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    <title>alles über echte gefuehle und kommunikation (Artikel mit Tag gefühle)</title>
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    <description>gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</description>
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    <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 15:54:37 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: alles über echte gefuehle und kommunikation - gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</title>
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    <title>Kommunikation über das Intimleben – worum es geht </title>
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            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:110 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;389&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/want_-620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/want_-620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/want_-620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Wollen, wünschen, vereinbaren - Dialoge über Wünsche&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Kommunikation über das Intimleben – worum es geht - erster Teil&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn gibt es um Sex oder sex-ähnliche Intimitäten geht, verfallen viele Menschen in Sprachlosigkeit, egal, ob es um sie selbst oder um andere geht. Wir haben einfach nicht gelernt, uns offen über unsere Wünsche, Neigungen und Gelüste auszutauschen. Viele Menschen haben zudem noch tief verwurzelte „Tabuthemen“, über die sie niemals reden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn deine Stunde kommt -  sei  auf ein Gespräch vorbereitet &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch kommt einmal die Stunde, in der es gar nicht anders geht, als etwas „Intimes“ zu besprechen. Ob du gerade dein allererstes sinnliches Date hattest oder dein zwanzigstes, ob du bereits in einer Beziehung lebst oder nicht: immer wieder kann das Thema der sinnlichen Begierden aufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was sagen uns Sexologen und andere Fachleute dazu? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Kommunikation mit dem Partner ist ein wesentlicher Bestandteil von Sexualität und Intimität. Offenheit und Ehrlichkeit führen zu mehr sexuellem Wohlbefinden und Zufriedenheit, (doch) … vielen Menschen fällt es schwer, effektiv mit ihrem Partner über Sex zu sprechen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Egal, welchen Text du aus Lehrbüchern, Selbsthilfebüchern oder in Beiträgen von Sexualkundlern entnimmst, überall liest du das Gleiche: &lt;em&gt;Reden hilft&lt;/em&gt;. Und wenn du dann wissen willst, wie du es tun kannst, dann heißt es: „Aber es ist kompliziert“. Also ist es gut, sich rechtzeitig darüber klar zu werden. Wie du über deine Bedürfnisse beim Sex reden kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Taufrische Paare: Verhütung zuerst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei „taufrischen Paaren“ ist das erste Thema meist: „Wie verhütest du?“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Manche Frauen nehmen zu Dates immer Kondome mit, weil sie denken, dass es nicht schaden kann, sie selber mitzubringen. Bei Dates kann es durchaus zu einem spontanen Verlangen nach Sex kommen, und kaum etwas ist fahrlässiger, als darauf nicht vorbereitet zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Nein – sonnenklar&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ganz andere Frage scheint tatsächlich zum Problem zu werden: Es gibt zahllose Artikel zum Thema „NEIN zum Sex zu sagen.“ In gleicher Weise versucht man, den jungen Männern beizubringen: „NEIN“ heißt „NEIN“. Das alles ist – so hoffe ich jedenfalls – sonnenklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das JA – selten ausgesprochen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar hingegen ist für viele junge Männer, wie „taufrische Paare“ sich auf ein „Ja“ einigen können. Für das „Ja“ gilt nämlich, dass es oft nicht als „Appell“ vorgetragen wird, sondern „in anderer Weise“ vermittelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „andere Weise“ kann im Sinne der Kommunikationstheorie darin bestehen, die Perspektive zu wechseln. Das kann ein Wechsel der Kleidung sein (leichter, zugänglicher) oder ein Wechsel des Ortes (vom Ort des Kennenlernens auf das eigene Sofa). Ältere Paare werden darüber lächeln, aber junge, unerfahrene Paare, die zum ersten Mal intim miteinander werden, sollten versuchen, dabei präziser zu werden, also zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Berühre mich hier (welcher Körperteil, womit).&lt;br /&gt;
2.	Küss mich nicht (Körperteil benennen).&lt;br /&gt;
3.	Ich mag, wenn du mich (Berührung formulieren).&lt;br /&gt;
4.	Ich würde dich gerne … (Handlung benennen).&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du „bereits mit einer sexuellen Handlung aktiv“  bist, zeig ihm/ihr gerne, dass du sie genießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Tier in dir spricht keine „Gelehrtensprache“ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geeignete Sprache für sexuelle Handlungen zu finden, ist oft nicht einfach. Die Regeln für eine zurückhaltende Kommunikation ändern sich, sobald die Türschwelle zum Schlafzimmer überschritten wird. Ob Frau oder Mann: Beide fallen zurück auf ihre ursprünglichen Begierden, für die es keine „feinen“ Worte gibt. Animalisch wirkende Laute, wie etwa das Stöhnen, Röcheln, Aufschreien beherrschen die Szene. Das ist genau das, was man in der Kommunikation einen „Wechsel der Perspektive“ nennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Abtauchen in unser animalische Selbst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise führt uns die sexuelle Beziehung zurück auf unseren Wurzeln: Wir bieten einander die nackten Körper an und vollziehen sexuelle Akte wie andere Säugetiere auch. Vorher und nachher sind wir dennoch das, was wir zu sein glaubten: zivilisierte Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die Kommunikation vor und während der ersten sexuellen Erfahrungen. Doch die Praxis des 21. Jahrhunderts fordert weitaus mehr Kommunikation ein: Es gibt viele „erste Male“ – auch innerhalb langjähriger Beziehungen. Und sie fordern uns immer wieder heraus – egal, wie alt wir sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb hat dieser Artikel noch eine &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/138-Kommunikation-ueber-das-Intimleben-in-mittleren-Jahren.html&quot;&gt;Fortsetzung&lt;/a&gt; für alle, die erst im reiferen Alter entdecken, dass es noch andere Lüste gibt als „das Übliche“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &lt;a href=&quot;https://www-theguardian-com.translate.goog/lifeandstyle/2019/may/20/start-low-and-go-slow-how-to-talk-to-your-partner-about-sex?_x_tr_sl=en&amp;_x_tr_tl=de&amp;_x_tr_hl=de&amp;_x_tr_pto=sge&quot;&gt;Guardian &lt;/a&gt;nach der Übersetzung durch Google.&lt;br /&gt;
Hinweis: Wenn du noch sehr jung bist oder alles noch einmal in einfacher Sprache lesen willst, dann schau mal bei &lt;a href=&quot;https://www.lilli.ch/reden_ueber_sex&quot;&gt;Lilli&lt;/a&gt; nach. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 15:52:00 +0000</pubDate>
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    <category>aussprechen</category>
<category>bedürfnisse</category>
<category>erstes mal</category>
<category>gefühle</category>
<category>kummunikation</category>
<category>sexualität</category>
<category>wünsche</category>

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<item>
    <title>Gefühle im Dialog - Möglichkeiten, Nutzen und Gefahren</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/132-Gefuehle-im-Dialog-Moeglichkeiten,-Nutzen-und-Gefahren.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:107 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;538&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/jogliere_farbige_herzen.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/jogliere_farbige_herzen.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/jogliere_farbige_herzen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gefühle gibt es in allen Schattierungen &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wenn du &lt;em&gt;Dialoge führen willst&lt;/em&gt;, ist zuerst wichtig, dass der Partner versteht, „von was“ du eigentlich sprichst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das allgemeine Prinzip heißt: Beobachtung - Beschreibung – Auswirkung. Es wird bei sehpferds &quot;echte gefühle und Kommunikation&quot; &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erklaert.html&quot;&gt;ausführlich beschrieben.