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    <title>alles über echte gefuehle und kommunikation - Gefühle - Meinungen und Kontroversen</title>
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    <description>gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</description>
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    <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 13:36:53 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: alles über echte gefuehle und kommunikation - Gefühle - Meinungen und Kontroversen - gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</title>
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    <title>Small Talk, um Liebe zu finden?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/139-Small-Talk,-um-Liebe-zu-finden.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:112 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;945&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_sich_die_tuer_oeffnet.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_sich_die_tuer_oeffnet.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_sich_die_tuer_oeffnet.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Türen über Intimes öffnen sich nach außen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Was bedeutet &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/128-Kommunikation,-Gefuehle-und-Manipulation.html&quot;&gt;Small Talk&lt;/a&gt; eigentlich im Zusammenhang mit dem Kennenlernen? Wozu benötigen wir sie, wenn wir Beziehungen oder Affären, Sex oder andere intime Handlungen gestalten und genießen wollen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zunächst ein Grundsatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Fall nicht mit der Tür ins Haus, sondern warte, bis sie sich einen Spalt auftut.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das Gespräch ist in diesem Fall zweiteilig: Du beginnst ein Gespräch mit der Person, die dich interessiert. Nach dem „ersten Eindruck“ und drei bis vier Sätzen zur Einleitung solltest du in etwa wissen, „wie die andere Person tickt“. Das gilt besonders dann, wenn du stets &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/109-Kommunikation-die-Bedeutung-der-Fragen-fuer-den-Gespraechsverlauf.html&quot;&gt;offene Fragen&lt;/a&gt; benutzt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Höre heraus, was wichtig ist &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du versuchst dabei, „Nuancen“ herauszuhören, zum Beispiel, welche Wünsche sie hat, die sie sich derzeit nicht erfüllen kann. Jeder Mensch, der für irgendeine Beziehung „offen“ ist, lässt dich ein klein wenig in seine Gefühle hineinsehen. Das geht natürlich umso besser, je sympathischer uns der „andere Mensch“ ist, und umso erfolgreicher, je mehr er „jetzt und hier“ an einer Begegnung interessiert ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aktiv zuhören bedeutet auch, Verborgenes freizulegen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königs- oder Königinnenlösung ist dabei das „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/111-Kommunikation-die-wundersame-Kraft-des-aktiven-Zuhoerens-und-die-Bedeutung-fuer-den-Gespraechsverlauf.html&quot;&gt;aktive Zuhöre&lt;/a&gt;n“. Mit dieser Art der „stillen Kommunikation“ kannst du das Gespräch auf Themen hinlenken, die zwar „im Raum stehen“, aber noch nicht angesprochen wurden. (Das ist ähnlich wie beim „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/129-Kommunikation-ueber-Gefuehle-Ich,-Du-und-der-Elefant.html&quot;&gt;Elefanten im Raum&lt;/a&gt;“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Von der unverbindlichen Näherung bis zur körperlichen Nähe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund dafür liegt auf der Hand: Ein unverbindliches Gespräch, ja sogar eine emotionale Annäherung oder einen Flirt, kannst du mit nahezu jedem Menschen beginnen. Bei einer lustvollen Beziehung kommt nun noch dazu, dass sich dadurch relativ schnell etwas in deinem Leben verändern könnte – das wollen die meisten Menschen allerdings nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb werden die meisten Türen zunächst nur einen Spalt weit geöffnet. Sie öffnen sich weiter, wenn beide Personen ähnliche Wünsche, Vorstellungen oder Begierden haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie weit der Weg von der  unverbindlichen Näherung bis zur körperlichen und/oder emotionalen Nähe ist, kann dir niemand voraussagen. Manchmal dauert er nur wenige Stunden, dann wieder einige Tage oder Wochen.  
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    <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 12:53:00 +0000</pubDate>
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    <category>affäre</category>
<category>beziehung</category>
<category>kennenlernen</category>
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<category>lust</category>
<category>small talk</category>
<category>smalltalk</category>

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    <title>Kommunikation über das Intimleben – in &quot;mittleren Jahren&quot; </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/138-Kommunikation-ueber-das-Intimleben-in-mittleren-Jahren.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:111 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;389&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/want_620_middle_gen.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/want_620_middle_gen.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/want_620_middle_gen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;In den mittleren Jahren: wollen, wünschen, fantasieren&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Im ersten Teil haben wir hauptsächlich von „frischen Paaren“ gesprochen. Und tatsächlich war es einige Zeit so, dass sogenannte „bürgerliche Paare“ während ihrer Ehe niemals einen &lt;em&gt;Redebedarf über Sex &lt;/em&gt;verspürten. Das ist heute nicht mehr so. Der Bedarf an Gesprächen ist groß, aber der Mut, über sexuelle Wünsche zu sprechen, steigt nicht automatisch. Doch das heißt nicht, dass es gar keine Lösungen durch Kommunikation gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen, die sich auch noch während längerer Beziehung oder Ehen ergeben - hier , reißen wir sie kurz an: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.	Noch nicht - nicht mehr.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was du zu Beginn einer Beziehung mochtest, ist möglicherweise nicht mehr das, was dir heute vorschwebt. Das gilt insbesondere für Paare in den „mittleren Jahren“, weil sich das Verhältnis zum eigenen Körper in diesem Alter verändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.	Ob wir es tun oder was wir tun?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang war klar, was „wir“ miteinander tun, wenn wir „Sex hatten“. Nach und nach ändert sich das. Die neue Frage, die aufkommt, ist „wie tun wir es eigentlich?“ Da spielen Fragen wie Oral- oder Analverkehr eine Rolle, aber auch der Einsatz von „Toys“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.	Nur Sex oder noch etwas anderes?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Menschen wissen heute, dass sexuelle Gelüste nicht nur auf eine Art ausgedrückt und vollzogen werden können. Es geht dabei um Heteroflexibilität, Triolen, Fetische, Bondage, „SM light“ oder ähnliche Praktiken, die in den Fantasien vieler Frauen und Männer eine Rolle spielen. Manchmal handelt es sich „nur“ um Fantasien, dann aber auch darum, sie in harmlose Rollenspiele zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie du siehst, gehen den Menschen die Themen nie aus, die „ein bisschen heikel sind“. Tatsächlich haben über 50 Prozent der Frauen und Männer Fantasien, über die weder bei Stammtischen noch bei Damenkränzchen geredet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mit deinem Partner darüber reden willst, kannst du es an etwas „verankern“, was einem von euch aufgefallen ist. Oft ist diese ein Teil des „ganz gewöhnlichen“ Fernsehprogramms – es muss also kein „Porno“ gewesen sein. Ein Zitat aus „Inspector Barneby“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ich könnte mir nie vorstellen, dies Art von Diensten zu verrichten, die in gewissen Häusern von Damen angeboten werden, aber wenn es darum ginge, einen Mann mit einer Reitgerte abzustrafen – oh, das würde ich mir wirklich einmal überlegen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was das alles mit Kommunikation zu tun hat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rein theoretisch reden wir hier von nichts anderem als einem Wechsel der Perspektive. In Ehen und eheähnlichen Beziehungen können wir mehrere Wirklichkeiten herstellen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Ein Teil der Gesellschaft zu sein, der sich als solides Paar ausweist.&lt;br /&gt;
2.	Eltern zu sein, also hauptsächlich diese Perspektive nach außen zu zeigen. &lt;br /&gt;
3.	Personen zu sein, die für sich selbst stehen und in einer Ehe leben. &lt;br /&gt;
4.	Sexuelle Wesen zu sein, die ganz selbstverständlich Sex haben wie andere auch.&lt;br /&gt;
5.	Bestimmte sinnliche Freuden zu genießen, die sie vor anderes Verbergen, damit diese nicht öffentlich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch bedeutet dies aber, die Kommunikation auf unterschiedliche Arten zu führen. Die Frage, ob ein Haus gebaut wird oder ein neues Auto gekauft werden soll erfordert andere Strategien als die Frage, wie die Kinder am besten aufwachsen sollten. Die persönliche Entwicklung muss mit der Entwicklung der Beziehung kompatibel sein. Und im Bereich der Lüste und Begierden wird erwartet, über Erweiterungen und Änderungen des Lustfahrplans zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Experten meinen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Fachleute sprechen, dann sagen sie dies oft so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es geht darum, einander zu helfen, die Wünsche und Bedürfnisse des anderen genau zu verstehen. Man könnte zum Beispiel besprechen, ob Vorspiel ein wichtiger Bestandteil des Geschlechtsverkehrs ist oder ob man sich Sexspielzeug wünscht und wenn ja, welches. Wenn beide damit einverstanden sind, kann man auch seine sexuellen Fantasien teilen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bewährte Methoden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über den Zaun helfen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal den „IST-Zustand“ vieler Menschen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Du hast dringende sinnliche Wünsche.&lt;br /&gt;
2.	Zugleich schämst du dich, sie zu äußern.&lt;br /&gt;
3.	Zudem befürchtest du, damit abgelehnt zu werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, viele Frauen und Männer kennen diese Situation. Die Zwickmühle, die daraus entsteht, heißt in etwa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Den Zustand jetzt kenne ich, und er ist ziemlich mies. Aber woher soll ich wissen, dass nachher alles besser wird?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Psychologen neigen dazu, nun zu fragen: „Was könnte den schlimmstenfalls passieren?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fürchte, das reicht als Antwort noch nicht aus. Wie wäre es also mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Was ergibt sich bestenfalls daraus?&lt;/em&gt;“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt schon besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie und wann?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegst du nun: „Ob ich ihn/sie einmal fragen sollte, ob?“ Versuche es mit einen deutlich sinnvolleren Vorschlag: „Wie willst du es ihm/ihr sagen?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anlässe schaffen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es keine zufälligen Anlässe (Artikel, Bücher, Lieder, Fernsehsendungen) gibt, dann kannst du sie erzeugen. Heute ist es nicht mehr „ehrenrührig“, entsprechende Bücher zu lesen – im Gegenteil, sie wurden (und werden noch immer) zu Bestsellern. Nimm sie zum Anlass, um mit deinem Partner / deiner Partnerin darüber zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dies nicht - sondern?