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    <title>alles über echte gefuehle und kommunikation (Artikel mit Tag kommunikation)</title>
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    <description>gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</description>
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    <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 14:07:25 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: alles über echte gefuehle und kommunikation - gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</title>
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    <title>Kommunikation über das Intimleben – in &quot;mittleren Jahren&quot; </title>
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            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:111 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;389&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/want_620_middle_gen.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/want_620_middle_gen.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/want_620_middle_gen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;In den mittleren Jahren: wollen, wünschen, fantasieren&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Im ersten Teil haben wir hauptsächlich von „frischen Paaren“ gesprochen. Und tatsächlich war es einige Zeit so, dass sogenannte „bürgerliche Paare“ während ihrer Ehe niemals einen &lt;em&gt;Redebedarf über Sex &lt;/em&gt;verspürten. Das ist heute nicht mehr so. Der Bedarf an Gesprächen ist groß, aber der Mut, über sexuelle Wünsche zu sprechen, steigt nicht automatisch. Doch das heißt nicht, dass es gar keine Lösungen durch Kommunikation gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen, die sich auch noch während längerer Beziehung oder Ehen ergeben - hier , reißen wir sie kurz an: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.	Noch nicht - nicht mehr.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was du zu Beginn einer Beziehung mochtest, ist möglicherweise nicht mehr das, was dir heute vorschwebt. Das gilt insbesondere für Paare in den „mittleren Jahren“, weil sich das Verhältnis zum eigenen Körper in diesem Alter verändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.	Ob wir es tun oder was wir tun?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang war klar, was „wir“ miteinander tun, wenn wir „Sex hatten“. Nach und nach ändert sich das. Die neue Frage, die aufkommt, ist „wie tun wir es eigentlich?“ Da spielen Fragen wie Oral- oder Analverkehr eine Rolle, aber auch der Einsatz von „Toys“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.	Nur Sex oder noch etwas anderes?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Menschen wissen heute, dass sexuelle Gelüste nicht nur auf eine Art ausgedrückt und vollzogen werden können. Es geht dabei um Heteroflexibilität, Triolen, Fetische, Bondage, „SM light“ oder ähnliche Praktiken, die in den Fantasien vieler Frauen und Männer eine Rolle spielen. Manchmal handelt es sich „nur“ um Fantasien, dann aber auch darum, sie in harmlose Rollenspiele zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie du siehst, gehen den Menschen die Themen nie aus, die „ein bisschen heikel sind“. Tatsächlich haben über 50 Prozent der Frauen und Männer Fantasien, über die weder bei Stammtischen noch bei Damenkränzchen geredet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mit deinem Partner darüber reden willst, kannst du es an etwas „verankern“, was einem von euch aufgefallen ist. Oft ist diese ein Teil des „ganz gewöhnlichen“ Fernsehprogramms – es muss also kein „Porno“ gewesen sein. Ein Zitat aus „Inspector Barneby“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ich könnte mir nie vorstellen, dies Art von Diensten zu verrichten, die in gewissen Häusern von Damen angeboten werden, aber wenn es darum ginge, einen Mann mit einer Reitgerte abzustrafen – oh, das würde ich mir wirklich einmal überlegen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was das alles mit Kommunikation zu tun hat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rein theoretisch reden wir hier von nichts anderem als einem Wechsel der Perspektive. In Ehen und eheähnlichen Beziehungen können wir mehrere Wirklichkeiten herstellen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Ein Teil der Gesellschaft zu sein, der sich als solides Paar ausweist.&lt;br /&gt;
