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    <title>alles über echte gefuehle und kommunikation (Artikel mit Tag kommunikation)</title>
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    <description>gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</description>
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    <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 10:59:59 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: alles über echte gefuehle und kommunikation - gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</title>
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    <title>Das beste Kommunikationsseminar für dich finden </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/136-Das-beste-Kommunikationsseminar-fuer-dich-finden.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:109 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;761&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/nach_beiden_seiten_schauen.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/nach_beiden_seiten_schauen.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/nach_beiden_seiten_schauen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Schau nach  beiden Seiten - und wähle deinen Weg&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Das beste Kommunikationsseminar ist das, was am besten zu deinem Leben passt. Wenn du nur einmal in die menschliche Kommunikation hineinschnuppern willst, benötigst du hauptsächlich die Grundlagen. Das heißt, du besuchst am besten ein Basis-Seminar. Die meisten beruhen auf dem Sender-Empfänger-Modell von Claude E. Shannon, dem „Vater der Informationstheorie“. Dabei ist es gleichgültig, in welche Richtung spätere Forscher dieses Prinzip ausgebaut, verändert oder bezweifelt haben – niemand kam an den Theorien von &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/100-Von-der-Antike-bis-zum-Beginn-der-modernen-Kommunikationsforschung-der-Zeitreise-erster-Teil.html&quot;&gt;Shannon&lt;/a&gt; vorbei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.	 Klar, transparent und gut begründet – die Basis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus gutem Grund empfehle ich alle Seminare, die als Basis eine technisch nachvollziehbare, einfache Theorie vermitteln. Die meisten von ihnen arbeiten mit verständlichen, universell verwendbaren Modellen. Typisch für solche Seminare ist, dass sie sich gar nicht oder nur sehr begrenzt auf Philosophen, Psychologen oder Soziologen berufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.	Seminare, die sich auf Paul Watzlawick berufen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich ein Anbieter auf Paul Watzlawick beruft, dann meint er, dass die von ihm verwendet Verfahren auf die Gedankenwelt von Paul Watzlawick zurückgehen. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/105-Kommunikation-die-Theorie-von-Paul-Watzlawick-entschluesselt,-erklaert-und-vereinfacht.html&quot;&gt;Watzlawick &lt;/a&gt;hatte die Lehre von der menschlichen Kommunikation 1967 in die Psychologie eingeschlossen.  Dabei wurden sogenannte „Axiome“ verwendet, die insgesamt eine Art „Universaltheorie“ der menschlichen Kommunikation darstellen. Diese Theorie musste aber noch in eine Praxis umgewandelt werden, um für den Alltagsgebrauch tauglich zu sein. Das heißt: Alle, die sich auf Watzlawick berufen, haben eigene Methoden entwickeln müssen, um seine Lehre für die Praxis aufzubereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.	Schulz von Thun und das Vier-Ohren-Modell&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/116-Kommunikation-unter-vier-Ohren-oder-im-Kommunikationsquadrat.html&quot;&gt;Friedemann Schulz von Thun&lt;/a&gt; hat die Gedanken von Paul Watzlawick mit denen von Carl Rogers verbunden. Rogers Theorien ermöglichten den Kommunikationstrainern, eine neue, erfolgreiche Technik in das Kommunikationsschema einzubauen: das &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/111-Kommunikation-die-wundersame-Kraft-des-aktiven-Zuhoerens-und-die-Bedeutung-fuer-den-Gespraechsverlauf.html&quot;&gt;„aktive Zuhören“&lt;/a&gt;. Heute sind sowohl die Modelle wie auch die Aussagen von Thuns allgemein anerkannt und in den DACH-Ländern zu einer Art Standard geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4.	Seminare – angepasst auf die Bedürfnisse&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig unabhängig von den Theorien, Methoden und „Werkzeugkästen“ der Kommunikation müssen die Ziele der Seminare zu den Bedürfnissen der Teilnehmer passen. Unternehmen, die sich ausschließlich mit Schulungen beschäftigen, berücksichtigen dies und stellen „maßgeschneiderte“ Seminare zur Verfügung. Wenn wir unterstellen, dass alle „Profis“ sind, ist dies die beste Methode, um berufsbezogene Trainings durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;5.	Wenn der Name Programm ist &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sind Seminare zur Konfliktbewältigung sehr beliebt, wie sie beispielsweise unter dem Namen „GfK“ angeboten werden. Sie sind für Personen geeignet, die beruflich oder privat häufig in Konflikte eingebunden sind und diese gerne methodisch lösen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;6.	Vergangenheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrzehnte oder gar der Jahrhunderte verschwinden manche Methoden. Auch neue Wege, von denen sich die Autoren oder Trainer viel versprochen hatten, schafften nicht den Durchbruch. Solche Verfahren sind nicht etwa „ausgebleicht“, weil sie unsinnige waren, sondern weil die Zeit sie überholt hat. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die heutigen Anbieter sie noch im Programm haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;7.	Gegenwart&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute finden wir im Internet eine große Anzahl von Ankündigungen, dir eine verbesserte Kommunikation zu ermöglichen. Die Frage ist in jedem Fall: Was ist daran für DICH besser und decken diese Seminare deine persönlichen Bedürfnisse wirklich ab? Wenn du im Zweifel sein solltest: Versuch doch einfach, einen ähnlichen Kurs in der nächstgelegenen Volkshochschule zu belegen und schau dir einmal an, was du davon „mitnehmen“ kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;8.	Zukunft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft wird stark von „künstlicher“ Kommunikation geprägt sein, also von Programmen, die versuchen, in Diskussionen oder Dialoge einzugreifen, um sie zu beeinflussen. Dies muss nicht zwangsläufig „schlecht“ sein, jedoch verfügen solche Programme über unendlich viele Methoden, „echte“ Menschen so zu manipulieren, dass sie zu emotionalen Marionetten der Programme werden. In Zukunft wird es vor allem darum gehen, solche Manipulationen abzuwehren. Das „beste“ für dich kann also ein Lehrgang zur „Abwehr unerwünschter Kommunikation“ werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweise:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Erklärung:&lt;/strong&gt; Der Autor dieses Artikels, ob unter seinem Klarnamen oder unter dem Namen „sehpferd“ veröffentlicht, verfolgt mit diesem Artikel keinerlei wirtschaftlichen Interessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzinformationen zum &quot;hineinschnuppern&quot;: &lt;a href=&quot;https://www.uni-giessen.de/de/org/admin/dez/c/personalentwicklung/weitere-angebote/dat/dat_jg_bar/gz_bar&quot;&gt;Uni Gießen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angebote von verschiedenen Firmen und Organisationen: &lt;a href=&quot;https://www.semigator.de/seminare/kommunikation.html&quot;&gt;Semigaor&lt;/a&gt;. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 15:11:00 +0000</pubDate>
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    <title>Die ICH-Botschaften - ein Werkzeug der Kommunikation </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/135-Die-ICH-Botschaften-ein-Werkzeug-der-Kommunikation.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:108 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1442&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ich_du_wir_ordner.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/ich_du_wir_ordner.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ich_du_wir_ordner.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Geordnete Verhältnisse &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;h1&gt;Die ICH-Botschaften&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
Wenn Sozialpädagogen über Kommunikation reden, dann wird oft gefordert, dass wir ICH-Aussagen benutzen, um unsere Kommunikation zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Redewendungen wären „Ich fühle mich (unverstanden, abgewertet, behindert), wenn du (mich in diese Situation versetzt) und ich bitte dich…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie die Meinung über ICH-Aussagen in die Welt kam &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Begründer dieser Theorie gilt der amerikanische Psychologe Thomas Gordon (1). Wenig bekannt ist, dass er sich hauptsächlich mit dem Eltern-Kind-Verhältnis beschäftigte. Die Theorie selbst wird allerdings von zahllosen Kommunikationstrainern verwendet. Es lohnt sich also, einen Blick darauf zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;ICH-Aussagen kontra DU-Botschaften?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ICH-Aussagen werden oftmals den DU-Botschaften gegenübergestellt, wobei empfohlen wird, die ICH-Aussage zu bevorzugen. Befürchtet wird vor allem, dass DU-Aussagen von der anderen Person als Angriff gewertet werden könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eine Frage bliebt dabei offen: Geht es in der Kommunikation tatsächlich so oft um Konflikte, die wir zu vermeiden hoffen? Oder aus einer anderen Sichtweise: Sind die Selbstoffenbarungen wirklich ein so wichtiger Bestandteil der Kommunikation, dass wir sie dauernd unter Beobachtung halten müssen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir erscheint sinnvoll, Klarheit vor Befindlichkeit zu stellen. Um eine Ordnung zu erzeugen, lege ich im Kopf drei „Ordner“ an: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Mein Eigen. Inhalt: Was ich denke.&lt;br /&gt;
2.	Dein Eigen. Inhalt: Was du denkst, geordnet in „was ich vermute“ und was ich weiß.&lt;br /&gt;
3.	Unser Eigen. Inhalt: Was uns beide verbindet, soweit wir es feststellen konnten. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So eine Bestandsaufnahme (IST-Zustand) löst selbstverständlich keine Konflikte, macht aber sowohl Fortschritte wie auch Rückschritte sichtbar.  Selbstverständlich liegt darin auch ein Konfliktstoff, aber es ist unwahrscheinlich, dass Kommunikation immer zu Lösungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was bedeutet es wirklich, ICH-Aussagen zu verwenden? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand einen Satz mit „Ich“ beginnt, dann will er oder sie Aufmerksamkeit für sich selbst erzeugen. Das ist der Grund, aus dem jemand „per ICH spricht“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zitiere die Struktur einer machtvollen Rede, die der Evangelist Matthäus (NT,2) aufgeschrieben hat: &lt;em&gt;„Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist … ich aber sage euch.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ganz anderem Sinne behauptet „Humpty Dumpty“ gegenüber Alice (2):&lt;em&gt; „Wenn ich etwas sage, meine ich genau dies damit – nicht mehr und nicht weniger“.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das ICH spricht immer mit …&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise spricht aus uns immer das „Ich“ – was sonst könnte aus uns sprechen? Es geht zumeist um „meine Ziele, meine Sichtweisen, meine Gedanken, meine Gefühle“  in Kombination mit etwas anderem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn du altruistisch denkst, so weißt du doch, dass du eigene Ziele verfolgst, indem du anderen zum Glück verhilfst. Es ist also niemals falsch, dein Glück mit dem Glück anderer zu verbinden und zu sagen, was dein Anteil daran ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was kann also falsch sein, aus dem ICH heraus zu sprechen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das starke ICH, das Redeporzellan zerschlägt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlüssel liegt darin, wie viel Macht du ausüben willst, indem du dein ICH in den Vordergrund stellst. Wenn andere glauben, dass du durch deine mächtige Stimme andere Meinungen ersticken willst, dann werden sie dich hassen oder angreifen. Wenn sie aber deine Macht anerkennen, so sind sie möglicherweise sogar froh, dass endlich jemand „zur Sache“ kommt. Der Einsatz von „ICH“ ist also ein&lt;em&gt; Werkzeug&lt;/em&gt;, mit dem du erstaunlich gute Erfolge erzielen kannst, das aber auch das Gegenteil bewirken kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das ICH, das auf leisen Sohlen schleicht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein ICH auf leisen Sohlen kann die Machtkarte spielen. Dann die Tatsache, dass du gelernt hast, deinen Mitmenschen keine DU-Botschaften mehr zu senden bedeutet ja kein Ende des Konflikts. Er wird nur verschoben, indem du nunmehr mitteilst, du würdest unter dem Verhalten der anderen Person leiden und sie nun bitten, etwas zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit – ein starkes Werkzeug – aber kein Heiligtum&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dies alles gesagt ist, dürfte klar sein: „ICH-Aussagen“ sind keine Heiligtümer, sondern ein Gestaltungsmittel der Kommunikation. Wenn ihr es in dieser Weise klug nutzt, kann es euch im Alltag helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) &quot;Parent Effectiveness Training&quot;&lt;br /&gt;
(2) NT, Matthäus 5:44-45. &lt;br /&gt;
(3) Carroll: &quot;Alice hinter den Spiegeln&quot; verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dies ist eine kritische Betrachtung, die unabhängig von gängigen Lehren veröffentlicht wurde. Der Autor ist sich bewusst, dass er hier eine völlig andere Meinung vertritt als der &quot;gängige Mainstream&quot; der Branche.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Meinung in &lt;a href=&quot;https://www.impulse.de/personal/ich-botschaften/7311358.html&quot;&gt;Impulse&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 10:43:00 +0000</pubDate>
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    <category>ich-aussagen</category>
<category>kommunikation</category>
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    <title>Der Werkzeugkasten der Kommunikationstrainer – eine Fundgrube </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/107-Der-Werkzeugkasten-der-Kommunikationstrainer-eine-Fundgrube.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Die meisten Kommunikationstrainer nutzen „Werkzeugkästen“ (Toolboxen) und lehren, wie man sie in der Praxis benutzen kann. In diesen Werkzeugkästen können durchaus unterschiedliche „Werkzeuge“ enthalten sein. Wie beim Handwerker auch, werden Werkzeuge immer dann benutzt, wenn die natürlichen Kräfte und Fähigkeiten unterstützt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Werkzeugkästen befinden sich Pläne, Verfahren und Techniken sowie oftmals eine Art „Notfallkonzept“. Sie beruhen teilweise auf Konzepten der Kybernetik, aber auch auf Erfahrungswissen, psychologischen Theorien und anderen Überlegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;#x1F9F0; Grundlegende Techniken der Kommunikation im Werkzeugkasten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Techniken spielen in den Werkzeugkästen die größte Rolle. Besonders wichtig sind &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/108-Kommunikation-einen-Gespraechsfluss-herstellen-und-erhalten-wie-geht-das.html&quot;&gt;Frage- Antwort- und Zuhörtechniken&lt;/a&gt;, weil sie direkt auf den Gesprächsfluss wirken. Auch der Gebrauch von Feedback gehört dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weitere Techniken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trennung von Energie und Steuerung &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „aktive Zuhören“ ist nicht Ausdruck einer Geisteshaltung, sondern ein Werkzeug, das erlernbar ist. Eine Variante dieser Technik ist, nicht die Energie eines Gesprächs zu vermehren, sondern einen Teil der Energie zur Steuerung zu verwenden. Dadurch erreicht man, dass der Initiator oder Gesprächsführer entlastet wird. Wer diese Methode verwendet, wirkt als „Steuermann“ – das Schiff „Kommunikation“ findet seinen Weg durch eigene Energie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aufteilung der Argumente&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo immer etwas erklärt werden soll, empfiehlt sich, der Gesprächsführung eine Struktur zu geben. Ein bewährtes Prinzip ist die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erlaert.html&quot;&gt;Dreiteilung eines Arguments&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Was ist es?&lt;br /&gt;
Wie wirkt es sich aus?&lt;br /&gt;
Was könnte das für (dich, die Sache) bedeuten. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Benutzen von Bildern&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Mitteilungen lassen sich nicht in Worte fassen, aber durchaus in Bildern. Diese Methode kennen fast alle Menschen aus dem Spruch: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Es ist aber auch möglich, die Schriftsteller-Regel „Zeig es, erzähl es nicht“ mit Worten umzusetzen. (Im Dialog beispielsweise in Sätzen wie „Stell dir vor, du wärst…“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anpassung an die Sprache des Gegenübers &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode wir sehr oft verwendet, wenn du einem Menschen mit einfacher Denkweise einen an sich komplizierten Vorgang erklären willst. Sie kann auch funktionieren, wenn du dich im Gespräch mit einem gebildeten Menschen auf deine eigene Bildung besinnst und Alltagssprache vermeidest. Diese Methode kann vorteilhaft angewendet werden, birgt aber auch Risiken. (Als Methode wurde dieser Teil der Toolbox als &quot;Anpassungstheorie&quot; (CAT) bekannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über Gefühle sprechen - oder dies zu verweigern  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der heikelsten Bereiche der aktiven Kommunikation besteht darin, wie (und ob) du Gespräche über Gefühle zulassen oder abwehren willst. Normalerweise wissen Kommunikationslehrer dies und lehren beide Wege, nämlich einerseits Gefühle zu offenbaren oder in den Vordergrund zu stellen, auf der anderen Seite aber auch, unerwünschte Gespräche darüber zu vermeiden. Es geht im Grunde darum,&lt;em&gt; wie viel „Offenheit“&lt;/em&gt; nötig oder erwünscht ist, um die Botschaften miteinander auszutauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ich-Aussagen - ein Werkzeug mit zwei Schneiden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/135-Die-ICH-Botschaften-ein-Werkzeug-der-Kommunikation.html&quot;&gt;ICH-Aussagen&lt;/a&gt; kannst du viel erreichen - wenn du sie klug verwendest. Die Idee stammt von Thomas Gordon, der darin mehr als ein Werkzeug sah.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Balance der Macht wahren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespräch sind nicht immer „symmetrisch“ und sie finden nicht immer auf Augenhöhe statt. Viele Kommunikationstrainer nutzen dazu das Bild der „Wippe“: Solange die „Wippbewegung“ spürbar ist, wird die Kommunikation als „interessant und ausgewogen“ betrachtet. Steht sie in der Mitte still, so flachen Gespräche ab. Sobald einer von beiden aber den Boden berührt und der andere „abhebt“, werden Gespräche als „unausgewogen“ wahrgenommen. Das „Gefühl der Unausgewogenheit“ kann auch dadurch entstehen, dass ein Partner wirklich oder „gefühlt“ zu lange redet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;„Kanäle“ trennen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation kann über einen Kanal, zwei Kanäle oder auch vier Kanäle erfolgen, ja nachdem, welche Methode im Training verwendet wird. In manchen Kommunikationstrainings wird viel Wert daraufgelegt, die beiden Komponenten „Informations- und Beziehungsaspekt“ zu beobachten. In anderen werden drei oder vier Aspekte dazu angeboten, mit denen die Kommunikation analysiert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Metakommunikation nutzen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html&quot;&gt;Metakommunikation&lt;/a&gt; ist ein mächtiges Werkzeug, mit dem versucht wird, „Knoten“ in der Kommunikation aufzulösen. Meist glaubt einer der Partner beobachtet zu haben, dass sich das Gespräch in einer Sackgasse befindet und schlägt vor, die Gesprächssituation „aufzudröseln“ und die „Knoten“ herauszunehmen. Der Erfolg von solchen Maßnahmen ist davon abhängig, ob der Partner diesen Wechsel der Gesprächsebene zulässt oder in diesem Ansinnen einen Machtkampf vermutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Metakommunikation ist der Vorschlag, einfach die Gesprächsebene zu verlassen und auf eine andere überzugehen. Zum Beispiel: „Das klingt als Vorschlag sehr interessant – doch welche Auswirkungen wird dies auf (…) haben?“ Auf diese Weise vermeidest du einen Bruch in der Kommunikation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Innerlich die Position wechseln&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Gespräch aus irgendwelchen Gründen nicht so „läuft“, wie du es dir vorstellst, gibt es ein einfaches Mittel, deine Position zu überprüfen. Du stellst dir einen Moment vor, dass du euer Gespräch nur beobachtest, also nicht Teil der Kommunikation bist. Manche Seminarteilnehmer haben es erfolgreich erprobt und berichten, dass Ihnen dieser „innerliche“ Perspektivwechsel geholfen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;#x1F9F0; Das Fazit zur Toolbox und der Ausblick&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich gibt es in „privaten“ Werkzeugkisten noch viele Werkzeuge, bildlich gesprochen „von der Säge bis zum Schleifpapier“, um die eigene Kommunikation sinnvoll zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings können alle Werkzeuge, grobe wie feine, zum Nutzen wie auch zum Schaden anderer eingesetzt werden. Es kommt nicht darauf an, ob man dem Werkzeug etwas „Böses“ oder „Gutes“ zuweist, denn wie es angewendet wird, entscheidet der Benutzer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aufgabe der Zukunft: Manipulationen erkennen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieser letzte Satz gilt heute nur noch unter Anwesenden. Die KI ist heute (2026) in der Lage, unter dem Deckmantel harmloser Dialoge massive Beeinflussungen zu ermöglichen. Wir, also die Empfänger solcher Nachrichten, sollten zeitig lernen, solche Versuche zu erkennen und abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die wichtigsten Themen werden noch weiter ausgeführt - das ist noch in Vorbereitung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: In diesem Artikel werden Teile von Seminarunterlagen des Autors von 1976 - 1991 verwendet und der heutigen Sichtweise angepasst. Weitere Informationen stammen aus den Überlegungen von  Shannon, Berne, Barnlund, Watzlawick und nicht zuletzt aus den Erfahrungen von Seminarteilnehmern)&lt;br /&gt;
