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    <title>alles über echte gefuehle und kommunikation - Gefühle - Geschichtliches und Forschende</title>
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    <description>gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</description>
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    <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 15:05:43 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: alles über echte gefuehle und kommunikation - Gefühle - Geschichtliches und Forschende - gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</title>
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<item>
    <title>Fühlen wir Menschen seit Jahrtausenden gleich? </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/131-Fuehlen-wir-Menschen-seit-Jahrtausenden-gleich.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:105 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;699&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_wir_sie_fragen_koennten.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_wir_sie_fragen_koennten.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_wir_sie_fragen_koennten.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Was würde sie uns wohl zum Thema sagen?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Gefühle sind nur mit Mühe beschreibbar. Aus dieser Sicht fällt es uns auch schwer, sie zu begreifen. Sie sind nicht so einfach „erfassbar“, und alles, was wir nicht wirklich mit unseren Sinnen erfassen können, ist irgendwo im Nirgendwo unseres urtümlichen Denkens angesiedelt. In meiner Sprache ist es der „analoge“ Teil der Gefühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psychologie und ihre Interpretation der Gefühle &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie interpretiert Gefühle – sie kann sie ebenso wenig zuverlässig beschreiben wie wir selbst. Immerhin soll es ja möglich sein, den Teil der Gefühle zu beschreiben, der „von außen erkennbar“ sind. Dann heißen sie Emotionen. Sie „bewegen“ uns, nehmen Einfluss auf uns und sind für andere erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Neue Gedanken - könnten Gefühlsregungen kulturabhängig sein?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerdings interessieren sich Historiker für Emotionen. Das liegt vor allem daran, dass die Annahmen, menschliche Gefühle seinen über Jahrhunderte gleich geblieben, nicht mehr haltbar ist. Vielmehr hat sich inzwischen die Sichtweise der Gefühle innerhalb eines einzigen Menschenalters erkennbar gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vereinfacht gefragt - und eine vorläufige Antwort &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfrage, stark vereinfacht, wäre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Können wir davon ausgehen, dass ein Mensch nach der neolithischen Revolution die gleichen Gefühle beibehielt wie zuvor? Oder: Fühlte ein Mensch im Mittelalter sich genauso wie einer, der heute (2026) lebt? &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr wahrscheinlich ist die Antwort „Nein“, weil die äußeren Bedingungen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Historikerin Ute Frevert schreibt dazu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Die Versuchung der Geschichte besteht darin) … Gefühle, Emotionen, Passionen in ihren jeweiligen und historisch wechselnden Erfahrungskontexten aufzuspüren. Der sprachliche und nicht sprachliche Ausdruck von Emotionen (denken wir an Musik, Bilder, Gesten und Tanz) zeigt eine ungeheure Vielfalt, sowohl sozial als auch zeitlich und räumlich. Unterschiedliche Kulturen legen unterschiedliche Regeln des emotionalen Ausdrucks fest. Der Ausdruck aber, davon geht die kulturwissenschaftliche Emotionsforschung aus, prägt die Emotion selber – die ohne Ausdruck möglicherweise gar nicht existiert.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist mit der Evolution?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal an, dass wir von der Evolution bestens damit ausgestattet wurden, uns anzupassen und vor allem, dabei etwas „dazuzulernen“. Dann ist das, was wir fühlen, eher ein Ergebnis der Kultur als der Natur, kann aber dennoch als „natürlich“ bezeichnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss noch ein Zitat von Jutta Stalvor aus ihrer 2010 vorgelegten Doktorarbeit (2). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Kulturelle Prägung ist … nicht des Menschen „zweite Natur“, sondern Teil seiner „ersten Natur“ – es ist seine Natur, über andere Menschen, über Lernen und über gesellschaftliche Einbindung ein Mensch zu werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ich selbst habe diesen Anhang 2016 für mein (inzwischen erweitertes) Gefühlsblog geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Pressemitteilung der &lt;a href=&quot;https://www.fu-berlin.de/presse/publikationen/tsp/archiv/2009/ts_20090418/ts_20090418_31/index.html&quot;&gt;FU Berlin&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
(2) &lt;a href=&quot;https://d-nb.info/1025202031/34&quot;&gt;Doktorarbeit (Stalvor)&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2026 bei sehpferd.de&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 09:27:00 +0000</pubDate>
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    <category>erlernt</category>
<category>evolution. änderung</category>
<category>fühlen</category>
<category>geschichte</category>
<category>psychologie</category>
<category>sichtweise</category>

</item>
<item>
    <title>Hilfe – ich habe Gefühle</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/58-Hilfe-ich-habe-Gefuehle.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:41 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;401&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/psycho_hilfe.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/psycho_hilfe.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/psycho_hilfe.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Keine Gefühle zu haben ist auch keine Lösung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Menschen haben ständig Gefühle oder Emotionen. Mal wirken sie im Verborgenen, dann wieder treten sie offen hervor. Und mal sind sie uns dienlich, dann wieder sind sie lästig. Doch alle Gefühle sind Teil des Lebendigen. Es ist also völlig unsinnig, sie in „gut“ oder „schlecht“ einzuteilen. Dieser Artikel befasst sich damit, was passiert, wenn deine Gefühle &lt;em&gt;„machen, was sie wollen“&lt;/em&gt; und du fürchtest, die Kontrolle zu verlieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher hat man Gefühle der Seele, dem Herzen oder dem Bauch zugeordnet. Heute sind sie in ein Gebilde abgewandert, das wir „die Psyche“ nennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist die Psyche, und wo sitzt sie? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig ist die Wissenschaft der Meinung, dass „die Psyche“ einerseits aus Körper, dann aber auch aus Geist und schließlich aus sozialen Komponenten (Beispielsweise der Familie) besteht. Man hat also drei Ansatzpunkte, um auf „die Psyche“ Einfluss zu nehmen- und das wird auch getan. Einmal durch uns selbst, dann, wie bereits erwähnt, durch Menschen, die uns nahestehen, und dann durch Helfende von außerhalb: Freunde, Berater, Selbsthilfegruppen, Psychologen und Psychiater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie erkennst du ein Problem mit der Psyche? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, wann eine Störung vorliegt, ist im Grunde einfach zu beantworten: Wenn wir ein Problem haben, bedeutet dies, dass alle „automatisierten“ Lösungen versagt haben. Das heißt vor allem, dass die natürliche Selbstregulation vorübergehend oder nachhaltig außer Kontrolle geraten ist. Das entspricht in etwa der Mehrheitsmeinung. Es lässt sich auch einfacher sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn du unter einer Emotion oder einem Verhalten leidest und du dich dadurch in deinem Wohlbefinden erheblich gestört oder verwirrt fühlst, dann könnte es sich um eine „psychische Störung“ handeln. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
(Aus dem Gelehrtenjargon angepasste, vereinfachte Erklärung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Helfer und was sie für dich tun können&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Freunde und Personen, die zuhören können&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übliche Methode, psychische Probleme abzuklären, besteht in Gesprächen mit Freunden und Personen, die gut zuhören können und nicht werten, was du ihnen mitteilst. Zu einem Teil werden die Probleme dabei auch aufgelöst. Eine Abwandlung davon findest du in Selbsthilfegruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Systematische Problemlösungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider lassen sich nur recht wenige Probleme durch „Problemlösungsstrategien“ lösen. Zumeist handelt es sich dabei um Gefühle, in die du selbst einen „Knoten“ eingearbeitet hast. („Ich gerate immer an denn Falschen“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lösungen mithilfe von Psychotherapeuten und Psychiatern &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychiatrie ist ein Fachgebiet der Humanmedizin, dass sich mit der psychischen Gesundheit beschäftigt. Das Hauptinteressengebiet der Psychiatrie sind „psychische Störungen“, die manchmal auch als „psychische Erkrankungen“ bezeichnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber ist Psychotherapie? Auch sie beschäftigt sich ja mit „Störungen“ der Psyche, aber sie geht dabei anders vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell werden &lt;em&gt;Tiefenpsychologie und Psychoanalyse &lt;/em&gt;verwendet. Beide Richtungen versuchen, die Vergangenheit zu durchleuchten und damit die Ursachen der heutigen Störungen herauszufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Heute wird häufig die &lt;em&gt;Verhaltenstherapie &lt;/em&gt;empfohlen, die für „problematische Verhaltensweisen“ eingesetzt wird. Im Grund handelt es sich dabei darum, das erlernte Verhalten durch ein neues, geeigneteres Verhalten zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Systematische Therapien&lt;/em&gt; werden überwiegend auf Gruppen (Familien) angewendet. Sie beziehen die soziale Umgebung mit ein, da sich das Individuum und die Gruppe negativ wie positiv beeinflussen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;em&gt;klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie&lt;/em&gt; ist in Deutschland kaum zu finden, spielt aber in anderen Ländern eine große Rolle. Ihre „kleine Schwester“, die nicht-direktive Beratung wird allerdings in nahezu allen Ländern  verwendet. Sie nutzt die Selbstregulierungskräfte, die weiterhin vorhanden sind, die aber durch die Lebensumstände verschüttet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Es gibt viele Therapien - nicht alle werden vom Gesundheitssystem unterstützt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland werden nur wenige Methoden der Psychotherapie vom Gesundheitswesen unterstützt. Allerdings gibt es deutliche mehr psychotherapeutische Schulen. Vor einigen Jahren waren es sogar so viele, dass man von einer &lt;em&gt;Inflation der Therapieformen&lt;/em&gt; sprach. Wie verhält es sich damit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Psychotherapie - viele Wege, aber ein Ziel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Methode, nach der Psychotherapeuten handeln, entscheidend für den Erfolg ist, wird immer wieder diskutiert. Neben dem Therapieansatz scheint es dabei eher auf die Persönlichkeiten der Therapierenden als auf deren Methoden anzukommen. Behauptet wird sogar, dass die Allianz von Therapeut(in) und Patient(in) entscheidend für den Erfolg einer Therapie ist. Allerdings wird dies innerhalb der Psychotherapie auch kontrovers diskutiert. Eine kurze Übersicht zu psychologisch-technischen Methoden für den Erfolg biete ich im Anhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt will ich noch den Satz eines älteren Arztes beisteuern, der mir diesen Hinweis mitgab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Heilung kann durch die Therapiemethode, trotz der Therapiemethode oder unabhängig von der Therapiemethode erfolgen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Aus beiden Sichtweisen ergibt sich, dass die beste Aussicht auf Heilung bei psychischen Problemen nicht von der Methode abhängig ist, die verwendet wird. Dazu der renommierte Psychoanalytiker &lt;em&gt;Alfred Pritz&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Für den therapeutischen Effekt ist nicht in erster Linie die Schule entscheidend, sondern die therapeutische Beziehung. Es ist auch bekannt, dass sehr viele Patienten nicht einmal wissen, welche Methode der Therapeut anwendet. Sie wissen nur, „er spricht mit mir“. Und das genügt erst einmal.