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Kernaussage beginnt nach diesem Verfahren damit, WAS du mitteilen willst, WIE du es siehst, und WELCHE Auswirkungen dies hat (oder haben könnte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Drei wichtige Tipps für die Kommunikation über Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn du ein eigenes Gefühl mitteilen willst …&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es sich um Dein Gefühl handelt, benennst du zuerst den Zustand, in dem du dich befindest. Dann schilderst du, wie es dir dabei geht, und endest damit, was du erwartest oder befürchtest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn du die Gefühle anderer ansprechen willst&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht es darum, die Gefühle einer anderen Person festzustellen, dann beginnst du mit einer persönlichen Beobachtung. Dann sagst du, wie du sie aus deiner empfindest, und ergänzt dann die Folge(n) die sich daraus ergeben (könnten). Diese Variante wird oft genutzt, um sich vorsichtig an eine Beziehung heranzutasten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn du glaubst, Konflikte klären zu müssen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konflikte entstehen, wenn dein Verhalten und das Verhalten einer anderen Person euer gegenseitiges Verhältnis belasten. Wenn du das gerne klären würdest, dann beginne mit der Beobachtung, die dich veranlasste, das Gespräch zu beginnen, um dann zu sagen, wie diese auf dich wirkt. Sprich dann vorsichtig darüber, welche Folgen der Konflikt für dich hat oder möglicherweise haben könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Andere auf ihre Gefühle ansprechen – ein Balanceakt mit Gefahren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus deiner Sicht eine „neutrale“ Beobachtung ist, kann aus der Sicht einer anderen Person bereits eine Bewertung ausdrücken und vielleicht sogar Empörung bewirken. In diesem Fall ist also große Vorsicht geboten. Viele Menschen verbitten sich solche „Übergriffe“ und „machen zu“, sobald sie sich angegriffen fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle sind nicht &quot;wahr&quot; oder &quot;unwahr&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Behauptung, die ich oft höre, ist „wahre Gefühle kommen aus dem Herzen“. Das ist erstens falsch, weil das Herz nicht Sitz der Gefühle ist. Zweitens ist es auch psychologisch unsinnig, weil die Emotionen, die wir zeigen, eine Folge von biochemischen, nonverbalen und verbalen Umsetzungsprozessen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich werden angeblich „wahre“ Gefühle auch mithilfe von Manipulation erzeugt. Manche Menschen beherrschen diese Kunst, und mehr und mehr wird sie eingesetzt, um die Gefühle anderer durch Computer-Programme (KI) zu manipulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; Wenn du einfache Methoden suchst, deine Kommunikation in jede beliebige Richtung zu erweitern, dann versuche es mal mit der Minimax-Methode (2023 in 19. Auflage erschienen). Sie wird im gleichnamigen Buch des Psychotherapeuten Manfred Prior beschrieben und ist sehr leicht zu verstehen und anzuwenden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieser Text wurde am 7.4.2026 verändert. Ein Satz wurde entfernt, zwei Absätze wurden hinzugefügt.&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>darstellen</category>
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</item>
<item>
    <title>Kommunikation über Gefühle – Ich, Du und der Elefant </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/129-Kommunikation-ueber-Gefuehle-Ich,-Du-und-der-Elefant.html</link>
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            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:102 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;617&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ich, Du, Wir und der Elefant &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Obwohl die Gefühlswelt in nahezu jede Kommunikation hineinreicht, ist es dennoch schwer, über Gefühle zu sprechen. Das gilt besonders dann, wenn ethische, religiöse oder sonstige kulturelle Gründe normalerweise keine „offenen“ Dialoge über Gefühl zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Alles eine Frage der Beziehung ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tatsache muss nicht zwangsläufig zum Problem werden. Wenn du dich beispielsweise in &lt;em&gt;keiner aktuellen Beziehung &lt;/em&gt;zu der Person befindest, die mit dir über Gefühle sprechen will, fällt es dir normalerweise leichter, als wenn du in irgendeiner Beziehung zu ihnen stehst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch&lt;em&gt; in einer Beziehung&lt;/em&gt; zu einem sehr guten Freund oder einer sehr guten Freundin sind wenig Probleme bei Gesprächen über Gefühle zu erwarten. Das gilt jedenfalls dann, wenn du mit dieser Person bereits eine gewisse Routine entwickelt hast und weißt, dass du ihr vertrauen kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich schwieriger wird die Lage, wenn du dich in irgendeiner Beziehung (Arbeit, Verein, Verwandtschaft, Freundeskreis) zu einer Person befindet, weil du etwas „offenbarst“, was dort möglicherweise verbreitet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziemlich „brenzlig“ kann es werden, wenn du bereits eine intensive oder gar intime Beziehung mit der Person hast und du ein „etwas befremdliches“ Gefühl mit ihr teilen willst. In diesem Fall kann eure Beziehung gefestigt oder aber auch gestört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Situation ist der „Sprung über die Hürde“ unerlässlich, aber dennoch nicht einfach. Das gilt immer dann, wenn du mit der Person noch keine Freundschaft oder Liebesbeziehung hast, aber gerne eine hättest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über die Hürden springen - der Weg zum Erfolg bei Gesprächen über das Fühlen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du das Bedürfnis hast, über ein Gefühl zu sprechen, dann ist zunächst nötig, die Bereitschaft des anderen zu überprüfen. Manche Menschen reagieren befremdet, und wenn es so ist, hat es wenig Sinn, mit ihnen über Gefühle zu sprechen. Andere sind der Meinung, dass es nicht angebracht ist, über Gefühle zu sprechen. („Darüber spricht man doch nicht“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche „mit Ankündigung“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du selber einen Grund oder Anlass hast, über Gefühle zu sprechen, dann sag es möglichst undramatisch. Es kann sich um ein eigenes Gefühl handeln, um das Gefühl einer anderen Person oder um „einen Elefanten“ der bisher im Raum stand und endlich „befreit“ werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Mein Gefühl: „Ich habe häufig den Eindruck, dass ich … “  &lt;br /&gt;
2. Dein Gefühl: „Du wirkst auf mich, als wärest du enttäuscht. Was ist passiert?“&lt;br /&gt;
3. Unklares Gefühl (Elefant im Raum): „Wir schleichen im Büro umeinander herum wie zwei Katzen. Hast du Lust, mal über die Gefühle zu sprechen, die wir dabei empfinden?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Befürchtungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespräche über „den „Elefanten im Raum“ sind immer heikel, weil damit ein Thema auf den Tisch kommt, das vorher vermeiden wurde. Wird ein klärendes Gespräch (nicht nur im Beispiel) für eine tiefere Bindung sorgen? Wird es die Zusammenarbeit behindern, wenn es &quot;schief geht“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die beiden anderen Situationen sind nicht problemlos. Wenn ich sage: Ich habe den Eindruck“, dann kann dies wie ein Übergriff wirken. Sage ich „du wirkst auf mich“, dann kann die andere Person diese Beobachtung ablehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders kritisch ist der „Elefant“. Wer ihn sichtbar macht, riskiert, dass die andere Person behauptet, da wäre gar kein Elefant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Der Ausdruck „da steht ein Elefant im Raum“ steht für ein bekanntes, heikles Thema, das aus Angst vor Konflikten, Scham oder Höflichkeit nicht behandelt wird. &lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche mit sanften „Vorgaben“ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zu einem Gespräch über Gefühle ohne „Ankündigungen“ ist ebenfalls möglich. Es ist oftmals der bessere Weg, da Ankündigungen oder Appelle (Aufrufe) oftmals zur Verwirrung oder Ablehnung führen. Eine sanfte Vorgabe besteht darin, der anderen Person kleine Schwächen zu offenbaren. Das führt in gewöhnlichen, nicht belasteten Gesprächssituationen dazu, dass auch der Partner darauf eingeht. Manchmal warten Gesprächspartner darauf, dass die Themen deutlich &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/138-Kommunikation-ueber-das-Intimleben-in-mittleren-Jahren.html&quot;&gt;intimer&lt;/a&gt; werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dein Gegenüber absolut nicht darüber sprechen will, wird er den „unterschwelligen“ Vorschlag ignorieren. Greift er oder sie dich an, weil du deine Schwächen zeigst, dann versuche, dem Gespräch eine andere Wendung zu geben (z. B. durch &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html&quot;&gt;Metakommunikation&lt;/a&gt;) oder es irgendwie zu beenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt: Meist funktioniert diese einfache Methode, wenn du mit einem selbstbewussten Menschen sprichst, der sich seinerseits nicht scheut, über Gefühle zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn es um Intimitäten geht&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderer Fall sind Gespräche bei sogenannten „ersten Dates“, bei denen oft sehr viel über „Gemeinsamkeiten“ gesprochen wird, die bei näherem Hinsehen belanglos sind. Gelingt es dabei nicht, Gefühle in das erste Gespräch einzubringen, so ist es so gut wie aussichtslos, dass sich „mehr“ entwickelt. Selbstverständlich gilt auch dabei, dass du nicht „mit der Tür ins Haus fallen solltest“, aber es lohnt sich, gemeinsam durch eine „offen gehaltene Tür“ zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei „ersten Begegnungen“ gibt es oft große Hürden, die „Beobachtungen“, die sich dort ansammeln, in „Gefühle“ umzumünzen und dabei die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Das allein reicht aber auch noch nicht: Bedürfnisse in Worte zu wandeln, ist ein Versuch mit ungewissem Ausgang. Am Ende einer ersten Begegnung kommt es nahezu ausschließlich darauf an, wie viel Intimität du (und der/die jeweils andere) zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Technik suchst, mit der du deine &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erklaert.html&quot;&gt;Kommunikation strukturieren&lt;/a&gt; kannst, dann lies her nach. Spezielle Hinweise zu drei häufigen &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/132-Gefuehle-im-Dialog-Moeglichkeiten,-Nutzen-und-Gefahren.html&quot;&gt;Gesprächen über Gefühle&lt;/a&gt; findest du hier.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Die Beispiele zu diesem Thema nehmen sehr viel Raum ein. Wir versuchen, bis Ende April einige Dialoge zu veröffentlichen. &lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2026 bei sehpferd.de&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 10:20:00 +0000</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Kommunikation - die Bedeutung von „Verstehen“ und „verstanden werden“</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/121-Kommunikation-die-Bedeutung-von-Verstehen-und-verstanden-werden.