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du bei ihm/ihr unpassende Knöpfe gedrückt hast, heißt dies nicht, dass er/sie gar nicht für neue Lüste empfänglich ist. Frag einfach, welche Vorschläge, er/sie hätte, um zu neuen sinnlichen Aktivitäten zu kommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht gleich das ganze Paket auf den Tisch legen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geh nicht aufs Ganze – sondern setze Meilensteine. Ein Thema wäre zum Beispiel: Wo und wie darf er/sie dich küssen? Würdest du diese Bereiche gerne erweitern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wäre, wenn …&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der Königslösungen (oder Königinnenlösungen) ist, das Thema real in die Luft zu zeichnen: Wenn ihr beide schon über den Zaun eurer Vorbehalte gehüpft wäre, was wäre dann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage lässt sich in vielen Varianten stellen. Du kannst irgendeine Voraussetzung (ein Verhalten, einen Gegenstand, eine Fetisch-Variation) wählen, um ein Bild davon zu zeichnen, was wäre, wenn… “ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verhandeln über Geben und Nehmen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandeln bedeutet auch, über etwas zu kommunizieren, um ein konkretes Ergebnis zu erzielen. Im Geschäftsleben wie auch in Beziehungen geht es um einen „Ausgleich der Interessen“ oder idealerweise um eine „Win-win-Situation“. Am Ende gibt es einen Deal: Ich versuche mit dir dies, und dafür erlaube ich dir, mit mir jenes zu versuchen. Das Ziel ist in beiden Fällen, die Lust beider Partner zu steigern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fast alles ist gesagt - und nun?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand behauptet, dass es einfach ist, „über den eigenen Schatten“ zu springen. Er ist oft die größte Hürde vor neuen sinnlichen Erlebnissen. Oft wird erst durch den Versuch klar, ob eine „unübliche“ sexuelle Variante Freude bereitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist damit alles gesagt? Natürlich nicht. Es gibt dicke und schmale Bücher über solche Themen. Einige verherrlichen eine Praxis, andere beschreiben sie lediglich und wieder andere warnen davor. Letztendlich geht es niemals um die Meinungen von „Experten“ – sondern nur darum, wie du und deine(e) Partner(innen) darüber denken und fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau dabei wünscht dir das sehpferd-team Glück und Erfolg.  &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/138-Kommunikation-ueber-das-Intimleben-in-mittleren-Jahren.html#extended&quot;&gt;&quot;Kommunikation über das Intimleben – in &amp;quot;mittleren Jahren&amp;quot; &quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 09:53:00 +0000</pubDate>
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    <title>Kommunikation über das Intimleben – worum es geht </title>
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            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:110 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;389&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/want_-620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/want_-620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/want_-620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Wollen, wünschen, vereinbaren - Dialoge über Wünsche&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Kommunikation über das Intimleben – worum es geht - erster Teil&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn gibt es um Sex oder sex-ähnliche Intimitäten geht, verfallen viele Menschen in Sprachlosigkeit, egal, ob es um sie selbst oder um andere geht. Wir haben einfach nicht gelernt, uns offen über unsere Wünsche, Neigungen und Gelüste auszutauschen. Viele Menschen haben zudem noch tief verwurzelte „Tabuthemen“, über die sie niemals reden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn deine Stunde kommt -  sei  auf ein Gespräch vorbereitet &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch kommt einmal die Stunde, in der es gar nicht anders geht, als etwas „Intimes“ zu besprechen. Ob du gerade dein allererstes sinnliches Date hattest oder dein zwanzigstes, ob du bereits in einer Beziehung lebst oder nicht: immer wieder kann das Thema der sinnlichen Begierden aufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was sagen uns Sexologen und andere Fachleute dazu? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Kommunikation mit dem Partner ist ein wesentlicher Bestandteil von Sexualität und Intimität. Offenheit und Ehrlichkeit führen zu mehr sexuellem Wohlbefinden und Zufriedenheit, (doch) … vielen Menschen fällt es schwer, effektiv mit ihrem Partner über Sex zu sprechen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Egal, welchen Text du aus Lehrbüchern, Selbsthilfebüchern oder in Beiträgen von Sexualkundlern entnimmst, überall liest du das Gleiche: &lt;em&gt;Reden hilft&lt;/em&gt;. Und wenn du dann wissen willst, wie du es tun kannst, dann heißt es: „Aber es ist kompliziert“. Also ist es gut, sich rechtzeitig darüber klar zu werden. Wie du über deine Bedürfnisse beim Sex reden kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Taufrische Paare: Verhütung zuerst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei „taufrischen Paaren“ ist das erste Thema meist: „Wie verhütest du?“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Manche Frauen nehmen zu Dates immer Kondome mit, weil sie denken, dass es nicht schaden kann, sie selber mitzubringen. Bei Dates kann es durchaus zu einem spontanen Verlangen nach Sex kommen, und kaum etwas ist fahrlässiger, als darauf nicht vorbereitet zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Nein – sonnenklar&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ganz andere Frage scheint tatsächlich zum Problem zu werden: Es gibt zahllose Artikel zum Thema „NEIN zum Sex zu sagen.“ In gleicher Weise versucht man, den jungen Männern beizubringen: „NEIN“ heißt „NEIN“. Das alles ist – so hoffe ich jedenfalls – sonnenklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das JA – selten ausgesprochen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar hingegen ist für viele junge Männer, wie „taufrische Paare“ sich auf ein „Ja“ einigen können. Für das „Ja“ gilt nämlich, dass es oft nicht als „Appell“ vorgetragen wird, sondern „in anderer Weise“ vermittelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „andere Weise“ kann im Sinne der Kommunikationstheorie darin bestehen, die Perspektive zu wechseln. Das kann ein Wechsel der Kleidung sein (leichter, zugänglicher) oder ein Wechsel des Ortes (vom Ort des Kennenlernens auf das eigene Sofa). Ältere Paare werden darüber lächeln, aber junge, unerfahrene Paare, die zum ersten Mal intim miteinander werden, sollten versuchen, dabei präziser zu werden, also zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Berühre mich hier (welcher Körperteil, womit).&lt;br /&gt;
2.	Küss mich nicht (Körperteil benennen).&lt;br /&gt;
3.	Ich mag, wenn du mich (Berührung formulieren).&lt;br /&gt;
4.	Ich würde dich gerne … (Handlung benennen).&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du „bereits mit einer sexuellen Handlung aktiv“  bist, zeig ihm/ihr gerne, dass du sie genießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Tier in dir spricht keine „Gelehrtensprache“ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geeignete Sprache für sexuelle Handlungen zu finden, ist oft nicht einfach. Die Regeln für eine zurückhaltende Kommunikation ändern sich, sobald die Türschwelle zum Schlafzimmer überschritten wird. Ob Frau oder Mann: Beide fallen zurück auf ihre ursprünglichen Begierden, für die es keine „feinen“ Worte gibt. Animalisch wirkende Laute, wie etwa das Stöhnen, Röcheln, Aufschreien beherrschen die Szene. Das ist genau das, was man in der Kommunikation einen „Wechsel der Perspektive“ nennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Abtauchen in unser animalische Selbst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise führt uns die sexuelle Beziehung zurück auf unseren Wurzeln: Wir bieten einander die nackten Körper an und vollziehen sexuelle Akte wie andere Säugetiere auch. Vorher und nachher sind wir dennoch das, was wir zu sein glaubten: zivilisierte Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die Kommunikation vor und während der ersten sexuellen Erfahrungen. Doch die Praxis des 21. Jahrhunderts fordert weitaus mehr Kommunikation ein: Es gibt viele „erste Male“ – auch innerhalb langjähriger Beziehungen. Und sie fordern uns immer wieder heraus – egal, wie alt wir sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb hat dieser Artikel noch eine &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/138-Kommunikation-ueber-das-Intimleben-in-mittleren-Jahren.html&quot;&gt;Fortsetzung&lt;/a&gt; für alle, die erst im reiferen Alter entdecken, dass es noch andere Lüste gibt als „das Übliche“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &lt;a href=&quot;https://www-theguardian-com.translate.goog/lifeandstyle/2019/may/20/start-low-and-go-slow-how-to-talk-to-your-partner-about-sex?_x_tr_sl=en&amp;_x_tr_tl=de&amp;_x_tr_hl=de&amp;_x_tr_pto=sge&quot;&gt;Guardian &lt;/a&gt;nach der Übersetzung durch Google.&lt;br /&gt;
Hinweis: Wenn du noch sehr jung bist oder alles noch einmal in einfacher Sprache lesen willst, dann schau mal bei &lt;a href=&quot;https://www.lilli.ch/reden_ueber_sex&quot;&gt;Lilli&lt;/a&gt; nach. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 15:52:00 +0000</pubDate>
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    <category>aussprechen</category>
<category>bedürfnisse</category>
<category>erstes mal</category>
<category>gefühle</category>
<category>kummunikation</category>
<category>sexualität</category>
<category>wünsche</category>

</item>
<item>
    <title>Gefühle im Dialog - Möglichkeiten, Nutzen und Gefahren</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/132-Gefuehle-im-Dialog-Moeglichkeiten,-Nutzen-und-Gefahren.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:107 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;538&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/jogliere_farbige_herzen.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/jogliere_farbige_herzen.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/jogliere_farbige_herzen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gefühle gibt es in allen Schattierungen &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wenn du &lt;em&gt;Dialoge führen willst&lt;/em&gt;, ist zuerst wichtig, dass der Partner versteht, „von was“ du eigentlich sprichst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das allgemeine Prinzip heißt: Beobachtung - Beschreibung – Auswirkung. Es wird bei sehpferds &quot;echte gefühle und Kommunikation&quot; &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erklaert.html&quot;&gt;ausführlich beschrieben.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Kernaussage beginnt nach diesem Verfahren damit, WAS du mitteilen willst, WIE du es siehst, und WELCHE Auswirkungen dies hat (oder haben könnte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Drei wichtige Tipps für die Kommunikation über Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn du ein eigenes Gefühl mitteilen willst …&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es sich um Dein Gefühl handelt, benennst du zuerst den Zustand, in dem du dich befindest. Dann schilderst du, wie es dir dabei geht, und endest damit, was du erwartest oder befürchtest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn du die Gefühle anderer ansprechen willst&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht es darum, die Gefühle einer anderen Person festzustellen, dann beginnst du mit einer persönlichen Beobachtung. Dann sagst du, wie du sie aus deiner empfindest, und ergänzt dann die Folge(n) die sich daraus ergeben (könnten). Diese Variante wird oft genutzt, um sich vorsichtig an eine Beziehung heranzutasten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn du glaubst, Konflikte klären zu müssen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konflikte entstehen, wenn dein Verhalten und das Verhalten einer anderen Person euer gegenseitiges Verhältnis belasten. Wenn du das gerne klären würdest, dann beginne mit der Beobachtung, die dich veranlasste, das Gespräch zu beginnen, um dann zu sagen, wie diese auf dich wirkt. Sprich dann vorsichtig darüber, welche Folgen der Konflikt für dich hat oder möglicherweise haben könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Andere auf ihre Gefühle ansprechen – ein Balanceakt mit Gefahren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus deiner Sicht eine „neutrale“ Beobachtung ist, kann aus der Sicht einer anderen Person bereits eine Bewertung ausdrücken und vielleicht sogar Empörung bewirken. In diesem Fall ist also große Vorsicht geboten. Viele Menschen verbitten sich solche „Übergriffe“ und „machen zu“, sobald sie sich angegriffen fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle sind nicht &quot;wahr&quot; oder &quot;unwahr&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Behauptung, die ich oft höre, ist „wahre Gefühle kommen aus dem Herzen“. Das ist erstens falsch, weil das Herz nicht Sitz der Gefühle ist. Zweitens ist es auch psychologisch unsinnig, weil die Emotionen, die wir zeigen, eine Folge von biochemischen, nonverbalen und verbalen Umsetzungsprozessen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich werden angeblich „wahre“ Gefühle auch mithilfe von Manipulation erzeugt. Manche Menschen beherrschen diese Kunst, und mehr und mehr wird sie eingesetzt, um die Gefühle anderer durch Computer-Programme (KI) zu manipulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; Wenn du einfache Methoden suchst, deine Kommunikation in jede beliebige Richtung zu erweitern, dann versuche es mal mit der Minimax-Methode (2023 in 19. Auflage erschienen). Sie wird im gleichnamigen Buch des Psychotherapeuten Manfred Prior beschrieben und ist sehr leicht zu verstehen und anzuwenden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieser Text wurde am 7.4.2026 verändert. Ein Satz wurde entfernt, zwei Absätze wurden hinzugefügt.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>darstellen</category>
