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    <title>alles über echte gefuehle und kommunikation - Kommunikation 2026</title>
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    <description>gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</description>
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    <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 10:59:59 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: alles über echte gefuehle und kommunikation - Kommunikation 2026 - gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</title>
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    <title>Das beste Kommunikationsseminar für dich finden </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/136-Das-beste-Kommunikationsseminar-fuer-dich-finden.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:109 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;761&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/nach_beiden_seiten_schauen.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/nach_beiden_seiten_schauen.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/nach_beiden_seiten_schauen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Schau nach  beiden Seiten - und wähle deinen Weg&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Das beste Kommunikationsseminar ist das, was am besten zu deinem Leben passt. Wenn du nur einmal in die menschliche Kommunikation hineinschnuppern willst, benötigst du hauptsächlich die Grundlagen. Das heißt, du besuchst am besten ein Basis-Seminar. Die meisten beruhen auf dem Sender-Empfänger-Modell von Claude E. Shannon, dem „Vater der Informationstheorie“. Dabei ist es gleichgültig, in welche Richtung spätere Forscher dieses Prinzip ausgebaut, verändert oder bezweifelt haben – niemand kam an den Theorien von &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/100-Von-der-Antike-bis-zum-Beginn-der-modernen-Kommunikationsforschung-der-Zeitreise-erster-Teil.html&quot;&gt;Shannon&lt;/a&gt; vorbei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.	 Klar, transparent und gut begründet – die Basis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus gutem Grund empfehle ich alle Seminare, die als Basis eine technisch nachvollziehbare, einfache Theorie vermitteln. Die meisten von ihnen arbeiten mit verständlichen, universell verwendbaren Modellen. Typisch für solche Seminare ist, dass sie sich gar nicht oder nur sehr begrenzt auf Philosophen, Psychologen oder Soziologen berufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.	Seminare, die sich auf Paul Watzlawick berufen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich ein Anbieter auf Paul Watzlawick beruft, dann meint er, dass die von ihm verwendet Verfahren auf die Gedankenwelt von Paul Watzlawick zurückgehen. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/105-Kommunikation-die-Theorie-von-Paul-Watzlawick-entschluesselt,-erklaert-und-vereinfacht.html&quot;&gt;Watzlawick &lt;/a&gt;hatte die Lehre von der menschlichen Kommunikation 1967 in die Psychologie eingeschlossen.  Dabei wurden sogenannte „Axiome“ verwendet, die insgesamt eine Art „Universaltheorie“ der menschlichen Kommunikation darstellen. Diese Theorie musste aber noch in eine Praxis umgewandelt werden, um für den Alltagsgebrauch tauglich zu sein. Das heißt: Alle, die sich auf Watzlawick berufen, haben eigene Methoden entwickeln müssen, um seine Lehre für die Praxis aufzubereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.	Schulz von Thun und das Vier-Ohren-Modell&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/116-Kommunikation-unter-vier-Ohren-oder-im-Kommunikationsquadrat.html&quot;&gt;Friedemann Schulz von Thun&lt;/a&gt; hat die Gedanken von Paul Watzlawick mit denen von Carl Rogers verbunden. Rogers Theorien ermöglichten den Kommunikationstrainern, eine neue, erfolgreiche Technik in das Kommunikationsschema einzubauen: das &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/111-Kommunikation-die-wundersame-Kraft-des-aktiven-Zuhoerens-und-die-Bedeutung-fuer-den-Gespraechsverlauf.html&quot;&gt;„aktive Zuhören“&lt;/a&gt;. Heute sind sowohl die Modelle wie auch die Aussagen von Thuns allgemein anerkannt und in den DACH-Ländern zu einer Art Standard geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4.	Seminare – angepasst auf die Bedürfnisse&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig unabhängig von den Theorien, Methoden und „Werkzeugkästen“ der Kommunikation müssen die Ziele der Seminare zu den Bedürfnissen der Teilnehmer passen. Unternehmen, die sich ausschließlich mit Schulungen beschäftigen, berücksichtigen dies und stellen „maßgeschneiderte“ Seminare zur Verfügung. Wenn wir unterstellen, dass alle „Profis“ sind, ist dies die beste Methode, um berufsbezogene Trainings durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;5.	Wenn der Name Programm ist &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sind Seminare zur Konfliktbewältigung sehr beliebt, wie sie beispielsweise unter dem Namen „GfK“ angeboten werden. Sie sind für Personen geeignet, die beruflich oder privat häufig in Konflikte eingebunden sind und diese gerne methodisch lösen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;6.	Vergangenheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrzehnte oder gar der Jahrhunderte verschwinden manche Methoden. Auch neue Wege, von denen sich die Autoren oder Trainer viel versprochen hatten, schafften nicht den Durchbruch. Solche Verfahren sind nicht etwa „ausgebleicht“, weil sie unsinnige waren, sondern weil die Zeit sie überholt hat. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die heutigen Anbieter sie noch im Programm haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;7.	Gegenwart&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute finden wir im Internet eine große Anzahl von Ankündigungen, dir eine verbesserte Kommunikation zu ermöglichen. Die Frage ist in jedem Fall: Was ist daran für DICH besser und decken diese Seminare deine persönlichen Bedürfnisse wirklich ab? Wenn du im Zweifel sein solltest: Versuch doch einfach, einen ähnlichen Kurs in der nächstgelegenen Volkshochschule zu belegen und schau dir einmal an, was du davon „mitnehmen“ kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;8.	Zukunft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft wird stark von „künstlicher“ Kommunikation geprägt sein, also von Programmen, die versuchen, in Diskussionen oder Dialoge einzugreifen, um sie zu beeinflussen. Dies muss nicht zwangsläufig „schlecht“ sein, jedoch verfügen solche Programme über unendlich viele Methoden, „echte“ Menschen so zu manipulieren, dass sie zu emotionalen Marionetten der Programme werden. In Zukunft wird es vor allem darum gehen, solche Manipulationen abzuwehren. Das „beste“ für dich kann also ein Lehrgang zur „Abwehr unerwünschter Kommunikation“ werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweise:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Erklärung:&lt;/strong&gt; Der Autor dieses Artikels, ob unter seinem Klarnamen oder unter dem Namen „sehpferd“ veröffentlicht, verfolgt mit diesem Artikel keinerlei wirtschaftlichen Interessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzinformationen zum &quot;hineinschnuppern&quot;: &lt;a href=&quot;https://www.uni-giessen.de/de/org/admin/dez/c/personalentwicklung/weitere-angebote/dat/dat_jg_bar/gz_bar&quot;&gt;Uni Gießen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angebote von verschiedenen Firmen und Organisationen: &lt;a href=&quot;https://www.semigator.de/seminare/kommunikation.html&quot;&gt;Semigaor&lt;/a&gt;. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 15:11:00 +0000</pubDate>
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    <title>Die ICH-Botschaften - ein Werkzeug der Kommunikation </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/135-Die-ICH-Botschaften-ein-Werkzeug-der-Kommunikation.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:108 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1442&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ich_du_wir_ordner.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/ich_du_wir_ordner.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ich_du_wir_ordner.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Geordnete Verhältnisse &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;h1&gt;Die ICH-Botschaften&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
Wenn Sozialpädagogen über Kommunikation reden, dann wird oft gefordert, dass wir ICH-Aussagen benutzen, um unsere Kommunikation zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Redewendungen wären „Ich fühle mich (unverstanden, abgewertet, behindert), wenn du (mich in diese Situation versetzt) und ich bitte dich…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie die Meinung über ICH-Aussagen in die Welt kam &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Begründer dieser Theorie gilt der amerikanische Psychologe Thomas Gordon (1). Wenig bekannt ist, dass er sich hauptsächlich mit dem Eltern-Kind-Verhältnis beschäftigte. Die Theorie selbst wird allerdings von zahllosen Kommunikationstrainern verwendet. Es lohnt sich also, einen Blick darauf zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;ICH-Aussagen kontra DU-Botschaften?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ICH-Aussagen werden oftmals den DU-Botschaften gegenübergestellt, wobei empfohlen wird, die ICH-Aussage zu bevorzugen. Befürchtet wird vor allem, dass DU-Aussagen von der anderen Person als Angriff gewertet werden könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eine Frage bliebt dabei offen: Geht es in der Kommunikation tatsächlich so oft um Konflikte, die wir zu vermeiden hoffen? Oder aus einer anderen Sichtweise: Sind die Selbstoffenbarungen wirklich ein so wichtiger Bestandteil der Kommunikation, dass wir sie dauernd unter Beobachtung halten müssen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir erscheint sinnvoll, Klarheit vor Befindlichkeit zu stellen. Um eine Ordnung zu erzeugen, lege ich im Kopf drei „Ordner“ an: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Mein Eigen. Inhalt: Was ich denke.&lt;br /&gt;
2.	Dein Eigen. Inhalt: Was du denkst, geordnet in „was ich vermute“ und was ich weiß.&lt;br /&gt;
3.	Unser Eigen. Inhalt: Was uns beide verbindet, soweit wir es feststellen konnten. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So eine Bestandsaufnahme (IST-Zustand) löst selbstverständlich keine Konflikte, macht aber sowohl Fortschritte wie auch Rückschritte sichtbar.  Selbstverständlich liegt darin auch ein Konfliktstoff, aber es ist unwahrscheinlich, dass Kommunikation immer zu Lösungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was bedeutet es wirklich, ICH-Aussagen zu verwenden? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand einen Satz mit „Ich“ beginnt, dann will er oder sie Aufmerksamkeit für sich selbst erzeugen. Das ist der Grund, aus dem jemand „per ICH spricht“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zitiere die Struktur einer machtvollen Rede, die der Evangelist Matthäus (NT,2) aufgeschrieben hat: &lt;em&gt;„Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist … ich aber sage euch.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ganz anderem Sinne behauptet „Humpty Dumpty“ gegenüber Alice (2):&lt;em&gt; „Wenn ich etwas sage, meine ich genau dies damit – nicht mehr und nicht weniger“.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das ICH spricht immer mit …&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise spricht aus uns immer das „Ich“ – was sonst könnte aus uns sprechen? Es geht zumeist um „meine Ziele, meine Sichtweisen, meine Gedanken, meine Gefühle“  in Kombination mit etwas anderem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn du altruistisch denkst, so weißt du doch, dass du eigene Ziele verfolgst, indem du anderen zum Glück verhilfst. Es ist also niemals falsch, dein Glück mit dem Glück anderer zu verbinden und zu sagen, was dein Anteil daran ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was kann also falsch sein, aus dem ICH heraus zu sprechen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das starke ICH, das Redeporzellan zerschlägt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlüssel liegt darin, wie viel Macht du ausüben willst, indem du dein ICH in den Vordergrund stellst. Wenn andere glauben, dass du durch deine mächtige Stimme andere Meinungen ersticken willst, dann werden sie dich hassen oder angreifen. Wenn sie aber deine Macht anerkennen, so sind sie möglicherweise sogar froh, dass endlich jemand „zur Sache“ kommt. Der Einsatz von „ICH“ ist also ein&lt;em&gt; Werkzeug&lt;/em&gt;, mit dem du erstaunlich gute Erfolge erzielen kannst, das aber auch das Gegenteil bewirken kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das ICH, das auf leisen Sohlen schleicht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein ICH auf leisen Sohlen kann die Machtkarte spielen. Dann die Tatsache, dass du gelernt hast, deinen Mitmenschen keine DU-Botschaften mehr zu senden bedeutet ja kein Ende des Konflikts. Er wird nur verschoben, indem du nunmehr mitteilst, du würdest unter dem Verhalten der anderen Person leiden und sie nun bitten, etwas zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit – ein starkes Werkzeug – aber kein Heiligtum&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dies alles gesagt ist, dürfte klar sein: „ICH-Aussagen“ sind keine Heiligtümer, sondern ein Gestaltungsmittel der Kommunikation. Wenn ihr es in dieser Weise klug nutzt, kann es euch im Alltag helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) &quot;Parent Effectiveness Training&quot;&lt;br /&gt;
