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    <title>alles über echte gefuehle und kommunikation (Artikel mit Tag grundlagen)</title>
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    <description>gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</description>
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    <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 16:09:21 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: alles über echte gefuehle und kommunikation - gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</title>
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    <title>Kommunikation – Grundlagen erlernen durch die Nachrichtentechnik</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/119-Kommunikation-Grundlagen-erlernen-durch-die-Nachrichtentechnik.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Die erste Kommunikationstheorie wissenschaftlicher Art entstand daraus, dass die Nachrichtentechnik als Basis genutzt wurde. Sie beschreibt die grundlegenden technischen Zusammenhänge, die für alle Arten von Kommunikation genutzt werden, also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Mensch zu Mensch.&lt;br /&gt;
2.	Maschine zu Maschine.&lt;br /&gt;
3.	Maschine zu Mensch (und umgekehrt).&lt;br /&gt;
4.	Tier zu Mensch (und umgekehrt).&lt;br /&gt;
5.	Andere Möglichkeiten in der belebten Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dahinterliegende Wissenschaft, die Kybernetik, benutzt ihrerseits bekannte Naturphänomene, wie etwa die Regelkreise. Europäer befremdet zumeist, dass eine „rein technische“ Methode dafür geeignet ist, „alles“ zu erklären, was innerhalb der Kommunikation geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsache ist, dass die Betrachtungen der Nachrichtentechnik die Grundlagen am besten erklären, aber möglicherweise nicht jedes Gespräch entschlüsseln können. Besonders bei Konflikten und ausgesprochen gefühlsgeladenen Dialogen sind weitere Techniken und Methoden hilfreich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleiben wir also zunächst bei der Theorie, so wie sie „im Buche steht“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Theorie der Kommunikation aus technischer Sicht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sicht der Nachrichtentechnik besteht Kommunikation aus dem Austausch von Daten zwischen Systemen, die in der Lage sind, solche Daten abzugeben, aufzunehmen, zu verarbeiten und in irgendeiner Form zu speichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Voraussetzung ist lediglich, dass sie über einen gemeinsamen Zeichenvorrat verfügen. Manche Benutzer (Mensch wie Maschine) können den Zeichenvorrat erweitern, also beispielsweise neue Zeichenfolgen lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie steht es nun mit den Menschen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Sie können Daten senden, indem sie existieren oder sich irgendwie „verhalten“. In der Regel verfügen Menschen durch ihre  Sprache über einen „gemeinsamen Zeichenvorrat“. Hinzu kommt die Fähigkeit, sich durch Gestik und Mimik auszudrücken. Das kann bewusst oder unbewusst geschehen, zum Beispiel durch die Erweiterung der Pupillen oder durch Erröten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Sie können in ähnlicher Weise Daten aufnehmen, zum Beispiel durch hören, fühlen, sehen oder andere Formen der Wahrnehmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Sie sind in der Lage, Daten zu verarbeiten, also sie als Zeichenfolgen oder analoge Wahrnehmungen zu gliedern, zu ordnen, zu bewerten oder zu verknüpfen und anschließend abzuspeichern. Man kann diesen Vorgang als „lernen“ bezeichnen. Dabei kommen alle Signale infrage, die von außen kommen, also neben der Sprache auch akustische, optische und taktile Reize. Soweit Gefühle betroffen sind, spielen körpereigene Botenstoffe eine große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Menschen haben viele Möglichkeiten, solche Daten zu speichern. Bekannt ist das Kurzzeit- und das Langzeitgedächtnis. Daten lassen sich aber auch als Notizen, Tagebücher und schriftliche Ausarbeitungen speichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Um die Beziehungen oder Transaktionen zwischen den Partnern zu vereinfachen, wurden die Ausdrücke „Sender“ und „Empfänger“ geschaffen, Sie sind neutrale Teile des Modells und keine Zuweisungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweise zum „gemeinsamen“ Zeichenvorrat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinsame Zeichenvorrat bezieht sich nicht nur auf den Wortschatz der gemeinsamen Sprache. Deshalb ergänze ich hier noch einige Gedanken zu „Zeichenvorräten“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Evolution verdanken wie einige Grundlagen, die wir mit den meisten Säugetieren gemeinsam haben. Im Rahmen unserer eigenen Kultur haben wir verbindliche Zeichensätze erarbeitet, die wir ohne Worte verstehen, zum Beispiel das „Kopfnicken“. Auch das Handeln in der Gemeinschaft (Ethik) gehört dazu. Einige Gruppen haben besondere Übereinkünfte, wie etwa Gebete unter Gläubigen, der Ehrenkodex von Pfadfindern, die Rituale von Freimaurern. In manchen Ehen oder Familien existieren Begriffe, die nur von den Mitgliedern verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Störungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:89 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;532&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_missverstehen_1024.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_missverstehen_1024.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_missverstehen_1024.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Beispiel für übliche Störungen in &quot;gewöhnlichen&quot; Kommunikationsprozessen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Störungen entstehen in der menschlichen Kommunikation vor allem durch „mehrdeutige“ Signale. Sie können dadurch erzeugt werden, dass der „analoge“ Kanal etwas anderes sendet als der „digitale Kanal“. Etwa dann, wenn der Gesichtsausdruck in Gegensatz zum gesprochenen Wort steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir unterstellen, dass Kommunikation eine Gefühls- und eine Sachebene beinhaltet, können Störungen auch dadurch entstehen, dass die Gefühlsebene vom Sender vernachlässigt wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weniger bekannt sind Störungen, die dadurch entstehen, dass Nachrichten, die vom Sender nicht verstanden wurden, falsch vervollständigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Störung, die bisher wenig beachtet wurde, ist das Phänomen des „Elefanten im Raum“. In diesen Fällen wird ein Thema vermieden, das zu Konflikten führen könnte, und das Gespräch bleibt dadurch ergebnislos. Auch das „Rauschen“ (weitschweifige, inhaltslose Sätze) kann als Störung aufgefasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
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    <category>basis</category>
<category>grundlagen</category>
<category>kybernetik</category>
<category>nachrichtentechnik</category>
<category>störungen</category>

</item>
<item>
    <title>Das Transaktions-Modell der Kommunikation nach Dean C. Barnlund</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/126-Das-Transaktions-Modell-der-Kommunikation-nach-Dean-C.-Barnlund.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:100 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;637&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/barlund_modell_vereinfacht_1024.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/barlund_modell_vereinfacht_1024.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/barnlund_modell_vereinfacht_1024.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Vereinfachtes Modell nach Barnlund mit zwei Merkmalen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Das Kommunikationsmodell von Dean Barnlund ist eines der meistverwendeten Konzepte für den Kommunikationsalltag in Unternehmen. Das Modell unterscheidet sich von den meisten anderen Konzepten darin, dass in ihm der Verständigungsprozess &lt;em&gt;deutlich hervorgehoben&lt;/em&gt; und erläutert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Codieren, Dekodieren und  Klären&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand eine Idee hat, die er einem anderen Menschen mitteilen will, dann muss er sie zunächst „digitalisieren“. Damit ist hier gemeint, die Gedanken so zu „codieren“, dass sein Kommunikationspartner wenigen „etwas“ davon aufnehmen oder „verstehen“ kann. Die Grundannahme ist, dass eine „Vorstellungen“ in unserem Gehirn nicht „fix und fertig“ in Worten und Sätzen vorliegt. Vielmehr existiert sie dort in einer „analogen Urform“, die erst beim sprachlichen Formulieren digitalisiert wird. Einfacher ausgedrückt: Gedanken stehen im Kopf