<category>eigene</category>
<category>fremde</category>
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<category>kritische</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation über Gefühle – Ich, Du und der Elefant </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/129-Kommunikation-ueber-Gefuehle-Ich,-Du-und-der-Elefant.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:102 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;617&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ich, Du, Wir und der Elefant &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Obwohl die Gefühlswelt in nahezu jede Kommunikation hineinreicht, ist es dennoch schwer, über Gefühle zu sprechen. Das gilt besonders dann, wenn ethische, religiöse oder sonstige kulturelle Gründe normalerweise keine „offenen“ Dialoge über Gefühl zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Alles eine Frage der Beziehung ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tatsache muss nicht zwangsläufig zum Problem werden. Wenn du dich beispielsweise in &lt;em&gt;keiner aktuellen Beziehung &lt;/em&gt;zu der Person befindest, die mit dir über Gefühle sprechen will, fällt es dir normalerweise leichter, als wenn du in irgendeiner Beziehung zu ihnen stehst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch&lt;em&gt; in einer Beziehung&lt;/em&gt; zu einem sehr guten Freund oder einer sehr guten Freundin sind wenig Probleme bei Gesprächen über Gefühle zu erwarten. Das gilt jedenfalls dann, wenn du mit dieser Person bereits eine gewisse Routine entwickelt hast und weißt, dass du ihr vertrauen kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich schwieriger wird die Lage, wenn du dich in irgendeiner Beziehung (Arbeit, Verein, Verwandtschaft, Freundeskreis) zu einer Person befindet, weil du etwas „offenbarst“, was dort möglicherweise verbreitet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziemlich „brenzlig“ kann es werden, wenn du bereits eine intensive oder gar intime Beziehung mit der Person hast und du ein „etwas befremdliches“ Gefühl mit ihr teilen willst. In diesem Fall kann eure Beziehung gefestigt oder aber auch gestört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Situation ist der „Sprung über die Hürde“ unerlässlich, aber dennoch nicht einfach. Das gilt immer dann, wenn du mit der Person noch keine Freundschaft oder Liebesbeziehung hast, aber gerne eine hättest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über die Hürden springen - der Weg zum Erfolg bei Gesprächen über das Fühlen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du das Bedürfnis hast, über ein Gefühl zu sprechen, dann ist zunächst nötig, die Bereitschaft des anderen zu überprüfen. Manche Menschen reagieren befremdet, und wenn es so ist, hat es wenig Sinn, mit ihnen über Gefühle zu sprechen. Andere sind der Meinung, dass es nicht angebracht ist, über Gefühle zu sprechen. („Darüber spricht man doch nicht“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche „mit Ankündigung“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du selber einen Grund oder Anlass hast, über Gefühle zu sprechen, dann sag es möglichst undramatisch. Es kann sich um ein eigenes Gefühl handeln, um das Gefühl einer anderen Person oder um „einen Elefanten“ der bisher im Raum stand und endlich „befreit“ werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Mein Gefühl: „Ich habe häufig den Eindruck, dass ich … “  &lt;br /&gt;
2. Dein Gefühl: „Du wirkst auf mich, als wärest du enttäuscht. Was ist passiert?“&lt;br /&gt;
3. Unklares Gefühl (Elefant im Raum): „Wir schleichen im Büro umeinander herum wie zwei Katzen. Hast du Lust, mal über die Gefühle zu sprechen, die wir dabei empfinden?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Befürchtungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespräche über „den „Elefanten im Raum“ sind immer heikel, weil damit ein Thema auf den Tisch kommt, das vorher vermeiden wurde. Wird ein klärendes Gespräch (nicht nur im Beispiel) für eine tiefere Bindung sorgen? Wird es die Zusammenarbeit behindern, wenn es &quot;schief geht“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die beiden anderen Situationen sind nicht problemlos. Wenn ich sage: Ich habe den Eindruck“, dann kann dies wie ein Übergriff wirken. Sage ich „du wirkst auf mich“, dann kann die andere Person diese Beobachtung ablehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders kritisch ist der „Elefant“. Wer ihn sichtbar macht, riskiert, dass die andere Person behauptet, da wäre gar kein Elefant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Der Ausdruck „da steht ein Elefant im Raum“ steht für ein bekanntes, heikles Thema, das aus Angst vor Konflikten, Scham oder Höflichkeit nicht behandelt wird. &lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche mit sanften „Vorgaben“ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zu einem Gespräch über Gefühle ohne „Ankündigungen“ ist ebenfalls möglich. Es ist oftmals der bessere Weg, da Ankündigungen oder Appelle (Aufrufe) oftmals zur Verwirrung oder Ablehnung führen. Eine sanfte Vorgabe besteht darin, der anderen Person kleine Schwächen zu offenbaren. Das führt in gewöhnlichen, nicht belasteten Gesprächssituationen dazu, dass auch der Partner darauf eingeht. Manchmal warten Gesprächspartner darauf, dass die Themen deutlich &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/138-Kommunikation-ueber-das-Intimleben-in-mittleren-Jahren.html&quot;&gt;intimer&lt;/a&gt; werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dein Gegenüber absolut nicht darüber sprechen will, wird er den „unterschwelligen“ Vorschlag ignorieren. Greift er oder sie dich an, weil du deine Schwächen zeigst, dann versuche, dem Gespräch eine andere Wendung zu geben (z. B. durch &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html&quot;&gt;Metakommunikation&lt;/a&gt;) oder es irgendwie zu beenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt: Meist funktioniert diese einfache Methode, wenn du mit einem selbstbewussten Menschen sprichst, der sich seinerseits nicht scheut, über Gefühle zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn es um Intimitäten geht&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderer Fall sind Gespräche bei sogenannten „ersten Dates“, bei denen oft sehr viel über „Gemeinsamkeiten“ gesprochen wird, die bei näherem Hinsehen belanglos sind. Gelingt es dabei nicht, Gefühle in das erste Gespräch einzubringen, so ist es so gut wie aussichtslos, dass sich „mehr“ entwickelt. Selbstverständlich gilt auch dabei, dass du nicht „mit der Tür ins Haus fallen solltest“, aber es lohnt sich, gemeinsam durch eine „offen gehaltene Tür“ zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei „ersten Begegnungen“ gibt es oft große Hürden, die „Beobachtungen“, die sich dort ansammeln, in „Gefühle“ umzumünzen und dabei die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Das allein reicht aber auch noch nicht: Bedürfnisse in Worte zu wandeln, ist ein Versuch mit ungewissem Ausgang. Am Ende einer ersten Begegnung kommt es nahezu ausschließlich darauf an, wie viel Intimität du (und der/die jeweils andere) zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Technik suchst, mit der du deine &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erklaert.html&quot;&gt;Kommunikation strukturieren&lt;/a&gt; kannst, dann lies her nach. Spezielle Hinweise zu drei häufigen &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/132-Gefuehle-im-Dialog-Moeglichkeiten,-Nutzen-und-Gefahren.html&quot;&gt;Gesprächen über Gefühle&lt;/a&gt; findest du hier.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Die Beispiele zu diesem Thema nehmen sehr viel Raum ein. Wir versuchen, bis Ende April einige Dialoge zu veröffentlichen. &lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2026 bei sehpferd.de&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 10:20:00 +0000</pubDate>
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    <category>erfahrungen</category>
<category>gefühle</category>
<category>grenzen</category>
<category>kommunikation</category>
<category>möglichkeiten</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation: Wird „Empathie“ als Schlagwort benutzt?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/114-Kommunikation-Wird-Empathie-als-Schlagwort-benutzt.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Empathie, Altruismus, Verstehen und Kommunikation &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Je mehr Authentizität von mir gefordert wird, umso weniger authentisch kann ich sein&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;(Erklärung zum Authentizitäts-Paradoxon).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Sie spielen ein Spiel. Sie spielen damit, kein Spiel zu spielen. &lt;/blockquote&gt;„Knoten“ von Ronald D. Laing, Psychiater, Reinbek, 1972).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Begriffe in der Sprache des Bildungsbürgertums&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich konnte diese Kapitel nicht einleiten, ohne die Sprache des Bildungsbürgertums zu benutzen. „Altruismus“ oder „altruistisch handeln“ bedeutet im Kern, „zum Nutzen anderer handeln“. Es ist der Gegenentwurf zum „Egoismus“, als dem Handeln zum eignen Nutzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Empathie bedeutet „Mitgefühl“, also sich in die Lage anderer hineinversetzen zu können und sie dadurch besser zu verstehen. Sie gilt als eine der Grundlagen der menschlichen Gesellschaft und zu den Eigenschaften, die wir während der Evolution erworben und ausgebaut haben. In religiösen Kreisen spricht man auch von „Nächstenliebe“. Dabei ergibt sich die Frage, ob wir überhaupt ein Wort wie „Empathie“ benötigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Psychologe Paul Bloom stellt in seinem Buch „Against Empathy“ (2016) fest, dass Empathie die zwischenmenschliche Kommunikation beeinträchtigen kann, statt Klärungen herbeizuführen. Er führt dabei aus, dass Kommunikationsstrategien, die vom Verstand geleitet werden, die Sichtweisen der Menschen verändern können und damit besser geeignet seien als von vornherein „empathisch“ an die Kommunikation heranzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Empathie - nur ein Wort?&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hürden bei der Kommunikation über Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde kann der angebliche Gewinn von „Empathie“ in der Kommunikation leicht widerlegt werden. Denn „Gefühle“, um die es schließlich geht, entziehen sich weitgehend der verbalen Kommunikation. In der Literatur liest man oft ein angebliches Goethe-Zitat: „Wenn die Seele redet, redet die Seele nicht mehr.“ Ob Goethe dies nun gesagt oder geschrieben hat, ist im Grunde unwichtig. Viel wichtiger ist die Erkenntnis, dass Schriftsteller, also Meister des Wortes, große Schwierigkeiten haben, „authentische Gefühle“ zu beschreiben – möglicherweise sogar deshalb, weil „authentische“ Gefühle sich gar nicht kommunizieren lassen. &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;  src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In machen Psycho-Gruppen (Encounter) spielen Gefühle eine große Rolle. Wenn sie zum Ausdruck gebracht werden, wird oft angenommen, dass es sich um „authentische“ Gefühle handelt. Doch das ist nicht die Wahrheit, denn jeder Mensch hat eine eigene, innere Sichtweise, die wir aus der Sicht der Kommunikationslehre als „analog“ ansehen. Diese Empfindungen werden in solchen Gruppen dann „ausgedrückt“, also digitalisiert. Ob die Worte und Sätze dabei genau der „inneren Empfindung“ entsprechen, ist unwahrscheinlich. Doch viele der Teilnehmer an solchen Gruppen glauben, die Gefühle verstanden zu haben und sagen: „Das habe ich genauso empfunden“ oder „ich fühle dies genau wie du.