(2) NT, Matthäus 5:44-45. &lt;br /&gt;
(3) Carroll: &quot;Alice hinter den Spiegeln&quot; verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dies ist eine kritische Betrachtung, die unabhängig von gängigen Lehren veröffentlicht wurde. Der Autor ist sich bewusst, dass er hier eine völlig andere Meinung vertritt als der &quot;gängige Mainstream&quot; der Branche.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Meinung in &lt;a href=&quot;https://www.impulse.de/personal/ich-botschaften/7311358.html&quot;&gt;Impulse&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 10:43:00 +0000</pubDate>
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    <category>ich-aussagen</category>
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<category>wrekzeuge</category>

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    <title>Was machen wir eigentlich genau, wenn wir „aktiv zuhören?“ </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/134-Was-machen-wir-eigentlich-genau,-wenn-wir-aktiv-zuhoeren.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:77 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;875&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das gewöhnliche Ohr an einem klugen Kopf reicht, um aktiv zuzuhören&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;h1&gt;Gehört werden - Verstanden werden&lt;/h1&gt;„Aktives Zuhören“ ist nicht abhängig von großen Ohren. Die Technik gibt deinem Partner (deiner Partnerin) das Gefühl, wirklich gehört zu werden. Wenn dieser Effekt erreicht ist, dann geht dein Gegenüber davon aus, verstanden zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau an dieser Stelle gabelt sich der Weg der Kommunikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	&lt;strong&gt;Bei einem Sachthema&lt;/strong&gt; ist unerlässlich, dass beide Partner mindestens eine ähnliche Vorstellung von der Sache haben, über die gesprochen wird. &lt;br /&gt;
2.	Handelt es sich hingegen um einen &lt;strong&gt;„emotionalen Zustand“&lt;/strong&gt; oder ein Gefühl, dann ist vorm allem wichtig, das Gespräch weiterzuentwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ber den ersten Fall wird genug gesprochen oder gelehrt. Im zweiten Fall jedoch geht es um das „Befinden“ der anderen Person. Sie spricht mit uns, weil sie volkstümlich gesprochen&lt;em&gt; „etwas auf dem Herzen“&lt;/em&gt; hat. Manche Menschen sagen dazu auch &lt;em&gt;„sie will sich etwas von der Seele reden“&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Ausdrücke haben eins gemeinsam: Die andere Person sucht einen Weg, ihre mehr oder weniger ungeordneten Befindlichkeiten in Worte zu verwandeln. Das ist die übliche Methode, um einer Lösung näher zu kommen. Ein guter Zuhörer ist dabei sehr wichtig, &lt;strong&gt;und jetzt kommst du ins Spiel.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der aufmerksame, aktive Zuhörer &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Zuhörer sollte immer offen, aufmerksam und konzentriert wirken. Wenn du auf diese Weise zuhörst, dann erkennst du auch die „Klippen“ im Redefluss der anderen Person. Sie deuten darauf hin, dass sie zu Problemen geführt haben. Achte auf Sätze oder Worte, die häufig vorkommen – das deutet darauf hin, dass sie besonders wichtig sind und geklärt werden sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du all dies tust, bist du schon ein sehr aufmerksamer Zuhörer. Wenn du glaubst, die „Klippe“ erkannt zu haben, dann spiegelst du das, was dein Gegenüber gerade gesagt hat, zurück. Man nennt das „paraphrasieren“. Liegst du richtig, dann hilfst du deinem Gegenüber damit, den Gedanken zu vertiefen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Im Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Ich fühle mich so unwohl, sobald mich jemand mag.“&lt;br /&gt;
„Du meinst also, dass dich Nähe unsicher macht?“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt; Eine intensivere Methode liegt darin, die andere Person zu bitten, etwas mehr über die „Klippe“ zu sagen. Dann fragst du sinngemäß: &lt;em&gt;Kannst du (dieses Gefühl) näher beschreiben)?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Im Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Immer, wenn ich kurz vor dem Ziel meiner Bemühungen stehe, bekomme ich Zweifel am Sinn meiner Aktivitäten.“ &lt;br /&gt;
„Du sagtest gerade, dass es dir umso schwerer fällt, dein Ziel zu verfolgen, je näher du ihm kommst – kannst du mir das genauer erläutern?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Hilfreich ist selbstverständlich auch, dein Gegenüber durch Nicken, Augenkontakt oder „kleine“ Zeichen der Aufmerksamkeit zu motivieren, dir mehr zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jetzt fragt sich eigentlich nur noch, was „das bringt“, nicht wahr?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz einfach. Wenn du der Zuhörer oder die Zuhörerin bist, bringt es dir den Vorteil, als „Geber“ aufgetreten zu sein. Denn du hast wirklich etwas gegeben, was der anderen Person nützt: das Gefühl, verstanden zu werden. Und mit diesem Gefühl hast du ihr auch geholfen, einen großen Teil ihrer Last „losgeworden“ zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wichtigste aber: Wer solche Gespräche führen kann, hilft der anderen Person tatsächlich, und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Am Anfang war eine gewisse Unordnung in den Gedanken, Gefühlen, Befindlichkeiten oder ähnlichen Regungen. Das liegt daran, dass diese Gedanken noch herumschweben, ohne dass sie in Worte gefasst werden konnten.&lt;br /&gt;
2.	Indem die andere Person mit dir geredet hat &lt;em&gt;(auch wenn du „nur“ aktiv zugehört hast)&lt;/em&gt;, gelang es ihr, einige dieser Gedanken in Worte zu fassen.&lt;br /&gt;
3.	Durch ein vorsichtiges „Nachhaken“ konnte die andere Person die Gedanken dazu erweitern, was sie möglicherweise zur Lösung geführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde, das ist wirklich lohnend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben. Der Autor ist der Meinung, dass er für Unterrichtszwecke geeignet ist. 
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    <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 10:21:00 +0000</pubDate>
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    <category>aktiv zuhören</category>
<category>einfache sprache</category>
<category>kommunikation</category>
<category>lösungen</category>
<category>probleme</category>
<category>zuhören</category>

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    <title>Gefühle im Dialog - Möglichkeiten, Nutzen und Gefahren</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/132-Gefuehle-im-Dialog-Moeglichkeiten,-Nutzen-und-Gefahren.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:107 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;538&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/jogliere_farbige_herzen.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/jogliere_farbige_herzen.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/jogliere_farbige_herzen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gefühle gibt es in allen Schattierungen &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wenn du &lt;em&gt;Dialoge führen willst&lt;/em&gt;, ist zuerst wichtig, dass der Partner versteht, „von was“ du eigentlich sprichst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das allgemeine Prinzip heißt: Beobachtung - Beschreibung – Auswirkung. Es wird bei sehpferds &quot;echte gefühle und Kommunikation&quot; &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erklaert.html&quot;&gt;ausführlich beschrieben.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Kernaussage beginnt nach diesem Verfahren damit, WAS du mitteilen willst, WIE du es siehst, und WELCHE Auswirkungen dies hat (oder haben könnte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Drei wichtige Tipps für die Kommunikation über Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn du ein eigenes Gefühl mitteilen willst …&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es sich um Dein Gefühl handelt, benennst du zuerst den Zustand, in dem du dich befindest. Dann schilderst du, wie es dir dabei geht, und endest damit, was du erwartest oder befürchtest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn du die Gefühle anderer ansprechen willst&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht es darum, die Gefühle einer anderen Person festzustellen, dann beginnst du mit einer persönlichen Beobachtung. Dann sagst du, wie du sie aus deiner empfindest, und ergänzt dann die Folge(n) die sich daraus ergeben (könnten). Diese Variante wird oft genutzt, um sich vorsichtig an eine Beziehung heranzutasten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn du glaubst, Konflikte klären zu müssen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konflikte entstehen, wenn dein Verhalten und das Verhalten einer anderen Person euer gegenseitiges Verhältnis belasten. Wenn du das gerne klären würdest, dann beginne mit der Beobachtung, die dich veranlasste, das Gespräch zu beginnen, um dann zu sagen, wie diese auf dich wirkt. Sprich dann vorsichtig darüber, welche Folgen der Konflikt für dich hat oder möglicherweise haben könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Andere auf ihre Gefühle ansprechen – ein Balanceakt mit Gefahren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus deiner Sicht eine „neutrale“ Beobachtung ist, kann aus der Sicht einer anderen Person bereits eine Bewertung ausdrücken und vielleicht sogar Empörung bewirken. In diesem Fall ist also große Vorsicht geboten. Viele Menschen verbitten sich solche „Übergriffe“ und „machen zu“, sobald sie sich angegriffen fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle sind nicht &quot;wahr&quot; oder &quot;unwahr&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Behauptung, die ich oft höre, ist „wahre Gefühle kommen aus dem Herzen“. Das ist erstens falsch, weil das Herz nicht Sitz der Gefühle ist. Zweitens ist es auch psychologisch unsinnig, weil die Emotionen, die wir zeigen, eine Folge von biochemischen, nonverbalen und verbalen Umsetzungsprozessen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich werden angeblich „wahre“ Gefühle auch mithilfe von Manipulation erzeugt. Manche Menschen beherrschen diese Kunst, und mehr und mehr wird sie eingesetzt, um die Gefühle anderer durch Computer-Programme (KI) zu manipulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; Wenn du einfache Methoden suchst, deine Kommunikation in jede beliebige Richtung zu erweitern, dann versuche es mal mit der Minimax-Methode (2023 in 19. Auflage erschienen). Sie wird im gleichnamigen Buch des Psychotherapeuten Manfred Prior beschrieben und ist sehr leicht zu verstehen und anzuwenden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieser Text wurde am 7.4.2026 verändert. Ein Satz wurde entfernt, zwei Absätze wurden hinzugefügt.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>darstellen</category>
<category>eigene</category>
<category>fremde</category>
<category>gefühle</category>
<category>kontroverse</category>
<category>kritische</category>