nicht ausschließlich in Sprache, sondern in einem &lt;em&gt;Mischmasch aus Gedanken, Gefühlen, Bildern&lt;/em&gt; und dergleichen. Was dabei herauskommt, sind Worte, manchmal auch Gefühle – wobei Letztere (durch direkte analoge Kommunikation) nur unter Anwesenden vollständig wahrgenommen werde können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Idealfall der Kommunikation  und die Störungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Idealfall wäre nach Barnlund, dass der Empfänger genau das gleiche darunter versteht wie der Sender. Aber auch auf der Empfängerseite existiert die Umsetzung von Worten in Denkprozesse, die nicht völlig identisch mit dem gesprochenen Wort sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt zunächst am Sender, der fast immer glaubt, das „Wesentliche“ seiner Aussage in Sätze verpackt zu haben, die „Gedachten“ auch wirklich entsprechen. Allerdings fehlt meistens etwas, zum Beispiel, weil der Sender voraussetzt, dass der Empfänger sich im Thema auskennt. Typisch ist auch, dass Sender sehr viele Fremdwörter benutzen, deren Bedeutung dem Empfänger unbekannt sind. Eher unbekannt ist die Tatsache, dass viel Menschen ausführlich über das „Wie“ einer Sache sprechen, bevor überhaupt klar ist, wo was überhaupt die Rede ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was &quot;ankommt&quot;, was &quot;hängen bleibt&quot; udn was &quot;hinzugefügt&quot; wird&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was beim Empfänger ankommt, kann in der Theorie alles zwischen „Null Prozent“ und „100 Prozent“ sein. Realistischer betrachtet, dürfte der Anteil bei etwa einem Drittel bis ungefähr zwei Drittel liegen. Diese Zahlen können nicht vollständig verifiziert werden. Bei Telefongesprächen sollen sie sehr hoch sein, während sie bei Gesprächen unter Anwesenden etwa zwischen 20 und 40 Prozent liegen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was macht der Empfänger mit dem Rest, der aus irgendwelchen Gründen nicht vollständig verstanden wurde? Eine Möglichkeit ist, ihn zu ignorieren. Eine andere besteht darin, den Rest aus ähnlichen, eigenen Gedanken zusammenzusetzen, eine dritte Variante ist die Klärung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eindringlinge, Störungen und Fakten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignorieren ist immer dann möglich, wenn der unverstandene Teil ohnehin kaum Bezug zum Thema hat. (Der Sender kam erst spät „zur Sache“, der Rest war „Rauschen. Die eigenen Gedanken hingegen gehen in die Kommunikation mit ein – was günstige oder ungünstige Auswirkungen haben kann. Handelt es sich um Fakten, die zu Entscheidungen führen sollen, dann ist von dieser Methode abzuraten. Ist das Gespräch hingegen völlig ergebnisoffen, so kann dies bereichernd sein. Klären ist immer dann nötig, wenn der Verdacht besteht, etwas wirklich „Missverstanden“ zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Barnlunds Modell auszeichnet &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Verstehen“ des reinen Inhalts wird in Barnlunds Modell wesentlich ernster genommen als in vielen anderen Modellen, die den „Wortsinn“ als weniger wichtig betrachten. Der „Knackpunkt“ dabei ist, dass die später entwickeln Theorien (nach Paul Watzlawick) darauf beruhen, dem Beziehungsaspekt die größere Rolle zuzumessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz zusammengefasst: In Barnlunds  Modell wird nicht gefragt, ob unser Gegenüber „etwas“ verstanden hat, sondern „was genau“ er oder sie verstanden hat. Das ist deshalb so wichtig, weil „falsches Verstehen“ nicht schnell „überschrieben“ werden kann. Es geht vielmehr in den gesamten Prozess ein, sodass ein deutlich schlechteres Endergebnis zu erwarten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sender und Empfänger“ werden in diesem Modell als Teile eines dynamischen, wechselseitigen Prozesses verstanden, der sich mit jedem „Zug“ verändert. Die Idee besteht also in einem beständigen Austausch darüber, ob der Inhalt der Kommunikation „tatsächlich verstanden“ wurde. Dazu wird wesentlich mehr Rückkoppelung verwendet als bei anderen Kommunikationsmethoden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist eindeutig: Der gesamte Inhalt des Gesprächs soll beiden Teilen in der Summe wie auch in den wichtigsten Details klar werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Merkmale („Clues“)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da