“ Wer wagt, dies zu hinterfragen, verletzt die Regeln der Gruppe. In ihr gilt die Regel, dass die Botschaften immer „authentisch“ sind.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;  src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Techniken sind verlässlicher als Ideale &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehren wir zurück zu den Ursprüngen der wissenschaftlich präzisen Kommunikationslehre. Legen wir sie zugrunde, dann beruht das Gefühl, verstanden zu werden, nicht auf Empathie, sondern ergibt sich aus Gesprächstechniken und Gesprächsstrukturen. Das bedeutet: Menschen können mithilfe von Kommunikation „Empathie“ erzeugen, indem sie bestimmte Gesprächstechniken erlernen. Das ist nicht besonders verblüffend, seit Carl Rogers gelehrt hat, wie „einfühlendes Verstehen“ funktioniert. Die dabei verwendete Idee besteht darin, die Gefühlswelt eines Menschen so zu verstehen, als ob man diese Person wäre. Die Technik, die dabei verwendet wird, ist eine Variante des „aktiven Zuhörens“, die nicht auf den Bereich der humanistischen Psychologie beschränkt ist – jeder Mensch kann sie erlernen und nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie funktioniert die Beratung ohne Empathie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich gehe davon aus, dass Empathie eine menschliche Eigenschaft ist, die sich im Verhalten zeigt. Im Grundsatz muss jemand, der sich mit der Beratung beschäftigt, immer ein „Gefühl für Gefühle“ haben. Dieser Ausdruck ist realistischer als der Begriff  sich „einfühlen“. Die Grafik zeigt, wie es funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:80 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;684&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Aktives Zuhören in Aktion:  Beratung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Wir nehmen dabei an, dass zwei Menschen des gleichen Geschlechts und des gleichen Bildungsstands miteinander kommunizieren. Die Person auf der linken Seite übernimmt die Rolle des Beraters (Pädagoge, Psychologe, befähigte Freundin). Die Person auf der rechten Seite sucht einen Rat. Im Beispiel gehen wir ferner davon aus, dass es sich um ein emotionales Problem einfacher Art handelt, also etwas eine Blockade. Im Gespräch soll die Lösung durch eine Änderung der Sichtweise gefunden werden. Das Bild spricht für sich selbst: Die linke Person nutzt Zuhörtechniken, die von der rechten Person als Mitgefühl empfunden werden. Durch diese Techniken können aber auch neue Sichtweisen freigesetzt werden. Weil diese Techniken im Hintergrund ablaufen, werden sie nicht als solche wahrgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Anmerkung: Das „aktiven Zuhören“ besteht aus Einzeltechniken wie etwa Paraphrasieren, Reflektieren, Bestätigen, Weiterführen und Klären. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulation bei Methoden, die mit „Einfühlen“ arbeiten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die verwendeten Techniken unmerklich im Hintergrund ablaufen, können sie allerdings auch zur Manipulation (im Sinne von unterschwelliger Beeinflussung) benutzt werden. Die mächtigen Werkzeuge, die dazu benutzt werden, stammen aus der Küche der künstlichen Intelligenz. Mithilfe solcher Programme werden sie sozusagen „auf leisen Sohlen“ in „soziale Medien“ eingeschleust. Dazu sagt die Historikerin Rebecca Lemov:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die … größte Macht der Algorithmen sozialer Medien liegt darin, wie harmlos sie zumindest auf den ersten Blick erscheinen mögen. Mit der Zeit summieren sich die stetig einfließenden Nachrichten, Anstöße, Hinweise und emotional aufgeladenen Fragmente, die wir online aufnehmen. Sie prägen gelegentlich unsere Überzeugungen und unsere Persönlichkeit, lange nachdem wir unsere Bildschirme ausgeschaltet haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Computerprogramme - Beweise für manipulative Empathie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:79 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;621&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Automat manipuliert mit Empathie &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
Bereits seit einigen Jahren (etwa seit 2020) benutzen Computerprogramme eine andere Technik, um die Gefühle, die Gedanken und das Verhalten von Menschen zu beeinflussen. Dazu wird ein von der KI ein künstlicher Gesprächspartner erzeugt, der darauf programmiert ist, „Empathie“, Mitgefühl oder auch nur Zustimmung zu erzeugen. Während er im Vordergrund auftritt wie eine Freundin, analysiert er im Hintergrund jeden Satz, der zur Beeinflussung der echten Person genutzt werden könnte.  Das funktioniert ungefähr so: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Programm erkennt anhand der der Wortwahl, welche Ansichten und Gefühle für den menschlichen Dialogpartner wichtig sind. Immer, wenn solche Begriffe erkannt werden, bestätigt der künstliche Gesprächspartner die Gefühle und Ansichten. Der Benutzer glaubt in vielen Fällen sogar, einen Freund oder möglichen Partner gefunden zu haben, während er in Wahrheit manipuliert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Manche Wissenschaftler bezeichnen dies bereits als „moderne Form der Gehirnwäsche“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls sind solche KI-Dialoge die Umkehrung dessen, was gewöhnliche Menschen tun würden: Sie würden versuchen, die eigenen Ansichten und Gefühle mit denen der anderen Person abzugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Empathische Kommunikation in der Kritik &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, die Beispiele haben verdeutlicht, dass angebliche „empathische“ Kommunikationsmethoden lediglich Werkzeuge sind, die sich sowohl zum Nutzen anderer wie auch zu deren Schaden einsetzen lassen. Aus dieser Sicht erscheint es mir sinnvoller, sich bei der Kommunikation Verstand und Verständnis einzusetzen und kritisch mit dem Begriff „Empathie“ umzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich mag jeder sein eigenes Wort benutzen, wie er will und mag. Dennoch ist Vorsicht angebracht, sobald Empathie und Authentizität in einem Atemzug genannt wird. Dazu ein Zitat von Schulz von Thun zur &lt;a href=&quot;https://www.schulz-von-thun.de/files/Inhalte/PDF-Dateien/Interviews/Interview%20Mehr%20oder%20Minder%20Authentisch.pdf&quot;&gt;Bedeutung der Authentizität&lt;/a&gt; für die Kommunikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die innere Wahrheit unverblümt nach außen zu kehren, kann taktlos, undiplomatisch und situativ „daneben“ sein, gewiss vielfach auch unprofessionell.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
In neueren Schriften, wie etwa „Don’t be Yourself“ wird sogar behauptet, zu viel Authentizität könne den Erfolg unterminieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachliche Möglichkeiten, Techniken und das eigene Verhalten in der aktuellen Situation sorgen dafür, dass unser Gegenüber sich bei der Kommunikation „angenommen“ fühlt. Die Behauptungen, dass dabei Empathie, Mitgefühl oder Altruismus im Spiel ist, können weder bewiesen noch gänzlich zurückgewiesen werden, sind aber größtenteils Spekulation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personen, die an diesem Thema interessiert sind, könnten auch an einem weiteren Artikel „Trost, Rat oder Lösungen?“ interessiert sein. (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &lt;br /&gt;
The Instability Of Truth&quot;, New York 2026.&lt;br /&gt;
Weitere Hinweise:&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag wendete sich an kritische Zeitgenossen - er sollte von Schülern und Studenten nur dann verwendet werden, wenn Kritik ausdrücklich gefordert wird.  &lt;br /&gt;
Don’t Be Yourself“, von Thomas Cahmorro-Premuzic (Psychologe), Boston 2025. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 11:36:00 +0000</pubDate>
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    <category>altruismus</category>
<category>empathie</category>
<category>kommunikation</category>
<category>manipulation</category>
<category>verstehen</category>

</item>
<item>
    <title> Kommunikation, Gefühle und Manipulation</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/128-Kommunikation,-Gefuehle-und-Manipulation.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Wer über Gefühle spricht und schreibt, hat eine andere Blickrichtung auf „Manipulation“ als jemand, der über Änderungen der Kommunikation oder des Verhaltens schreibt. Im Grund ist es so: Gefühle können durch die Entstehung, den „analogen“ Aufbau und durch die Art der Speicherung in unserem Gehirn relativ leicht beeinflusst werden. Die Faktoren, die hier zusammenspielen, sind so vielfältig, dass es und schwerfällt, sie zu beschreiben. Kommunikation hingegen ist ein Werkzeug, und wie jedes Werkzeug ist es in der Lage, sowohl zum Nutzen wie zum Schaden einer Person eingesetzt zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Manipulation“ steht zu Unrecht unter dem Verdacht, zum Teuflischen im Menschen zu gehören. Letztlich bedeutet das Wort nichts als&lt;em&gt; „andere zu beeinflussen“&lt;/em&gt; oder nahezu wörtlich: „einen Kunstgriff auszuführen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kunstgriffe dienen dazu, einen Menschen schneller, sicherer und vor allem effektiver auf ein Thema anzusprechen. Solche Kunstgriffe dienen beispielsweise dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Die Einführungsphase zu reduzieren (Small Talk möglich bald in einen sinnvollen Dialog zu verwandeln). &lt;br /&gt;
2.	Vom Allgemeinen auf das Persönliche überzugehen (und auch wieder zurück).&lt;br /&gt;
3.	Sinnvolle Gesprächsstrukturen anzuwenden.&lt;br /&gt;
4.	Den Gesprächsverlauf technisch zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
5.	Gesprächsstörungen zu vermeiden. &lt;br /&gt;
6.	Aktiv Zuzuhören.&lt;br /&gt;
7.	Einige Notfallmaßnahmen zu kennen und anzuwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Unmöglichkeit, keinen Einfluss auszuüben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sagt, dass wir durch Kommunikation niemanden beeinflussen (manipulieren) können, der hat den Sinn der Kommunikation nicht verstanden. Sowohl in der Theorie wie in der Praxis bedeutet „Kommunizieren“, etwas zu bewirken. Einfach und mit der von Paul Watzlawick eingeführten Theorie begründet steht die folgende Logik dahinter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Wir können nicht „nicht“ kommunizieren.&lt;br /&gt;
2.	Wir können uns nicht „nicht“ verhalten.&lt;br /&gt;
3.	Wir können einander (unter Anwesenden) nicht „nicht“ beeinflussen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn wir uns beständig weigern, zu kommunizieren, bewirken wir doch etwas. Wenn wir nun aber bewusst kommunizieren, dann können wir mehr verändern – und vor allem können wir es zielsicherer tun. Dabei steht zunächst gar nichts fest, zu wessen Nutzen oder Schaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psychologe und die unscharfe Definition &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie weiß sehr wohl, dass Manipulation im Grunde eine der wichtigsten Methoden ist, erkennbare Veränderungen herbeizuführen. Allerdings gibt es in ihr verschiedene Denkrichtungen, die zu unterschiedlichen Bewertungen kommen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die verwirrende Welt der Lexika &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie versucht zunächst, den Begriff neutral zu erklären. So lesen wir im &lt;em&gt;„Dorsch“&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation. Handhabung, unscharfer Begriff für verschiedene Formen der Einflussnahme (Steuerung, Ausrichtung, Ausnützung).&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ähnlich bei Stangl: &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Als Manipulation bezeichnet man in der Psychologie ganz allgemein die soziale Einflussnahme, die für die Betroffenen sowohl positiv wie negativ sein kann. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine völlig andere Darstellung finden wir bei der Bundeszentrale für politische Bildung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn ich will, dass andere Menschen etwas ganz Bestimmtes tun, versuche ich, sie so zu beeinflussen, dass sie nach meinem Willen handeln. &lt;/blockquote&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitaus extremere Meinung wird im Lexikon von „Spektrum“ vertreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation - gezielte Einflussnahme … auf Menschen, ohne deren Wissen und häufig gegen deren Willen … mit dem Ziel, ihn kontrolliert für eigene Zwecke zu benutzen. Dabei bleibt der Anschein von Entscheidungsfreiheit erhalten. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der neutrale Standpunkt: Lehren heißt Beeinflussen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Lehrkraft bist, ist es für dich vermutlich ganz selbstverständlich, dass du Tag für Tag Menschen beeinflussen kannst. Schließlich ist das zumindest Grund, warum du den Beruf ergriffen hast. Es wäre völlig unsinnig, zu behaupten, dass es sich dabei nicht um einen Versuch der Manipulation handelt. Er wird durch Lehren und Lernen bestimmt, und der Erfolg wird kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wirklich zählt, ist der Schutz vor unerwünschter Manipulation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Menschen benötigen zweierlei: Manipulationsmöglichkeiten einerseits und den Schutz vor unerwünschte Manipulation andererseits. Ohne sinnvolle Manipulation gibt es keine Brücke zwischen Lehrenden und Lernenden. Auf der anderen Seite müssen wir uns gegen Manipulationen wehren, die uns im Deckmantel von Zuneigung, Liebe oder Freundschaft angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind sowohl dazu aufgefordert,&lt;em&gt; falsche Spiele mit unseren Emotionen zu enttarnen&lt;/em&gt; wie auch, &lt;em&gt;Kommunikationsmethoden&lt;/em&gt; kritisch zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ein Wort zu unserem Autor: Er kennt sowohl die Manipulation durch Gefühle wie auch die Manipulation durch Kommunikation. Insofern kennt er die Unterschiede wie auch die Gemeinsamkeiten aus beiden Welten. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zitate:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/manipulation&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://lexikon.stangl.eu/7024/manipulation&quot;&gt;Stangl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320758/manipulation/&quot;&gt;bpb junge politik&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/manipulation/9152&quot;&gt;spektrum der wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Außerdem:&lt;br /&gt;