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    <title>Sich selbst offenbaren – Sinn und Gefahr</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/133-Sich-selbst-offenbaren-Sinn-und-Gefahr.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:106 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;765&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/geheimnisse_enthuellen.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/geheimnisse_enthuellen.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/geheimnisse_enthuellen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sich offenbaren - Geheimnisse enthüllen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Sich selbst zu „offenbaren“ oder „etwas von sich kundzugeben“ ist eine der vier Rahmenbestandteile, die im „Kommunikationsquadrat“ von Friedemann Schulz von Thun enthalten ist. Dabei geht es nicht ausschließlich um Gefühle, sondern jede zufällige oder gewollte Nachricht über das „Höchstpersönliche“. Im weiteren Sinne können damit alle Informationen gemeint sein, die sich draus ergeben, dass wir irgendwo auftauchen und wahrgenommen werden. Da stört kaum jemanden - wer aber seine intimen Gefühle, verborgenen Ausrichtungen oder ungewöhnliche Neigungen „freilegt“, muss damit rechnen, danach beurteilt zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle offenbaren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vielem Gründe, sich anderen „zu offenbaren“. Im Alltag ist der Hauptgrund, eine gewisse „Intimität“ (Freundschaft, Beziehung) herzustellen. Dabei hat sich bewährt, die Beziehung nach und nach auszubauen, also nicht „mit der Tür ins Haus“ zu fallen. Das gilt nicht ausschließlich für körperliche Intimitäten, sondern auch für deine Gedanken und Gefühle. Immerhin könnten sie von anderen missbilligt werden. Manchmal werten dich Menschen leider auch ab, wenn du ihnen etwas offenbarst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits könntest du Trost suchen, um einen Rat bitten, oder einfach jemanden zu finden, der dir zuhört. Meistens ist es günstiger, die intimsten Gedanken nur mit absolut vertrauensvollen Personen zu teilen, mit denen du in keiner persönlichen Beziehung stehst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Andere auf ihre Gefühle ansprechen – ein Balanceakt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus deiner Sicht eine „neutrale“ Beobachtung ist, kann aus der Sicht einer anderen Person bereits eine Bewertung ausdrücken und vielleicht sogar Empörung bewirken. In diesem Fall ist also große Vorsicht geboten. Viele Menschen verbitten sich solche „Übergriffe“ und „machen zu“, sobald sie sich angegriffen fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schluss dieser kurzen Betrachtung über Gefühle, die du anderen offenbarst, noch ein Hinweis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wer Gefühle zur Sprache bringt, will damit etwas erreichen, im Guten wie im Bösen. Dieser Wille kann mit der Macht gepaart werden, sie mit Nachdruck oder durch Manipulationen aller Art durchzusetzen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz: Gefühle zu äußern führt nicht zu einer „besseren“ Kommunikation. Es kommt immer darauf an, wer sie einsetzt, wie sie eingesetzt werden und welcher Zweck damit verfolgt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 10:39:00 +0000</pubDate>
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    <category>methoden</category>
<category>offenbaren</category>
<category>offenbarung</category>
<category>schulz von thun</category>
<category>vorlegen</category>
<category>zeigen</category>

</item>
<item>
    <title>Perspektiven der Kommunikation - erkennen, zusammenfügen und ändern </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/130-Perspektiven-der-Kommunikation-erkennen,-zusammenfuegen-und-aendern.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:104 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;828&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/vogelperspektive.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/vogelperspektive.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/vogelperspektive.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Vogelperspektive - nicht der einzige Weg, ein Gespräch zu beobachten &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Zuerst: Was ist eine Perspektive?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &lt;a href=&quot;https://diskursmonitor.de/glossar/perspektive/&quot;&gt;Perspektive&lt;/a&gt; ist eine Sichtweise. Du hast deine eigene Sichtweise – so wie jeder andere Mensch auch. Wenn zwei Menschen zusammenkommen, überprüfen sie oft, ob sie die gleiche Sichtweise haben. Meistens reicht es auch, eine „ähnliche“ Sichtweise zu entdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sichtweisen sind durchschaubar, logisch und nachvollziehbar. Andere hängen von der „Tiefe“ ab, mit der jemand innerhalb eines Themas argumentiert. Einige Sichtweisen sind davon abhängig, ob jemand selbst vom Thema betroffen ist oder nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sichtweisen enthalten oft Bewertungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Perspektiven achten Menschen immer dann, wenn es um den Wert geht, den man einer Sache oder sogar einer Person beimisst. Bewertungen führen oft zur Abwertung, was wieder bedeutet, dass sich die bewertenden Dinge (Menschen, Umstände) entwertet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Entwertungen erzeugen Konflikte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht die Gefahr, dass jemand oder etwas entwertet wird, dann sind Konflikte nicht weit. Denn das Heiligtum eines Menschen mag für einen anderen Menschen nicht mehr Wert haben als eine Milchkanne. In meiner eigentlichen Heimat sagt man „Des Einen Eule ist des anderen Nachtigall“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Tierische&quot; Perspektiven &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir gerade bei Vögeln sind: Die „Vogelperspektive“ sorgt für Überblick, aber auch für wenig Anteilnahme. Die „Froschperspektive“ hingegen zeigt nur einen kleinen Ausschnitt, bei der die Person ständig aufmerksam „nach oben schauen“ muss. Dazwischen liegt die begehrte „Augenhöhe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem besonderen Bereich der Kommunikation werden weitere tierische Perspektiven genannt: beispielsweise die der &lt;a href=&quot;https://www.naturalchild.org/articles/marshall_rosenberg/compassionate_communication.html#:~:text=Jackal%20and%20Giraffe%20are%20two%20languages%20that,into%20action%20by%20blame,%20guilt,%20or%20punishment&quot;&gt;Giraffen&lt;/a&gt; oder die der Schakale in der konfliktarmen Kommunikation. (GfK). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum Elefanten ständig stören&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nun schon von vielen Tieren die Rede war, will ich noch eines einbringen, das ständig „anwesend“ ist, von dem aber beide Partner sagen, dass es „auf keinen Fall existiert“. Es ist der &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/129-Kommunikation-ueber-Gefuehle-Ich,-Du-und-der-Elefant.html&quot;&gt;Elefant&lt;/a&gt;, der den Gesprächsfluss blockiert, weil ständig „um ihn herum“ geredet wird. Mehr dazu habe ich bereits veröffentlicht. Auch bei der „Elefantenfrage“ gilt, was ich über&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html&quot;&gt; Metakommunikation&lt;/a&gt; sage: „Wer ihn benennt, muss sehr gute Kenntnisse in Kommunikation haben und mit Konflikten umgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kann man die Perspektive wechseln?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage lässt sich einfach beantworten: Der Wechsel der Perspektive ist völlig normal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die etwas kompliziertere Antwort wäre etwas so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn du die Sichtweise auf eine Person wechselst, ändert sich eure Beziehung zueinander. Das ist beispielsweise der Fall, wenn du heute Mitarbeiter bist und morgen zum Abteilungsleiter aufsteigst. Sie ändert sich auch, wenn du eine Kollegin zu einem Abendessen einlädst, um etwas „Privates“ zu besprechen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie du die Perspektive wechselst&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt grundsätzlich mindestens drei Perspektiven in der Kommunikation, egal, welcher Lehre jemand anhängt:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
-	Meine Perspektive.&lt;br /&gt;
-	Deine Perspektive.&lt;br /&gt;
-	Unsere Perspektive.&lt;br /&gt;
-	Die Perspektive eines Beobachters. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist „unsere Perspektive“ meist das Ziel, wenn man gerne etwas beschließen würde und diesem Ziel im Gespräch näherkommen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Perspektiven angleichen - eine sinnvolle Methode &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses „Näherkommen“ ist eine Art „Aufeinanderzugehen“. Das heißt: Die maximalen Anforderungen beider Partner werden einander „angeglichen“. Dieses „Angleichen“ beschränkt sich nicht auf Sachfragen – es kann auch in Beziehungswünschen oder dem Austausch sinnlicher Empfindungen bestehen. Dabei können beide Teilnehmer ihre Perspektiven durchaus „ausrollen“ und „nebeneinander ausbreiten“. Passiert das, so sieht man deutlicher, worin sich die Perspektiven ähneln oder auch unterscheiden. &lt;br /&gt;
Aus meiner Sicht ist dies die beste Methode, um „zueinanderzufinden“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die dritte Perspektive, wenn der &quot;Dritte&quot; fehlt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive eines Dritten wird allgemein benötigt, wenn das Gespräch „aus den Fugen gerät“. Nur – der „Dritte“ (der Beobachter) sitzt nicht mit am Tisch. Das bedeutet nun aber, dass eine Person die „Sicht des Dritten“ übernehmen muss, kann, soll oder wird. Diejenige Person, &lt;em&gt;die es wagt&lt;/em&gt;, verfügt normalerweise über die besseren Kommunikationsqualitäten. Es kann aber auch sein, dass sie solange zögert, bis „ihr der Krage platzt“. Das kommt ebenfalls vor – und weil der „Stunk“ dann recht heftig werden kann, hat diese Situation die Tendenz, schlecht auszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im besten Fall wird eine „Metakommunikation“ daraus werden, im schlechtesten Fall ein Eklat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was nehmen wir jetzt davon mit?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem solltest du wissen, dass es in jeder Kommunikation mehrere Perspektiven gibt. Das&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/118-Kommunikation-Ziele-anders-setzen-und-damit-Erfolg-haben.html&quot;&gt; Ziel&lt;/a&gt; ist fast immer, beide in eine weitgehende Deckung zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder der Teilnehmer ist selbstverständlich berechtigt, die (noch) vorhandenen Abweichungen zu besprechen und neue Vorschläge einzubringen. Am „Ende des Tages“, also zum Abschluss des Dialogs, sollte jedoch ein Beschluss gefasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: &lt;em&gt;Dieser Artikel enthält Fremdlinks. Sie geben die Meinung der jeweiligen Autoren wieder und müssen nicht mit der Meinung des Sehpferd-Teams übereinstimmen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 15:09:00 +0000</pubDate>
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    <category>augenhöhe</category>
<category>elefant</category>
<category>frosch</category>
<category>griraffe</category>
<category>kommunikation</category>
<category>metakommunikation</category>
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<category>vogel</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation über Gefühle – Ich, Du und der Elefant </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/129-Kommunikation-ueber-Gefuehle-Ich,-Du-und-der-Elefant.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:102 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;617&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ich, Du, Wir und der Elefant &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Obwohl die Gefühlswelt in nahezu jede Kommunikation hineinreicht, ist es dennoch schwer, über Gefühle zu sprechen. Das gilt besonders dann, wenn ethische, religiöse oder sonstige kulturelle Gründe normalerweise keine „offenen“ Dialoge über Gefühl zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Alles eine Frage der Beziehung ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tatsache muss nicht zwangsläufig zum Problem werden. Wenn du dich beispielsweise in &lt;em&gt;keiner aktuellen Beziehung &lt;/em&gt;zu der Person befindest, die mit dir über Gefühle sprechen will, fällt es dir normalerweise leichter, als wenn du in irgendeiner Beziehung zu ihnen stehst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch&lt;em&gt; in einer Beziehung&lt;/em&gt; zu einem sehr guten Freund oder einer sehr guten Freundin sind wenig Probleme bei Gesprächen über Gefühle zu erwarten. Das gilt jedenfalls dann, wenn du mit dieser Person bereits eine gewisse Routine entwickelt hast und weißt, dass du ihr vertrauen kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich schwieriger wird die Lage, wenn du dich in irgendeiner Beziehung (Arbeit, Verein, Verwandtschaft, Freundeskreis) zu einer Person befindet, weil du etwas „offenbarst“, was dort möglicherweise verbreitet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziemlich „brenzlig“ kann es werden, wenn du bereits eine intensive oder gar intime Beziehung mit der Person hast und du ein „etwas befremdliches“ Gefühl mit ihr teilen willst. In diesem Fall kann eure Beziehung gefestigt oder aber auch gestört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Situation ist der „Sprung über die Hürde“ unerlässlich, aber dennoch nicht einfach. Das gilt immer dann, wenn du mit der Person noch keine Freundschaft oder Liebesbeziehung hast, aber gerne eine hättest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über die Hürden springen - der Weg zum Erfolg bei Gesprächen über das Fühlen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du das Bedürfnis hast, über ein Gefühl zu sprechen, dann ist zunächst nötig, die Bereitschaft des anderen zu überprüfen. Manche Menschen reagieren befremdet, und wenn es so ist, hat es wenig Sinn, mit ihnen über Gefühle zu sprechen. Andere sind der Meinung, dass es nicht angebracht ist, über Gefühle zu sprechen. („Darüber spricht man doch nicht“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche „mit Ankündigung“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du selber einen Grund oder Anlass hast, über Gefühle zu sprechen, dann sag es möglichst undramatisch. Es kann sich um ein eigenes Gefühl handeln, um das Gefühl einer anderen Person oder um „einen Elefanten“ der bisher im Raum stand und endlich „befreit“ werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Mein Gefühl: „Ich habe häufig den Eindruck, dass ich … “  &lt;br /&gt;