Für Lehrende, Lernende und andere Interessenten am Thema ist auch das Buch &quot;MiniMax-Interventionen&quot; von Manfred Prior lesenswert. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 11:06:00 +0000</pubDate>
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    <category>anwendungen</category>
<category>kommunikation</category>
<category>praxis</category>
<category>toolbox</category>
<category>werkzeugkasten</category>

</item>
<item>
    <title>Was machen wir eigentlich genau, wenn wir „aktiv zuhören?“ </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/134-Was-machen-wir-eigentlich-genau,-wenn-wir-aktiv-zuhoeren.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:77 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;875&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das gewöhnliche Ohr an einem klugen Kopf reicht, um aktiv zuzuhören&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;h1&gt;Gehört werden - Verstanden werden&lt;/h1&gt;„Aktives Zuhören“ ist nicht abhängig von großen Ohren. Die Technik gibt deinem Partner (deiner Partnerin) das Gefühl, wirklich gehört zu werden. Wenn dieser Effekt erreicht ist, dann geht dein Gegenüber davon aus, verstanden zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau an dieser Stelle gabelt sich der Weg der Kommunikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	&lt;strong&gt;Bei einem Sachthema&lt;/strong&gt; ist unerlässlich, dass beide Partner mindestens eine ähnliche Vorstellung von der Sache haben, über die gesprochen wird. &lt;br /&gt;
2.	Handelt es sich hingegen um einen &lt;strong&gt;„emotionalen Zustand“&lt;/strong&gt; oder ein Gefühl, dann ist vorm allem wichtig, das Gespräch weiterzuentwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ber den ersten Fall wird genug gesprochen oder gelehrt. Im zweiten Fall jedoch geht es um das „Befinden“ der anderen Person. Sie spricht mit uns, weil sie volkstümlich gesprochen&lt;em&gt; „etwas auf dem Herzen“&lt;/em&gt; hat. Manche Menschen sagen dazu auch &lt;em&gt;„sie will sich etwas von der Seele reden“&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Ausdrücke haben eins gemeinsam: Die andere Person sucht einen Weg, ihre mehr oder weniger ungeordneten Befindlichkeiten in Worte zu verwandeln. Das ist die übliche Methode, um einer Lösung näher zu kommen. Ein guter Zuhörer ist dabei sehr wichtig, &lt;strong&gt;und jetzt kommst du ins Spiel.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der aufmerksame, aktive Zuhörer &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Zuhörer sollte immer offen, aufmerksam und konzentriert wirken. Wenn du auf diese Weise zuhörst, dann erkennst du auch die „Klippen“ im Redefluss der anderen Person. Sie deuten darauf hin, dass sie zu Problemen geführt haben. Achte auf Sätze oder Worte, die häufig vorkommen – das deutet darauf hin, dass sie besonders wichtig sind und geklärt werden sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du all dies tust, bist du schon ein sehr aufmerksamer Zuhörer. Wenn du glaubst, die „Klippe“ erkannt zu haben, dann spiegelst du das, was dein Gegenüber gerade gesagt hat, zurück. Man nennt das „paraphrasieren“. Liegst du richtig, dann hilfst du deinem Gegenüber damit, den Gedanken zu vertiefen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Im Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Ich fühle mich so unwohl, sobald mich jemand mag.“&lt;br /&gt;
„Du meinst also, dass dich Nähe unsicher macht?“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt; Eine intensivere Methode liegt darin, die andere Person zu bitten, etwas mehr über die „Klippe“ zu sagen. Dann fragst du sinngemäß: &lt;em&gt;Kannst du (dieses Gefühl) näher beschreiben)?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Im Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Immer, wenn ich kurz vor dem Ziel meiner Bemühungen stehe, bekomme ich Zweifel am Sinn meiner Aktivitäten.“ &lt;br /&gt;
„Du sagtest gerade, dass es dir umso schwerer fällt, dein Ziel zu verfolgen, je näher du ihm kommst – kannst du mir das genauer erläutern?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Hilfreich ist selbstverständlich auch, dein Gegenüber durch Nicken, Augenkontakt oder „kleine“ Zeichen der Aufmerksamkeit zu motivieren, dir mehr zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jetzt fragt sich eigentlich nur noch, was „das bringt“, nicht wahr?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz einfach. Wenn du der Zuhörer oder die Zuhörerin bist, bringt es dir den Vorteil, als „Geber“ aufgetreten zu sein. Denn du hast wirklich etwas gegeben, was der anderen Person nützt: das Gefühl, verstanden zu werden. Und mit diesem Gefühl hast du ihr auch geholfen, einen großen Teil ihrer Last „losgeworden“ zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wichtigste aber: Wer solche Gespräche führen kann, hilft der anderen Person tatsächlich, und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Am Anfang war eine gewisse Unordnung in den Gedanken, Gefühlen, Befindlichkeiten oder ähnlichen Regungen. Das liegt daran, dass diese Gedanken noch herumschweben, ohne dass sie in Worte gefasst werden konnten.&lt;br /&gt;
2.	Indem die andere Person mit dir geredet hat &lt;em&gt;(auch wenn du „nur“ aktiv zugehört hast)&lt;/em&gt;, gelang es ihr, einige dieser Gedanken in Worte zu fassen.&lt;br /&gt;
3.	Durch ein vorsichtiges „Nachhaken“ konnte die andere Person die Gedanken dazu erweitern, was sie möglicherweise zur Lösung geführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde, das ist wirklich lohnend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben. Der Autor ist der Meinung, dass er für Unterrichtszwecke geeignet ist. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 10:21:00 +0000</pubDate>
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    <category>aktiv zuhören</category>
<category>einfache sprache</category>
<category>kommunikation</category>
<category>lösungen</category>
<category>probleme</category>
<category>zuhören</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation - die wundersame Kraft des aktiven Zuhörens und die Bedeutung für den Gesprächsverlauf</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/111-Kommunikation-die-wundersame-Kraft-des-aktiven-Zuhoerens-und-die-Bedeutung-fuer-den-Gespraechsverlauf.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:77 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;875&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Zuhören - du kannst es lernen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Eine Frage lenkt den Geist in eine bestimmte Richtung und setzt ihn in Bewegung.&lt;br /&gt;
(Jesse Nirenberg, Psychologe, 1992)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wie die mythischen Sirenen wissen auch algorithmische Wesen oft genau, welche emotionalen Saiten sie anschlagen müssen.&lt;br /&gt;
Katie Jagielnicka, Journalistin, 2026&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt; Aktiv Zuhören&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Techniken des aktiven Zuhörens &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch besteht das „aktive Zuhören“ vor allem darin, dass der Initiator des Gesprächs (meist derjenige, der eine Frage gestellt hat) sich möglichst vollständig auf die Worte des Partners konzentriert. Dies steht im Widerspruch zu der Einstellung der meisten Personen, die ständig damit beschäftigt sind, die Gedanken des anderen zu interpretieren oder mit eigenen Erfahrungen abzugleichen. In vielen derartigen Situationen ist der „Hörer“ weitaus mehr damit beschäftigt, etwas zu erwidern, als auf das gesprochene Wort zu achten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:80 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;684&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Schema des aktiven Zuhörens&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Verfahren - geboren in der Psychologie nach Carl Rogers&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik, die heute als „aktives Zuhören“ bekannt ist, beruht auf dem Gedankengut von &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Rogers&quot;&gt;Carl Rogers&lt;/a&gt;, der es im Rahmen der von ihm entdeckten „Klientenzentrierten Therapie“ verwendete. Später zeigte sich, dass diese Methode auch bei reinen Beratungsgesprächen großen Erfolg hatte. Es ging dabei in erster Linie darum, dass sich der Ratsuchende wirklich verstanden fühlt. Aus diesem Grund fällt in diesem Zusammenhang auch das Wort „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/114-Kommunikation-Wird-Empathie-als-Schlagwort-benutzt.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;“. Einfach ausgerückt, bedeutet es, dass der Klient selbst das Gefühl bekommt, wirklich verstanden zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit wurde das „Verfahren nach Rogers“ vereinfacht. Dabei wurde deutlich, dass es sich relativ leicht erlernen lässt. Seither wurde das „aktive Zuhören“ in fast allen Bereichen angewendet, in denen Kommunikation gelehrt wird – sogar in der Schulung von Verkaufspersonal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals wird behauptet, dass „Empathie“ zum Kern des Systems gehört, was bedeuten würde, dass die Technik des „aktiven Zuhörens“ ohne Empathie versagen würde. Andere argumentieren jedoch, dass die besondere Technik, verbunden mit entsprechenden Persönlichkeitsmerkmalen (offen, freundlich, zugänglich) völlig ausreichen würde, um das System erfolgreich anzuwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Techniken im Einzelnen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Paraphrasieren (Widerspiegeln)&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr bekannte Technik des „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/134-Was-machen-wir-eigentlich-genau,-wenn-wir-aktiv-zuhoeren.html&quot;&gt;aktiven Zuhören&lt;/a&gt;s“ ist das Paraphrasieren, auch „Widerspiegelung“ genannt. Dabei werden Sätze oder Satzteile wiederholt. Der Sprechende erkennt daran, dass der Zuhörer wirklich „ganz Ohr“ ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Ergänzende Fragen  &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Erzähle mir doch mehr (davon)“&lt;/em&gt; ist einer der typischen Sätze, um tiefer in die andere Person hineinzuhören. Eigentlich ist dies keine Frage – doch in jedem Fall zeigt der Zuhörer damit, dass er interessiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Emphatische Wirkung&lt;/em&gt; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Anwesenden hängt die Übertragung von „Mitgefühl“ sehr von der Person ab, die zuhört. Manche Menschen wirken sofort „empathisch“, andere vermitteln solche Gefühle durch ihre erlernte Einstellung, ihre Wortwahl und die Technik, die sie verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulative Analyse der Aussagen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#128293  Menschen können Interesse heucheln oder sogenannte „positive“ Gefühle zur Manipulation einsetzen. Tun sie dies beständig, so liegt der Verdacht nahe, dass sie einen Vorteil davon haben, dies zu tun. Bei Menschen können wir oft leicht feststellen, dass wir uns getäuscht haben, weil diese Personen uns früher oder später enttäuschen. Maschinen hingegen können dies Verhalten über lange Zeit aufrechterhalten – beispielsweise Chatbots, die tatsächlich für manipulative Zwecke eingesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;#128293  Wer ist OK? – eine Kritik &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:79 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;621&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Chatbot kann alle manipulieren &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;In der Theorie mancher Psychologen gilt der Satz „Ich bin OK – du bist OK“ viel - oft ist er gar das Motto, unter dem sie arbeiten. Überträgt man dies auf ein Computerprogramm, so ist dies „immer OK“ (weil es so programmiert ist). Die Benutzer sind, im Gegensatz dazu, aus eigener Sicht nicht „OK“. Sie suchen deshalb oft jemanden, der sie bestätigt, also jemanden, der sagt  „so, wir du es machst, ist es„OK“. Auf diese Weise werden sie abhängig vom Zuspruch der Programme und nehmen an, dass sie sich niemals weiterentwickeln oder ändern müssen.  &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/111-Kommunikation-die-wundersame-Kraft-des-aktiven-Zuhoerens-und-die-Bedeutung-fuer-den-Gespraechsverlauf.html#extended&quot;&gt;&quot;Kommunikation - die wundersame Kraft des aktiven Zuhörens und die Bedeutung für den Gesprächsverlauf&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 15:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>aktiv zuhören</category>
<category>gespräche</category>
<category>hilfe</category>
<category>kommunikation</category>
<category>manipulation</category>
<category>zuhören</category>

</item>
<item>
    <title>Gefühle beschreiben, verstehen und teilen</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/15-Gefuehle-beschreiben,-verstehen-und-teilen.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gefühle zu benennen, ist einfacher als Gefühle zu beschreiben. Aber erst, wenn du Gefühle beschreiben kannst, werden sie dir wirklich bewusst - und auch den Menschen, mit denen du sie gerne teilen möchtest. Dieser Artikel bietet einen Ansatz.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas fällt sofort auf, wenn man sich mit Gefühlen beschäftigt: In der Wissenschaft wird ein unscharfer Begriff oft mit einem anderen erklärt, der ebenso unscharf ist. Das klingt dann so, als hätte man in einem Wörterbuch gesucht, um ein anderes Wort für das betreffende Gefühl zu finden. Ein Wort soll also ein anderes erklären. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am Ende kommt man dann auf Ähnlichkeiten, bleibt aber weiterhin an Wörtern hängen. Und so, wie das Wort „Tisch“ nicht aussagt, wozu er dient, sagt das Wort „Angst“ nicht aus, wie sie sich anfühlt. Man ist also wieder da angekommen, wo man begonnen hat. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das alles liegt nicht an der &lt;em&gt;„Unfähigkeit der Wissenschaft“&lt;/em&gt;. Es liegt daran, dass sich Gefühle der exakten Definition sehr erfolgreich widersetzen, weil sie so unterschiedlich empfunden werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle verstehen und hilfreich sein &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am Anfang habe ich geschrieben, dass Gefühle im Gehirn weitgehend analog stehen, also ohne feste Struktur. Und nun kommt die entscheidende Frage: Muss das so blieben? Kann man das gar nicht ändern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Oh doch, wir können es ändern. Aber es funktioniert nicht auf ein „Fingerschnippen“ hin und schon gar nicht mit „großen Worten“. Im Grunde gibt es nur zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1. Wir bleiben bei „analog“ und tauschen auf diese Art Gefühle aus. Wir trösten einander, umarmen einander, finden gemeinsame verbrachte Zeit einfach „schön“ oder lenken einander ab. Das hilft oft, weil manche Menschen auf keinen Fall darüber reden wollen, sondern nur Trost suchen. &lt;br /&gt;
2. Wir greifen auf den Trick der „Digitalisierung“ zurück, das heißt, wir versuchen, genau zu beschreiben, wie wir uns fühlen. Mit etwas Glück hilft dies nachhaltig, um unsere Gefühle zu verstehen oder verständlich zu machen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle zur Sprache bringen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nehmen wir einmal an, eine Freundin oder ein Freund käme zu dir und würde sagen: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„In letzter Zeit fühle ich mich immer so ängstlich!“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimm mal an, sie (er) bedeutet dir etwas. Was sagst du dann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Angst ist eine der häufigsten Gefühle, das haben viele!“&lt;br /&gt;
„Angst gehört zu den Grundkategorien der Gefühle, das ist normal!“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich nicht. Es reicht auch nicht, im psychologischen Lexikon nachzulesen, was „Angst“ ist. Denn dann weißt du immer noch nicht, unter welchen Gefühlen die Person leidet, die vor dir sitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich sinnvoller sind folgende Fragen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wie macht sich das bemerkbar?“&lt;br /&gt;
„In welchen Situationen hast du das Gefühl?“&lt;br /&gt;
Schon besser. Aber warum fragst du nicht einfach:&lt;br /&gt;
„Wie erlebst du dieses Gefühl?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage &lt;em&gt;„wie wirkt sich dieses Gefühl aus?“ &lt;/em&gt;ist immer die sicherste Frage, wenn du mehr erfahren willst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Menschen, überwiegend psychologisch vorgebildete Menschen, fragen gerne: &lt;em&gt;„Was könnte schlimmstenfalls passieren, wenn du…?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun sind nicht alle Gefühle einfach aufzulösen und nicht alle Menschen sind in der Lage, sie auf diese Weise zu beschreiben. Aber es ist ein Ansatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mit einem Freund oder einer Freundin Gespräche über Gefühle führen willst, dann achte darauf, dass derjenige, der die Gefühle hat, sie ausführlich beschreiben kann. Es geht nicht darum, dem Gefühl einen Namen zu gebe, sondern es beschreiben zu können. Zudem sollte der Berater überwiegend Fragen stellen und zuhören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle können von Außen und von Innen kommen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im täglichen Umgang miteinander benutzen wir das Wort „Gefühl“ oft in einem ganz anderen Sinne als die Wissenschaftler. Denn im Grunde ist für die Gefühle im engeren Sinne ein Auslöser nötig. Vereinfacht: Taucht der Säbelzahntiger am Horizont auf, wurden bei unseren Vorfahren Fluchtreflexe ausgelöst, möglicherweise auch Ängste. Ebenso ergeht es uns bei der Annäherung einer attraktiven Person: Sie kann den Impuls auslösen, sich ihr zu nähern, aber auch sie sexuell zu begehren. Da sind allerdings schon recht komplizierte Vorgänge, denn die Grundlagen des „Fühlens“ sind die Sensoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich werden die meisten Gefühle durch einen äußeren Impuls („Trigger“) ausgelöst, also ein Eindruck, den wir durch unsere Sinne wahrnehmen. Beim Menschen ist es zumeist das Sehen, aber es kann sich auch um etwas handeln, das wir ertasten, riechen, hören oder schmecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Modell der Gefühle - was, wenn Gefühl von Innen kommen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz zu Anfang habe ich das „Blackbox Modell“ benutzt, um zu demonstrieren, wie wir Gefühle wahrnehmen können. Bei Menschen und möglicherweise auch bei anderen Lebewesen ist das allerdings nicht der einzige Weg, Gefühle zu erzeugen. Sie können auch ohne besonderen Anlass „aus dem Inneren“ kommen – und dann wird die Sache komplizierter. Ein Teil solcher Gefühle ist höchst willkommen, beispielsweise die Lust oder die Freude, ein anderer Teil ist nicht so erfreulich. Das könnte eine plötzliche Furcht oder ein aufkommender Zorn sein. Manche Gefühle, die in uns wohnen, nehmen wir als „gemischt“ oder gar „gegensätzlich“ wahr. Das ist bei Herausforderungen oft der Fall, aber auch bei sexuellen Handlungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir damit umgehen? Die meisten Fachleute raten dazu, solche Gefühle zuzulassen und sie nicht zu bewerten. Nur, wenn sie uns häufig stören, oder gar darunter leiden, werden Experten gebraucht, die uns beraten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dies ist ein Beitrag aus der Artikelserie „Fühlen ist ein merkwürdiges Gefühl“ aus dem vierten Teil der Serie, in dem wir auf Möglichkeiten der Kommunikation von Gefühlen eingehen, also darüber, wie man über Gefühle schreiben oder reden kann. Zudem enthält dieser Teil Alltagstipps. Im März 2026 haben unsere Autoren damit begonnen, der Kommunikation (nicht nur über Gefühle) &lt;br /&gt;
mehr Platz einzuräumen. Ein Artikel heißt beispielsweise  &quot;&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/128-Kommunikation,-Gefuehle-und-Manipulation.html&quot;&gt;Kommunikation, Gefühle und Manipulation&lt;/a&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 07 Apr 2024 14:46:00 +0000</pubDate>
