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    <title>alles über echte gefuehle und kommunikation - Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</title>
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    <description>gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</description>
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    <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 13:36:53 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: alles über echte gefuehle und kommunikation - Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch - gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</title>
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    <title>Small Talk, um Liebe zu finden?</title>
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            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:112 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;945&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_sich_die_tuer_oeffnet.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_sich_die_tuer_oeffnet.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_sich_die_tuer_oeffnet.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Türen über Intimes öffnen sich nach außen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Was bedeutet &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/128-Kommunikation,-Gefuehle-und-Manipulation.html&quot;&gt;Small Talk&lt;/a&gt; eigentlich im Zusammenhang mit dem Kennenlernen? Wozu benötigen wir sie, wenn wir Beziehungen oder Affären, Sex oder andere intime Handlungen gestalten und genießen wollen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zunächst ein Grundsatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Fall nicht mit der Tür ins Haus, sondern warte, bis sie sich einen Spalt auftut.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das Gespräch ist in diesem Fall zweiteilig: Du beginnst ein Gespräch mit der Person, die dich interessiert. Nach dem „ersten Eindruck“ und drei bis vier Sätzen zur Einleitung solltest du in etwa wissen, „wie die andere Person tickt“. Das gilt besonders dann, wenn du stets &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/109-Kommunikation-die-Bedeutung-der-Fragen-fuer-den-Gespraechsverlauf.html&quot;&gt;offene Fragen&lt;/a&gt; benutzt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Höre heraus, was wichtig ist &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du versuchst dabei, „Nuancen“ herauszuhören, zum Beispiel, welche Wünsche sie hat, die sie sich derzeit nicht erfüllen kann. Jeder Mensch, der für irgendeine Beziehung „offen“ ist, lässt dich ein klein wenig in seine Gefühle hineinsehen. Das geht natürlich umso besser, je sympathischer uns der „andere Mensch“ ist, und umso erfolgreicher, je mehr er „jetzt und hier“ an einer Begegnung interessiert ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aktiv zuhören bedeutet auch, Verborgenes freizulegen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königs- oder Königinnenlösung ist dabei das „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/111-Kommunikation-die-wundersame-Kraft-des-aktiven-Zuhoerens-und-die-Bedeutung-fuer-den-Gespraechsverlauf.html&quot;&gt;aktive Zuhöre&lt;/a&gt;n“. Mit dieser Art der „stillen Kommunikation“ kannst du das Gespräch auf Themen hinlenken, die zwar „im Raum stehen“, aber noch nicht angesprochen wurden. (Das ist ähnlich wie beim „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/129-Kommunikation-ueber-Gefuehle-Ich,-Du-und-der-Elefant.html&quot;&gt;Elefanten im Raum&lt;/a&gt;“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Von der unverbindlichen Näherung bis zur körperlichen Nähe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund dafür liegt auf der Hand: Ein unverbindliches Gespräch, ja sogar eine emotionale Annäherung oder einen Flirt, kannst du mit nahezu jedem Menschen beginnen. Bei einer lustvollen Beziehung kommt nun noch dazu, dass sich dadurch relativ schnell etwas in deinem Leben verändern könnte – das wollen die meisten Menschen allerdings nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb werden die meisten Türen zunächst nur einen Spalt weit geöffnet. Sie öffnen sich weiter, wenn beide Personen ähnliche Wünsche, Vorstellungen oder Begierden haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie weit der Weg von der  unverbindlichen Näherung bis zur körperlichen und/oder emotionalen Nähe ist, kann dir niemand voraussagen. Manchmal dauert er nur wenige Stunden, dann wieder einige Tage oder Wochen.  
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    <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 12:53:00 +0000</pubDate>
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    <category>affäre</category>
<category>beziehung</category>
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<category>lust</category>
<category>small talk</category>
<category>smalltalk</category>

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    <title>Kommunikation über das Intimleben – in &quot;mittleren Jahren&quot; </title>
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            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:111 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;389&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/want_620_middle_gen.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/want_620_middle_gen.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/want_620_middle_gen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;In den mittleren Jahren: wollen, wünschen, fantasieren&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Im ersten Teil haben wir hauptsächlich von „frischen Paaren“ gesprochen. Und tatsächlich war es einige Zeit so, dass sogenannte „bürgerliche Paare“ während ihrer Ehe niemals einen &lt;em&gt;Redebedarf über Sex &lt;/em&gt;verspürten. Das ist heute nicht mehr so. Der Bedarf an Gesprächen ist groß, aber der Mut, über sexuelle Wünsche zu sprechen, steigt nicht automatisch. Doch das heißt nicht, dass es gar keine Lösungen durch Kommunikation gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen, die sich auch noch während längerer Beziehung oder Ehen ergeben - hier , reißen wir sie kurz an: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.	Noch nicht - nicht mehr.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was du zu Beginn einer Beziehung mochtest, ist möglicherweise nicht mehr das, was dir heute vorschwebt. Das gilt insbesondere für Paare in den „mittleren Jahren“, weil sich das Verhältnis zum eigenen Körper in diesem Alter verändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.	Ob wir es tun oder was wir tun?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang war klar, was „wir“ miteinander tun, wenn wir „Sex hatten“. Nach und nach ändert sich das. Die neue Frage, die aufkommt, ist „wie tun wir es eigentlich?“ Da spielen Fragen wie Oral- oder Analverkehr eine Rolle, aber auch der Einsatz von „Toys“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.	Nur Sex oder noch etwas anderes?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Menschen wissen heute, dass sexuelle Gelüste nicht nur auf eine Art ausgedrückt und vollzogen werden können. Es geht dabei um Heteroflexibilität, Triolen, Fetische, Bondage, „SM light“ oder ähnliche Praktiken, die in den Fantasien vieler Frauen und Männer eine Rolle spielen. Manchmal handelt es sich „nur“ um Fantasien, dann aber auch darum, sie in harmlose Rollenspiele zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie du siehst, gehen den Menschen die Themen nie aus, die „ein bisschen heikel sind“. Tatsächlich haben über 50 Prozent der Frauen und Männer Fantasien, über die weder bei Stammtischen noch bei Damenkränzchen geredet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mit deinem Partner darüber reden willst, kannst du es an etwas „verankern“, was einem von euch aufgefallen ist. Oft ist diese ein Teil des „ganz gewöhnlichen“ Fernsehprogramms – es muss also kein „Porno“ gewesen sein. Ein Zitat aus „Inspector Barneby“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ich könnte mir nie vorstellen, dies Art von Diensten zu verrichten, die in gewissen Häusern von Damen angeboten werden, aber wenn es darum ginge, einen Mann mit einer Reitgerte abzustrafen – oh, das würde ich mir wirklich einmal überlegen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was das alles mit Kommunikation zu tun hat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rein theoretisch reden wir hier von nichts anderem als einem Wechsel der Perspektive. In Ehen und eheähnlichen Beziehungen können wir mehrere Wirklichkeiten herstellen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Ein Teil der Gesellschaft zu sein, der sich als solides Paar ausweist.&lt;br /&gt;
2.	Eltern zu sein, also hauptsächlich diese Perspektive nach außen zu zeigen. &lt;br /&gt;
3.	Personen zu sein, die für sich selbst stehen und in einer Ehe leben. &lt;br /&gt;
4.	Sexuelle Wesen zu sein, die ganz selbstverständlich Sex haben wie andere auch.&lt;br /&gt;
5.	Bestimmte sinnliche Freuden zu genießen, die sie vor anderes Verbergen, damit diese nicht öffentlich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch bedeutet dies aber, die Kommunikation auf unterschiedliche Arten zu führen. Die Frage, ob ein Haus gebaut wird oder ein neues Auto gekauft werden soll erfordert andere Strategien als die Frage, wie die Kinder am besten aufwachsen sollten. Die persönliche Entwicklung muss mit der Entwicklung der Beziehung kompatibel sein. Und im Bereich der Lüste und Begierden wird erwartet, über Erweiterungen und Änderungen des Lustfahrplans zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Experten meinen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Fachleute sprechen, dann sagen sie dies oft so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es geht darum, einander zu helfen, die Wünsche und Bedürfnisse des anderen genau zu verstehen. Man könnte zum Beispiel besprechen, ob Vorspiel ein wichtiger Bestandteil des Geschlechtsverkehrs ist oder ob man sich Sexspielzeug wünscht und wenn ja, welches. Wenn beide damit einverstanden sind, kann man auch seine sexuellen Fantasien teilen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bewährte Methoden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über den Zaun helfen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal den „IST-Zustand“ vieler Menschen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Du hast dringende sinnliche Wünsche.&lt;br /&gt;
2.	Zugleich schämst du dich, sie zu äußern.&lt;br /&gt;
3.	Zudem befürchtest du, damit abgelehnt zu werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, viele Frauen und Männer kennen diese Situation. Die Zwickmühle, die daraus entsteht, heißt in etwa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Den Zustand jetzt kenne ich, und er ist ziemlich mies. Aber woher soll ich wissen, dass nachher alles besser wird?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Psychologen neigen dazu, nun zu fragen: „Was könnte den schlimmstenfalls passieren?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fürchte, das reicht als Antwort noch nicht aus. Wie wäre es also mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Was ergibt sich bestenfalls daraus?&lt;/em&gt;“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt schon besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie und wann?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegst du nun: „Ob ich ihn/sie einmal fragen sollte, ob?“ Versuche es mit einen deutlich sinnvolleren Vorschlag: „Wie willst du es ihm/ihr sagen?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anlässe schaffen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es keine zufälligen Anlässe (Artikel, Bücher, Lieder, Fernsehsendungen) gibt, dann kannst du sie erzeugen. Heute ist es nicht mehr „ehrenrührig“, entsprechende Bücher zu lesen – im Gegenteil, sie wurden (und werden noch immer) zu Bestsellern. Nimm sie zum Anlass, um mit deinem Partner / deiner Partnerin darüber zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dies nicht - sondern?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du bei ihm/ihr unpassende Knöpfe gedrückt hast, heißt dies nicht, dass er/sie gar nicht für neue Lüste empfänglich ist. Frag einfach, welche Vorschläge, er/sie hätte, um zu neuen sinnlichen Aktivitäten zu kommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht gleich das ganze Paket auf den Tisch legen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geh nicht aufs Ganze – sondern setze Meilensteine. Ein Thema wäre zum Beispiel: Wo und wie darf er/sie dich küssen? Würdest du diese Bereiche gerne erweitern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wäre, wenn …&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der Königslösungen (oder Königinnenlösungen) ist, das Thema real in die Luft zu zeichnen: Wenn ihr beide schon über den Zaun eurer Vorbehalte gehüpft wäre, was wäre dann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage lässt sich in vielen Varianten stellen. Du kannst irgendeine Voraussetzung (ein Verhalten, einen Gegenstand, eine Fetisch-Variation) wählen, um ein Bild davon zu zeichnen, was wäre, wenn… “ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verhandeln über Geben und Nehmen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandeln bedeutet auch, über etwas zu kommunizieren, um ein konkretes Ergebnis zu erzielen. Im Geschäftsleben wie auch in Beziehungen geht es um einen „Ausgleich der Interessen“ oder idealerweise um eine „Win-win-Situation“. Am Ende gibt es einen Deal: Ich versuche mit dir dies, und dafür erlaube ich dir, mit mir jenes zu versuchen. Das Ziel ist in beiden Fällen, die Lust beider Partner zu steigern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fast alles ist gesagt - und nun?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand behauptet, dass es einfach ist, „über den eigenen Schatten“ zu springen. Er ist oft die größte Hürde vor neuen sinnlichen Erlebnissen. Oft wird erst durch den Versuch klar, ob eine „unübliche“ sexuelle Variante Freude bereitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist damit alles gesagt? Natürlich nicht. Es gibt dicke und schmale Bücher über solche Themen. Einige verherrlichen eine Praxis, andere beschreiben sie lediglich und wieder andere warnen davor. Letztendlich geht es niemals um die Meinungen von „Experten“ – sondern nur darum, wie du und deine(e) Partner(innen) darüber denken und fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau dabei wünscht dir das sehpferd-team Glück und Erfolg.  &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/138-Kommunikation-ueber-das-Intimleben-in-mittleren-Jahren.html#extended&quot;&gt;&quot;Kommunikation über das Intimleben – in &amp;quot;mittleren Jahren&amp;quot; &quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 09:53:00 +0000</pubDate>
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    <title>Gefühle haben einen Preis – zur Ökonomie der Liebe</title>
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            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:43 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;620&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ware_schoenheit_oekonomie.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/ware_schoenheit_oekonomie.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ware_schoenheit_oekonomie.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Wahre Schönheit? Oder Ware Schönheit?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Suche nach einem geeigneten Partner war noch nie einfach, wenn es um dauerhafte Beziehungen oder Heiraten ging. Doch auch, wenn du eine eher kurze Beziehung suchst, in der du schöne Gefühle empfinden willst, kommst du am Markt der Gefühle nicht vorbei. Sowohl Zuneigung wie Lebensfreude, sexuelle Bedürfnisse oder gar Lustschmerz: Haben ihren Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle sind nicht käuflich - aber sie kosten etwas&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnis ist nicht sehr populär – und sie ist allgemein verpönt, weil wir gelernt haben, dass &lt;em&gt;Gefühle „nicht käuflich“ sind.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dass sie „nicht käuflich sind“, bedeutet im Volksmund ja nur, dass sie nicht gegen Geld oder wertvolle Sachgeschenke zu haben sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Handel mit psychischen Eigenschaften &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen zahlen wir in einer anderen Währung, nicht in Geld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Währung wird „psychisches Einkommen“ genannt. Wo es Einnahmen gibt, muss es auch möglich sein, etwas auszugeben. Das heißt, dass wir mit eigenen Eigenschaften  zu handeln beginnen, um andere Eigenschaften, die wir uns wünschen, zu erkaufen. Dazu gehören nicht nur Eigenschaften, sondern auch Merkmale, wie etwa Fitness oder Schönheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegt der Markt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre alles ganz hübsch, wenn  Angebot und  Nachfrage ausgeglichen wären – das ist allerdings selten der Fall. Denn nur wenige Menschen sind damit zufrieden, dabei keine Gewinne zu erzielen. Die meisten erhoffen sich einen minimalen, manchmal aber auch großen Zugewinn. Ohne jeden Zweifel ist dies der Fall, wenn wir alle unsere Eigenschaften in die Waagschale werfen, um die Liebe eines Mannes oder einer Frau zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise halten wir das nicht für „verwerflich“, wenn Personen umeinander werben – es ist schließlich die reine Natur, die dabei in uns wirkt. Schwieriger wird es schon, wenn die eigene Schönheit dazu eingesetzt wird, eine finanziell rosige Zukunft zu erwerben – in diesem Fall rümpfen wir die Nase. Das geht natürlich auch umgekehrt, wenn das eigene Einkommen oder das eigene Ansehen als „Zahlungsmittel“ für eine Person eingesetzt wird, die körperlich besonders reizvoll ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle diese Überlegungen befremden viele Menschen, die glauben, dass wir ausschließlich von der „reinen Liebe“ geleitet werden, die uns in romantischer Verklärung begegnet. Vermutlich ist der gesamte Wissenschaftszweig, der sich damit beschäftigt, zu unpopulär. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich allerdings findet der Emotionshandel heute bereits bei der ersten Begegnung (dem ersten „Date“) statt. Und das heißt, dass wir in Zukunft darauf achten müssen, welche Gefühle wir als &lt;em&gt;Währung&lt;/em&gt; einsetzen können. Zumeist sind es die Gefühle, von denen wir reichlich haben und deren Wert wir selber richtig einschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quelle (unter anderem): Gérard A. Bökenkamp &quot;Ökonomie der Sexualität&quot;, München 2015&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Tue, 16 Apr 2024 09:43:00 +0000</pubDate>
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    <category>aushandeln</category>
<category>gefühle</category>
<category>gefühlshandel</category>
<category>liebe</category>
<category>ökonomie</category>

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    <title>Kommunikation über Gefühle – Ich, Du und der Elefant </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/129-Kommunikation-ueber-Gefuehle-Ich,-Du-und-der-Elefant.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:102 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;617&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ich, Du, Wir und der Elefant &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Obwohl die Gefühlswelt in nahezu jede Kommunikation hineinreicht, ist es dennoch schwer, über Gefühle zu sprechen. Das gilt besonders dann, wenn ethische, religiöse oder sonstige kulturelle Gründe normalerweise keine „offenen“ Dialoge über Gefühl zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Alles eine Frage der Beziehung ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tatsache muss nicht zwangsläufig zum Problem werden. Wenn du dich beispielsweise in &lt;em&gt;keiner aktuellen Beziehung &lt;/em&gt;zu der Person befindest, die mit dir über Gefühle sprechen will, fällt es dir normalerweise leichter, als wenn du in irgendeiner Beziehung zu ihnen stehst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch&lt;em&gt; in einer Beziehung&lt;/em&gt; zu einem sehr guten Freund oder einer sehr guten Freundin sind wenig Probleme bei Gesprächen über Gefühle zu erwarten. Das gilt jedenfalls dann, wenn du mit dieser Person bereits eine gewisse Routine entwickelt hast und weißt, dass du ihr vertrauen kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich schwieriger wird die Lage, wenn du dich in irgendeiner Beziehung (Arbeit, Verein, Verwandtschaft, Freundeskreis) zu einer Person befindet, weil du etwas „offenbarst“, was dort möglicherweise verbreitet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziemlich „brenzlig“ kann es werden, wenn du bereits eine intensive oder gar intime Beziehung mit der Person hast und du ein „etwas befremdliches“ Gefühl mit ihr teilen willst. In diesem Fall kann eure Beziehung gefestigt oder aber auch gestört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Situation ist der „Sprung über die Hürde“ unerlässlich, aber dennoch nicht einfach. Das gilt immer dann, wenn du mit der Person noch keine Freundschaft oder Liebesbeziehung hast, aber gerne eine hättest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über die Hürden springen - der Weg zum Erfolg bei Gesprächen über das Fühlen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du das Bedürfnis hast, über ein Gefühl zu sprechen, dann ist zunächst nötig, die Bereitschaft des anderen zu überprüfen. Manche Menschen reagieren befremdet, und wenn es so ist, hat es wenig Sinn, mit ihnen über Gefühle zu sprechen. Andere sind der Meinung, dass es nicht angebracht ist, über Gefühle zu sprechen. („Darüber spricht man doch nicht“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche „mit Ankündigung“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du selber einen Grund oder Anlass hast, über Gefühle zu sprechen, dann sag es möglichst undramatisch. Es kann sich um ein eigenes Gefühl handeln, um das Gefühl einer anderen Person oder um „einen Elefanten“ der bisher im Raum stand und endlich „befreit“ werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Mein Gefühl: „Ich habe häufig den Eindruck, dass ich … “  &lt;br /&gt;