&quot;Menschliche Kommunikation&quot; (ursprüngllich New York, 1967)&lt;br /&gt;
The instability of Truth, New York 2025 &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 16:47:00 +0000</pubDate>
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    <category>erklärungen</category>
<category>kommunikation</category>
<category>manipulation</category>
<category>psychologie</category>
<category>unklarheiten</category>

</item>
<item>
    <title>Emotionen – wie Psychologen sie heute sehen</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/95-Emotionen-wie-Psychologen-sie-heute-sehen.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - für Grundschüler</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:9 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;375&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Funktion des Sehens und der Einordnung der Eindrücke  - aus den Aufzeichnungen des Arztes Fritz Kahn.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Artikel &quot;Emotionen – wie Psychologen sie heute sehen&quot; wurde 2025 in einfacher Sprache verfasst.  &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unser Gehirn mit all den Impulsen macht, die wir aus der Umwelt empfangen, wirklich an „Emotionen“ erzeugt, wissen wir nicht. Die Psychologie nimmt an, dass es sich dabei um einen „komplexen Vorgang handelt“. Er lässt sich also deswegen schwer beschreiben, weil er teils aus bekannten, teils aber auch aus unbekannten Komponenten besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was passiert, bevor wir  Emotionen haben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von mir mehrfach beschrieben „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/94-Wie-Du-mit-deinen-Gefuehlen-besser-umgehen-kannst.html&quot;&gt;Black-Box-System&lt;/a&gt;“ ist bestens geeignet, dies zu zeigen: Wir wissen, was in unser Gehirn „eingefüttert“ wird, und das können wir auch beschreiben. Wir wissen aber nicht genau, was unser Gehirn damit „anstellt“. Andererseits können wir aber erfahren, was dabei „herauskommt“. Typisch und allgemein bekannt ist das „Erröten“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Art von Emotionen „Verhaltenskomponenten“, zu denen alle körperlichen Reaktionen gezählt werden können, die auf eine Gefühlslage hinweisen. Beispielsweise Gestik und Mimik, Schwitzen und Erröten, weiche Knie oder erkennbarer Stolz,  ebenso wie Körperhaltungen, die zeigen, dass wir uns öffnen oder verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rückwärtsgang: Von Emotionen auf das &quot;Fühlen&quot; schließen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vereinfachten, volkstümlichen Psychologie versucht man, den Rückschluss zu finden: Wir erröten, also schämen wir uns. Wir erzittern, also fürchten wir uns. Wir fürchten uns vor zu viel Aufmerksamkeit, also machen wir uns klein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein psychologisches Lexikon weiß darüber allerdings, dass man von solchen „Verhaltenskomponenten“ nicht auf das tatsächliche Fühlen schließen sollte. Letztlich bedeutet dies, dass unser Verhalten zwar unsere Emotionen bildhaft zeigt, aber nicht immer unsere „inneren“ Gefühle ausdrückt. Wir haben ja unser ganzes Leben lang gelernt, unsere Emotionen an die Situation anzupassen, also nicht „mit der Tür ins Haus zu fallen“ oder auf keinen Fall  unsere Gefühle schonungslos zu offenbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lexikon sagt darüber aus: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Emotionen haben eine wichtige Bedeutung für Motivationsprozesse. Sie leiten zielgerichtetes Verhalten ein und begleiten es.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Mit anderen Worten: Emotionen können auch zur Manipulation eingesetzt werden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Schwierigkeit: Wirkliche Gefühle erleben und darstellen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologen stellen ich häufiger die Frage: „Wie werden Gefühle erlebt?“ Und sie versuchen, darauf Antworten im Gespräch mit Personen zu finden. Ähnliche Fragen stellen sich Schriftsteller, die Gefühle ausführlich beschreiben wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil ist mit Sicherheit schwierig, weil im Grunde nur die einzelne Person wissen kann, was sie „wirklich fühlt“, und nur sie kann diese Gefühle wirklich beschreiben. Für Schriftsteller gilt deshalb bei Gefühlen: „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/82-UEber-Gefuehle-schreiben-fuer-Schueler-sowie-Eltern-und-Lehrende.html&quot;&gt;Show, don’t tell&lt;/a&gt;. Das bedeutete, die Gefühle bildhaft zu beschreiben, was wieder nur gelingt, wenn der Autor oder die Autorin auf das Verhalten und/oder die körperlichen Empfindungen zurückgreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;214&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_lernen_320.serendipityThumb.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Einfacher Text&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dieser Text wurde in einfachem Deutsch geschrieben. Er entspricht den neuesten Betrachtungen zum Thema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/emotionen&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Bildquelle: Aus den Aufzeichnungen des Arztes Fritz Kahn, Internet-Archiv&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 10 May 2025 09:53:00 +0000</pubDate>
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    <category>einfache sprache</category>
<category>emotionen</category>
<category>gefühle</category>
<category>heute</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Wie Du mit deinen Gefühlen besser umgehen kannst </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/94-Wie-Du-mit-deinen-Gefuehlen-besser-umgehen-kannst.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:13 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;296&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gefühle verstehen - einfache Wege für alle&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Was Menschen wirklich „emotional“ bewegt, entzieht sich der wissenschaftlichen Forschung. Betrachten wir uns selbst oder Personen, die wir gut kennen, dann erfahren wir, dass jeder einzelne Mensch seine Emotionen unterschiedlich verarbeitet. Die angeblichen Fachleute, die über Gefühle reden, sind in Wahrheit nur Verwalter der Emotionen, während wir, also du und ich, diese Gefühle beobachten können, wenn wir uns Mühe geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle in Beschreibungen umwandeln &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe oft geschrieben, dass Emotionen in unseren Gehirnen „analog“ stehen und sich ebenso verändern. Sie sind also nicht in Worten oder Sätzen beschreiben, sondern warten dort als „Rohmaterial“ für das, was „dabei herauskommt“. Wenn wir sie ausdrücken wollen, haben wir viele Möglichkeiten: Durch unsere Gesichtszüge (Mimik) unsere Bewegungen oder Verhaltensweisen, durch Bilder, die sich vermitteln lassen oder letztlich durch Handlungen aus. Kluge Leute wissen, dass sie ihre Gefühle erforschen können, indem sie darüber schreiben – zum Beispiel wer und wie wann und wo welche Gefühle ausgelöst hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trick dabei ist: Du bist gezwungen, deine Gefühle zu digitalisieren. Das Wort „digitalisieren“ bedeutet in diesem Fall, sie zu beschreiben. Das ist hilfreich, weil du deine Gefühle dann als Wörter und Sätze wiedererkennst. Sobald du diesen Text erneut liest, kann dein Gehirn ihn überarbeiten - und nach und nach erkennst du, was sie für dich bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erst deine Gefühlswelt kennenlernen, dann darüber reden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du so etwas in der Öffentlichkeit oder im Freundeskreis versuchst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass jemand deine Gefühle „bewertet“. Ich empfehle daher, nur dann über Gefühle zu reden, wenn du dir sicher bist, dass du sie mit jemandem teilen willst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürzlich las ich diesen Text, der eine ähnliche Frage aufwirft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Eine der Fragen, die mich in Bezug auf unser Gefühlsleben faszinieren, ist: Was wandelt unsere Emotionen von einfach zu komplex? Steigert die bloße Benennung von Gefühlen die Wahrscheinlichkeit, dass wir jedes einzelne Gefühl erleben?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wir alle entwickeln unsere eigenen Emotionen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort wäre sinngemäß: Wir werden mit der Fähigkeit geboren, Emotionen zu entwickeln. Alle Lebewesen, die in sozialen Verbänden leben, können das: Die meisten Säugetiere können es, und die Primaten wie auch die Menschen können es deshalb auch. Die Art, wie sie lernen, ihre Gefühle in Emotionen zu verwandeln, ist allerdings unterschiedlich. Vereinfacht: Während ein Affe nur die üblichen Rituale lernen muss, um sich in die Gruppe einzuordnen, kennen wir Menschen ungeheuer viele Varianten, unsere Gefühle zu entwickeln. Diese Varianten sind so vielfältig, dass wir am Ende nicht mehr sagen können, warum unser Gehirn ein Gefühl „durchgewunken“, verzögert oder verhindert hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Geheimnis der &quot;Black Box&quot; - und warum es oft ein Geheimnis bleibt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis dabei bestehen darin, das wir nicht wissen, ist, was im Gehirn genau passiert und wie dies zustande gekommen ist. Auch außerordentlich kluge Leute können darauf keine Antwort geben, denn welche Informationen zu welchen Entscheidungen führen werden, ist bei Menschen nicht vollständig vorhersehbar. Die Nachrichtentechnik und die Kybernetik bieten uns dazu das Blackbox-Modell an: Wir können beobachten, was wir an Eindrücken empfangen, und wir können sagen, was dabei herauskommt. Bei manchen Menschen ist sicher, dass ähnliche Auslöser zu annähernd gleichen Ergebnissen kommen. Menschen, deren Gehirn anders „ticken“, zeigen aber keine so eindeutigen Ergebnisse. Einfacher gesagt: Von außen betrachtet, sind die Auslöser gleich, aber was dabei herauskommt, ist jedes Mal anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Liebes- und Sexbeziehungen - warum klappt es manchmal, dann wieder nicht? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders auffällig ist dies bei Beziehungen, die besonders stark von chemischen Botenstoffen beeinflusst werden. Dazu gehören alle intimen Freundschaften ebenso wie Liebes- oder Sexbeziehungen. Die Frage, ob zwei Menschen „zusammenkommen“ ist dabei letztlich von der Kraft dieser Botenstoffe, der Situation und den Hemmungen abhängig. Daraus ergibt sich, ob beide eine dauerhafte Beziehung, eine sexuelle Affäre, eine Freundschaft oder gar nichts miteinander eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate aus einem Fachbereich oder nutzt ein entsprechendes Vokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen. Der Beitrag enthält Meinungen, die möglicherweise von offiziellen Lehrmeinungen abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Das verwendete Zitat wurde als Frage in einem Blog gestellt.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 03 May 2025 14:29:00 +0000</pubDate>