2. Dein Gefühl: „Du wirkst auf mich, als wärest du enttäuscht. Was ist passiert?“&lt;br /&gt;
3. Unklares Gefühl (Elefant im Raum): „Wir schleichen im Büro umeinander herum wie zwei Katzen. Hast du Lust, mal über die Gefühle zu sprechen, die wir dabei empfinden?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Befürchtungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespräche über „den „Elefanten im Raum“ sind immer heikel, weil damit ein Thema auf den Tisch kommt, das vorher vermeiden wurde. Wird ein klärendes Gespräch (nicht nur im Beispiel) für eine tiefere Bindung sorgen? Wird es die Zusammenarbeit behindern, wenn es &quot;schief geht“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die beiden anderen Situationen sind nicht problemlos. Wenn ich sage: Ich habe den Eindruck“, dann kann dies wie ein Übergriff wirken. Sage ich „du wirkst auf mich“, dann kann die andere Person diese Beobachtung ablehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders kritisch ist der „Elefant“. Wer ihn sichtbar macht, riskiert, dass die andere Person behauptet, da wäre gar kein Elefant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Der Ausdruck „da steht ein Elefant im Raum“ steht für ein bekanntes, heikles Thema, das aus Angst vor Konflikten, Scham oder Höflichkeit nicht behandelt wird. &lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche mit sanften „Vorgaben“ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zu einem Gespräch über Gefühle ohne „Ankündigungen“ ist ebenfalls möglich. Es ist oftmals der bessere Weg, da Ankündigungen oder Appelle (Aufrufe) oftmals zur Verwirrung oder Ablehnung führen. Eine sanfte Vorgabe besteht darin, der anderen Person kleine Schwächen zu offenbaren. Das führt in gewöhnlichen, nicht belasteten Gesprächssituationen dazu, dass auch der Partner darauf eingeht. Manchmal warten Gesprächspartner darauf, dass die Themen deutlich intimer werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dein Gegenüber absolut nicht darüber sprechen will, wird er den „unterschwelligen“ Vorschlag ignorieren. Greift er oder sie dich an, weil du deine Schwächen zeigst, dann versuche, dem Gespräch eine andere Wendung zu geben (z. B. durch &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html&quot;&gt;Metakommunikation&lt;/a&gt;) oder es irgendwie zu beenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt: Meist funktioniert diese einfache Methode, wenn du mit einem selbstbewussten Menschen sprichst, der sich seinerseits nicht scheut, über Gefühle zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn es um Intimitäten geht&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderer Fall sind Gespräche bei sogenannten „ersten Dates“, bei denen oft sehr viel über „Gemeinsamkeiten“ gesprochen wird, die bei näherem Hinsehen belanglos sind. Gelingt es dabei nicht, Gefühle in das erste Gespräch einzubringen, so ist es so gut wie aussichtslos, dass sich „mehr“ entwickelt. Selbstverständlich gilt auch dabei, dass du nicht „mit der Tür ins Haus fallen solltest“, aber es lohnt sich, gemeinsam durch eine „offen gehaltene Tür“ zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei „ersten Begegnungen“ gibt es oft große Hürden, die „Beobachtungen“, die sich dort ansammeln, in „Gefühle“ umzumünzen und dabei die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Das allein reicht aber auch noch nicht: Bedürfnisse in Worte zu wandeln, ist ein Versuch mit ungewissem Ausgang. Am Ende einer ersten Begegnung kommt es nahezu ausschließlich darauf an, wie viel Intimität du (und der/die jeweils andere) zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Technik suchst, mit der du deine &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erklaert.html&quot;&gt;Kommunikation strukturieren&lt;/a&gt; kannst, dann lies her nach. Spezielle Hinweise zu drei häufigen &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/132-Gefuehle-im-Dialog-Moeglichkeiten,-Nutzen-und-Gefahren.html&quot;&gt;Gesprächen über Gefühle&lt;/a&gt; findest du hier.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Die Beispiele zu diesem Thema nehmen sehr viel Raum ein. Wir versuchen, bis Ende April einige Dialoge zu veröffentlichen. &lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2026 bei sehpferd.de&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 10:20:00 +0000</pubDate>
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    <category>erfahrungen</category>
<category>gefühle</category>
<category>grenzen</category>
<category>kommunikation</category>
<category>möglichkeiten</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation: Psychologen, Pädagogen und Veranstalter</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/124-Kommunikation-Psychologen,-Paedagogen-und-Veranstalter.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Im Umgang mit Menschen muss man sich darüber im Klaren sein, dass es in der Kommunikation immer Vorbehalte gibt&lt;/blockquote&gt;&lt;em&gt;Harry S. Sullivan, Psychiater, Psychotherapeut &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation wird von Pädagogen, Psychologen und Praktikern unterrichtet. Grundsätzlich ist dabei sinnvoll, Grundlagen der Dialektik, der Rhetorik, der Kybernetik und der Gesprächspsychotherapie zu kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was die Psychologie in die Kommunikationslehre einbringt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Schrift zum Psychologiestudium heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Das kritische Denken (ist) eine wertvolle Fähigkeit in jedem Beruf, der die Bewertung von Informationen erfordert.“&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;Die Psychologie kann uns beispielsweise dabei helfen, Fragen, Antworten und andere Gesprächsroutinen zu verstehen, einzuordnen und zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar nicht die gesamte Psychologie, die Kommunikationstrainer in Seminaren verwenden, aber es sind die ersten drei Bausteine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Muss der „Trainer“ zwangsläufig Psychologe sein?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage wird oft gestellt, aber sie lässt sich einfach an einem Beispiel beantworten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;  src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;Ein Deutschlehrer muss kein Schriftsteller sein. Dennoch lehrt er, Schriftstücke zu erstellen. Das heißt, dass er mit der Sprache umgehen kann und gewisse Regeln kennt, nach denen Schrifttum (Aufsätze, Reportagen, Erfahrungsberichte, Bildbeschreibungen) erstellt wird. Er sollte beispielsweise seinen Schülern und Schülerinnen erklären können, wie Dialoge in Romanen verwendet werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;  src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Eine Person, die Kommunikation lehrt, sollte die Gesetze, Möglichkeiten und Risiken der Kommunikation kennen. Je nachdem, wo sie lehrt und wen sie schult, können die Seminare sehr unterschiedlich ausfallen. Dabei hilft ungemein, möglichst viele Grundlagen, also Theorien, Methoden und Werkzeuge zu kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, auf unterschiedliche Anforderungen der Kunden (Klienten) eingehen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in allen Bereichen des menschlichen Verhaltens spielt der „Zeitgeist“ in jede Wissenschaft hinein - auch in Kommunikationstrainings. Dabei wachsen die Ansprüche und die Erwartungen der Lernenden. Die Lehrenden allerdings haben heute kaum mehr Möglichkeiten als vor vielen Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;214&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_lernen_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Zwischen Lehrenden und Lernenden stehen heute die &lt;em&gt;wortgewaltigen Versprechungen&lt;/em&gt;, mit denen manche Veranstalter werben. Doch alle Versprechungen treffen schon bald auf die erste Hürde: &lt;em&gt;Umsetzen können sie nur die Lernenden.&lt;/em&gt; Sie benötigen dazu den Mut und die Geduld, das Verstandene in die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/120-Kommunikation-von-der-Theorie-zur-Praxis.html&quot;&gt;Praxis &lt;/a&gt;umzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann dir nur wünschen, dass es dir gelingen möge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat (oben) aus: &quot;Das Psychotherapeutische Gespräch&quot;, Frankfurt 1976.&lt;br /&gt;
Zitat Mitte: Kurzfassung einer Abhandlung zum Psychologiestudium. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 15:09:00 +0000</pubDate>
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    <category>lehrende</category>
<category>lernende</category>
<category>praktiker</category>
<category>psychologen</category>
<category>veranstalter</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation - von der Theorie zur Praxis</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/120-Kommunikation-von-der-Theorie-zur-Praxis.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Gedacht ist nicht gesagt,&lt;br /&gt;
gesagt ist nicht gehört,&lt;br /&gt;
gehört ist nicht verstanden, &lt;br /&gt;
verstanden ist nicht einverstanden, &lt;br /&gt;
einverstanden ist nicht angewendet, &lt;br /&gt;
angewendet ist noch lange nicht beibehalten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;em&gt;(Konrad Lorenz, Verhaltensforscher)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Theorie zu Praxis wandeln&lt;/h1&gt;&lt;strong&gt;Kommunikation aus der Theorie herausholen - und rein in die Praxis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikationsseminare werden angeboten, damit du in deinen Dialogen etwas erkennen kannst, was dir bisher nicht aufgefallen ist. Du hast die Freiheit, anschließend so weiterzumachen wie bisher, kleine Korrekturen vorzunehmen oder deine Kommunikation völlig zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du deine Kommunikation völlig verändern willst, kannst du das kaum tun, ohne dein Verhalten zu ändern. Das bedeutet meist einen tiefen Einschnitt in dein Verhalten – und es kann sehr lange dauern, bis du es „verinnerlicht“ hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfacher ist es, sein Verhalten in bestimmten „Rollen“ zu verändern, also beispielsweise als Personalchef(in), Berater(in), Verkäufer(in) oder Sozialarbeiter(in). Das liegt daran, dass sich in diesen Rollen immer nur ein Teil der Persönlichkeit widerspiegelt, während die Gesamtpersönlichkeit dadurch nur wenig verändert wird. Allerdings erfordert auch dieses neue „Rollenverhalten“ eine gewisse Übung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du das neue Verhalten nur „anlegst“ wie ein schlechter Schauspieler, wirst du unglaubwürdig – aber je glaubhafter du deine Rolle spielst, umso „authentischer“ wirkst du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir bleibt also kaum etwas anderes übrig, als dein neues Verhalten „im richtigen Leben“ zu erproben. Versuche es zuerst in relativ „geschützten“ Situationen und wende es nach und nach bei wichtigeren Gesprächen an. Das ist die Methode, die sich am besten bewährt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie bringe ich die erlernten Theorien in die Praxis ein?