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ich denke, diesen Gedanken kann ich euch in jedem Fall noch mitgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben. Er basiert auf Aussagen von Fachleuten. Beim Thema lässt sich aber nicht ausschließen, dass es abweichende Meinungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erklärung zum Inhalt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieser Artikel enthält keine medizinischen Ratschläge. Wir empfehlen dir, mit deiner Ärztin oder deinem Arzt über Störungen der psychischen Befindlichkeit zu sprechen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zuverlässige Quellen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Recht genaue, verständliche  Informationen findest du bei der &lt;a href=&quot;https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/psychologie/verschiedene-methoden-der-psychotherapie/&quot;&gt;AOK, soweit du Informationen suchst, die deutschen Verhältnissen entsprechen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich, hauptsächlich auf Kinder und Jugendliche bezogen-  bei &lt;a href=&quot;https://www.springermedizin.de/emedpedia/detail/psychiatrie-und-psychotherapie-des-kindes-und-jugendalters/was-ist-eine-psychische-stoerung?epediaDoi=10.1007%2F978-3-662-49289-5_54&quot;&gt;Springer Medizin &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Sehr ausführlich und detailliert bei &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://www.netdoktor.de/krankheiten/psychische-erkrankungen/&quot;&gt;Netdoktor &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Soweit Psychotherapie betroffen ist:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/news/psychotherapie-was-tatsaechlich-wirkt/1991017&quot;&gt;Was tatsächlich wirkt&lt;/a&gt; - spektrum  &lt;br /&gt;
Ärzteblatt (&lt;a href=&quot;https://www.aerzteblatt.de/archiv/171880/Psychotherapie-in-den-USA-Von-Sigmund-Freud-zu-Dr-Phil&quot;&gt;Entwicklung der Psychotherapie in den USA&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
Verwendet wurden ferner Aussagen oder Zitate von Burkhard Peter (über die Therapeuten-Persönlichkeit) und Alfred Pritz (via dpa) über therapeutische Lehren) und von einem älteren Allgemeinmediziner, den ich nicht nennen will. &lt;br /&gt;
Bild: &amp;copy; 2024 nach einem Foto von sehpferd.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anhang: &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/58-Hilfe-ich-habe-Gefuehle.html#extended&quot;&gt;&quot;Hilfe – ich habe Gefühle&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 23 Apr 2024 10:12:00 +0000</pubDate>
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    <category>emotionen</category>
<category>gefühle</category>
<category>leiden</category>
<category>problemlösungen</category>
<category>psychologie. psychatrie</category>
<category>selbsthilfe</category>

</item>
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    <title>Ich fühle wie Du – wirklich?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/55-Ich-fuehle-wie-Du-wirklich.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:33 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;408&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wir_du_ich.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/wir_du_ich.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wir_du_ich.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das &quot;WIR&quot; - es entsteht langsam - auch als Gefühl&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;Ich denk an, dich, immer an dich,&lt;br /&gt;
fühlst du nicht auch so wie ich?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ein Schlagertext zu Anfang? Und dann gar noch einer aus dem Jahr 1959? (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, was sonst? Denn die meisten Klischees über Gefühle finden wir auf kulturellem Gebiet in Schlagern. Und in diesem Artikel geht es um das Gefühl, gemeinsame Gefühle zu haben. Oder um es mit den Worten eines bekannten Psychiaters sinngemäß auszudrücken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ich fühle, dass du fühlst, dass ich fühle. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich merkt ihr, dass wir auf dünnem Eis wandeln. Wenn zwei Menschen nach sehr kurzer Zeit glauben, „gemeinsam zu fühlen“, dann ist es zumeist die Gehirnchemie, die ihnen diese Illusion vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Bruchstück eines Gefühls teilen heißt nicht: &quot;Gemeinsames Fühlen&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen in unserem Alltag nehmen sich winzige Bruchstücke ihres eigenen Gefühls, vergleichen höchst oberflächlich, und sagen dann. &lt;em&gt;„Ich habe jemanden kennengelernt, der genau wie ich fühlt.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nein, wir fühlen nicht wie andere.&lt;/strong&gt; Wir können mitfühlen, weil wir ähnliche Erlebnisse hatten, und wir können hoffen, dass unsere Gefühle ähnlich sind, wie die eines anderen Menschen. Objektiv und auf lange Sicht betrachtet, wissen wir nicht einmal, ob uns das wirklich „guttut“, solche angeblich &lt;em&gt;passenden &lt;/em&gt;Gefühle zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verführungen und Illusionen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil – wir sollten vorsichtig sein, wenn die Gefühle zu sehr übereinstimmen. Die Gefahr, dann einer Illusion zu erliegen, ist vorhanden – und je mehr wir uns nach einem bestimmten Gefühl sehnen, umso anfälliger sind wir dafür, einem Menschen zu verfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will euch diese Gefühle nicht vermiesen – und nicht alle sind gefährlich. Die typische Art, wie es passiert, geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Person A ist sehr überzeugend. Sie sucht jemanden, der bereit ist, sich ihren emotionalen oder sexuellen Interessen zu beugen. Die andere Person, also B, ist bedürftige, weil sie bestimmte Gefühle vermisst – emotionale wie auch rein sexuell. Sie würde sich aber niemals trauen, den „ersten Schritt“ dahin zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ergibt dann die bekannten „ONS“ und andere Begegnungen, nach deren Ende die Person „B“ sagt: „Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals …“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beispiel ist – aus meiner Sicht– erstens harmlos und zweitens gehört es heute zum Alltag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bewusst Illusionen suchen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich verhält es sich, wenn Gefühle zwar als Illusionen erkannt werden, der Empfänger sie aber dennoch annimmt, um in den Genuss des Gefühls zu kommen. Diese „Handel mit Gefühlen“ findet häufiger statt, als wir denken – und er ist nicht auf „Nischenbranchen“ der Prostitution beschränkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Gefahren entstehen durch Menschen mit fragwürdigen Absichten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwieriger wird es, wenn böse Absichten damit verbunden sind, wie dies bei Lockvögeln, Heiratsschwindlern, Spioninnen (Spioninnen) oder Treuetester(innen) der Fall ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die schönen Seiten gemeinsamer Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen wir mal zur schönen Seite der gemeinsamen Gefühle: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit bilden sich bei Paaren tatsächlich Gefühle, die beide teilen, und die auch nach außen erkennbar sind. Sie können etwas abstrakt als „teile des Wir“ bezeichnet werden. Diese Gefühle sind also „gewachsen“ – und si unterscheiden sich oft deutlich von den Gefühlen der ersten Begegnung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit - zum Mitnehmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsame Gefühle gibt es. Sind entstehen bei Paaren als „das Wir“, und andere können diese Gefühle wahrnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eindruck, gemeinsame Gefühle zu haben, kann durch Manipulationen erzeugt werden. Sie können aber auch Illusionen sein, die von beiden gesucht oder heimlich erhofft werden. Sie lassen sich nur kurze Zeit aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Menschen mit fragwürdigen oder kriminellen Absichten nutzen gezielt Wünsche, Hoffnungen oder Triebe, um die Gefühle anderer für eigene Zwecke zu missbrauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) (Werner Scharfenberger/Fini Busch/Aldo von Pinelli (gesungen von Peter Kraus)&lt;br /&gt;
Zitat nach der Art von Ronald D. Laing (ich denke, dass du denkst, dass ich denke)&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 09:33:00 +0000</pubDate>
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    <category>fühlen</category>
<category>gemeinsam fühlen</category>
<category>illusion</category>
<category>manipulation</category>
<category>mitfühlen</category>
<category>realittät</category>

</item>
<item>