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    <category>beschreiben</category>
<category>emotionen</category>
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<category>schreiben</category>

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    <title>Kommunikation über Gefühle – Ich, Du und der Elefant </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/129-Kommunikation-ueber-Gefuehle-Ich,-Du-und-der-Elefant.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:102 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;617&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ich, Du, Wir und der Elefant &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Obwohl die Gefühlswelt in nahezu jede Kommunikation hineinreicht, ist es dennoch schwer, über Gefühle zu sprechen. Das gilt besonders dann, wenn ethische, religiöse oder sonstige kulturelle Gründe normalerweise keine „offenen“ Dialoge über Gefühl zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Alles eine Frage der Beziehung ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tatsache muss nicht zwangsläufig zum Problem werden. Wenn du dich beispielsweise in &lt;em&gt;keiner aktuellen Beziehung &lt;/em&gt;zu der Person befindest, die mit dir über Gefühle sprechen will, fällt es dir normalerweise leichter, als wenn du in irgendeiner Beziehung zu ihnen stehst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch&lt;em&gt; in einer Beziehung&lt;/em&gt; zu einem sehr guten Freund oder einer sehr guten Freundin sind wenig Probleme bei Gesprächen über Gefühle zu erwarten. Das gilt jedenfalls dann, wenn du mit dieser Person bereits eine gewisse Routine entwickelt hast und weißt, dass du ihr vertrauen kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich schwieriger wird die Lage, wenn du dich in irgendeiner Beziehung (Arbeit, Verein, Verwandtschaft, Freundeskreis) zu einer Person befindet, weil du etwas „offenbarst“, was dort möglicherweise verbreitet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziemlich „brenzlig“ kann es werden, wenn du bereits eine intensive oder gar intime Beziehung mit der Person hast und du ein „etwas befremdliches“ Gefühl mit ihr teilen willst. In diesem Fall kann eure Beziehung gefestigt oder aber auch gestört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Situation ist der „Sprung über die Hürde“ unerlässlich, aber dennoch nicht einfach. Das gilt immer dann, wenn du mit der Person noch keine Freundschaft oder Liebesbeziehung hast, aber gerne eine hättest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über die Hürden springen - der Weg zum Erfolg bei Gesprächen über das Fühlen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du das Bedürfnis hast, über ein Gefühl zu sprechen, dann ist zunächst nötig, die Bereitschaft des anderen zu überprüfen. Manche Menschen reagieren befremdet, und wenn es so ist, hat es wenig Sinn, mit ihnen über Gefühle zu sprechen. Andere sind der Meinung, dass es nicht angebracht ist, über Gefühle zu sprechen. („Darüber spricht man doch nicht“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche „mit Ankündigung“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du selber einen Grund oder Anlass hast, über Gefühle zu sprechen, dann sag es möglichst undramatisch. Es kann sich um ein eigenes Gefühl handeln, um das Gefühl einer anderen Person oder um „einen Elefanten“ der bisher im Raum stand und endlich „befreit“ werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Mein Gefühl: „Ich habe häufig den Eindruck, dass ich … “  &lt;br /&gt;
2. Dein Gefühl: „Du wirkst auf mich, als wärest du enttäuscht. Was ist passiert?“&lt;br /&gt;
3. Unklares Gefühl (Elefant im Raum): „Wir schleichen im Büro umeinander herum wie zwei Katzen. Hast du Lust, mal über die Gefühle zu sprechen, die wir dabei empfinden?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Befürchtungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespräche über „den „Elefanten im Raum“ sind immer heikel, weil damit ein Thema auf den Tisch kommt, das vorher vermeiden wurde. Wird ein klärendes Gespräch (nicht nur im Beispiel) für eine tiefere Bindung sorgen? Wird es die Zusammenarbeit behindern, wenn es &quot;schief geht“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die beiden anderen Situationen sind nicht problemlos. Wenn ich sage: Ich habe den Eindruck“, dann kann dies wie ein Übergriff wirken. Sage ich „du wirkst auf mich“, dann kann die andere Person diese Beobachtung ablehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders kritisch ist der „Elefant“. Wer ihn sichtbar macht, riskiert, dass die andere Person behauptet, da wäre gar kein Elefant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Der Ausdruck „da steht ein Elefant im Raum“ steht für ein bekanntes, heikles Thema, das aus Angst vor Konflikten, Scham oder Höflichkeit nicht behandelt wird. &lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche mit sanften „Vorgaben“ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zu einem Gespräch über Gefühle ohne „Ankündigungen“ ist ebenfalls möglich. Es ist oftmals der bessere Weg, da Ankündigungen oder Appelle (Aufrufe) oftmals zur Verwirrung oder Ablehnung führen. Eine sanfte Vorgabe besteht darin, der anderen Person kleine Schwächen zu offenbaren. Das führt in gewöhnlichen, nicht belasteten Gesprächssituationen dazu, dass auch der Partner darauf eingeht. Manchmal warten Gesprächspartner darauf, dass die Themen deutlich intimer werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dein Gegenüber absolut nicht darüber sprechen will, wird er den „unterschwelligen“ Vorschlag ignorieren. Greift er oder sie dich an, weil du deine Schwächen zeigst, dann versuche, dem Gespräch eine andere Wendung zu geben (z. B. durch &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html&quot;&gt;Metakommunikation&lt;/a&gt;) oder es irgendwie zu beenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt: Meist funktioniert diese einfache Methode, wenn du mit einem selbstbewussten Menschen sprichst, der sich seinerseits nicht scheut, über Gefühle zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn es um Intimitäten geht&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderer Fall sind Gespräche bei sogenannten „ersten Dates“, bei denen oft sehr viel über „Gemeinsamkeiten“ gesprochen wird, die bei näherem Hinsehen belanglos sind. Gelingt es dabei nicht, Gefühle in das erste Gespräch einzubringen, so ist es so gut wie aussichtslos, dass sich „mehr“ entwickelt. Selbstverständlich gilt auch dabei, dass du nicht „mit der Tür ins Haus fallen solltest“, aber es lohnt sich, gemeinsam durch eine „offen gehaltene Tür“ zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei „ersten Begegnungen“ gibt es oft große Hürden, die „Beobachtungen“, die sich dort ansammeln, in „Gefühle“ umzumünzen und dabei die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Das allein reicht aber auch noch nicht: Bedürfnisse in Worte zu wandeln, ist ein Versuch mit ungewissem Ausgang. Am Ende einer ersten Begegnung kommt es nahezu ausschließlich darauf an, wie viel Intimität du (und der/die jeweils andere) zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Technik suchst, mit der du deine &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erklaert.html&quot;&gt;Kommunikation strukturieren&lt;/a&gt; kannst, dann lies her nach. Spezielle Hinweise zu drei häufigen &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/132-Gefuehle-im-Dialog-Moeglichkeiten,-Nutzen-und-Gefahren.html&quot;&gt;Gesprächen über Gefühle&lt;/a&gt; findest du hier.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Die Beispiele zu diesem Thema nehmen sehr viel Raum ein. Wir versuchen, bis Ende April einige Dialoge zu veröffentlichen. &lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2026 bei sehpferd.de&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 10:20:00 +0000</pubDate>
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    <category>erfahrungen</category>
<category>gefühle</category>
<category>grenzen</category>
<category>kommunikation</category>
<category>möglichkeiten</category>

</item>
<item>
    <title>Erfahrungswissen, Alltag, Empathie und Kommunikation im 20. Jahrhundert - der Zeitreise dritter Teil </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/102-Erfahrungswissen,-Alltag,-Empathie-und-Kommunikation-im-20.-Jahrhundert-der-Zeitreise-dritter-Teil.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Moderne Kommunikationstrainings haben ihren Ursprung in der Kybernetik, Nachrichtentechnik und der klassischen Dialektik. In Deutschland begann das Interesse an ihnen in den 1970-er Jahren. Die Seminare jener Zeit wurden vor allem für die freie Wirtschaft entwickelt - deswegen erschienen ihre Grundlagen überwiegend in Wirtschaftsverlagen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kommunikationskurse aus dem Erfahrungswissen für die Praxis - 1976 - 1991  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer versucht, die Theorien von Paul Watzlawick in die Praxis umzusetzen, musste dem Theoriegebäude zwangsläufig Strukturen hinzufügen, wie beispielsweise Gestaltung und Aufbau eines Dialogs. Dazu ist es beinahe unerlässlich, sich wieder bei der Dialektik, der allgemeinen Psychologie oder auch der Nachrichtentechnik zu bedienen. Aus diesem Grund sind recht unterschiedliche Modelle entstanden, die auf dem Prinzip von zwei unterschiedlichen Übertragungskanälen (analog und digital) oder zwei Aspekten (Inhalt und Beziehung) beruhten.  Wenn man die Theorien ausblendet, bleiben für die Praxis einige nachvollziehbare Verfahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.  Klare Sprache&lt;br /&gt;
 2.  einfache Strukturen&lt;br /&gt;
 3. Sender-Empfänger-Prinzip&lt;br /&gt;
 4. Rückkoppelung&lt;br /&gt;
 5. Frage- und Antworttechnik&lt;br /&gt;
 6. aktives Zuhören &lt;br /&gt;
 7. Metakommunikation. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Möglichkeit des aktiven Zuhörens stammt aus einer abgewandelten Methode der Gesprächstherapie, die Technik der Gesprächsführung selbst auf der Idee eines strukturierten Dialogs. Viele Kommunikationstrainer haben noch eine Art „Werkzeugkiste“ oder einen „Notfallkoffer“ im Gepäck, in dem sie bewährte Methoden gesammelt haben, um „verfahrene“ Gespräche zu retten, zum Beispiel durch Metakommunikation. Die meisten der Methoden, die auf Erfahrungswissen beruhen, wurden in Wirtschaftsverlagen veröffentlicht. Das mag der Grund sein, warum sie von der offiziellen Psychologie kaum beachtet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema der &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/104-Kommunikation-Methoden,-die-nicht-auf-Psychologie-beruhen.html&quot;&gt;nicht-psychologischen&lt;/a&gt; Kommunikationstechniken wird an anderer Stelle dieser Artikelserie ausführlich dargestellt.  Dabei werden auch die Kritikpunkte behandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kommunikation als Mittel der Persönlichkeitsentwicklung ab 1989  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren ist wieder die Rede von einer „Psychologie der Kommunikation“, die sowohl theoretisch wie auch praktisch in Richtung der „Persönlichkeitsentwicklung“ geht. Dieser Trend stellt an die Schöpfer und Trainer von Kommunikationsseminaren vor völlig neue Anforderungen. Diese Entwicklung wird auch in den drei Werken von Friedemann Schulz von Thun deutlich. („Miteinander Reden“ Band 2 - 3.) der Grund liegt vermutlich darin, dass mit Erfolgstrainings und Kommunikationstrainings oft die gleiche Zielgruppe angesprochen wird. Das gilt auch für die Kombination von Kommunikationskursen mit Seminaren für Konfliktlösungen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kommunikation zur Steigerung der Empathie - ca. 1984&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine relativ neue psychologische Richtung in der Kommunikation, die sowohl der Theorie wie auch für die Praxis Bedeutung gewonnen hat, wird auf den Psychologen Marshall B. Rosenberg zurückgeführt. Er entwickelte eine Methode, die er „Gewaltfreie Kommunikation“ (NVC) nannte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf „Empathie“ (Mitgefühl oder emotionale Intelligenz). Die Methode wurde in Deutschland schnell populär. Heute wird sie unter dem Kürzel „GfK“ (gewaltfreie Kommunikation) angeboten. Zu Lebzeiten galt Rosenberg als eine Art „Guru, der einfühlsamen Kommunikation“, der ein große Anhängerschaft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptzielgruppe sind Mitarbeiter in Gesundheits- und Sozialdiensten. Das System ist mittlerweile vor allem in Europa populär, wo etwa zwei Drittel der zertifizierten Trainer tätig sind. Details können dem Buch&lt;em&gt; „Gewaltfreie Kommunikation - Eine Sprache des Lebens“ &lt;/em&gt;entnommen werden. (Erschienen 1999/2003/2016, je nach Ausgabe). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode ist an ein bestimmtes Menschenbild gebunden und wird in der Diskussion gerne mit dem  „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/114-Kommunikation-Wird-Empathie-als-Schlagwort-benutzt.html&quot;&gt;Empathie-Begrif&lt;/a&gt;f“ genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/102-Erfahrungswissen,-Alltag,-Empathie-und-Kommunikation-im-20.-Jahrhundert-der-Zeitreise-dritter-Teil.html#extended&quot;&gt;&quot;Erfahrungswissen, Alltag, Empathie und Kommunikation im 20. Jahrhundert - der Zeitreise dritter Teil &quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 10:30:00 +0000</pubDate>
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    <category>alltag</category>
<category>autoren</category>
<category>einfachheit</category>
<category>empathie</category>
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<category>kommunikation</category>
<category>trainings</category>

</item>
<item>
    <title>Perspektiven der Kommunikation - erkennen, zusammenfügen und ändern </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/130-Perspektiven-der-Kommunikation-erkennen,-zusammenfuegen-und-aendern.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:104 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;828&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/vogelperspektive.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/vogelperspektive.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/vogelperspektive.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Vogelperspektive - nicht der einzige Weg, ein Gespräch zu beobachten &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Zuerst: Was ist eine Perspektive?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &lt;a href=&quot;https://diskursmonitor.de/glossar/perspektive/&quot;&gt;Perspektive&lt;/a&gt; ist eine Sichtweise. Du hast deine eigene Sichtweise – so wie jeder andere Mensch auch. Wenn zwei Menschen zusammenkommen, überprüfen sie oft, ob sie die gleiche Sichtweise haben. Meistens reicht es auch, eine „ähnliche“ Sichtweise zu entdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sichtweisen sind durchschaubar, logisch und nachvollziehbar. Andere hängen von der „Tiefe“ ab, mit der jemand innerhalb eines Themas argumentiert. Einige Sichtweisen sind davon abhängig, ob jemand selbst vom Thema betroffen ist oder nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sichtweisen enthalten oft Bewertungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Perspektiven achten Menschen immer dann, wenn es um den Wert geht, den man einer Sache oder sogar einer Person beimisst. Bewertungen führen oft zur Abwertung, was wieder bedeutet, dass sich die bewertenden Dinge (Menschen, Umstände) entwertet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Entwertungen erzeugen Konflikte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht die Gefahr, dass jemand oder etwas entwertet wird, dann sind Konflikte nicht weit. Denn das Heiligtum eines Menschen mag für einen anderen Menschen nicht mehr Wert haben als eine Milchkanne. In meiner eigentlichen Heimat sagt man „Des Einen Eule ist des anderen Nachtigall“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Tierische&quot; Perspektiven &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir gerade bei Vögeln sind: Die „Vogelperspektive“ sorgt für Überblick, aber auch für wenig Anteilnahme. Die „Froschperspektive“ hingegen zeigt nur einen kleinen Ausschnitt, bei der die Person ständig aufmerksam „nach oben schauen“ muss. Dazwischen liegt die begehrte „Augenhöhe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem besonderen Bereich der Kommunikation werden weitere tierische Perspektiven genannt: beispielsweise die der &lt;a href=&quot;https://www.naturalchild.org/articles/marshall_rosenberg/compassionate_communication.html#:~:text=Jackal%20and%20Giraffe%20are%20two%20languages%20that,into%20action%20by%20blame,%20guilt,%20or%20punishment&quot;&gt;Giraffen&lt;/a&gt; oder die der Schakale in der konfliktarmen Kommunikation. (GfK). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum Elefanten ständig stören&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nun schon von vielen Tieren die Rede war, will ich noch eines einbringen, das ständig „anwesend“ ist, von dem aber beide Partner sagen, dass es „auf keinen Fall existiert“. Es ist der &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/129-Kommunikation-ueber-Gefuehle-Ich,-Du-und-der-Elefant.html&quot;&gt;Elefant&lt;/a&gt;, der den Gesprächsfluss blockiert, weil ständig „um ihn herum“ geredet wird. Mehr dazu habe ich bereits veröffentlicht. Auch bei der „Elefantenfrage“ gilt, was ich über&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html&quot;&gt; Metakommunikation&lt;/a&gt; sage: „Wer ihn benennt, muss sehr gute Kenntnisse in Kommunikation haben und mit Konflikten umgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kann man die Perspektive wechseln?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage lässt sich einfach beantworten: Der Wechsel der Perspektive ist völlig normal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die etwas kompliziertere Antwort wäre etwas so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn du die Sichtweise auf eine Person wechselst, ändert sich eure Beziehung zueinander. Das ist beispielsweise der Fall, wenn du heute Mitarbeiter bist und morgen zum Abteilungsleiter aufsteigst. Sie ändert sich auch, wenn du eine Kollegin zu einem Abendessen einlädst, um etwas „Privates“ zu besprechen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie du die Perspektive wechselst&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt grundsätzlich mindestens drei Perspektiven in der Kommunikation, egal, welcher Lehre jemand anhängt:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
-	Meine Perspektive.&lt;br /&gt;
-	Deine Perspektive.&lt;br /&gt;
-	Unsere Perspektive.&lt;br /&gt;
-	Die Perspektive eines Beobachters. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist „unsere Perspektive“ meist das Ziel, wenn man gerne etwas beschließen würde und diesem Ziel im Gespräch näherkommen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Perspektiven angleichen - eine sinnvolle Methode &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses „Näherkommen“ ist eine Art „Aufeinanderzugehen“. Das heißt: Die maximalen Anforderungen beider Partner werden einander „angeglichen“. Dieses „Angleichen“ beschränkt sich nicht auf Sachfragen – es kann auch in Beziehungswünschen oder dem Austausch sinnlicher Empfindungen bestehen. Dabei können beide Teilnehmer ihre Perspektiven durchaus „ausrollen“ und „nebeneinander ausbreiten“. Passiert das, so sieht man deutlicher, worin sich die Perspektiven ähneln oder auch unterscheiden. &lt;br /&gt;
Aus meiner Sicht ist dies die beste Methode, um „zueinanderzufinden“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die dritte Perspektive, wenn der &quot;Dritte&quot; fehlt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive eines Dritten wird allgemein benötigt, wenn das Gespräch „aus den Fugen gerät“. Nur – der „Dritte“ (der Beobachter) sitzt nicht mit am Tisch. Das bedeutet nun aber, dass eine Person die „Sicht des Dritten“ übernehmen muss, kann, soll oder wird. Diejenige Person, &lt;em&gt;die es wagt&lt;/em&gt;, verfügt normalerweise über die besseren Kommunikationsqualitäten. Es kann aber auch sein, dass sie solange zögert, bis „ihr der Krage platzt“. Das kommt ebenfalls vor – und weil der „Stunk“ dann recht heftig werden kann, hat diese Situation die Tendenz, schlecht auszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im besten Fall wird eine „Metakommunikation“ daraus werden, im schlechtesten Fall ein Eklat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was nehmen wir jetzt davon mit?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem solltest du wissen, dass es in jeder Kommunikation mehrere Perspektiven gibt. Das&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/118-Kommunikation-Ziele-anders-setzen-und-damit-Erfolg-haben.html&quot;&gt; Ziel&lt;/a&gt; ist fast immer, beide in eine weitgehende Deckung zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder der Teilnehmer ist selbstverständlich berechtigt, die (noch) vorhandenen Abweichungen zu besprechen und neue Vorschläge einzubringen. Am „Ende des Tages“, also zum Abschluss des Dialogs, sollte jedoch ein Beschluss gefasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: &lt;em&gt;Dieser Artikel enthält Fremdlinks. Sie geben die Meinung der jeweiligen Autoren wieder und müssen nicht mit der Meinung des Sehpferd-Teams übereinstimmen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 15:09:00 +0000</pubDate>