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Tipps, um bewusster zu kommunizieren oder dich vor Manipulation zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.	Wende das Erlernte schrittweise an und überprüfe dabei, wie es wirkt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zitat, das ich vorangestellt habe sagt sinngemäß aus, dass du einige Zeit benötigst, um eine Technik oder Methode in der realen Welt anzuwenden. Ich nehme an, du hast die Inhalte des Seminars verstanden, aber du bist noch nicht einverstanden. Dann hilft dir „Versuch und Irrtum“, um zu erproben, wie du die Inhalte so anwenden kannst, dass sie dir nützen. Falls dies der Fall ist, wirst du sie voraussichtlich beinhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.	Wo willst du das Erlernte hauptsächlich einsetzen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Seminare haben einen allgemeinen Teil, der für alle Kommunikationsformen gilt. Ein anderer Teil ist auf bestimmte Berufe oder Gesprächssituationen zugeschnitten. Es ist wesentlich einfacher, das Erlernte in einer festgelegten Rolle anzuwenden, als dein Verhalten im Alltag „völlig umzukrempeln“. Wenn du mit deinem Verhalten in einer bestimmten Rolle (Verkäufer, Berater, Partnersuchender) veränderst, kannst du relativ schnell zu Resultaten kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.	Sei der Gesprächsführer (der Verantwortliche).&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesprächsführer zu sein heißt nicht mehr und nicht weniger, als dich &lt;em&gt;verantwortlich&lt;/em&gt; für den Verlauf des gesamten Gespräches zu sehen. Du kannst die Gesprächsführung jederzeit an die andere Person abgeben, wenn es dir sinnvoll erscheint. Achte aber darauf, dass du deine Absichten und Ziele weiterhin einbringen kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt vor, dass eine andere Person als Gesprächsführer auftritt. Wenn du beispielsweise ein Bewerber oder eine Bewerberin bist, ist dies ganz normal. Aber auch dann kannst du das Gespräch durch „aktives Zuhören“ oder „kreative Antworten“ beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4.	Beobachte und verändere.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gutes Motto ist stets, dir zu sagen: „Ich beobachte mich, um mich zu verändern, und indem ich mich beobachte, verändere ich meine Handlungen.“ Das heißt nicht, „alles unter Kontrolle zu haben“, sondern zu erfahren, was gerade im Gespräch mit mir geschieht. Der Satz „ich beobachte mich, also verändere ich mich“, ist ein Merksatz aus Seminaren zur Verhaltensänderung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang kann es auch lohnend sein, andere bei der Kommunikation zu beobachten. Du kannst auch daran lernen – aber bitte versuche sie nicht auf ihre Art der Kommunikation anzusprechen. Jetzt willst DU lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;5.	Benutze Werkzeuge, um schneller Erfolg zu haben.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du ein Verhalten (deine Kommunikation) gründlich verändern willst, brauchst du möglicherweise ein paar Monate. Die Werkzeuge oder Techniken, die dir im Training zur Verfügung gestellt werden, wirken wesentlich schneller und effektiver. Nach und nach kannst du sie so in deine Kommunikation einbauen, dass alles „authentisch“ klingt, also so, als hättest du es erfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;6.	Plane gewünschte und gefürchtete Gespräche.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst deine Kommunikation verbessern, indem du mögliche reale Gespräche planst und versuchst, das Erlernte „im stillen Kämmerlein“ oder vor dem Spiegel anzuwenden. Selbstgespräche sind dazu sehr hilfreich durch das ständige Einüben von „Standard-Situationen“. Durch den ständigen Gebrauch lernst du, dich auch unangenehmen Gesprächspartner zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;7.	Nimm andere als eigenständige Wesen wahr.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Menschen sind eigenständige Wesen, die selbst denken können und eigene Gefühle haben. &lt;em&gt;Sie sind nicht wie du&lt;/em&gt; und sie werden auch nie wie du sein. Jemanden zu verstehen, heißt also, ihn in seinem „Anderssein“ zu verstehen. &lt;br /&gt;
Indem du das anerkennst, wirst du andere verstehen, unabhängig davon, ob du sie magst oder nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;8.	Integriere in deine Person, was sich bewährt hat.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was du erlernt und erprobt hast, kannst du in dein Leben, deine Persönlichkeit oder deine Rolle (Funktion) integrieren. Wenn niemand mehr merkt, dass du „vor Kurzem wohl eine Schulung“ bekommen hast, ist dein Ziel erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;9.	Schütze dich vor lästiger Manipulation durch Menschen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinn von Kommunikationsseminaren liegt nicht ausschließlich darin, zu verstehen, verstanden zu werden oder den persönlichen Erfolg zu suchen. Viel wichtiger ist oft, dich mit den Kenntnissen vor lästigen Manipulationen zu schützen. Für viele Teilnehmer ist dies ein Gewinn, den sie sofort einstreichen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;10.	Dein „Freund“ könnte ein Roboter sein.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstliche Kommunikationspartner (Chatbots) können dir vorgaukeln, mit dir zu fühlen, auf deiner Seite zu stehen oder dich „gut zu beraten“. Es ist schwer, sie zu erkennen. Sei dir bewusst, dass sie Daten und konkrete Verhaltensmuster von dir ausspionieren  und diese Informationen an andere verkaufen können, um dich besser zu manipulieren. In manchen Seminaren lernst du, wie du dich davor schützen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 15:44:00 +0000</pubDate>
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    <category>alltag</category>
<category>ändern</category>
<category>anwendungen</category>
<category>dasein</category>
<category>praxis</category>
<category>wandel</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation – Ziele anders setzen und damit Erfolg haben </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/118-Kommunikation-Ziele-anders-setzen-und-damit-Erfolg-haben.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:94 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;535&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ziele_fest.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/ziele_fest.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ziele_fest.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Feste Ziel - sicherer Erfolg oder wahrscheinlicher Misserfolg?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;h1&gt;Ziele festlegen und ändern&lt;/h1&gt;Wenn du dir vor dem Gespräch mit einem anderen Menschen feste Ziele setzt, gibt es nur zwei Möglichkeiten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Du hast Erfolg – dann beglückwünsche ich dich – und du bist voraussichtlich zufrieden. &lt;br /&gt;
2.	Das Gespräch endet mit einem Misserfolg. Das klingt nicht gut, und du bist vielleicht sauer darüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt allerdings einen anderen Weg, der dir etwas mehr Kompromisse abverlangt. Doch er kann dir wesentlich mehr Erfolge schenken als das „Entweder-oder“ eines festen Ziels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Minimal - Maximal: Ziele auf Skalen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst legst du fest, was du unbedingt erreichen willst. Das kann ein Teilziel sein, mit dem du „zunächst“ zufrieden bist (ein Meilenstein). Hier nennen wir es ein „Minimumziel“. Dann legst du ein Maximalziel fest, also das, was du im günstigsten Fall erreichen könntest. Die Differenz zwischen beiden ist dein Verhandlungsspielraum. Nur du kannst entscheiden, wann du zufrieden mit dem Ergebnis bist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:95 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;535&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ziele_var_kompromiss.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/ziele_var_kompromiss.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ziele_var_kompromiss.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Kompromiss kann ein ausgezeichnetes Ergebnis sein &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
In der Praxis bewährt sich diese Methode wesentlich besser als das Entweder-oder-Prinzip fester Ziele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:96 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;535&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ziele_var_erfolg.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/ziele_var_erfolg.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ziele_var_erfolg.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die weitaus besten Ergebnisse entstehen durch &quot;skalieren&quot; der Ziele&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Mir als Autor ist bewusst, dass in manchen Erfolgsseminaren behauptet wird, „man“ solle das eigene Ziel niemals aufgeben. Doch hier rede ich von der Kommunikation im Alltag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Beispiel für variable Ziele &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Archiv habe ich eine Anleitung gefunden, wie sich Ziele skalieren und korrigieren lassen, indem man eigene Erfahrungen dazu verwendet, Das Beispiel wurde für Personen geschrieben, die den &quot;Partnermarkt&quot; betreten wollen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
1.	Setze deine Ziele bei der Partnersuche nicht zu hoch an. Nach Schätzung von Experten scheitern fast zwei Drittel der Suchenden vor allem an zu hoch angesetzten Zielen. Die meisten dieser Personen reduzieren ihre Ziele jedoch, nachdem sie den Partnermarkt kennengelernt haben.&lt;br /&gt;
2.	Wer sich ein hohes Ziel, setzt, der sollte in jedem Fall auch ein niedrigeres Ziel ins Auge fassen. Was unter dem niedrigen Ziel liegt, entspricht etwa der Aussage: „Geht gar nicht für mich“. &lt;br /&gt;
3.	Zwischen dem hohen Ziel und dem niedrigen Ziel liegt meistens eine Skala. Das heißt, wir fragen uns nicht mehr: „Passt alles?“, sondern „wie viel davon hat die Person, die ich kennenlerne?“&lt;br /&gt;
4.	Auch kleine Erfolge nützen dir. Du kannst zum Beispiel eine Verabredung treffen, ohne sofort zu überlegen, ob die Person in dein „Beuteschema“ passt. Das wäre ein „erster Meilenstein“.  &lt;br /&gt;
5.	Lernen anhand der Möglichkeiten, die du hast. Die Gegenwart ist dabei dein Spielfeld für die Zukunft. Dabei kannst du entscheiden, ob du deine Zukunftsziele anpassen solltest. &lt;br /&gt;
6.	Versuche stets, offen, liebevoll und fröhlich und dennoch selbstbewusst an Begegnungen heranzugehen. Erwarte wenig von einer Begegnung und „nimm ruhig etwas mit“ von dem, was dir geboten wird. &lt;br /&gt;
7.	 Das Kennenlernen bedeutet vor allem, möglichst interessante Menschen zu treffen. Versuche, bei jedem Treffen herauszufinden, welche deiner ursprünglichen Ziele du mit deinem Gegenüber erreichen möchtest. Mit der Zeit bekommst du ein realistisches Bild davon, was dir möglich ist und was nicht.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Text stammt im Original von 2010 und wurde 2025 an die heutigen Sichtweise abgepasst. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 16:09:00 +0000</pubDate>
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    <category>anpassen</category>
<category>maximum</category>
<category>minimum</category>
<category>skalieren</category>