2. Dein Gefühl: „Du wirkst auf mich, als wärest du enttäuscht. Was ist passiert?“&lt;br /&gt;
3. Unklares Gefühl (Elefant im Raum): „Wir schleichen im Büro umeinander herum wie zwei Katzen. Hast du Lust, mal über die Gefühle zu sprechen, die wir dabei empfinden?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Befürchtungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespräche über „den „Elefanten im Raum“ sind immer heikel, weil damit ein Thema auf den Tisch kommt, das vorher vermeiden wurde. Wird ein klärendes Gespräch (nicht nur im Beispiel) für eine tiefere Bindung sorgen? Wird es die Zusammenarbeit behindern, wenn es &quot;schief geht“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die beiden anderen Situationen sind nicht problemlos. Wenn ich sage: Ich habe den Eindruck“, dann kann dies wie ein Übergriff wirken. Sage ich „du wirkst auf mich“, dann kann die andere Person diese Beobachtung ablehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders kritisch ist der „Elefant“. Wer ihn sichtbar macht, riskiert, dass die andere Person behauptet, da wäre gar kein Elefant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Der Ausdruck „da steht ein Elefant im Raum“ steht für ein bekanntes, heikles Thema, das aus Angst vor Konflikten, Scham oder Höflichkeit nicht behandelt wird. &lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche mit sanften „Vorgaben“ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zu einem Gespräch über Gefühle ohne „Ankündigungen“ ist ebenfalls möglich. Es ist oftmals der bessere Weg, da Ankündigungen oder Appelle (Aufrufe) oftmals zur Verwirrung oder Ablehnung führen. Eine sanfte Vorgabe besteht darin, der anderen Person kleine Schwächen zu offenbaren. Das führt in gewöhnlichen, nicht belasteten Gesprächssituationen dazu, dass auch der Partner darauf eingeht. Manchmal warten Gesprächspartner darauf, dass die Themen deutlich &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/138-Kommunikation-ueber-das-Intimleben-in-mittleren-Jahren.html&quot;&gt;intimer&lt;/a&gt; werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dein Gegenüber absolut nicht darüber sprechen will, wird er den „unterschwelligen“ Vorschlag ignorieren. Greift er oder sie dich an, weil du deine Schwächen zeigst, dann versuche, dem Gespräch eine andere Wendung zu geben (z. B. durch &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html&quot;&gt;Metakommunikation&lt;/a&gt;) oder es irgendwie zu beenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt: Meist funktioniert diese einfache Methode, wenn du mit einem selbstbewussten Menschen sprichst, der sich seinerseits nicht scheut, über Gefühle zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn es um Intimitäten geht&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderer Fall sind Gespräche bei sogenannten „ersten Dates“, bei denen oft sehr viel über „Gemeinsamkeiten“ gesprochen wird, die bei näherem Hinsehen belanglos sind. Gelingt es dabei nicht, Gefühle in das erste Gespräch einzubringen, so ist es so gut wie aussichtslos, dass sich „mehr“ entwickelt. Selbstverständlich gilt auch dabei, dass du nicht „mit der Tür ins Haus fallen solltest“, aber es lohnt sich, gemeinsam durch eine „offen gehaltene Tür“ zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei „ersten Begegnungen“ gibt es oft große Hürden, die „Beobachtungen“, die sich dort ansammeln, in „Gefühle“ umzumünzen und dabei die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Das allein reicht aber auch noch nicht: Bedürfnisse in Worte zu wandeln, ist ein Versuch mit ungewissem Ausgang. Am Ende einer ersten Begegnung kommt es nahezu ausschließlich darauf an, wie viel Intimität du (und der/die jeweils andere) zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Technik suchst, mit der du deine &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erklaert.html&quot;&gt;Kommunikation strukturieren&lt;/a&gt; kannst, dann lies her nach. Spezielle Hinweise zu drei häufigen &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/132-Gefuehle-im-Dialog-Moeglichkeiten,-Nutzen-und-Gefahren.html&quot;&gt;Gesprächen über Gefühle&lt;/a&gt; findest du hier.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Die Beispiele zu diesem Thema nehmen sehr viel Raum ein. Wir versuchen, bis Ende April einige Dialoge zu veröffentlichen. &lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2026 bei sehpferd.de&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 10:20:00 +0000</pubDate>
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    <category>erfahrungen</category>
<category>gefühle</category>
<category>grenzen</category>
<category>kommunikation</category>
<category>möglichkeiten</category>

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    <title>Sich selbst offenbaren – Sinn und Gefahr</title>
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            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:106 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;765&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/geheimnisse_enthuellen.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/geheimnisse_enthuellen.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/geheimnisse_enthuellen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sich offenbaren - Geheimnisse enthüllen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Sich selbst zu „offenbaren“ oder „etwas von sich kundzugeben“ ist eine der vier Rahmenbestandteile, die im „Kommunikationsquadrat“ von Friedemann Schulz von Thun enthalten ist. Dabei geht es nicht ausschließlich um Gefühle, sondern jede zufällige oder gewollte Nachricht über das „Höchstpersönliche“. Im weiteren Sinne können damit alle Informationen gemeint sein, die sich draus ergeben, dass wir irgendwo auftauchen und wahrgenommen werden. Da stört kaum jemanden - wer aber seine intimen Gefühle, verborgenen Ausrichtungen oder ungewöhnliche Neigungen „freilegt“, muss damit rechnen, danach beurteilt zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle offenbaren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vielem Gründe, sich anderen „zu offenbaren“. Im Alltag ist der Hauptgrund, eine gewisse „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/138-Kommunikation-ueber-das-Intimleben-in-mittleren-Jahren.html&quot;&gt;Intimität&lt;/a&gt;“ (Freundschaft, Beziehung) herzustellen. Dabei hat sich bewährt, die Beziehung nach und nach auszubauen, also nicht „mit der Tür ins Haus“ zu fallen. Das gilt nicht ausschließlich für körperliche Intimitäten, sondern auch für deine Gedanken und Gefühle. Immerhin könnten sie von anderen missbilligt werden. Manchmal werten dich Menschen leider auch ab, wenn du ihnen etwas offenbarst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits könntest du Trost suchen, um einen Rat bitten, oder einfach jemanden zu finden, der dir zuhört. Meistens ist es günstiger, die intimsten Gedanken nur mit absolut vertrauensvollen Personen zu teilen, mit denen du in keiner persönlichen Beziehung stehst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Andere auf ihre Gefühle ansprechen – ein Balanceakt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus deiner Sicht eine „neutrale“ Beobachtung ist, kann aus der Sicht einer anderen Person bereits eine Bewertung ausdrücken und vielleicht sogar Empörung bewirken. In diesem Fall ist also große Vorsicht geboten. Viele Menschen verbitten sich solche „Übergriffe“ und „machen zu“, sobald sie sich angegriffen fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schluss dieser kurzen Betrachtung über Gefühle, die du anderen offenbarst, noch ein Hinweis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wer Gefühle zur Sprache bringt, will damit etwas erreichen, im Guten wie im Bösen. Dieser Wille kann mit der Macht gepaart werden, sie mit Nachdruck oder durch Manipulationen aller Art durchzusetzen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz: Gefühle zu äußern führt nicht zu einer „besseren“ Kommunikation. Es kommt immer darauf an, wer sie einsetzt, wie sie eingesetzt werden und welcher Zweck damit verfolgt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 10:39:00 +0000</pubDate>
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    <category>methoden</category>
<category>offenbaren</category>
<category>offenbarung</category>
<category>schulz von thun</category>
<category>vorlegen</category>
<category>zeigen</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation über das Intimleben – worum es geht </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/137-Kommunikation-ueber-das-Intimleben-worum-es-geht.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:110 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;389&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/want_-620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/want_-620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/want_-620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Wollen, wünschen, vereinbaren - Dialoge über Wünsche&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Kommunikation über das Intimleben – worum es geht - erster Teil&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn gibt es um Sex oder sex-ähnliche Intimitäten geht, verfallen viele Menschen in Sprachlosigkeit, egal, ob es um sie selbst oder um andere geht. Wir haben einfach nicht gelernt, uns offen über unsere Wünsche, Neigungen und Gelüste auszutauschen. Viele Menschen haben zudem noch tief verwurzelte „Tabuthemen“, über die sie niemals reden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn deine Stunde kommt -  sei  auf ein Gespräch vorbereitet &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch kommt einmal die Stunde, in der es gar nicht anders geht, als etwas „Intimes“ zu besprechen. Ob du gerade dein allererstes sinnliches Date hattest oder dein zwanzigstes, ob du bereits in einer Beziehung lebst oder nicht: immer wieder kann das Thema der sinnlichen Begierden aufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was sagen uns Sexologen und andere Fachleute dazu? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Kommunikation mit dem Partner ist ein wesentlicher Bestandteil von Sexualität und Intimität. Offenheit und Ehrlichkeit führen zu mehr sexuellem Wohlbefinden und Zufriedenheit, (doch) … vielen Menschen fällt es schwer, effektiv mit ihrem Partner über Sex zu sprechen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Egal, welchen Text du aus Lehrbüchern, Selbsthilfebüchern oder in Beiträgen von Sexualkundlern entnimmst, überall liest du das Gleiche: &lt;em&gt;Reden hilft&lt;/em&gt;. Und wenn du dann wissen willst, wie du es tun kannst, dann heißt es: „Aber es ist kompliziert“. Also ist es gut, sich rechtzeitig darüber klar zu werden. Wie du über deine Bedürfnisse beim Sex reden kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Taufrische Paare: Verhütung zuerst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei „taufrischen Paaren“ ist das erste Thema meist: „Wie verhütest du?“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Manche Frauen nehmen zu Dates immer Kondome mit, weil sie denken, dass es nicht schaden kann, sie selber mitzubringen. Bei Dates kann es durchaus zu einem spontanen Verlangen nach Sex kommen, und kaum etwas ist fahrlässiger, als darauf nicht vorbereitet zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Nein – sonnenklar&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ganz andere Frage scheint tatsächlich zum Problem zu werden: Es gibt zahllose Artikel zum Thema „NEIN zum Sex zu sagen.“ In gleicher Weise versucht man, den jungen Männern beizubringen: „NEIN“ heißt „NEIN“. Das alles ist – so hoffe ich jedenfalls – sonnenklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das JA – selten ausgesprochen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar hingegen ist für viele junge Männer, wie „taufrische Paare“ sich auf ein „Ja“ einigen können. Für das „Ja“ gilt nämlich, dass es oft nicht als „Appell“ vorgetragen wird, sondern „in anderer Weise“ vermittelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „andere Weise“ kann im Sinne der Kommunikationstheorie darin bestehen, die Perspektive zu wechseln. Das kann ein Wechsel der Kleidung sein (leichter, zugänglicher) oder ein Wechsel des Ortes (vom Ort des Kennenlernens auf das eigene Sofa). Ältere Paare werden darüber lächeln, aber junge, unerfahrene Paare, die zum ersten Mal intim miteinander werden, sollten versuchen, dabei präziser zu werden, also zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Berühre mich hier (welcher Körperteil, womit).&lt;br /&gt;
2.	Küss mich nicht (Körperteil benennen).&lt;br /&gt;
3.	Ich mag, wenn du mich (Berührung formulieren).&lt;br /&gt;
4.	Ich würde dich gerne … (Handlung benennen).&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du „bereits mit einer sexuellen Handlung aktiv“  bist, zeig ihm/ihr gerne, dass du sie genießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Tier in dir spricht keine „Gelehrtensprache“ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geeignete Sprache für sexuelle Handlungen zu finden, ist oft nicht einfach. Die Regeln für eine zurückhaltende Kommunikation ändern sich, sobald die Türschwelle zum Schlafzimmer überschritten wird. Ob Frau oder Mann: Beide fallen zurück auf ihre ursprünglichen Begierden, für die es keine „feinen“ Worte gibt. Animalisch wirkende Laute, wie etwa das Stöhnen, Röcheln, Aufschreien beherrschen die Szene. Das ist genau das, was man in der Kommunikation einen „Wechsel der Perspektive“ nennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Abtauchen in unser animalische Selbst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise führt uns die sexuelle Beziehung zurück auf unseren Wurzeln: Wir bieten einander die nackten Körper an und vollziehen sexuelle Akte wie andere Säugetiere auch. Vorher und nachher sind wir dennoch das, was wir zu sein glaubten: zivilisierte Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die Kommunikation vor und während der ersten sexuellen Erfahrungen. Doch die Praxis des 21. Jahrhunderts fordert weitaus mehr Kommunikation ein: Es gibt viele „erste Male“ – auch innerhalb langjähriger Beziehungen. Und sie fordern uns immer wieder heraus – egal, wie alt wir sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb hat dieser Artikel noch eine &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/138-Kommunikation-ueber-das-Intimleben-in-mittleren-Jahren.html&quot;&gt;Fortsetzung&lt;/a&gt; für alle, die erst im reiferen Alter entdecken, dass es noch andere Lüste gibt als „das Übliche“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &lt;a href=&quot;https://www-theguardian-com.translate.goog/lifeandstyle/2019/may/20/start-low-and-go-slow-how-to-talk-to-your-partner-about-sex?_x_tr_sl=en&amp;_x_tr_tl=de&amp;_x_tr_hl=de&amp;_x_tr_pto=sge&quot;&gt;Guardian &lt;/a&gt;nach der Übersetzung durch Google.&lt;br /&gt;
Hinweis: Wenn du noch sehr jung bist oder alles noch einmal in einfacher Sprache lesen willst, dann schau mal bei &lt;a href=&quot;https://www.lilli.ch/reden_ueber_sex&quot;&gt;Lilli&lt;/a&gt; nach. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 15:52:00 +0000</pubDate>
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    <category>aussprechen</category>
<category>bedürfnisse</category>
<category>erstes mal</category>
<category>gefühle</category>
<category>kummunikation</category>
<category>sexualität</category>
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</item>
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    <title>Gefühle im Dialog - Möglichkeiten, Nutzen und Gefahren</title>
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            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:107 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;538&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/jogliere_farbige_herzen.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/jogliere_farbige_herzen.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/jogliere_farbige_herzen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gefühle gibt es in allen Schattierungen &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wenn du &lt;em&gt;Dialoge führen willst&lt;/em&gt;, ist zuerst wichtig, dass der Partner versteht, „von was“ du eigentlich sprichst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das allgemeine Prinzip heißt: Beobachtung - Beschreibung – Auswirkung. Es wird bei sehpferds &quot;echte gefühle und Kommunikation&quot; &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erklaert.html&quot;&gt;ausführlich beschrieben.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Kernaussage beginnt nach diesem Verfahren damit, WAS du mitteilen willst, WIE du es siehst, und WELCHE Auswirkungen dies hat (oder haben könnte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Drei wichtige Tipps für die Kommunikation über Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn du ein eigenes Gefühl mitteilen willst …&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es sich um Dein Gefühl handelt, benennst du zuerst den Zustand, in dem du dich befindest. Dann schilderst du, wie es dir dabei geht, und endest damit, was du erwartest oder befürchtest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn du die Gefühle anderer ansprechen willst&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht es darum, die Gefühle einer anderen Person festzustellen, dann beginnst du mit einer persönlichen Beobachtung. Dann sagst du, wie du sie aus deiner empfindest, und ergänzt dann die Folge(n) die sich daraus ergeben (könnten). Diese Variante wird oft genutzt, um sich vorsichtig an eine Beziehung heranzutasten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn du glaubst, Konflikte klären zu müssen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konflikte entstehen, wenn dein Verhalten und das Verhalten einer anderen Person euer gegenseitiges Verhältnis belasten. Wenn du das gerne klären würdest, dann beginne mit der Beobachtung, die dich veranlasste, das Gespräch zu beginnen, um dann zu sagen, wie diese auf dich wirkt. Sprich dann vorsichtig darüber, welche Folgen der Konflikt für dich hat oder möglicherweise haben könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Andere auf ihre Gefühle ansprechen – ein Balanceakt mit Gefahren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus deiner Sicht eine „neutrale“ Beobachtung ist, kann aus der Sicht einer anderen Person bereits eine Bewertung ausdrücken und vielleicht sogar Empörung bewirken. In diesem Fall ist also große Vorsicht geboten. Viele Menschen verbitten sich solche „Übergriffe“ und „machen zu“, sobald sie sich angegriffen fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle sind nicht &quot;wahr&quot; oder &quot;unwahr&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Behauptung, die ich oft höre, ist „wahre Gefühle kommen aus dem Herzen“. Das ist erstens falsch, weil das Herz nicht Sitz der Gefühle ist. Zweitens ist es auch psychologisch unsinnig, weil die Emotionen, die wir zeigen, eine Folge von biochemischen, nonverbalen und verbalen Umsetzungsprozessen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich werden angeblich „wahre“ Gefühle auch mithilfe von Manipulation erzeugt. Manche Menschen beherrschen diese Kunst, und mehr und mehr wird sie eingesetzt, um die Gefühle anderer durch Computer-Programme (KI) zu manipulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; Wenn du einfache Methoden suchst, deine Kommunikation in jede beliebige Richtung zu erweitern, dann versuche es mal mit der Minimax-Methode (2023 in 19. Auflage erschienen). Sie wird im gleichnamigen Buch des Psychotherapeuten Manfred Prior beschrieben und ist sehr leicht zu verstehen und anzuwenden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieser Text wurde am 7.4.2026 verändert. Ein Satz wurde entfernt, zwei Absätze wurden hinzugefügt.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>darstellen</category>
<category>eigene</category>
<category>fremde</category>
<category>gefühle</category>
<category>kontroverse</category>
<category>kritische</category>