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    <title> Kommunikation, Gefühle und Manipulation</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/128-Kommunikation,-Gefuehle-und-Manipulation.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Wer über Gefühle spricht und schreibt, hat eine andere Blickrichtung auf „Manipulation“ als jemand, der über Änderungen der Kommunikation oder des Verhaltens schreibt. Im Grund ist es so: Gefühle können durch die Entstehung, den „analogen“ Aufbau und durch die Art der Speicherung in unserem Gehirn relativ leicht beeinflusst werden. Die Faktoren, die hier zusammenspielen, sind so vielfältig, dass es und schwerfällt, sie zu beschreiben. Kommunikation hingegen ist ein Werkzeug, und wie jedes Werkzeug ist es in der Lage, sowohl zum Nutzen wie zum Schaden einer Person eingesetzt zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Manipulation“ steht zu Unrecht unter dem Verdacht, zum Teuflischen im Menschen zu gehören. Letztlich bedeutet das Wort nichts als&lt;em&gt; „andere zu beeinflussen“&lt;/em&gt; oder nahezu wörtlich: „einen Kunstgriff auszuführen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kunstgriffe dienen dazu, einen Menschen schneller, sicherer und vor allem effektiver auf ein Thema anzusprechen. Solche Kunstgriffe dienen beispielsweise dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Die Einführungsphase zu reduzieren (Small Talk möglich bald in einen sinnvollen Dialog zu verwandeln). &lt;br /&gt;
2.	Vom Allgemeinen auf das Persönliche überzugehen (und auch wieder zurück).&lt;br /&gt;
3.	Sinnvolle Gesprächsstrukturen anzuwenden.&lt;br /&gt;
4.	Den Gesprächsverlauf technisch zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
5.	Gesprächsstörungen zu vermeiden. &lt;br /&gt;
6.	Aktiv Zuzuhören.&lt;br /&gt;
7.	Einige Notfallmaßnahmen zu kennen und anzuwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Unmöglichkeit, keinen Einfluss auszuüben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sagt, dass wir durch Kommunikation niemanden beeinflussen (manipulieren) können, der hat den Sinn der Kommunikation nicht verstanden. Sowohl in der Theorie wie in der Praxis bedeutet „Kommunizieren“, etwas zu bewirken. Einfach und mit der von Paul Watzlawick eingeführten Theorie begründet steht die folgende Logik dahinter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Wir können nicht „nicht“ kommunizieren.&lt;br /&gt;
2.	Wir können uns nicht „nicht“ verhalten.&lt;br /&gt;
3.	Wir können einander (unter Anwesenden) nicht „nicht“ beeinflussen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn wir uns beständig weigern, zu kommunizieren, bewirken wir doch etwas. Wenn wir nun aber bewusst kommunizieren, dann können wir mehr verändern – und vor allem können wir es zielsicherer tun. Dabei steht zunächst gar nichts fest, zu wessen Nutzen oder Schaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psychologe und die unscharfe Definition &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie weiß sehr wohl, dass Manipulation im Grunde eine der wichtigsten Methoden ist, erkennbare Veränderungen herbeizuführen. Allerdings gibt es in ihr verschiedene Denkrichtungen, die zu unterschiedlichen Bewertungen kommen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die verwirrende Welt der Lexika &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie versucht zunächst, den Begriff neutral zu erklären. So lesen wir im &lt;em&gt;„Dorsch“&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation. Handhabung, unscharfer Begriff für verschiedene Formen der Einflussnahme (Steuerung, Ausrichtung, Ausnützung).&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ähnlich bei Stangl: &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Als Manipulation bezeichnet man in der Psychologie ganz allgemein die soziale Einflussnahme, die für die Betroffenen sowohl positiv wie negativ sein kann. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine völlig andere Darstellung finden wir bei der Bundeszentrale für politische Bildung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn ich will, dass andere Menschen etwas ganz Bestimmtes tun, versuche ich, sie so zu beeinflussen, dass sie nach meinem Willen handeln. &lt;/blockquote&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitaus extremere Meinung wird im Lexikon von „Spektrum“ vertreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation - gezielte Einflussnahme … auf Menschen, ohne deren Wissen und häufig gegen deren Willen … mit dem Ziel, ihn kontrolliert für eigene Zwecke zu benutzen. Dabei bleibt der Anschein von Entscheidungsfreiheit erhalten. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der neutrale Standpunkt: Lehren heißt Beeinflussen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Lehrkraft bist, ist es für dich vermutlich ganz selbstverständlich, dass du Tag für Tag Menschen beeinflussen kannst. Schließlich ist das zumindest Grund, warum du den Beruf ergriffen hast. Es wäre völlig unsinnig, zu behaupten, dass es sich dabei nicht um einen Versuch der Manipulation handelt. Er wird durch Lehren und Lernen bestimmt, und der Erfolg wird kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wirklich zählt, ist der Schutz vor unerwünschter Manipulation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Menschen benötigen zweierlei: Manipulationsmöglichkeiten einerseits und den Schutz vor unerwünschte Manipulation andererseits. Ohne sinnvolle Manipulation gibt es keine Brücke zwischen Lehrenden und Lernenden. Auf der anderen Seite müssen wir uns gegen Manipulationen wehren, die uns im Deckmantel von Zuneigung, Liebe oder Freundschaft angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind sowohl dazu aufgefordert,&lt;em&gt; falsche Spiele mit unseren Emotionen zu enttarnen&lt;/em&gt; wie auch, &lt;em&gt;Kommunikationsmethoden&lt;/em&gt; kritisch zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ein Wort zu unserem Autor: Er kennt sowohl die Manipulation durch Gefühle wie auch die Manipulation durch Kommunikation. Insofern kennt er die Unterschiede wie auch die Gemeinsamkeiten aus beiden Welten. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zitate:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/manipulation&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://lexikon.stangl.eu/7024/manipulation&quot;&gt;Stangl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320758/manipulation/&quot;&gt;bpb junge politik&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/manipulation/9152&quot;&gt;spektrum der wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Außerdem:&lt;br /&gt;
&quot;Menschliche Kommunikation&quot; (ursprüngllich New York, 1967)&lt;br /&gt;
The instability of Truth, New York 2025 &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 16:47:00 +0000</pubDate>
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<category>kommunikation</category>
<category>manipulation</category>
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<category>unklarheiten</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation und Psychologie: von Berne über Watzlawick zum Vier-Ohren-Modell -  der Zeitreise zweiter Teil </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/101-Kommunikation-und-Psychologie-von-Berne-ueber-Watzlawick-zum-Vier-Ohren-Modell-der-Zeitreise-zweiter-Teil.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Die Psychologie und die Kommunikationslehre brauchten lange, um zueinander zu finden. Erst an Mitte des 20. Jahrhunderts finden wir namhafte Beiträge von Psychologen zur Theorie und Praxis menschlicher Kommunikation. Woran dies lag, behandelt der &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/127-Der-spaete-Einstieg-der-Psychologen-in-die-Kommunikationslehre.html&quot;&gt;verlinkte Meinungsbeitrag&lt;/a&gt;. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kommunikation nach der „Transaktionsanalyse“ (1964) &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transaktionsanalyse ist das einzige psychologische Konzept, das in Kommunikationstrainings „rein netto“ verwendet wird. Es stammt aus der Feder des Psychologen Eric Berne und setzt bei einer Theorie von Sigmund Freud an: Freud ging davon aus, dass unser „ICH“ in Wahrheit aus drei Teilen besteht: dem eigentlichen ICH, dem ÜBER-ICH und dem ES. Die Erklärungen, die Freud selbst dazu abgibt, sind relativ langatmig und schwer nachvollziehbar. Doch Berne hatte eine einfache Idee: Er bezeichnete die ÜBER-ICH-Eigenschaften als „Eltern-ICH“, das eigentlich „ICH“ als „Erwachsenen-ICH und das „ES“ als Kindheits-ICH. Damit war eine vereinfachte Bühne für die Rollen geschaffen, die Menschen in der Kommunikation einnehmen können, die als „PAC“ oder „El-Er-K“ bekannt wurde. Für den Anwender war es demnach nur noch nötig, zwei dieser Rollen-Aussagen zu vergleichen, um zu bestimmen, zu welchem „ICH“ sie gehören und in welcher Beziehungsform sie gebraucht werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Praxis ist dies viel einfacher als in der Theorie, weil recht schnell erkennbar ist, aus welcher Sicht die Personen sprechen. Dies ist auch der Grund, warum Seminare dieser Art über lange Zeit sehr beliebt waren und teilweise auch heute noch sind. Denn die Schwierigkeiten sind häufig  innerhalb von zwei Transaktionen erkennbar und können deshalb auch relativ schnell wieder „ausgebügelt“ werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehre Bernes ging in viele Kommunikationstrainings ein und wurde dabei nur geringfügig verändert. Sie wird bis heute (2026) verwendet. Bernes Hauptwerk, „Spiele der Erwachsenen“ erschien bereits in der 25. Auflage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kritische Würdigung findet ihr in &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/106-Kommunikationstheorien-die-Transaktionsanalyse-von-Eric-Berne.html&quot;&gt;diesem Artikel&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Paul Watzlawick verändert die Sichtweise der Psychologie -1967&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit Paul Watzlawick begann eine neue Epoche in der Beurteilung menschlicher Kommunikation. In dem von ihm verfassten Standardwerk &lt;em&gt;„Menschliche Kommunikation“&lt;/em&gt; verbindet er die Erkenntnisse der Kybernetik und Nachrichtentechnik mit solchen aus der Sprachwissenschaft und Psychologie. „Kommunikation“ wird von ihm letztlich mit „Verhalten“ gleichgesetzt. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Es dauerte noch einige Zeit, bis das Standardwerk von Paul Watzlawick, das 1967 in New York erschien, den Weg in deutsche Gymnasien fand und die ersten Kommunikationstrainer sich mit den fünf &lt;em&gt;„Axiomen“&lt;/em&gt; dieser Lehre anfreunden konnten. Doch schon bald wurde das Werk zum Standard – es erschien kürzlich in der 14. (unveränderten) Auflage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Watzlawick selbst hat seinem Buch keine Anweisungen für Kommunikationstrainings beigefügt. Manche Kommunikationstrainer berufen sich aber ausdrücklich auf seine Theorien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Erklärung von &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/105-Kommunikation-die-Theorie-von-Paul-Watzlawick-entschluesselt,-erklaert-und-vereinfacht.html&quot;&gt;Watzlawicks Theorie&lt;/a&gt; sowie eine kritische Würdigung findet ihr in dem verlinkten Artikel vom Sehpferd-Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vier-Ohren-Prinzip – Entwicklung ca.1977 – 1981 - nach wie vor aktuell&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor, Friedrich Schulz von Thun, nennt verschiedene Quellen für sein Kommunikationsmodell, das unter dem Namen „Vier Ohren Prinzip“, später auch „Kommunikationsquadrat“ bekannt wurde. Er nennt zahlreiche Psychologen, die auf die Entwicklung seiner Kommunikationstheorie Einfluss hatten. ( Alfred Adler, Ruth Cohn, Fritz Perls, Carl Rogers und Paul Watzlawick). Das Modell wurde sowohl theoretisch begründet wie auch in Seminare integriert. Es wird bis heute (2026) für nahezu alle Zielgruppen verwendet, die Bedarf an  Kommunikationstrainings haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Betrachtungsweise von Schulz von Thun wurde zum Standard in den DACH-Ländern (Deutschland Österreich, Schweiz). Seine schnelle Verbreitung fand das System, weil es unmittelbar in erfolgreiche Seminare für die gewerbliche Wirtschaft verwandelt werden konnte. Heute wird es auch in Volkshochschulen und im Sozialbereich eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Würdigung des Systems ist in Buchform und online auf der &lt;a href=&quot;https://www.schulz-von-thun.de/die-modelle/das-kommunikationsquadrat&quot;&gt;entsprechenden Webseite&lt;/a&gt; verfügbar. Eine kurze Darstellung des „Vier-Ohren-Prinzips“ und die Kritik daran haben wir &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/116-Kommunikation-unter-vier-Ohren-oder-im-Kommunikationsquadrat.html&quot;&gt;hier veröffentlicht&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/101-Kommunikation-und-Psychologie-von-Berne-ueber-Watzlawick-zum-Vier-Ohren-Modell-der-Zeitreise-zweiter-Teil.html#extended&quot;&gt;&quot;Kommunikation und Psychologie: von Berne über Watzlawick zum Vier-Ohren-Modell -  der Zeitreise zweiter Teil &quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 10:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>berne</category>
<category>blütezeit</category>
<category>kommunikation</category>
<category>schulz-von-thun</category>
<category>ta</category>
<category>watzlawick</category>

</item>
<item>
    <title>Der späte Einstieg der Psychologen in die Kommunikationslehre </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/127-Der-spaete-Einstieg-der-Psychologen-in-die-Kommunikationslehre.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Der späte Einstieg der Psychologen in die Kommunikationslehre - und was sich daraus ergibt&quot; wirf viel Licht auf den Einfluss der Psychologie auf Kommunikationstrainings. Alles begann in den 1950-er Jahren.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das Verhalten eines Menschen durch Beobachtungen aufnehmen, verarbeiten und erklären kann, ist im weitesten Sinne ein „Experte für das menschliche Verhalten“. In der Psychologie und der Psychotherapie sagt man dazu auch Behaviorismus und spricht bei der Therapie von Verhaltenstherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Grundlage: die Lehre von menschlichen Verhalten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentliche Schöpfer dieser Wissenschaft war B. F. Skinner, der sie 1953 in seinem Hauptwerk &lt;em&gt;Science and Human Behavior&lt;/em&gt; bekannt machte. Damit ebnete er gewissermaßen den Weg der Psychologie zur Kommunikationslehre, an der sie bis zu diesem Zeitpunkt noch wenig Interesse bestand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verhaltensänderungen und Kommunikation&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nach und nach wurde die „Verhaltensänderung“ zu einem der wichtigsten Bausteine der Psychologie. Die Verhaltenstherapie, die aus dem Behaviorismus abgeleitet wurde, ist in Deutschland eine der wenigen Psychotherapien, die im Gesundheitsbereich anerkannt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat dies nun mit dem Interesse der Psychologie an der menschlichen Kommunikation zu tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Brücke zwischen Psychologie und Kommunikationslehre &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem sich die Verhaltenstherapie in verschiedenen Ausprägungen durchgesetzt hatte, dachten einige Psychologen daran, eine Brücke zwischen „menschlichere Kommunikation“ und „menschlichem Verhalten“ zu bauen. Zwar heißt es immer wieder, dass die Autoren der ursprünglichen Verhaltenstherapie nach Skinner skeptisch gegenüber. Dennoch wäre die neue Kommunikationstheorie nicht möglich gewesen, wenn es keine „Verhaltenstherapie“ gegeben hätte. Den entscheidenden Satz kann man bei Paul Watzlawick nachlesen, wenn er zusätzlich zum „ersten Axiom“ erwähnt: „Man kann sich nicht &lt;em&gt;nicht“&lt;/em&gt; verhalten. Wenngleich eine Kommunikationsänderung oft nicht als „Verhaltensänderung“ empfunden wird, so ist es eben doch ein Eingriff in die Denk- und Handlungsweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ziele, Theorien, Methoden und Sichtweisen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unterscheidet nun die „psychologische“ Sichtweise von der „nicht psychologischen“, soweit es die Kommunikation betrifft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologie dient oft dazu, unsere Handlungen zu entschlüsseln, um unsere innere Verfassung zu verstehen. Psychotherapie in all ihren Formen beschäftigt sich darüber hinaus damit, Lösungsansätze für bestimmte Störungen zu finden und zu verwirklichen. Das bedeutet: Psychotherapeuten (und psychologische Theoretiker) legen mehr Wert darauf, dem Menschen bei Störungen zu helfen. Nicht-Psychologen neigen eher dazu, den Alltag zu erklären und zu vereinfachen sowie gegebenenfalls auch Veränderungen vorzuschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind die Unterschiede weitgehend erklärbar – sowohl in der Theorie wie auch in der Praxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Du und deine Wahl – was nützt dir? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche möglichst, einen Anbieter zu finden, der das Hauptaugenmerk auf „verstehen“ einerseits und „verstanden werden“ anderseits legt. Solche Methoden sind variabel - sie können später auf nahezu jede Situation und jeden beruflichen Einsatz angepasst werden. Ob du dein Verhalten dabei gründlich „aufpolierst“, kannst du ebenfalls selber entscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal werden Kommunikationsseminare veranstaltet, um Personen vor Manipulation zu schützen – was ich außerordentlich begrüße. In diesem Fall wird sich dein Verhalten ebenfalls etwas verändern, aber es ist keine „Verhaltensänderung“ im psychologischen Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird aber auch versucht, unter dem Oberbegriff „Kommunikation“ Lehren zu verbreiten, die dein Verhalten massiv beeinflussen können. Die Frage ist dabei, ob du dies wirklich willst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschneidende Verhaltensänderungen sind ein weites Feld – nur wenn du sie wirklich willst und ziemlich viel Zeit darauf verwendest, wirst du Erfolg haben. Wenn es dich wirklich interessiert, wie es funktioniert, schau mal in einem dieser Bücher nach:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1. Self-Directed Behavior: Self-Modification for Personal Adjustment, International Edition (2013).&lt;br /&gt;
2. Einübung in Selbstkontrolle (Watson/Tharp),  München 1971 (Bibliotheken, Antiquariate) &lt;br /&gt;
2.Frauke Teegan: sich ändern lernen - Anleitungen zur Selbsterfahrung und Verhaltensmodifikation Taschenbuch – 1. Januar 1976 (Antiquariate) &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 14:21:00 +0000</pubDate>
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    <category>21 jahrhundert</category>
<category>kommunikation</category>
<category>psychologie</category>
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<category>verhaltensänderung</category>

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<item>
    <title>Kommunikation – Methoden, die nicht auf Psychologie beruhen</title>
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            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Es ist … an der Zeit … physikalische Vorgänge auf die Wirkung naturwissenschaftlich beschreibbarer Strukturen zurückzuführen.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat zum Wert der Naturwissenschaft von Karl Steinbuch, Kybernetiker, 1965&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es ist sehr viel leichter, sich etwas zu vergegenwärtigen, was man selber erfährt, als etwas, das man überhaupt nicht erfährt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat von Ronald D. Laing, Psychiater, 1982&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kommunikation – Methoden, die nicht oder nur teilweise auf Psychologie beruhen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie behauptet, sie vermittle das „Basiswissen über Wahrnehmung, Denken, Fühlen, Motive und Persönlichkeitsaspekte“. Das ist nicht falsch, verkennt aber, dass sie überwiegend Theorien darüber entwickelt hat. Das bedeutet mit anderen Worten: Zuerst waren die Vorgänge und Ereignisse da, dann wurden sie beschrieben und schematisiert. Das gilt als ebenso löblich wie notwendig, entfernt die Realität aber immer mehr von der Theorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Praxis, die Theorie und ein Mythos &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die psychologischen Theorien über Kommunikation sind zum größten Teil für die tägliche Praxis ungeeignet, weil sie mit der „erlebten Wirklichkeit“ der Menschen nicht übereinstimmen. Teilweise sind sie auch deshalb fragwürdig, weil sie nicht beim gesprochenen Wort ansetzen, sondern beim sogenannten „nonverbalen“ Teil. Die Gründe dafür liegen vermutlich in der Annahme, dass ein großer Teil der Informationen „unbewusst“ über Gestik und Mimik übermittelt wird. Dies gilt allerdings vollumfänglich nur für Kommunikation unter Anwesenden, und nur begrenzt beim Telefonieren oder bei Gesprächen mit Bildübermittlung. Über analoge Kommunikation wurde ein Mythos verbreitet, der noch immer durch Wissenschaftsartikel geistert (1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kommunikation funktioniert auch ohne psychologische Theorien &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Kommunikation kein „Fachgebiet“ der Psychologie war, oder ist, worauf berufen sich die Schöpfer von Kommunikationsseminaren dann? Die meisten verwenden viel Erfahrungswissen aus der „Redekunst“ (Rhetorik) und der „Kunst, Dialoge zu führen“ (Didaktik), die nicht auf dem Nährboden der Psychologie entstanden sind. Einige berufen sich auf die Kybernetik und Nachrichtentechnik. Außerdem führt nahezu jeder Kommunikationstrainer einen kleinen „Werkzeugkasten“ mit. In ihm befinden sich in der Praxis bewährte Methoden aus sehr unterschiedlichen Quellen der Lebenserfahrung und der Wissenschaft. Auf diese Weise enthalten Kommunikationsseminare immer auch psychologische Erkenntnisse, ohne diese ausdrücklich zu benennen. Zwei Beispiele wären „Metakommunikation“ (Paul Watzlawick) und „aktives Zuhören“, das auf Carl Rogers zurückgeht.&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/104-Kommunikation-Methoden,-die-nicht-auf-Psychologie-beruhen.html#extended&quot;&gt;&quot;Kommunikation – Methoden, die nicht auf Psychologie beruhen&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:54:00 +0000</pubDate>