    <title>Gefühle und die Betrachtung des ganzen Menschen</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/54-Gefuehle-und-die-Betrachtung-des-ganzen-Menschen.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die &lt;em&gt;Ganzheit des Menschen&lt;/em&gt; ist eine Methode, um zu erklären, was das Menschsein ausmacht. Der Begriff selbst ist nicht eindeutig, spielt für die Betrachtung der Gefühle aber eine entscheidende Rolle. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Ausrichtung der Betrachter besteht der Mensch „in seiner Ganzheit“ aus Körper, Geist und Seele. Das Gesamtbild entsteht allerdings erst, wenn wir die Begriffe&lt;em&gt; klug zusammenbringen&lt;/em&gt; und sie auf &lt;em&gt;uns selbst anwenden&lt;/em&gt; können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seele“ kommt aus dem religiösen (überwiegend christlichen) Bereich und meint etwas anderes als die Psyche. Deshalb sagen andere Lehren vom Menschen aus, der „ganze Mensch“ würde aus Körper, Geist und Psyche bestehen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine andere Definition für das Menschsein nimmt die Seele aus und sagt, unser Wohlbefinden sei abhängig von unserem körperlichen, geistigen und sozialen Zustand.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich sagt eine weitere Lehre aus, der ganze Mensch wäre über seinen Körper, seine Psyche, seinen Geist und seine Kultur zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:25 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;479&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_geistesnwissenschaft.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_geistesnwissenschaft.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_geistesnwissenschaft.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Überkommenes Modell der Gefühle - Sozial (oder kulturell) und seelisch/psychisch sind wirchtiger&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir uns nicht verwirren, sondern versuchen wir, das Wesentlich aus den Begriffen herauszufiltern.  Wer nach der wissenschaftlichen (und dennoch verständlichen) heutigen Sichtweise sucht, wird bei der &lt;a href=&quot;https://www.unige.ch/cisa/files/5016/6417/8548/helsana-ratgeber-emotions.pdf&quot;&gt;Universität Genf&lt;/a&gt; fündig. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Auf den Spuren der Ganzheit ohne Schnörkel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist der Körper Träger alle Lebensfunktionen. Der Mensch kann weite Teile davon durch sein Gehirn erfassen, wo sich einerseits der Geist befindet, sich andererseits aber auch die Gefühle ausbilden. Mit dem Beginn seines Lebens tritt er in eine Gruppe ein, mit der er seine Gefühle ausbilden kann. Durch die Gruppe wird er Teil seiner Kultur - und dieser Bereich der Gefühlswelt ist der brüchigste. Deshalb stimmen nicht alle Wissenschaftler darin überein, dass die Kultur berücksichtigt werden muss.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Wissenschaften befassen sich entweder ganz und gar oder aber hauptsächlich mit einem Aspekt des Menschseins. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;- Wenn es sich um Religionen oder Esoterik handelt, redet man von der Seele. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- Ist vom Empfinden, Fühlen oder von Emotionen allein die Rede, so spricht man von der Psyche. Sowohl Ärzte (Psychiater) wie auch Psychologen haben etwas dazu beizutragen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- Ist der Körper alleine betroffen, so ist die Hauptwissenschaft die Medizin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- Ist der Geist alleine betroffen, dann spricht wahrscheinlich ein Philosoph. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Puzzle der Gefühle &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn wir ernsthaft über Gefühle „des Menschen“ reden wollen, müssen wir all diese Denkrichtungen, Wissenschaften und praktischen Belange berücksichtigen. Das geht letztlich nur, wenn wir uns selber fragen, was und wie wir fühlen. Nur wir selbst kennen das Ergebnis. Falls wir doch mehr Fragen dazu haben, benötigen wir kluge Menschen, die über ihre Fachrichtungen hinausblicken können. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Je nachdem, aus welchen welche „Puzzleteile“ unsere Gefühle jemals zusammengesetzt werden - immer bleibt ein Rest an Fragen übrig, die sich nicht endgültig beantworten lassen. Das ist absolut menschlich, und damit müssen wir leben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Puzzle vom ganzen Menschen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir kurz die Teile, die im Puzzle verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:26 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;479&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_neue_sicht_naturwissenschaften.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_neue_sicht_naturwissenschaften.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_neue_sicht_naturwissenschaften.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Modell der Naturwissenschaften geht vom Körper und seinen Möglichkeiten aus&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Körper. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Er ist Träger des Gehirns und wird von ihm beeinflusst. Fast alles, was andere von unseren Gefühlen wahrnahmen, wird zuvor vom Gehirn bearbeitet und gesteuert. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Geist.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hat seinen Sitz im Gehirn und ist lernfähig. Er kann Gefühle aufnehmen, verarbeiten, beeinflussen  und auf verschiedene Art sichtbar machen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psyche.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sie ist an die Evolution gekoppelt und wird von deren Resten beeinflusst. Durch Lernen werden unsere Gefühle ausgebildet, sodass mit der Zeit mehr als die Grundgefühle in uns wohnen. Die „Psyche“ ist ein abstrakter Begriff für den Inhalt dieser Regungen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Seele.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Seele ist derjenige Teil von uns, von dem angenommen wird, dass er beständig ist. Der Begriff stammt aus der Religion, wird aber auch gerne in anderen Zusammenhängen verwendet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Soziale.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Mensch braucht andere Menschen. Das, was daraus erwächst, ist das Soziale. Manche Gefühle lassen sich nur erklären, wenn wir andere mit Berücksichtigen. Deswegen beziehen wir unsere Umgebung (persönlich wie wissenschaftlich) mit ein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Kultur.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sie spielt immer dann eine Rolle, wenn wir unser Gefühlsleben auf Richtlinien überprüfen wollen. Das bedeutet, dass wir in eine Art „Katalog des bestehenden Verhaltens“ blicken müssen, um die Kultur mit einzubeziehen. Kulturelle Überlegungen zu Gefühlen werden besonders in der Ethik behandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Drei Elemente müssen sein: Körper, Geist und Soziales &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mögen, können wir die Definition der WHO (Weltgesundheitsorganisation) fast nahtlos auf unsere Gefühlswelt anwenden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Demnach wären unser Gefühlsleben perfekt, wenn wir mit ihm „das vollständigen körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden“  erreichen können. Ob das immer gelingt, ist einen andere  Frage. Aber was sollte uns daran hindern, es zu versuchen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/in_einfachem_deutsch_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben. Er enthält Meinungen, die zum Teil von den Lehren der einzelnen Fachgebiete abweichen. Das  liegt in der Natur der Sache und schmälert den Wahrheitsgehalt nicht. &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Grafiken: sehpferd_team, &amp;copy;2024&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 14:56:00 +0000</pubDate>
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    <category>ganzheit</category>
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</item>
<item>
    <title>Gefühle und das „Unterbewusste“ - gibt es so etwas überhaupt?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/50-Gefuehle-und-das-Unterbewusste-gibt-es-so-etwas-ueberhaupt.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:20 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;864&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/eisberg_grafisch_2a.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/eisberg_grafisch_2a.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/eisberg_grafisch_2a.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Zahlenspiele um das Unterbewusste - was bedeuten sie wirklich?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Seit Sigmund Freud uns gelehrt hat, dass unser Denken und Handeln nicht vom Verstand allein gesteuert wird, brach eine mühsame Konstruktion des Menschseins zusammen. Sie wurden in einen Zusammenhang mit Kopernikus und Darwin gestellt, weil sie der damaligen Wissenschaft die dritte menschliche Illusion raubte. Die Erde ist nicht der Mittelpunkt des Universums, der Mensch ist keine eigenständige Schöpfung und unser Denken kann nicht alle Handlungen erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Geburtsfehler des &quot;Unbewussten&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Sache hat allerdings einen Geburtsfehler: Der Begriff „Das Unbewusste“ drückt aus, dass dieser Zustand wirklich existiert, das heißt, dass er irgendwie „fassbar ist“. Zudem legt der Begriff zumindest nahe, dass wir das Unterbewusstsein „woanders“ verorten müssen als in unsrem Gehirn. Dies zeigt sich vor allem daran, dass wie nicht von &lt;em&gt;„unterbewussten Anteilen“&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;„unterbewussten Beeinflussungen“&lt;/em&gt; sprechen, sondern oftmals von „&lt;em&gt;dem Unterbewusstsein&lt;/em&gt;“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Freudsche Fangemeinde und ihr Lieblingsbegriff &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das wäre noch erträglich, wenn dieser Begriff nicht von einer begeisterten Fangemeinde aufgegriffen worden wäre. Nachdem sie sich zu Experten aufgeschwungen hatten, ließen sie ihre Erklär-Bärinnen und Erklär-Bären los, um die Welt zu belehren. Dabei wurde behauptet, unser Dasein (unsere Kommunikation, unser Handeln) würde nur zu zehn bis 20 Prozent vom „sichtbaren Bewusstsein“ bestimmt, aber zum „größten Teil“ von unserem „Unterbewussten“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die angeblichen Wesen im Unterbewussten  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kling charmant, vor allem für Esoteriker. Doch die Zuordnungen sind rein willkürlich und stimmen auch theoretisch nur dann, wenn man Freud‘schen Definitionen folgt. Demnach wird das „Es“ unter der Oberfläche vermutet, während das Über-Ich teils oberhalb, teils unterhalb der Bewusstseinsebene herumspukt. Das bewusste “Ich“ ist demnach immer erkennbar, zumindest im Handeln.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wer die Sache von der menschlichen Evolution aus betrachtet, wird das Modell eher belächeln. Warum sollten uns unsere vitalen Impulse bewusst werden? Sie laufen „automatisch im Hintergrund“ ab, und es ist unser Primaten-Erbe. Selbstverständlich überprüft unser Verstand oftmals, ob es solche Impulse „durchlassen“ soll. Das gilt vor allem für Impulse wie die Gewalt oder die Lust an der Fortpflanzung. Wir lernen im Grunde in unserem ganzen Leben, welche Impulse wir zulassen sollen, dürfen und müssen und welche nicht. Und wir machen dann und wann Fehler dabei. Rechtfertigt dies die Theorien der Freud-Populisten? Müssen wir „Bewusstes“ und „Unbewusstes“ wirklich separieren? Und benötigen wir solche unscharfen Begriffe wie „das Vorbewusste“? Ist die „innere Kommunikation“ nicht viel mehr ein dynamischer Prozess, der nur dann bedeutsam wird, wenn er lebensentscheidend ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zweifel an der Existenz des Unbewussten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neuerdings wird bezweifelt, dass es überhaupt so etwas wie ein Unterbewusstsein gibt. Ich zitiere:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das Gehirn arbeitet nur auf eine einzige Weise. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass, während wir „bewusst“ denken, irgendwo im Hirn noch etwas „Unterbewusstes“ abläuft. Es gibt kein Unterbewusstsein, sondern nur die parallel prozessierende, verteilte Anstrengung unseres Hirns, sich einen Reim auf die Welt zu machen. Das erfordert in jedem Moment nahezu alle geistigen Ressourcen, die wir besitzen. Wir haben gar keine Rechenkapazität für Unterbewusstes.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das ist ein harter Brocken für die Jünger von Sigmund Freud oder Carl Gustav Jung. Sollte alles, was sie glauben, erforscht zu haben, in Wahrheit lediglich eine Vorstellung gewesen sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir kommen er Frage näher, wenn wir uns überlegen, ob Gefühle überhaupt zum „Unterbewusstsein“ gehören. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dazu lesen wir:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das menschliche Gehirn versucht, Abläufe so weit wie möglich zu automatisieren (und damit aus dem Bewusstsein zu verbannen …) denn dadurch wird seine Arbeit schneller, effektiver und stoffwechselphysiologisch sparsamer.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Sollten es also sein, dass unser Bewusstsein nur dann gefordert wird, wenn der „Automatismus“ versagt? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Manches spricht dafür. Zum Beispiel die Problemlösungstheorie, die behauptet, Probleme würden uns nur dann bewusst, wenn die automatisierten Vorräte an Lösungen aufgebraucht wären. Etwas oberflächlich sagt man dazu auch: Wer Probleme hat, dem fehlen die Lösungen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Tatsächlich ist „das Unbewusste“ nicht wirklich fassbar. In allen älteren Theorien werden Gefühle einerseits und Gedanken andererseits „räumlich“ gesehen, das heißt, ihnen wird eine Art Wohnraum zugewiesen, sei er „körperlich“ oder „virtuell“. Bei Freud ist es ein virtueller Raum:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der klassischen Freudschen Beschreibung erscheint der seelische Apparat wie ein dreifach geschichteter Raum.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dort gibt es also einen Empfang, eine Wartehalle und einen Gesellschaftsraum, in dem allein sich das „Bewusste“ abspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Klärung des Unbewussten? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Was davon „wahr“ ist, kann kaum beurteilt werden. Falls wir Freud (oder seinen heutigen Anhängern) zustimmen, müsste unser Gehirn im „Normalzustand“ ständig „hellwach“ sein, weil wir uns ja „bewusst“ verhalten müssten. Das ist allerdings nicht der Fall - und es widerspräche auch dem Sinn der Natur, alle Lebenserhaltungsmaßnahmen so gut wie irgend möglich mit wenig Energie abzuwickeln, solange keine Gefahr droht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn wir uns entschließen sollten, Neurologen zuzustimmen, dann bliebt aber die Frage, wie es zu erheblichen Störungen im Denken und Handeln kommen kann. Wo Gefühle betroffen sind, können wir ja nicht einfach „falsch programmiert“ sein. Das heißt: Wenn sie „hochkommen“ und am Bewusstsein kratzen, es verwirren oder sonst wie zu einem absurden Verhalten führen, was ist dann? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wieder müssen wir an die Automation des Denkens und Fühlens erinnern, oder nochmals mit dem Lexikon … argumentieren:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Dinge drängen nur dann ins Bewusstsein, wenn das Unbewusste mithilfe der verschiedenen Gedächtnisarten entschieden hat, dass es sich dabei um ein wichtiges oder/und unbekanntes Geschehen oder Problem handelt, das für die unbewusste Verarbeitungsebene zu kompliziert ist. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle allerdings – wirken teils unmittelbar auf das Handeln und versuchen, sich ganz und gar am Denken vorbei zu schleichen. Das ist gut, wenn Gefahr droht, und gelegentlich fragwürdig, wenn uns die Wollust überkommt. Doch auch dafür gibt es  Lösungen. Denn irgendwann lernen wir, dass „Gefühle pur“ uns schaden können und wir sei deshalb „umwandeln“ müssen. Das kling viel komplizierter als es ist: Wer „in Rage“ gerät, lernt, dass es nicht sinnreich ist, sofort zuzuschlagen. Das gilt für viele Gefühle, vor allem aber für das „Verliebtsein“, das eigentlich nichts mehr ist als die Aufforderung der Natur zum Geschlechtsakt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und das Fazit - das Unbewusste ist ein fragwürdiges Phänomen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Fassen wir alles zusammen, so finden wir:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1. Das „Unbewusste“ ist eine Annahme, um die menschliche Psyche zu erklären. Sie ist populär, aber nicht die einige Theorie. &lt;br /&gt;
2. Die meisten sogenannten „Prozesse“ in Körper, Geist und Emotionen laufen völlig automatisch mit einer geringen Kontrolle durch das Gehirn.&lt;br /&gt;
3. Das liegt daran, dass nahezu alle täglichen Prozesse abgespeichert sind. Selbstverständlich wurden alle einmal erlernt – aber das fiel in eine frühere Phase unseres Lebens. &lt;br /&gt;
4. Meldet sich das sogenannte „Bewusstsein“ bei uns an, können wir davon ausgehen, dass etwas in Unordnung gekommen ist. &lt;br /&gt;
5. In dieser Situation zeigt sich, ob, in welcher Zeit und mit welchen Methoden wir Entscheidungen fällen oder Innovationen schaffen können.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder mag für sich selbst entscheiden, ob er diesen Thesen zustimmt oder nicht. Aber sie repräsentieren den letzten Stand der Forschung. Wenn ihr etwas mitnehmen wollt: Die Natur verschwendet keine Energien, außer für die Fortpflanzung. Das gewöhnliche Alltagsleben ist durch automatische Prozesse (Regelkreise) abgesichert, und die Bereiche, die viel Energie verbrauchen, werden im Alltag nur bei Notfällen eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Dieser Beitrag enthält sowohl Meinungen wie auch Fakten, die von der Lehre Freuds und seiner Anhänger abweichen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate oder ein Fachvokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Quellen: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ehemals veröffentlicht unter psychoanalyseforum.de/blog/das-unbewusste-psychoanalytische-kernkonzepte/&quot;&gt;Kernkonzept der Psychoanalyse- der Link funktioniert leider nicht mehr.&lt;br /&gt;
Spektrum (&lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/unterbewusstsein/68591&quot;&gt;Unterbewusstsein&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
Geo (&lt;a href=&quot;https://www.geo.de/wissen/gesundheit/22098-rtkl-psychologie-es-gibt-keinen-hinweis-dass-ein-unterbewusstsein-existiert&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;) &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 14:34:00 +0000</pubDate>
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    <category>eisbergtheorie</category>
<category>gefühle</category>
<category>psychologie</category>
<category>unbewusstes</category>
<category>unterbewusstsein</category>
<category>wissenschaftskritik</category>

</item>
<item>
    <title>Charakterzüge und Temperamente in der Antike</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/48-Charakterzuege-und-Temperamente-in-der-Antike.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Die Charakterzüge in der Antike wurden nach einem einfachen Prinzip aufgeteilt: Nach Stärke (Intensität der Gefühle und Reaktionen) und nach der Geschwindigkeit, mit der sie zum Vorschein kommen.  Aus dieser Sicht gibt es vier „Temperamente“, denen Farben und Elemente zugewiesen wurden. Es sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Choleriker, Sanguiniker, Melancholiker udn Phlegmatiker. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Typisch für die meisten Darstellungen dieser Charakterzüge (Temperamente) sind Kästchen, die keine Verbindung haben, etwa so: &lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:19 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;326&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/temperamente_klassich_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/temperamente_klassich_620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/temperamente_klassich_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Du kannst dich einstufen oder du wirst eingestuft - die klassische Sicht ohne Übergänge&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Dadurch wird erkennbar, dass es keine „Zwischenstufen“ und Übergänge gab. Dieses Prinzip wird teilweise noch heute verwendet, wenn man beispielsweise sagt, dass „Intraversion“ und „Extraversion“ Gegensätze sind, während wir heute annehmen, dass sie auf einer Skala liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückt man die vier Kästen zusammen, so kann man sich immerhin einen Punkt suchen, der auf die eigene Persönlichkeit passt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:18 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;410&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/temperamente_mit_uebergaengen.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/temperamente_mit_uebergaengen.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/temperamente_mit_uebergaengen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Charaktere lassen sich oft besser mit Übergängen darstellen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahren wird der Begriff „Charaktere“ oder „Temperamente“, kaum noch gebraucht. Stattdessen spricht man heute von „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/47-Persoenlichkeitsmerkmale-und-Gefuehle-gibt-es-einen-Zusammenhang.html&quot;&gt;Persönlichkeitsmerkmalen&lt;/a&gt;.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 09:31:00 +0000</pubDate>
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    <category>antike</category>
<category>charaktere</category>
<category>gefühle</category>
<category>stimmungen</category>
<category>temperamente</category>

</item>
<item>
    <title>Persönlichkeitsmerkmale und Gefühle - gibt es einen Zusammenhang?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/47-Persoenlichkeitsmerkmale-und-Gefuehle-gibt-es-einen-Zusammenhang.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Persönlichkeitsmerkmale oder „Charakterzüge“ sind nicht immer mit Gefühlen verbunden. Sie sollen vielmehr beschreiben, wie sich ein Mensch im Alltag verhält oder verhalten wird. In der Psychologie schreibt man die „Entdeckung“ solcher Persönlichkeitsmerkmale vor allem dem &lt;em&gt;Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung&lt;/em&gt; zu. Er versuchte, die menschlichen Charakterzüge zu katalogisieren, und dabei können auch Gefühle betroffen sein. Am Ende kamen einige „Psychologische Typen“ heraus. Im Wesentlichen besteht die Theorie darin, Menschen in „introvertiert „und „extravertiert“ zu unterscheiden – das ist bis heute so. Früher sprach man in diesem Zusammenhang oft von unterschiedlichen &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/48-Charakterzuege-und-Temperamente-in-der-Antike.html&quot;&gt;Charakteren.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Probleme beim Einstellen von Personal beflügelte die Test&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Populär wurden diese Theorien allerdings durch „psychologische“ Verfahren, die im Personalwesen eine große Rolle spielen. Leute im Personalwesen fragen sich beispielsweise, ob ein Mensch für den erwählten Beruf geeignet ist oder ob sein Persönlichkeitsbild in ein Team von Mitarbeitern passt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu benötigte man einen Test, den &lt;em&gt;Katharine Cook Briggs &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;Isabel Myers&lt;/em&gt; vor langer Zeit entwickelten (1944). Nach den Namen der beiden Autorinnen nannte man ihn „Meyers-Briggs-Typenindikator“. Er wird bis heute (2024) verwendet und soll nach Lexikonangaben der weltweit meist verwendet Persönlichkeitstest sein. Behauptet wird, dass er auf den Grundlagen des zuvor erwähnten Psychiaters und Psychologen Carl Gustav Jung entwickelt wurde. Auf einer ähnlichen Basis wurde das Fünf-Faktoren-Modell („Big Five“) geschaffen, das innerhalb der Psychologie oft als Standard gewürdigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:29 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;405&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/big_five_big_620_k.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/big_five_big_620_k.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/big_five_big_620_k.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Angeblich &quot;passt&quot; es bei Übereinstimmungen ... &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Die genannten Methoden versuchen auch, Gefühle zu messen und die Verträglichkeit bei Paaren festzustellen. Die Frage, wie viel Wissenschaft in solchen Methoden steckt, ist oftmals gestellt worden, konnte aber nie eindeutig beantwortet werden. Teils wird behauptet, sie gäben genug Aufschluss, um ein sicheres Urteil zu bilden, während andernteils gesagt wird, dass es sich lediglich um Populärpsychologie handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr grob vereinfacht kann man sagen, dass die Persönlichkeitswerte anhand von Fragenkatalogen festgestellt werden. In diesem werden Fragen zum Verhalten in bestimmten Situationen gestellt. Aus den Antworten können dann Erkenntnisse über Fertigkeiten, Fähigkeiten und Befindlichkeiten geschlossen werden. Manche Forscher meinen, über solche Fragen ließen sich auch Gefühle feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Grafik &amp;copy; 2024 by sehpferd_team&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 07:48:00 +0000</pubDate>