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die Grundlagen von „Verstehen“ und „verstanden werden“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Verstehen heißt zunächst, dass man mit etwas Gesagtem … passende Gedanken verbindet und die Bedeutung oder den Sinn davon erfasst. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;https://www.rhetos.de/html/lex/verstehen.htm&quot;&gt;Rhetos&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verstehen – etwas gedanklich erfassen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verstehen“ bedeutet im Wesentlichen, den Inhalt des Gesprächs in möglichst vielen Details zu erkennen und sie möglichst präzise zu erfassen. Die Nachrichtentechnik, die Kybernetik und die Rhetorik unterstützen diese Definition. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verstehen - sich in etwas einfühlen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort kann aber auch bedeuten, die Emotionen der anderen Person möglichst „nachfühlen“ zu können. Dies wird auch mit dem Wort „einfühlen“ beschrieben, in der Bildungssprache wird es dann zur „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/114-Kommunikation-Wird-Empathie-als-Schlagwort-benutzt.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;“. Die Psychologie benutzt das Wort in dieser Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Gefühl vermitteln, etwas zu verstehen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist durchaus möglich, der anderen Person das Gefühl zu geben, verstanden zu werden. Da ist eine Kommunikationstechnik, die alle Menschen benutzen können: Aktives Zuhören erzeugt Teilhabe, und Teilhabe gilt als „verstehen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verstanden werden - einfach und strukturiert reden  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mensch, der verstanden werden will, benutzt eine möglichst einfache Sprache, die er so gliedert, dass die Botschaft beim Partner auch „ankommt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff kann auch bedeuten, sich intensiv darum zu bemühen,  Emotionen so zu vermitteln, dass die andere Person sich möglichst vollständig „einfühlen“ kann. Dies ist ein sehr hoher Anspruch, der oftmals nicht erfüllt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten Fälle ist es ausreichend, der anderen Person zu vermitteln, dass du dir Verständnis für deine Emotionen wünscht. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Bedeutung für beide Partner&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem reinen Informationsgespräch kann ich jederzeit überprüfen, ob der jeweils andere alles verstanden hat. In der gleichen Weise kann ich überprüfen, ob ich selbst alles verstanden habe. Dazu benutze ich Rückfragen oder Feedback. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespräche haben oft mehrere Aspekte – zum Beispiel einen Informations- und einen Beziehungsaspekt. In einer Beziehung spielen Emotionen eine größere Rolle als in einer Zweckgemeinschaft. Aus diesem Grund wird in einigen Gesprächen viel Wert daraufgelegt, Gefühle anzusprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem überwiegend emotionalen Gespräch erzeugt „verständnisvolles aktives Zuhören“ den Eindruck, zu verstehen. Die andere Person bekommt dadurch das Gefühl, verstanden worden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig bist vor allem, die Ziele im Augen zu behalten. Durch Kommunikation kann &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/115-Kommunikation-wenn-jemand-Trost,-Rat-oder-Loesungen-sucht.html&quot;&gt;Trost, Rat&lt;/a&gt;, Lebenshilfe, eine Problemlösung  und noch viel mehr vermittelt werden, wenn sich die Partner über ihre Ziele und Möglichkeiten einig sind.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 15:39:00 +0000</pubDate>
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    <category>emotionen</category>
<category>gefühle</category>
<category>unterschiedliche begriffe</category>
<category>verstanden werden</category>
<category>verstehen</category>

</item>
<item>
    <title>Emotionen einfach erklärt</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/96-Emotionen-einfach-erklaert.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - für Grundschüler</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Viele Menschen fragen:&lt;em&gt; Was sind eigentlich Emotionen? &lt;/em&gt; Beim Erklären wird oft angenommen, dass Gefühle und Emotionen nur zwei verschiedene Namen für dieselbe Sache sind. Ich will versuchen, euch den Unterschied zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Emotionen sind &lt;em&gt;innere &lt;/em&gt;Regungen, die andere an dir erkennen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Du kannst sie auch an anderen erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sie bestehen aus einer Mischung aus angeborenem oder erlerntem Verhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hinter den Emotionen stehen biochemische Prozesse und psychische Empfindungen, die wir auch als Gefühle bezeichnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Das heißt: Wir können andere anhand ihrer Emotionen einschätzen und wir können ebenso lernen, uns selbst auf diese Weise einzuschätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Es heißt aber auch: Emotionen lassen sich kontrollieren. Das tun die Menschen nahezu alle. Das, was sie dabei tun heißt ganz allgemein „Kultur“. Sie beschreibt das erwünschte Verhalten im Umgang miteinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was auch bedeutet: Es ist ziemlich schwierig, die &lt;em&gt;echten Gefühle &lt;/em&gt;herauszubekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle fließen - wenn du sie festhalten willst, benötigst du Worte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du deine Gefühle in Worte fassen kannst, lernst du etwas über dich selbst – das ist das Wichtigste. Gefühle auszutauschen oder jemand andrem verständlich zu machen, ist wesentlich schwieriger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;214&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_lernen_320.serendipityThumb.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;einfach_sprache&quot;&gt;Dieser Artikel ist ein Versuche, den Unterschied zwischen Gefühlen und  Emotionen in einfacher Sprache zu erklären. Dazu musste ich viele komplizierte Begriff weglassen, die Wissenschaftler gerne benutzen.  Wir haben dazu etwas mehr  aus &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/95-Emotionen-wie-Psychologen-sie-heute-sehen.html&quot;&gt; psychologischer Sicht&lt;/a&gt; in einfacher Sprache.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 11 May 2025 14:41:00 +0000</pubDate>
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    <category>emotionen</category>
<category>gefühle</category>
<category>unterschiede</category>
<category>zusammenhänge</category>

</item>
<item>
    <title>Emotionen – wie Psychologen sie heute sehen</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/95-Emotionen-wie-Psychologen-sie-heute-sehen.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - für Grundschüler</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:9 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;375&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Funktion des Sehens und der Einordnung der Eindrücke  - aus den Aufzeichnungen des Arztes Fritz Kahn.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Artikel &quot;Emotionen – wie Psychologen sie heute sehen&quot; wurde 2025 in einfacher Sprache verfasst.  &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unser Gehirn mit all den Impulsen macht, die wir aus der Umwelt empfangen, wirklich an „Emotionen“ erzeugt, wissen wir nicht. Die Psychologie nimmt an, dass es sich dabei um einen „komplexen Vorgang handelt“. Er lässt sich also deswegen schwer beschreiben, weil er teils aus bekannten, teils aber auch aus unbekannten Komponenten besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was passiert, bevor wir  Emotionen haben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von mir mehrfach beschrieben „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/94-Wie-Du-mit-deinen-Gefuehlen-besser-umgehen-kannst.html&quot;&gt;Black-Box-System&lt;/a&gt;“ ist bestens geeignet, dies zu zeigen: Wir wissen, was in unser Gehirn „eingefüttert“ wird, und das können wir auch beschreiben. Wir wissen aber nicht genau, was unser Gehirn damit „anstellt“. Andererseits können wir aber erfahren, was dabei „herauskommt“. Typisch und allgemein bekannt ist das „Erröten“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Art von Emotionen „Verhaltenskomponenten“, zu denen alle körperlichen Reaktionen gezählt werden können, die auf eine Gefühlslage hinweisen. Beispielsweise Gestik und Mimik, Schwitzen und Erröten, weiche Knie oder erkennbarer Stolz,  ebenso wie Körperhaltungen, die zeigen, dass wir uns öffnen oder verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rückwärtsgang: Von Emotionen auf das &quot;Fühlen&quot; schließen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vereinfachten, volkstümlichen Psychologie versucht man, den Rückschluss zu finden: Wir erröten, also schämen wir uns. Wir erzittern, also fürchten wir uns. Wir fürchten uns vor zu viel Aufmerksamkeit, also machen wir uns klein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein psychologisches Lexikon weiß darüber allerdings, dass man von solchen „Verhaltenskomponenten“ nicht auf das tatsächliche Fühlen schließen sollte. Letztlich bedeutet dies, dass unser Verhalten zwar unsere Emotionen bildhaft zeigt, aber nicht immer unsere „inneren“ Gefühle ausdrückt. Wir haben ja unser ganzes Leben lang gelernt, unsere Emotionen an die Situation anzupassen, also nicht „mit der Tür ins Haus zu fallen“ oder auf keinen Fall  unsere Gefühle schonungslos zu offenbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lexikon sagt darüber aus: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Emotionen haben eine wichtige Bedeutung für Motivationsprozesse. Sie leiten zielgerichtetes Verhalten ein und begleiten es.