2.	Eltern zu sein, also hauptsächlich diese Perspektive nach außen zu zeigen. &lt;br /&gt;
3.	Personen zu sein, die für sich selbst stehen und in einer Ehe leben. &lt;br /&gt;
4.	Sexuelle Wesen zu sein, die ganz selbstverständlich Sex haben wie andere auch.&lt;br /&gt;
5.	Bestimmte sinnliche Freuden zu genießen, die sie vor anderes Verbergen, damit diese nicht öffentlich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch bedeutet dies aber, die Kommunikation auf unterschiedliche Arten zu führen. Die Frage, ob ein Haus gebaut wird oder ein neues Auto gekauft werden soll erfordert andere Strategien als die Frage, wie die Kinder am besten aufwachsen sollten. Die persönliche Entwicklung muss mit der Entwicklung der Beziehung kompatibel sein. Und im Bereich der Lüste und Begierden wird erwartet, über Erweiterungen und Änderungen des Lustfahrplans zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Experten meinen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Fachleute sprechen, dann sagen sie dies oft so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es geht darum, einander zu helfen, die Wünsche und Bedürfnisse des anderen genau zu verstehen. Man könnte zum Beispiel besprechen, ob Vorspiel ein wichtiger Bestandteil des Geschlechtsverkehrs ist oder ob man sich Sexspielzeug wünscht und wenn ja, welches. Wenn beide damit einverstanden sind, kann man auch seine sexuellen Fantasien teilen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bewährte Methoden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über den Zaun helfen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal den „IST-Zustand“ vieler Menschen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Du hast dringende sinnliche Wünsche.&lt;br /&gt;
2.	Zugleich schämst du dich, sie zu äußern.&lt;br /&gt;
3.	Zudem befürchtest du, damit abgelehnt zu werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, viele Frauen und Männer kennen diese Situation. Die Zwickmühle, die daraus entsteht, heißt in etwa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Den Zustand jetzt kenne ich, und er ist ziemlich mies. Aber woher soll ich wissen, dass nachher alles besser wird?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Psychologen neigen dazu, nun zu fragen: „Was könnte den schlimmstenfalls passieren?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fürchte, das reicht als Antwort noch nicht aus. Wie wäre es also mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Was ergibt sich bestenfalls daraus?&lt;/em&gt;“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt schon besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie und wann?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegst du nun: „Ob ich ihn/sie einmal fragen sollte, ob?“ Versuche es mit einen deutlich sinnvolleren Vorschlag: „Wie willst du es ihm/ihr sagen?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anlässe schaffen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es keine zufälligen Anlässe (Artikel, Bücher, Lieder, Fernsehsendungen) gibt, dann kannst du sie erzeugen. Heute ist es nicht mehr „ehrenrührig“, entsprechende Bücher zu lesen – im Gegenteil, sie wurden (und werden noch immer) zu Bestsellern. Nimm sie zum Anlass, um mit deinem Partner / deiner Partnerin darüber zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dies nicht - sondern?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du bei ihm/ihr unpassende Knöpfe gedrückt hast, heißt dies nicht, dass er/sie gar nicht für neue Lüste empfänglich ist. Frag einfach, welche Vorschläge, er/sie hätte, um zu neuen sinnlichen Aktivitäten zu kommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht gleich das ganze Paket auf den Tisch legen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geh nicht aufs Ganze – sondern setze Meilensteine. Ein Thema wäre zum Beispiel: Wo und wie darf er/sie dich küssen? Würdest du diese Bereiche gerne erweitern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wäre, wenn …&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der Königslösungen (oder Königinnenlösungen) ist, das Thema real in die Luft zu zeichnen: Wenn ihr beide schon über den Zaun eurer