<category>ziele</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation - die Aufteilung der Argumente - in einfachen Worten erklärt</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erklaert.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Dieser Abschnitt kann für dich wichtig sein, wenn du häufig mit Argumenten arbeiten musst, sollst oder willst. Er dient dazu, Argumente sorgfältig aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Argumente aufbauen&lt;/h1&gt; Das System dazu ist in der hier beschriebenen Version dreiteilig. Unsere Beispiele hier sind extrem kurz – in der Praxis ist es oft nötig, vor allem den zweiten Teil genauer zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erster Teil: Was ist es?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist vor allem, dass jeder weiß, wovon du redest. Wir nennen es ein „Merkmal“. Man sagt dazu auch, dem Argument einen einprägsamen „Titel“ zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Beispiel: Dies ist ein Kommunikationsseminar für den Alltag.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zweiter Teil: Wie ist es? (Wie wirkte es, wie funktioniert dies… ). &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Dialogpartner wollen nun genauer wissen, worum es im Einzelnen geht. Um langatmige Erklärungen zu vermeiden, ist es günstig, vom „WAS“ in das „WIE“ zu wechseln. Man sagt dazu auch, sie wollen wissen wie „so etwas funktioniert“ und sie nennen diesen zweiten Teil, „Funktion“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Beispiel: Es dient dazu, die Grundlagen der menschlichen Kommunikation anhand von Theorien und Praxiserfahrungen zu verstehen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dritter Teil: Was bedeutet dies? (Was könnt es bedeuten, bewirken… ) &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil ist wichtig, um die Nähe zur Realität herzustellen, denn fast jeder fragt sich am Schluss eines Arguments „betrifft mich das in irgendeiner Weise?“ Das Argument endet also mit dem „Nutzen, den jemand damit gewinnt“ und wir bezeichnen diesen Teil auch so: Nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Beispiel: Es ermöglicht dir, dich verständlicher auszudrücken und andere besser zu verstehen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle dir, den dreiteiligen Aufbau von Argumenten zu verwenden. Die Methode bietet sich fast immer an, und mit etwas Übung kannst du damit jederzeit udn überall argumentieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe noch einige Beispiele gesammelt, die ihr im Anhang lesen könnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erklaert.html#extended&quot;&gt;&quot;Kommunikation - die Aufteilung der Argumente - in einfachen Worten erklärt&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 15:33:00 +0000</pubDate>
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    <category>argumente aufteilen</category>
<category>argumente finden</category>
<category>argumentieren</category>
<category>funktion</category>
<category>merkmal</category>
<category>nutzen</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation - wenn jemand Trost, Rat oder Lösungen sucht </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/115-Kommunikation-wenn-jemand-Trost,-Rat-oder-Loesungen-sucht.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:85 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;642&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/nur_trost.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/nur_trost.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/nur_trost.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Wenn es &quot;nur&quot; um Trost geht ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;„Es ist nicht so, dass sie die Lösung nicht finden können. Es ist so, dass sie das Problem nicht erkennen können.“&lt;br /&gt;
G. K. Chesterton, Schriftsteller&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was erwarten Menschen von der Kommunikation mit Beratern?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahezu jeder hat schon einmal festgestellt: Personen, die in Schwierigkeiten sind, suchen das Gespräch mit jemandem, dem sie vertrauen. Aus dieser Sicht bevorzugen sie eher sympathische, freundliche und offene Mitmenschen. Die Frage ist allerdings, ob die Person bei uns Trost, Rat oder eine Lösung ihrer jeweiligen Schwierigkeiten erwartet. &lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Trost und Rat&lt;/h1&gt;&lt;strong&gt;Trost&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Trost sucht, will eine Erleichterung erreichen. Das kann zum Beispiel durch Mitgefühl in Worten erfolgen, aber auch auf andere Weise (zum Beispiel einer Umarmung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand Rat sucht, dann möchte er, dass ein anderer Mensch Vorschläge unterbreite. Die Ratsuchenden erwarten dabei, dass der Ratgeber ihnen einen Weg aus der gegenwärtigen Lage weist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lösung durch ausführliche Problemanalyse&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Lösung ist ein individueller Rat, der genau auf das Problem zugeschnitten ist, dass der Ratsuchende vorträgt. Der Berater erarbeitet dann mit dem Ratsuchenden ein Programm, dessen Weg zum erhofften Ziel führen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Spontanlösung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine spontane Lösung kann erreicht werden, wenn der Ratsuchende seine Schwierigkeiten während des Gesprächs in einem anderen Licht sieht und ihm die Blockade „wie Schuppen von den Augen fällt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lösungen, Milderungen und Herumstochern &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Grundregel der Problemlösung lautet: Je genauer das Problem beschrieben werden kann, umso wahrscheinlicher werden auch Lösungen gefunden. Der Grund liegt darin, dass sich Probleme mit geeigneten Hilfsmitteln ziemlich genau erfassen lassen. Schwierigkeiten hingegen entstehen oft aus einem Gemenge aus subjektiven Vorstellungen, unklaren Gefühlen und unerfüllbaren Ansprüchen an das Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Problemlösungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:86 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;642&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ohne_empathie_problemanylyse.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/ohne_empathie_problemanylyse.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ohne_empathie_problemanylyse.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der lange Weg: komplexes Problem, genaue Analyse, mögliche Lösung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ein Problem zeichnet sich dadurch aus, dass die tatsächlichen Gegebenheiten von der angestrebten Situation abweichen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat aus „Entscheidungstraining“, München 1973.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Probleme unserer Zeit entstehen aber auch, weil die heutigen Lebensumstände nicht mehr jenen der Vergangenheit entsprechen. Wir träumen uns dann in die Vergangenheit hinein, statt die Zukunft zu entwerfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In beiden Fällen helfen beispielsweise „Problemanalysen“, die sehr präzise durchgeführt werden können, aber zumeist viel Zeit und Aufwand kosten. Bei menschlichen Problemen kommt noch hinzu, ob der/die  Ratsuchende überhaupt bereit ist, etwas zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Umgang mit Lösungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trost und Rat oder Lösungen? Das ist die Frage, die im Grunde genommen nur der Ratsuchende beantworten kann – denn nur er weiß, welches Ziel er anstrebt. Tröstende Worte bieten Milderung des Leids, „guter Rat“ mag manche Schwierigkeit zufällig lösen, kann aber auch dem „Stochern im Nebel“ entsprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Ideen der Selbstregulierung entstehen Probleme dadurch, dass die in den meisten Lebensbereichen notwendige Rückkoppelung nicht mehr funktioniert. Passiert das einer Person („ich finde keine Lösungen für meine Probleme“), so versagt die „automatische Lösungsmaschine des Gehirns“). Ein einfaches biologisches Beispiel ist das Gleichgewicht beim aufrechten Gang – ist der Sensor dafür gestört, so fehlt uns vorübergehend die Orientierung. Das gilt auch dann, wenn wir uns eigentlich an neue soziale Bedingungen anpassen müssten, aber dennoch versuchen, mithilfe der alten Bedingungen zum Erfolg zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können uns merken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Voraussetzung ist, dass es sich tatsächlich um ein Problem handelt und dass darüber hinaus wirklich eine Lösung angestrebt wird.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
Die Theorie der Lösungen ist noch einfacher: Bei einem sorgfältig untersuchten Problem gib es im Prinzip zwei grundsätzliche Wege.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zwei Wege, zwei Ansätze - wohin führt der Weg zur Lösung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten haben die meisten Menschen in Schule, Studium und Beruf kennengelernt: „Sei besser als die anderen, gebe dir mehr Mühe, strenge dich mehr an“ …und alles, was ähnlich klingt. Er funktioniert, solange durch „mehr Anstrengung“ tatsächlich ein besseres Ergebnis erzielt werden kann. Häufig bringt uns ein „anderer Weg zum Ziel“ oder eine „andere Perspektive“ die weitaus besser Lösung. Zum Schluss sie noch gesagt: Wer „falsche Lösungen“ anbietet und darauf beharrt, dass sie die „einzig möglichen Lösungen“ seien, der verschlimmert in der Regel die Probleme anderer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bedeutung der Kommunikation für die Person, die berät &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der eine oder andere Leser nun fragen sollte: „Was hat das mit der Kommunikation des Beraters zu tun?“, hier die Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation bedeutet für den Berater, mit möglichst wenig eigenen Energien die Problemlösungsfähigkeit der Ratsuchenden selbst zu aktivieren. Ich weiß mit Sicherheit, dass dies schwer ist und nicht immer gelingt – aber es ist oft die einzige Möglichkeit, die Sichtweise auf das Problem zu ändern. Insbesondere geht es darum, die möglichen Lösungen zu unterscheiden – also „den alten Weg“ intensiver zu verfolgen oder sich neue Wege (von denen es meist mehrere gibt) als Lösung vorzustellen. Ein Teil davon entsteht direkt durch die Kommunikation mit dem Berater. Wann immer es möglich ist, sollte aber eine der üblichen Problemlösungsmethoden verwendet werden, zum Beispiel der Soll-Ist-Vergleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich trifft zu, dass ein Teil der  „jetzt und hier“ existierenden Probleme durch eine Art von Lernen gelöst werden, die wir nicht wahrnehmen. Dann sagen Menschen manchmal:  „Die Zeit heilt alle Wunden“.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden gezielte Maßnahmen ergriffen, die letztlich Erfolg zeigen, so hoffen zumindest die professionellen Problemlöser, dass es an ihrer Analyse lag. Doch hier gilt ein Satz eines alten Landarztes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; „Eine Besserung kann durch die Maßnahme erfolgen, trotz der Maßnahme oder völlig unabhängig von der Maßnahme.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Der Autor überlässt euch an dieser Stelle euren eigenen Gedanken über Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die beiden Lösungswege sind beschrieben in:  Watzlawick, Weakland und Fisch: „Lösungen“, New York 1974&lt;br /&gt;
Das letzte Zitat stammt von dem Arzt Dr. G., dem ich viel verdanke. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 12:20:00 +0000</pubDate>
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    <category>hilfe</category>
<category>lebenshilfe</category>
<category>lösungen</category>
<category>probleme</category>
<category>rat</category>
<category>trost</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation: Wird „Empathie“ als Schlagwort benutzt?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/114-Kommunikation-Wird-Empathie-als-Schlagwort-benutzt.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Empathie, Altruismus, Verstehen und Kommunikation &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Je mehr Authentizität von mir gefordert wird, umso weniger authentisch kann ich sein&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;(Erklärung zum Authentizitäts-Paradoxon).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Sie spielen ein Spiel. Sie spielen damit, kein Spiel zu spielen. &lt;/blockquote&gt;„Knoten“ von Ronald D. Laing, Psychiater, Reinbek, 1972).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Begriffe in der Sprache des Bildungsbürgertums&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich konnte diese Kapitel nicht einleiten, ohne die Sprache des Bildungsbürgertums zu benutzen. „Altruismus“ oder „altruistisch handeln“ bedeutet im Kern, „zum Nutzen anderer handeln“. Es ist der Gegenentwurf zum „Egoismus“, als dem Handeln zum eignen Nutzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Empathie bedeutet „Mitgefühl“, also sich in die Lage anderer hineinversetzen zu können und sie dadurch besser zu verstehen. Sie gilt als eine der Grundlagen der menschlichen Gesellschaft und zu den Eigenschaften, die wir während der Evolution erworben und ausgebaut haben. In religiösen Kreisen spricht man auch von „Nächstenliebe“. Dabei ergibt sich die Frage, ob wir überhaupt ein Wort wie „Empathie“ benötigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Psychologe Paul Bloom stellt in seinem Buch „Against Empathy“ (2016) fest, dass Empathie die zwischenmenschliche Kommunikation beeinträchtigen kann, statt Klärungen herbeizuführen. Er führt dabei aus, dass Kommunikationsstrategien, die vom Verstand geleitet werden, die Sichtweisen der Menschen verändern können und damit besser geeignet seien als von vornherein „empathisch“ an die Kommunikation heranzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Empathie - nur ein Wort?