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Mit anderen Worten: Emotionen können auch zur Manipulation eingesetzt werden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Schwierigkeit: Wirkliche Gefühle erleben und darstellen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologen stellen ich häufiger die Frage: „Wie werden Gefühle erlebt?“ Und sie versuchen, darauf Antworten im Gespräch mit Personen zu finden. Ähnliche Fragen stellen sich Schriftsteller, die Gefühle ausführlich beschreiben wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil ist mit Sicherheit schwierig, weil im Grunde nur die einzelne Person wissen kann, was sie „wirklich fühlt“, und nur sie kann diese Gefühle wirklich beschreiben. Für Schriftsteller gilt deshalb bei Gefühlen: „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/82-UEber-Gefuehle-schreiben-fuer-Schueler-sowie-Eltern-und-Lehrende.html&quot;&gt;Show, don’t tell&lt;/a&gt;. Das bedeutete, die Gefühle bildhaft zu beschreiben, was wieder nur gelingt, wenn der Autor oder die Autorin auf das Verhalten und/oder die körperlichen Empfindungen zurückgreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;214&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_lernen_320.serendipityThumb.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Einfacher Text&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dieser Text wurde in einfachem Deutsch geschrieben. Er entspricht den neuesten Betrachtungen zum Thema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/emotionen&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Bildquelle: Aus den Aufzeichnungen des Arztes Fritz Kahn, Internet-Archiv&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 10 May 2025 09:53:00 +0000</pubDate>
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    <category>einfache sprache</category>
<category>emotionen</category>
<category>gefühle</category>
<category>heute</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Wie Du mit deinen Gefühlen besser umgehen kannst </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/94-Wie-Du-mit-deinen-Gefuehlen-besser-umgehen-kannst.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:13 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;296&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehle_analog_digital_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gefühle verstehen - einfache Wege für alle&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Was Menschen wirklich „emotional“ bewegt, entzieht sich der wissenschaftlichen Forschung. Betrachten wir uns selbst oder Personen, die wir gut kennen, dann erfahren wir, dass jeder einzelne Mensch seine Emotionen unterschiedlich verarbeitet. Die angeblichen Fachleute, die über Gefühle reden, sind in Wahrheit nur Verwalter der Emotionen, während wir, also du und ich, diese Gefühle beobachten können, wenn wir uns Mühe geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle in Beschreibungen umwandeln &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe oft geschrieben, dass Emotionen in unseren Gehirnen „analog“ stehen und sich ebenso verändern. Sie sind also nicht in Worten oder Sätzen beschreiben, sondern warten dort als „Rohmaterial“ für das, was „dabei herauskommt“. Wenn wir sie ausdrücken wollen, haben wir viele Möglichkeiten: Durch unsere Gesichtszüge (Mimik) unsere Bewegungen oder Verhaltensweisen, durch Bilder, die sich vermitteln lassen oder letztlich durch Handlungen aus. Kluge Leute wissen, dass sie ihre Gefühle erforschen können, indem sie darüber schreiben – zum Beispiel wer und wie wann und wo welche Gefühle ausgelöst hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trick dabei ist: Du bist gezwungen, deine Gefühle zu digitalisieren. Das Wort „digitalisieren“ bedeutet in diesem Fall, sie zu beschreiben. Das ist hilfreich, weil du deine Gefühle dann als Wörter und Sätze wiedererkennst. Sobald du diesen Text erneut liest, kann dein Gehirn ihn überarbeiten - und nach und nach erkennst du, was sie für dich bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erst deine Gefühlswelt kennenlernen, dann darüber reden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du so etwas in der Öffentlichkeit oder im Freundeskreis versuchst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass jemand deine Gefühle „bewertet“. Ich empfehle daher, nur dann über Gefühle zu reden, wenn du dir sicher bist, dass du sie mit jemandem teilen willst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürzlich las ich diesen Text, der eine ähnliche Frage aufwirft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Eine der Fragen, die mich in Bezug auf unser Gefühlsleben faszinieren, ist: Was wandelt unsere Emotionen von einfach zu komplex? Steigert die bloße Benennung von Gefühlen die Wahrscheinlichkeit, dass wir jedes einzelne Gefühl erleben?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wir alle entwickeln unsere eigenen Emotionen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort wäre sinngemäß: Wir werden mit der Fähigkeit geboren, Emotionen zu entwickeln. Alle Lebewesen, die in sozialen Verbänden leben, können das: Die meisten Säugetiere können es, und die Primaten wie auch die Menschen können es deshalb auch. Die Art, wie sie lernen, ihre Gefühle in Emotionen zu verwandeln, ist allerdings unterschiedlich. Vereinfacht: Während ein Affe nur die üblichen Rituale lernen muss, um sich in die Gruppe einzuordnen, kennen wir Menschen ungeheuer viele Varianten, unsere Gefühle zu entwickeln. Diese Varianten sind so vielfältig, dass wir am Ende nicht mehr sagen können, warum unser Gehirn ein Gefühl „durchgewunken“, verzögert oder verhindert hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Geheimnis der &quot;Black Box&quot; - und warum es oft ein Geheimnis bleibt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis dabei bestehen darin, das wir nicht wissen, ist, was im Gehirn genau passiert und wie dies zustande gekommen ist. Auch außerordentlich kluge Leute können darauf keine Antwort geben, denn welche Informationen zu welchen Entscheidungen führen werden, ist bei Menschen nicht vollständig vorhersehbar. Die Nachrichtentechnik und die Kybernetik bieten uns dazu das Blackbox-Modell an: Wir können beobachten, was wir an Eindrücken empfangen, und wir können sagen, was dabei herauskommt. Bei manchen Menschen ist sicher, dass ähnliche Auslöser zu annähernd gleichen Ergebnissen kommen. Menschen, deren Gehirn anders „ticken“, zeigen aber keine so eindeutigen Ergebnisse. Einfacher gesagt: Von außen betrachtet, sind die Auslöser gleich, aber was dabei herauskommt, ist jedes Mal anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Liebes- und Sexbeziehungen - warum klappt es manchmal, dann wieder nicht? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders auffällig ist dies bei Beziehungen, die besonders stark von chemischen Botenstoffen beeinflusst werden. Dazu gehören alle intimen Freundschaften ebenso wie Liebes- oder Sexbeziehungen. Die Frage, ob zwei Menschen „zusammenkommen“ ist dabei letztlich von der Kraft dieser Botenstoffe, der Situation und den Hemmungen abhängig. Daraus ergibt sich, ob beide eine dauerhafte Beziehung, eine sexuelle Affäre, eine Freundschaft oder gar nichts miteinander eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate aus einem Fachbereich oder nutzt ein entsprechendes Vokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen. Der Beitrag enthält Meinungen, die möglicherweise von offiziellen Lehrmeinungen abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Das verwendete Zitat wurde als Frage in einem Blog gestellt.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 03 May 2025 14:29:00 +0000</pubDate>
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    <category>analog</category>
<category>chemie</category>
<category>digital</category>
<category>einfache sprache</category>
<category>freundschaften</category>
<category>gefühle</category>
<category>gehirn</category>
<category>liebesgefühle</category>
<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Was ist so schick daran, Masochist(in) zu sein? </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/91-Was-ist-so-schick-daran,-Masochistin-zu-sein.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 600px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:63 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;689&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/masochist_gouvernante_humorvoll.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/masochist_gouvernante_humorvoll.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/masochist_gouvernante_humorvoll.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Masochismus - humorvoll oft besser verträglich &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Um die Gründe (und damit auch die Gefühle) zu erforschen, haben Wissenschaftler das Thema „SM-Aktivitäten“ aufgeteilt.. Auf der einen Seite, ganz im klassischen Sinne, wurden die Probanden über möglich Ursprünge befragt. Auf der anderen Seite beforschten sie die Gründe für die Teilnahme an solchen Aktivitäten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die unerklärliche Neigung, Masochist(in) der Sinnlichkeit zu werden &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei den Ursprüngen wurde unterscheiden, ob äußere Umstände zu den Aktivitäten geführt hätten oder ob sie aus einem inneren Drang entstanden wären.