Vorbehalte gehüpft wäre, was wäre dann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage lässt sich in vielen Varianten stellen. Du kannst irgendeine Voraussetzung (ein Verhalten, einen Gegenstand, eine Fetisch-Variation) wählen, um ein Bild davon zu zeichnen, was wäre, wenn… “ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verhandeln über Geben und Nehmen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandeln bedeutet auch, über etwas zu kommunizieren, um ein konkretes Ergebnis zu erzielen. Im Geschäftsleben wie auch in Beziehungen geht es um einen „Ausgleich der Interessen“ oder idealerweise um eine „Win-win-Situation“. Am Ende gibt es einen Deal: Ich versuche mit dir dies, und dafür erlaube ich dir, mit mir jenes zu versuchen. Das Ziel ist in beiden Fällen, die Lust beider Partner zu steigern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fast alles ist gesagt - und nun?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand behauptet, dass es einfach ist, „über den eigenen Schatten“ zu springen. Er ist oft die größte Hürde vor neuen sinnlichen Erlebnissen. Oft wird erst durch den Versuch klar, ob eine „unübliche“ sexuelle Variante Freude bereitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist damit alles gesagt? Natürlich nicht. Es gibt dicke und schmale Bücher über solche Themen. Einige verherrlichen eine Praxis, andere beschreiben sie lediglich und wieder andere warnen davor. Letztendlich geht es niemals um die Meinungen von „Experten“ – sondern nur darum, wie du und deine(e) Partner(innen) darüber denken und fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau dabei wünscht dir das sehpferd-team Glück und Erfolg.  &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/138-Kommunikation-ueber-das-Intimleben-in-mittleren-Jahren.html#extended&quot;&gt;&quot;Kommunikation über das Intimleben – in &amp;quot;mittleren Jahren&amp;quot; &quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 09:53:00 +0000</pubDate>
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    <title>Das beste Kommunikationsseminar für dich finden </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/136-Das-beste-Kommunikationsseminar-fuer-dich-finden.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:109 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;761&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/nach_beiden_seiten_schauen.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/nach_beiden_seiten_schauen.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/nach_beiden_seiten_schauen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Schau nach  beiden Seiten - und wähle deinen Weg&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Das beste Kommunikationsseminar ist das, was am besten zu deinem Leben passt. Wenn du nur einmal in die menschliche Kommunikation hineinschnuppern willst, benötigst du hauptsächlich die Grundlagen. Das heißt, du besuchst am besten ein Basis-Seminar. Die meisten beruhen auf dem Sender-Empfänger-Modell von Claude E. Shannon, dem „Vater der Informationstheorie“. Dabei ist es gleichgültig, in welche Richtung spätere Forscher dieses Prinzip ausgebaut, verändert oder bezweifelt haben – niemand kam an den Theorien von &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/100-Von-der-Antike-bis-zum-Beginn-der-modernen-Kommunikationsforschung-der-Zeitreise-erster-Teil.html&quot;&gt;Shannon&lt;/a&gt; vorbei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.	 Klar, transparent und gut begründet – die Basis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus gutem Grund empfehle ich alle Seminare, die als Basis eine technisch nachvollziehbare, einfache Theorie vermitteln. Die meisten von ihnen arbeiten mit verständlichen, universell verwendbaren Modellen. Typisch für solche Seminare ist, dass sie sich gar nicht oder nur sehr begrenzt auf Philosophen, Psychologen oder Soziologen berufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.	Seminare, die sich auf Paul Watzlawick berufen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich ein Anbieter auf Paul Watzlawick beruft, dann meint er, dass die von ihm verwendet Verfahren auf die Gedankenwelt von Paul Watzlawick zurückgehen. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/105-Kommunikation-die-Theorie-von-Paul-Watzlawick-entschluesselt,-erklaert-und-vereinfacht.html&quot;&gt;Watzlawick &lt;/a&gt;hatte die Lehre von der menschlichen Kommunikation 1967 in die Psychologie eingeschlossen.  Dabei wurden sogenannte „Axiome“ verwendet, die insgesamt eine Art „Universaltheorie“ der menschlichen Kommunikation darstellen. Diese Theorie musste aber noch in eine Praxis umgewandelt werden, um für den Alltagsgebrauch tauglich zu sein. Das heißt: Alle, die sich auf Watzlawick berufen, haben eigene Methoden entwickeln müssen, um seine Lehre für die Praxis aufzubereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.	Schulz von Thun und das Vier-Ohren-Modell&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/116-Kommunikation-unter-vier-Ohren-oder-im-Kommunikationsquadrat.html&quot;&gt;Friedemann Schulz von Thun&lt;/a&gt; hat die Gedanken von Paul Watzlawick mit denen von Carl Rogers verbunden. Rogers Theorien ermöglichten den Kommunikationstrainern, eine neue, erfolgreiche Technik in das Kommunikationsschema einzubauen: das &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/111-Kommunikation-die-wundersame-Kraft-des-aktiven-Zuhoerens-und-die-Bedeutung-fuer-den-Gespraechsverlauf.html&quot;&gt;„aktive Zuhören“&lt;/a&gt;. Heute sind sowohl die Modelle wie auch die Aussagen von Thuns allgemein anerkannt und in den DACH-Ländern zu einer Art Standard geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4.	Seminare – angepasst auf die Bedürfnisse&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig unabhängig von den Theorien, Methoden und „Werkzeugkästen“ der Kommunikation müssen die Ziele der Seminare zu den Bedürfnissen der Teilnehmer passen. Unternehmen, die sich ausschließlich mit Schulungen beschäftigen, berücksichtigen dies und stellen „maßgeschneiderte“ Seminare zur Verfügung. Wenn wir unterstellen, dass alle „Profis“ sind, ist dies die beste Methode, um berufsbezogene Trainings durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;5.	Wenn der Name Programm ist &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sind Seminare zur Konfliktbewältigung sehr beliebt, wie sie beispielsweise unter dem Namen „GfK“ angeboten werden. Sie sind für Personen geeignet, die beruflich oder privat häufig in Konflikte eingebunden sind und diese gerne methodisch lösen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;6.	Vergangenheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrzehnte oder gar der Jahrhunderte verschwinden manche Methoden. Auch neue Wege, von denen sich die Autoren oder Trainer viel versprochen hatten, schafften nicht den Durchbruch. Solche Verfahren sind nicht etwa „ausgebleicht“, weil sie unsinnige waren, sondern weil die Zeit sie überholt hat. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die heutigen Anbieter sie noch im Programm haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;7.	Gegenwart&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute finden wir im Internet eine große Anzahl von Ankündigungen, dir eine verbesserte Kommunikation zu ermöglichen. Die Frage ist in jedem Fall: Was ist daran für DICH besser und decken diese Seminare deine persönlichen Bedürfnisse wirklich ab? Wenn du im Zweifel sein solltest: Versuch doch einfach, einen ähnlichen Kurs in der nächstgelegenen Volkshochschule zu belegen und schau dir einmal an, was du davon „mitnehmen“ kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;8.	Zukunft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft wird stark von „künstlicher“ Kommunikation geprägt sein, also von Programmen, die versuchen, in Diskussionen oder Dialoge einzugreifen, um sie zu beeinflussen. Dies muss nicht zwangsläufig „schlecht“ sein, jedoch verfügen solche Programme über unendlich viele Methoden, „echte“ Menschen so zu manipulieren, dass sie zu emotionalen Marionetten der Programme werden. In Zukunft wird es vor allem darum gehen, solche Manipulationen abzuwehren. Das „beste“ für dich kann also ein Lehrgang zur „Abwehr unerwünschter Kommunikation“ werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweise:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Erklärung:&lt;/strong&gt; Der Autor dieses Artikels, ob unter seinem Klarnamen oder unter dem Namen „sehpferd“ veröffentlicht, verfolgt mit diesem Artikel keinerlei wirtschaftlichen Interessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzinformationen zum &quot;hineinschnuppern&quot;: &lt;a href=&quot;https://www.uni-giessen.de/de/org/admin/dez/c/personalentwicklung/weitere-angebote/dat/dat_jg_bar/gz_bar&quot;&gt;Uni Gießen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angebote von verschiedenen Firmen und Organisationen: &lt;a href=&quot;https://www.semigator.de/seminare/kommunikation.html&quot;&gt;Semigaor&lt;/a&gt;. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 15:11:00 +0000</pubDate>