oft von den   die Rede ist, hier noch eine kurze Erläuterung dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannten „Clues“ (Merkmale) in der Theorie bestehen aus drei Teilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche, die für beide Partner erzeugt wurden und deshalb und nachvollziehbar sind. (Merkmale, die sich aus dem Gesagten oder dem „beobachtbaren Verhalten“ ergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche, die nur einem Partner bekannt sind, aber dennoch in die Kommunikation mit eingehen. (Private Merkmale)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgebungsmerkmale, auf die beide Partner keinen Einfluss haben. (Äußere Einflüsse, Störungen, „Rauschen“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafisch sind diese Clous nur schwer darzustellen – die meisten der bekannten Grafiken tragen eher zur Verwirrung als zur Erklärung bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Grafik oben erkläre ich die beiden wesentlichen Clous. Dabei geht es um die ursprüngliche Nachricht und um die Möglichkeiten, sie in einen Dialog zu wandeln. Dabei behandele ich sowohl diejenigen, die aus dem „gemeinsame beobachtbaren Verhalten“ entstehen wie auch solche, die durch einseitige „private“  Merkmale mit in die Kommunikation eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Barnlunds Modell in der Diskussion - enorme Vielfalt oder einseitige Sichtweise?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barnlunds Modell wirkt auf den ersten Blick etwas chaotisch, und manchmal wird es auch so dargestellt. Denn in der Realität wirken auf beide Partner eine Fülle von Einflüssen ein, die nicht eindeutig beschrieben werden können. Man könnte sagen: Alles prasselt auf die Teilnehmer ein: Müll wie Edelsteine und wer nicht unterscheiden kann, greift den Müll auf und lässt das Wertvolle auf den Boden fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wir auch klar, wie schwierig es ist, am Ziel jeglicher Kommunikation festzuhalten: Am Ende ein gemeinsames Bild vom Gespräch zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer diesen letzten Satz beherzigt, ist im Grunde bei jeder Methode auf dem richtigen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anhang noch die Vor- und  Nachteil im Überblick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/126-Das-Transaktions-Modell-der-Kommunikation-nach-Dean-C.-Barnlund.html#extended&quot;&gt;&quot;Das Transaktions-Modell der Kommunikation nach Dean C. Barnlund&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 09:43:00 +0000</pubDate>
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    <category>barnlund</category>
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    <title>Die ungewöhnliche starke Wirkung von Tränen</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/75-Die-ungewoehnliche-starke-Wirkung-von-Traenen.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:47 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;404&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/traenen_unklare_botschaften.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/traenen_unklare_botschaften.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/traenen_unklare_botschaften.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Zwischen Lachen und Weinen - was ist die Botschaft?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wenn wir weinen, verraten wir mehr von unseren Empfindungen als es im Alltag üblich ist. Zumeist haben wir sie nicht unter Kontrolle: Wir brechen in Tränen aus, wenn wir „etwas „Bewegendes“ erleben, sehen oder hören. Die meisten Menschen interessiert, warum sie selber weinen – und um das herauszufinden, müssen wir in die Evolution abtauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher vermuten, dass wir bestimmte Sozialkontakte damit befeuern, oder wie „Quarks“ schreibt (1):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Hauptfunktion des Weinens besteht also vermutlich darin, soziale Bindungen und gegenseitiges prosoziales Verhalten zu fördern.