&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hürden bei der Kommunikation über Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde kann der angebliche Gewinn von „Empathie“ in der Kommunikation leicht widerlegt werden. Denn „Gefühle“, um die es schließlich geht, entziehen sich weitgehend der verbalen Kommunikation. In der Literatur liest man oft ein angebliches Goethe-Zitat: „Wenn die Seele redet, redet die Seele nicht mehr.“ Ob Goethe dies nun gesagt oder geschrieben hat, ist im Grunde unwichtig. Viel wichtiger ist die Erkenntnis, dass Schriftsteller, also Meister des Wortes, große Schwierigkeiten haben, „authentische Gefühle“ zu beschreiben – möglicherweise sogar deshalb, weil „authentische“ Gefühle sich gar nicht kommunizieren lassen. &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;  src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In machen Psycho-Gruppen (Encounter) spielen Gefühle eine große Rolle. Wenn sie zum Ausdruck gebracht werden, wird oft angenommen, dass es sich um „authentische“ Gefühle handelt. Doch das ist nicht die Wahrheit, denn jeder Mensch hat eine eigene, innere Sichtweise, die wir aus der Sicht der Kommunikationslehre als „analog“ ansehen. Diese Empfindungen werden in solchen Gruppen dann „ausgedrückt“, also digitalisiert. Ob die Worte und Sätze dabei genau der „inneren Empfindung“ entsprechen, ist unwahrscheinlich. Doch viele der Teilnehmer an solchen Gruppen glauben, die Gefühle verstanden zu haben und sagen: „Das habe ich genauso empfunden“ oder „ich fühle dies genau wie du.“ Wer wagt, dies zu hinterfragen, verletzt die Regeln der Gruppe. In ihr gilt die Regel, dass die Botschaften immer „authentisch“ sind.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;  src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Techniken sind verlässlicher als Ideale &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehren wir zurück zu den Ursprüngen der wissenschaftlich präzisen Kommunikationslehre. Legen wir sie zugrunde, dann beruht das Gefühl, verstanden zu werden, nicht auf Empathie, sondern ergibt sich aus Gesprächstechniken und Gesprächsstrukturen. Das bedeutet: Menschen können mithilfe von Kommunikation „Empathie“ erzeugen, indem sie bestimmte Gesprächstechniken erlernen. Das ist nicht besonders verblüffend, seit Carl Rogers gelehrt hat, wie „einfühlendes Verstehen“ funktioniert. Die dabei verwendete Idee besteht darin, die Gefühlswelt eines Menschen so zu verstehen, als ob man diese Person wäre. Die Technik, die dabei verwendet wird, ist eine Variante des „aktiven Zuhörens“, die nicht auf den Bereich der humanistischen Psychologie beschränkt ist – jeder Mensch kann sie erlernen und nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie funktioniert die Beratung ohne Empathie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich gehe davon aus, dass Empathie eine menschliche Eigenschaft ist, die sich im Verhalten zeigt. Im Grundsatz muss jemand, der sich mit der Beratung beschäftigt, immer ein „Gefühl für Gefühle“ haben. Dieser Ausdruck ist realistischer als der Begriff  sich „einfühlen“. Die Grafik zeigt, wie es funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:80 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;684&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Aktives Zuhören in Aktion:  Beratung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Wir nehmen dabei an, dass zwei Menschen des gleichen Geschlechts und des gleichen Bildungsstands miteinander kommunizieren. Die Person auf der linken Seite übernimmt die Rolle des Beraters (Pädagoge, Psychologe, befähigte Freundin). Die Person auf der rechten Seite sucht einen Rat. Im Beispiel gehen wir ferner davon aus, dass es sich um ein emotionales Problem einfacher Art handelt, also etwas eine Blockade. Im Gespräch soll die Lösung durch eine Änderung der Sichtweise gefunden werden. Das Bild spricht für sich selbst: Die linke Person nutzt Zuhörtechniken, die von der rechten Person als Mitgefühl empfunden werden. Durch diese Techniken können aber auch neue Sichtweisen freigesetzt werden. Weil diese Techniken im Hintergrund ablaufen, werden sie nicht als solche wahrgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Anmerkung: Das „aktiven Zuhören“ besteht aus Einzeltechniken wie etwa Paraphrasieren, Reflektieren, Bestätigen, Weiterführen und Klären. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulation bei Methoden, die mit „Einfühlen“ arbeiten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die verwendeten Techniken unmerklich im Hintergrund ablaufen, können sie allerdings auch zur Manipulation (im Sinne von unterschwelliger Beeinflussung) benutzt werden. Die mächtigen Werkzeuge, die dazu benutzt werden, stammen aus der Küche der künstlichen Intelligenz. Mithilfe solcher Programme werden sie sozusagen „auf leisen Sohlen“ in „soziale Medien“ eingeschleust. Dazu sagt die Historikerin Rebecca Lemov:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die … größte Macht der Algorithmen sozialer Medien liegt darin, wie harmlos sie zumindest auf den ersten Blick erscheinen mögen. Mit der Zeit summieren sich die stetig einfließenden Nachrichten, Anstöße, Hinweise und emotional aufgeladenen Fragmente, die wir online aufnehmen. Sie prägen gelegentlich unsere Überzeugungen und unsere Persönlichkeit, lange nachdem wir unsere Bildschirme ausgeschaltet haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Computerprogramme - Beweise für manipulative Empathie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:79 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;621&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Automat manipuliert mit Empathie &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
Bereits seit einigen Jahren (etwa seit 2020) benutzen Computerprogramme eine andere Technik, um die Gefühle, die Gedanken und das Verhalten von Menschen zu beeinflussen. Dazu wird ein von der KI ein künstlicher Gesprächspartner erzeugt, der darauf programmiert ist, „Empathie“, Mitgefühl oder auch nur Zustimmung zu erzeugen. Während er im Vordergrund auftritt wie eine Freundin, analysiert er im Hintergrund jeden Satz, der zur Beeinflussung der echten Person genutzt werden könnte.  Das funktioniert ungefähr so: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Programm erkennt anhand der der Wortwahl, welche Ansichten und Gefühle für den menschlichen Dialogpartner wichtig sind. Immer, wenn solche Begriffe erkannt werden, bestätigt der künstliche Gesprächspartner die Gefühle und Ansichten. Der Benutzer glaubt in vielen Fällen sogar, einen Freund oder möglichen Partner gefunden zu haben, während er in Wahrheit manipuliert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Manche Wissenschaftler bezeichnen dies bereits als „moderne Form der Gehirnwäsche“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls sind solche KI-Dialoge die Umkehrung dessen, was gewöhnliche Menschen tun würden: Sie würden versuchen, die eigenen Ansichten und Gefühle mit denen der anderen Person abzugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Empathische Kommunikation in der Kritik &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, die Beispiele haben verdeutlicht, dass angebliche „empathische“ Kommunikationsmethoden lediglich Werkzeuge sind, die sich sowohl zum Nutzen anderer wie auch zu deren Schaden einsetzen lassen. Aus dieser Sicht erscheint es mir sinnvoller, sich bei der Kommunikation Verstand und Verständnis einzusetzen und kritisch mit dem Begriff „Empathie“ umzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich mag jeder sein eigenes Wort benutzen, wie er will und mag. Dennoch ist Vorsicht angebracht, sobald Empathie und Authentizität in einem Atemzug genannt wird. Dazu ein Zitat von Schulz von Thun zur &lt;a href=&quot;https://www.schulz-von-thun.de/files/Inhalte/PDF-Dateien/Interviews/Interview%20Mehr%20oder%20Minder%20Authentisch.pdf&quot;&gt;Bedeutung der Authentizität&lt;/a&gt; für die Kommunikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die innere Wahrheit unverblümt nach außen zu kehren, kann taktlos, undiplomatisch und situativ „daneben“ sein, gewiss vielfach auch unprofessionell.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
In neueren Schriften, wie etwa „Don’t be Yourself“ wird sogar behauptet, zu viel Authentizität könne den Erfolg unterminieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachliche Möglichkeiten, Techniken und das eigene Verhalten in der aktuellen Situation sorgen dafür, dass unser Gegenüber sich bei der Kommunikation „angenommen“ fühlt. Die Behauptungen, dass dabei Empathie, Mitgefühl oder Altruismus im Spiel ist, können weder bewiesen noch gänzlich zurückgewiesen werden, sind aber größtenteils Spekulation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personen, die an diesem Thema interessiert sind, könnten auch an einem weiteren Artikel „Trost, Rat oder Lösungen?“ interessiert sein. (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &lt;br /&gt;
The Instability Of Truth&quot;, New York 2026.&lt;br /&gt;
Weitere Hinweise:&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag wendete sich an kritische Zeitgenossen - er sollte von Schülern und Studenten nur dann verwendet werden, wenn Kritik ausdrücklich gefordert wird.  &lt;br /&gt;
Don’t Be Yourself“, von Thomas Cahmorro-Premuzic (Psychologe), Boston 2025. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 11:36:00 +0000</pubDate>
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    <category>altruismus</category>
<category>empathie</category>
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</item>
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    <title>Kommunikation - ein Gespräch beenden</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/113-Kommunikation-ein-Gespraech-beenden.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Das Ende des Gesprächs ist der Anfang der Wirkung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation ist kein Selbstzweck. Sie entsteht aus einem Bedürfnis und endet nicht mit dem Schlusswort, sondern wirkt in der Regel weiter in den Ergebnissen. Es gibt mehrere Muster, wie Gespräche verlaufen können oder wie man sie aufteilen kann. Sie können zum Beispiel in drei, vier oder fünf Teile zerlegt werden. Eines aber haben all diese Muster gemeinsam: Am Ende eins Gesprächs werden die Ergebnisse in irgendeiner Weise festgelegt. Wenn es ein Vertrag ist, dann werden die Ergebnisse dokumentiert. Handelt es sich lediglich um eine Absichtserklärung, so reicht oft die Zusage, dass der Dialog sich in eine Handlung wandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche mit festen Strukturen oder Zielen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, das Gespräch hatte von vornherein eine Struktur, dann besteht der Hauptteil aus Fragen und Antworten, Argumenten, Tatsachen, Meinungen und Emotionen. Es liegt im Ermessen der Partner, wann alles soweit besprochen ist, dass es zu Beschlüssen kommen kann. Ist es soweit, dann werden die Ergebnisse in irgendeiner Form besiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche ohne feste Struktur &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir annehmen, dass unser Gespräch nicht geplant war oder keinerlei Struktur aufwies, dann sollte „gegen Schluss“ unbedingt noch ein Weg gefunden werden, um die Ergebnisse des Gesprächs zu „retten“. Der Schluss eines Gesprächs kann auch darin bestehen, sich erneut zu verabreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt; Gespräche beenden&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie du erkennst, dass es Zeit wird, ein Gespräch zu beenden &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Ziel aus deiner Sicht erreicht wurde, kannst du eine Zusammenfassung davon geben, was das Ergebnis war. Stimmt der Partner /die Partnerin zu, dann ist dieses Gespräch offiziell  beendet. Falls es weiteren Klärungsbedarf gibt oder die Ergebnisse erst umgesetzt werden müssen, wird häufig ein weiteres Gespräch vereinbart.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn alles  „im Sande“ verläuft&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du feststellst, dass euer Gespräch „im Sande“ verläuft, dann stimmt etwas nicht. Das ist auch der Fall, wenn sich die Aussagen ständig wiederholen. In solchen Fällen ist Metakommunikation ein Weg, das Gespräch wieder auf das Ziel zurückzuführen oder abzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bestätigung, dass du etwas &quot;mitgenommen&quot; hast&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es sich bei eurem Gespräch um einen eher unverbindlichen „Informationsaustausch“ handelte, kannst du zusammenfassen, was du aus dem Gespräch „mitgenommen“ hast. Solche Zusammenfassungen leiten das Gesprächsende ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Zukunft - das Ende soll nicht das Ende sein&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gespräche sind ganz bewusst auf die Zukunft ausgerichtet. Sie enden deshalb meist mit einem kurzen Dialog darüber, wie es nun „weitergehen“ soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Umgebung wechseln &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung eignete sich nicht besonders für die Art des Gesprächs, die geführt werden soll. Das kann am Thema liegen oder daran, dass es generell zu viele Störungen (Lärm, Publikum) gibt. Das Ende ist hier nicht das Ende, sondern ein das Angebot für einen Ortswechsel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bitte um Ergänzung, um Abschluss zu finden&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nachdem du zusammengefasst hast): „Stimmst du diesem Ergebnis zu oder möchtest du noch etwas hinzufügen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bedanken ist oft wertvoll&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du Grund hast, dich für das Gespräch zu bedanken, dann sag es auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;#128293; Notfallmaßnahmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du dich ausgefragt fühlst oder anderweitig bedrängt wirst, versuche es zuerst mit höflicher Metakommunikation, dann mit klaren Ansagen. Bedrängt dich die Person weiterhin, vergiss die Gesetze der Höflichkeit - in diesem Fall schuldest du ihm/ihr keinen Respekt mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 10:07:00 +0000</pubDate>