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beide Fragen werden sowohl in der „Populärpsychologie“ („Küchenpsychologie“), aber auch in der der ernsthaften psychologischen Literatur, erwähnt. Volkstümlich ausgerückt: Ist die Person in der Jugend geschlagen oder missbraucht worden, dann kann sie einen Schaden davon getragen haben. Entdeckt eine Person die Lust an der Unterwerfung oder an der Züchtigung erst im Erwachsenenalter, dann rätselt die Fachwelt, welche Gründe es dafür gibt. Das ist auch bei neuen Studien der Fall: Jüngst fragten Wissenschaftler, ob die Befragten ihre Neigungen für „unerklärlich“, „unerklärlich, aber nachträglich bewusst geworden“ oder als „Reaktion auf ein inneres Ungleichgewicht“ werteten. Offenbar störte die Psychologen nicht, wie unscharf diese Begriffe waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie äußert sich die Lust &quot;Hier und Jetzt&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die zweite Frage ist interessanter, weil sie sich mit den Auswirkungen und damit auch mit den sinnlichen Lüsten beschäftigt, die im Hier und Jetzt“ erlebt werden. Als Hauptkategorien wurden Fragen des Machtgefälles, der Schmerzlust und der Selbstwahrnehmung genannt. Im Klartext geht es darum, welche Teilnehmer sich wünschen, körperlich unterworfen und/oder emotional erniedrigt zu werden, und wie sie dies alles erleben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Fast die Hälfte der Befragten erwarteten von S/M-Spielen, einen Austausch der Macht, also entweder ganz in der dominanten oder ganz in der unterwürfigen Rolle zu sein. Etwa ein Fünftel der Befragten neigte zur Unterwürfigkeit. Als Beispiel mag eine Person dienen, die sich so äußerte:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Mein größter Wunsch ist es, immer wieder, mich als hingebungsvolle Sklavin eines älteren, selbstbewussten Mannes zu fühlen“ . &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ähnliche Wünsche äußern auch Männer, die ihre Lüste in Domina-Studios ausleben - das ist zwar keine „wissenschaftliche“ Erkenntnis, geht aber aus Berichten von Zeitzeugen eindeutig hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die echten Gefühle der Masochisten kommen selten ans Tageslicht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Über die tatsächlich durchlebten Gefühle, insbesondere die der „masochistisch“ veranlagten Personen sagt der Bericht verständlicherweise wenig aus. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es scheint so, als ob Frauen und Männer durchaus unterschiedliche Gründe haben, ihre „kleinen Geheimnisse“ für sich zu behalten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Einer der Gründe der Frauen könnte sein, dass sie auf keinen Fall in das Klischee eingeordnet werden wollen, dass „Frauen von Natur aus“ unterwürfig sind. Das gilt allgemein wie auch „als Person“, also gegenüber Freunden, Kollegen, Nachbarn und anderen Personen, mit denen sie Kontakt haben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei Männer gilt hingegen, dass die meisten Kumpel, Freunde, Verwandten und Mitarbeiter das unterwürfige Verhalten als „krankhaft“ und ganz und gar inakzeptabel für einen Mann ansehen würden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beide Gruppen leiden also unter den Urteilen, Vorurteilen oder vorgefassten Meinungen „des Volkes“, das Unheil wittert, sobald eine Person die „Möglichkeit des Andersseins“ nutzt. Vermutlich ist dies der Grund, warum entsprechende Schilderungen oder Fantasien bestenfalls unter Pseudonymen geschrieben werden - etwas so, wie die „Geschichte der O“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fatale daran zu Schluss: Sobald eine masochistische Schilderung lustvoll, lebensnah und glaubwürdig ist, gilt sie als &quot;pornografisch&quot;. Und insofern wird es wohl dabei bleiben, dass sich viele Betroffene fragen, ob ihre Gefühle „normal“ sind, weil der Vergleich fehlt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Die Forschungen datieren von 2021. Quellen: &lt;a href=&quot;https://www.psychologytoday.com/us/blog/myths-desire/202006/the-sexual-science-masochism-and-submission  &quot;&gt;Psychology Today&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/00224499.2020.1767025#d1e1093&quot;&gt;Tandfonline&lt;/a&gt; Einzelne Begriffe wurden von der Wissenschaftsapache in die Alltagssprache übersetzt.  Recherchen unter Mitwirkung der &quot;&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5192-Die-Lust-an-Schlaegen-und-Abwertungen.html&quot;&gt;Liebeszeitung&lt;/a&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Bild: Nach einer Zeichnung aus Japan, Original historisch gegen 1960. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 23 Nov 2024 15:46:00 +0000</pubDate>
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    <category>gefühle</category>
<category>lust</category>
<category>masochismus</category>
<category>schmerz</category>
<category>unterwerfung</category>

</item>
<item>
    <title>Johari-Fenster – ein Modell für Gefühle?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/84-Johari-Fenster-ein-Modell-fuer-Gefuehle.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:58 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;500&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/johari_schrift_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/johari_schrift_620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/johari_schrift_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Johari-Fenster - ist es wirklich noch brauchbar?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wer über Selbst- und Fremdwahrnehmung nachdenkt, kommt früher oder später mit dem Johari-Fenster in Berührung. Es ist ein Modell, das beide Einschätzungen in vier „Scheiben“ eines Fensters darstellt. Entwickelt wurde es in den 1950er-Jahren. Bekannt wurde es vor allem dadurch, dass es in sogenannten „gruppendynamischen Prozessen“ angewendet wurde. Dabei wurden neben den Eigenschaften der Personen auch ihre Gefühle freigelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fenster besteht aus vier Bereichen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Meiner öffentlichen Person – wie ich mich wahrnehme und andere auch. (LO)&lt;br /&gt;
2.	Meine Eigenschaften, die ich nicht wahrnehme, andere aber schon. – den „Blinden Fleck“. (RO)&lt;br /&gt;
3.	Meiner Privatheit, die ich nicht zeigen will. (LU)&lt;br /&gt;
4.	Meine Eigenschaften, die ich nicht kenne und andere auch nicht wahrnehmen können. (RU) &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:57 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;500&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/johari_mal_anders_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/johari_mal_anders_620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/johari_mal_anders_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Johari-Fenster  mal anders &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Das Ziel kann entweder sein, die Unterschiede zu erkennen oder die Bereiche zu verschieben. Soll dabei die Größe der Fensterscheiben verändert werden, so bedeutet dies für den Einzelnen in der Regel, sich möglichst „weit zu öffnen“ oder sein Verhalten anzupassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind Veränderungen das Ziel, so geht es häufig darum, den „Blinden Fleck“ zu verkleinern, also zu erfahren, was andere über dich „wissen“. In der Folge wird oft erwartet, dass du dich anpasst. Je nach dem Zweck des Seminars kann es aber auch sein, deine Privatheit teilweise aufzugeben und dich anderen zu „öffnen“. Die Erwartung der Seminarleiter gehen dahin, das Zusammenleben oder die Zusammenarbeit dadurch zu verbessern, und sie erhoffen sich dadurch „positive Effekte“. Weil das System auch in Selbsterfahrungsgruppen verwendet wird, glauben manche Menschen, dass es auch Einfluss auf das psychische Empfinden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Bewertung des Johari-Fensters&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vorteile:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Das Modell ist nützlich, um zu zeigen, dass die vier Bereiche modellhaft existieren, und deshalb ist es durchaus geeignet, auch öffentliche sichtbare und geheime Emotionen darzustellen. &lt;br /&gt;
2.	Es eignet sich auch, um die Auswirkungen der Emotionen bei sich selbst und anderen zu überprüfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachteile:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Beim Johari-Fenster werden Begriffe wie „Ehrlichkeit und Offenheit“ stark strapaziert. Wie viel Offenheit und Ehrlichkeit wird verlangt? Was ist, wenn du den Zugriff auf deine Gefühle verweigerst? &lt;br /&gt;
2.	Die ganze Prozedur wirkt angeblich nur dann, wenn die Teilnehmer (also auch du) bereit sind, sich zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unser Eindruck vom Johari-Window&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Johari-Fenster erweist sich als bedingt brauchbares Modell, das nach 70 Jahren etwas an Attraktivität eingebüßt hat. Obwohl es im ersten Moment verblüfft, zeigt es auf den zweiten Blick Schwächen. Am besten eignet sich das Modell für feste Gruppen. Das ist heute auch das Haupteinsatzgebiet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben. Der Artikel enthält Meinungen aus über einem halben Jahrhundert (ca. 1960 bis 2024). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine generelle Kritik des Modells findet ihr im Anhang.&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/84-Johari-Fenster-ein-Modell-fuer-Gefuehle.html#extended&quot;&gt;&quot;Johari-Fenster – ein Modell für Gefühle?&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 May 2024 19:01:00 +0000</pubDate>
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    <category>änderungen</category>
<category>fenster</category>
<category>gefühle</category>
<category>johari</category>
<category>kommunikation</category>
<category>verschiebungen</category>
<category>window</category>

</item>
<item>