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    <category>big five</category>
<category>briggs</category>
<category>charakter</category>
<category>fünf-faktoren-modell</category>
<category>gefühle</category>
<category>meyers</category>
<category>persönlichkeit</category>

</item>
<item>
    <title>Fühlen und Worte - ist es nötig, Gefühle verständlich zu beschreiben?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/46-Fuehlen-und-Worte-ist-es-noetig,-Gefuehle-verstaendlich-zu-beschreiben.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Am Anfang war nicht das Wort - jedenfalls nicht in der menschlichen Entwicklungsgeschichte. Erst nach und nach erlernten unsere Vorfahren, etwas zu benennen - vorher haben sie es bestenfalls gezeichnet. Als Ursprung der Sprache gilt zumeist die Frage nach gemeinsamen Aktivitäten, besonders der Jagd in Gruppen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit „Wörtern“ bezeichnete man zunächst Dinge, aber auch Aktivitäten und Naturphänomene. Wörter auf abstrakte Begriffe wie das „Fühlen“ anzuwenden, ist relativ neu. Seit wir Forschen, haben wird die Neigung entwickelt, jeden beliebigen Zustand mit einem Wort zu belegen. Ist ein Wort gefunden, so wird es schnell zum Etikett, das auch sinnfrei verwendet werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Etikettierung erweist sich bei Gefühlen als Problem, den bei ihnen ist nicht die Frage, was sie sind, sondern wie sie empfunden werden. Deshalb nennt man „Gefühle in Bewegung“ auch  „Emotionen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wissen die Forschenden in den Geisteswissenschaften natürlich auch. Sie fragen sich beispielsweise, ob Gefühle überhaupt sprachliche Fähigkeiten voraussetzen, etwa in diesem Text:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
In einer biologischen Perspektive werden Gefühle zumeist als ein beobachtbares, in der Regel vererbtes Reaktionsmuster angesehen, das durch Ereignisse in der Umwelt bzw. durch bestimmte Reize ausgelöst wird. Tiere, die ihr Leben in einem Reich jenseits der Sprache fristen, und Kinder, die noch keine sprachlichen Fähigkeiten im vollumfänglichen Sinne besitzen, haben Gefühle; vielleicht nicht in demselben Grad von Differenziertheit wie erwachsene Menschen, aber entscheidend ist, dass sie Gefühle haben bzw. haben können. Dass Gefühle sprachliche Fähigkeiten voraussetzen oder sie in irgendeinem Sinne mit Begriffen zusammenhängen, scheint zunächst einmal eine abwegige These zu sein.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die Frage, die sich der Autor stellt, ist: Benötigen wir eigentlich Worte, wenn wir Gefühle beschreiben wollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle, Wörter und Sätze&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage sollte man grundsätzlich nicht an einen Philosophen richten. Vielmehr sollte man Fachleute für menschliche Kommunikation befragen, denn ein Grundsatz wäre: Wenn wir Gefühle durch Worte übertragen wollen, dann muss die Person „A“ annähernd den gleichen Zeichenvorrat haben wie die Person „B“. Einfacher ausgedrückt: Ein Wort wie „Wut“ oder „Lust“ müsste für beide die gleiche Bedeutung haben. Wer nun sagt „na klar doch!“ der hat nicht bedacht, warum wir Gefühle kommunizieren, also „miteinander teilen“ wollen.  Denn wenn wir es tun, wollen wir etwas klären. Was heißt, dass uns das Wort eben in dem Zusammenhang, indem wir es gerade benutzen, nicht ausreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Er: „Ich bin manchmal etwas wütend auf dich!“&lt;br /&gt;
Sie: „Das ist aber keine gute Eigenschaft von dir“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solch ein Dialog ist völlig sinnfrei. Das Gefühl wird genannt, aber es kann nicht vermittelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verändern wird den Dialog doch mal ein wenig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Er: „Ich bin manchmal etwas wütend auf dich!“&lt;br /&gt;
Sie: „Du, das habe ich gar nicht bemerkt. In welcher Situation war denn das?“&lt;br /&gt;
Er: „Wenn du mich vor meinen Freunden bloßstellst, und das kommt ziemlich oft vor.“&lt;br /&gt;
Sie: Aber - ich habe dich nie wütend werden sehen, wenn wir mit Freunden zusammen waren …“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verlass das Ehepaar nun und stelle nur fest: „Aha, da gibt es offensichtlich Klärungsbedarf.“ Die Wut wurde nie sichtbar, und dennoch empfindet der Mann sie – die Frau hingegen hat die Wut nicht einmal wahrgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kleine Beispiel (eines von vielen ähnlichen Bespielen) mag zeigen, dass ein Wort allein weder ein Basisgefühl noch eine Emotion beschreibt. Deswegen rate ich euch, im Alltag möglichst gar keine Etiketten zu benutzen, sondern zu erklären, „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/81-Du-willst-ueber-heftige-Emotionen-schreiben-So-geht-es-....html&quot;&gt;was mit euch los ist“&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat und weitere Informationen aus &lt;a href=&quot; https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/dzph-2021-0030/html&quot;&gt;degruyter&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 16 Apr 2024 14:42:00 +0000</pubDate>
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    <category>gefühle</category>
<category>gefühle beschreiben</category>
<category>geisteswissenschaften</category>
<category>philosophie</category>
<category>worte</category>

</item>
<item>
    <title>Gefühle und Geist im 21. Jahrhundert</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/45-Gefuehle-und-Geist-im-21.-Jahrhundert.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Körper, Gefühl und Geist bilden im Grunde eine Einheit, weil alles, was in uns Menschen vorgeht, letztendlich „körperlich“ ist. Das hießt: Weder die Gefühle noch der Geist existieren „unabhängig“ vom Körper. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die großen Diskussionen in den Geisteswissenschaften ignorierte in der Vergangenheit aus ihrem Selbstverständnis heraus den Körper. Indessen versuchte man in der Philosophie wie auch andere Geisteswissenschaften zu allen Zeiten, aus denen etwas Schriftliches vorliegt, den Geist und die Gefühle zu trennen. Manchmal wird dabei der Eindruck erweckt, „Ratio“ (Geist, Vernunft, Sachdenken) wäre das Gegenteil von „Emotio“ (Gefühl, Empfinden). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Innerhalb der jüngeren Geschichte der Menschheit wechselte die Bedeutung von Verstand und Gefühl wie Ebbe und Flut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1. Vor der Aufklärung war das Gefühl stark an etwas Abstraktes gebunden („die Seele“ wie auch an etwas Körperliches („die Brust“, „das Herz“)). &lt;br /&gt;
2. Währen der Zeit der Aufklärung sank der Wert des Gefühls enorm. Das Idealbild war der von der Vernunft geleitete Mensch.&lt;br /&gt;
3. Die (vornehmlich deutsche) Romantik versuchte erneut, Gefühle in den Mittelpunkt zu stellen, und entfernte sich dabei bewusst von Realitäten. &lt;br /&gt;
4. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden „Technische Hochschulen“, aus denen eine andere Art von „Geist“ hervorging als derjenige, der in den Geisteswissenschaften zu Hause war. &lt;br /&gt;
5. Parallel dazu entstand die Psychoanalyse, die als kompetent für die „Seelenkunde“ angesehen wurde und die sich seither als „zuständig“ für Gefühle ansieht. &lt;br /&gt;
6. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurde die Welt mithilfe der Technik in einem Maße verändert, das zuvor nicht einmal vorstellbar war. Dabei wurden immer mehr Funktionen des Gehirns, der Gefühle, aber auch gesellschaftliche Zusammenhänge von eher biologisch-technisch orientierten Wissenschaften erläutert. &lt;br /&gt;
7. Aufgrund der Diskussion um neue Rechenmaschinen („Computer) und die neue Wissenschaft der Kybernetik wurde gegen 1970 versucht, einen Dialog zwischen &lt;em&gt;Karl Steinbuch&lt;/em&gt; (Kybernetik) und &lt;em&gt;Simon Moser&lt;/em&gt; (Philosophie) zu imitieren, der eine Klärung bringen sollte. Es gelang zwar, wurde aber bald wieder vergessen. Dabei ging es nicht ausschließlich, aber eben auch um das Denken und Fühlen. &lt;br /&gt;
8. Seither werden Gefühle teils erneut romantisiert, teils sogar verherrlicht oder erneut in „übersinnliche“ Sphären verschoben. Andernteils konnten ihre Ursachen inzwischen recht genau durch Gehirnforschung udn Biochemie beschrieben werden.&lt;br /&gt;
9. In einer vernünftigen Lehre vom Menschsein sind „Ratio und Emotio“ weder Gegensätze noch gehören sie zwei unterschiedlichen Welten an. Sie verbinden sich vielmehr in einem Prozess des „Lernens und Entscheidens“. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle verstehen heute - 2024 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige, von Vernunft getragene Sichtweise ist relativ einfach zu erklären:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- Zuerst entstehen Gefühle einfach. Wir fangen nichts damit an. Vielleicht schreien wir, wenn wir Babys sind. Und vielleicht laufen wir weg, wenn wir etwas älter sind. Später erfahren wir, dass solche Gefühle auch Namen haben. &lt;br /&gt;
- Nach und nach lernen wir, dass besonders der heftige Ausbruch spontaner Gefühle gewisse Auswirkungen hat. Je nach Resultat sagen wir uns: &lt;em&gt;„Bevor ich mich entscheide, muss ich erst einmal überlegen.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