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    <category>details</category>
<category>erfahrungswissen</category>
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<item>
    <title>Das Transaktions-Modell der Kommunikation nach Dean C. Barnlund</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/126-Das-Transaktions-Modell-der-Kommunikation-nach-Dean-C.-Barnlund.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:100 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;637&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/barlund_modell_vereinfacht_1024.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/barlund_modell_vereinfacht_1024.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/barnlund_modell_vereinfacht_1024.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Vereinfachtes Modell nach Barnlund mit zwei Merkmalen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Das Kommunikationsmodell von Dean Barnlund ist eines der meistverwendeten Konzepte für den Kommunikationsalltag in Unternehmen. Das Modell unterscheidet sich von den meisten anderen Konzepten darin, dass in ihm der Verständigungsprozess &lt;em&gt;deutlich hervorgehoben&lt;/em&gt; und erläutert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Codieren, Dekodieren und  Klären&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand eine Idee hat, die er einem anderen Menschen mitteilen will, dann muss er sie zunächst „digitalisieren“. Damit ist hier gemeint, die Gedanken so zu „codieren“, dass sein Kommunikationspartner wenigen „etwas“ davon aufnehmen oder „verstehen“ kann. Die Grundannahme ist, dass eine „Vorstellungen“ in unserem Gehirn nicht „fix und fertig“ in Worten und Sätzen vorliegt. Vielmehr existiert sie dort in einer „analogen Urform“, die erst beim sprachlichen Formulieren digitalisiert wird. Einfacher ausgedrückt: Gedanken stehen im Kopf nicht ausschließlich in Sprache, sondern in einem &lt;em&gt;Mischmasch aus Gedanken, Gefühlen, Bildern&lt;/em&gt; und dergleichen. Was dabei herauskommt, sind Worte, manchmal auch Gefühle – wobei Letztere (durch direkte analoge Kommunikation) nur unter Anwesenden vollständig wahrgenommen werde können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Idealfall der Kommunikation  und die Störungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Idealfall wäre nach Barnlund, dass der Empfänger genau das gleiche darunter versteht wie der Sender. Aber auch auf der Empfängerseite existiert die Umsetzung von Worten in Denkprozesse, die nicht völlig identisch mit dem gesprochenen Wort sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt zunächst am Sender, der fast immer glaubt, das „Wesentliche“ seiner Aussage in Sätze verpackt zu haben, die „Gedachten“ auch wirklich entsprechen. Allerdings fehlt meistens etwas, zum Beispiel, weil der Sender voraussetzt, dass der Empfänger sich im Thema auskennt. Typisch ist auch, dass Sender sehr viele Fremdwörter benutzen, deren Bedeutung dem Empfänger unbekannt sind. Eher unbekannt ist die Tatsache, dass viel Menschen ausführlich über das „Wie“ einer Sache sprechen, bevor überhaupt klar ist, wo was überhaupt die Rede ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was &quot;ankommt&quot;, was &quot;hängen bleibt&quot; udn was &quot;hinzugefügt&quot; wird&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was beim Empfänger ankommt, kann in der Theorie alles zwischen „Null Prozent“ und „100 Prozent“ sein. Realistischer betrachtet, dürfte der Anteil bei etwa einem Drittel bis ungefähr zwei Drittel liegen. Diese Zahlen können nicht vollständig verifiziert werden. Bei Telefongesprächen sollen sie sehr hoch sein, während sie bei Gesprächen unter Anwesenden etwa zwischen 20 und 40 Prozent liegen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was macht der Empfänger mit dem Rest, der aus irgendwelchen Gründen nicht vollständig verstanden wurde? Eine Möglichkeit ist, ihn zu ignorieren. Eine andere besteht darin, den Rest aus ähnlichen, eigenen Gedanken zusammenzusetzen, eine dritte Variante ist die Klärung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eindringlinge, Störungen und Fakten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignorieren ist immer dann möglich, wenn der unverstandene Teil ohnehin kaum Bezug zum Thema hat. (Der Sender kam erst spät „zur Sache“, der Rest war „Rauschen. Die eigenen Gedanken hingegen gehen in die Kommunikation mit ein – was günstige oder ungünstige Auswirkungen haben kann. Handelt es sich um Fakten, die zu Entscheidungen führen sollen, dann ist von dieser Methode abzuraten. Ist das Gespräch hingegen völlig ergebnisoffen, so kann dies bereichernd sein. Klären ist immer dann nötig, wenn der Verdacht besteht, etwas wirklich „Missverstanden“ zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Barnlunds Modell auszeichnet &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Verstehen“ des reinen Inhalts wird in Barnlunds Modell wesentlich ernster genommen als in vielen anderen Modellen, die den „Wortsinn“ als weniger wichtig betrachten. Der „Knackpunkt“ dabei ist, dass die später entwickeln Theorien (nach Paul Watzlawick) darauf beruhen, dem Beziehungsaspekt die größere Rolle zuzumessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz zusammengefasst: In Barnlunds  Modell wird nicht gefragt, ob unser Gegenüber „etwas“ verstanden hat, sondern „was genau“ er oder sie verstanden hat. Das ist deshalb so wichtig, weil „falsches Verstehen“ nicht schnell „überschrieben“ werden kann. Es geht vielmehr in den gesamten Prozess ein, sodass ein deutlich schlechteres Endergebnis zu erwarten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sender und Empfänger“ werden in diesem Modell als Teile eines dynamischen, wechselseitigen Prozesses verstanden, der sich mit jedem „Zug“ verändert. Die Idee besteht also in einem beständigen Austausch darüber, ob der Inhalt der Kommunikation „tatsächlich verstanden“ wurde. Dazu wird wesentlich mehr Rückkoppelung verwendet als bei anderen Kommunikationsmethoden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist eindeutig: Der gesamte Inhalt des Gesprächs soll beiden Teilen in der Summe wie auch in den wichtigsten Details klar werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Merkmale („Clues“)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da oft von den   die Rede ist, hier noch eine kurze Erläuterung dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannten „Clues“ (Merkmale) in der Theorie bestehen aus drei Teilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche, die für beide Partner erzeugt wurden und deshalb und nachvollziehbar sind. (Merkmale, die sich aus dem Gesagten oder dem „beobachtbaren Verhalten“ ergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche, die nur einem Partner bekannt sind, aber dennoch in die Kommunikation mit eingehen. (Private Merkmale)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgebungsmerkmale, auf die beide Partner keinen Einfluss haben. (Äußere Einflüsse, Störungen, „Rauschen“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafisch sind diese Clous nur schwer darzustellen – die meisten der bekannten Grafiken tragen eher zur Verwirrung als zur Erklärung bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Grafik oben erkläre ich die beiden wesentlichen Clous. Dabei geht es um die ursprüngliche Nachricht und um die Möglichkeiten, sie in einen Dialog zu wandeln. Dabei behandele ich sowohl diejenigen, die aus dem „gemeinsame beobachtbaren Verhalten“ entstehen wie auch solche, die durch einseitige „private“  Merkmale mit in die Kommunikation eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Barnlunds Modell in der Diskussion - enorme Vielfalt oder einseitige Sichtweise?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barnlunds Modell wirkt auf den ersten Blick etwas chaotisch, und manchmal wird es auch so dargestellt. Denn in der Realität wirken auf beide Partner eine Fülle von Einflüssen ein, die nicht eindeutig beschrieben werden können. Man könnte sagen: Alles prasselt auf die Teilnehmer ein: Müll wie Edelsteine und wer nicht unterscheiden kann, greift den Müll auf und lässt das Wertvolle auf den Boden fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wir auch klar, wie schwierig es ist, am Ziel jeglicher Kommunikation festzuhalten: Am Ende ein gemeinsames Bild vom Gespräch zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer diesen letzten Satz beherzigt, ist im Grunde bei jeder Methode auf dem richtigen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anhang noch die Vor- und  Nachteil im Überblick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/126-Das-Transaktions-Modell-der-Kommunikation-nach-Dean-C.-Barnlund.html#extended&quot;&gt;&quot;Das Transaktions-Modell der Kommunikation nach Dean C. Barnlund&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 09:43:00 +0000</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Von der Antike bis zum Beginn der modernen Kommunikationsforschung - der Zeitreise erster Teil </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/100-Von-der-Antike-bis-zum-Beginn-der-modernen-Kommunikationsforschung-der-Zeitreise-erster-Teil.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;em&gt;In diesem Teil behandele ich die Kunst der Kommunikation, wie sie die Griechen sahen und die Grundlagen der Kommunikation auf technischer Basis, die erst gegen 1940 entwickelt wurde. Dabei entsteht eine erhebliche Lücke, die darauf zurückzuführen ist, dass die  Kommunikationstheorien zunächst in die Philosophie eingingen. Um sie zu verstehen, musste man erst einmal lesen lernen und sich zusätzlich mit der dort verwendeten  „Gelehrtensprache“ befreunden.  &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Antike – Redekunst und Öffentlichkeit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Kommunikationslehre finden wir im Altertum, und sie führt uns ins antike Griechenland. Wer sich dafür interessiert, sollte diesen Artikel aus „Wissenschaftskommunikation“ lesen, der sich besonders mit der Experten-Laien- Kommunikation in der griechischen Philosophie beschäftigte. Dazu ein &lt;a href=&quot;https://www.wissenschaftskommunikation.de/ars-longa-wissenschaftskommunikation-in-der-antike-14633/&quot;&gt;Zitat&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; „Der Zugang zum Wissen war für interessierte Bürger … nicht sonderlich schwierig … Sophisten und Philosophen entwickelten sogar besondere Kommunikationsformate, um Studenten zu gewinnen.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 Die griechischen Philosophen befassten sich intensiv mit der Rhetorik und der Dialektik. Die Dialektik bezeichnet ursprünglich die Kunst, Dialoge (Zwiegespräche) zu führen. Die Rhetorik steht eher dafür, Gruppen von Menschen durch Worte zu überzeugen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Technische Analysen in der Naturwissenschaft (1931)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:9 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;375&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Technik uns Automatisierung: Das Gehirn (nach Fritz Kahn)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Der Arzt und Autor Fritz Kahn hat bereits in den 1920er-Jahren ein bedeutsames Werk über die Vorgänge im menschlichen Gehirn geschrieben. Er zeigt dort Funktionen und Abläufe, sie sie ein Ingenieur beschreiben würde: Sachlich, schematisch und so verständlich, dass man die Funktionen nachvollziehen kann. Die Gesamtausgabe erschien 1931 bei der Franckh’schen Verlagsbuchhandlung. In diesem Werk werden die Elemente des Sehens, Hörens, Fühlens und Verstehens in einer einzigartigen Weise dargestellt. Selbst die Auswahl der Informationen durch das Gehirn wurde von Fritz Kahn bereits schematisch dargestellt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Nachrichtentechnik erklärt Kommunikation (ca. 1940)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:74 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;335&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/mitteilung_erster_schritt_sender_und_empfaenger_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/mitteilung_erster_schritt_sender_und_empfaenger_620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/mitteilung_erster_schritt_sender_und_empfaenger_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bis heute gültig: Der Sender ergreift die Initiative ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
In den 1940er-Jahren fanden die Forschungen des Mathematikers Claude E. Shannon Eingang in die Lehre von der Kommunikation. Wie schon Fritz Kahn, betrachtete er den Empfang und die Verarbeitung von Nachrichten als einen Prozess, der sich recht genau mit technischen Erklärungen beschreiben ließ. Die bis heute verwendeten Bezeichnungen „Sender“, Empfänger, „Codierung“ und „Decodierung“ sowie „Übertragungskanäle“, „Rauschen“ und „Störungen“ stammen aus dieser Zeit. (Das Werk Shannons wurde erst Ende der 1940er-Jahre veröffentlicht, entstand aber deutlich früher). Die Leistungen von Claude Shannon werden oft abgewertet, weil behauptet wird, er habe lediglich die „Qualität von Telefongesprächen“ verbessert. Das ist ein Mythos, denn „Shannons Werk &lt;em&gt;„Eine mathematische Theorie oder Kommunikation&lt;/em&gt;“ gilt als „Grundstein der Informationstheorie“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist, dass beide Darstellungen (die Kahns und die Shannons) im Sinne der bis dahin dominierende Wissenschaften nicht ernst genommen wurden. Indem sie als „nur technisch“ beschrieben wurden, unterstellte man diesen Modellen, dass sie die „Bedeutung der Botschaften“ ignorieren würden. Ferner wurde behauptet, dass sie alle menschlichen Regungen, insbesondere aber das Mitgefühl, nicht genügend berücksichtigen würden. Diese Einstellung änderte sich auch nicht, als 1965 das damals viel diskutierte Buch &lt;em&gt;„Automat und Mensch“ &lt;/em&gt; erschien.  In ihm wird vorausgesagt (gekürzt, Seite 404) (1): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die kybernetische Betrachtungsweise geistiger Vorgänge scheint mir nicht irgendeine von verschiedenen zur Auswahl stehenden gleichwertigen Betrachtungsweise zu sein, sondern diejenige mit der größten Aussagekraft. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Heute, im Jahr 2026, ist diese Aussage längst Realität geworden - bezweifelt wird sie aber nach wie vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine revolutionäre Sichtweise auf Menschen und Maschinen (1948)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Unterdessen hatte sich allerdings eine kleine Revolution in die Wissenschaft eingeschlichen, denn 1948 schrieb der Mathematiker Norbert Wiener sein berühmtes Buch „Cybernetics or Control and Communication in the Animal and the Machine“, auf das bald (1950) das Standardwerk der Kybernetik, „The Human Use of Human Beings – Cybernetics and Society“ folgte. Bald darauf war überall die Rede von „Kybernetik“, und obgleich zunächst kaum jemand etwas damit anfangen konnte, erwies sich die Kybernetik später als Schlüssel zum Öffnen der Geheimnisse menschlicher Kommunikation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Psychologen sind skeptisch gegenüber den Methoden der Kommunikationslehrer (1960er) &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1970er-Jahre hatte die Psychologie in merkwürdig gespaltenes Verhältnis zur Kommunikation. Beispielsweise gibt es keinen eigenständigen Abschnitt über menschliche Kommunikation in der Ausgabe des Fischer-Psychologielexikons von 1975 (Neuausgabe). In deutschen Schulen war das Fach „Kommunikation“ weitgehend unbekannt. Das alles mag daran liegen, dass wir Menschen aus der Sicht der damaligen Psychologie zwar kommunizieren, dass diese Art von Gesprächen aber keine Veränderungen unseres Verhaltens oder Daseins bewirken. Paradox dabei, dass manche Therapeuten ganz selbstverständlich davon ausgehen, dass geeignete Kommunikationsmethoden zu erheblichen Veränderungen in der Psyche ihrer Klienten führen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Automat und Mensch von Karl Steinbuch, 1965, dritte Auflage.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/100-Von-der-Antike-bis-zum-Beginn-der-modernen-Kommunikationsforschung-der-Zeitreise-erster-Teil.html#extended&quot;&gt;&quot;Von der Antike bis zum Beginn der modernen Kommunikationsforschung - der Zeitreise erster Teil &quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 12:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>kahn</category>
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<category>rhetorik</category>
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</item>
<item>
    <title>Kommunikation - ein Gespräch beenden</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/113-Kommunikation-ein-Gespraech-beenden.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Das Ende des Gesprächs ist der Anfang der Wirkung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation ist kein Selbstzweck. Sie entsteht aus einem Bedürfnis und endet nicht mit dem Schlusswort, sondern wirkt in der Regel weiter in den Ergebnissen. Es gibt mehrere Muster, wie Gespräche verlaufen können oder wie man sie aufteilen kann. Sie können zum Beispiel in drei, vier oder fünf Teile zerlegt werden. Eines aber haben all diese Muster gemeinsam: Am Ende eins Gesprächs werden die Ergebnisse in irgendeiner Weise festgelegt. Wenn es ein Vertrag ist, dann werden die Ergebnisse dokumentiert. Handelt es sich lediglich um eine Absichtserklärung, so reicht oft die Zusage, dass der Dialog sich in eine Handlung wandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche mit festen Strukturen oder Zielen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, das Gespräch hatte von vornherein eine Struktur, dann besteht der Hauptteil aus Fragen und Antworten, Argumenten, Tatsachen, Meinungen und Emotionen. Es liegt im Ermessen der Partner, wann alles soweit besprochen ist, dass es zu Beschlüssen kommen kann. Ist es soweit, dann werden die Ergebnisse in irgendeiner Form besiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche ohne feste Struktur &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir annehmen, dass unser Gespräch nicht geplant war oder keinerlei Struktur aufwies, dann sollte „gegen Schluss“ unbedingt noch ein Weg gefunden werden, um die Ergebnisse des Gesprächs zu „retten“. Der Schluss eines Gesprächs kann auch darin bestehen, sich erneut zu verabreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt; Gespräche beenden&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie du erkennst, dass es Zeit wird, ein Gespräch zu beenden &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Ziel aus deiner Sicht erreicht wurde, kannst du eine Zusammenfassung davon geben, was das Ergebnis war. Stimmt der Partner /die Partnerin zu, dann ist dieses Gespräch offiziell  beendet. Falls es weiteren Klärungsbedarf gibt oder die Ergebnisse erst umgesetzt werden müssen, wird häufig ein weiteres Gespräch vereinbart.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn alles  „im Sande“ verläuft&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du feststellst, dass euer Gespräch „im Sande“ verläuft, dann stimmt etwas nicht. Das ist auch der Fall, wenn sich die Aussagen ständig wiederholen. In solchen Fällen ist Metakommunikation ein Weg, das Gespräch wieder auf das Ziel zurückzuführen oder abzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bestätigung, dass du etwas &quot;mitgenommen&quot; hast&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es sich bei eurem Gespräch um einen eher unverbindlichen „Informationsaustausch“ handelte, kannst du zusammenfassen, was du aus dem Gespräch „mitgenommen“ hast. Solche Zusammenfassungen leiten das Gesprächsende ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Zukunft - das Ende soll nicht das Ende sein&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gespräche sind ganz bewusst auf die Zukunft ausgerichtet. Sie enden deshalb meist mit einem kurzen Dialog darüber, wie es nun „weitergehen“ soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Umgebung wechseln &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung eignete sich nicht besonders für die Art des Gesprächs, die geführt werden soll. Das kann am Thema liegen oder daran, dass es generell zu viele Störungen (Lärm, Publikum) gibt. Das Ende ist hier nicht das Ende, sondern ein das Angebot für einen Ortswechsel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bitte um Ergänzung, um Abschluss zu finden&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nachdem du zusammengefasst hast): „Stimmst du diesem Ergebnis zu oder möchtest du noch etwas hinzufügen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bedanken ist oft wertvoll&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du Grund hast, dich für das Gespräch zu bedanken, dann sag es auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;#128293; Notfallmaßnahmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du dich ausgefragt fühlst oder anderweitig bedrängt wirst, versuche es zuerst mit höflicher Metakommunikation, dann mit klaren Ansagen. Bedrängt dich die Person weiterhin, vergiss die Gesetze der Höflichkeit - in diesem Fall schuldest du ihm/ihr keinen Respekt mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 10:07:00 +0000</pubDate>