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<category>tipps</category>

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    <title>Die ICH-Botschaften - ein Werkzeug der Kommunikation </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/135-Die-ICH-Botschaften-ein-Werkzeug-der-Kommunikation.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:108 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1442&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ich_du_wir_ordner.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/ich_du_wir_ordner.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/ich_du_wir_ordner.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Geordnete Verhältnisse &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;h1&gt;Die ICH-Botschaften&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
Wenn Sozialpädagogen über Kommunikation reden, dann wird oft gefordert, dass wir ICH-Aussagen benutzen, um unsere Kommunikation zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Redewendungen wären „Ich fühle mich (unverstanden, abgewertet, behindert), wenn du (mich in diese Situation versetzt) und ich bitte dich…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie die Meinung über ICH-Aussagen in die Welt kam &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Begründer dieser Theorie gilt der amerikanische Psychologe Thomas Gordon (1). Wenig bekannt ist, dass er sich hauptsächlich mit dem Eltern-Kind-Verhältnis beschäftigte. Die Theorie selbst wird allerdings von zahllosen Kommunikationstrainern verwendet. Es lohnt sich also, einen Blick darauf zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;ICH-Aussagen kontra DU-Botschaften?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ICH-Aussagen werden oftmals den DU-Botschaften gegenübergestellt, wobei empfohlen wird, die ICH-Aussage zu bevorzugen. Befürchtet wird vor allem, dass DU-Aussagen von der anderen Person als Angriff gewertet werden könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eine Frage bliebt dabei offen: Geht es in der Kommunikation tatsächlich so oft um Konflikte, die wir zu vermeiden hoffen? Oder aus einer anderen Sichtweise: Sind die Selbstoffenbarungen wirklich ein so wichtiger Bestandteil der Kommunikation, dass wir sie dauernd unter Beobachtung halten müssen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir erscheint sinnvoll, Klarheit vor Befindlichkeit zu stellen. Um eine Ordnung zu erzeugen, lege ich im Kopf drei „Ordner“ an: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Mein Eigen. Inhalt: Was ich denke.&lt;br /&gt;
2.	Dein Eigen. Inhalt: Was du denkst, geordnet in „was ich vermute“ und was ich weiß.&lt;br /&gt;
3.	Unser Eigen. Inhalt: Was uns beide verbindet, soweit wir es feststellen konnten. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So eine Bestandsaufnahme (IST-Zustand) löst selbstverständlich keine Konflikte, macht aber sowohl Fortschritte wie auch Rückschritte sichtbar.  Selbstverständlich liegt darin auch ein Konfliktstoff, aber es ist unwahrscheinlich, dass Kommunikation immer zu Lösungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was bedeutet es wirklich, ICH-Aussagen zu verwenden? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand einen Satz mit „Ich“ beginnt, dann will er oder sie Aufmerksamkeit für sich selbst erzeugen. Das ist der Grund, aus dem jemand „per ICH spricht“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zitiere die Struktur einer machtvollen Rede, die der Evangelist Matthäus (NT,2) aufgeschrieben hat: &lt;em&gt;„Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist … ich aber sage euch.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ganz anderem Sinne behauptet „Humpty Dumpty“ gegenüber Alice (2):&lt;em&gt; „Wenn ich etwas sage, meine ich genau dies damit – nicht mehr und nicht weniger“.