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    <category>analog</category>
<category>chemie</category>
<category>digital</category>
<category>einfache sprache</category>
<category>freundschaften</category>
<category>gefühle</category>
<category>gehirn</category>
<category>liebesgefühle</category>
<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Emotionale Verfügbarkeit - ein Unwort, wenn ihr ein Paar werden wollt </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/92-Emotionale-Verfuegbarkeit-ein-Unwort,-wenn-ihr-ein-Paar-werden-wollt.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:64 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;620&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/der_handel_mit_emotionen.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/der_handel_mit_emotionen.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/der_handel_mit_emotionen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Emotionen, Schönheit, Sex - alles &quot;verfügbar&quot;?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Der Begriff &lt;em&gt;„emotionale Verfügbarkeit“&lt;/em&gt; ist, ebenso wie das Gegenteil, die &lt;em&gt;„emotionale Nichtverfügbarkeit“&lt;/em&gt;, eine grobe Verallgemeinerung. Sie hat in der Psychologie ihren Platz, wenn von Kindern die Rede ist, deren Eltern „gefühlsmäßig“ für sie „nicht erreichbar sind.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt; Emotionale Verfügbarkeit &lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was der Begriff &lt;em&gt;„emotionale Verfügbarkeit&lt;/em&gt; wirklich bedeutet &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Beziehungen Erwachsener zueinander angeht, so ist folgender Satz gleichfalls richtig (1):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Emotionale Nichtverfügbarkeit beschreibt die Unfähigkeit, emotionale Bindungen in Beziehungen aufrechtzuerhalten. Da es schwierig ist, eine gesunde Beziehung ohne eine emotionale Verbindung zu führen, neigen solche Menschen dazu, Beziehungen als Herausforderung zu empfinden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Setzt man statt „verfügbar“ nun „bereit“ ein, so ergib sich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wer nicht bereit ist, sich auf emotionale Bindungen einzulassen, empfindet Beziehungen oft als Aufgaben, die für ihn schwer zu bewältigen sind. &lt;/em&gt; (2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Einfache Sätze zeigen uns die Wahrheit hinter &quot;emotionale Verfügbarkeit&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir den zuvor geschriebenen Satz in beide Richtungen ergänzen, umkehren würde dies heißen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn jemand in einer Beziehung bestimmte Gefühle zeigt, empfindet, sendet oder empfängt, dann wird diese Person dadurch bereichert. Wem dies jedoch nicht gelingt, der sieht die Beziehung überwiegend als Schwierigkeit an. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir könnten natürlich auch sagen: &lt;em&gt;Wenn in einer Beziehung keine Gefühle füreinander aufkommen, dann ist es keine Beziehung. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls sind wir jetzt auf der richtigen Spur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Es gibt keine emotionale Verfügbarkeit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun werden sich manche wundern – warum gibt es etwas nicht, was angeblich „in aller Munde“ ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz einfach: Weil &lt;em&gt;„Verfügbar“&lt;/em&gt; bedeutet, dass etwas vorhanden ist, was andere Nutzen können – und zwar so, dass jederzeit Zugriff darauf besteht. Die Barriere für den Zugriff ist stets der Preis – also das, was wir im Tausch dafür bezahlen müssen. In der Liebe wäre es beispielsweise eine gleiche oder ähnliche Zuneigung. Das bedeutet nun aber, dass Gefühle eben nicht verfügbar sind, sondern erworben werden – und zugänglich sind sie nur, wenn man den „Preis“ bezahlt, der dafür üblich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kein Recht auf den Zugriff zu den Gefühlen anderer &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also kein Recht auf den „Zugriff“ – und das weiß wirklich jede Frau und jeder Mann. Dabei ist sehr merkwürdig, dass bei Emotionen die Worte „Zugriff“ oder „Verfügbarkeit prüfen“ positiv gesehen werden. Würde es um sexuelle Handlungen gehen, so wäre „sexuelle Verfügbarkeit prüfen“ ein absolutes Unwort. Wenn Frau oder Mann bereit sind, Gefühle oder Sex zu schenken, dann ist das ihre &lt;em&gt;eigene Entscheidung. Es ist keinesfalls eine Frage der Verfügbarkeit. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Damen und Herren, sie sich als Psychologen oder Soziologen verstehen, sollten das wissen – und das ist meist auch der Fall. Doch es scheint zumindest so, als ob einige Personen aus dem esoterischen Umfeld dem missverständlichen Begriff „emotionale (Nicht)Verfügbarkeit“ benutzen, um ihre Lehren als „Wissenschaft“ zu deklarieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate aus einem Fachbereich oder nutzt ein entsprechendes Vokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen. Der Beitrag enthält Meinungen, die möglicherweise von offiziellen Lehrmeinungen abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
(1) Quelle des Zitats:&lt;a href=&quot;https://www.healthline.com/health/emotionally-unavailable&quot;&gt; Healthline &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(2) Als „Emotionen“ bezeichnet man den sichtbaren (erkennbaren) Anteil der Gefühle. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 26 Jan 2025 15:29:00 +0000</pubDate>
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    <category>emotionale verfügbarkeit</category>
<category>emotionen</category>
<category>liebe</category>
<category>paare</category>
<category>partersuche</category>
<category>verfügbarkeit</category>
<category>werte</category>

</item>
<item>
    <title>Was ist so schick daran, Masochist(in) zu sein? </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/91-Was-ist-so-schick-daran,-Masochistin-zu-sein.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 600px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:63 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;689&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/masochist_gouvernante_humorvoll.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/masochist_gouvernante_humorvoll.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/masochist_gouvernante_humorvoll.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Masochismus - humorvoll oft besser verträglich &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Um die Gründe (und damit auch die Gefühle) zu erforschen, haben Wissenschaftler das Thema „SM-Aktivitäten“ aufgeteilt.. Auf der einen Seite, ganz im klassischen Sinne, wurden die Probanden über möglich Ursprünge befragt. Auf der anderen Seite beforschten sie die Gründe für die Teilnahme an solchen Aktivitäten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die unerklärliche Neigung, Masochist(in) der Sinnlichkeit zu werden &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei den Ursprüngen wurde unterscheiden, ob äußere Umstände zu den Aktivitäten geführt hätten oder ob sie aus einem inneren Drang entstanden wären.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beide Fragen werden sowohl in der „Populärpsychologie“ („Küchenpsychologie“), aber auch in der der ernsthaften psychologischen Literatur, erwähnt. Volkstümlich ausgerückt: Ist die Person in der Jugend geschlagen oder missbraucht worden, dann kann sie einen Schaden davon getragen haben. Entdeckt eine Person die Lust an der Unterwerfung oder an der Züchtigung erst im Erwachsenenalter, dann rätselt die Fachwelt, welche Gründe es dafür gibt. Das ist auch bei neuen Studien der Fall: Jüngst fragten Wissenschaftler, ob die Befragten ihre Neigungen für „unerklärlich“, „unerklärlich, aber nachträglich bewusst geworden“ oder als „Reaktion auf ein inneres Ungleichgewicht“ werteten. Offenbar störte die Psychologen nicht, wie unscharf diese Begriffe waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie äußert sich die Lust &quot;Hier und Jetzt&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die zweite Frage ist interessanter, weil sie sich mit den Auswirkungen und damit auch mit den sinnlichen Lüsten beschäftigt, die im Hier und Jetzt“ erlebt werden. Als Hauptkategorien wurden Fragen des Machtgefälles, der Schmerzlust und der Selbstwahrnehmung genannt. Im Klartext geht es darum, welche Teilnehmer sich wünschen, körperlich unterworfen und/oder emotional erniedrigt zu werden, und wie sie dies alles erleben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Fast die Hälfte der Befragten erwarteten von S/M-Spielen, einen Austausch der Macht, also entweder ganz in der dominanten oder ganz in der unterwürfigen Rolle zu sein. Etwa ein Fünftel der Befragten neigte zur Unterwürfigkeit. Als Beispiel mag eine Person dienen, die sich so äußerte:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Mein größter Wunsch ist es, immer wieder, mich als hingebungsvolle Sklavin eines älteren, selbstbewussten Mannes zu fühlen“ . &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ähnliche Wünsche äußern auch Männer, die ihre Lüste in Domina-Studios ausleben - das ist zwar keine „wissenschaftliche“ Erkenntnis, geht aber aus Berichten von Zeitzeugen eindeutig hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die echten Gefühle der Masochisten kommen selten ans Tageslicht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Über die tatsächlich durchlebten Gefühle, insbesondere die der „masochistisch“ veranlagten Personen sagt der Bericht verständlicherweise wenig aus. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es scheint so, als ob Frauen und Männer durchaus unterschiedliche Gründe haben, ihre „kleinen Geheimnisse“ für sich zu behalten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Einer der Gründe der Frauen könnte sein, dass sie auf keinen Fall in das Klischee eingeordnet werden wollen, dass „Frauen von Natur aus“ unterwürfig sind. Das gilt allgemein wie auch „als Person“, also gegenüber Freunden, Kollegen, Nachbarn und anderen Personen, mit denen sie Kontakt haben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei Männer gilt hingegen, dass die meisten Kumpel, Freunde, Verwandten und Mitarbeiter das unterwürfige Verhalten als „krankhaft“ und ganz und gar inakzeptabel für einen Mann ansehen würden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beide Gruppen leiden also unter den Urteilen, Vorurteilen oder vorgefassten Meinungen „des Volkes“, das Unheil wittert, sobald eine Person die „Möglichkeit des Andersseins“ nutzt. Vermutlich ist dies der Grund, warum entsprechende Schilderungen oder Fantasien bestenfalls unter Pseudonymen geschrieben werden - etwas so, wie die „Geschichte der O“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fatale daran zu Schluss: Sobald eine masochistische Schilderung lustvoll, lebensnah und glaubwürdig ist, gilt sie als &quot;pornografisch&quot;. Und insofern wird es wohl dabei bleiben, dass sich viele Betroffene fragen, ob ihre Gefühle „normal“ sind, weil der Vergleich fehlt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Die Forschungen datieren von 2021. Quellen: &lt;a href=&quot;https://www.psychologytoday.com/us/blog/myths-desire/202006/the-sexual-science-masochism-and-submission  &quot;&gt;Psychology Today&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/00224499.2020.1767025#d1e1093&quot;&gt;Tandfonline&lt;/a&gt; Einzelne Begriffe wurden von der Wissenschaftsapache in die Alltagssprache übersetzt.  Recherchen unter Mitwirkung der &quot;&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5192-Die-Lust-an-Schlaegen-und-Abwertungen.html&quot;&gt;Liebeszeitung&lt;/a&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Bild: Nach einer Zeichnung aus Japan, Original historisch gegen 1960. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 23 Nov 2024 15:46:00 +0000</pubDate>
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    <category>gefühle</category>
<category>lust</category>
<category>masochismus</category>
<category>schmerz</category>
<category>unterwerfung</category>

</item>
<item>