- Je älter jemand wir werden und je schwerwiegender unsere Entscheidungen sind, &lt;em&gt;umso mehr kommt der Geist ins Spiel&lt;/em&gt;. Von den Vorgängen, die während eines Entscheidungsprozesses im Gehirn vorgehen, wissen wir wenig, und mir scheint, dass dies auch nicht unbedingt nötig ist. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Oder in einem Satz: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;h1&gt;Im Laufe unseres Lebens lernen wir, das Zusammenspiel von Geist und Gefühlen zu unserem Vorteil zu nutzen.&lt;/h1&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vielleicht fragt ihr ja nun, „was sagt denn die Wissenschaft dazu?“ Nun, es kommt ein wenig darauf an, wie man die Wissenschaft  befragt und wie neu oder angejahrt die Quellen sind, die benutzt werden. Es bedarf keiner großen Anstrengung, „Denken“ von „Fühlen“ abzugrenzen oder das Denken gar als Feind des Fühlens zu bezeichnen. Doch das bringt uns nicht weiter - wir suchen ja nach der „Schnittstelle“ in unserem Leben, die „Denken und Fühlen“ zusammenbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Denkgehirne und Fühlgehirne &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ganz verschiedenartige Denkrichtungen kommen heute zu dem Schluss, dass unser „Fühlgehirn“ und unser „Denkgehirn“ miteinander verschaltet sind. Unter anderem die Gehirnforscher selbst, aber auch durchaus Psychologen und Ökonomen. Die grundlegende Idee kommt allerdings aus der Lerntheorie, die durch die Gehirnforschung weitgehend gestützt wird. Denn „jedes neuronale Signal“ (in diesem Sinne jede Gefühlsreizung) „passiert in erster Linie den Limbus“. Der Limbus ist der Teil des Gehirns, der die Gefühle sozusagen „empfängt“. Dieser Teil des Gehirns mag nicht sehr „intelligent“ sein, aber er ist klug genug, einerseits „nicht jeden hereinzulassen“ und andererseits, bei einem ausgelösten Alarm sehr schnell zu reagieren. Ich zitiere dazu:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Limbus bewertet die ankommenden Reize nach den Kriterien bekannt vs. unbekannt, wichtig vs. unwichtig und angenehm vs. unangenehm. Der Informationsinhalt wird stets mit bereits vorhandenem Wissen verglichen und andererseits im Hippocampus emotional bewertet. Wird der Reiz als unwichtig empfunden, wird er gar nicht erst weitergeleitet. Er hat damit keine Chance als fester Wissensbestand (Neuronenpopulation) im Cortex zu landen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Cortex (im Großhirn) werden Informationen bekanntlich gespeichert. Das heißt also, dass wir nur die Gefühle „hereinlassen“, an die wir uns später erinnern müssen, um sie in Denkprozesse einzubauen. Jedenfalls im Idealfall. Jeder Mensch weiß: Das geht manchmal schief - und wir wissen wirklich nicht genau, warum das so ist. Zudem ist nicht ganz klar, wann unser Gehirn auf die riesige Datenbank zugreift und wann nicht. Denn der Mensch ist so weit frei: Er kann etwas „dennoch“ tun - sowohl gegen die Gefühlsübermacht wie auch gegen die reine Vernunft. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit dieser Aussage ist das Thema nicht erschöpft, aber zumindest ausreichend erläutert. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bereits vor Jahrzehnten wurde mit dieser Methode gearbeitet, allerdings unter anderen Voraussetzungen. Damals begann man, das Denken und Fühlen pauschal als „inneren Modell der Realität“ zu verstehen. Und genau damit erschließt sich das Thema nahezu für uns alle.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich zitiere aus den Grundzügen ():&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Eine wichtige Voraussetzung … ist, dass die inneren Modelle die Realität möglichst exakt wiedergeben. (…) Ein wichtiger Aspekt des Lernens besteht darin, die Übereinstimmung zwischen Realität und Modell zu verbessern. (…) Um ein Problem zu lösen, untersuchen wir unseren Vorrat an inneren Modelle, welche unter vielen möglichen Maßnahmen (oder Folgen solcher Maßnahmen) … mit dem geringsten Aufwand zur Lösung führt, und führen diese optimale Maßnahme dann aus. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 (Das Zitat hat den Mangel, die Gefühle nicht ausdrücklich zu erwähnen, es unterstützt aber dem Sinn nach die These, dass wir in uns selbst die Datenbank der Realitäten aufbauen und anwenden.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir können nun darüber diskutieren, wie wir zu Entscheidungen kommen, die aus Gefühlen herauswachsen. Allerdings haben wir dafür keine Belege. Die Annahme ist: Wir ordnen und bewerten unsere Erfahrungen, und wenn wir dabei zu einem Schluss gelangt sind, führen wir das aus, was sich für uns am meisten lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Strukturen der Gefühle - wie gehen wir damit um? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine weitere Diskussion, die ich hier nicht vertiefen will, ist die Struktur der Gefühle. Die Frage lautet: Wenn Gefühle, wie ich hier behaupte, analog (fließend) aufgenommen und automatisch weiterverarbeitet werden, wie können sie dann jemals in einen (digitalen) Denkprozess überführt werden? Es scheint, als wäre die Antwort gefunden: Wir können zwar keine Gefühle „direkt“ abspeichern, wohl aber eine Abfolge von Ereignissen. Es ist – wie leicht zu erkennen ist – auch ein „Lernprozess“. Wir Menschen sind nicht allein mit diesen Fähigkeiten – viele Lebewesen können dies. Schwieriger wird es schon, das Gefühl selbst, das weiterhin im Analogen herumdümpelt, zu verbalisieren oder eben zu digitalisieren. Die übliche Idee dazu ist, Gefühle anhand ihrer Entwicklung oder des Verhaltens zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate oder ein Fachvokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zitate aus: &lt;a href=&quot;https://www.uni-wuerzburg.de/fileadmin/06000060/04_Fort-_und_Weiterbildungen_Lehrkraefte/Herbsttagungen/Herbsttagung_2016/20161006_WS_04_Neurobiologie.pdf&quot;&gt;Neurobiologie, 2016&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Weitere Gedanken aus: Automat und Mensch, Berlin 1965, &quot;Mensch und Automat&quot;, und &quot;Philosophie und Kybernetik&quot;, München 1970. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 16 Apr 2024 14:07:00 +0000</pubDate>
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    <category>emotionen</category>
<category>gefühle</category>
<category>geist</category>
<category>körper</category>
<category>verstand</category>

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<item>
    <title>Gefühle und Zeitgeist – Psychologie, Esoterik und Kommunikation </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/53-Gefuehle-und-Zeitgeist-Psychologie,-Esoterik-und-Kommunikation.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:21 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;334&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/komm_model_ein_kanal_nachricht&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Nachrichten übermitteln, gleich welcher Art - ohne Rückkoppelung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;In den letzten Jahren bekamen „Gefühle“ einen ungeheuer hohen Stellenwert. Ein Grund war der Zeitgeist, der immer mal wieder zwischen den Tiden der Gefühle schwankt. Manchmal herrscht Gefühlsebbe, weil wir uns eher an der Alltagspraxis orientieren, dann werden wir von den Forschenden und der Presse mit einer wahren Flut von Gefühlen überschüttet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Simple Wahrheiten und aufgebauschte Darstellungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit ist sehr simpel: Die Gefühle sind Gaben der Evolution, und sie sind nötig. Der Wissenschaftsjournalist &lt;em&gt;Jörg Blech&lt;/em&gt; nennt sie vorsorglich „Befindlichkeiten“ und schreibt dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Befindlichkeiten lassen sich nicht in „normal“ und „gestört“ einteilen, zumal sie in einem Spektrum liegen. Sie unterscheiden sich nicht in der Qualität, sondern in der Quantität“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Der Journalist hat dazu den Psychiater &lt;em&gt;Martin Brüne&lt;/em&gt; zitiert, der vorgeschlagen hat, der „überzogene Gefühle“ durchaus für menschliche Eigenschaften hält und der dazu schrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Sie seien) verzerrte Ausprägungen von Mechanismen, die während der Menschwerdung entstanden sind.&lt;/blockquote&gt;&lt;strong&gt;Die Konjunktur der Gefühle im 21. Jahrhundert&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Gefühle wieder „Konjunktur haben“ (seit den 2000er-Jahren), treten zahllose Institute und Einzelpersonen auf, die behaupten, das Gefühlsleben der Menschen verbessern zu können. Ob man sich nun auf die „Positive Psychologie“ beruft oder schlicht behauptet, über „Kenntnisse“ zu verfügen, wie man dieses Kunststück zustande bringt: Letztendlich dient es dem Ruhm, der Macht und der klingenden Kasse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle besser verstehen - oft nur ein Hohlbegriff &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahr ist, dass wir lernen können, unsere Gefühle „besser zu verstehen“, was allerdings voraussetzt, dass wir zuvor daran gezweifelt haben. Haben wir das nicht, so lassen wir uns auf etwas ein, das man früher oft als „Bewusstseinserweiterung“ bezeichnet hat. Dieses Gebiet liegt zwischen Psychologie, Esoterik und dem Wunsch, an einem „Abenteuer mit Gefühlen“ teilzuhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle und Kommunikation – fragwürdige Zahlen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:22 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;334&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/komm_model_ein_kanal_r.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/komm_model_ein_kanal_r.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/komm_model_ein_kanal_r.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Erst die Rückkoppelung macht die Kommunikation komplett - mit oder ohne Gefühlsanteile&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Unter den Anbietern von Kommunikationsseminaren ist üblich geworden, den Gefühlsanteil unserer alltäglichen Gespräche künstlich „aufzublasen“. Sie berufen sich dabei auf „Forschungen“ namhafter Wissenschaftler. Doch das ist ein Trugschluss. Richtig daran ist nur, dass wir neben Informationen auch Gefühle durch Kommunikation übermitteln, aber nicht, wie groß der Anteil jeweils ist. Manche Fachleute erweitern die Kanäle von zweien auf vier: Dann kommen noch Appelle hinzu und die Gefühlsebene wird in &lt;em&gt;„Selbstkundgabe&lt;/em&gt;“ und &lt;em&gt;„Beziehungshinweise&lt;/em&gt; aufgeteilt. (&lt;em&gt;Vierebenen-Prinzip nach Friedemann Schulz von Thun&lt;/em&gt;) Wie viel Prozent davon zu einer Gruppe gehören, hängt davon ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;-	Welche Art von Gespräch geführt wird.&lt;br /&gt;
-	Welche Absichten der Sender der Information verfolgt.&lt;br /&gt;
-	Wie der Empfänger die Informationen versteht.&lt;br /&gt;
-	Ob der Empfänger überhaupt wissen will, was der Sender ihm übermittelt. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es kaum Möglichkeiten gibt, den Gehalt an der einen wie der anderen Information zu messen oder zu wägen, ist es völlig absurd, sie in verlässlichen Prozentangaben zu bewerten. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf die Forschungen des Psychologen &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Mehrabian&quot;&gt;Albert Mehrabian&lt;/a&gt;,&lt;/em&gt; der angeblich behauptete, 55 % der Kommunikation zwischen zwei Menschen würden über die Körpersprache abgewickelt (analog), 38 % über den Tonfall und die Stimme (auch analog) und nur sieben Prozent über den Inhalt. Doch immerhin halten sich solche Meinungen sehr lange. Und ganz ähnlich ist es mit der Behauptung, dass&lt;em&gt; 80 % der Kommunikation aus Gefühlen&lt;/em&gt; besteht und&lt;em&gt; nur 20 Prozent aus Sachinformationen&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird Zeit, dass wir mit solchen Begriffen endlich aufhören. Zumal, wenn weder klar ist, was wirklich gemeint ist, noch, wie solche Werte ermittelt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zurück zur Wissenschaft - nur der Kommunikationsprozess ist entscheidend &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dieser Sicht: Gerade die Kommunikation ist ein kompliziertes Gebiet, das man nicht auf ein paar Gedankenschnipsel oder  weltanschaulich motivierte Behauptungen reduzieren kann. Oder mit anderen Worten: Die Grundüberlegung der Kommunikation ist, ob das, was der Sender sagt oder sagen will, überhaupt beim Empfänger ankommt. Und das ist mit Abstand der schwierigste Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Dieser Beitrag enthält sowohl Meinungen wie auch Fakten, die von manchen Lehren aus Psychologie, Psychiatrie und Kommunikations-Lehren abweichen. Dabei wäre zu berücksichtigen, dass die Lehre von der menschlichen Kommunikation recht allgemein gehalten ist. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitate aus &quot;Die Psycho-Falle&quot;, Frankfurt 2014.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 16 Apr 2024 09:38:00 +0000</pubDate>