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das ICH spricht immer mit …&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise spricht aus uns immer das „Ich“ – was sonst könnte aus uns sprechen? Es geht zumeist um „meine Ziele, meine Sichtweisen, meine Gedanken, meine Gefühle“  in Kombination mit etwas anderem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn du altruistisch denkst, so weißt du doch, dass du eigene Ziele verfolgst, indem du anderen zum Glück verhilfst. Es ist also niemals falsch, dein Glück mit dem Glück anderer zu verbinden und zu sagen, was dein Anteil daran ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was kann also falsch sein, aus dem ICH heraus zu sprechen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das starke ICH, das Redeporzellan zerschlägt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlüssel liegt darin, wie viel Macht du ausüben willst, indem du dein ICH in den Vordergrund stellst. Wenn andere glauben, dass du durch deine mächtige Stimme andere Meinungen ersticken willst, dann werden sie dich hassen oder angreifen. Wenn sie aber deine Macht anerkennen, so sind sie möglicherweise sogar froh, dass endlich jemand „zur Sache“ kommt. Der Einsatz von „ICH“ ist also ein&lt;em&gt; Werkzeug&lt;/em&gt;, mit dem du erstaunlich gute Erfolge erzielen kannst, das aber auch das Gegenteil bewirken kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das ICH, das auf leisen Sohlen schleicht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein ICH auf leisen Sohlen kann die Machtkarte spielen. Dann die Tatsache, dass du gelernt hast, deinen Mitmenschen keine DU-Botschaften mehr zu senden bedeutet ja kein Ende des Konflikts. Er wird nur verschoben, indem du nunmehr mitteilst, du würdest unter dem Verhalten der anderen Person leiden und sie nun bitten, etwas zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit – ein starkes Werkzeug – aber kein Heiligtum&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dies alles gesagt ist, dürfte klar sein: „ICH-Aussagen“ sind keine Heiligtümer, sondern ein Gestaltungsmittel der Kommunikation. Wenn ihr es in dieser Weise klug nutzt, kann es euch im Alltag helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) &quot;Parent Effectiveness Training&quot;&lt;br /&gt;
(2) NT, Matthäus 5:44-45. &lt;br /&gt;
(3) Carroll: &quot;Alice hinter den Spiegeln&quot; verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dies ist eine kritische Betrachtung, die unabhängig von gängigen Lehren veröffentlicht wurde. Der Autor ist sich bewusst, dass er hier eine völlig andere Meinung vertritt als der &quot;gängige Mainstream&quot; der Branche.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Meinung in &lt;a href=&quot;https://www.impulse.de/personal/ich-botschaften/7311358.html&quot;&gt;Impulse&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 10:43:00 +0000</pubDate>
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    <category>ich-aussagen</category>
<category>kommunikation</category>
<category>verwendung</category>
<category>wrekzeuge</category>

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    <title>Was machen wir eigentlich genau, wenn wir „aktiv zuhören?“ </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/134-Was-machen-wir-eigentlich-genau,-wenn-wir-aktiv-zuhoeren.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:77 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;875&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das gewöhnliche Ohr an einem klugen Kopf reicht, um aktiv zuzuhören&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;h1&gt;Gehört werden - Verstanden werden&lt;/h1&gt;„Aktives Zuhören“ ist nicht abhängig von großen Ohren. Die Technik gibt deinem Partner (deiner Partnerin) das Gefühl, wirklich gehört zu werden. Wenn dieser Effekt erreicht ist, dann geht dein Gegenüber davon aus, verstanden zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau an dieser Stelle gabelt sich der Weg der Kommunikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	&lt;strong&gt;Bei einem Sachthema&lt;/strong&gt; ist unerlässlich, dass beide Partner mindestens eine ähnliche Vorstellung von der Sache haben, über die gesprochen wird. &lt;br /&gt;