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<item>
    <title>Gibt es „positive Gefühle?“ </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/70-Gibt-es-positive-Gefuehle.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:42 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;461&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/keine_positiven_gedanken.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/keine_positiven_gedanken.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/keine_positiven_gedanken.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Nachdenken statt &quot;Positives Denken&quot;?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Menschen neigen dazu, alles zu „bewerten“, und auf eine einfache Formel gebracht heißt das: „Ist das gut oder schlecht für mich?“ Auf diese Weise sind auch „gute und schlechte Gefühle“ oder auch „negative und positive“ Gefühle in die Welt gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur kümmert sich nicht um gut oder schlecht, sondern um das eigene Überleben, das Überleben der Gruppe und die Erhaltung der Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Persönliches Wachstum, Gurus und Psychologie &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Psychologen, Gurus und Lebensberater sagen uns: Ja, das ist schon in Ordnung mit der Natur, aber es gibt noch so etwas wie „persönliches Wachstum“. Daraus baut vor allem die „Positive Psychologie“ auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Theorie wird, wie fast alles, was Bewertungen betrifft, kontrovers diskutiert. Ähnlich wie bei der „Bewusstseinserweiterung“ soll das Erleben der Menschen „verbreitert“ werden, um auf dieser Basis ein besseres, weil positiveres Selbst- und Menschenbild zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Glücksversprechen und der Kommerz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Trennung der Gefühle in „negativ“ und „positiv“. Letztlich wird daraus eine Art Heilslehre: Wenn es einem Menschen gelingt, Emotionen wie Lust, Interesse, Stolz und Liebe auszubauen, dann erweitert diese Person ihr Leben. Behauptet wird auch, dass die Erfolge für das eigene Leben langfristig zu Glücksgefühlen führt. Letztendlich heißt die Formel also: Glück lässt sich erlernen, wenn man sich auf Glücksgefühle konzentriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu schrieb die Wochenzeitung „DIE ZEIT“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das Konzept des positiven Denkens wird hierzulande nicht nur durch Bücher vermittelt. Die Deutschen geben jährlich rund neun Milliarden Euro für Motivationskurse, Persönlichkeitsseminare und Workshops aus, die ihnen den Optimismus näherbringen sollen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das „Glücksversprechen“ lockt also viele Menschen an. Das führt gegenwärtig dazu, dass die Angebote wachsen und die Behauptungen immer abenteuerlicher werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zurück zu den Gefühlen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen wir zurück zu den Gefühlen und/oder Emotionen – und zum Gehirn, das bekanntlich in der Lage ist, die Gefühle zu verwalten. Dann sehen wir, dass es uns weder bei „negativen“ noch bei „positiven“ Gefühlen Aufgaben stellt. Wir bemerken diese automatischen Prozesse gar nicht, solange funktionsfähige Lösungen vorhanden sind. Es ist also völlig falsch, dass sich das Gehirn ausschließlich mit „negativen“ Gefühlen, wie etwas Angst beschäftigt. Richtig ist, dass wir erst aufgefordert werden, neu zu lernen, wenn das Gehirn uns sagt:&lt;em&gt; „Mensch, ich habe keine Lösungen mehr.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Erfahrung, die Erfolge und die Anpassung &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wissen wir, dass uns Erfolge, Glück und möglicherweise auch rein biochemisch begründbare Emotionen beflügeln können. Und manchmal erleben wir „positive Spiralen“, die uns heftig beflügeln oder gar berauschen. Tatsächlich erleben wir auch das Gegenteil: Phasen, in denen wir Misserfolge hinnehmen müssen und keine Bestätigung bekommen. Dann haben wir den Eindruck, dass „der Wurm drin“ ist und die Spiralen und nach unten ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir jedoch lernen, mit beidem umzugehen, also mit dem Erfolg und dem Misserfolg zu leben, können wir das Natürliche tun: uns an die Lebensbedingungen anzupassen. Und genau das ist es auch, was wir tun sollten: Anpassen an das, was wir nicht ändern können und die Dinge optimistisch anzugehen, die wir wahrscheinlich ändern können. (2) Ich gebe diesen Rat ganz persönlich – und er ist kostenlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieser Teil meiner Artikelserie &quot;Fühlen ist ein wundersames Gefühl&quot; enthält neben Fakten auch Meinungen. Bei der Diskussion um Gefühle ist dies nicht auszuschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zitat aus &quot;&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/01/Denk-nicht-positiv/seite-2&quot;&gt;DIE ZEIT&lt;/a&gt;&quot;&lt;br /&gt;
(2) Die Grundaussage wird Frederick S. Perls  zugeschrieben, der als Begründer der Gestalttherapie gilt .&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate aus einem Fachbereich oder nutzt ein entsprechendes Vokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 May 2024 08:29:00 +0000</pubDate>
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    <category>denken</category>
<category>gefühle</category>
<category>kritik</category>
<category>postiv</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Gefühle beschreiben, verstehen und teilen</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/15-Gefuehle-beschreiben,-verstehen-und-teilen.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gefühle zu benennen, ist einfacher als Gefühle zu beschreiben. Aber erst, wenn du Gefühle beschreiben kannst, werden sie dir wirklich bewusst - und auch den Menschen, mit denen du sie gerne teilen möchtest. Dieser Artikel bietet einen Ansatz.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas fällt sofort auf, wenn man sich mit Gefühlen beschäftigt: In der Wissenschaft wird ein unscharfer Begriff oft mit einem anderen erklärt, der ebenso unscharf ist. Das klingt dann so, als hätte man in einem Wörterbuch gesucht, um ein anderes Wort für das betreffende Gefühl zu finden. Ein Wort soll also ein anderes erklären. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am Ende kommt man dann auf Ähnlichkeiten, bleibt aber weiterhin an Wörtern hängen. Und so, wie das Wort „Tisch“ nicht aussagt, wozu er dient, sagt das Wort „Angst“ nicht aus, wie sie sich anfühlt. Man ist also wieder da angekommen, wo man begonnen hat. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das alles liegt nicht an der &lt;em&gt;„Unfähigkeit der Wissenschaft“&lt;/em&gt;. Es liegt daran, dass sich Gefühle der exakten Definition sehr erfolgreich widersetzen, weil sie so unterschiedlich empfunden werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle verstehen und hilfreich sein &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am Anfang habe ich geschrieben, dass Gefühle im Gehirn weitgehend analog stehen, also ohne feste Struktur. Und nun kommt die entscheidende Frage: Muss das so blieben? Kann man das gar nicht ändern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Oh doch, wir können es ändern. Aber es funktioniert nicht auf ein „Fingerschnippen“ hin und schon gar nicht mit „großen Worten“. Im Grunde gibt es nur zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1. Wir bleiben bei „analog“ und tauschen auf diese Art Gefühle aus. Wir trösten einander, umarmen einander, finden gemeinsame verbrachte Zeit einfach „schön“ oder lenken einander ab. Das hilft oft, weil manche Menschen auf keinen Fall darüber reden wollen, sondern nur Trost suchen. &lt;br /&gt;
2. Wir greifen auf den Trick der „Digitalisierung“ zurück, das heißt, wir versuchen, genau zu beschreiben, wie wir uns fühlen. Mit etwas Glück hilft dies nachhaltig, um unsere Gefühle zu verstehen oder verständlich zu machen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle zur Sprache bringen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nehmen wir einmal an, eine Freundin oder ein Freund käme zu dir und würde sagen: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„In letzter Zeit fühle ich mich immer so ängstlich!“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimm mal an, sie (er) bedeutet dir etwas. Was sagst du dann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Angst ist eine der häufigsten Gefühle, das haben viele!“&lt;br /&gt;
„Angst gehört zu den Grundkategorien der Gefühle, das ist normal!“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich nicht. Es reicht auch nicht, im psychologischen Lexikon nachzulesen, was „Angst“ ist. Denn dann weißt du immer noch nicht, unter welchen Gefühlen die Person leidet, die vor dir sitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich sinnvoller sind folgende Fragen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wie macht sich das bemerkbar?“&lt;br /&gt;
„In welchen Situationen hast du das Gefühl?“&lt;br /&gt;
Schon besser. Aber warum fragst du nicht einfach:&lt;br /&gt;
„Wie erlebst du dieses Gefühl?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage &lt;em&gt;„wie wirkt sich dieses Gefühl aus?“ &lt;/em&gt;ist immer die sicherste Frage, wenn du mehr erfahren willst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Menschen, überwiegend psychologisch vorgebildete Menschen, fragen gerne: &lt;em&gt;„Was könnte schlimmstenfalls passieren, wenn du…?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun sind nicht alle Gefühle einfach aufzulösen und nicht alle Menschen sind in der Lage, sie auf diese Weise zu beschreiben. Aber es ist ein Ansatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mit einem Freund oder einer Freundin Gespräche über Gefühle führen willst, dann achte darauf, dass derjenige, der die Gefühle hat, sie ausführlich beschreiben kann. Es geht nicht darum, dem Gefühl einen Namen zu gebe, sondern es beschreiben zu können. Zudem sollte der Berater überwiegend Fragen stellen und zuhören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle können von Außen und von Innen kommen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im täglichen Umgang miteinander benutzen wir das Wort „Gefühl“ oft in einem ganz anderen Sinne als die Wissenschaftler. Denn im Grunde ist für die Gefühle im engeren Sinne ein Auslöser nötig. Vereinfacht: Taucht der Säbelzahntiger am Horizont auf, wurden bei unseren Vorfahren Fluchtreflexe ausgelöst, möglicherweise auch Ängste. Ebenso ergeht es uns bei der Annäherung einer attraktiven Person: Sie kann den Impuls auslösen, sich ihr zu nähern, aber auch sie sexuell zu begehren. Da sind allerdings schon recht komplizierte Vorgänge, denn die Grundlagen des „Fühlens“ sind die Sensoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich werden die meisten Gefühle durch einen äußeren Impuls („Trigger“) ausgelöst, also ein Eindruck, den wir durch unsere Sinne wahrnehmen. Beim Menschen ist es zumeist das Sehen, aber es kann sich auch um etwas handeln, das wir ertasten, riechen, hören oder schmecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Modell der Gefühle - was, wenn Gefühl von Innen kommen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz zu Anfang habe ich das „Blackbox Modell“ benutzt, um zu demonstrieren, wie wir Gefühle wahrnehmen können. Bei Menschen und möglicherweise auch bei anderen Lebewesen ist das allerdings nicht der einzige Weg, Gefühle zu erzeugen. Sie können auch ohne besonderen Anlass „aus dem Inneren“ kommen – und dann wird die Sache komplizierter. Ein Teil solcher Gefühle ist höchst willkommen, beispielsweise die Lust oder die Freude, ein anderer Teil ist nicht so erfreulich. Das könnte eine plötzliche Furcht oder ein aufkommender Zorn sein. Manche Gefühle, die in uns wohnen, nehmen wir als „gemischt“ oder gar „gegensätzlich“ wahr. Das ist bei Herausforderungen oft der Fall, aber auch bei sexuellen Handlungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir damit umgehen? Die meisten Fachleute raten dazu, solche Gefühle zuzulassen und sie nicht zu bewerten. Nur, wenn sie uns häufig stören, oder gar darunter leiden, werden Experten gebraucht, die uns beraten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dies ist ein Beitrag aus der Artikelserie „Fühlen ist ein merkwürdiges Gefühl“ aus dem vierten Teil der Serie, in dem wir auf Möglichkeiten der Kommunikation von Gefühlen eingehen, also darüber, wie man über Gefühle schreiben oder reden kann. Zudem enthält dieser Teil Alltagstipps. Im März 2026 haben unsere Autoren damit begonnen, der Kommunikation (nicht nur über Gefühle) &lt;br /&gt;
mehr Platz einzuräumen. Ein Artikel heißt beispielsweise  &quot;&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/128-Kommunikation,-Gefuehle-und-Manipulation.html&quot;&gt;Kommunikation, Gefühle und Manipulation&lt;/a&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 07 Apr 2024 14:46:00 +0000</pubDate>
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    <category>beschreiben</category>
<category>emotionen</category>
<category>empfindungen</category>
<category>gefühle</category>
<category>kommunikation</category>
<category>schreiben</category>

</item>
<item>
    <title>Die Psychologie als Hüter der Gefühle</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/12-Die-Psychologie-als-Hueter-der-Gefuehle.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Seit die Psychologie die Psyche als philosophisches Phänomen verlassen hat und die „Psychologie ohne Psyche“ von Wilhelm Wundt (ab ca. 1870) eingeführt wurde, hat sich auch unsere Sichtweise auf die Gefühle verändert. Wundt hat die Psychologie völlig neugestaltet, indem er den Zusammenhang zwischen Körper und Psyche untersuchte. Einfacher ausgedrückt: Er wollte wissen, wie Körper und Psyche einander beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Gefühlen haben wir eine andere Ausgangslage als bei Religion und Philosophie. Seit sie nicht mehr mit dem „Gemüt“ identifiziert werden, und wir immer mehr über die Entstehung der Gefühle wissen, sind sie dem Zauber des Mystischen entrissen. Seither können wir Gefühle auf &lt;em&gt;natürliche Ursachen&lt;/em&gt; zurückführen. Dabei helfen uns nicht nur Kenntnisse über die Evolution, die Biochemie, die Lernprozesse und die allgemeinen Funktionen unseres Gehirns. Eine heute fast vergessene Wissenschaft, die Kybernetik, erlaubte uns, Regelungs- und Rückkoppelungsprozesse aus dem technischen Bereich auch auf den Menschen anzuwenden. Diese Methode ist ebenfalls nicht neu, aber man benutzte andere Namen dafür. Sie wurde zumindest in Teilen schon von dem Psychologieprofessor William James (1872) angewendet, der den Pragmatismus in die Psychologie einbrachte. Auch beidem bereits erwähnten Leipziger Professor Wilhelm Wundt taucht eine neutrale, naturbezogene Betrachtungsweise auf. In der Folge gab es mehrere Autoren, die versuchten, die Natur des Menschen durch Ingenieurwissenschaften zu erklären, unter anderem der populäre Mediziner Fritz Khan, der berühmt für seine einfachen Beschreibungen der Gefühle wurde. In den 1970ern gab es zahllose Autoren, die den Menschen als ein „sich selbst regulierendes „System“ darstellten und dabei Elemente der Nachrichtentechnik und der Kybernetik benutzten. In Deutschland war &lt;em&gt;Karl Steinbuch&lt;/em&gt; maßgeblich daran beteiligt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch &lt;em&gt;Paul Watzlawick&lt;/em&gt; hat mit seiner Kommunikationstheorie namhaft dazu beigetragen, dass Gefühle „entmystifiziert“ wurden. Wenn es nämlich unmöglich ist, nicht zu kommunizieren, werden Gefühle schon kommuniziert, bevor überhaupt ein Wort gefallen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psychologie interessierte sich zunächst wenig für Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle zu erklären, fiel den Psychologen zunächst so schwer wie jedem anderen Menschen auch. Man nahm an, dass es einige Grundgefühle gab (1). Der Psychologe Philipp Lersch warnte jedoch zugleich, dass &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Klassifikatorische Ordnung der Gefühlsregungen eines der umstrittensten Kapitel der Psychologie (ist).&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Lersch sahen und sehen viele andere Psychologen die Klassifizierung (Etikettierung) als ungeeignet. Die meisten Lehrbücher sind allerdings inzwischen auf die Klassifizierung der Gefühle nach Robert Plutchik fixiert. Er versuchte, ein generelles Konzept aller Gefühlsregungen aus acht Grundgefühlen zusammenzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum die Psychologie weiterhin über Gefühle forschen sollte &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Psychologie ist als Wissenschaft dadurch  nicht überflüssig geworden, aber sie hat ihre Sichtweise erheblich verändert.  Bekanntlich haben wie keinerlei Möglichkeit, die Gedanken und Entscheidungen exakt nachzuverfolgen, die im Großhirn aufgrund der Wahrnehmungen, Impulse und Botenstoffe ausgelöst werden. Denn bevor, ein Gefühl einen erkennbaren Ausdruck bekommt, hat es in vielen Fällen einige Dutzend Hürden überwunden, Warteschleifen gedreht oder Wandlungen erfahren. In ihnen liegt nach wie vor das Geheimnis, das wir nicht lösen können. Es gibt also noch viel zu tun - und die Neuropsychologie wird uns vermutlich helfen, ein wenig präziser definieren zu können, wie solche Prozesse ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Drama der Etikettierungen  und die Auswirkungen  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama der Psychologie besteht in ihrer Definitionssucht: Ist etwas einmal etikettiert, dann existiert es – unabhängig von den Erkenntnissen anderer. Nun sind aber Gefühle keine festen Größen, und aus diesem Grunde wandeln sie sich im Menschen, in der Gesellschaft und auch in der Wissenschaft. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn wir dies im Auge behalten, dann können wir und auf den schweren Weg machen, die gegenwärtig gültigen Definitionen der &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/13-Die-Psychologie,-die-Gefuehle-und-wir.html&quot;&gt;Psychologie&lt;/a&gt; anzusehen. Und genau das werden wir jetzt versuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) zitiert nach Hofstätter, Psychologie, Frankfurt 1957. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 14:31:00 +0000</pubDate>
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    <category>definitionen</category>
<category>definitionsmacht</category>
<category>gefühle</category>
<category>psychologie</category>
<category>wissenschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Fühlen wir Menschen seit Jahrtausenden gleich? </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/131-Fuehlen-wir-Menschen-seit-Jahrtausenden-gleich.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:105 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;699&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_wir_sie_fragen_koennten.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_wir_sie_fragen_koennten.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_wir_sie_fragen_koennten.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Was würde sie uns wohl zum Thema sagen?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Gefühle sind nur mit Mühe beschreibbar. Aus dieser Sicht fällt es uns auch schwer, sie zu begreifen. Sie sind nicht so einfach „erfassbar“, und alles, was wir nicht wirklich mit unseren Sinnen erfassen können, ist irgendwo im Nirgendwo unseres urtümlichen Denkens angesiedelt. In meiner Sprache ist es der „analoge“ Teil der Gefühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psychologie und ihre Interpretation der Gefühle &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie interpretiert Gefühle – sie kann sie ebenso wenig zuverlässig beschreiben wie wir selbst. Immerhin soll es ja möglich sein, den Teil der Gefühle zu beschreiben, der „von außen erkennbar“ sind. Dann heißen sie Emotionen. Sie „bewegen“ uns, nehmen Einfluss auf uns und sind für andere erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Neue Gedanken - könnten Gefühlsregungen kulturabhängig sein?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerdings interessieren sich Historiker für Emotionen. Das liegt vor allem daran, dass die Annahmen, menschliche Gefühle seinen über Jahrhunderte gleich geblieben, nicht mehr haltbar ist. Vielmehr hat sich inzwischen die Sichtweise der Gefühle innerhalb eines einzigen Menschenalters erkennbar gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vereinfacht gefragt - und eine vorläufige Antwort &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfrage, stark vereinfacht, wäre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Können wir davon ausgehen, dass ein Mensch nach der neolithischen Revolution die gleichen Gefühle beibehielt wie zuvor? Oder: Fühlte ein Mensch im Mittelalter sich genauso wie einer, der heute (2026) lebt? &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr wahrscheinlich ist die Antwort „Nein“, weil die äußeren Bedingungen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Historikerin Ute Frevert schreibt dazu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Die Versuchung der Geschichte besteht darin) … Gefühle, Emotionen, Passionen in ihren jeweiligen und historisch wechselnden Erfahrungskontexten aufzuspüren. Der sprachliche und nicht sprachliche Ausdruck von Emotionen (denken wir an Musik, Bilder, Gesten und Tanz) zeigt eine ungeheure Vielfalt, sowohl sozial als auch zeitlich und räumlich. Unterschiedliche Kulturen legen unterschiedliche Regeln des emotionalen Ausdrucks fest. Der Ausdruck aber, davon geht die kulturwissenschaftliche Emotionsforschung aus, prägt die Emotion selber – die ohne Ausdruck möglicherweise gar nicht existiert.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist mit der Evolution?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal an, dass wir von der Evolution bestens damit ausgestattet wurden, uns anzupassen und vor allem, dabei etwas „dazuzulernen“. Dann ist das, was wir fühlen, eher ein Ergebnis der Kultur als der Natur, kann aber dennoch als „natürlich“ bezeichnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss noch ein Zitat von Jutta Stalvor aus ihrer 2010 vorgelegten Doktorarbeit (2). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Kulturelle Prägung ist … nicht des Menschen „zweite Natur“, sondern Teil seiner „ersten Natur“ – es ist seine Natur, über andere Menschen, über Lernen und über gesellschaftliche Einbindung ein Mensch zu werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ich selbst habe diesen Anhang 2016 für mein (inzwischen erweitertes) Gefühlsblog geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Pressemitteilung der &lt;a href=&quot;https://www.fu-berlin.de/presse/publikationen/tsp/archiv/2009/ts_20090418/ts_20090418_31/index.html&quot;&gt;FU Berlin&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