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Weinen ist also auch ein Mittel, etwas im gegenseitigen Verhalten „in Ordnung zu bringen“. Wir verraten viel von unserem Wesen, noch mehr aber von unseren Schwächen, wenn wir weinen. Hinzu kommt, dass wir uns solidarisch mit anderen fühlen können, wenn wir etwas gemeinsam beweinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Viele Gründe führen zu spontanen Tränen - auch psychischer Druck &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meistens werden Tränen durch Mitgefühl ausgelöst, aber sie dienen durchaus auch als Beweis für Reue. Sogar ein unverhofftes Glück kann uns „zu Tränen rühren“. Manche Menschen bestehen darauf, sich einmal „richtig ausheulen zu können“, um wieder „zu sich zu finden“. Unzweifelhaft haben viele Menschen auch „Schmerz und Tränen“ im Doppelpack erlebt. Bei physischem Schmerz, der zu Tränen führt, runzeln die Beobachter gerne die Stirn. Auf der anderen Seite gibt es durchaus Bemühungen, den psychischen Druck zu erhöhen, um einen Tränenausbruch zur „Heilung“ zu nutzen. „Peeling The Onion“ (2) und andere Methoden werden (meist verfälscht und übertrieben) durchaus von selbst ernannten Heilern genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Weinen - eine Folge menschlicher Evolution &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise werden die Gründe für das Weinen in der Menschheitsgeschichte gesucht: Wir weinen nicht für uns selbst. Ähnlich wie beim Erröten hat das Weinen nur einen schwachen Effekt, wenn wir allein sind. Wenn die Tränen tropfenweise im Kopfkissen versinken, interessiert sich niemand dafür. Brechen sie aber aus den Augen hervor und fließen sie sichtbar über die Wangen, so können wir damit durchaus Mitleid erregen. Oder echte Reue zeigen, falls euch das besser gefällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Haben Tränen einen Sinn - und welcher könnte es sein? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum Menschen zu Tränen gerührt werden wollen? Manche von ihnen glauben, dass sie eine „reinigende“ Wirkung haben. Andere glauben, dass in ihnen Pheromone enthalten. Im sozialen Bereich zeigen wir mit den Tränen, dass wir verletzlich sind. Und während wir weinen, lösen wir in anderen Menschen Gefühlen aus. Wir haben die Hoffnung, in unserem Leid verstanden zu werden, Milde erwarten zu können, getröstet zu werden oder Hilfe zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sind die Reaktionen des sozialen Umfelds oft nicht eindeutig, und sogar die Einschätzung der weinenden Menschen sind unterschiedlich. Denn einerseits erkennt man hinter den Tränen aufrichtige Gefühle, andererseits aber auch Schwächen. Und nicht zuletzt gibt es Menschen, die in ihr Verhaltensrepertoire auch Tränen eingearbeitet haben. Sie versuchen, mit vorgeblicher Hilflosigkeit, Schwäche und Tränen zu manipulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen, die häufig weinen, sagen von sich, sie hätten &lt;em&gt;„zu dicht am Wasser“&lt;/em&gt; gebaut. Sie gelten als sensibel und schämen sich oft, so schnell in Tränen auszubrechen. Dieser Umstand erzeugt „gemischte Gefühle“ und schadet gelegentlich, weil andere an ihrem Selbstbewusstsein zweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite finden wir Menschen, die selten weinen. Das hat wenig mit Gefühlskälte zu tun, sondern gilt als Folge der Kultur oder des persönlichen Lernens. Wenn das Weinen offensichtlich nichts auslöst, die Situation verschlimmert oder gar Nachteile bringt, verlernen wir zwar keine Gefühle – wir versuchen aber, sie besser zu beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weinen oder nicht weinen – ist das die Frage?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle zuzulassen, hervorzubringen oder zu beherrschen sind drei Methoden, um mit sozial wirksamen Emotionen umzugehen. Wie du das bewerkstelligst oder „verkraftest“ liegt bei dir. Selbst, wenn du deine eigenen Gefühle nicht kontrollieren möchtest, hilft dir das Wissen über Tränen gelegentlich, um weinende Menschen beurteilen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quellen: Vielfältig, teils Praxis, teils Theorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zitat dazu aus: &lt;a href=&quot;https://www.quarks.de/gesellschaft/wissenschaft/darum-weinen-wir/&quot;&gt;Quarks&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
(2) Abgeleitet aus der Theorie des &quot;Zwiebelschälens&quot;, das in der Gestalttherapie verwendet wird, aber in Varianten auch in der Esoterik angewendet wird. &lt;br /&gt;
Bild: liebesverlag-archiv, anonym, stilisiert&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben. Er könnte Meinungen enthalten, weil es für Tränen keine eindeutige wissenschaftliche Erklärung gibt. 