2.	Handelt es sich hingegen um einen &lt;strong&gt;„emotionalen Zustand“&lt;/strong&gt; oder ein Gefühl, dann ist vorm allem wichtig, das Gespräch weiterzuentwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ber den ersten Fall wird genug gesprochen oder gelehrt. Im zweiten Fall jedoch geht es um das „Befinden“ der anderen Person. Sie spricht mit uns, weil sie volkstümlich gesprochen&lt;em&gt; „etwas auf dem Herzen“&lt;/em&gt; hat. Manche Menschen sagen dazu auch &lt;em&gt;„sie will sich etwas von der Seele reden“&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Ausdrücke haben eins gemeinsam: Die andere Person sucht einen Weg, ihre mehr oder weniger ungeordneten Befindlichkeiten in Worte zu verwandeln. Das ist die übliche Methode, um einer Lösung näher zu kommen. Ein guter Zuhörer ist dabei sehr wichtig, &lt;strong&gt;und jetzt kommst du ins Spiel.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der aufmerksame, aktive Zuhörer &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Zuhörer sollte immer offen, aufmerksam und konzentriert wirken. Wenn du auf diese Weise zuhörst, dann erkennst du auch die „Klippen“ im Redefluss der anderen Person. Sie deuten darauf hin, dass sie zu Problemen geführt haben. Achte auf Sätze oder Worte, die häufig vorkommen – das deutet darauf hin, dass sie besonders wichtig sind und geklärt werden sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du all dies tust, bist du schon ein sehr aufmerksamer Zuhörer. Wenn du glaubst, die „Klippe“ erkannt zu haben, dann spiegelst du das, was dein Gegenüber gerade gesagt hat, zurück. Man nennt das „paraphrasieren“. Liegst du richtig, dann hilfst du deinem Gegenüber damit, den Gedanken zu vertiefen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Im Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Ich fühle mich so unwohl, sobald mich jemand mag.“&lt;br /&gt;
„Du meinst also, dass dich Nähe unsicher macht?“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt; Eine intensivere Methode liegt darin, die andere Person zu bitten, etwas mehr über die „Klippe“ zu sagen. Dann fragst du sinngemäß: &lt;em&gt;Kannst du (dieses Gefühl) näher beschreiben)?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Im Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Immer, wenn ich kurz vor dem Ziel meiner Bemühungen stehe, bekomme ich Zweifel am Sinn meiner Aktivitäten.“ &lt;br /&gt;
„Du sagtest gerade, dass es dir umso schwerer fällt, dein Ziel zu verfolgen, je näher du ihm kommst – kannst du mir das genauer erläutern?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Hilfreich ist selbstverständlich auch, dein Gegenüber durch Nicken, Augenkontakt oder „kleine“ Zeichen der Aufmerksamkeit zu motivieren, dir mehr zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jetzt fragt sich eigentlich nur noch, was „das bringt“, nicht wahr?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz einfach. Wenn du der Zuhörer oder die Zuhörerin bist, bringt es dir den Vorteil, als „Geber“ aufgetreten zu sein. Denn du hast wirklich etwas gegeben, was der anderen Person nützt: das Gefühl, verstanden zu werden. Und mit diesem Gefühl hast du ihr auch geholfen, einen großen Teil ihrer Last „losgeworden“ zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wichtigste aber: Wer solche Gespräche führen kann, hilft der anderen Person tatsächlich, und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Am Anfang war eine gewisse Unordnung in den Gedanken, Gefühlen, Befindlichkeiten oder ähnlichen Regungen. Das liegt daran, dass diese Gedanken noch herumschweben, ohne dass sie in Worte gefasst werden konnten.&lt;br /&gt;
2.	Indem die andere Person mit dir geredet hat &lt;em&gt;(auch wenn du „nur“ aktiv zugehört hast)&lt;/em&gt;, gelang es ihr, einige dieser Gedanken in Worte zu fassen.&lt;br /&gt;
3.	Durch ein vorsichtiges „Nachhaken“ konnte die andere Person die Gedanken dazu erweitern, was sie möglicherweise zur Lösung geführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde, das ist wirklich lohnend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;207&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_zwei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dieser Artikel wurde in verständlichem Deutsch für Lehrende und Lernende geschrieben. Der Autor ist der Meinung, dass er für Unterrichtszwecke geeignet ist. 