    <title>Gefühle – Selbst- oder Fremdeinschätzung? Was beschreibt dich genauer? </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/85-Gefuehle-Selbst-oder-Fremdeinschaetzung-Was-beschreibt-dich-genauer.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Erstaunlich viele Menschen trauen ihrer Selbsteinschätzung nicht – sie denken also, dass andere sie besser einschätzen oder beurteilen können als sie selbst. Das ist weder in der Theorie noch in der Praxis richtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Wissenschaften, die sich damit beschäftigen, wird in der Regel der „erkennbare Ausdruck der Gefühle“ untersucht, also das Verhalten. Die &lt;em&gt;Gefühle selbst&lt;/em&gt; werden dabei vernachlässigt, weil sie sehr komplizierte Gebilde sind, die sich nicht eindeutig erfassen lassen. Nehmen wir also an, dass in den „Persönlichkeitseigenschaften“ auch häufig auftretende Emotionen verborgen sind. Wenn das so ist, dann können wir uns selbst über unsere Emotionen klarer werden. Und wer einen Fragebogen darüber ausfüllt, der informiert auch andere über einen Teil seiner Gefühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die These der meisten Wissenschaftler - Selbsteinschätzung ist nötig&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These der meisten Wissenschaftler heute ist: (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Selbsteinschätzung konzentriert sich darauf, wie eine Person ihre eigene innere Dynamik bewertet … Fremdeinschätzungen konzentrieren sich vielmehr auf die Messung des beobachteten Verhaltens einer Person.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass dies für „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/47-Persoenlichkeitsmerkmale-und-Gefuehle-gibt-es-einen-Zusammenhang.html&quot;&gt;Persönlichkeitsmerkmale&lt;/a&gt;“ gilt – sieht man die Emotionen isoliert, so wird die „Messung“ zu ungenau, man bekommt lediglich einen Anhaltspunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und wenn es hauptsächlich um Emotionen gehen soll? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab und gibt Versuche, Emotionen besser einzukreisen. Im Personalwesen wird oftmals versucht, durch eine Analyse der Persönlichkeit festzustellen, ob jemand „ins Team passt“. Das Verfahren bezieht sich aber hauptsächlich auf das Verhalten. Solange man grobe Maßstäbe anlegt, können bestimmte Gefühle an Eigenschaften gekoppelt werden, sodass man auch die emotionale Eignung für die Position festzustellen versucht. Behauptet wird ferner, Menschen über Persönlichkeitsmerkmale einzuordnen und so „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/62-Was-ist-das-fuer-ein-Gefuehl,-wenn-es-passt.html&quot;&gt;Gemeinsamkeiten&lt;/a&gt;“ auch in der Gefühlswelt festzustellen. Diese Methoden sind allerdings höchst umstritten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten wurde seitens der Psychologie angenommen, man könne die „Echtheit“ (Authentizität) von Gefühlen feststellen. Dies betraf vor allem die therapeutische Ebene (Encounter-Gruppen und Selbsterfahrungsgruppen). Ein anderer Ansatz war (und ist) das Johari-Fenster, bei dem die Emotionen in bestehenden Gruppen (zum Beispiel Arbeitsgruppen) verbessert werden sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Psycho-Gruppen - Gefühle in den Mittelpunkt stellen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Psycho-Gruppen werden noch andere Verfahren verwendet, um Gefühle freizulegen, wie beispielsweise „Hot Chair“, das sehr auf Emotionen ausgerichtet ist. Das Verfahren ist in den letzten Jahren in Verruf geraten - ähnlich wie alle anderen Maßnahmen, Gefühle mit Nachdruck aus jemandem herauszuholen oder die „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/76-Authentizitaet,-Rollen-und-wahre-Gefuehle.html&quot;&gt;Echtheit&lt;/a&gt;“ festzustellen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Einzelperson – also für dich, die du jetzt hier liest, ist es günstig, sich selbst zu beobachten. Dabei kannst du auch selbst die Auswirkungen deiner Emotionen (also deines Verhaltens) kontrollieren und möglicherweise sogar verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gruppen mit zusammengewürfelten Teilnehmerinnen / Teilnehmern kannst du feststellen, wie deine Emotionen in dieser Gruppe eingeschätzt werden, also in einer Ausnahmesituation. In festen Gruppen hingegen wird dein aktuelles Verhalten in „deiner“ Gruppe bewertet – das kann – auch im Hinblick auf deine eigenen Gefühle – sehr sinnvoll sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was du mitnehmen kannst: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;&lt;blockquote&gt;Gefühle können kaum gemessen werden, und ihre Bewertung ist oft Zufall. &lt;br /&gt;
Deine eigenen Gefühle und dein eigenes Verhalten kannst du beschreiben, wie du willst,&lt;br /&gt;
Wenn dich andere beurteilen und zu einem abweichenden Bild von dir kommen, ist nicht eines der beiden Bilder falsch, sondern beide sind nur unterschiedlich in der Bewertung. &lt;/blockquote&gt;&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass du gut damit fährst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Lies gerne weiter bei: &lt;a href=&quot;https://www.thinksimple.de/big5-persoenlichkeitsmodell&quot;&gt;Think Simple&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 May 2024 14:28:00 +0000</pubDate>
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    <category>beurteilung</category>
<category>eigenschaften</category>
<category>fremdeinschätzung</category>
<category>gefühle</category>
<category>selbsteinschätzung</category>

</item>
<item>
    <title>Über Gefühle schreiben – für Schüler sowie Eltern und Lehrende </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/82-UEber-Gefuehle-schreiben-fuer-Schueler-sowie-Eltern-und-Lehrende.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - für Grundschüler</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    Vielleicht wundert ihr euch, warum ich für euch einen besonderen Artikel geschrieben habe. In der Überschrift steht ja klar und deutlich „für Schüler“, also nicht nur für Grundschüler. Das Thema „wie schreibe ich etwas Lesenswertes über Gefühle“ zieht sich durch die Grundschule, das Gymnasium und es verfolgt euch möglicherweise auch noch im Studium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß aus eigener Anschauung, dass es ziemlich schwierig ist, über etwas zu schreiben, was man noch nicht vollständig versteht. In der Schule wird es aber verlangt, jedenfalls bei den Gefühlen, die Frauen und Männer in den mittleren Jahren umtreibt. Und um solche Gefühle wirklich und wahrhaftig zu verstehen, muss man eine Menge von den Menschen wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle: Mehr als acht, und sie haben nicht immer Namen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also reden wir mal drüber. Wenn du ein Gefühl benennst, geht der Ärger schon los. Es gibt ziemlich viele Artikel, in denen du von „acht Grundgefühlen“ liest, die es bei Menschen gibt. Um es klar und deutlich zu sagen: Diese Grundgefühle sind für deine späteren Leser völlig uninteressant. Erwachsene Leser(innen) wollen nicht wissen, was du fühlst, sondern wie du es fühlst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wörterkataloge und Synonyme für Gefühle? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hast du gehört, dass du &lt;em&gt;nicht immer dasselbe Wor&lt;/em&gt;t für ein Gefühl benutzen sollst. Das stimmt zwar, aber Gefühle werden gar nicht mit Wörtern ausgedrückt, sondern mit Beschreibungen. Und deshalb: Verwende bitte keine „Wortkataloge“ in denen „Synonyme“ stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Standardbeschreibungen und Klischees?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lehrer sagen dir auch, du sollst deine Gefühle in „ganzen Sätzen“ beschreiben. Auch das ist richtig, aber wenn ich mir die Sätze ansehe, dann klingen sie alle so, als hätten die Schreiblehrer alle Klischees zusammengetragen, die es in der Literatur gibt. Etwa, wenn der Satz heißt: „Sie fühlte sich, als würde sie im Boden versinken“. Solche Sätze nennt man „Klischees“, weil sie tausendfach gebraucht worden sind – und dabei verbraucht wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle wirklichkeitsnah beschreiben &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss etwas, das vielen Grundschülern, Gymnasiasten und sogar Studierenden schon passiert ist: Sie beschreiben ein Gefühl so, wie es andere von ihnen verlangen. Sie schreiben also nicht von einem Gefühl, das sie schon mal hatten oder aus nächster Nähe mit jemandem durchlebt haben. Mit anderen Worten: Sie lügen etwas in Gefühle hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine professionelle Schreiberin hat einmal sinngemäß gesagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; Wenn du über Gefühle schreibst – Frage dich danach, wie du dich selber verhalten würdest. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Mehr kann ich dir auch nicht auf den Weg geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweis für Lernende:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solltest du Zweifel an diesem Text haben (das gibt es immer wieder), dann frage deinen Deutschlehrer, deine Eltern oder eine Fachfrau (einen Fachmann) danach, ob alles stimmt. Und was die Schule betrifft: Es kann sein, dass dieser Text auch einzelnen Lehrern nicht gefällt. Unser Hauptartikel enthält eine &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/81-Du-willst-ueber-heftige-Emotionen-schreiben-So-geht-es-....html&quot;&gt;dreiteilige Anleitung&lt;/a&gt;, wie du in Gefühle einsteigen kannst. Eine Kurzfassung findest du auch im Anhang. &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/82-UEber-Gefuehle-schreiben-fuer-Schueler-sowie-Eltern-und-Lehrende.html#extended&quot;&gt;&quot;Über Gefühle schreiben – für Schüler sowie Eltern und Lehrende &quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 15 May 2024 14:35:00 +0000</pubDate>
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    <category>aufsätze</category>
<category>diskussion</category>
<category>einfache sprache</category>
<category>gefühle</category>
<category>schule</category>
<category>schüler</category>

</item>
<item>