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    <pubDate>Wed, 08 May 2024 09:05:00 +0000</pubDate>
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    <title>Gefühle, Kybernetik und Technik</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/25-Gefuehle,-Kybernetik-und-Technik.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Beim Wort „Kybernetik“ zucken viele von euch die Schultern – ich weiß dies und fasse mich deswegen kurz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kernpunkt der Kybernetik - die Selbstregulation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kybernetik ist eine wissenschaftliche Methode, mit der sowohl die belebte Natur wie auch technische Prozesse beschrieben werden können. Für unsere Betrachtungen ist vor allem die „Selbstregulation“ von Interesse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Mensch ist demnach ein sich selbst regulierendes System. Selbstregulation gilt als Prinzip bei der Entstehung des Lebens wie auch bei der Evolution. Deswegen sagen Kybernetiker auch: Wo der erste Regelkreis war, da war das erste Leben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Selbstregulation ist also der entscheidende Unterschied zu System, die unreguliert arbeiten oder die auf fremde Steuerung angewiesen sind. Der Kunstgriff, der dabei benutzt wird, heißt „Rückkoppelung“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Techniken der Natur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die gesamte Natur ist darauf eingerichtet, ökonomisch mit Energie umzugehen, zum Beispiel, weil die Nahrung nur begrenzt zur Verfügung steht. Wird überhaupt Energie verbraucht, dann zur Nahrungssuche, zur Bekämpfung der natürlichen Feinde oder zur Fortpflanzung. Alle anderen Prozesse laufen „automatisch im Hintergrund“ ab. Sollte sich aber herausstellen, dass ein „Fehler im System“ auftritt, müssen ebenso automatisch Maßnahmen eingeleitet werden, um den Fehler zu korrigieren. Dazu kann es nötig sein, erhebliche Energien freizusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Gleichgewicht halten als Beispiel  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein körperliches Beispiel haben wir in der Schule gelernt (hoffe ich jedenfalls). Wir gehen normalerweise aufrecht. Damit wir uns nicht darum sorgen müssen, wo „oben und unten“ ist, haben wir besitzen ein ausgesprochen kleines Organ, das uns automatisch signalisiert, in welche Dimension (oben unten, links, rechts) wir und befinden – es bildet also eine dreidimensionale Realwelt ab. Die Impulse, die es aussendet, sind absolut minimal – es sei denn, in den Fällen, in denen es eine abrupte Bewegung spürt, die im Alltag nicht vorkommt. Dann wird ebenso blitzschnell ein Alarm ausgelöst, der über das Gehirn ebenso rasch eine körperliche Reaktion auslöst. Zu kompliziert? Schon mal irgendwo ausgerutscht? Und hast du da überlegt, dass du dich irgendwie abfangen musst, um nicht zu stürzen? Wahrscheinlich nicht. Der Körper hat blitzschnell umgeschaltet auf „Abwehr einer Gefahr“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Werden Gefühle immer &quot;durchgelassen&quot;? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle aller Art folgen einem ähnlichen Muster: Solange kein Alarm ausgelöst wird, merken wir weder etwas von unseren Antrieben, Abwehrhaltungen und sonstigen Gefühlen. Die Sache ist zwar etwas komplizierter als bei unserem Gleichgewichtsorgan, aber der Mensch funktioniert immer nach dem gleichen Schema:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1. Die automatische Regelung funktioniert in dem Rahmen, in dem wir sie benötigen. Das heißt, es gibt ständig kleine Korrekturen, die wir aber nicht wahrnehmen. Das bedeutet: „Alles klar, automatische Regelung“. Das ist der Normalzustand. &lt;br /&gt;
2. Werte beginnen, abzuweichen – „erhöhte Aufmerksamkeit, aber noch keine Aktionen.“&lt;br /&gt;
3. Werte weichen stärker ab – „Lösungsvorrat aktivieren und gespeicherte Maßnahmen ausführen.“&lt;br /&gt;
4. Mögliche Folge: keine Lösungen gespeichert oder Lösung wirkungslos.&lt;br /&gt;