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    <category>beenden</category>
<category>kommunikation</category>
<category>metakommunikation</category>
<category>zusammenfassung</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation - die Macht der Metakommunikation</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1224px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:84 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1224&quot; height=&quot;637&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_im_raum_metakommunikation.1200W.serendipityThumb.jpg 1600w,https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_im_raum_metakommunikation.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_im_raum_metakommunikation.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_im_raum_metakommunikation.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Metakommunikation - ein Elefant steht im Raum&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Metakommunikation ist „Kommunikation über Kommunikation“. Wir versuchen also, darüber zu reden, wie und über was wir reden. Das klingt harmlos, ist aber in Wahrheit eine Herausforderung für jeden, der diese Technik im Gespräch benutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neutral betrachtet und auf zwei Personen bezogen, ist es eine &lt;em&gt;Unterhaltung über die Form oder den Inhalt eines Dialogs&lt;/em&gt;, aber auch über &lt;em&gt;das Verhältnis zum Gesprächspartner&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Metakommunikation - praxisnah&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Metakommunikation - ein mächtiges Werkzeug bei Störungen der Kommunikation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metakommunikation dient dazu, Störungen im Gespräch deutlich zu machen und nach Möglichkeit zu beseitigen. Zugleich ist es die Aufforderung, die Gesprächsebene neu zu definieren oder zu wechseln. Oftmals kann man lesen, dass bei der Metakommunikation das bisherige Gespräch „&lt;em&gt;aus der Vogelperspektive“&lt;/em&gt; betrachtet wird. Das ist nicht ganz richtig, weil dazu ein „Vogel“ nötig wäre, der das Gespräch zuvor neutral verfolgt hat. In der Praxis gibt es aber zwei abweichende Perspektiven. Letztlich ist Metakommunikation in jedem Dialog ein erheblicher Eingriff, bei dem es um die Gegenwart geht, mehr noch aber darum, das Gespräch in die unmittelbare Zukunft zu „retten“. Das bedeutet meist auch, darüber zu verhandeln, wie das Gespräch sinnvoll fortgesetzt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dazu ein Hinweis: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Ziel eines Gesprächs feststeht und nicht verändert werden soll, kann per Metakommunikation nur über den Weg dorthin gesprochen werden. Ist das Ziel nicht genau definiert, dann kann das Ziel selbst Gegenstand der Metakommunikation sein.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der „Elefant im Raum“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal versucht einer der Gesprächspartner, sich an einem kritischen Thema „vorbeizumogeln“, weil er oder sie befürchtet, dass dieses Thema die Beziehung erschweren könnte, sobald es angesprochen wird. Man sagt im englischsprachigen Raum dazu, dass „ein Elefant im Raum steht“. Das ist eine Umschreibung dafür, dass ein sensibler Bereich der Kommunikation ausgespart wird. Manchmal „wissen“ beide Partner darum, aber es kommt auch vor, dass einer der Partner offensichtlich mit einem „Elefanten“ unterwegs ist. Falls beide Partner offen kommunizieren wollen, sollte derjenige vorsichtig eine Metakommunikation beginnen, der den „Elefanten“ erkannt hat. Nachdem der Dickhäuter aus dem Raum vertrieben wurde, läuft die Kommunikation meistens flüssiger und entspannter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Chance, ein Gespräch neu aufrollen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil der Metakommunikation für dich liegt in der Chance, das Gespräch neu aufzurollen, auf eine geeignetere Ebene zu bringen oder später unter besseren Bedingungen fortzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Möglichkeiten und Grenzen an Beispielen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist dabei Vorsicht geboten. Wenn du feststellst, dass Metakommunikation nötig ist, greifst du auch in die Machtverhältnisse ein. Zudem kann deine Feststellung, dass etwas am Gespräch „nicht stimmt“, &lt;em&gt;auch Kritik&lt;/em&gt; auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beispiele für Metakommunikation &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=maroon&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Fall 1: Eine Einigung ist möglich&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir zunächst an, beide Partner bleiben gesprächsbereit und sie denken offensichtlich ähnlich über den Gesprächsverlauf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Anton: „Ich denke, wenn wir das Gespräch so weiterführen, wie wir es im Moment tun, dann erreichen wir nicht viel“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berta: „Daran habe ich auch schon gedacht. Im Grunde entfernen wir uns immer mehr von einer Entscheidung, statt darauf zuzusteuern.“ &lt;br /&gt;
Anton: Was schlägst du vor? Wie könnten wir das ändern?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre also ein Neuanfang ohne Konflikte. In der zweiten Variante sitzt der Konflikt tiefer und Berta stellt die Machtfrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht_blass.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Fall 2: Schwierige Lage und Versuch einer Lösung&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir nun an, dass Berta nicht einverstanden ist und die Situation völlig anders einschätzt (Wir verwenden die gleiche Einleitung von Anton wie zuvor): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Anton: „Ich denke, wenn wir das Gespräch so weiterführen, wie wir es im Moment tun, dann erreichen wir nicht viel“&lt;br /&gt;
Berta: “Ich finde ziemlich vermessen, dass du dies jetzt feststellst, während wir die Hintergründe sorgfältig beleuchten. Wie kommst du eigentlich zu der Meinung, dass „wir“ im Gespräch nicht weiterkommen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton wechselt nun die Gesprächsebene, weil er keine Machtdiskussion aufkommen lassen will:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Anton: „Vielleicht irre ich mich ja - welche Möglichkeiten siehst du denn, um heute eine befriedigende Einigung zu erzielen?“ &lt;br /&gt;
Berta: (der „Ball“ liegt nun bei „B“, der mit der Frage aufgefordert wird, konstruktiv am Verhandlungserfolg zu arbeiten.)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht_blass.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Fall 3: Zwei Versuche, die Lage mit Metakommunikation zu ändern&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Fall liegt ganz anders, deswegen schildere ich eine etwas längeres Gespräch zwischen Cathrin und Dieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Cathrin: „Bist du nur auf der Suche nach einer Partnerin oder hast du vor, zu heiraten und Kinder zu haben?“&lt;br /&gt;
Dieter: Ich suche eine Partnerin und ich schließe nicht aus, sie auch zu heiraten und Kinder mit ihr zu haben. &lt;br /&gt;
Cathrin: (Ist enttäuscht von der Antwort) „Also ist es nicht deine Absicht, bald zu heiraten, um eine Familie zu gründen?&lt;br /&gt;
Dieter: Meine Absicht ist, zunächst jemanden genauer kennenzulernen, bevor ich heirate. &lt;br /&gt;
Cathrin: Also willst du nicht bald heiraten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter hat erkannt, dass der Dialog so nicht fortgeführt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter:  „Schau mal, wir sitzen hier, um festzustellen, ob wir zusammenpassen könnten. Das ist unsere Gegenwart und der Sinne unseres Gesprächs. Versuchen wir doch einfach zu klären, wie unser Alltag jetzt aussieht.“&lt;br /&gt;
Cathrin: Kann den Ball aufnehmen oder das Gespräch innerlich oder äußerlich als beendet ansehen. Der Vorschlag „fangen wir doch mit etwas anderem an“ ist ebenfalls eine Metakommunikation. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Was ist alles geschehen in diesem Gespräch?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Dialog wird zu Anfang eine Alternativfrage („Entscheidungsfrage“) gestellt – das beinhaltet immer ein Problem, weil der Dialog damit stark eingeschränkt wird.&lt;em&gt; Dieter &lt;/em&gt;behilft sich mit einem „Werkzeug“: Er wählt das verbindende „und“ – also nicht das trennende „oder“, um das Gespräch fortzuführen. Diese Maßnahme kann bereits als Element der Metakommunikation angesehen werden. (Cathrin) besteht aber weiterhin darauf, dass die Frage „alternativ“ gemeint war, also mit entweder - oder. Dieter unternimmt einen zweiten Versuch, den Kommunikationsablauf zu ändern. Falls Cathrin  den Ball nicht aufnimmt, kann das Gespräch wahrscheinlich nicht sinnvoll fortgesetzt werden. &lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Faustregel: Metakommunikation höchstens zwei Mal anbieten. Fruchtet auch der zweite Versuch nicht, Gespräch ausklingen lassen oder abbrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Logik zur Metakommunikation von Lewis Carroll (1) &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Beispiel aus der Literatur  verdeutlicht, welche Rolle die Macht spielt, wenn jemand Metakommunikation verwenden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Schwarze Königin: „Kennst du Sprachen? Wie sagt man „fiddle-de-dee” auf Französisch?”&lt;br /&gt;
Alice:  „Fiddle-de-dee ist kein englisches Wort”.&lt;br /&gt;
Schwarze Königin: „Wer hat denn das behauptet?“&lt;br /&gt;
Alice:  „Wenn Sie mir sagen, aus welcher Sprache „fiddle-de-dee“ stammt, verrate ich Ihnen das französische Wort dafür!“&lt;br /&gt;
Schwarze Königin: „Königinnen verhandeln niemals.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Kunst, konsequent zu sein, ohne verletzend zu sein &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metakommunikation ist ein mächtiges Werkzeug. Sein Einsatz erfordert Mut, Konsequenz und „Fingerspitzengefühl“, wenn wir damit wirklich Erfolg haben wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Sicht wir Metakommunikation oft idealisiert. Um über die Gefühle, das Empfinden oder den Umgang miteinander zu reden, ist mehr nötig als ein bisschen „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/114-Kommunikation-Wird-Empathie-als-Schlagwort-benutzt.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;“. Genau genommen ist es die Kunst, Störungen in der Kommunikation deutlich zu formulieren, ohne jemanden absichtlich zu verletzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Lewis Carroll: Alice hinter den Spiegeln, stark gekürzt. Original-Version zum Vergleich im Anhang. &lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html#extended&quot;&gt;&quot;Kommunikation - die Macht der Metakommunikation&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 14:59:00 +0000</pubDate>
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