    <title>Investierst du viel in Gefühle? </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/80-Investierst-du-viel-in-Gefuehle.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:55 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;465&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehlsinvestition.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehlsinvestition.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gefuehlsinvestition.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die fragwürdigen Investitionen in Gefühle &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wenn du dich unter deinen Freundinnen umhörst, ist bestimmt eine dabei, die sagt sie hätte „zu viel Gefühle investiert“. Ich nenne sie mal „Pechmarie“ – bewusst nach dem Märchen von der Frau Holle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit hat die Pechmarie in der modernen Gefühlswelt nicht „zu viel in Gefühle investiert“, sondern sie fühlt sich um den Gewinn betrogen, den sie sich erhofft hatte. Wir könnten auch sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Sie hat einen gewissen Aufwand getrieben, um ihr Ziel zu erreichen, hat dieses Ziel aber verfehlt. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vorsicht beim Einschätzen der eigenen Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert leider immer wieder, wenn jemand seine Gefühle bewertet und beginnt, sie irgendwie zu investieren. In diesem Fall hatte die Pechmarie den Wert ihrer Gefühle zu hoch angesetzt. Sie hat den Wert ihrer Gefühle für eine andere Person demnach  überschätzt - das ist meist die nüchterne Wahrheit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hätte das anders laufen können?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist die Sache einfach: Wenn du ein riesengroßes Gefühlskonto hast oder weißt, wie du es immer wieder auffüllen kannst, dann kannst du auch „Gefühle investieren -  das heißt, einen Teil deiner Gefühle auf längere Zeit festlegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du aber immer „klamm“ an Gefühlen bist oder dein Gefühlskonto im „roten Bereich“ ist, dann kannst du nicht wirklich „in Gefühle investieren“ – du brauchst die Gefühle im Moment für dich selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Klartext: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Wenn du viele schöne Gefühle ausstrahlen kannst, dann reicht dies völlig aus, um mit diesen Gefühlen glücklich zu werden und andere damit glücklich zu machen.&lt;br /&gt;
2.	Wenn du Gefühle erst „produzieren“ musst, sind sie sehr wahrscheinlich nicht so wirksam – und für dich ist es anstrengend, sie ständig wieder zu erzeugen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit deutlich wird: In Gefühle zu investieren ist zu aufwendig, zu risikoreich und letztendlich sinnlos. Ein paar gute Gefühle im Vorrat zu haben und diesen Vorrat auch ständig wieder aufzufüllen, ist hingegen nützlich. Gefühle als  „Handelsware“ einzusetzen, um einen Profit draus zu erzielen, ist ein risikoreiches Spiel - auch, wenn es manchmal funktioniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Sicht kann ich nicht dazu raten, Gefühle zu investieren, damit Handel zu treiben oder damit zu &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/73-Was-tun-Gefuehlsmanipulatoren-und-Manipulatorinnen.html&quot;&gt;manipulieren&lt;/a&gt;.  Denn um das zu tun, benötigst du eine besondere Art von Selbstsucht, die in Beziehungen eher stört. Wenn ich dennoch dazu rate, dann und wann  einen Blick auf &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/43-Gefuehle-haben-einen-Preis-zur-OEkonomie-der-Liebe.html&quot;&gt;ökonomische Bedingungen&lt;/a&gt; zu werfen, dann aus einem anderen Grund: Der Beziehungsmarkt ist nicht unendlich groß, und er wird durch Angebot und Nachfrage reguliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für alle geschrieben, die sich Gedanken um die eigenen Gefühle machen. Der Beitrag kann für Unterrichtszwecke genutzt werden. Er enthält Meinungen zum Thema, da Fakten auf diesem Gebiet nicht erhältlich waren. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild aus dem Liebesverlag-Archiv - Herkunft unbekannt.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 14 May 2024 14:20:00 +0000</pubDate>
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    <category>gefühle</category>
<category>handel</category>
<category>investieren</category>
<category>markt</category>
<category>ökonomie</category>

</item>
<item>
    <title>Intensive, lustvolle Gefühle austauschen oder beschreiben</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/79-Intensive,-lustvolle-Gefuehle-austauschen-oder-beschreiben.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    Gefühle auszutauschen, setzt einen &lt;em&gt;sehr intensiven Dialog voraus&lt;/em&gt;. Klare Sätze sind kaum zu erwarten, und was der andere „wirklich denkt“, wird nie völlig klar. Wir können schon froh sein, wenn wir selber halbwegs wissen, welche Botschaften wir an den anderen (oder die andere) senden wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die komplizierte &quot;Gemengelage&quot; bei Gefühlen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn unser Ziel ist, Gefühle mit jemandem auszutauschen, müssen wir mit einem vielschichtigen Dialog rechnen. Der deutsche Kommunikationslehrer &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/60-Die-Kommunikation-und-die-Gefuehle-darin-drei-Modelle-und-ein-Sonderfall.html&quot;&gt;Schulz von Thun&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; hat dies bereits für die „gewöhnliche“ Kommunikation angenommen. Aber für den Austausch von Gefühlen kommen noch viele Ebenen dazu, die niemals benannt werden. Es wimmelt nur so von „versteckten Botschaften“, die alle darauf hinauslaufen, zu fragen: &lt;em&gt;„Was will ich eigentlich von dir und was willst du von mir?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verflixt - da will jemand an meinen Quellen naschen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heikel wird es immer, wenn jemand an unsere „Ressourcen“ heranwill, also unsere erworbenen oder natürlichen Quellen von Güte, Aufmerksamkeit, Zuwendung, Liebe oder gar Sex. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen Gefühlen geht es darum, sowohl etwas zu geben wir auch etwas zu nehmen. Der britische Autor Edward Morgan Forster hat dazu etwas über die Liebe gesagt (in „Aspects of the Novel“), aber es gilt auch für ähnliche Gefühle, die Menschen miteinander teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Wenn menschliche Wesen lieben, wollen sie etwas bekommen. Sie versuchen auch, etwas zu geben, und dieses doppelte Spiel macht Liebe (… kompliziert). Sie ist selbstsüchtig und selbstlos zugleich, und keine Konzentration in die eine wie die andere Richtung … (löst diesen Konflikt) ganz auf. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lange Dialoge, bis es zur Einigung kommt ... in der Literatur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nicht literarisch unterwegs sind, bedeutet dies nicht viel mehr, als zu sagen: Es ist kompliziert. Und weil es kompliziert ist, sind wir im Alltag sehr vorsichtig mit dem, was wir sagen und was nicht. Es dauert teilweise sehr lang, bis sich beide auf etwas geeinigt haben, was beide „von Herzen und aus Begierden“ geben wollen und können. Und manchmal überspringen beide diese „innere Einengung“ und sagen einfach: „Gehen wir jetzt zu mir oder zu dir?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wo bleibt da die Ethik?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das reicht vielleicht, um zu begreifen, warum es so schwer ist, über sinnliche Gefühle zu reden. Die Gesellschaftsordnung verlangt von uns, dass wir nicht um Gefühle „schachern“ oder einen „schmutzigen“ &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/43-Gefuehle-haben-einen-Preis-zur-OEkonomie-der-Liebe.html&quot;&gt;Tauschhandel mit Gefühlen&lt;/a&gt; betreiben. Andererseits verlangt die moderne Ethik, dass wir die Möglichkeiten und Grenzen unsere Lüste gegenseitig abklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum im Alltagsdschungel jede Theorie versagt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alltag findet diese Theorie gar nicht erst statt – er folgt anderen Gesetzen, als es uns anhand ethischer Theorien erklärt wird. Nüchterner, zufälliger und unbedachter. In Kurzgeschichten, Novellen oder Romanen wird „das Alltagsverhalten“ auf die Spitze getrieben. Nach längeren zögerlichen Dialogen ergreift einer der beiden Agierenden die Initiative und übernimmt die sinnliche Führung. Die letzten Hemmungen fallen, man ergibt sich dem Rausch oder der Ekstase und fragt sich möglicherweise anschließend: „Was ist da eigentlich mit mir passiert?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Im sinnlichen Roman darf alles vorkommen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr je einen Roman schreiben solltet: Versucht, die besonders heftigen Gefühle zunächst in die Einzelpersonen zu legen. Normalerweise bestehen diese aus einem Gemenge von Lust und Zweifeln – und darüber lässt sich allerlei schreiben. Dann führt ihr bildhaft aus, wie die Personen die Hemmungen und Hindernisse abgebaut haben, bis sie schließlich (wieder bildhaft) den Rausch der Lust durchleben und auf den Alltag zurückfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zurück zum Alltag - die süßen Früchte der Lust &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem Ausflug in den Bereich sinnlicher Romane gehen wir zurück in den Alltag. Wir können dort erkennen, dass wir die Früchte, die uns angeboten werden, nicht wegen der „Deklaration der Inhaltsstoffe“ genießen wollen, sondern weil sie so süß und saftig sind. Um beim Beispiel zu bleiben: Wir versuchen, niemals zu sagen, dass uns jetzt das Wasser im Mund zusammenläuft … sondern wir reden zunächst über etwas anderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bliebt die Frage, ob es euch gefällt, so „abwägend“ zu handeln oder eher „Tacheles“ (Klartext) zu reden. Beides ist möglich – nur nicht in jeder Situation und nicht bei jedem Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dies ist ein Beitrag aus der Artikelserie „Fühlen ist ein merkwürdiges Gefühl“. Du befindest dich im fünften Teil, indem wir auf Möglichkeiten der Kommunikation von Gefühlen eingehen, also darüber, wie man über Gefühle schreiben oder reden kann. Der Beitrag enthält Meinungen - Fakten zum Thema waren nicht verfügbar. Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:65 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;214&quot;      src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.serendipityThumb.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;In verständlichem Deutsch. &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 14 May 2024 08:51:00 +0000</pubDate>