(2) &lt;a href=&quot;https://d-nb.info/1025202031/34&quot;&gt;Doktorarbeit (Stalvor)&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2026 bei sehpferd.de&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 09:27:00 +0000</pubDate>
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    <category>erlernt</category>
<category>evolution. änderung</category>
<category>fühlen</category>
<category>geschichte</category>
<category>psychologie</category>
<category>sichtweise</category>

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    <title>Komplettes Inhaltsverzeichnis - Online-Darstellung der Gefühle</title>
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            <category>Inhaltsverzeichnis des Blogs &quot;Fühlen ist ein wundersames Gefühl&quot;</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1608px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:70 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1608&quot; height=&quot;373&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/sehpfedr_s_mit_flosse.jpg 1608w,https://realfeelingspro.de/uploads/sehpfedr_s_mit_flosse.1200W.serendipityThumb.jpg 1600w,https://realfeelingspro.de/uploads/sehpfedr_s_mit_flosse.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/sehpfedr_s_mit_flosse.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/sehpfedr_s_mit_flosse.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Original Sehpferd Blog&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/2-Gefuehle-Einleitung-zu-Fuehlen-ist-ein-wundersames-Gefuehl.html&quot;&gt;Vorwort des Herausgebers&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erster Teil: Was sind Gefühle aus heutiger Sicht?&lt;/strong&gt;&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;1.1. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/8-Ein-Modell-der-Gefuehle-technisch-und-stark-vereinfacht.html&quot;&gt;Ein  vereinfachtes technisches Modell der Gefühle.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;1.2.	&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/11-Fuehlen-ist-ein-wundersames-Gefuehl-und-wieso.html&quot;&gt;Gefühle, Emotionen und andere Begriffe.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;1.3.	&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/33-Wofuer-benoetigen-wir-eigentlich-Gefuehle.html&quot;&gt;Wozu benötigen wir Gefühle?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;1.4.	&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/9-Was-alles-Gefuehle-genannt-wird-sind-es-wirklich-welche.html&quot;&gt;Was Gefühle sind - und nicht sind&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;1.5.	&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/5-Seit-wann-reden-wir-von-Gefuehlen-und-wie-nannte-man-sie-vrher.html&quot;&gt;Wie das Wort Gefühle in die Welt kam - ausführlich&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;1.6.	&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/10-Der-Siegeszug-des-Begriffs-Gefuehle-und-einige-Irrtuemer.html&quot;&gt;Der Siegeszug der Gefühle und die Irrtümer darüber&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;1.7. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/53-Gefuehle-und-Zeitgeist-Psychologie,-Esoterik-und-Kommunikation.html&quot;&gt;Gefühle, Kommunikation und Zeitgeist&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;1.8.	&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/12-Die-Psychologie-als-Hueter-der-Gefuehle.html&quot;&gt;Die Psychologie als Hüter der Gefühle &lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;1.9.  &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/13-Die-Psychologie,-die-Gefuehle-und-wir.html&quot;&gt;Gefühle und Psychologie - wie sehen Psychologen Gefühle?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;1.10. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/54-Gefuehle-und-die-Betrachtung-des-ganzen-Menschen.html&quot;&gt;Gefühle und der ganze Mensch&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/49-Gefuehle-sind-wir-jetzt-schlauer.html&quot;&gt;Zwischenruf des Herausgebers zum Ende des  ersten Teils&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zweiter Teil: Wissenschaften und Denkschulen zum Thema Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/68-Vorwort-zum-zweiten-Teil-Meinungen-und-Wissenschaften-zum-Thema-Gefuehle.html&quot;&gt;Vorwort zum zweiten Teil: Gefühle, Wissenschaften und Denkschulen &lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;2.1.	&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/48-Charakterzuege-und-Temperamente-in-der-Antike.html&quot;&gt;Sichtweise auf Gefühle in der Antike.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;2.2.	&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/47-Persoenlichkeitsmerkmale-und-Gefuehle-gibt-es-einen-Zusammenhang.html&quot;&gt; Die Big Five - enthalten Persönlichkeitsmerkmale auch Gefühle?&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;2.3 &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/26-Gefuehle-und-kuenstliche-Intelligenz.html&quot;&gt;Gefühle, Kybernetik und die technische Sichtweise&lt;/a&gt;. &lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;2.4 &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/24-Gefuehle-und-Konstruktivismus.html&quot;&gt;Eine andere  Sichtweise - Konstruktivismus.&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;2.5.	&lt;a href=https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/51-Gefuehle,-Koerperchemie-und-Botenstoffe.html&quot;&gt;Über das Gehirn, die Biochemie und die Auswirkungen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;2.6.	&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/50-Gefuehle-und-das-Unterbewusste-gibt-es-so-etwas-ueberhaupt.html&quot;&gt;Wie groß ist das Unterbewusste - und gibt es das überhaupt?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;2.7.	&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/45-Gefuehle-und-Geist-im-21.-Jahrhundert.html&quot;&gt;Das Verhältnis von Geist und Gefühl - ausführlich in einer Zeitreise&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;2.8.	&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/44-Gefuehle-und-Fantasien-duchaus-auch-erotische.html&quot;&gt;Gefühle und Fantasien - durchaus auch erotisch.&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;2.9. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/43-Gefuehle-haben-einen-Preis-zur-OEkonomie-der-Liebe.htmll&quot;&gt;Gefühle als Bestandteil der Lebensökonomie&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;2.10	&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/41-Gefuehle-und-Soziologie-eine-komplizierte-Verbindung.html&quot;&gt;Gefühle und Soziologie - eine problematische Verbindung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;2.11.  &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/36-Neuropsychologie-ist-kein-Buch-mit-sieben-Siegeln..html&quot;&gt;Gefühle und Neuropsychologie - Versuch einer Erklärung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;2.12. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/29-Gefuehle-und-Philosophie.html&quot;&gt;Gefühle und Philosophie&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;2.13. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/18-Gemischte-Gefuehle-gibt-es-sie.html&quot;&gt;Gibt es gemischte Gefühle?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dritter Teil: Gefühle erleben und beschreiben.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;3.1. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/58-Hilfe-ich-habe-Gefuehle.html&quot;&gt;Hilfe - ich habe Gefühle - ganz persönlich für dich.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;3.2. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/15-Gefuehle-beschreiben,-verstehen-und-teilen.html&quot;&gt; Was, wenn wir Gefühle teilen oder mitteilen wollen?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;3.3 &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/46-Fuehlen-und-Worte-ist-es-noetig,-Gefuehle-verstaendlich-zu-beschreiben.html&quot;&gt;Gefühle beschreiben - aber wie?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;3.4. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/26-Gefuehle-und-kuenstliche-Intelligenz.html&quot;&gt;Wissen im 21. Jahrhundert - die künstliche Intelligenz &quot;kann&quot; Gefühle.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;3.5 &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/71-Gefuehle-im-Alltag,-lustvolle-Gedanken-und-ein-wenig-Frivolitaet.html&quot;&gt;Keine Theorien - Fühlen im Alltag&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;3.6. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/72-Die-toxische-Beziehung-und-das-Gift-der-Gefuehle.html&quot;&gt;Die vergifteten Gefühle - was ist &quot;toxisch&lt;/a&gt;&quot;? &lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;3.7. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/74-Von-lustvollen-Spielern,-Schelmen,-Abenteurern-und-Manipulatoren-maennlich-wie-weiblich.html&quot;&gt;Spieler, Schelme und Gefühlsmanipulation.  &lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;3.8. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/73-Was-tun-Gefuehlsmanipulatoren-und-Manipulatorinnen.html&quot;&gt;Manipulieren mit Gefühlen und Manipulationen  erkennen.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;3.9. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/75-Die-ungewoehnliche-starke-Wirkung-von-Traenen.html&quot;&gt;Manipulieren mit Tränen - ein Sonderfall&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;3.10.&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/129-Kommunikation-ueber-Gefuehle-Ich,-Du-und-der-Elefant.html&quot;&gt;Beitrag der Kommunikations-Redaktion- Ich, DU, Elefanten im Raum&lt;/a&gt;. &lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vierter Teil:Gefühle, Glaube, Aberglaube und Kultur.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;4.1. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/27-Gefuehle-und-Mystik.html&quot;&gt;Gefühle und Mystik, Esoterik und Irrmeinungen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;4.2. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/28-Gefuehle-und-Religion-ein-Verhaeltnis,-das-Fragen-aufwirft.html&quot;&gt;Gefühle und Religionen - ein schwieriges Verhältnis&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;4.3.&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/23-Das-Bauchgefuehl-ist-kein-Gefuehl-aber-was-ist-es-dann.html&quot;&gt; Das  Bauchgefühl - es ist kein Gefühl, aber was bedeutet es?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;4.4. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/131-Fuehlen-wir-Menschen-seit-Jahrtausenden-gleich.html&quot;&gt;Die Gefühle der Menschen - seit Jahrtausenden gleich?&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fünfter Teil: Lust,&lt;em&gt; Liebe&lt;/em&gt; und Wahn in Vergangenheit und Gegenwart. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;5.1. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/35-Die-Liebe-der-unklare-Begriff-fuer-eine-Fuelle-von-Gefuehlen.html&quot;&gt; Liebe - der unklare Begriff für viele Gefühle.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;5.2. &lt;a href=&quot; https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/34-Die-Schwierigkeit,-die-Liebe-zu-beschreiben.html&quot;&gt;Von den Schwierigkeiten, die Liebe zu beschreiben.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;5.3. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/40-Die-Liebe-als-Gefuehl-in-Deutschland-zur-Zeit-des-Buergertums.html&quot;&gt;Historisches zur Liebe in Deutschland &lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;5.4. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/39-Herr-Beyle-erkaert-die-Liebe-Stendhal-und-die-Liebe-Anno-1822.html&quot;&gt;Die Beschreibungen der Liebe um alten Frankreich.&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;5.5. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/67-Die-Liebe-im-Zeitgeist-der-1950er-Jahre-Erich-Fromm.html&quot;&gt;Deutschland in Jahre 1956 und der Zeitgeist am Beispiel von Erich Fromm.&lt;/a&gt;  &lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;5.6. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/38-Warum-romantische-Liebe-krankhaft-sein-kann.html&quot;&gt; Die romantische (sinnliche) Liebe kann krankhaft sein.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;5.7.  &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/37-Ein-intelligenter-Zweifler-erklaert-die-Liebe-Emil-Man-Lun-Ng.html&quot;&gt;Nüchtern gesehene - ein intelligenter Zweifler erklärt die Liebe&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;5.8. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/62-Was-ist-das-fuer-ein-Gefuehl,-wenn-es-passt.html&quot;&gt; Gefühle und Partnerwahl - wann &quot;passt&quot; es? &lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;5.9. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/30-Gefuehle-und-Partnersuche-Paare,-Sex-und-Ehe.html&quot;&gt;Gefühle, Sex, Ehe und andere Beziehungen.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Andere Artikel gesucht? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst die Suchmaske verwenden oder folgende Kategorie aufrufen: &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/categories/7-Gefuehle-Meinungen-und-Kontroversen&quot;&gt;Meinungen und Kontroversen&lt;/a&gt;.  
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    <pubDate>Mon, 21 Apr 2025 08:30:00 +0000</pubDate>
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    <category>buch und blog</category>
<category>gefühlsblog</category>
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<item>
    <title> Kommunikation, Gefühle und Manipulation</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/128-Kommunikation,-Gefuehle-und-Manipulation.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Wer über Gefühle spricht und schreibt, hat eine andere Blickrichtung auf „Manipulation“ als jemand, der über Änderungen der Kommunikation oder des Verhaltens schreibt. Im Grund ist es so: Gefühle können durch die Entstehung, den „analogen“ Aufbau und durch die Art der Speicherung in unserem Gehirn relativ leicht beeinflusst werden. Die Faktoren, die hier zusammenspielen, sind so vielfältig, dass es und schwerfällt, sie zu beschreiben. Kommunikation hingegen ist ein Werkzeug, und wie jedes Werkzeug ist es in der Lage, sowohl zum Nutzen wie zum Schaden einer Person eingesetzt zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Manipulation“ steht zu Unrecht unter dem Verdacht, zum Teuflischen im Menschen zu gehören. Letztlich bedeutet das Wort nichts als&lt;em&gt; „andere zu beeinflussen“&lt;/em&gt; oder nahezu wörtlich: „einen Kunstgriff auszuführen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kunstgriffe dienen dazu, einen Menschen schneller, sicherer und vor allem effektiver auf ein Thema anzusprechen. Solche Kunstgriffe dienen beispielsweise dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Die Einführungsphase zu reduzieren (Small Talk möglich bald in einen sinnvollen Dialog zu verwandeln). &lt;br /&gt;
2.	Vom Allgemeinen auf das Persönliche überzugehen (und auch wieder zurück).&lt;br /&gt;
3.	Sinnvolle Gesprächsstrukturen anzuwenden.&lt;br /&gt;
4.	Den Gesprächsverlauf technisch zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
5.	Gesprächsstörungen zu vermeiden. &lt;br /&gt;
6.	Aktiv Zuzuhören.&lt;br /&gt;
7.	Einige Notfallmaßnahmen zu kennen und anzuwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Unmöglichkeit, keinen Einfluss auszuüben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sagt, dass wir durch Kommunikation niemanden beeinflussen (manipulieren) können, der hat den Sinn der Kommunikation nicht verstanden. Sowohl in der Theorie wie in der Praxis bedeutet „Kommunizieren“, etwas zu bewirken. Einfach und mit der von Paul Watzlawick eingeführten Theorie begründet steht die folgende Logik dahinter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Wir können nicht „nicht“ kommunizieren.&lt;br /&gt;
2.	Wir können uns nicht „nicht“ verhalten.&lt;br /&gt;
3.	Wir können einander (unter Anwesenden) nicht „nicht“ beeinflussen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn wir uns beständig weigern, zu kommunizieren, bewirken wir doch etwas. Wenn wir nun aber bewusst kommunizieren, dann können wir mehr verändern – und vor allem können wir es zielsicherer tun. Dabei steht zunächst gar nichts fest, zu wessen Nutzen oder Schaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psychologe und die unscharfe Definition &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie weiß sehr wohl, dass Manipulation im Grunde eine der wichtigsten Methoden ist, erkennbare Veränderungen herbeizuführen. Allerdings gibt es in ihr verschiedene Denkrichtungen, die zu unterschiedlichen Bewertungen kommen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die verwirrende Welt der Lexika &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie versucht zunächst, den Begriff neutral zu erklären. So lesen wir im &lt;em&gt;„Dorsch“&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation. Handhabung, unscharfer Begriff für verschiedene Formen der Einflussnahme (Steuerung, Ausrichtung, Ausnützung).&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ähnlich bei Stangl: &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Als Manipulation bezeichnet man in der Psychologie ganz allgemein die soziale Einflussnahme, die für die Betroffenen sowohl positiv wie negativ sein kann. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine völlig andere Darstellung finden wir bei der Bundeszentrale für politische Bildung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn ich will, dass andere Menschen etwas ganz Bestimmtes tun, versuche ich, sie so zu beeinflussen, dass sie nach meinem Willen handeln. &lt;/blockquote&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitaus extremere Meinung wird im Lexikon von „Spektrum“ vertreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation - gezielte Einflussnahme … auf Menschen, ohne deren Wissen und häufig gegen deren Willen … mit dem Ziel, ihn kontrolliert für eigene Zwecke zu benutzen. Dabei bleibt der Anschein von Entscheidungsfreiheit erhalten. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der neutrale Standpunkt: Lehren heißt Beeinflussen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Lehrkraft bist, ist es für dich vermutlich ganz selbstverständlich, dass du Tag für Tag Menschen beeinflussen kannst. Schließlich ist das zumindest Grund, warum du den Beruf ergriffen hast. Es wäre völlig unsinnig, zu behaupten, dass es sich dabei nicht um einen Versuch der Manipulation handelt. Er wird durch Lehren und Lernen bestimmt, und der Erfolg wird kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wirklich zählt, ist der Schutz vor unerwünschter Manipulation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Menschen benötigen zweierlei: Manipulationsmöglichkeiten einerseits und den Schutz vor unerwünschte Manipulation andererseits. Ohne sinnvolle Manipulation gibt es keine Brücke zwischen Lehrenden und Lernenden. Auf der anderen Seite müssen wir uns gegen Manipulationen wehren, die uns im Deckmantel von Zuneigung, Liebe oder Freundschaft angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind sowohl dazu aufgefordert,&lt;em&gt; falsche Spiele mit unseren Emotionen zu enttarnen&lt;/em&gt; wie auch, &lt;em&gt;Kommunikationsmethoden&lt;/em&gt; kritisch zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ein Wort zu unserem Autor: Er kennt sowohl die Manipulation durch Gefühle wie auch die Manipulation durch Kommunikation. Insofern kennt er die Unterschiede wie auch die Gemeinsamkeiten aus beiden Welten. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zitate:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/manipulation&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://lexikon.stangl.eu/7024/manipulation&quot;&gt;Stangl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320758/manipulation/&quot;&gt;bpb junge politik&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/manipulation/9152&quot;&gt;spektrum der wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Außerdem:&lt;br /&gt;