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    <category>falschbehauptungen</category>
<category>gefühle</category>
<category>kommerz</category>
<category>kommunikation</category>
<category>prozente</category>
<category>psychologie</category>
<category>zahlenangaben</category>
<category>zeitgeist</category>

</item>
<item>
    <title>Die Liebe als Gefühl in Deutschland zur Zeit des Bürgertums </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/40-Die-Liebe-als-Gefuehl-in-Deutschland-zur-Zeit-des-Buergertums.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &quot;Die Liebe als Gefühl in Deutschland zur Zeit des Bürgertums&quot;  erklärt anhand zweier Lexika, wie der Bildungsbürger zum Ende des 19. Jahrhunderts  die Liebe verstand. Die Definition ist nicht immer identisch mit der Sichtweise der übrigen Bevölkerung. Konversationslexika (die damals noch enorm teuer waren), standen nur in wenigen Haushalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Liebe als Gefühl in Deutschland zur Zeit des Bürgertums anhand von Lexika&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Um den Begriff der Liebe im Deutschland zu verstehen,  kann es gut sein, einen Blick in die Geschichte der Lexika zu werfen. Der aufgeklärte, wohlhabende  Bürger besaß im 19. Jahrhundert ein Konversationslexikon, und ihm fand sich dann auch der Begriff „Liebe“, wobei Meyers Lexikon ausführlicher berichtete als das des Konkurrenten Brockhaus. Bei Meyers wurden einzelne Passagen ausgelassen, und die Rechtschreibung wurde dem heutigen Standard angenähert, um besser lesbar zu sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Liebe als Begriff - im Bürgertum anno 1885 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im ersten Teil geht Meyers Lexikon von 1885 darauf ein, warum Menschen überhaupt voneinander angezogen werden. Bereits darin wird deutlich, dass der Liebe einen sinnlichen Charakter hat, indem das Lexikon sagt, die Liebe beruhe auf einem &lt;em&gt;„unwiderstehlichen Drang zur Vereinigung“&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das Gefühl, welches ein erstrebenswertes Gut in den Lebewesen erregt, und das in der Vereinigung mit demselben, sei es als herrschendes oder dienendes Glied, seine Befriedigung findet. Die Eigenschaften, welche den Wunsch der Vereinigung, resp. des Besitzes erwecken, können von mancherlei Art sein, in äußeren und inneren, körperlichen und geistigen Vollkommenheiten, Schönheit, Kraft und in solchen Vorzügen bestehen, die der liebende Teil vielleicht um so mehr bewundert, je weniger er sie selbst besitzt. Indem man den unwiderstehlichen Drang zur Vereinigung, der die Liebe kennzeichnet, wie eine elementare, physische Kraft betrachtete und sich dabei der gegenseitigen Anziehung der ungleichen Magnetpole, der Abstoßung der gleichartigen erinnerte, entstand das schon von Platon erörterte philosophische Theorem, dass zur Liebe eine polare Verschiedenheit, ein möglichst großer Gegensatz gehöre…&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie die Lexika des 19. Jahrhundert die Liebe zwischen Personen erklärten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Im zweiten Teil wird die Gegenseitigkeit der Liebe zwischen Personen betont. Dabei ist entscheidend, dass in der Liebe ein Weg zur Vollkommenheit gesehen wird:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Im engeren Sinn versteht man unter Liebe nur das Verhältnis lebender Wesen zueinander, und nur unter ihnen kann sie zu derjenigen Steigerung und Vollkommenheit gelangen, welche durch die Gegenseitigkeit der Liebe bedingt wird …&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Bedeutung der &quot;Geschlechtsliebe&quot; und die Beziehungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Geschlechtsliebe setzt schon an sich den in körperlichen und geistigen Verschiedenheiten ausgeprägten geschlechtlichen Gegensatz voraus und in vielen Fällen, wenn sie zu dauernder Befriedigung führen soll, auch einen gewissen Gegensatz der Charaktereigentümlichkeiten, sodass eine gegenseitige Ergänzung und Ausgleichung möglich wird, wie z. B. zwei heftige und unnachgiebige Persönlichkeiten niemals glücklich miteinander leben könnten. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Betrachtungen zu Leidenschaften und Begierden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Lexikon betont dann, ganz im Zeitgeist, den Unterschied der Geschlechter. Die Lexika betonen dabei,  dass Unterschiede im Charakter günstig seien, um Ergänzung und Ausgleich zu ermöglichen. Ebenfalls der Zeit entsprechend, wir die körperliche Begierde zunächst heruntergespielt und dem Tierreich zugewiesen. Dann aber wird die Liebe erneut auf eine Naturkraft zurückgeführt. Um dies zu beweisen, wird hauptsächlich die Literatur bemüht. Zitat:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Bei der Geschlechtsliebe spielen aber außerdem eine Menge dunkler und instinktiver Regungen und Gefühle hinein, namentlich im Tierleben … Beim Menschen sind diese Naturtriebe durch Erziehung, Volkssitte, Erwerbsverhältnisse und Standesunterschiede in gewisse Schranken gebannt, die indessen häufig genug durch die elementare Gewalt der Leidenschaft umgerissen werden. Die verjüngende, auf die Natur zurückführende Kraft der Liebe, welche dieselbe zu allen Zeiten zum Quell der Poesie gemacht hat, weiß die Hindernisse der Erziehung und Verfeinerung des Lebens zu überwinden; sie hat dadurch nicht an Reiz eingebüßt, sondern das Verhältnis der Liebenden zueinander wird im Gegenteil durch die Erschwerung ihrer Vereinigung mit einer Poesie des Sehnens, der Hingebung und Aufopferung umwoben, deren reinigende Wirkung der Natursohn wohl nur in den seltensten Fällen erfährt. Dass die Macht der Leidenschaft durch Hindernisse nur gesteigert wird, beweisen die verzweifelten Schritte so vieler Liebespaare, welche den gemeinsamen Tod der Unmöglichkeit, füreinander zu leben, vorziehen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Am Ende behandelt Meyers Lexikon sogar Beziehungen, die in der damaligen Zeit als höchst suspekt galten, und wiest sie dem „dunklen, triebartigen Wesen“ der Liebe zu. Dabei wird auf erotische „Hörigkeit“ und &quot;gleichgeschlechtliche Liebe&quot; verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:17 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;289&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/meiers_original_auszug.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/meiers_original_auszug.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/meiers_original_auszug.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Auszug aus einer späteren, kaum veränderten Ausgabe von Meyers Lexikon&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das dunkle, triebartige Wesen der Geschlechtsliebe offenbart sich auch in gewissen Verirrungen derselben, so wenn z. B. verworfene Geschöpfe bessere Naturen unlösbar an sich ketten … oder wenn Personen des gleichen Geschlechts über die Freundschaft hinausgehende Empfindungen erregen. Solche Neigungen sind wohl in der Regel krankhafter Natur und daher milder zu beurteilen, als es meist geschieht. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Brockhaus zum Vergleich  (ebenfalls Ende des 19. Jahrhunderts)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der Brockhaus beschränkt sich auf eine einfachere Erklärung des Wortes Liebe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; Liebe, im allgemeinen Sinne das mit dem Verlangen nach Besitz, Genuss; oder inniger Vereinigung verbundene Gefühl der Wertschätzung eines Gegenstandes oder Wesens. So spricht man von Liebe zu leblosen Gegenständen, zu Tieren, zu Menschen, zu Gott. Auch die innere Hingabe an ideale Güter wird als Liebe bezeichnet, z. B. Liebe zum Guten, Schönen usw. Im engeren Sinne versteht man unter Liebe die Geschlechtsliebe.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die Beispiele aus dem Bürgertum beweisen, dass man sich seitens der Intellektuellen des 19. Jahrhunderts sehr wohl bewusst war, dass die eigentliche Triebkraft der Liebe die Sexualität ist. Die idealisierenden Sichtweisen werden zwar erwähnt, jedoch sind sich die Lexikonautoren bewusst, worum es in der Liebe eigentlich geht, wie Brockhaus sagt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;h1&gt;Im engeren Sinne versteht man unter Liebe die Geschlechtsliebe.&lt;/h1&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Quellen: Retro-Bibliothek, sowohl für &lt;a href=&quot;https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=110411|Meyers&quot;&gt;Meyers&lt;/a&gt; als auch für Brockhaus (id=130693). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate oder ein Fachvokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 14 Apr 2024 10:30:00 +0000</pubDate>
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    <category>19. jh</category>
<category>bildungsbürger</category>
<category>definitionen</category>
<category>deutsch</category>
<category>ergänzungen</category>
<category>lexika</category>
<category>liebe</category>

</item>
<item>
    <title>Herr Beyle erkärt die Liebe - Stendhal und die Liebe Anno 1822</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/39-Herr-Beyle-erkaert-die-Liebe-Stendhal-und-die-Liebe-Anno-1822.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Als die Liebe noch nicht zum Spielball der Wissenschaft geworden war, unternahm ein Franzose im besten Mannesalter den Versuch, sie zu erklären. Sei Name war Henri Beyle, besser bekannt als  „Stendhal“. Seine Erklärungen sind Beispiele dafür, wie die die Liebe aus der Kultur eines Landes und einer Epoche erklärt werden kann.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die vier Arten der Liebe bei Stendhal &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Stendhal unterscheidet vier Arten der Liebe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Die leidenschaftliche Liebe.&lt;br /&gt;
2.	Die gepflegte oder galante Liebe.&lt;br /&gt;
3.	Die rein sinnliche Liebe.&lt;br /&gt;