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    <category>autoren</category>
<category>dialoge</category>
<category>gefühle</category>
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<category>lebensweisen</category>
<category>lust</category>
<category>schreiben</category>

</item>
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    <title>Die echten Gefühle - für Grundschüler </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/77-Die-echten-Gefuehle-fuer-Grundschueler.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - für Grundschüler</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    Hast du „echte“ Gefühle? Eines können wir dir sagen: Deine eigenen Gefühle sind immer echt. Aber du hast sicher auch schon erlebt, dass manche Jungs oder Mädchen etwas ganz anderes fühlen als du. Das ist normal – wirklich. Schlimm wird es erst, wenn sie sagen, du &lt;em&gt;„sollst so fühlen wie die anderen“.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wäre die Frage: Solltest du das tun oder nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, dazu wissen wir etwas: Du bist nicht auf der Welt, damit du den anderen gefällst, sondern um dir selbst zu gefallen. Oder, wie wir gelesen haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&lt;blockquote&gt;Möglicherweise ist dir die Anerkennung von anderen wichtig. Du lernst, so zu sein, wie es ihnen gefällt. ….  Frag dich, warum du etwas tust oder denkst. Wenn die Antwort ist: &quot;Weil er/sie das möchte&quot; oder &quot;Weil sich das so gehört&quot; oder so etwas Ähnliches, dann frag dich bitte (auch): &quot;Was würde ich jetzt wollen?&quot; &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
So zu sein, heißt „authentisch“ zu sein. Es bedeutet nur, dich möglichst wenig von deiner Gruppe anhängig zu machen. Vielleicht fürchtest du, Freundinnen oder Freunde zu verlieren, wenn du sagst, was du wirklich willst. Aber auf lange Sicht gewinnst du dabei, wenn du einen klaren Weg vor dir siehst: „Das will ich.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich geht das nicht immer und überall. Aber die Idee, einmal ein selbstbestimmtes Leben zu führen, öffnet dir das Tor zur persönlichen Freiheit. Das heißt: du kannst dann so werden, wie du selber willst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und die echten Gefühle? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Gefühlen ist es so: Wenn du ein Gefühl hast, und ein anderer Mensch findet das gut, dann ist meistens alles in Ordnung. Wenn aber jemand sagt: „Mir gefallen deine Gefühle nicht, ich will, dass du etwas anderes fühlst“, dann ist es nicht in Ordnung, denn deine Gefühle gehören dir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &lt;a href=&quot;https://www.lilli.ch/gefuehle_entdecken&quot;&gt;Lilli (Schweiz) &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:5 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;202&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_eins_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel für Schüler wurde 2024 zur Online-Reihe &quot;Fühlen ist ein merkwürdiges Gefühl&quot; hinzugefügt. Er ist nach Ansicht von&lt;em&gt; sehpferd&lt;/em&gt; auch für Grundschüler geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Beitrag gib es eine Version für Lehrende und Lernende aller Altersgruppen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 May 2024 15:14:00 +0000</pubDate>
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    <category>authentisch</category>
<category>echt</category>
<category>gefühle</category>
<category>wahre gefühle</category>

</item>
<item>
    <title>Die ungewöhnliche starke Wirkung von Tränen</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/75-Die-ungewoehnliche-starke-Wirkung-von-Traenen.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:47 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;404&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/traenen_unklare_botschaften.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/traenen_unklare_botschaften.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/traenen_unklare_botschaften.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Zwischen Lachen und Weinen - was ist die Botschaft?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wenn wir weinen, verraten wir mehr von unseren Empfindungen als es im Alltag üblich ist. Zumeist haben wir sie nicht unter Kontrolle: Wir brechen in Tränen aus, wenn wir „etwas „Bewegendes“ erleben, sehen oder hören. Die meisten Menschen interessiert, warum sie selber weinen – und um das herauszufinden, müssen wir in die Evolution abtauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher vermuten, dass wir bestimmte Sozialkontakte damit befeuern, oder wie „Quarks“ schreibt (1):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Hauptfunktion des Weinens besteht also vermutlich darin, soziale Bindungen und gegenseitiges prosoziales Verhalten zu fördern.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Weinen ist also auch ein Mittel, etwas im gegenseitigen Verhalten „in Ordnung zu bringen“. Wir verraten viel von unserem Wesen, noch mehr aber von unseren Schwächen, wenn wir weinen. Hinzu kommt, dass wir uns solidarisch mit anderen fühlen können, wenn wir etwas gemeinsam beweinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Viele Gründe führen zu spontanen Tränen - auch psychischer Druck &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meistens werden Tränen durch Mitgefühl ausgelöst, aber sie dienen durchaus auch als Beweis für Reue. Sogar ein unverhofftes Glück kann uns „zu Tränen rühren“. Manche Menschen bestehen darauf, sich einmal „richtig ausheulen zu können“, um wieder „zu sich zu finden“. Unzweifelhaft haben viele Menschen auch „Schmerz und Tränen“ im Doppelpack erlebt. Bei physischem Schmerz, der zu Tränen führt, runzeln die Beobachter gerne die Stirn. Auf der anderen Seite gibt es durchaus Bemühungen, den psychischen Druck zu erhöhen, um einen Tränenausbruch zur „Heilung“ zu nutzen. „Peeling The Onion“ (2) und andere Methoden werden (meist verfälscht und übertrieben) durchaus von selbst ernannten Heilern genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Weinen - eine Folge menschlicher Evolution &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise werden die Gründe für das Weinen in der Menschheitsgeschichte gesucht: Wir weinen nicht für uns selbst. Ähnlich wie beim Erröten hat das Weinen nur einen schwachen Effekt, wenn wir allein sind. Wenn die Tränen tropfenweise im Kopfkissen versinken, interessiert sich niemand dafür. Brechen sie aber aus den Augen hervor und fließen sie sichtbar über die Wangen, so können wir damit durchaus Mitleid erregen. Oder echte Reue zeigen, falls euch das besser gefällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Haben Tränen einen Sinn - und welcher könnte es sein? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum Menschen zu Tränen gerührt werden wollen? Manche von ihnen glauben, dass sie eine „reinigende“ Wirkung haben. Andere glauben, dass in ihnen Pheromone enthalten. Im sozialen Bereich zeigen wir mit den Tränen, dass wir verletzlich sind. Und während wir weinen, lösen wir in anderen Menschen Gefühlen aus. Wir haben die Hoffnung, in unserem Leid verstanden zu werden, Milde erwarten zu können, getröstet zu werden oder Hilfe zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sind die Reaktionen des sozialen Umfelds oft nicht eindeutig, und sogar die Einschätzung der weinenden Menschen sind unterschiedlich. Denn einerseits erkennt man hinter den Tränen aufrichtige Gefühle, andererseits aber auch Schwächen. Und nicht zuletzt gibt es Menschen, die in ihr Verhaltensrepertoire auch Tränen eingearbeitet haben. Sie versuchen, mit vorgeblicher Hilflosigkeit, Schwäche und Tränen zu manipulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen, die häufig weinen, sagen von sich, sie hätten &lt;em&gt;„zu dicht am Wasser“&lt;/em&gt; gebaut. Sie gelten als sensibel und schämen sich oft, so schnell in Tränen auszubrechen. Dieser Umstand erzeugt „gemischte Gefühle“ und schadet gelegentlich, weil andere an ihrem Selbstbewusstsein zweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite finden wir Menschen, die selten weinen. Das hat wenig mit Gefühlskälte zu tun, sondern gilt als Folge der Kultur oder des persönlichen Lernens. Wenn das Weinen offensichtlich nichts auslöst, die Situation verschlimmert oder gar Nachteile bringt, verlernen wir zwar keine Gefühle – wir versuchen aber, sie besser zu beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weinen oder nicht weinen – ist das die Frage?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle zuzulassen, hervorzubringen oder zu beherrschen sind drei Methoden, um mit sozial wirksamen Emotionen umzugehen. Wie du das bewerkstelligst oder „verkraftest“ liegt bei dir. Selbst, wenn du deine eigenen Gefühle nicht kontrollieren möchtest, hilft dir das Wissen über Tränen gelegentlich, um weinende Menschen beurteilen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quellen: Vielfältig, teils Praxis, teils Theorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zitat dazu aus: &lt;a href=&quot;https://www.quarks.de/gesellschaft/wissenschaft/darum-weinen-wir/&quot;&gt;Quarks&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
(2) Abgeleitet aus der Theorie des &quot;Zwiebelschälens&quot;, das in der Gestalttherapie verwendet wird, aber in Varianten auch in der Esoterik angewendet wird. &lt;br /&gt;
Bild: liebesverlag-archiv, anonym, stilisiert&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben. Er könnte Meinungen enthalten, weil es für Tränen keine eindeutige wissenschaftliche Erklärung gibt. 
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    <pubDate>Wed, 08 May 2024 09:05:00 +0000</pubDate>
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    <category>ehrlich</category>
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