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    <category>beenden</category>
<category>kommunikation</category>
<category>metakommunikation</category>
<category>zusammenfassung</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation: Wird „Empathie“ als Schlagwort benutzt?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/114-Kommunikation-Wird-Empathie-als-Schlagwort-benutzt.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Empathie, Altruismus, Verstehen und Kommunikation &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Je mehr Authentizität von mir gefordert wird, umso weniger authentisch kann ich sein&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;(Erklärung zum Authentizitäts-Paradoxon).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Sie spielen ein Spiel. Sie spielen damit, kein Spiel zu spielen. &lt;/blockquote&gt;„Knoten“ von Ronald D. Laing, Psychiater, Reinbek, 1972).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Begriffe in der Sprache des Bildungsbürgertums&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich konnte diese Kapitel nicht einleiten, ohne die Sprache des Bildungsbürgertums zu benutzen. „Altruismus“ oder „altruistisch handeln“ bedeutet im Kern, „zum Nutzen anderer handeln“. Es ist der Gegenentwurf zum „Egoismus“, als dem Handeln zum eignen Nutzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Empathie bedeutet „Mitgefühl“, also sich in die Lage anderer hineinversetzen zu können und sie dadurch besser zu verstehen. Sie gilt als eine der Grundlagen der menschlichen Gesellschaft und zu den Eigenschaften, die wir während der Evolution erworben und ausgebaut haben. In religiösen Kreisen spricht man auch von „Nächstenliebe“. Dabei ergibt sich die Frage, ob wir überhaupt ein Wort wie „Empathie“ benötigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Psychologe Paul Bloom stellt in seinem Buch „Against Empathy“ (2016) fest, dass Empathie die zwischenmenschliche Kommunikation beeinträchtigen kann, statt Klärungen herbeizuführen. Er führt dabei aus, dass Kommunikationsstrategien, die vom Verstand geleitet werden, die Sichtweisen der Menschen verändern können und damit besser geeignet seien als von vornherein „empathisch“ an die Kommunikation heranzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Empathie - nur ein Wort?&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hürden bei der Kommunikation über Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde kann der angebliche Gewinn von „Empathie“ in der Kommunikation leicht widerlegt werden. Denn „Gefühle“, um die es schließlich geht, entziehen sich weitgehend der verbalen Kommunikation. In der Literatur liest man oft ein angebliches Goethe-Zitat: „Wenn die Seele redet, redet die Seele nicht mehr.“ Ob Goethe dies nun gesagt oder geschrieben hat, ist im Grunde unwichtig. Viel wichtiger ist die Erkenntnis, dass Schriftsteller, also Meister des Wortes, große Schwierigkeiten haben, „authentische Gefühle“ zu beschreiben – möglicherweise sogar deshalb, weil „authentische“ Gefühle sich gar nicht kommunizieren lassen. &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;  src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In machen Psycho-Gruppen (Encounter) spielen Gefühle eine große Rolle. Wenn sie zum Ausdruck gebracht werden, wird oft angenommen, dass es sich um „authentische“ Gefühle handelt. Doch das ist nicht die Wahrheit, denn jeder Mensch hat eine eigene, innere Sichtweise, die wir aus der Sicht der Kommunikationslehre als „analog“ ansehen. Diese Empfindungen werden in solchen Gruppen dann „ausgedrückt“, also digitalisiert. Ob die Worte und Sätze dabei genau der „inneren Empfindung“ entsprechen, ist unwahrscheinlich. Doch viele der Teilnehmer an solchen Gruppen glauben, die Gefühle verstanden zu haben und sagen: „Das habe ich genauso empfunden“ oder „ich fühle dies genau wie du.“ Wer wagt, dies zu hinterfragen, verletzt die Regeln der Gruppe. In ihr gilt die Regel, dass die Botschaften immer „authentisch“ sind.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;  src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Techniken sind verlässlicher als Ideale &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehren wir zurück zu den Ursprüngen der wissenschaftlich präzisen Kommunikationslehre. Legen wir sie zugrunde, dann beruht das Gefühl, verstanden zu werden, nicht auf Empathie, sondern ergibt sich aus Gesprächstechniken und Gesprächsstrukturen. Das bedeutet: Menschen können mithilfe von Kommunikation „Empathie“ erzeugen, indem sie bestimmte Gesprächstechniken erlernen. Das ist nicht besonders verblüffend, seit Carl Rogers gelehrt hat, wie „einfühlendes Verstehen“ funktioniert. Die dabei verwendete Idee besteht darin, die Gefühlswelt eines Menschen so zu verstehen, als ob man diese Person wäre. Die Technik, die dabei verwendet wird, ist eine Variante des „aktiven Zuhörens“, die nicht auf den Bereich der humanistischen Psychologie beschränkt ist – jeder Mensch kann sie erlernen und nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie funktioniert die Beratung ohne Empathie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich gehe davon aus, dass Empathie eine menschliche Eigenschaft ist, die sich im Verhalten zeigt. Im Grundsatz muss jemand, der sich mit der Beratung beschäftigt, immer ein „Gefühl für Gefühle“ haben. Dieser Ausdruck ist realistischer als der Begriff  sich „einfühlen“. Die Grafik zeigt, wie es funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:80 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;684&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Aktives Zuhören in Aktion:  Beratung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Wir nehmen dabei an, dass zwei Menschen des gleichen Geschlechts und des gleichen Bildungsstands miteinander kommunizieren. Die Person auf der linken Seite übernimmt die Rolle des Beraters (Pädagoge, Psychologe, befähigte Freundin). Die Person auf der rechten Seite sucht einen Rat. Im Beispiel gehen wir ferner davon aus, dass es sich um ein emotionales Problem einfacher Art handelt, also etwas eine Blockade. Im Gespräch soll die Lösung durch eine Änderung der Sichtweise gefunden werden. Das Bild spricht für sich selbst: Die linke Person nutzt Zuhörtechniken, die von der rechten Person als Mitgefühl empfunden werden. Durch diese Techniken können aber auch neue Sichtweisen freigesetzt werden. Weil diese Techniken im Hintergrund ablaufen, werden sie nicht als solche wahrgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Anmerkung: Das „aktiven Zuhören“ besteht aus Einzeltechniken wie etwa Paraphrasieren, Reflektieren, Bestätigen, Weiterführen und Klären. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulation bei Methoden, die mit „Einfühlen“ arbeiten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die verwendeten Techniken unmerklich im Hintergrund ablaufen, können sie allerdings auch zur Manipulation (im Sinne von unterschwelliger Beeinflussung) benutzt werden. Die mächtigen Werkzeuge, die dazu benutzt werden, stammen aus der Küche der künstlichen Intelligenz. Mithilfe solcher Programme werden sie sozusagen „auf leisen Sohlen“ in „soziale Medien“ eingeschleust. Dazu sagt die Historikerin Rebecca Lemov:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die … größte Macht der Algorithmen sozialer Medien liegt darin, wie harmlos sie zumindest auf den ersten Blick erscheinen mögen. Mit der Zeit summieren sich die stetig einfließenden Nachrichten, Anstöße, Hinweise und emotional aufgeladenen Fragmente, die wir online aufnehmen. Sie prägen gelegentlich unsere Überzeugungen und unsere Persönlichkeit, lange nachdem wir unsere Bildschirme ausgeschaltet haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Computerprogramme - Beweise für manipulative Empathie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:79 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;621&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Automat manipuliert mit Empathie &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
Bereits seit einigen Jahren (etwa seit 2020) benutzen Computerprogramme eine andere Technik, um die Gefühle, die Gedanken und das Verhalten von Menschen zu beeinflussen. Dazu wird ein von der KI ein künstlicher Gesprächspartner erzeugt, der darauf programmiert ist, „Empathie“, Mitgefühl oder auch nur Zustimmung zu erzeugen. Während er im Vordergrund auftritt wie eine Freundin, analysiert er im Hintergrund jeden Satz, der zur Beeinflussung der echten Person genutzt werden könnte.  Das funktioniert ungefähr so: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Programm erkennt anhand der der Wortwahl, welche Ansichten und Gefühle für den menschlichen Dialogpartner wichtig sind. Immer, wenn solche Begriffe erkannt werden, bestätigt der künstliche Gesprächspartner die Gefühle und Ansichten. Der Benutzer glaubt in vielen Fällen sogar, einen Freund oder möglichen Partner gefunden zu haben, während er in Wahrheit manipuliert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Manche Wissenschaftler bezeichnen dies bereits als „moderne Form der Gehirnwäsche“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls sind solche KI-Dialoge die Umkehrung dessen, was gewöhnliche Menschen tun würden: Sie würden versuchen, die eigenen Ansichten und Gefühle mit denen der anderen Person abzugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Empathische Kommunikation in der Kritik &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, die Beispiele haben verdeutlicht, dass angebliche „empathische“ Kommunikationsmethoden lediglich Werkzeuge sind, die sich sowohl zum Nutzen anderer wie auch zu deren Schaden einsetzen lassen. Aus dieser Sicht erscheint es mir sinnvoller, sich bei der Kommunikation Verstand und Verständnis einzusetzen und kritisch mit dem Begriff „Empathie“ umzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich mag jeder sein eigenes Wort benutzen, wie er will und mag. Dennoch ist Vorsicht angebracht, sobald Empathie und Authentizität in einem Atemzug genannt wird. Dazu ein Zitat von Schulz von Thun zur &lt;a href=&quot;https://www.schulz-von-thun.de/files/Inhalte/PDF-Dateien/Interviews/Interview%20Mehr%20oder%20Minder%20Authentisch.pdf&quot;&gt;Bedeutung der Authentizität&lt;/a&gt; für die Kommunikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die innere Wahrheit unverblümt nach außen zu kehren, kann taktlos, undiplomatisch und situativ „daneben“ sein, gewiss vielfach auch unprofessionell.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
In neueren Schriften, wie etwa „Don’t be Yourself“ wird sogar behauptet, zu viel Authentizität könne den Erfolg unterminieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachliche Möglichkeiten, Techniken und das eigene Verhalten in der aktuellen Situation sorgen dafür, dass unser Gegenüber sich bei der Kommunikation „angenommen“ fühlt. Die Behauptungen, dass dabei Empathie, Mitgefühl oder Altruismus im Spiel ist, können weder bewiesen noch gänzlich zurückgewiesen werden, sind aber größtenteils Spekulation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personen, die an diesem Thema interessiert sind, könnten auch an einem weiteren Artikel „Trost, Rat oder Lösungen?“ interessiert sein. (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &lt;br /&gt;
The Instability Of Truth&quot;, New York 2026.&lt;br /&gt;
Weitere Hinweise:&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag wendete sich an kritische Zeitgenossen - er sollte von Schülern und Studenten nur dann verwendet werden, wenn Kritik ausdrücklich gefordert wird.  &lt;br /&gt;
Don’t Be Yourself“, von Thomas Cahmorro-Premuzic (Psychologe), Boston 2025. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 11:36:00 +0000</pubDate>
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    <category>altruismus</category>
<category>empathie</category>
<category>kommunikation</category>
<category>manipulation</category>
<category>verstehen</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation - die Rolle der Antworten und der Rückkoppelung im Gesprächsverlauf</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/110-Kommunikation-die-Rolle-der-Antworten-und-der-Rueckkoppelung-im-Gespraechsverlauf.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;em&gt;Antworten sind ein wichtiges Werkzeug im Dialog, um sinnvolle Entscheidungen zu ermöglichen oder zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
 (sehpferd-team)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Rückkopplung ist das Grundprinzip des sozialen Zusammenlebens wie auch des individuellen Verhaltens.&lt;br /&gt;
Gerfried Pongratz, Schriftsteller&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Für Antworten gibt es keine verbindlichen Definitionen. Aus der Art, in der geantwortet wird, können wir dennoch Erkennen, in welche Richtung sich das Gespräch bewegt. Die Kommunikation wird erfahrungsgemäß umso interessanter, je mehr Aspekte sie behandelt, und der oder die Antwortende kann solche neuen Aspekte einbringen.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Antworten&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die offene Antwort&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offene Antworten gelten als perfekte Ansätze für einen längeren Dialog, unabhängig davon, ob er Gegensätze oder Übereinstimmungen hervorbringt. Soll eine kritische Sachfrage geklärt werden oder eine Schwierigkeit behandelt werden, hilft dabei eine gewisse Kommunikationskultur, die den/die andere nicht verletzt. Soll eine Beziehung aufgenommen werden, wird meist versucht, schrittweise zu mehr Offenheit zu gelangen. Häufig werden offene Antworten mit einer ergänzenden offenen Frage an den Partner verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dynamische Antworten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dynamische Antworten werfen in der Regel neue Fragen auf, indem sie die erste Frage mit mehreren neuen Aspekten anreichern. Diese neuen, oft ungewöhnlichen Aspekte beziehen sich oftmals nicht einmal auf die Ausgangsfrage. Auch der Wechsel auf eine emotionalere Beziehungsebene ist eine dynamische Antwort. Antworten dieser Art stellen auch hohe Anforderungen an die Kommunikationsfähigkeit und die Toleranz der Gesprächspartner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ausweichende Antworten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausweichende Antworten können für schwache oder bedrängte Kommunikationspartner als „Notfallwerkzeuge“ angesehen werden. In der Praxis werden sie allerdings häufig von machtvollen Personen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft verwendet, um die Wahrheit zu verschleiern. Oftmals beziehen sich die Antworten nicht auf die Fragen, die gestellt werden, sondern bestehen aus vorgefertigten Phrasen. Im privaten Bereich bedeutet die ausweichende Antwort: „Ich will hier und jetzt nicht mit dir über das Thema sprechen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Abschließende Antwort – abgeschlossene Transaktion  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsteht zu einer sachlichen Frage weder eine Nachfrage noch ein neuer Aspekt, so ist die Kommunikation mit der Antwort beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Rückkoppelung&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rückkoppelung in der Praxis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Antwort, die auf eine Frage „eingeht“, kann als Rückkoppelung betrachtet werden, denn laut Definition ist Rückkoppelung nur die „Reaktion eines Empfängers auf das, was er von einem Sender erhalten hat“. Gemeint ist aber eher, dass die Rückkoppelung absichern soll, ob der Empfänger der Nachricht die Aussagen wirklich verstanden hat. Dazu ist nötig, den Teil ausdrücklich zu benennen, der verstanden wurde oder eben nicht verstanden wurde. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Habe ich dich richtig verstanden, dass du mit (…) gemeint hast?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meistens werden solche Fragen gestellt, wenn der Partner Wörter benutzt hat, die dem Empfänger unbekannt sind, zum Beispiel Fremdwörter. In machen Gesprächen wird aber auch nachgefragt, ob der Sender damit etwas von sich selbst „preisgeben“ wollte. „Du hast gerade gesagt, man könnte (dies oder jenes) tun. Heißt das, du würdest es gerne gemeinsam mit mir tun?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#128070; Weitere Möglichkeiten, Rückkoppelung zu geben, sind Bestätigung oder Ablehnung. Diese Gesprächselemente können in Wort gefasst werden oder in Gesten (Nicken oder Kopfschütteln, Aufnahme von Augenkontakt oder „Löcher in die Luft gucken“). Werden sie in Worte gefasst, werden manchmal keine vollständigen Sätze benutzt. „Ich verstehe, „aha“, „und“ oder ein „OK“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;#128293; Hinweise und Warnungen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	&amp;#128293 Fehlannahme, dass Rückkoppelung „entweder negativ oder „positiv“ sein kann. Wer eine Rückkoppelung sendet, hat das Bedürfnis, mit dem Gegenüber genau über diesen Punkt in einen Dialog zu treten. Dies kann in vielen Fällen bereits sehr viel Mut erfordern. Normalerweise wechselt Rückkoppelung zwischen Zustimmung, Ablehnung und vielen Punkten auf einer Skala „dazwischen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	&amp;#128293 „Bombardieren“ mit Kritik oder Zuwendung: Ständiges Kritisieren ist ebenso wie ständiges Bestätigen eine psychische Manipulation und keine wünschenswerte Rückkoppelung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;#128293 Bei der Kommunikation mit Maschinen (Chatbots) kann die Zustimmung oder gar die künstliche Empathie beliebig skaliert werden. Dadurch werden Illusionen und Selbsttäuschungen erzeugt. Ziel ist zumeist, die Person einzulullen, um daraus einen Gewinn zu ziehen.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 10:51:00 +0000</pubDate>
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    <category>2026</category>
<category>antworten</category>
<category>antworttechnik</category>
<category>kommunikation</category>
<category>rückkoppelung</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation - die Macht der Metakommunikation</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1224px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:84 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1224&quot; height=&quot;637&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_im_raum_metakommunikation.1200W.serendipityThumb.jpg 1600w,https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_im_raum_metakommunikation.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_im_raum_metakommunikation.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_im_raum_metakommunikation.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Metakommunikation - ein Elefant steht im Raum&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Metakommunikation ist „Kommunikation über Kommunikation“. Wir versuchen also, darüber zu reden, wie und über was wir reden. Das klingt harmlos, ist aber in Wahrheit eine Herausforderung für jeden, der diese Technik im Gespräch benutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neutral betrachtet und auf zwei Personen bezogen, ist es eine &lt;em&gt;Unterhaltung über die Form oder den Inhalt eines Dialogs&lt;/em&gt;, aber auch über &lt;em&gt;das Verhältnis zum Gesprächspartner&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Metakommunikation - praxisnah&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Metakommunikation - ein mächtiges Werkzeug bei Störungen der Kommunikation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metakommunikation dient dazu, Störungen im Gespräch deutlich zu machen und nach Möglichkeit zu beseitigen. Zugleich ist es die Aufforderung, die Gesprächsebene neu zu definieren oder zu wechseln. Oftmals kann man lesen, dass bei der Metakommunikation das bisherige Gespräch „&lt;em&gt;aus der Vogelperspektive“&lt;/em&gt; betrachtet wird. Das ist nicht ganz richtig, weil dazu ein „Vogel“ nötig wäre, der das Gespräch zuvor neutral verfolgt hat. In der Praxis gibt es aber zwei abweichende Perspektiven. Letztlich ist Metakommunikation in jedem Dialog ein erheblicher Eingriff, bei dem es um die Gegenwart geht, mehr noch aber darum, das Gespräch in die unmittelbare Zukunft zu „retten“. Das bedeutet meist auch, darüber zu verhandeln, wie das Gespräch sinnvoll fortgesetzt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dazu ein Hinweis: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Ziel eines Gesprächs feststeht und nicht verändert werden soll, kann per Metakommunikation nur über den Weg dorthin gesprochen werden. Ist das Ziel nicht genau definiert, dann kann das Ziel selbst Gegenstand der Metakommunikation sein.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der „Elefant im Raum“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal versucht einer der Gesprächspartner, sich an einem kritischen Thema „vorbeizumogeln“, weil er oder sie befürchtet, dass dieses Thema die Beziehung erschweren könnte, sobald es angesprochen wird. Man sagt im englischsprachigen Raum dazu, dass „ein Elefant im Raum steht“. Das ist eine Umschreibung dafür, dass ein sensibler Bereich der Kommunikation ausgespart wird. Manchmal „wissen“ beide Partner darum, aber es kommt auch vor, dass einer der Partner offensichtlich mit einem „Elefanten“ unterwegs ist. Falls beide Partner offen kommunizieren wollen, sollte derjenige vorsichtig eine Metakommunikation beginnen, der den „Elefanten“ erkannt hat. Nachdem der Dickhäuter aus dem Raum vertrieben wurde, läuft die Kommunikation meistens flüssiger und entspannter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Chance, ein Gespräch neu aufrollen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil der Metakommunikation für dich liegt in der Chance, das Gespräch neu aufzurollen, auf eine geeignetere Ebene zu bringen oder später unter besseren Bedingungen fortzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Möglichkeiten und Grenzen an Beispielen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist dabei Vorsicht geboten. Wenn du feststellst, dass Metakommunikation nötig ist, greifst du auch in die Machtverhältnisse ein. Zudem kann deine Feststellung, dass etwas am Gespräch „nicht stimmt“, &lt;em&gt;auch Kritik&lt;/em&gt; auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beispiele für Metakommunikation &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=maroon&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Fall 1: Eine Einigung ist möglich&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir zunächst an, beide Partner bleiben gesprächsbereit und sie denken offensichtlich ähnlich über den Gesprächsverlauf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Anton: „Ich denke, wenn wir das Gespräch so weiterführen, wie wir es im Moment tun, dann erreichen wir nicht viel“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berta: „Daran habe ich auch schon gedacht. Im Grunde entfernen wir uns immer mehr von einer Entscheidung, statt darauf zuzusteuern.“ &lt;br /&gt;