    <title>Persönlichkeit, Gefühle und Sinn bei der Partnersuche  - ein Ratgeber </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/89-Persoenlichkeit,-Gefuehle-und-Sinn-bei-der-Partnersuche-ein-Ratgeber.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Ungleich sein ist ein Prinzip des Menschseins&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungleich, also unterschiedlich zu sein, ist ein Prinzip des Menschseins und einer der Meilensteine der Evolution. Wer von Gleichheit spricht, unterschätzt, wie viele Aspekte die Persönlichkeit eines Menschen im Alltag umfasst. Das hat nichts mit den Begriffen „Heterogamie“ oder „Homogamie“ zu tun, sondern ist einfach eine Tatsache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen wir uns aktuelle Beziehungen an, so erfahren wird dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;&lt;blockquote&gt;Eine Beziehung kann durch, trotz oder völlig unabhängig von Gleichheiten oder Verschiedenheiten gelingen. Wichtig ist allein, die Unterschiede einerseits und die Gleichheiten andererseits zu kennen und damit umgehen zu können. &lt;/blockquote&gt;&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
Kommen wir nun zum „Eingemachten“. Was kannst du 2024 und in den folgenden Jahren tun, um eine liebevolle und sinnreiche Beziehung aufzubauen, in der auch die Gefühle „zusammenpassen“? Ich habe sieben Punkte gefunden, die im Grund zu allen Zeiten galten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sieben moderne Regeln für zukünftige Paare&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Der beste Rat, den ich allen geben kann: Sucht euch Partner(innen), die euch ergänzen. Also weder solche, die angeblich gleich sind noch solche, die gegensätzlich sind. &lt;br /&gt;
2.	Toleranz hilft. Menschen sind nie absolut gleich noch sind sie absolut gegensätzlich. Die meisten liegen irgendwie im „Mittelfeld“ – und dort gibt es noch genug Menschen, die Partner(innen) suchen. &lt;br /&gt;
3.	Der „Markt“ ist niemals ausgewogen, sondern hat manchmal ein Überangebot, manchmal einen Mangel an ähnlichen Partnern/Partnerinnen. Zumeist gibt es aber Menschen, die sich dennoch verlieben wollen, auch unter dem Aspekt, Kompromisse einzugehen. Wer dies versucht, gewinnt in der Regel. &lt;br /&gt;
4.	Angesichts der neuen Lehren von der Persönlichkeit gehen wir von sogenannten „I&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/90-Interaktionspersoenlichkeit-das-Wort-wird-hier-verstaendlich-erklaert.html&quot;&gt;nteraktionspersönlichkeiten&lt;/a&gt;“ aus. Das heißt, du nimmst eine bestimmte Persönlichkeit in Liebe und Ehe ein, die du niemand anderem zeigst als deiner Partnerin oder deinem Partner. Dabei gleichen sich beide an.&lt;br /&gt;
5.	Durch dieses „Angleichen“ entwickelt sich  auch ein „Wir“, das es in dieser Form nur zwischen dir und deinem Partner / deiner Partnerin gibt. &lt;br /&gt;
6.	Der Anpassungsprozess betrifft jeden und jede, der/die sich auf eine Beziehung einlässt. Bindung setzt „sich einzulassen“ voraus. &lt;br /&gt;
7.	In anderen Formen der Beziehung (zum Beispiel im Beruf) kannst du durchaus eine abweichende Persönlichkeit darstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Wahrscheinlichkeit beruhen nahezu alle Ehen, die lange halten und glücklich sind, darauf, einander zu ergänzen. Wer mag, kann dies als eine Win-win-Situation bezeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum wir nicht alle glücklich werden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Online-Dating hat dazu geführt, dass Neigungsehen (Liebesheiraten) wieder etwas abgewertet wurden. Die zur Partnersuche verwendeten Algorithmen führten dazu, dass immer mehr Personen mit ähnlichem wirtschaftlichem und bildungsbezogenem Hintergrund zusammenkamen. Das gilt zwar als wichtiger Vorteil, bietet aber keine Garantie für Übereinstimmungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Geld- und Bildungseliten im Zwielicht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist es aus gesellschaftspolitischer Sicht fragwürdig: Wir bilden durch solche Verfahren angebliche Eliten, die wieder neue Schichtmodelle darstellen. Dadurch wird die Gesellschaft allerdings weniger „durchmischt“, was bedeutet, dass letztlich Gruppen von enttäuschten Personen entstehen, die keine Partner(innen) finden.&lt;em&gt; In der gegenwärtigen deutschen Gesellschaft (2024) sind es die besonders gut ausgebildete Frauen und besonders schlecht ausgebildete Männer. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie du dennoch glücklich wirst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Gesellschaft zurück zu den Einzelpersonen. Wenn zwei Menschen in ihrem „Lebenshintergrund“ übereinstimmen, ist schon viel gewonnen. Das Leben auf einem Bauernhof ist anders als das in einer städtischen Villa, das in einer Sozialwohnung anders als das in einem Eigenheim. Der sogenannte „&lt;em&gt;Stallgeruch“ &lt;/em&gt; lässt Menschen leichter zueinanderfinden. Durch Toleranz, Kompromissbereitschaft und Lernfähigkeit lassen sich solche Hürden allerdings überwinden. Das wieder heißt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Wenn du dich&lt;em&gt; nicht&lt;/em&gt; anpassen, verändern, dazulernen oder anderweitig entwickeln willst, wird es für dich schwierig, den „wirklich“ passenden Partner zu finden. Und zwar, weil es davon zu wenige Exemplare gibt. „Gleichheit“ zu verlangen, ist also die schwierigste Suchmethode. &lt;br /&gt;
-	Es ist ebenso unwahrscheinlich, einen völlig gegensätzlichen Menschen zu treffen und mit ihm glücklich zu werden. &lt;br /&gt;
-	Ziemlich sicher ist hingegen, einen Menschen zu treffen, der dich ergänzt und den du ergänzen kannst. Wenn du dich auf Menschen konzentrierst, die einige gute Eigenschaften suchen, die du hast – und wenn du an deinem Gegenüber Eigenschaften entdeckst, die du gut gebrauchen kannst. &lt;br /&gt;
-	Liebe, die sich langsam aus Begegnungen entwickelt, führt in der Regel zu einem umfassenderen Glück als ekstatische Verliebtheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zurück zum Fühlen ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was das alles mit dem Fühlen zu tun hat? Im Grunde genommen hat alles nur mit dem Fühlen zu tun, was die Liebe betrifft. Die anderem Eigenschaften deinen  dazu, den Alltag eines Paares möglichst problemlos zu gestalten.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 21 May 2024 15:00:00 +0000</pubDate>
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    <category>erfolg</category>
<category>gleich</category>
<category>liebe</category>
<category>partnerschaft</category>
<category>ratgeber</category>
<category>suche</category>
<category>verschieden</category>

</item>
<item>
    <title>Einblick in die Theorie der  Partnersuche - passen deine Gefühle zu den Gefühlen anderer ?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/88-Einblick-in-die-Theorie-der-Partnersuche-passen-deine-Gefuehle-zu-den-Gefuehlen-anderer.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
    <comments>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/88-Einblick-in-die-Theorie-der-Partnersuche-passen-deine-Gefuehle-zu-den-Gefuehlen-anderer.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:62 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;724&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/es_passt_nicht.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/es_passt_nicht.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/es_passt_nicht.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Manchmal ist bei der ersten Verabredung klar, dass es nicht passt ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Für die einen klingt es paradox, dass Gefühle zueinander passen müssen – für die anderen gilt es als „selbstverständlich“. Es gibt sogar Menschen aus der professionellen Ecke, die behaupten, es ganz genau zu wissen. Und sie verwenden neben einer wissenschaftlichen Bezeichnung (Homogamie) gerne einen Spruch aus der Küchenpsychologie: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Gleich und gleich gesellt sich gerne.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Spruch gibt es auch in englischer Sprache:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Birds of a feather flock together“.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit hat der Satz mit Psychologie gar nichts zu tun, sondern ist ein Zitat aus dem 16. Jahrhundert, das William Turner in einer Satire benutzte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Byrdes of on kynde and color flok and flye allwayes together.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behauptet wird seitens mancher Psychologen,  dass Paare „irgendwie“ gleich sein, gleich denken oder gleich fühlen müssten, wenn sie eine Ehe schließen wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die wahre Geschichte der Gleichheit bei Paaren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es dazu kam, hat mit Psychologie allerdings überhaupt nichts zu tun. Die Gesellschaftsordnung jener Zeit beruhte darauf, in welcher „Klasse“ oder „Schicht“ man aufgewachsen war. Das hieß, der Mann, der eine gewisse Freiheit hatte, suchte sich seine Partnerin in der gleichen Gesellschaftsschicht. Die Tochter konnte sich nicht frei entscheiden, sondern wurde vom Vater oder Vormund verheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das änderte sich erst, als einige angesehene Persönlichkeiten im späten 18. Jahrhundert dazu aufriefen, aus Liebe zu heiraten. Verwirklicht wurde dies jedoch erst im späten 19. Jahrhundert, obgleich die Liebesheirat durch gewisse „Standesdünkel“ immer noch behindert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies war insbesondere in betont bürgerlichen Städten oder Stadtteilen der Fall. Es hieß, dass Akademiker grundsätzlich nur Akademikertöchter heiraten sollten, Beamte nur Beamtentöchter und Kaufleute nur die Töchter anderer Kaufleute. Die „guten Familien“ wollten damit „unter sich“ bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Gleichheitsprinzip“ überlebte aber noch aus einem anderen Grund - aus der &lt;em&gt;Praxis heraus, einen Partner zu wählen, der uns „nahe“ war.&lt;/em&gt; Die Nachbarschaft, die Schule, die man einst besuchte, der Freundes- oder Interessenkreis, dem man angehörte, war deshalb wichtig für die Partersuche, weil man sich mit den Menschen „aus der Nähe“ häufiger beschäftigte als mit Fremden. Da Frauen nach dem Zweiten Weltkrieg in stärkerem Maße und auch länger berufstätig waren, lernte man sich später auch in Büros, in Verwaltungen oder Fabriken kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das 21. Jahrhundert – neue und verworfene Tendenzen der Psychologie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Unter Psychologen galt auch im 21. Jahrhundert noch der „Gleichheitsgrundsatz“, für den es aber kaum gültige Kriterien gab. &lt;br /&gt;
-	 Im Rahmen der „Einstufungen von &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/47-Persoenlichkeitsmerkmale-und-Gefuehle-gibt-es-einen-Zusammenhang.html&quot;&gt;Persönlichkeitsmerkmale&lt;/a&gt;n“ wurde versucht, psychologische Gemeinsamkeiten bei potenziellen Paaren festzustellen.&lt;br /&gt;
-	Das funktionierte denkbar schlecht, also ging man dazu über, nur noch &lt;em&gt;grundsätzliche Lebenseinstellungen&lt;/em&gt; zu bewerten.&lt;br /&gt;
-	Dann wurden die Bewertungskriterien infrage gestellt, die auf Persönlichkeitsmerkmalen beruhten. Nun versuchte man, „beziehungsrelevante Aspekte der Persönlichkeit“  heranzuziehen. &lt;br /&gt;
-	Auch diese Idee wurde letztlich verworfen, weil man auch für „Beziehungsrelevanz“ keine eindeutigen Maßstäbe fand. &lt;br /&gt;
