschenkt bekommen, anbieten oder uns durch Nettigkeiten erkaufen. Dennoch empfinden wir sowohl das Schenken/beschenkt werden wie auch das Anbieten/Erkaufen als fragwürdig. In diesem Fall gilt es als „ethischer“, die Gefühle zu unterdrücken, aber tun wir es, so fehlt uns das Vergnügen daran. Sobald wir unterscheiden können, was uns „wirklich“ gut tut, wählen wir das Gefühl, das im Moment überwiegt. Die Entscheidung darüber kann uns niemand abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben. Dieser Artikel enthält Meinungen. 
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    <pubDate>Fri, 03 May 2024 10:19:00 +0000</pubDate>
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