Anton: Was schlägst du vor? Wie könnten wir das ändern?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre also ein Neuanfang ohne Konflikte. In der zweiten Variante sitzt der Konflikt tiefer und Berta stellt die Machtfrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht_blass.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Fall 2: Schwierige Lage und Versuch einer Lösung&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir nun an, dass Berta nicht einverstanden ist und die Situation völlig anders einschätzt (Wir verwenden die gleiche Einleitung von Anton wie zuvor): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Anton: „Ich denke, wenn wir das Gespräch so weiterführen, wie wir es im Moment tun, dann erreichen wir nicht viel“&lt;br /&gt;
Berta: “Ich finde ziemlich vermessen, dass du dies jetzt feststellst, während wir die Hintergründe sorgfältig beleuchten. Wie kommst du eigentlich zu der Meinung, dass „wir“ im Gespräch nicht weiterkommen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton wechselt nun die Gesprächsebene, weil er keine Machtdiskussion aufkommen lassen will:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Anton: „Vielleicht irre ich mich ja - welche Möglichkeiten siehst du denn, um heute eine befriedigende Einigung zu erzielen?“ &lt;br /&gt;
Berta: (der „Ball“ liegt nun bei „B“, der mit der Frage aufgefordert wird, konstruktiv am Verhandlungserfolg zu arbeiten.)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht_blass.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Fall 3: Zwei Versuche, die Lage mit Metakommunikation zu ändern&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Fall liegt ganz anders, deswegen schildere ich eine etwas längeres Gespräch zwischen Cathrin und Dieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Cathrin: „Bist du nur auf der Suche nach einer Partnerin oder hast du vor, zu heiraten und Kinder zu haben?“&lt;br /&gt;
Dieter: Ich suche eine Partnerin und ich schließe nicht aus, sie auch zu heiraten und Kinder mit ihr zu haben. &lt;br /&gt;
Cathrin: (Ist enttäuscht von der Antwort) „Also ist es nicht deine Absicht, bald zu heiraten, um eine Familie zu gründen?&lt;br /&gt;
Dieter: Meine Absicht ist, zunächst jemanden genauer kennenzulernen, bevor ich heirate. &lt;br /&gt;
Cathrin: Also willst du nicht bald heiraten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter hat erkannt, dass der Dialog so nicht fortgeführt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter:  „Schau mal, wir sitzen hier, um festzustellen, ob wir zusammenpassen könnten. Das ist unsere Gegenwart und der Sinne unseres Gesprächs. Versuchen wir doch einfach zu klären, wie unser Alltag jetzt aussieht.“&lt;br /&gt;
Cathrin: Kann den Ball aufnehmen oder das Gespräch innerlich oder äußerlich als beendet ansehen. Der Vorschlag „fangen wir doch mit etwas anderem an“ ist ebenfalls eine Metakommunikation. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Was ist alles geschehen in diesem Gespräch?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Dialog wird zu Anfang eine Alternativfrage („Entscheidungsfrage“) gestellt – das beinhaltet immer ein Problem, weil der Dialog damit stark eingeschränkt wird.&lt;em&gt; Dieter &lt;/em&gt;behilft sich mit einem „Werkzeug“: Er wählt das verbindende „und“ – also nicht das trennende „oder“, um das Gespräch fortzuführen. Diese Maßnahme kann bereits als Element der Metakommunikation angesehen werden. (Cathrin) besteht aber weiterhin darauf, dass die Frage „alternativ“ gemeint war, also mit entweder - oder. Dieter unternimmt einen zweiten Versuch, den Kommunikationsablauf zu ändern. Falls Cathrin  den Ball nicht aufnimmt, kann das Gespräch wahrscheinlich nicht sinnvoll fortgesetzt werden. &lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Faustregel: Metakommunikation höchstens zwei Mal anbieten. Fruchtet auch der zweite Versuch nicht, Gespräch ausklingen lassen oder abbrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Logik zur Metakommunikation von Lewis Carroll (1) &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Beispiel aus der Literatur  verdeutlicht, welche Rolle die Macht spielt, wenn jemand Metakommunikation verwenden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Schwarze Königin: „Kennst du Sprachen? Wie sagt man „fiddle-de-dee” auf Französisch?”&lt;br /&gt;
Alice:  „Fiddle-de-dee ist kein englisches Wort”.&lt;br /&gt;
Schwarze Königin: „Wer hat denn das behauptet?“&lt;br /&gt;
Alice:  „Wenn Sie mir sagen, aus welcher Sprache „fiddle-de-dee“ stammt, verrate ich Ihnen das französische Wort dafür!“&lt;br /&gt;
Schwarze Königin: „Königinnen verhandeln niemals.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Kunst, konsequent zu sein, ohne verletzend zu sein &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metakommunikation ist ein mächtiges Werkzeug. Sein Einsatz erfordert Mut, Konsequenz und „Fingerspitzengefühl“, wenn wir damit wirklich Erfolg haben wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Sicht wir Metakommunikation oft idealisiert. Um über die Gefühle, das Empfinden oder den Umgang miteinander zu reden, ist mehr nötig als ein bisschen „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/114-Kommunikation-Wird-Empathie-als-Schlagwort-benutzt.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;“. Genau genommen ist es die Kunst, Störungen in der Kommunikation deutlich zu formulieren, ohne jemanden absichtlich zu verletzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Lewis Carroll: Alice hinter den Spiegeln, stark gekürzt. Original-Version zum Vergleich im Anhang. &lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html#extended&quot;&gt;&quot;Kommunikation - die Macht der Metakommunikation&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 14:59:00 +0000</pubDate>
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    <title>Kommunikationstheorien  - die Transaktionsanalyse von Eric Berne</title>
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            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    Eric Berne ist der Schöpfer eines Teilgebiets der humanistischen Psychologie, der Transaktionsanalyse (TA). Auf dieser Basis entwickelte er auch ein Modell der menschlichen Kommunikation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;PAC oder El-Er-K&lt;/h1&gt;Vordergründig nutzte Berne das Persönlichkeitskonzept von Sigmund Freud, also ICH, ÜBER-ICH und ES. Wenn man diesen drei Persönlichkeitselementen bestimmte Rollen zuweist, dann entstehen parallele Formen auf gleicher Ebene, auf unterschiedlichen Ebenen oder auch gekreuzte Dialoge. Dieses System nannte er PAC – Parent, Adult, Child.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Berne bestehen die Gesprächsteile zwangsläufig aus Transaktionen, was bildlich etwas so dargestellt werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:88 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;532&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/transaktion_1024.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/transaktion_1024.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/transaktion_1024.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gliederung eines Gesprächsverlaufs nach Transaktionen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
In der Theorie wird noch nach genauem definiertem Rollen unterschieden, beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschützendes ELTERN-ICH &lt;br /&gt;
Kritisches ELTERN-ICH &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freies KINDER-ICH&lt;br /&gt;
Angepasstes KINDER-ICH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Definitionen werden jeweils positiv wie negative Modi zugewiesen, auf deren Erklärung unser Team verzichtet hat. Details finden sich auf einer Schweizer Webseite (2). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Parallele Transaktionen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark vereinfacht ist Kommunikation dann besonders durchsichtig und konfliktarm, wenn beide Partner auf einer der drei Ebenen miteinander reden und der gesamte Dialog auf diese Ebene bleibt. Also: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eltern-ICH zu Eltern-ICH &lt;br /&gt;
Erwachsenen-ICH zu Erwachsenen-ICH.&lt;br /&gt;
Kinder-ICH zu Kinder-ICH. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach Berne ist es auch möglich, eine besonders klare und durchsichtige Kommunikation zu führen, wenn eine Person sich im Eltern-ICH-Zustand befindet und die zweite im Kinder-ICH-Zustand. Voraussetzung ist auch hier, dass die Ebenen nicht verlassen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die gekreuzte Transaktion&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine „gekreuzte Transaktion“ entsteht nach Berne, wenn eine der beiden Beteiligten eine Rolle annimmt, die dem anderen Partner missfällt. Beispielsweise sagt das angesprochene Kinder-ICH zum mahnenden ELTERN-ICH: „Ich habe keine Ahnung, warum du mich zu bevormunden versuchst – ich schlage vor, ich kümmere mich um meinen Kram – und du kümmerst dich um deine Angelegenheiten …“ Dabei geht es also darum, dass jemand die Gesprächsebene ändern möchte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als dritte Möglichkeit existiert noch die „Latente Transaktion“, bei der beide auf mehreren oder wechselnden Ebenen kommunizieren. Textlich (Zitat, 1):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Unter einer latenten, komplizierten Transaktion versteht man ein soziales/ kommunikatives Verhalten, bei dem mindestens ein Teilnehmer in mehr als einem Ich-Zustand gleichzeitig tätig wird (dabei werden) zwei verschiedene Botschaften ausgesandt werden. Wir finden einmal die offene Botschaft, die sprachlich oder durch ein anderes Verhalten ausgedrückt wird. Die TA nennt diese &quot;Botschaft auf der sozialen Ebene&quot;. Hinzu kommt die latente, die indirekte Botschaft, die sog. &quot;Zwischen-den-Zeilen-Information&quot;. Sie enthält Auskünfte über den inneren Zustand, die Motivation und die Beziehung des Senders zum Empfänger.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das Konzept von Eric Berne ist so leicht anwendbar, dass es ganze Generationen von Kommunikationstrainern begeisterte – und bis heute begeistert. In den 1970er-Jahren sollen die Bemühungen von Murial James und Doroythy Jongeward dazu geführt haben, dass Bernes Theorien sehr populär wurden. Sie wurden auch als einfaches und wirksames Verfahren für den persönlichen und beruflichen Erfolg bezeichnet. Dazu trug auch ihr Erfolgsratgeber „Born To Win“ bei, der 1971 erschien. Aus ihm zitiert auch die Kommunikationstrainerin Vera F. Birkenbihl (1975) im Goldmann-Ratgeber „Kommunikationstraining“, die sich ebenfalls auf die TA beruft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Theorie von Eric Berne aus heutiger Sicht (2026)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Verhalten ist aus heutiger Sicht wesentlich komplexer das Modell von Eric Berne. Die Faszination, die das Modell ausstrahlt, ist schnell verflogen, wenn es um die vielen Knoten und Verwicklungen geht, die im Alltag vorkommen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Werden die Ebenen des Dialogs so verschoben, dass sie nicht mehr ins Konzept vom PAC passen, dann müssen neue Regeln gefunden werden. Dies geschieht üblicherweise dadurch, dass auch Methoden aus anderen Quellen (Erfahrungswissen, Dialogtechniken) verwendet werden - oder dadurch, dass auf „Metakommunikation“ ausgewichen werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Verfahren von Eric Berne auf Sigmund Freud und sein Strukturmodell der Psyche aufgebaut sein soll, werden in der Praxis nur die Rollen angesprochen, die diesem Modell zugeordnet wurde. Es handelt sich also eher um das Verhalten in einem Rollenspiel als um eine zuverlässige Ansprache der Persönlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Ausführlichere Erläuterungen für Studenten: &lt;a href=&quot;http://www.germanistik-kommprojekt.uni-oldenburg.de/sites/1/1_09.htm&quot;&gt;Uni Oldenburg&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
(2) Schweizer Quelle:  &lt;a href=&quot;https://www.ta-schweiz.ch/was-ist-transaktionsanalyse/konzepte-der-transaktionsanalyse/struktur-und-funktionsmodell&quot;&gt;TA Schweiz&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Murial James und Doroythy Jongeward: &lt;em&gt;Born To Win )1971, antiquarisch noch erhältlich, deutsch als &quot;Spontan leben: Übungen zur Selbstverwirklichung&quot;, Reinbek 1974.&lt;/em&gt;&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 15:25:00 +0000</pubDate>
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    <title>Wer ist sehpferd, der Autor dieses Blogs?</title>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:2 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;249&quot; height=&quot;400&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/redaktion_sehpferd_2.serendipityThumb.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Ich war lange Zeit IT-Mitarbeiter, habe in Baden-Württemberg auch Kommunikation gelehrt und mich später als kritischer Journalist und Blogger dem Begriff „Liebe“ gewidmet. Unter dem Namen „sehpferd“ bin ich seit 1998 im Internet unterwegs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten 25 Jahren hat sich die Sichtweise auf Gefühle wissenschaftlich wie auch im Alltag völlig verändert. Das war für mich der Anlass, ein ganzes Blog mit diesem Thema zu eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Realfeelings und sehpferd &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Realfeelings steht für „echte Gefühle“. Das ist auch das Motto und der Inhalt dieser Webseite. Wir wollen den echten, natürlichen Gefühlen nachgehen. Dabei schauen wir ständig darauf, was über andere menschliche Regungen geschrieben wurde, die auch als „Gefühle“ bezeichnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „pro“ steht bei uns für die professionelle (schriftstellerische) Auseinandersetzung mit Gefühlen. Für mich als Autor vieler Artikel ist wichtig, nicht im Käfig von Wissenschaften oder Ideologien gefangen zu sein. Und diese Schriftenreihe ist dazu da, ein wenig frischen Wind in die Meinungen über unsere Gefühlswelt zu bringen und die verkrusteten Lehren zu bezweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb habe ich den Namen „Realfeelings“ gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kommunikation als zweites Thema&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation ist ein sehr umfassendes Thema. In diesem Blog, der die Welt der menschlichen Gefühle aus neuer wissenschaftlicher Sicht darstellt, gehört die „Kommunikation“ einfach dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2026 habe ich mich entschlossen, das vorhandene Wissen über menschliche Kommunikation in dieses Blog zu integrieren. Dabei wurden die wichtigsten Erkenntnisse benutzt, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts populär waren. Ich habe sie ergänzt und aktualisiert, soweit es mir möglich war, und dabei versucht, eine rationale Basis zu schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Alle Artikel in diesem Blog wurden von echten Personen geschrieben. Sehpferd lässt niemals Artikel  von einer künstlichen Intelligenz schreiben. Wenn KI genutzt wurde, dann nur zur Recherche, wobei die angegebenen Quellen zurückverfolgt wurden.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Apr 2024 09:26:00 +0000</pubDate>
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    <title>Kommunikation - einen Gesprächsfluss herstellen und erhalten – wie geht das?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/108-Kommunikation-einen-Gespraechsfluss-herstellen-und-erhalten-wie-geht-das.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:78 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;638&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/alltagskommunikation.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/alltagskommunikation.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/alltagskommunikation.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Zuerst stellt jemand eine Frage - und schon beginnt der Kommunikationsprozess &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Unser Gegenüber bei der Kommunikation ist meistens ein Mensch. Er ähnelt uns in gewisser Weise - und doch ist diese Person zunächst ein fremdes Wesen, das eine eigene Lebensgeschichte hat. Dieses Wesen hat voraussichtlich Gedanken, Gefühl und Erfahrungen, die von unseren abweichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mithilfe der Kommunikation können wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen. Fragen, Antworten und Zuhörtechniken sind die wesentlichen Schlüssel dazu, die wir als &quot;technische Werkzeuge&quot; dazu beisteuern können. (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche einleiten, fortführen und etwas damit erreichen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal scheint es so, als ob es Naturtalente gibt, die aus jeder Situation heraus ein sinnvolles oder bereicherndes Gespräch beginnen können. Das ist eine hübsche Vorstellung, aber im Grunde haben solche Menschen an Beispielen oder „Versuch und Irrtum“ erlernt, wie sie Gespräche einleiten, fortführen und ihre Ziele damit erreichen können. (2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du? Auch du kannst es lernen. Deswegen gibt es in Kommunikationsseminaren „Werkzeugkisten“ (Toolboxes), in denen du entsprechende Werkzeuge findest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Artikeln haben wir sie aufgeschlüsselt in Fragen, Antworten, Zuhören und die Klärungen der Gesprächssituation. Sie stammen aus den Archiven eines Kommunikationstrainers, wurden aber 2026 an neue Erkenntnisse und Realitäten angepasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir beginnen mit den Fragen, die wir als „Königinnendisziplin“ oder „Königsdisziplin“ der Kommunikationstechniken bezeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Anmerkungen und Übersicht:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Die Werkzeuge sind so beschrieben, dass sie für unterschiedliche Gesprächssituationen benutzt werden können. &lt;br /&gt;
(2) Ein Ziel kann auch sein, einem anderen Menschen sinnvoll zu helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkzeuge im Einzelnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/109-Kommunikation-die-Bedeutung-der-Fragen-fuer-den-Gespraechsverlauf.html&quot;&gt;Fragen als Basis für den Gesprächsverlauf&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
2. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/110-Kommunikation-die-Rolle-der-Antworten-und-der-Rueckkoppelung-im-Gespraechsverlauf.html&quot;&gt;Gesprächsfluss - Antworten und Rückkoppelung&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
3. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/111-Kommunikation-die-wundersame-Kraft-des-aktiven-Zuhoerens-und-die-Bedeutung-fuer-den-Gespraechsverlauf.html&quot;&gt;Aktives Zuhören&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
4. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html&quot;&gt;Die Macht der Metakommunikation&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
5. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/113-Kommunikation-ein-Gespraech-beenden.html&quot;&gt;Das Ende des Gesprächs - wie soll es weitergehen?&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
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    <category>antworten</category>
<category>fragen</category>
<category>klären</category>
<category>kommunikation</category>
<category>werkzeuge</category>
<category>zuhören</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation – die Theorie von Paul Watzlawick entschlüsselt, erklärt und vereinfacht </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/105-Kommunikation-die-Theorie-von-Paul-Watzlawick-entschluesselt,-erklaert-und-vereinfacht.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    Paul Watzlawick, ein österreichisch-amerikanischer Psychologe, hatte die Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte äußerst verständlich zu beschreiben. In dem von ihm verfassten Standardwerk „Menschliche Kommunikation“ verbindet er die Erkenntnisse der Kybernetik und Nachrichtentechnik mit solchen aus der Sprachwissenschaft und Psychologie. „Kommunikation“ wird von ihm letztlich mit „Verhalten“ gleichgesetzt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk stammt aus dem Jahr 1967 (Deutsch: 1969), wurde also vor etwa 60 Jahren geschrieben. Zum Zeitpunkt der Erstausgabe löste es eine Revolution in der Betrachtungsweise der Kommunikation aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will versuchen, den theoretischen Hauptteil seines Werkes aus heutiger Sicht verständlich zu beschreiben, ohne den Ursprung zu verfälschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die „Eckpunkte“ oder „Anker“ benutzte er das Fremdwort „Axiome“. Im Grunde handelt es sich um Annahme, die sich weder beweisen noch bezweifeln lassen. &lt;br /&gt;