5. Maßnahme: Bewusstsein zuschalten oder Notfallalarm für Sofortmaßnahmen. &lt;br /&gt;
6. Wenn keine Sofortmaßnahmen nötig oder möglich sind – Problem systematisch lösen. &lt;br /&gt;
7. Systematische Lösungen können sehr einfach sein oder höchst komplex. In diesem Fall ist eine Problemanalyse sinnvoll. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit oder bei Erfolg der Maßnahmen tritt das gestörte System wieder in den Zustand zurück, Signale aufzunehmen und sie unmerklich zu verarbeiten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn sich Gefühle nicht selbst regulieren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Gefühle gilt das Gesagte genauso, denn sie sind Teil des lebendigen Systems. Allerdings gibt es bei ihnen stärkere Ausschläge. Das gilt vor allem, wenn wir uns in unserer Existenz bedroht fühlen. Ist das Gefühl nachvollziehbar, so müssen wir uns um unsere Stabilität nicht sorgen. Einige dieser Gefühle werden allerdings so stark von Drogen (körpereigenen Botenstoffen) beeinflusst, dass sie sich „ungewöhnlich“ auswirken. Das ist bei übermäßiger Begeisterung, Angst, Wut oder Geschlechtslust häufig der Fall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit es die Geschlechtslust betrifft, ist oftmals keine Problemlösung in Sicht, weil die Natur ausschließlich den Geschlechtsverkehr als „finale Lösung“ anbietet. Manche Gefühle entstehen aber auch, wenn es keinen Anlass (oder keinen Auslöser) gibt. Typisch dafür ist plötzlich auftretende Angst. Damit beschäftigen sich Forscher sehr intensiv, zum Beispiel Psychologen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle, Kybernetik und Kommunikation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kybernetik hat aber noch etwas bewirkt. Sie steht in enger Verbindung zur Mess- und Regeltechnik und hat zudem dazu beigetragen, die Kommunikation zwischen „Systemen, die nicht den gleichen Sprachumfang“ haben, transparenter zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Menschen und Maschinen.&lt;br /&gt;
Maschinen und Maschinen.&lt;br /&gt;
Menschen und Menschen.&lt;br /&gt;
Menschen und Tiere.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund ist einfach: Als man begann, Maschinen zu entwickeln, die miteinander kommunizieren können, stellte man fest, dass beide den gleichen Zeichensatz benutzen müssen – sonst geht es gar nicht. Dabei fielen allerlei Gedanken für die menschliche Kommunikation ab, in der es stets zahllose Missverständnisse gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Gelegenheit stellt man auch fest, dass sich Gefühle nicht problemlos in menschliche Sprache umsetzen lassen. Was letztlich bedeutet, dass die Sprache allein sich wenig eignet, um Gefühle zu übermitteln. Im Alltag weicht man daher auf Bilder aus, wenn man Gefühle darstellen und übermitteln will. Neuerdings (seit etwa 2023) wird diskutiert, wie wir kybernetische Systeme aufbauen können, die mit Menschen in ihrer Muttersprache kommunizieren können und ob sich damit Gefühle erzeugen lassen. Ich gehe noch darauf ein. Das Gebiet heißt „künstliche Intelligenz“ (AI, KI) und wird hier ebenfalls behandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sonderfall Schriftsteller&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Alltag zahllose Möglichkeiten bietet, Gefühle zu beeinflussen, sei es mit Bildersprache, Körpersprache und Stimme, bleibt dem Schriftsteller nur das Wort. Ein Teil dieses Blogs widmet sich diesem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Für alle, die an mehr interessiert sind: Warum eine &lt;a href=&quot;https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/biologie-abitur/artikel/brueckendisziplinen&quot;&gt;einzige Wissenschaft&lt;/a&gt; manche Dinge nicht erklären kann. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Wed, 10 Apr 2024 14:25:00 +0000</pubDate>
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    <category>gefühle</category>
<category>gefühle erzeugen</category>
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