-	Gegen 2011 wurde erstmals die These vertreten, dass es nicht Persönlichkeitsmerkmale, sondern Fähigkeiten (Kompetenzen) sind, die für das Gelingen von Beziehungen nötig sind. (Durch &lt;a href=&quot;https://www.familienhandbuch.de/familie-leben/partnerschaft/gelingend/wiepartnerschaftgelingt.php&quot;&gt;Guy Bodenmann&lt;/a&gt;, Zürich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In diesem Zusammenhang weise ich darauf hin, dass „Gefühle“ oder „Emotionen“ nicht identisch mit Persönlichkeitsmerkmalen sind. Ich unterstelle jedoch, dass sich aus der Persönlichkeit auch Gefühlsregungen ableiten oder beobachten lassen. Deshalb bleibe ich bei der bekannten Annahme, dass auch Emotionen Teile der Persönlichkeit sind. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Psychologenstreit wird bei der Partnersuche zum Zankapfel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Streit unter Psychologen, ob Paare von vornherein „gleich“ sein müssten, schwelte schon vor der Internet-Zeit. Ein Teil der Forscher behauptete, Paare würden sich erst in der Beziehung angleichen. Ein anderer Teil war sich sicher, dass beide Partner von vornherein ähnliche psychische Eigenschaften haben sollten. Allerdings war diese Frage mehr oder weniger bedeutungslos, solange der „kulturelle Hintergrund“ gleich war und die Partner sich „im Nahbereich“ kennengelernt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema gewann aber wieder an Bedeutung, als Menschen per Annonce oder durch das Internet („Online-Dating“) über größere Distanzen suchten. Soweit die Bundesrepublik Deutschland betroffen war, stellte man plötzlich kulturelle Unterschiede zwischen den Bundesländern fest. Teilweise fanden die Menschen auch mentale Unterschiede vor, die sie zuvor als „Folklore“ eingestuft hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie der Gleichheitsgrundsatz wiederbelebt wurde &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich hatten die psychologischen Sichtweisen wieder Konjunktur, denn nun benötigten insbesondere die Online-Unternehmen Kriterien, um Personen zusammenzubringen. Die Basis dafür beruhte auf der Theorie der „Gleichheit“, die ihrerseits wieder darauf fußt, dass sich die Persönlichkeitsmerkmale der Erwachsenen nicht mehr verändern. Zugleich wurde mit aller Kraft versucht, den Gleichheitsgrundsatz zu verteidigen, weil er zur Basis für das sogenannte &lt;em&gt;Matching &lt;/em&gt;erklärt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dichtung und Wahrheit über Persönlichkeitsmerkmale &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das wirklich? Die Gleichheitstheorie wurde nie wissenschaftlich exakt bewiesen. Bewiesen. Aber das eist nicht alles: Namhafte Psychologen haben inzwischen festgestellt, dass die sogenannten „Persönlichkeitsmerkmale“ nicht in Stein geritzt sind, sondern sich wandeln. Nicht nur über längere Zeiträume, sondern auch situativ und partnerabhängig. Tatsächlich verfügen wir alle über unterschiedliche „Persönlichkeiten“, nämlich sogenannten &lt;em&gt;„Interaktionspersönlichkeiten“&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ein  Zitat im Wissenschaftsjargon:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die verschiedenen Persönlichkeiten stehen in Korrelation mit korrespondierenden Anpassungsvorgängen beim Partner“. (…) Die Interaktionspersönlichkeit resultiert aus einer partner- und situationsgebundenen Umstrukturierung. In der bisher Latentes manifest (wird) und zuvor Manifestes in den Hintergrund tritt.“ &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In Alltagssprache übersetzt heißt dies: &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;&lt;blockquote&gt;In der Beziehung passen wir uns gegenseitig an und dadurch verändern sich auch die Eigenschaften der Personen oder jedenfalls die Art, wie wir sie sehen. Je nachdem, wie Situation ist und mit wem wir zusammen sind, bauen wir unsere Persönlichkeit so um, dass verborgene Eigenschaften hervortreten und (angeblich) fest verankerte Eigenschaften in den Hintergrund treten. &lt;/blockquote&gt;&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles stark vereinfacht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wir ändern uns in der Partnerschaft und damit ändern sich auch unsere Eigenschaften. Manche werden stärker und andere werden schwächer. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun interessiert euch, liebe Leserinnen). Natürlich, was sich dadurch für euch unmittelbar ergibt. Vielleicht möchtet ihr auch wissen, was ich dazu tun könnt, um leichter einen Partner zu finden, der „passt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sehpferd-team hat darüber nachgedacht und einige Informationen zusammengestellt, die tatsächlich &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/89-Persoenlichkeit,-Gefuehle-und-Sinn-bei-der-Partnersuche-ein-Ratgeber.html&quot;&gt;hilfreich für dich&lt;/a&gt; sein können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat aus: Jürg Willi &quot;Die Zweierbeziehung&quot;, 6. Auflage von 2022&lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2024 by sehpferd_team&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 21 May 2024 10:18:00 +0000</pubDate>
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    <category>ehe</category>
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    <title>Gefühle beschreiben mit „Show, don’t tell“</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/87-Gefuehle-beschreiben-mit-Show,-dont-tell.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:61 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;415&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ueber_gefuehle_schreiben.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/ueber_gefuehle_schreiben.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ueber_gefuehle_schreiben.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Schreiben - gefühlvoll und bildhaft &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Gefühle beschreiben mit „Show, don’t tell“ ist ein erster Ansatz, um ein einzelnes Gefühl  auf moderne Art zu beschreiben. Hier findet ihr eine Methode, wie ihr vorgehen könnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle nachvollziehbar machen mit „Show, don’t tell“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee hinter „Show, don’t tell“ besteht darin, dass sich deine Leser/innen ganz oder zumindest teilweise mit deiner Figur identifizieren. Das kann heißen, dass sie heimlich wünschen, so sein zu können wie deine Figur oder dass sie es auf keinen Fall wollen, aber emotional sehr am Geschehen teilnehmen. Die Erfinder dieser Schreibtechnik arbeiten damit, ihren Lesern und Leserinnen ein „Erlebnis“ zu bieten statt einer Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Beispiele für das Gefühl „Wut“ mögen das zeigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Sie fühlte eine Wut in sich aufsteigen. &lt;br /&gt;
2.	Wut stieg in ihr auf.&lt;br /&gt;
3.	Sie schäumte vor Wut.&lt;br /&gt;
4.	Sie wurde plötzlich wütend, und ihr Gesicht verzog sich innerhalb von Sekunden. „Ich will nichts mehr davon hören“, sagte sie und knallte die Tür hinter sich zu. &lt;br /&gt;
5.	Sie schrie ihn an: „Hör zu, du lästige Ratte – ein für alle Mal – ich will nicht, dass du mir ständig deine Scheißthemen aufdrängst. Ich gehe jetzt durch diese Tür und erwarte nicht, dass ich sie freiwillig jemals wieder öffne.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was bedeuten die Beispiele? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nummer eins enthält „Ich fühle ein Gefühl“. Das ist wirklich schlecht, weil „Wut“ schon ein Gefühl ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nummer zwei setzt voraus, dass alle Menschen „Wut“ gleich empfinden. Etwas besser als in (1), aber noch sehr ungenau, weil der „Aufstieg der Wut“ das Gefühl nicht ausreichend beschreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nummer drei ist ein vielfach verwendetes Klischee, zwar bildhaft, aber abgenutzt. Hast du schon einmal „vor Wut geschäumt?“ &lt;br /&gt;
Nummer vier ist gut – es enthält das Wort „Wut“ zwar noch, zeigt aber deutlich, dass jemand wütend ist – das „Knallen der Tür“ spricht für sich selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nummer fünf kommt das Wort „Wut“ gar nicht mehr vor. Alleine die drastische Sprache zeigt, wie wütend deine Heldin ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Beispiele lassen sich für alle Gefühle finden. Je schwieriger das Gefühl zu beschreiben ist (zum Beispiel bei gemischten Gefühlen), umso wichtiger wird die bildhafte Art, diese glaubwürdig und nachvollziehbar auf deine Leser(innen) zu übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Albert Edelfelt, finnischer  Maler - 1887 &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 18 May 2024 10:24:00 +0000</pubDate>
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    <category>gefühle beschreiben</category>
<category>schreiben über gefühle</category>
<category>show don't tell</category>

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    <title>Ich will meine Gefühle ändern … von der Schwierigkeit, Emotionen wirklich zu verändern</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/86-Ich-will-meine-Gefuehle-aendern-von-der-Schwierigkeit,-Emotionen-wirklich-zu-veraendern.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Persönliche Veränderungen – egal welche, sind für manche Menschen eine Herausforderung, der sie sich gerne stellen. Andere fürchten solche Veränderungen und versuchen, sie zu vermeiden, so gut es geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Können wir Emotionen verändern? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Emotionen ist die Frage, ob du sie überhaupt verändern solltest, denn mit den Emotionen veränderst du dein Verhalten. Und das Verhalten ist wirklich wichtig, wenn du viel mit Menschen zusammenkommst – beruflich oder privat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich schlagen sich alle Emotionen in deinem Verhalten nieder, also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;-	In deinem Verhalten zeigen sich deine Emotionen.&lt;br /&gt;
-	Emotionen anderer können dein Verhalten beeinflussen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vorteile durch Gefühle erzielen, Nachteile vermeiden &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Gründe, warum du an deinem Verhalten und den damit verbundenen Gefühlen „arbeiten“ willst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grund eins: Ich will, das andere mehr von meinen Gefühlen bemerken, um Vorteile dadurch zu erlangen. &lt;br /&gt;
Grund zwei: Ich möchte erreichen, dass andere nicht jedes meiner Gefühle bemerken, weil ich dadurch Nachteile befürchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Watson/Tharp &lt;/em&gt;sagen dazu in ihrem Buch &lt;em&gt;„Grundlagen und Methoden der Verhaltensänderung“&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Die Techniken der Selbstveränderung können entweder dazu eingesetzt werden, um unerwünschtes Verhalten abzuschwächen oder erwünschtes Verhalten aufzubauen.“ &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bevor du beginnst ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bevor du damit beginnst, sollten Methoden, Wege und Ziele klar sein – und das ist leichter gesagt als getan. Das erwähnte Buch hat 13 Kapitel und 305 Textseiten, und ich habe keine Ahnung, ob sich jemals ein Mensch danach gerichtet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Rat ist, „klein zu beginnen“, das heißt, zunächst mal nur aufzuschreiben, wann du am Tag etwas Erwünschtes oder Unerwünschtes gefühlt hast. Dadurch wirst du dir klar darüber, was du überhaupt „anders erleben willst“. Bist du dir klar darüber, dann kannst du versuchen, etwas zu verändern, indem du in kleinen Schritten versuchst, dich so zu verhalten, wie du es eigentlich willst. Und weil es dir um Gefühle geht, ist vor allem wichtig, für dich selbst festzustellen, wie deine Gefühle während der Beobachtung waren. Nur dann kannst du auch feststellen, wie sich verändern, wenn du ein neue Verhalten ausprobierst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wirksam werden - wann stellt sich der Erfolg ein? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß – das ist kleiner Teil von allem, und es kann wirklich ein paar Monate dauern, bis du genug darüber weißt. Aber indem ich dir sage:&lt;em&gt; „Es kann etwas dauern“&lt;/em&gt; sage ich die Wahrheit. Ich muss nichts versprechen, weil ich dir nichts verkaufen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du dies alles beherzigt hast, kannst du wirklich mit dem „Umbau“ deines Verhaltens beginnen – möglichst konsequent. Und ich habe noch eine gute Nachricht für dich, die all Menschen kennen, die sich mit „Veränderungen“ beschäftigen. Denn sobald du dein Verhalten beobachtest oder damit beginnst, Probleme zu beschreiben, verändert sich der Gegenstand deiner Beobachtung – also auch dein Verhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aus meiner Sicht: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufwand, etwas genau zu beobachten, ist gering im Vergleich zu dem Aufwand, etwas zu verändern, ohne es zuvor beobachtet zu haben. Und der Erfolg ist wesentlich wahrscheinlicher, wenn du deine Schwächen genau kennst und weißt, in welchen Situationen du dich kontrollieren willst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate aus einem Fachbereich oder nutzt ein entsprechendes Vokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen. Der Beitrag enthält Meinungen zur Lösung von persönlichen Problemen und zur Selbstkontrolle der Emotionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus: &quot;Grundlagen und Methoden der Verhaltensänderung&quot;, München 1975 (Originaltext 1972). &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 17 May 2024 14:52:00 +0000</pubDate>
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    <category>gefühle ändern</category>
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<category>verhalten ändern</category>

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