&quot;Menschliche Kommunikation&quot; (ursprüngllich New York, 1967)&lt;br /&gt;
The instability of Truth, New York 2025 &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 16:47:00 +0000</pubDate>
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    <category>erklärungen</category>
<category>kommunikation</category>
<category>manipulation</category>
<category>psychologie</category>
<category>unklarheiten</category>

</item>
<item>
    <title>Die „toxische Beziehung“ und das Gift der Gefühle </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/72-Die-toxische-Beziehung-und-das-Gift-der-Gefuehle.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:44 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;457&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/toxische_begegnung.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/toxische_begegnung.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/toxische_begegnung.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Erst befeuern, dann die Emotionen absaugen - toxische Beziehungen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Als „&lt;em&gt;toxische Beziehung&lt;/em&gt;“ bezeichnet man in sozialen Netzwerken eine Beziehung, in der ein Partner die Beziehung „vergiftet“, und der andere dies hinnimmt. Die Psychologie sagt manchmal „D-Faktor“ dazu, eine Kurzform für „Dunkle Triaden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun besteht Erklärungsbedarf, nicht wahr? Wer weiß schon, was „dunkle Triaden“ sind oder wie man den Psycho-Jargon ins Deutsche zurückübersetzt. Versuchen wir es einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Definition der Psychologen besteht die &lt;em&gt;„Negative Dreiheit“&lt;/em&gt; aus &lt;em&gt;„Psychopathie, Narzissmus und Machiavellismus“&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Machiavellismus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mal mit dem Machiavellismus. Er geht auf Niccolò Machiavelli zurück und sagt stark vereinfacht aus: „Zur Erhaltung der Macht ist jedes Mittel erlaubt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was uns sagt: Dieser Mensch will in der Beziehung seine Macht durchsetzen – egal, wie sich die zweite Person dabei fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Narzissmus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Narzisst gilt allgemein als „selbstverliebt“, gemeint ist hier aber, dass sie sich großartig fühlen und von anderen bewundert werden wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies deutet darauf hin, dass von der anderen Person erwartet wird, die eigene Persönlichkeit zurückzustellen oder sich gegebenenfalls sogar in mancher Hinsicht zu unterwerfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Psychopathie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychopathie bedeutet, nur noch sich selbst zu sehen. Das allerdings verbergen die Psychopathen sehr geschickt. Zumeist merkt es der andere erst, wenn ihm der „Boden unter den Füßen weggezogen wird“ und er nicht mehr eigenständig denken, fühlen und handeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zusammengefasst - was die Faktoren bedeuten (Zitat)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Menschen mit diesem Faktor&lt;em&gt; (D-Faktor) &lt;/em&gt;verhalten sich oft antisozial: Sie versuchen, ihre Interessen durchzusetzen, auch wenn das zu Lasten ihrer Mitmenschen geht. Außerdem haben sie im Allgemeinen ein gutes Gespür dafür, wie sie andere behandeln müssen, um ihre Ziele zu erreichen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das alles ist die Version für Menschen, die wissen, ab welchem Grad eine Persönlichkeitseigenschaft „krankhaft“ ist. Also für Berater, Erzieher, Psychotherapeuten, Ärzte und Menschen mit ähnlichen Berufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Straßenjargon und Internet verwischen die Begriffe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem dabei: Im Straßenjargon, im Internet, in sozialen Netzwerken und in Publikumszeitschriften werden die Begriffe oft falsch verwendet. Eine „starke Persönlichkeit“ mit einem „gesunden Selbstbewusstsein“, die sich selbst liebt, ist nicht „krank“. Und ihr Verhalten ist weder toxisch noch sind die Auswirkungen in der Beziehung „giftig“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied ist einfach: Wer sich mit einer starken, gesunden Persönlichkeit einlässt, sollte wissen, ob er das will und kann – das ist alles. Eine toxische Persönlichkeit hingegen ist krankhaft macht- und selbstfixiert und saugt den anderen emotional aus wie ein Vampir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vergiftete Gefühle durch toxische Beziehungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Toxisch“ sind eben nicht nur Menschen, die manipulieren – „toxisch“ können auch die Gefühle sein, die beim jeweiligen Partner entstehen. Denn die natürlichen Gefühle, wie Vertrauen, Zuneigung, Freude, Lust, Liebe oder Sinnlichkeit werden dabei nach und nach umgebaut, und es dauert oft lange, bis diese „toxischen Gefühle“ wieder verschwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wäre fast alles gesagt – außer dem Umstand, dass die „toxischen Eigenschaften“ zumeist Männer zugeschrieben werden, die versuchen, Frauen in abstoßender Weise zu manipulieren. Selbst, wenn dies oft der Fall sein sollte: Die Veranlagungen zu übertriebenem Egoismus, Selbstüberschätzung und Machtanspruch kann sich bei jeder Person einnisten und damit jede Beziehung beeinflussen. Das heißt: Männer können die Gefühle andere Männer manipulieren, und Frauen die Gefühle anderer Frauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweise: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Manipulation von Gefühlen ist für unsere Autoren weiterhin ein Thema. Weitere Artikel werden folgen, ich verweise aber schon jetzt darauf, dass es bereits Roboter (&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/26-Gefuehle-und-kuenstliche-Intelligenz.html&quot;&gt;Chat-Bots&lt;/a&gt;) gibt, die Gefühle &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/73-Was-tun-Gefuehlsmanipulatoren-und-Manipulatorinnen.html&quot;&gt;manipulieren&lt;/a&gt; können.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben. Die Fremdwörter wurden erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor ihr euch anderweitig informiert, empfehle ich diese zuverlässige Quelle: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat aus &quot;&lt;a href=&quot;https://www.psychologie-heute.de/beziehung/artikel-detailansicht/42593-toxische-beziehung.html#toc-kritik-am-konzept-der-toxischen-beziehung&quot;&gt;Psychologie Heute&lt;/a&gt;&quot; (deutsch). &lt;br /&gt;
Bild: Liebesverlag-Archiv&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 05 May 2024 10:14:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>dark traits</category>
<category>gefühle</category>
<category>gender</category>
<category>toxisch</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation: Wird „Empathie“ als Schlagwort benutzt?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/114-Kommunikation-Wird-Empathie-als-Schlagwort-benutzt.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Empathie, Altruismus, Verstehen und Kommunikation &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Je mehr Authentizität von mir gefordert wird, umso weniger authentisch kann ich sein&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;(Erklärung zum Authentizitäts-Paradoxon).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Sie spielen ein Spiel. Sie spielen damit, kein Spiel zu spielen. &lt;/blockquote&gt;„Knoten“ von Ronald D. Laing, Psychiater, Reinbek, 1972).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Begriffe in der Sprache des Bildungsbürgertums&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich konnte diese Kapitel nicht einleiten, ohne die Sprache des Bildungsbürgertums zu benutzen. „Altruismus“ oder „altruistisch handeln“ bedeutet im Kern, „zum Nutzen anderer handeln“. Es ist der Gegenentwurf zum „Egoismus“, als dem Handeln zum eignen Nutzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Empathie bedeutet „Mitgefühl“, also sich in die Lage anderer hineinversetzen zu können und sie dadurch besser zu verstehen. Sie gilt als eine der Grundlagen der menschlichen Gesellschaft und zu den Eigenschaften, die wir während der Evolution erworben und ausgebaut haben. In religiösen Kreisen spricht man auch von „Nächstenliebe“. Dabei ergibt sich die Frage, ob wir überhaupt ein Wort wie „Empathie“ benötigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Psychologe Paul Bloom stellt in seinem Buch „Against Empathy“ (2016) fest, dass Empathie die zwischenmenschliche Kommunikation beeinträchtigen kann, statt Klärungen herbeizuführen. Er führt dabei aus, dass Kommunikationsstrategien, die vom Verstand geleitet werden, die Sichtweisen der Menschen verändern können und damit besser geeignet seien als von vornherein „empathisch“ an die Kommunikation heranzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Empathie - nur ein Wort?&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hürden bei der Kommunikation über Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde kann der angebliche Gewinn von „Empathie“ in der Kommunikation leicht widerlegt werden. Denn „Gefühle“, um die es schließlich geht, entziehen sich weitgehend der verbalen Kommunikation. In der Literatur liest man oft ein angebliches Goethe-Zitat: „Wenn die Seele redet, redet die Seele nicht mehr.“ Ob Goethe dies nun gesagt oder geschrieben hat, ist im Grunde unwichtig. Viel wichtiger ist die Erkenntnis, dass Schriftsteller, also Meister des Wortes, große Schwierigkeiten haben, „authentische Gefühle“ zu beschreiben – möglicherweise sogar deshalb, weil „authentische“ Gefühle sich gar nicht kommunizieren lassen. &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;  src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In machen Psycho-Gruppen (Encounter) spielen Gefühle eine große Rolle. Wenn sie zum Ausdruck gebracht werden, wird oft angenommen, dass es sich um „authentische“ Gefühle handelt. Doch das ist nicht die Wahrheit, denn jeder Mensch hat eine eigene, innere Sichtweise, die wir aus der Sicht der Kommunikationslehre als „analog“ ansehen. Diese Empfindungen werden in solchen Gruppen dann „ausgedrückt“, also digitalisiert. Ob die Worte und Sätze dabei genau der „inneren Empfindung“ entsprechen, ist unwahrscheinlich. Doch viele der Teilnehmer an solchen Gruppen glauben, die Gefühle verstanden zu haben und sagen: „Das habe ich genauso empfunden“ oder „ich fühle dies genau wie du.“ Wer wagt, dies zu hinterfragen, verletzt die Regeln der Gruppe. In ihr gilt die Regel, dass die Botschaften immer „authentisch“ sind.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;  src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Techniken sind verlässlicher als Ideale &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehren wir zurück zu den Ursprüngen der wissenschaftlich präzisen Kommunikationslehre. Legen wir sie zugrunde, dann beruht das Gefühl, verstanden zu werden, nicht auf Empathie, sondern ergibt sich aus Gesprächstechniken und Gesprächsstrukturen. Das bedeutet: Menschen können mithilfe von Kommunikation „Empathie“ erzeugen, indem sie bestimmte Gesprächstechniken erlernen. Das ist nicht besonders verblüffend, seit Carl Rogers gelehrt hat, wie „einfühlendes Verstehen“ funktioniert. Die dabei verwendete Idee besteht darin, die Gefühlswelt eines Menschen so zu verstehen, als ob man diese Person wäre. Die Technik, die dabei verwendet wird, ist eine Variante des „aktiven Zuhörens“, die nicht auf den Bereich der humanistischen Psychologie beschränkt ist – jeder Mensch kann sie erlernen und nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie funktioniert die Beratung ohne Empathie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich gehe davon aus, dass Empathie eine menschliche Eigenschaft ist, die sich im Verhalten zeigt. Im Grundsatz muss jemand, der sich mit der Beratung beschäftigt, immer ein „Gefühl für Gefühle“ haben. Dieser Ausdruck ist realistischer als der Begriff  sich „einfühlen“. Die Grafik zeigt, wie es funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:80 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;684&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Aktives Zuhören in Aktion:  Beratung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Wir nehmen dabei an, dass zwei Menschen des gleichen Geschlechts und des gleichen Bildungsstands miteinander kommunizieren. Die Person auf der linken Seite übernimmt die Rolle des Beraters (Pädagoge, Psychologe, befähigte Freundin). Die Person auf der rechten Seite sucht einen Rat. Im Beispiel gehen wir ferner davon aus, dass es sich um ein emotionales Problem einfacher Art handelt, also etwas eine Blockade. Im Gespräch soll die Lösung durch eine Änderung der Sichtweise gefunden werden. Das Bild spricht für sich selbst: Die linke Person nutzt Zuhörtechniken, die von der rechten Person als Mitgefühl empfunden werden. Durch diese Techniken können aber auch neue Sichtweisen freigesetzt werden. Weil diese Techniken im Hintergrund ablaufen, werden sie nicht als solche wahrgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Anmerkung: Das „aktiven Zuhören“ besteht aus Einzeltechniken wie etwa Paraphrasieren, Reflektieren, Bestätigen, Weiterführen und Klären. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulation bei Methoden, die mit „Einfühlen“ arbeiten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die verwendeten Techniken unmerklich im Hintergrund ablaufen, können sie allerdings auch zur Manipulation (im Sinne von unterschwelliger Beeinflussung) benutzt werden. Die mächtigen Werkzeuge, die dazu benutzt werden, stammen aus der Küche der künstlichen Intelligenz. Mithilfe solcher Programme werden sie sozusagen „auf leisen Sohlen“ in „soziale Medien“ eingeschleust. Dazu sagt die Historikerin Rebecca Lemov:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die … größte Macht der Algorithmen sozialer Medien liegt darin, wie harmlos sie zumindest auf den ersten Blick erscheinen mögen. Mit der Zeit summieren sich die stetig einfließenden Nachrichten, Anstöße, Hinweise und emotional aufgeladenen Fragmente, die wir online aufnehmen. Sie prägen gelegentlich unsere Überzeugungen und unsere Persönlichkeit, lange nachdem wir unsere Bildschirme ausgeschaltet haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Computerprogramme - Beweise für manipulative Empathie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:79 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;621&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Automat manipuliert mit Empathie &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
Bereits seit einigen Jahren (etwa seit 2020) benutzen Computerprogramme eine andere Technik, um die Gefühle, die Gedanken und das Verhalten von Menschen zu beeinflussen. Dazu wird ein von der KI ein künstlicher Gesprächspartner erzeugt, der darauf programmiert ist, „Empathie“, Mitgefühl oder auch nur Zustimmung zu erzeugen. Während er im Vordergrund auftritt wie eine Freundin, analysiert er im Hintergrund jeden Satz, der zur Beeinflussung der echten Person genutzt werden könnte.  Das funktioniert ungefähr so: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Programm erkennt anhand der der Wortwahl, welche Ansichten und Gefühle für den menschlichen Dialogpartner wichtig sind. Immer, wenn solche Begriffe erkannt werden, bestätigt der künstliche Gesprächspartner die Gefühle und Ansichten. Der Benutzer glaubt in vielen Fällen sogar, einen Freund oder möglichen Partner gefunden zu haben, während er in Wahrheit manipuliert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Manche Wissenschaftler bezeichnen dies bereits als „moderne Form der Gehirnwäsche“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls sind solche KI-Dialoge die Umkehrung dessen, was gewöhnliche Menschen tun würden: Sie würden versuchen, die eigenen Ansichten und Gefühle mit denen der anderen Person abzugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Empathische Kommunikation in der Kritik &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, die Beispiele haben verdeutlicht, dass angebliche „empathische“ Kommunikationsmethoden lediglich Werkzeuge sind, die sich sowohl zum Nutzen anderer wie auch zu deren Schaden einsetzen lassen. Aus dieser Sicht erscheint es mir sinnvoller, sich bei der Kommunikation Verstand und Verständnis einzusetzen und kritisch mit dem Begriff „Empathie“ umzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich mag jeder sein eigenes Wort benutzen, wie er will und mag. Dennoch ist Vorsicht angebracht, sobald Empathie und Authentizität in einem Atemzug genannt wird. Dazu ein Zitat von Schulz von Thun zur &lt;a href=&quot;https://www.schulz-von-thun.de/files/Inhalte/PDF-Dateien/Interviews/Interview%20Mehr%20oder%20Minder%20Authentisch.pdf&quot;&gt;Bedeutung der Authentizität&lt;/a&gt; für die Kommunikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die innere Wahrheit unverblümt nach außen zu kehren, kann taktlos, undiplomatisch und situativ „daneben“ sein, gewiss vielfach auch unprofessionell.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
In neueren Schriften, wie etwa „Don’t be Yourself“ wird sogar behauptet, zu viel Authentizität könne den Erfolg unterminieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachliche Möglichkeiten, Techniken und das eigene Verhalten in der aktuellen Situation sorgen dafür, dass unser Gegenüber sich bei der Kommunikation „angenommen“ fühlt. Die Behauptungen, dass dabei Empathie, Mitgefühl oder Altruismus im Spiel ist, können weder bewiesen noch gänzlich zurückgewiesen werden, sind aber größtenteils Spekulation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personen, die an diesem Thema interessiert sind, könnten auch an einem weiteren Artikel „Trost, Rat oder Lösungen?“ interessiert sein. (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &lt;br /&gt;
The Instability Of Truth&quot;, New York 2026.&lt;br /&gt;
Weitere Hinweise:&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag wendete sich an kritische Zeitgenossen - er sollte von Schülern und Studenten nur dann verwendet werden, wenn Kritik ausdrücklich gefordert wird.  &lt;br /&gt;
Don’t Be Yourself“, von Thomas Cahmorro-Premuzic (Psychologe), Boston 2025. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 11:36:00 +0000</pubDate>
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    <category>altruismus</category>
<category>empathie</category>
<category>kommunikation</category>
<category>manipulation</category>
<category>verstehen</category>

</item>
<item>