4.	Die Liebe aus Eitelkeit. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leidenschaftliche Liebe &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur &lt;em&gt; leidenschaftlichen Liebe&lt;/em&gt; müssen wir kaum etwas hinzufügen. Die grenzenlose Wollust, die sich über alle moralischen Grenzen hinwegsetzt, ist ihre Triebfeder und sie wir nur hin und wieder durch kulturelle Einflüsse zurückgedrängt.  Heute finden wir sie in der erotischen Literatur ebenso wie im pornografischen Taschenbuch. Doch anders als zu Stendhals Zeiten kann sie heute so gut wie jeder auch körperliche empfinden und darüber reden oder schreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gepflegte Liebe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gegenteil bei Stendhal ist die &lt;em&gt;gepflegte Liebe&lt;/em&gt;, so, wie sie von den Fürsten- und Bürgerhäusern nach außen zelebriert wird: Alles wird in leuchtenden Farben ausgemalt, schwärmerisch vorgetragen und damit überhöht. Ihren Ursprung hat sie in der Minne, in der sozusagen „stufenweise“ festgelegt war, wie man eine Frau galant zu verführen hatte und wann welche Gunst gewährt wurde. Stendhal bezeichnet sie als einen &lt;em&gt;„mühsam vor sich hinschleppenden Schwächling“&lt;/em&gt;. Heute finden wir sie in der Masse der Liebesromane, wieder, wobei die Skala von trivialen Groschenromanen bis zu dickleibigen Werken gefeierter Schriftstellerinnen reicht. Im realen Leben kommen diese „Überhöhungen“ heute nur noch selten vor, jedoch beklagen konservative Menschen manchmal, die Liebe würde heute in zu „knalligen“ Farben geschildert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sinnliche Liebe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;em&gt;rein sinnliche Liebe&lt;/em&gt; ist die Liebe des reinen Fühlens, aber auch die der kitschigen Ausmalungen der Sinne. Die einfachen, oft linkischen Verführungen im Jugendalter, die „innere Flamme“, die lodert, die Verliebtheit, das Warten … das ist die sinnliche Liebe. Sie taucht zumeist in der Mädchen- und Frauenliteratur auf. Oft wird dabei eine „rein sinnliche Liebe“ propagiert, also einer Liebe, die vom Triebhaften so gut wie frei ist. In der heutigen realen Welt finden wir diese „romantische Liebe“ oder „zarte Liebesbande“ bestenfalls noch im schwärmerischen Umgang mit der Liebe und in der Verklärung der ersten Begegnungen als „Romanzen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Liebe aus Eitelkeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Liebe aus Eitelkeit&lt;/em&gt; ist die schlimmste Form der Verwirrung. Man liebt nicht, sondern versucht, sich mit einem „tollen Hecht“, oder einer „schön gewachsenen Maid“ zu schmücken. Wir müssen nicht in die Literatur schauen, um zu wissen, was hier vor sich geht: Bis heute gibt es die eitlen Gockel, die sich mit den makellos schönen, mädchenhaften Frauen schmücken. Bei den Frauen sind es heute die Akademikerinnen und gut verdienenden weiblichen Führungskräfte, für die nur die Sahnestücke am Männermarkt infrage kommen. Hier hat sich also wenig verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie Liebe entsteht - nach Stendhal &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Entstehung der Liebe entwirft Stendhal ein Schema, das hier vereinfacht und sprachlich aktualisiert wiedergegeben wird. (In Klammern die Bezeichnung bei Stendhal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Jemand erregt unser Interesse. („Bewunderung“).&lt;br /&gt;
2.	Wir können uns vorstellen, wie schön es wäre, von der Person liebkost zu werden. („Wunsch“).&lt;br /&gt;
3.	Wir erleben erste Wellen der Wollust und der Begierde und hoffen auf mehr. („Hoffnung“).&lt;br /&gt;
4.	Die Zeit der Liebeswonnen und des Liebesgenusses beginnt. („Geburt der Liebe“).&lt;br /&gt;
5.	Die Verklärung der Liebe beginnt. Der Partner wird überhöht. Man ist verblendet. („Erste Kristallisation“).&lt;br /&gt;
6.	Zweifel an der Liebe werden laut. Wir erkennen, dass wir uns zu schnell von der Liebe überwältigen ließen, dass die geliebte Person auch Eigenschaften hat, die wir übersehen haben – kurz: Wir sehen, dass der Alltag Einzug hält.  („Zweifel tauchen auf“).&lt;br /&gt;
7.	Die Liebe wird auch jenseits der ersten Verliebtheit neu entdeckt, etwa nach dem Motto: „Mit ihr/ihm ist es wundervoll, und ich kann mir vorstellen, dass unsere liebe eine Zukunft hat.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was von Stendhals Liebesbegriff bleibt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir über den Liebesbegriff von Stendhal urteilen wollen, müssen wir drei Punkte berücksichtigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Die Zeit, in der er lebte, war 1783 – 1842. Manche Betrachtungen orientieren sich stark an der Literatur und an dem, was die Oberschicht über die Liebe aussagt. &lt;br /&gt;
2.	Für nahezu jeden Bereich des Lebens, vor allem aber für die Liebe, gab es Konventionen, die auch Stendhal nicht vollständig überwinden konnte – sein Buch muss also aus der Zeit heraus verstanden werden. &lt;br /&gt;
3.	Die Sichtweise war nahezu vollständig männlich. Nur besonders exponierte Frauen wagten in jener Zeit, über die Liebe zu sprechen, und die auch nur sehr zurückhaltend.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch sind Stendhals Betrachtungen auch heute noch aktuell. Gibt es sie nicht auch heute, die Frauen, die sich Ihrer Wollust schämen? Schmücken sich nicht auch heute noch Frauen wie Männer mit ihren Partnern wie Trophäen? Und wie ist es mit der Literatur? Sind etwa nicht nahezu 98 Prozent der Liebesliteratur, gemessen an dem, was über den Buchhandel geht, aufgeblähte Kitschromane über die Liebe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Sicht ist Stendhal hochaktuell. Und das war auch einer der Gründe, seine Ansichten hier mit aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quelle: Stendhal: Über die Liebe, Deutsche Ausgabe von 1999, frühere deutsche Ausgaben 1950.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 14 Apr 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
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    <category>19. jh</category>
<category>definiition</category>
<category>frankreich</category>
<category>liebe</category>
<category>stendhal</category>

</item>
<item>
    <title>Warum romantische Liebe krankhaft sein kann</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/38-Warum-romantische-Liebe-krankhaft-sein-kann.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;em&gt;Die Biologie des Gehirns ist nicht alles – aber ohne sie wäre alles nichts.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Ausflüge über die Definition der Liebe mussten mich zwangsläufig in die Nähe der Biologie bringen. Die italienische Neurobiologin und Professorin für Psychiatrie&lt;em&gt; Donatella Marazziti&lt;/em&gt; ist eine der Wissenschaftlerinnen, die skeptisch gegenüber der romantisierten Liebe sind. Doch Vorsicht! Sie ist in die Liebe verliebt und tut etwas, woran andere Forscher nicht mal in ihren Albträumen denken würden: Das eigene Leben mit ihren Forschungen zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht viel, was die italienische Professorin Donatella Marazziti über die Liebe zu sagen weiß, aber das, was sie sagt, ist ein Donnerschlag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; Wer sich in den romantischen Aspekten der Liebe verliert, ist psychisch gefährdet. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Um dies zu erklären, muss ich ein wenig ausholen: Die Funktionen unseres Gehirns sind nicht einfach „reine“ Prozesse, in denen wir Gedanken entwickeln, sie dann abwägen und schließlich Entscheidungen fällen. Insbesondere unsere &lt;em&gt;Gefühle&lt;/em&gt; werden weitgehend von biochemischen Prozessen gesteuert, die im Gehirn angeregt werden und die dann zur Produktion von Botenstoffen (Neuropeptide) führen. Wie die Gehirnfunktion dabei verlaufen, ist noch völlig unbekannt. Man weiß aber, dass sich das Denken, Fühlen und verhalten verändert, wenn diese Stoffe ausgeschüttet werden – und auch, dass sie nicht bei allen Menschen exakt gleiche Reaktionen auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warts du schon einmal verliebt? Dann weißt du, dass sich deine Gedanken, Empfindungen und Handlungen in einem Ausnahmezustand befinden, wenn wir „verliebt sind“. Ohne hier die biologischen Beweise vorzulegen, können wir sagen, dass unser Gehirn dabei „vernebelt wird wie von einer Droge“. Der Volksmund sagt dann: „Wir sehen alles wie durch eine rosarote Brille“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum Liebe krank machen kann&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zu Donatella Marazziti: Sie entdeckte 1996, dass romantisch verliebte Menschen an einer biochemischen Abweichung litten, die auch bei Zwangsstörungen (Zwangsneurosen) auftritt, und sie bewies dies anhand des Serotoninmarkers im Blut der Patienten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus schloss sie wenig später, was heute als allgemeingültige Erkenntnis gilt: Botenstoffe beeinflussen in der Liebe sehr stark unsere Empfindungen. Sie schreibt dazu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Liebe ist nicht „nur“ das Ergebnis verschiedener molekularer und biologischer Systeme, sondern „auch“.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Was ergibt sich nun daraus, was über die Biologie hinausgeht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.	Es ist sinnvoll und förderlich, sich zu verlieben.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Donatella Marazziti beweisen die Forschungen, dass Liebe im Gehirn zwar einen ungewöhnlich hohen Stress erzeugt, dass es aber letztlich förderlich für unser Wohlbefinden ist, sich zu verlieben und Beziehungen einzugehen. Also:Gefühle nicht auf Gültigkeit hinterfragen, sondern akzeptieren und damit umgehen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.	Romantische Liebe ist fragwürdig. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die romantische Liebe wird oftmals aus fragwürdigen Quellen, wie etwa Märchen, Kitschliteratur und Liebesfilmen gespeist. Das ist ein alter Hut und eine Unsitte, von der wir uns im Grunde trennen müssten. Wenn wir die Liebe überhöhen und verherrlichen, dann nehmen wir in kauf, eine biochemische Reaktion zu loben. Und als solche kann sie auch eine biochemische Abweichung sein, vor allem dann, wenn jemand zwanghaft an einer Person hängt und nicht „loslassen“ kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.	Liebe erfordert Wachsamkeit.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Gesellschaftsordnung gehen wir davon aus, dass jeder in erster Linie für sich selbst verantwortlich ist. Deshalb obliegt es uns selbst, nur für uns Sorgfalt, Aufmerksamkeit, Wachsamkeit und vor allem die Bereitschaft zur Veränderung mitzubringen.  Man könnte auch sagen: Wie müssen uns des „Ausnahmezustands“ bewusst werden, der uns in der Liebe dann und wann befällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diejenigen, die der Forschung skeptisch gegenüberstehen, noch ein Nachwort der Forscherin von 2012:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Liebe ist immer noch ein großes, wenngleich faszinierend Mysterium, das die Neurowissenschaft erst zu enthüllen beginnt. Wir glauben, dass unser Verständnis für die biologischen Wurzeln niemals das Wunder und das Glücksgefühl zum Verschwinden bringt, das uns erfüllt, wenn wir lieben und geliebt werden. Vielmehr wird es unser Potenzial zu lieben erweitern und unsere sozialen Beziehungen verbessern. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was für uns wichtig sein könnte an den Lehren von  &lt;em&gt;Donatella Marazziti&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Grundlagen der Liebe sind ein fest programmierter Bestandteil unseres Gehirns, und fraglos dienen sie in erster Linie dazu, uns zur Fortpflanzung aufzufordern. In welcher Weise sich diese bei der Einzelperson auswirken, können wir allerdings nicht sicher feststellen. Und insofern wissen wir auch nicht, unter welchen Umständen und wie intensiv wir durch Botenstoffen manipuliert werden. Die Grundlagen stimmen allerdings: Liebe ist im Ursprung, nicht aber im Ergebnis, eine programmtechnisch gesteuerte biochemische Reaktion. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Botschaft, die wir den Forschungen von &lt;em&gt;Donatella Marazziti&lt;/em&gt;  entnehmen können besteht vor allem darin, die Verantwortung für unsere Gefühle selbst zu übernehmen und sie nicht irgendeiner &lt;em&gt;„Fügung“&lt;/em&gt; zu überlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quelle/Zitat/Informationen:  &lt;a href=&quot;https://www.researchgate.net/publication/8528580_Hormonal_changes_when_falling_in_love&quot;&gt;Reserachgate&lt;/a&gt;. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Sat, 13 Apr 2024 19:20:00 +0000</pubDate>
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    <category>krankhaft</category>
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