 &lt;h1&gt;1&lt;/h1&gt;&lt;strong&gt;Axiom Nummer 1: Die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dies dürfte die bekannteste Aussage von Watzlawick sein – und sie ist zugleich die entscheidende Aussage überhaupt. Watzlawick wagt, auch das Verhalten ohne Worte und ohne erkennbare Gesten in die Kommunikation einzubeziehen, im Grunde also „das Verhalten“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Watzlawick selbst sagt es in einfachen Worten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Worte oder Taten, Handeln oder Nicht-Handeln haben alle Mitteilungscharakter – sie beeinflussen andere.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders ausgedrückt: Die Anwesenheit oder der Auftritt ist bereits der erste Schritt, mit dem wir kommunizieren. Dieses Verhalten teilen wir mit den meisten Säugetieren: Wir fragen uns, was ein anderes Exemplar der Gattung tun wird. Und wir gewinnen damit einen ersten Eindruck vom anderen wie auch das jeweils „andere“dadurch auch einen ersten Eindruck von uns gewinnt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Stark vereinfacht: Wir kommunizieren auch, wenn wir nicht sprechen oder keine sichtbaren Zeichen anderer Art verwenden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;h1&gt;2&lt;/h1&gt;&lt;strong&gt;Axiom Nummer 2: Inhalts- und Beziehungsaspekte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Beim zweiten Axiom geht es darum, dass nicht nur Inhalte (Worte) vom Sender zum Empfänger transportiert werden, sondern vor allem darum, was diese Worte für den Empfänger bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das „zweite Axiom“ wird im Originaltext so beschriebe: “Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt, derart, dass Letzterer den ersten bestimmt und daher eine Metakommunikation ist“. Dieser Satz wurde aber von Watzlawick selbst mit einer Anmerkung versehen, die besagt, dass er dabei missverstanden werden könnte. Wer daran interessiert ist, sollte selbst nachlesen (Seite 64, Anmerkung 4). Ich empfehle Lernenden, die vereinfachten Versionen zu nutzen: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Stark vereinfacht: „Die Worte, die ich gebrauche oder vermeide, wähle ich nach der Art von Beziehung, die ich zum Partner habe“. &lt;br /&gt;
  &lt;h1&gt;3&lt;/h1&gt;&lt;strong&gt;Axiom Nummer drei: die Interpunktion  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dieses dritte Axiom ist kaum in einen verständlicheren Text zu übertragen und wird deshalb zumeist in „Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung“ umgesetzt. Beides trifft nicht völlig den Kern, denn in Wahrheit ist die Folge von Ursache, Wirkung und Rückwirkung gemeint oder auch der Kreisprozess, in dem sich die Partner befinden. Watzlawick verweist bei der „Interpunktion“ oft auf Streitgespräche zwischen Ehepartner, die immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Ein Beispiel aus dem Alltag eine Ehe wäre demnach Ronald D. Laings Gedicht „Do You Love Me“, veröffentlich in „Knots“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Stark vereinfacht: Wenn ein Gespräch einem Muster folgt und dies ständig wiederholt wird, ergibt sich keine neue Sichtweise. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;h1&gt;4&lt;/h1&gt; &lt;strong&gt;Axiom Nummer vier: analoge und digitale Kommunikation  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &quot;Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für menschliche Kommunikation unter Anwesenden ist typisch, dass zwei Kanäle für die Kommunikation benutzt werden können: digital und analog. Laut Watzlawick ist die digitale Kommunikation genauer und vielseitiger, sie kann aber Gefühle nur unzureichend vermitteln. Die analoge Kommunikation hingegen ist nicht völlig eindeutig, kann aber Emotionen intensiver und gezielter übermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem der beiden Kanäle können sich während eines Gesprächs Missverständnisse und Widersprüche bilden. Noch schwieriger wird es jedoch, wenn sich die analoge Kommunikation von der digitalen Kommunikation unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Stark vereinfacht: Das Gesicht kann eine andere Aussage zeigen als die Worte, die jemand benutzt. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Selbstverständlich kann man im Deutschen auch „Verbal“ und „Nonverbal“ benutzen, weil solche Ausdrücke hierzulande „üblich“ sind. Sie haben jedoch eine etwas unterschiedliche Bedeutung. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;h1&gt;5&lt;/h1&gt; &lt;strong&gt;Axiom Nummer fünf: Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Watzlawick sagt: &lt;em&gt;„Beziehungen können auf Gleichheit oder Ungleichheit beruhen.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erklärt dazu, dass Symmetrie vorherrscht, wenn beide Kommunikationspartner nach Gleichheit streben und versuchen, Ungleichheiten untereinander zu minimieren. Komplementäre Beziehungen hingegen zeichnen sich dadurch aus, dass beide Parteien sich ergänzen und unterschiedliche Rollen in der Beziehung übernehmen. Häufig bestimmt bei Letzterem eine gewisse Unterordnung den Interaktionsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig aus heutiger Sicht ist vor allem, dass es in der alltäglichen Praxis beide Arten von Beziehungen gibt, also auch beide Arten von Kommunikation. Auch darauf weist Watzlawick hin und er warnt davor, die beiden Kommunikationsformen als „gut&quot; oder „schlecht“ einzustufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Stark vereinfacht: Die Rolle der Macht ist ein Element der Kommunikation, das immer vorhanden ist, sich aber unterschiedlich auswirkt. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Axiome von Paul Watzlawick aus heutiger Sicht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fazit: Die Aufteilung in fünf „Axiome“ oder „Verankerungen“ wirkt aus heutiger Sicht (2026) etwas willkürlich. Allerdings dachte Watzlawick bei der Entschlüsselung der menschlichen Kommunikation eher an „Störungen“ als daran, ganz gewöhnliche Alltagssituationen unter den Gesprächspartnern zu meistern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kommunikationstrainings und Watzlawicks Theorien &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Watzlawick stellt uns in seinem Buch einen „pragmatischen Ansatz“ vor. Das ist ein Weg, der sich unmittelbar mit der Kommunikation und dem Verhalten der Menschen beschäftigt, statt sich auf die Theorie zu beziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kommunikationsseminare muss der Ansatz allerdings deutlich vereinfacht und mit geeigneten Methoden und den entsprechenden Werkzeugen ergänzt werden. Oder kurz: Wenn sich der Inhalt des Seminars auf Watzlawick beruft, ist zumeist nur von den theoretischen Grundlagen die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kritik an Watzlawicks Theorie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil der Kritik an Watzlawicks Theorien beruht darauf, das seine Kritiker ein anderes Menschenbild verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Axiom legt Paul Watzlawick fest: „es ist unmöglich, nicht zu kommunizieren“. Das bedeutete letztlich auch, dass es unmöglich ist, gar kein Verhalten zu zeigen. Diese Eigenschaft haben wir Menschen während der Evolution erworben und sie kann deshalb nicht glaubwürdig bezweifelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik am zweiten Axiom: Die Theorie wird anerkannt – aber in der Praxis ist es schwierig, zwischen „Inhalts- und Beziehungsaspekt“ zu trennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Watzlawick ging es bei seiner Theorie überwiegend darum, die Beziehung zwischen Menschen zu erläutern. Deshalb steht der Beziehungsaspekt oft im Vordergrund. In seinem Buch erläutert Watzlawick dies in einer Randnotiz. Die Frage ist allerdings bis heute, wo die Schwerpunkte der beiden Aspekte liegen und wie sie bewertet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Andere Axiome und generelle Kritik&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritik an den fünf Axiomen beruht vor allem darauf, dass sie nicht wirklich „klar und transparent“ dargelegt wurden oder dass Beweise für die Theorie fehlen. Insbesondere die fehlende Transparenz könnte dazu geführt haben, dass Watzlawick in vielen Fällen falsch verstanden wurde. Kritik kommt auch aus den Kreisen der Kommunikationstrainer, die beklagen, dass es Probleme mit der Umsetzung der Axiome bei praktischen Anwendungen gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Watzlawicks Theorien, wie sie in dessen Buch „Menschliche Kommunikation“ beschrieben wurden, sind bis heute gültig als „Standard“ für das Verständnis menschlicher Kommunikation. Sein Buch war der erste und erfolgreichste Versuch, „unsere“ Kommunikation mit einer zuverlässigen Theorie zu untermauern. Einige Formulierungen würde man heute, über 50 Jahre nach dem Erscheinen des Buches, sicher anders wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schülern und Studenten kann Watzlawicks Buch vorbehaltlos empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Buch: Watzlawick, Beavin und Jackson: „Menschliche Kommunikation“ - Formen, Störungen und Paradoxien. New York 1967, Deutsch 1969, Bern.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 10:37:00 +0000</pubDate>
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    <category>2026</category>
<category>kommunikation</category>
<category>vereinfacht</category>
<category>watzlawick</category>

</item>
<item>
    <title>Einleitung zu „Kommunikation 2026“  </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/97-Einleitung-zu-Kommunikation-2026.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;726&quot; height=&quot;113&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot; title=&quot;kommunikation 2026&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;kommunikation 2026&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Eine persönliche Mitteilung an die Benutzer(innen) meiner Schriften über Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Leserin, lieber Leser,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich hier schreibe, ist ein Teil der Kommunikation zwischen Ihnen und mir. Sie ist nicht vollständig, weil Sie jetzt nicht antworten können. Allerdings steht Ihnen frei, das zu tun, nachdem Sie diesen oder einen anderen Artikel von mir gelesen haben. Ich versichere Ihnen zunächst, dass dieser Artikel von einem Menschen geschrieben wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Sie dies für „selbstverständlich“ halten: Bereits heute werden Blogbeiträge und Internet-Artikel ganz oder teilweise von künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Tatsächlich wird heute schon die Hälfte aller neuen Internet-Artikel von verschiedenen KI-Programmen „geschrieben“. Diese Tendenz zeichnet sich seit 2022 ab, als etwa 10 Prozent der Internet-Artikel durch KI erzeugt wurden. 2024 waren es etwa 40 Prozent, und 2025 schien sich der Anteil auf etwa 50 Prozent zu stabilisieren. (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einige dieser Artikel wurde künstliche Intelligenz eingesetzt, um möglichst alle Aspekte eines Themas zu berücksichtigen. Die Ergebnisse der KI wurden dabei mehrfach anhand anderer Quellen überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Artikelserie wurden verschiedene Sichtweisen der Kommunikation eingebracht, von denen einige zu den „Standards“ gehören. Da die meisten dieser Theorien über 50 Jahre alt sind, wurden die Erklärungen dazu überarbeitet. Teilweise sind heute Ergänzungen nötig, um sie zu verstehen - in jedem Fall aber habe ich versucht, sie sprachlich zu vereinfachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derjenige Teil, der aus er Praxis der Kommunikationsseminare stammt, wurde ohnehin ständig aktualisiert und an neue Zielgruppen angepasst, während die Grundlagen sich kaum verändert haben. Neue Erkenntnisse ergaben sich durch die Änderung des Kommunikationsverhaltens (Mobiltelefon, Chat, soziale Medien, Internet) und vor allem aus dem Einsatz künstlicher Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bitte Sie nun, mir zu folgen, Rückkoppelung zu geben oder ihre Einwände zu formulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Gebhard Roese aka sehpferd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Artikel über den Wert der Kommunikation 2026 wurde hier  unter dem Namen „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/98-Wie-durch-Kommunikation-die-Wirklichkeit-entsteht.html&quot;&gt;Wie durch Kommunikation die Wirklichkeit entsteht &lt;/a&gt;“ im März 2026 hier veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1)	Quelle:&lt;a href=&quot;https://www.aibase.com/de/news/21957&quot;&gt; aibase&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor dieses Artikels veranstaltet weder Seminare zur Kommunikation noch ist er irgendeiner Kommunikationsschule verpflichtet. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 16:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>erwachsenenbildung</category>
<category>ki</category>
<category>kommunikation</category>
<category>kommunikationslehren</category>
<category>kommunikationsseminare</category>
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</item>
<item>
    <title>Wie durch Kommunikation die Wirklichkeit entsteht </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/98-Wie-durch-Kommunikation-die-Wirklichkeit-entsteht.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    „&lt;em&gt;Die sogenannte Wirklichkeit ist das Ergebnis von Kommunikation“&lt;br /&gt;
(Paul Watzlawick, Psychologe, 1976, 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setze nichts voraus, vermute nichts, überprüfe alles&lt;br /&gt;
(Sabine Durant, Schriftstellerin, 2014, 2)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel beschreibe ich einige &lt;em&gt;grundsätzliche Tatsachen&lt;/em&gt;, die viele von euch überraschen werden. Es geht um nicht weniger als &lt;strong&gt;die Wirklichkeit&lt;/strong&gt;, die durch Kommunikation gestaltet wird. Der vorangestellte Satz von Paul Watzlawick beinhaltet die Theorie, das Zitat von Sabine Durant (Autorin) die heute empfohlene Praxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie Kommunikation entstand &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation ist eine Erfindung der Evolution – lange bevor es Menschen gab. Begonnen hat sie mit den ersten bekannten Kreisprozessen der lebendigen Natur. Dabei zeigte sich, dass die Möglichkeit, Informationen auszutauschen zu besseren Überlebensbedingungen führt. Das bezieht sich nicht nur auf Menschen, Affen und andere Säugetiere, sondern auf die gesamte belebte Natur. Nach neuesten Forschungen gilt dies sogar für Pflanzen, die über Pilze und chemische Duftstoffe kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat zusätzlich eine mächtige Form der Kommunikation entwickelt: Die Sprache. Dabei haben Menschen die Kommunikation ihrer Vorgänger nicht verlernt: Sie können 2026 immer noch ohne Worte kommunizieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Analoge Kommunikation 2026&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir die analoge (non-verbale) Kommunikation, so hat sie noch nahezu die gleiche Bedeutung wie für unsere Vorgänger. Sie dient dazu, Gefahren zu erkennen, Freud und Leid zu teilen, Gefühle der anderen zu ermitteln und Partner für die Fortpflanzung zu finden. Normalerweise ist diese Form der Kommunikation nur dann von Bedeutung, wenn beide Partner anwesend sind und sie sich aus der Nähe betrachten können. Auf die Entfernung kann die Mimik deutlich schlechter wahrgenommen werden. Die analoge Kommunikation entsteht durch die Erscheinung, die Mimik und die Gestik sowie alle anderen Möglichkeiten der Mitteilungen, die nicht aus Worten gebildet werden. Eine besondere Bedeutung hat die analoge Kommunikation auch im Bereich der Fortpflanzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zu diesem Thema existiert ein ausführlicherer Beitrag. (noch nicht verlinkt)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Digitale Kommunikation 2026&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kommunikation durch Zeichen, nennt man „“digital“, im deutschen Sprachgebrauch auch „verbal“, also „in Worten“. Durch digitale Kommunikation können Wirklichkeiten erzeugt, vermittelt oder auch verfälscht werden. Aus diesem Grund ist sie für die Menschen seit einigen Jahrtausenden bedeutender als andere Kommunikationsformen, wie etwa die analoge (non-verbale) Kommunikation, die wir aus der Evolution mitgenommen haben. Seit 2020 sind Gefahren bekannt, die sich aus dem Gebrauch verbaler Kommunikation in „Gesprächen“ mit einer künstlichen Intelligenz ergeben. Sie erzeugt durch die Analyse der Worte auch ein Bild der Gefühle des (menschlichen) Partners und versucht dann, ihn zu manipulieren. Es ist wissenschaftlich bewiesen, also keine Behauptung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptteil meiner Schriften zum Thema beschäftigt sich mit „digitaler Kommunikation“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie durch Kommunikation Wirklichkeiten entstehen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kommunikation können Realitäten erzeugt werden. Das ist einerseits eine These des Konstruktivismus, andererseits aber auch ein mächtiges Instrument, um Wirklichkeiten zu prägen, zu ändern und zu verfälschen. Dabei spielen die Möglichkeiten der KI eine erhebliche Rolle. (3). Ganz kurz: Durch Kommunikation kann die Sicht der Wirklichkeit für beide Partner „synchronisiert“ werden. Das passiert immer dann, wenn sie mindestens einen Teil ihrer Wirklichkeit gemeinsam erleben und „miteinander teilen“ können. Ebenso können aber auch Illusionen und bewusste Täuschungen erzeugt werden. Wer kommuniziert, muss diesen Grundsatz kennen, auch wenn er sich mit der Theorie nicht anfreunden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie die Wirklichkeit in Beziehungen entsteht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungen entstehen dadurch, dass man einander „näherkommt“. In den meisten Fällen paart sich soziale Nähe mit räumlicher Nähe – es kann sich aber auch um geistige oder emotionale Nähe handeln. Die bei Liebesbeziehungen üblichen biologisch-chemische Effekte hinterlassen Spuren, die ebenfalls in die analoge Kommunikation eingehen. Die „Wirklichkeit“ einer Beziehung entsteht also ebenfalls durch Kommunikation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über diese Serie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Artikelserie ist ein Versuch, die Theorien und Modelle der Kommunikation möglichst verständlich darzustellen, dass sie sowohl Schüler und Schülerinnen (Lernende) als auch Lehrende verwenden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Alltag vor Theorie  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei stelle ich nicht nur die wichtigsten Theorien vor, sondern ich beschreibe auch, wie sie in Seminare umgesetzt werden können. Die Theorie soll dabei möglichst in den Alltag einfließen und von allen Menschen zum eigenen Vorteil genutzt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wurzeln dieser Betrachtungen entstammen der Nachrichtentechnik, die bunten Farben der Blätter und Früchte aus verschiedenen Human- und Naturwissenschaften, die ich in weiteren Beiträgen noch ausführlich darstelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweis für Lehrende und Lernende im Unterricht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der englischsprachigen Literatur zum Thema werden ganz selbstverständlich Ausdrücke wie „analog“ und „digital“ für die Kommunikation benutzt. In Deutschland sagt man hingegen gerne „nonverbal“ und „verbal“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über den Autor&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor ist Autodidakt. Er hat einige Jahre an einer Volkshochschule Kommunikation unterrichtet und war lange Jahre in der IT-Branche tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1)	Die Realitäten (Konstruktivismus) in „Wie wirklich ist die Wirklichkeit“, München 1976.&lt;br /&gt;
(2)    Under Your Skin&quot;, Psycho-Thriller, London 2014. &lt;br /&gt;
(3)	Die Gefahren in „The Instabilty of Truth&quot;, Kapitel: &quot;On Being Emotionally Chained to Technology&quot;, New York 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serie:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Artikel (Vorschau):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;em&gt;Übersicht: &quot;Von der Redekunst zur künstlichen Intelligenz&quot;, daraus: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil 1 -  Von der Antike bis zum Beginn der modernen Kommunikationsforschung (ca. 1940)&lt;br /&gt;
Teil 2 - Theorie und Praxis in den 1960er Jahren.&lt;br /&gt;
Teil 3 -  Erfahrungswissen und Ausbau der Theorien (bis zum Ende des 20. Jahrhunderts)&lt;br /&gt;
Teil 4 -  Die Gegenwart - Erweiterungen und der Einfluss von KI  (bis heute, 2026). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Titel werden möglicherweise noch angepasst&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 10:10:00 +0000</pubDate>
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