    <title>Gefühle – Einleitung zu „Fühlen ist ein wundersames Gefühl“</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/2-Gefuehle-Einleitung-zu-Fuehlen-ist-ein-wundersames-Gefuehl.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Schon mein Titel &lt;em&gt;„Fühlen ist ein wundersames Gefühl“&lt;/em&gt; mag viele meiner zukünftigen Leser zweifeln lassen. Wieso kann „Fühlen“ ein „Gefühl“ sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Doch wer Schulaufsätze, Novellen und andere Schriften durchsucht, wird schnell erfahren, wie viele Menschen „Gefühle fühlen“. Ich fand das „bejahende Fühlen deiner Gefühle“ ebenso wie man „Fühlen erlernen“ kann oder wie du „Kontakt zu deinen Gefühlen“ herstellen kannst. Das sind alles Ideen, die davon ausgehen, dass Gefühle ein „psychisches Phänomen“ sind. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wer Schreiben lehrt, sei es ein Deutschlehrer oder jemand, der Autoren heranbildet, wird immer darauf hinweisen, dass man weder die Angst noch die Lust fühlt, weil sie bereits Gefühle sind. In normalen Schulen wie auch in Schreibschulen gibt es Auflistungen, wie man Gefühle am besten beschreibt – nämlich anhand der Auswirkungen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie kommt es nun, dass wir immer wieder lesen, dass wir Gefühle „fühlen“ sollen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Antwort ist erstaunlich einfach: Alles, was wir nicht beschreiben können, wollen, sollen oder gar dürfen, versuchen wir mit einem einzigen Wort zu erklären. Falls uns jemand um eine etwas genauere Beschreibung bittet, werden wir mit anderen Worten abgespeist, und so geht es gerade so weiter. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das muss nicht sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was, zum Donnerwetter, sind eigentlich Gefühle?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise steht nicht einmal fest, was alles unter den Begriff „Gefühle“ fällt. Einmal sind es die Grundlagen des Lebens, die uns die Evolution mitgegeben hat, um zu überleben. Dann sind es Reize, die von außen auf uns einwirken und mit den Sinnen aufgenommen werden. Besonders intensiv wirken biochemische Prozesse, die das Gehirn einleitet, um elementare Triebe zu steuern. Hinzu kommen Stimmungen, die wir ebenfalls als Gefühle bezeichnen. Eine exakte Definition des Wortes „Gefühl“ existiert nicht. Und weil das so ist, müssen wir an die „Graswurzeln“ zurück - in diesem Fall zu den Grundlagen unserer Existenz. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was also sind Gefühle wirklich? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Grunde ist es ganz einfach: Gefühle sind in ihren Grundlagen alle Impulse, die nötig sind, um unser Leben zu erhalten oder zu gestalten. Man könnte sie auch als „Anreize“ oder „Auslöser“ bezeichnen, denn Gefühle allein bewirken gar nichts. Ich zitiere dazu eine Quelle aus der Schule: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Reizbarkeit ist ein Merkmal des Lebens. Ohne Aufnahme von Informationen ist keine sinnvolle Interaktion eines Lebewesens mit seiner Umwelt denkbar.&lt;/blockquote&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aus Gefühlen werden manchmal Emotionen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Auswirkungen einiger Gefühle nennen wir Emotionen, auf Deutsch oft „Gemütsbewegungen“ genannt. Es sind sozusagen „Gefühle in Bewegung“. Denn die Evolution hat uns nicht ohne Absicht mit Gefühlen ausgestattet - sie sollen etwas bewirken. Gefühle, die keine Auswirkungen haben, werden von uns gar nicht beachtet, weil sie vorab abgefiltert werden. Auch „das Gefühl in Bewegung“, also die Emotion, muss nicht sofort etwas Bestimmtes auslösen. Psychisch halbwegs gesunde Menschen können ziemlich sicher sein, dass ihr Gehirn nur dass „durchlässt“, was wirklich dringlich und lebensentscheidend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Wissenschaftliche Definition von Emotionen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Um das Zusammenspiel von Gefühlen, Emotionen sowie Gedanken und ihren Auswirkungen zu verstehen, halte ich diese Erklärung für hilfreich:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Emotionen sind psychologische Zustände, welche durch neurophysiologische Veränderungen hervorgerufen werden, die auf verschiedene Weise mit Gedanken, Gefühlen, Verhaltensreaktionen und einem gewissen Grad an Freude oder Unmut verbunden sind.  &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Der Satz ist im Grunde revolutionär. Er sagt uns, dass es gar nicht darauf ankommt, welche „Gefühle“ auf uns einwirken, sondern nur, was sie in uns bewirken. Die heutige Forschung beweist uns mit einiger Sicherheit, wo die Grundlagen der Gefühle zu suchen sind: In biochemischen Prozessen, die wir nicht oder nur unter Mühen beeinflussen können. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit diesem Wissen können wir nüchterner an die Gefühle und ihre Auswirkungen herangehen als mit jeder philosophischen oder psychologischen Theorie.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie aber nähern wir uns den Gefühlen wirklich? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir versuchen, Gefühle in Alltagssprache zu fassen. Wir beginnen damit, Gefühle zu beschreiben, statt sie zu benennen. Dann kümmern wir uns darum, welche Emotionen daraus entstehen. Und schließlich werden wir uns damit beschäftigen, was daraus folgt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Praxis ist allerdings ungleich schwerer. Die verschwommenen, analogen „Gefühlsregungen“ lassen sich nur schwer in Worte umsetzen, und die Neigung, statt dessen Schlagworte zu verwenden, ist verführerisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb versuche ich, hier zu beschreiben, warum uns Gefühle in Erklärungs- und Formulierungsnot bringen – und damit begründe ich auch die Notwendigkeit, diese Schrift zu verbreiten. Mein Ansatz ist die Evolution, gefolgt von der Selbstregulation und den Grundlagen der menschlichen Kommunikation. Mein Ziel ist, die menschliche Natur aus einer unabhängigen Sicht zu erklären – und zwar so, dass mich möglichst viele Menschen verstehen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beginnen will ich allerdings mit einem kurzen Abriss der Ideen, die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/5-Seit-wann-reden-wir-von-Gefuehlen-und-wie-nannte-man-sie-vorher.html&quot;&gt;vor dem 21. Jahrhundert&lt;/a&gt; vertreten wurden. Keine Angst, es wird nicht zu theoretisch. Wenn du diesen Abschnitt übergehen willst, kannst du ohne weiteres auch damit beginnen, etwas über die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/8-Ein-Modell-der-Gefuehle-technisch-und-stark-vereinfacht.html&quot;&gt;Methoden&lt;/a&gt; zu lesen, die ich hier verwende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil dieser Artikelsammlung wurde in einer stark vereinfachten Sprache für Schüler ab 10 Jahre verfasst. Wenn es sie gibt, wird in beiden Beiträgen darauf hingewiesen. Jeder Artikel kann einzeln gelesen und verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;Diese Einleitung  meines Themas „Fühlen ist ein wundersames Gefühl“ steht hier anstelle eines Vorworts. Der Artikel wendet sich., wie die meist der hier veröffentlichten Beiträge, an Lehrende und Lernende. Sie wurde bewusst in vereinfachter Sprache geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &lt;a href=&quot; https://www.gymn-rhgn.org/BK_SekII_Biologie_Neurophysiologie.pdf&quot;&gt;Neuropsychologie&lt;/a&gt;. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Apr 2024 08:35:00 +0000</pubDate>
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    <category>autoren</category>
<category>einfache sprache</category>
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<category>schüler</category>

</item>
<item>
    <title>Seit wann reden wir von Gefühlen - und wie nannte man sie vorher?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/5-Seit-wann-reden-wir-von-Gefuehlen-und-wie-nannte-man-sie-vorher.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;675&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_in_alter_zeit.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_in_alter_zeit.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_in_alter_zeit.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Als das Wort Gefühle noch selten gebraucht wurde ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wenn du wissen willst,  wie lange es schon das Wort Gefühle im heutigen Sinne gibt, lies diesen Artikel. Er ist ziemlich lang, und  deswegen sagen wir dir schon jetzt: du brauchst ein bisschen Geduld.  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Gemüt und der Affekt  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefühl als „menschliche Regung“ wurde erst spät in den deutschen Sprachgebrauch aufgenommen. Zuvor benutzte man den Begriff „das Gemüt“ für die Zusammenfassung von Zuständen, die uns bewegen. Im heutigen Sprachgebrauch heißen sie „Emotionen“. Damals allerdings nannte man sie auch „Affekte“, weil sie nicht restlos willentlich gesteuert werden konnten. Um zu beschreiben, was das Gemüt umfasste, schauen wir unter „Gemütsbewegungen“ in Meyers Lexikon von 1895:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Gemütsbewegungen nennt man diejenigen geistigen Erregungszustände, welche den Körper deutlich in Mitleidenschaft ziehen, wie Freude, Schmerz, Schrecken, Scham etc.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Schon damals war man sich nicht sicher, ob man „Gefühle“ separat ansehen sollte oder unter die „Affekte“ einreihen müsste. Man kam zu dem Schluss, dass man diejenigen Emotionen „Affekte“ bezeichnen müsste, die sich als &lt;em&gt;„rasch vorübergehende Abweichungen vom natürlichen Gleichgewicht des Seelenlebens“&lt;/em&gt; entpuppen. Die anderen, „edlen“ Gefühle galten als „Bestandteile des menschlichen Charakters“. Dazu würden unter anderem die Liebe zu Ehefrau und Kindern sowie das Ehrgefühl gehören. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Diese Einteilung in „flüchtige Leidenschaften“ und „tugendhafte Gefühle“ ist zwar völlig unwissenschaftlich, wirkt aber bis zum heutigen Tag nach. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wer spricht über Empfindungen und Leidenschaften?  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Sprechen über Gefühle“ ist ohnehin eine Idee, die uns erst im 19. Jahrhundert begegnet, und hier hauptsächlich unter Schriftstellern. Sie waren gefordert,&lt;em&gt; gefühlsstarke Texte&lt;/em&gt; zu produzieren, als sich die deutsche Romantik verbreitete und zahllose Anhänger fand. Dabei spielten die „&lt;em&gt;Gefühle aus dem Inneren&lt;/em&gt;“ erstmals eine tragende Rolle, während man zuvor glaubte, Gefühle würden „von außen“ an die Menschen herangetragen. Erst im 20. Jahrhundert diskutierte man, ob es sinnvoll sei, sich über Gefühle in Gesprächen auszutauschen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aus der Seele, aus der Lust, aus der Brust &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Quellen verweisen darauf, dass der Ausdruck „Gefühl“ in erster Linie mit „Sinnlichkeit“ in Verbindung gebracht wurde. Auch in der Dichtung muss man das Wort „Gefühl“ noch mit der Lupe suchen. Als globaler Begriff für „die“ Gefühle kommen nur ausgesprochen wenige Quellen infrage, die zudem als „mundartlich“ bezeichnet werden. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Denn alle Gefühle, große und kleine,&lt;br /&gt;
Kommen aus der Seele alleine. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 (Im Original: Mittelniederländisch, 1864, in „der leken spieghel“)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Allgemeinen stand das „Gefühl“ aber auch stellvertretend für „die Lust“, beispielsweise:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; „Sanfte Gefühle, von dir einst durchdrungen … die Schäferin war ihr Gesang“.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 (Friedrich Karl Kasimir von Creutz, ca. 1750.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Oder, in ähnlicher Weise:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ihr, o Schönen dieser Zeit, ihr galanten Schäferinnen, &lt;br /&gt;
Anders hab&#039; ich nichts vor euch, nehmt den besten meiner Sinnen, &lt;br /&gt;
Nehmt das zärtliche Gefühle und die treue Redlichkeit.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 Johann Christian Günther, Dichter, 1732.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der schnelle Wandel des Begriffs in Lexika &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn überhaupt von Gefühlen als „Regungen aus dem Inneren“ gesprochen und geschrieben wird, dann unter dem Stichwort „Gefühl – psychologisch“. Die neue Wissenschaft tauchte beispielsweise in „Mayers Konversationslexikon“ (1885-1892) auf. Dort wird auch bereits ein Kernsatz erwähnt, der bis heute Gültigkeit hat:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;In der Natur der Gefühle ist es begründet, dass sie der äußern Darstellung und Mitteilung durch (sichtbare oder hörbare) Zeichen große Schwierigkeiten bieten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Interessant ist dabei, dass schon 1895 die Trennung von „Gefühlen“ und „Gefühlen psychologisch“ aufgehoben wird, denn nun leitet Meyers den Abschnitt so ein:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Gefühl bezeichnet im abstrakten Sinne die Eigentümlichkeit oder Fähigkeit der Seele, durch Empfindungen, Wahrnehmungen und Vorstellungen angenehm oder unangenehm berührt zu werden. Im konkreten Sinne die dadurch entstehenden mannigfaltigen Gefühle der Lust oder Unlust.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(Nicht im Internet zu finden, Besitz des Autors).&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die neue Version war offensichtlich eine Folge der Forschungen des Leipziger Professors Wilhelm Wundt (1832 – 1920). Er begründete ein an die Naturwissenschaften angelehnte Beweisführung für das, was uns als „Gefühle“ bekannt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Seither werden Gefühle sehr unterschiedlich beurteilt. In der Literatur wie auch im Volksmund benutzt man eher das Wort „Gefühl“, während man ansonsten eher von „Emotion“ spricht. Der Begriff „Gemüt“ geht hingegen immer mehr zurück und die natürlichen Gefühle werden nicht mehr als bloße „Affekte“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit der historische Rückblick auf das Wort. Ich empfehle, noch die Ergänzung zu lesen. Dort führe ich verschiedene Gruppen auf, die sich mit &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/10-Der-Siegeszug-des-Begriffs-Gefuehle-und-einige-Irrtuemer.html&quot;&gt;Gefühlen beschäftigen&lt;/a&gt; und schreibe kurz über die Sichtweisen, die dabei vertreten werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du wissen willst, warum die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/12-Die-Psychologie-als-Hueter-der-Gefuehle.html&quot;&gt;Psychologie&lt;/a&gt; eine so wichtige Rolle bei den Betrachtung der Gefühle spielt, dann lies hier weiter. Du kannst die Einleitung auch Überschlagen, wenn du wissen willst, wie die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/13-Die-Psychologie,-die-Gefuehle-und-wir.html&quot; title=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/13-Die-Psychologie,-die-Gefuehle-und-wir.html&quot;&gt;Psychologie Gefühle einordnet&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du danach suchst, was  der Unterschied zwischen &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/14-Gefuehle-und-Emotionen.html&quot;&gt;&lt;em&gt;Gefühlen &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;Emotionen&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; ist, kann es hilfreich sein, den verlinkten Beitrag zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vereinfachte Version für Grundschüler ist ebenfalls vorhanden. Sie trägt den Titel: &quot;&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/7-Das-Wort-Gefuehle-seit-wann-gibt-es-das.html&quot;&gt;Das Wort Gefühle - seit wann gibt es das?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Soweit Meyers zitiert wird: &quot;&lt;a href=&quot;https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=106454  &quot;&gt;retrolib&lt;/a&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Weitere Wörterbuch-Zitate nach einer neueren Ausgabe von Meyers.&lt;br /&gt;
Wörterbuchnetz-Zitate,&lt;a href=&quot;https://woerterbuchnetz.de/DWB/gefühl&quot;&gt; Grimm&lt;/a&gt;, hier nachzulesen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Weiterhin herangezogen: &lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/gebiet/biologische-psychologie-und-neuropsychologie&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/neuropsychologie/8714&quot;&gt;Spektrum&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Bild von Leon Lebègue, historisch, Detail, Buchillustration.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text aus Kapitel 1 der Online-Reihe &quot;Fühlen ist ein seltsames Gefühl&quot;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Apr 2024 11:53:00 +0000</pubDate>
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    <category>begriff</category>
<category>fühlen</category>
<category>historisch</category>
<category>lehrende</category>
<category>lernende</category>

</item>
<item>
    <title>Was alles „Gefühle“ genannt wird – sind es wirklich welche? </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/9-Was-alles-Gefuehle-genannt-wird-sind-es-wirklich-welche.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Was sind denn nun eigentlich Gefühle? Gilt das Wort „Affekte“ für sie? Oder sind sie „Emotionen“, wie die meisten Wissenschaftler behaupten? Hier findet ihr einige Erläuterungen zu Begriffen, die mit Gefühlen oder Emotionen zu tun haben – aber sind es auch welche? Wir Erläutern einige der Begriffe in einfacher Sprache.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Affekt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Wort „Affekt“ hat eine lange Geschichte – es wird heute kaum noch benutzt. Man kann es mit einem „spontanen, grundlosen Fühlen“ übersetzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aus der Lexikonwelt (1896, Brockhaus) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; Affekte sind … starke, vorzüglich unvorhergesehene Eindrücke, die in ihren Folgen den Gemütszustand des Menschen berühren und plötzlich verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Affekte sind, psychologisch wie im gewöhnlichen Sprachgebrauch eine schnell vorübergehende Veränderung im Gemütszustand. Bei jedem Affekt, sei er Entzücken oder Entsetzen, Schrecken oder Wut, tritt im ersten Augenblick eine Überraschung ein.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anwandlung (älterer Ausdruck)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwandlungen nannte man früher plötzlich auftretende, als seltsam empfundene Gefühlsregungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Außen und innen (wo Gefühle herkommen)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Gefühle und Emotionen werden durch äußere Ereignisse ausgelöst, die mit den Sinnen aufgenommen werden und als „Auslöser“ bekannt sind. Manche Gefühle „kommen“ aber auch &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/17-AEussere-und-innere-Gefuehle.html&quot;&gt;von innen,&lt;/a&gt; ohne dass es einen unmittelbaren Anlass gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bauchgefühl (unklare Bezeichnung)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauchgefühle sind kaum mehr als Meinungen. Man sagt „Bauchgefühle“, weil Magen und Darm bei manchen Gefühlen heftig gereizt werden. Manche sagen auch &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/23-Das-Bauchgefuehl-ist-kein-Gefuehl-aber-was-ist-es-dann.html&quot;&gt;Bauchgefühle&lt;/a&gt;, wenn sie ein unbestimmtes Gefühl haben, dass sie (noch) nicht beschreiben können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Emotionen (Gefühle in Bewegung)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emotionen sind die Auswirkungen von bestimmten Gefühlen, die sich &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/14-Gefuehle-und-Emotionen.html&quot;&gt;beschreiben lassen&lt;/a&gt;. Sie sind beispielsweise im Verhalten zu erkennen oder in bestimmten körperlichen Merkmalen. Sie werden von Reizen angeregt, von Neurotransmittern „auf den Weg gebracht“, und sie können bewusst wahrgenommen werden. Dabei ist es auch möglich, sie zu beeinflussen. Es gibt unterschiedliche Meinungen zum Thema, aber generell sind Emotionen immer &lt;em&gt;Gefühle, die in Bewegung sind&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Etikettierung (der Gefühle)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etikettierung nennt man einseitige, meistens vorschnell vergebene Bezeichnungen für Gefühle, Emotionen und Eigenschaften. Man sagt auch „Zuweisungen“, wenn man einen Menschen beispielsweise als „gefühlskalt“ abstempelt. Auch die Psychologie neigt dazu, Gefühle zu etikettieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gemüt (Eine Art Grundhaltung zu Gefühlen)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Das Gemüt“ war früher üblicher als „das Gefühl“. Das Gemüt war sozusagen der Gegenpol zum Geist und zum klaren Denken. Der Begriff wurde Ende des 19. Jahrhundert kaum noch gebraucht, lebte aber wieder stark auf als „Gemütsbewegung“. Damit bezeichneten Lexika den „Ausdruck des beseelten Organismus“ innere Vorgänge äußerlich anzuzeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Herzensangelegenheiten (Gefühle aus dem Herzen)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „sehen“ oder „denken“ mit dem Herzen wurden lange Zeit „warme, positive Gefühle“ bezeichnet. Im Volksmund und bei Dichtern ist dies immer noch üblich – wissenschaftlich hat es keine Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Meinungen und Ansichten, Gefühle genannt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Gefühle sind gar keine – zum Beispiel, wenn wir sagen: „Ich habe das Gefühl, dass er/sie nicht die Wahrheit sagt.“ Das kann eine Empfindung, eine Meinung oder eine Ansicht sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle als unklare Begriffe &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Gefühle“ sind eine Art Überbegriff für allerlei „psychische“, Wahrnehmungen steht – nach religiöser Auffassung auch für „übersinnliche“ Wahrnehmungen. Als „Gefühle“ werden im Volksmund auch Triebe, Regungen, unklare Zustände oder unerklärbare Phänomene bezeichnet. Deshalb benutze ich in meiner Schriftenreihe oft das Wort „Emotionen“, das meiner Ansicht nach immer für „Gefühle in Bewegung“ benutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühlskitsch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühlskitsch nennt man auch „plakative Gefühle“. Meistens handelt es sich um recht komplizierte Gefühlslagen, aus denen ein winziger Teil herausgenommen wird und einseitig dargestellt wird. (Kitschromane).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gemischte Gefühle (Mixed Emotions)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&lt;a href=&quot;https://www.lilli.ch/gemischte_gefuehle_erfahrung&quot;&gt;Gemischte Gefühle&lt;/a&gt;“ treten auf, wenn wir zwei „große“ Gefühle gleichzeitig erleben, etwa Neugierde und Angst. Einige Forscher sagen, dass sie völlig normal sind, andere denken, dass sie gefährlich sein können. Nur wenige Forscher behaupten, dass sie nicht wirklich existieren. Unabhängig davon haben die meisten Menschen schon einmal gemischte Gefühle erlebt, zum Beispiel, wenn wir&lt;em&gt; schwerwiegende  Entscheidungen&lt;/em&gt; fällen müssen. Dazu haben wir noch einen ausführlichen&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/18-Gemischte-Gefuehle-gibt-es-sie.html&quot;&gt; Meinungsbeitrag&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Meinungen und Ansichten, Gefühle genannt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Gefühle sind gar keine – zum Beispiel, wenn wir sagen: „Ich habe das Gefühl, dass er/sie nicht die Wahrheit sagt“. Das kann eine Empfindung, eine Meinung oder eine Ansicht sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Persönlichkeitsmerkmale&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/47-Persoenlichkeitsmerkmale-und-Gefuehle-gibt-es-einen-Zusammenhang.html&quot;&gt;Persönlichkeitsmerkmale&lt;/a&gt; sind psychologisch gesehen Eigenschaften der Person, die wir über lange Zeit beibehalten und die sich häufig beobachten lassen. Diese Merkmale sind also keine „Gefühle“ sondern „Eigenschaften“. Sie können aber Verhaltensweisen widerspiegeln, die Gefühle beinhalten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Psychisch oder Seelisch?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Psychisch ist im Sprachgebrauch nahezu alles, was nicht eindeutig als körperlich oder geistig beschrieben werden kann. „Psychisch“ wird mehr mit „seelisch“ assoziiert, wobei die Seele eher der Religion, die Psyche eher der Gemütsverfassung zugerechnet wird. Der richtige Gebrauch wäre also „emotional“ oder eben „Emotionen“, also weder „seelisch“ noch „psychisch“, wenn Gefühle betroffen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Stimmungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der „Gefühle“, die wir zu haben glauben, sind Stimmungen. Stimmungen sind keine Gefühle, können aber mit Emotionen verbunden sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Temperamente &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In früheren Zeiten ordnete man den menschlichen &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/48-Charakterzuege-und-Temperamente-in-der-Antike.html&quot;&gt;Temperamenten&lt;/a&gt;, von denen es nur vier gab, auch Gefühle zu. Die Heiterkeit (Freude) wurde dem Sanguiniker zugeschrieben, die Trägheit und die Abneigung dem Phlegmatiker, die Trauer der Melancholiker und die Erregbarkeit (auch Wut) dem Choleriker. „Temperamente“ werden auch heute noch manchmal als&lt;em&gt; Gefühle &lt;/em&gt;bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wertungen von Gefühlen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle gehören zum Menschsein und sind ganz offensichtlich wichtig, um unser Leben zu gestalten. Aus technisch-naturwissenschaftlicher Sicht haben wir kein Recht, sie zu beurteilen, sie aufzuwerten oder abzuwerten. Insofern sollten wir uns hüten, Gefühle in „Positiv“ und „Negativ“ einzuteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweis für Leserinnen und Leser, Lehrende und Lernende &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du unsicher bist, ob etwas als Gefühl zählt, als Emotion oder als etwas ganz anderes, kannst du in diesem Blog nachlesen oder im Internet eine wissenschaftliche Seite benutzen, die dies ausführlicher erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle den &quot;Dorsch&quot;,  hier am Beispiel des Wortes &quot;&lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/emotionen&quot;&gt;Emotionen&lt;/a&gt;&quot; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 09:44:00 +0000</pubDate>
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    <category>affekte</category>
<category>alternativen</category>
<category>begriffe</category>
<category>emotionen</category>
<category>gefühle</category>
<category>pseudo-gefühle</category>

</item>
<item>
    <title>Die Liebe als Gefühl in Deutschland zur Zeit des Bürgertums </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/40-Die-Liebe-als-Gefuehl-in-Deutschland-zur-Zeit-des-Buergertums.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &quot;Die Liebe als Gefühl in Deutschland zur Zeit des Bürgertums&quot;  erklärt anhand zweier Lexika, wie der Bildungsbürger zum Ende des 19. Jahrhunderts  die Liebe verstand. Die Definition ist nicht immer identisch mit der Sichtweise der übrigen Bevölkerung. Konversationslexika (die damals noch enorm teuer waren), standen nur in wenigen Haushalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Liebe als Gefühl in Deutschland zur Zeit des Bürgertums anhand von Lexika&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Um den Begriff der Liebe im Deutschland zu verstehen,  kann es gut sein, einen Blick in die Geschichte der Lexika zu werfen. Der aufgeklärte, wohlhabende  Bürger besaß im 19. Jahrhundert ein Konversationslexikon, und ihm fand sich dann auch der Begriff „Liebe“, wobei Meyers Lexikon ausführlicher berichtete als das des Konkurrenten Brockhaus. Bei Meyers wurden einzelne Passagen ausgelassen, und die Rechtschreibung wurde dem heutigen Standard angenähert, um besser lesbar zu sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Liebe als Begriff - im Bürgertum anno 1885 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im ersten Teil geht Meyers Lexikon von 1885 darauf ein, warum Menschen überhaupt voneinander angezogen werden. Bereits darin wird deutlich, dass der Liebe einen sinnlichen Charakter hat, indem das Lexikon sagt, die Liebe beruhe auf einem &lt;em&gt;„unwiderstehlichen Drang zur Vereinigung“&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das Gefühl, welches ein erstrebenswertes Gut in den Lebewesen erregt, und das in der Vereinigung mit demselben, sei es als herrschendes oder dienendes Glied, seine Befriedigung findet. Die Eigenschaften, welche den Wunsch der Vereinigung, resp. des Besitzes erwecken, können von mancherlei Art sein, in äußeren und inneren, körperlichen und geistigen Vollkommenheiten, Schönheit, Kraft und in solchen Vorzügen bestehen, die der liebende Teil vielleicht um so mehr bewundert, je weniger er sie selbst besitzt. Indem man den unwiderstehlichen Drang zur Vereinigung, der die Liebe kennzeichnet, wie eine elementare, physische Kraft betrachtete und sich dabei der gegenseitigen Anziehung der ungleichen Magnetpole, der Abstoßung der gleichartigen erinnerte, entstand das schon von Platon erörterte philosophische Theorem, dass zur Liebe eine polare Verschiedenheit, ein möglichst großer Gegensatz gehöre…&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie die Lexika des 19. Jahrhundert die Liebe zwischen Personen erklärten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Im zweiten Teil wird die Gegenseitigkeit der Liebe zwischen Personen betont. Dabei ist entscheidend, dass in der Liebe ein Weg zur Vollkommenheit gesehen wird:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Im engeren Sinn versteht man unter Liebe nur das Verhältnis lebender Wesen zueinander, und nur unter ihnen kann sie zu derjenigen Steigerung und Vollkommenheit gelangen, welche durch die Gegenseitigkeit der Liebe bedingt wird …&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Bedeutung der &quot;Geschlechtsliebe&quot; und die Beziehungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Geschlechtsliebe setzt schon an sich den in körperlichen und geistigen Verschiedenheiten ausgeprägten geschlechtlichen Gegensatz voraus und in vielen Fällen, wenn sie zu dauernder Befriedigung führen soll, auch einen gewissen Gegensatz der Charaktereigentümlichkeiten, sodass eine gegenseitige Ergänzung und Ausgleichung möglich wird, wie z. B. zwei heftige und unnachgiebige Persönlichkeiten niemals glücklich miteinander leben könnten. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Betrachtungen zu Leidenschaften und Begierden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Lexikon betont dann, ganz im Zeitgeist, den Unterschied der Geschlechter. Die Lexika betonen dabei,  dass Unterschiede im Charakter günstig seien, um Ergänzung und Ausgleich zu ermöglichen. Ebenfalls der Zeit entsprechend, wir die körperliche Begierde zunächst heruntergespielt und dem Tierreich zugewiesen. Dann aber wird die Liebe erneut auf eine Naturkraft zurückgeführt. Um dies zu beweisen, wird hauptsächlich die Literatur bemüht. Zitat:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Bei der Geschlechtsliebe spielen aber außerdem eine Menge dunkler und instinktiver Regungen und Gefühle hinein, namentlich im Tierleben … Beim Menschen sind diese Naturtriebe durch Erziehung, Volkssitte, Erwerbsverhältnisse und Standesunterschiede in gewisse Schranken gebannt, die indessen häufig genug durch die elementare Gewalt der Leidenschaft umgerissen werden. Die verjüngende, auf die Natur zurückführende Kraft der Liebe, welche dieselbe zu allen Zeiten zum Quell der Poesie gemacht hat, weiß die Hindernisse der Erziehung und Verfeinerung des Lebens zu überwinden; sie hat dadurch nicht an Reiz eingebüßt, sondern das Verhältnis der Liebenden zueinander wird im Gegenteil durch die Erschwerung ihrer Vereinigung mit einer Poesie des Sehnens, der Hingebung und Aufopferung umwoben, deren reinigende Wirkung der Natursohn wohl nur in den seltensten Fällen erfährt. Dass die Macht der Leidenschaft durch Hindernisse nur gesteigert wird, beweisen die verzweifelten Schritte so vieler Liebespaare, welche den gemeinsamen Tod der Unmöglichkeit, füreinander zu leben, vorziehen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Am Ende behandelt Meyers Lexikon sogar Beziehungen, die in der damaligen Zeit als höchst suspekt galten, und wiest sie dem „dunklen, triebartigen Wesen“ der Liebe zu. Dabei wird auf erotische „Hörigkeit“ und &quot;gleichgeschlechtliche Liebe&quot; verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:17 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;289&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/meiers_original_auszug.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/meiers_original_auszug.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/meiers_original_auszug.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Auszug aus einer späteren, kaum veränderten Ausgabe von Meyers Lexikon&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das dunkle, triebartige Wesen der Geschlechtsliebe offenbart sich auch in gewissen Verirrungen derselben, so wenn z. B. verworfene Geschöpfe bessere Naturen unlösbar an sich ketten … oder wenn Personen des gleichen Geschlechts über die Freundschaft hinausgehende Empfindungen erregen. Solche Neigungen sind wohl in der Regel krankhafter Natur und daher milder zu beurteilen, als es meist geschieht. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Brockhaus zum Vergleich  (ebenfalls Ende des 19. Jahrhunderts)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der Brockhaus beschränkt sich auf eine einfachere Erklärung des Wortes Liebe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; Liebe, im allgemeinen Sinne das mit dem Verlangen nach Besitz, Genuss; oder inniger Vereinigung verbundene Gefühl der Wertschätzung eines Gegenstandes oder Wesens. So spricht man von Liebe zu leblosen Gegenständen, zu Tieren, zu Menschen, zu Gott. Auch die innere Hingabe an ideale Güter wird als Liebe bezeichnet, z. B. Liebe zum Guten, Schönen usw. Im engeren Sinne versteht man unter Liebe die Geschlechtsliebe.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die Beispiele aus dem Bürgertum beweisen, dass man sich seitens der Intellektuellen des 19. Jahrhunderts sehr wohl bewusst war, dass die eigentliche Triebkraft der Liebe die Sexualität ist. Die idealisierenden Sichtweisen werden zwar erwähnt, jedoch sind sich die Lexikonautoren bewusst, worum es in der Liebe eigentlich geht, wie Brockhaus sagt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;h1&gt;Im engeren Sinne versteht man unter Liebe die Geschlechtsliebe.&lt;/h1&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Quellen: Retro-Bibliothek, sowohl für &lt;a href=&quot;https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=110411|Meyers&quot;&gt;Meyers&lt;/a&gt; als auch für Brockhaus (id=130693). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate oder ein Fachvokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 14 Apr 2024 10:30:00 +0000</pubDate>
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    <category>19. jh</category>
<category>bildungsbürger</category>
<category>definitionen</category>
<category>deutsch</category>
<category>ergänzungen</category>
<category>lexika</category>
<category>liebe</category>

</item>
<item>
    <title>Die Kommunikation und die Gefühle darin – drei Modelle und ein Sonderfall </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/60-Die-Kommunikation-und-die-Gefuehle-darin-drei-Modelle-und-ein-Sonderfall.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Kommunikation ist mehr als „Nachrichtenübermittlung“. Eine Nachricht kannst du in die Welt schicken – egal, ob sie ankommt oder auch nicht. Sie kann Auswirkungen haben, aber eben auch gar keine. Was bei der Nachricht relativ selten passiert, ist dass du (als Sender) bemerkst, ob sie von jemandem empfangen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:21 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;334&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/komm_model_ein_kanal_nachricht&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;So wird eine Nachricht übermittelt - &quot;Kommunikation&quot; geht anders&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Als Forscher damit anfingen, die menschliche Kommunikation zu untersuchen, stellten sie fest, dass die Rückkoppelung eine wesentliche Rolle spielt. Oder ganz einfach: Wenn du feststellen kannst, ob du gehört oder verstanden wurdest. Manche sehen das auch psychologisch: „Was die Rückmeldungen, die du daraufhin bekommst, in dir bewirken.“ All diese Kenntnisse kommen aus der Mensch-Maschinen-Kommunikation oder der Kommunikation zwischen Maschinen. Die Sache kling technisch, und weil das so ist, haben viele Wissenschaftler sich geweigert, dies auch für den Menschen anzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch – das Modell gilt für alle, für jeden und immer. Das wird heute kaum noch bezweifelt. Hier noch einmal in Kurzfassung und als Grafik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:22 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;334&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/komm_model_ein_kanal_r.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/komm_model_ein_kanal_r.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/komm_model_ein_kanal_r.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Technisches Kommunikationsmodell für alle Fälle - auch für Menschen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Halten wir fest: Wenn wir Kommunikation technisch betrachten, reden wir davon, ob der Inhalt „rüberkommt“, also möglichst vollständig verstanden wird. Es ist dabei gleichgültig, ob es sich um Sachinformationen oder Stimmungslagen handelt. Nach dieser Theorie fragt man also: „Wird verstanden, WAS gesagt wird?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sachinformationen und Gefühlslagen - zwei Kanäle, zwei Sichtweisen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologen trennen die Inhalte gerne von den Gefühlen, die während der Kommunikation übermittelt werden. Sie sagen, dass wir lernen sollten, beide Aspekte zu erfassen und aufzutrennen. Es gibt sehr unterschiedliche Angaben darüber, zu wie viel Prozent die Informationen und die Gefühle in die Kommunikation mit einfließen, die allerdings höchst unzuverlässig sind. Im Gegensatz zu Sachinformationen können Gefühle über zwei Kanäle gesendet werden. Sowohl durch Mimik und Gestik als auch durch den Klang der Worte, durch den Aufbau der Sätze und vielen anderen sprachlichen Details. Hier grafisch udn in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:35 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;426&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/komm_model_zwei_kanal_r.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/komm_model_zwei_kanal_r.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/komm_model_zwei_kanal_r.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Zwei Kanäle - Sachinformationen und Emotionen - wie wird das Ergebnis sein? &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten wir dazu fest: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn wir Kommunikation psychologisch betrachten, fragen wir uns, WIE etwas gesagt wird und WIE wir das, was gesagt wird, verstehen. Wir trennen dabei Gefühle, Stimmungen und die Beziehungen zur anderen Person von der Sachinformation.&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Vier-Kanal-Modell &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Abwandlung von diesem Modell finden wir bei Schulz von Thun, der zu den beiden bereits genannten Kanälen noch die Selbstkundgabe und den Appell hinzufügt. Er nennt den Beziehungsinhalt allerdings „Beziehungshinweis“. Das Modell wird dadurch etwas komplizierter, die Idee bleibt aber gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:34 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;426&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/komm_model_vier_kanal_r.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/komm_model_vier_kanal_r.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/komm_model_vier_kanal_r.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kommunikationsmodell mit vier Kanälen und Rückkoppelung &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten wir dazu fest: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Kommunikationsquadrat (Schulz von Thun) verspricht, vier Aspekte der Kommunikation zu berücksichtigen. Bei dieser Methode wird mehr noch als bei den anderen gefragt, WIE etwas gesagt wird und WIE wir das, was gesagt wird, verstehen. Zusätzlich werden wir aufgefordert, die Beweggründe (im „WARUM“) zu erfassen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die TA, Eric Berne und eine andere Sichtweise der Kommunikation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen völlig anderen Weg, Kommunikation zu verstehen. Er stammt von Eric Berne und sagt Strak vereinfacht aus, dass drei Persönlichkeiten in uns wohnen, die an ihren Aussagen und ihrem Verhalten erkennbar sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;-	Der Erwachsene. (Adult)&lt;br /&gt;
-	Das Kind. (Child)&lt;br /&gt;
-	Der Erziehende. (Parent)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt ein bisschen wie bei Sigmund Freud abgeguckt, bezieht sich aber auf den Alltag. Stark vereinfacht ist Kommunikation dann einfach, wenn beide Partner auf einer der Ebenen miteinander reden. Und obgleich es bei allen drei Kommunikationsebenen Konflikte geben kann, wird vor allem der Wechsel der Ebene währen eines Gesprächs als problematisch angesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht dann so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kommunikationslehre nach Eric Berne wird der „Erwachsen“ als sachlicher und konstruktiver Beteiligter beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erzieher (Parent, Eltern) korrigiert und bevormundet in der Kommunikation gerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geistig-emotionale Kind gilt als verspielt, aber auch als albern und naiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findet die Kommunikation auf einer Ebene statt, ist nach dieser Auflassung alles in Ordnung - treten dabei Konflikte auf, so werden sie ausgehandelt. Alle anderen Kommunikationsvorgänge führen erfahrungsgemäß zu Missmut, weil sich der Sender nicht verstanden fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach diese Theorie auch sein mag, so kompliziert können die „Knoten“ sein, die während der Kommunikation entstehen. Und um diese aufzuklären, benötigen die Teilnehmer dann „Metakommunikation“, um wieder auf eine Ebene zurückzufinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten wir fest: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Kommunikationsmodell nach Eric Berne beruht auf der Annahme, dass wir relativ einfach auf „psychischer Augenhöhe“ kommunizieren können. Ebenso einfach ist es demnach, ein Gespräch auf einer anderen, bekannten parallelen Ebene zu versuchen. Wenn aber eine andere „Persönlichkeit“ antwortet als diejenige, die man angesprochen hat, dann kommt schnell Unmut auf. In diesem Fall ist es zumeist nötig, wieder auf eine parallele Ebene zu kommen – aber das muss verhandelt werden. Modellhaft fragt man bei Berne nach dem „WEN“ oder „WELCHE psychische Ebene spreche ich an.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Grafik habe ich verzichtet die &lt;a href=&quot;http://www.germanistik-kommprojekt.uni-oldenburg.de/sites/1/1_09.htm&quot;&gt;Uni Oldenburg&lt;/a&gt; hat das Modell ausführlich (auch grafisch) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und nun? Was könnte das alles für dich bedeuten?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche in jedem Fall, dass die Sachinformation, die du sendest, &lt;em&gt;tatsächlich vom Empfänger verstanden wird&lt;/em&gt;. „Verstehen und verstanden werden“ ist der Schlüssel zur gesamten Kommunikation. Wenn du selbst etwas nicht völlig verstehst, frage den Sender, was er damit meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preisgaben, Appelle oder Gefühle werden selten „netto, sachlich und in klaren Worten“ übermittelt. Willst du selber appellieren, deine Gefühle offenbaren oder Einfluss auf die Gefühle anderer nehmen, dann wechsele die Gesprächsebene. Das wird in den meisten Kommunikationsseminaren gelehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist oft schwierig, in einem Gespräch mit anderen Gefühle, Preisgaben oder Appelle zu erkennen. Wenn du der Empfänger bist, kannst du versuchen, das Hauptanliegen deiner Partner herauszufinden. Wenn du nicht willst, dass irgendeine Form von Gefühlen oder Aufforderungen an dich gerichtet werden, sage dies klar und deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, damit kommst du meistens zurecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zum Weiterlesen für psychologisch interessierte (weitgehend theoretisch): &lt;a href=&quot;https://lehrbuch-psychologie.springer.com/sites/default/files/atoms/files/roehner-schuetz_probekapitel_2.pdf&quot;&gt;Springer&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 25 Apr 2024 09:49:00 +0000</pubDate>
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    <category>appelle</category>
<category>berne</category>
<category>empfänger</category>
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<category>umgang miteinander</category>

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<item>
    <title>Emotionen – wie Psychologen sie heute sehen</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/95-Emotionen-wie-Psychologen-sie-heute-sehen.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - für Grundschüler</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:9 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;375&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Funktion des Sehens und der Einordnung der Eindrücke  - aus den Aufzeichnungen des Arztes Fritz Kahn.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Artikel &quot;Emotionen – wie Psychologen sie heute sehen&quot; wurde 2025 in einfacher Sprache verfasst.  &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unser Gehirn mit all den Impulsen macht, die wir aus der Umwelt empfangen, wirklich an „Emotionen“ erzeugt, wissen wir nicht. Die Psychologie nimmt an, dass es sich dabei um einen „komplexen Vorgang handelt“. Er lässt sich also deswegen schwer beschreiben, weil er teils aus bekannten, teils aber auch aus unbekannten Komponenten besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was passiert, bevor wir  Emotionen haben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von mir mehrfach beschrieben „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/94-Wie-Du-mit-deinen-Gefuehlen-besser-umgehen-kannst.html&quot;&gt;Black-Box-System&lt;/a&gt;“ ist bestens geeignet, dies zu zeigen: Wir wissen, was in unser Gehirn „eingefüttert“ wird, und das können wir auch beschreiben. Wir wissen aber nicht genau, was unser Gehirn damit „anstellt“. Andererseits können wir aber erfahren, was dabei „herauskommt“. Typisch und allgemein bekannt ist das „Erröten“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Art von Emotionen „Verhaltenskomponenten“, zu denen alle körperlichen Reaktionen gezählt werden können, die auf eine Gefühlslage hinweisen. Beispielsweise Gestik und Mimik, Schwitzen und Erröten, weiche Knie oder erkennbarer Stolz,  ebenso wie Körperhaltungen, die zeigen, dass wir uns öffnen oder verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rückwärtsgang: Von Emotionen auf das &quot;Fühlen&quot; schließen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vereinfachten, volkstümlichen Psychologie versucht man, den Rückschluss zu finden: Wir erröten, also schämen wir uns. Wir erzittern, also fürchten wir uns. Wir fürchten uns vor zu viel Aufmerksamkeit, also machen wir uns klein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein psychologisches Lexikon weiß darüber allerdings, dass man von solchen „Verhaltenskomponenten“ nicht auf das tatsächliche Fühlen schließen sollte. Letztlich bedeutet dies, dass unser Verhalten zwar unsere Emotionen bildhaft zeigt, aber nicht immer unsere „inneren“ Gefühle ausdrückt. Wir haben ja unser ganzes Leben lang gelernt, unsere Emotionen an die Situation anzupassen, also nicht „mit der Tür ins Haus zu fallen“ oder auf keinen Fall  unsere Gefühle schonungslos zu offenbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lexikon sagt darüber aus: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Emotionen haben eine wichtige Bedeutung für Motivationsprozesse. Sie leiten zielgerichtetes Verhalten ein und begleiten es.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Mit anderen Worten: Emotionen können auch zur Manipulation eingesetzt werden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Schwierigkeit: Wirkliche Gefühle erleben und darstellen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologen stellen ich häufiger die Frage: „Wie werden Gefühle erlebt?“ Und sie versuchen, darauf Antworten im Gespräch mit Personen zu finden. Ähnliche Fragen stellen sich Schriftsteller, die Gefühle ausführlich beschreiben wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil ist mit Sicherheit schwierig, weil im Grunde nur die einzelne Person wissen kann, was sie „wirklich fühlt“, und nur sie kann diese Gefühle wirklich beschreiben. Für Schriftsteller gilt deshalb bei Gefühlen: „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/82-UEber-Gefuehle-schreiben-fuer-Schueler-sowie-Eltern-und-Lehrende.html&quot;&gt;Show, don’t tell&lt;/a&gt;. Das bedeutete, die Gefühle bildhaft zu beschreiben, was wieder nur gelingt, wenn der Autor oder die Autorin auf das Verhalten und/oder die körperlichen Empfindungen zurückgreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;214&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_lernen_320.serendipityThumb.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Einfacher Text&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dieser Text wurde in einfachem Deutsch geschrieben. Er entspricht den neuesten Betrachtungen zum Thema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/emotionen&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Bildquelle: Aus den Aufzeichnungen des Arztes Fritz Kahn, Internet-Archiv&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 10 May 2025 09:53:00 +0000</pubDate>
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    <category>einfache sprache</category>
<category>emotionen</category>
<category>gefühle</category>
<category>heute</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Wie du die Gefühle anderer spüren kannst </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/66-Wie-du-die-Gefuehle-anderer-spueren-kannst.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - für Grundschüler</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Wie du die Gefühle anderer spüren kannst und wie andere deine Gefühle raten können&quot;&lt;/em&gt; ist ein Beitrag in einfacher Sprache. Unser Autor versucht dabei, schon Grundschülern zu zeigen, was „nonverbale Kommunikation“ bedeutet und was das alles mit Gefühlen zu tun hat. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über Gefühle reden ist nicht einfach&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Gefühle zu reden ist nicht leicht. Egal, in welchem Lebensalter. Ob du Grundschüler bist, auf ein Gymnasium gegangen bist oder längste erwachsen bist – immer wieder fällt dir auf: Über Gefühle zu reden ist kompliziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Du kannst Gefühle trotzdem mit anderen teilen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gut, dass es eine andere Möglichkeit gibt, Gefühle miteinander zu teilen. Diese Methode ist uralt, und sie gab es schon, bevor es Menschen auf unserer Erde gab. Und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle drücken wir immer noch, wie die Menschen vor vielen Tausend Jahren, mit etwas aus, das wir „Körpersprache“ nennen. &lt;em&gt;Wir zeigen also mit unserem Körper, wie wir uns fühlen. &lt;/em&gt;Die Natur hat sich das so gedacht, dass die Leute, mit denen wir zusammen sind, das merken. Sie können also unsere Gefühle lesen, wenn wir sie mit dem Körper ausdrücken. In der Wissenschaft heißt so etwas „Gestik“, wenn Gefühle heftig mit dem ganzen Körper ausgedrückt werden und „Mimik“, wenn es hauptsächlich über die Gesichtsmuskeln funktioniert. Die Forscher sagen meistens „nonverbale Kommunikation“ dazu, weil keine Worte gebraucht werden. Wahrscheinlich hast du bei dir und anderen schon gemerkt, dass manche Leute besser „Gefühle lesen“ können und andere weniger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle kannst du auch teilen, wenn du nicht sagst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal denkst du sicher: &lt;em&gt;„Na ja, also ich merk das gar nicht so richtig – funktioniert das wirklich?“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh ja. Wenn du in einen Raum hineinkommst und dort andere Schüler, Studenten oder Lehrer(innen) triffst, dann erwartest du, dass dich jemand bemerkt. Tut das niemand, dann versuchst du, dich bemerkbar zu machen. Ob mit Worten oder ohne: &lt;em&gt;Du versuchst zu „kommunizieren“&lt;/em&gt;, also auch dich aufmerksam zu machen. („Kommunizieren“ heißt nicht nur reden, sondern auch, auf sich aufmerksam zu machen). Daraus hat ein berühmter Wissenschaftler den Satz gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es ist unmöglich, nicht zu kommunizieren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn du diesen Satz nicht gleich verstehst – du wirst immer wieder merken, wie eigenartig es ist, wenn du irgendwo hinkommst und alle schweigen. Aber du denkst und fühlst doch etwas, was mit den anderen zu tun hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uff! Das war ein bisschen viel, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Psst ... jetzt kommt noch ein Geheimnis &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja. Jedenfalls ist es wichtig. Es gibt nämlich ein Geheimnis, und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch, wenn du dir selber nicht klar bist, was du jetzt gerade fühlst, können andere doch merken, was in dir vorgeht.  Du verrätst deine Gefühle also auch, wenn du nichts sagst. Das ist auch der Grund, warum andere merken, dass du sie magst oder nicht magst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:5 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;202&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_eins_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in stark vereinfachtem Deutsch für Lernende ab 10 Jahren geschrieben. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 28 Apr 2024 13:31:00 +0000</pubDate>
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    <category>fühlen</category>
<category>gefühle anderer</category>
<category>gefühle zeigen</category>
<category>noverbal</category>

</item>
<item>
    <title>Einblick in die Theorie der  Partnersuche - passen deine Gefühle zu den Gefühlen anderer ?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/88-Einblick-in-die-Theorie-der-Partnersuche-passen-deine-Gefuehle-zu-den-Gefuehlen-anderer.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:62 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;724&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/es_passt_nicht.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/es_passt_nicht.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/es_passt_nicht.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Manchmal ist bei der ersten Verabredung klar, dass es nicht passt ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Für die einen klingt es paradox, dass Gefühle zueinander passen müssen – für die anderen gilt es als „selbstverständlich“. Es gibt sogar Menschen aus der professionellen Ecke, die behaupten, es ganz genau zu wissen. Und sie verwenden neben einer wissenschaftlichen Bezeichnung (Homogamie) gerne einen Spruch aus der Küchenpsychologie: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Gleich und gleich gesellt sich gerne.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Spruch gibt es auch in englischer Sprache:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Birds of a feather flock together“.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit hat der Satz mit Psychologie gar nichts zu tun, sondern ist ein Zitat aus dem 16. Jahrhundert, das William Turner in einer Satire benutzte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Byrdes of on kynde and color flok and flye allwayes together.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behauptet wird seitens mancher Psychologen,  dass Paare „irgendwie“ gleich sein, gleich denken oder gleich fühlen müssten, wenn sie eine Ehe schließen wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die wahre Geschichte der Gleichheit bei Paaren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es dazu kam, hat mit Psychologie allerdings überhaupt nichts zu tun. Die Gesellschaftsordnung jener Zeit beruhte darauf, in welcher „Klasse“ oder „Schicht“ man aufgewachsen war. Das hieß, der Mann, der eine gewisse Freiheit hatte, suchte sich seine Partnerin in der gleichen Gesellschaftsschicht. Die Tochter konnte sich nicht frei entscheiden, sondern wurde vom Vater oder Vormund verheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das änderte sich erst, als einige angesehene Persönlichkeiten im späten 18. Jahrhundert dazu aufriefen, aus Liebe zu heiraten. Verwirklicht wurde dies jedoch erst im späten 19. Jahrhundert, obgleich die Liebesheirat durch gewisse „Standesdünkel“ immer noch behindert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies war insbesondere in betont bürgerlichen Städten oder Stadtteilen der Fall. Es hieß, dass Akademiker grundsätzlich nur Akademikertöchter heiraten sollten, Beamte nur Beamtentöchter und Kaufleute nur die Töchter anderer Kaufleute. Die „guten Familien“ wollten damit „unter sich“ bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Gleichheitsprinzip“ überlebte aber noch aus einem anderen Grund - aus der &lt;em&gt;Praxis heraus, einen Partner zu wählen, der uns „nahe“ war.&lt;/em&gt; Die Nachbarschaft, die Schule, die man einst besuchte, der Freundes- oder Interessenkreis, dem man angehörte, war deshalb wichtig für die Partersuche, weil man sich mit den Menschen „aus der Nähe“ häufiger beschäftigte als mit Fremden. Da Frauen nach dem Zweiten Weltkrieg in stärkerem Maße und auch länger berufstätig waren, lernte man sich später auch in Büros, in Verwaltungen oder Fabriken kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das 21. Jahrhundert – neue und verworfene Tendenzen der Psychologie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Unter Psychologen galt auch im 21. Jahrhundert noch der „Gleichheitsgrundsatz“, für den es aber kaum gültige Kriterien gab. &lt;br /&gt;
-	 Im Rahmen der „Einstufungen von &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/47-Persoenlichkeitsmerkmale-und-Gefuehle-gibt-es-einen-Zusammenhang.html&quot;&gt;Persönlichkeitsmerkmale&lt;/a&gt;n“ wurde versucht, psychologische Gemeinsamkeiten bei potenziellen Paaren festzustellen.&lt;br /&gt;
-	Das funktionierte denkbar schlecht, also ging man dazu über, nur noch &lt;em&gt;grundsätzliche Lebenseinstellungen&lt;/em&gt; zu bewerten.&lt;br /&gt;
-	Dann wurden die Bewertungskriterien infrage gestellt, die auf Persönlichkeitsmerkmalen beruhten. Nun versuchte man, „beziehungsrelevante Aspekte der Persönlichkeit“  heranzuziehen. &lt;br /&gt;
-	Auch diese Idee wurde letztlich verworfen, weil man auch für „Beziehungsrelevanz“ keine eindeutigen Maßstäbe fand. &lt;br /&gt;
-	Gegen 2011 wurde erstmals die These vertreten, dass es nicht Persönlichkeitsmerkmale, sondern Fähigkeiten (Kompetenzen) sind, die für das Gelingen von Beziehungen nötig sind. (Durch &lt;a href=&quot;https://www.familienhandbuch.de/familie-leben/partnerschaft/gelingend/wiepartnerschaftgelingt.php&quot;&gt;Guy Bodenmann&lt;/a&gt;, Zürich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In diesem Zusammenhang weise ich darauf hin, dass „Gefühle“ oder „Emotionen“ nicht identisch mit Persönlichkeitsmerkmalen sind. Ich unterstelle jedoch, dass sich aus der Persönlichkeit auch Gefühlsregungen ableiten oder beobachten lassen. Deshalb bleibe ich bei der bekannten Annahme, dass auch Emotionen Teile der Persönlichkeit sind. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Psychologenstreit wird bei der Partnersuche zum Zankapfel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Streit unter Psychologen, ob Paare von vornherein „gleich“ sein müssten, schwelte schon vor der Internet-Zeit. Ein Teil der Forscher behauptete, Paare würden sich erst in der Beziehung angleichen. Ein anderer Teil war sich sicher, dass beide Partner von vornherein ähnliche psychische Eigenschaften haben sollten. Allerdings war diese Frage mehr oder weniger bedeutungslos, solange der „kulturelle Hintergrund“ gleich war und die Partner sich „im Nahbereich“ kennengelernt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema gewann aber wieder an Bedeutung, als Menschen per Annonce oder durch das Internet („Online-Dating“) über größere Distanzen suchten. Soweit die Bundesrepublik Deutschland betroffen war, stellte man plötzlich kulturelle Unterschiede zwischen den Bundesländern fest. Teilweise fanden die Menschen auch mentale Unterschiede vor, die sie zuvor als „Folklore“ eingestuft hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie der Gleichheitsgrundsatz wiederbelebt wurde &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich hatten die psychologischen Sichtweisen wieder Konjunktur, denn nun benötigten insbesondere die Online-Unternehmen Kriterien, um Personen zusammenzubringen. Die Basis dafür beruhte auf der Theorie der „Gleichheit“, die ihrerseits wieder darauf fußt, dass sich die Persönlichkeitsmerkmale der Erwachsenen nicht mehr verändern. Zugleich wurde mit aller Kraft versucht, den Gleichheitsgrundsatz zu verteidigen, weil er zur Basis für das sogenannte &lt;em&gt;Matching &lt;/em&gt;erklärt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dichtung und Wahrheit über Persönlichkeitsmerkmale &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das wirklich? Die Gleichheitstheorie wurde nie wissenschaftlich exakt bewiesen. Bewiesen. Aber das eist nicht alles: Namhafte Psychologen haben inzwischen festgestellt, dass die sogenannten „Persönlichkeitsmerkmale“ nicht in Stein geritzt sind, sondern sich wandeln. Nicht nur über längere Zeiträume, sondern auch situativ und partnerabhängig. Tatsächlich verfügen wir alle über unterschiedliche „Persönlichkeiten“, nämlich sogenannten &lt;em&gt;„Interaktionspersönlichkeiten“&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ein  Zitat im Wissenschaftsjargon:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die verschiedenen Persönlichkeiten stehen in Korrelation mit korrespondierenden Anpassungsvorgängen beim Partner“. (…) Die Interaktionspersönlichkeit resultiert aus einer partner- und situationsgebundenen Umstrukturierung. In der bisher Latentes manifest (wird) und zuvor Manifestes in den Hintergrund tritt.“ &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In Alltagssprache übersetzt heißt dies: &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;&lt;blockquote&gt;In der Beziehung passen wir uns gegenseitig an und dadurch verändern sich auch die Eigenschaften der Personen oder jedenfalls die Art, wie wir sie sehen. Je nachdem, wie Situation ist und mit wem wir zusammen sind, bauen wir unsere Persönlichkeit so um, dass verborgene Eigenschaften hervortreten und (angeblich) fest verankerte Eigenschaften in den Hintergrund treten. &lt;/blockquote&gt;&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles stark vereinfacht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wir ändern uns in der Partnerschaft und damit ändern sich auch unsere Eigenschaften. Manche werden stärker und andere werden schwächer. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun interessiert euch, liebe Leserinnen). Natürlich, was sich dadurch für euch unmittelbar ergibt. Vielleicht möchtet ihr auch wissen, was ich dazu tun könnt, um leichter einen Partner zu finden, der „passt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sehpferd-team hat darüber nachgedacht und einige Informationen zusammengestellt, die tatsächlich &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/89-Persoenlichkeit,-Gefuehle-und-Sinn-bei-der-Partnersuche-ein-Ratgeber.html&quot;&gt;hilfreich für dich&lt;/a&gt; sein können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat aus: Jürg Willi &quot;Die Zweierbeziehung&quot;, 6. Auflage von 2022&lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2024 by sehpferd_team&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 21 May 2024 10:18:00 +0000</pubDate>
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    <category>ehe</category>
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<category>praxis</category>
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