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    <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 10:21:00 +0000</pubDate>
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    <category>aktiv zuhören</category>
<category>einfache sprache</category>
<category>kommunikation</category>
<category>lösungen</category>
<category>probleme</category>
<category>zuhören</category>

</item>
<item>
    <title>Perspektiven der Kommunikation - erkennen, zusammenfügen und ändern </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/130-Perspektiven-der-Kommunikation-erkennen,-zusammenfuegen-und-aendern.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:104 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;828&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/vogelperspektive.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/vogelperspektive.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/vogelperspektive.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Vogelperspektive - nicht der einzige Weg, ein Gespräch zu beobachten &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Zuerst: Was ist eine Perspektive?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &lt;a href=&quot;https://diskursmonitor.de/glossar/perspektive/&quot;&gt;Perspektive&lt;/a&gt; ist eine Sichtweise. Du hast deine eigene Sichtweise – so wie jeder andere Mensch auch. Wenn zwei Menschen zusammenkommen, überprüfen sie oft, ob sie die gleiche Sichtweise haben. Meistens reicht es auch, eine „ähnliche“ Sichtweise zu entdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sichtweisen sind durchschaubar, logisch und nachvollziehbar. Andere hängen von der „Tiefe“ ab, mit der jemand innerhalb eines Themas argumentiert. Einige Sichtweisen sind davon abhängig, ob jemand selbst vom Thema betroffen ist oder nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sichtweisen enthalten oft Bewertungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Perspektiven achten Menschen immer dann, wenn es um den Wert geht, den man einer Sache oder sogar einer Person beimisst. Bewertungen führen oft zur Abwertung, was wieder bedeutet, dass sich die bewertenden Dinge (Menschen, Umstände) entwertet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Entwertungen erzeugen Konflikte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht die Gefahr, dass jemand oder etwas entwertet wird, dann sind Konflikte nicht weit. Denn das Heiligtum eines Menschen mag für einen anderen Menschen nicht mehr Wert haben als eine Milchkanne. In meiner eigentlichen Heimat sagt man „Des Einen Eule ist des anderen Nachtigall“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Tierische&quot; Perspektiven &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir gerade bei Vögeln sind: Die „Vogelperspektive“ sorgt für Überblick, aber auch für wenig Anteilnahme. Die „Froschperspektive“ hingegen zeigt nur einen kleinen Ausschnitt, bei der die Person ständig aufmerksam „nach oben schauen“ muss. Dazwischen liegt die begehrte „Augenhöhe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem besonderen Bereich der Kommunikation werden weitere tierische Perspektiven genannt: beispielsweise die der &lt;a href=&quot;https://www.naturalchild.org/articles/marshall_rosenberg/compassionate_communication.html#:~:text=Jackal%20and%20Giraffe%20are%20two%20languages%20that,into%20action%20by%20blame,%20guilt,%20or%20punishment&quot;&gt;Giraffen&lt;/a&gt; oder die der Schakale in der konfliktarmen Kommunikation. (GfK). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum Elefanten ständig stören&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nun schon von vielen Tieren die Rede war, will ich noch eines einbringen, das ständig „anwesend“ ist, von dem aber beide Partner sagen, dass es „auf keinen Fall existiert“. Es ist der &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/129-Kommunikation-ueber-Gefuehle-Ich,-Du-und-der-Elefant.html&quot;&gt;Elefant&lt;/a&gt;, der den Gesprächsfluss blockiert, weil ständig „um ihn herum“ geredet wird. Mehr dazu habe ich bereits veröffentlicht. Auch bei der „Elefantenfrage“ gilt, was ich über&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html&quot;&gt; Metakommunikation&lt;/a&gt; sage: „Wer ihn benennt, muss sehr gute Kenntnisse in Kommunikation haben und mit Konflikten umgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kann man die Perspektive wechseln?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage lässt sich einfach beantworten: Der Wechsel der Perspektive ist völlig normal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die etwas kompliziertere Antwort wäre etwas so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn du die Sichtweise auf eine Person wechselst, ändert sich eure Beziehung zueinander. Das ist beispielsweise der Fall, wenn du heute Mitarbeiter bist und morgen zum Abteilungsleiter aufsteigst. Sie ändert sich auch, wenn du eine Kollegin zu einem Abendessen einlädst, um etwas „Privates“ zu besprechen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie du die Perspektive wechselst&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt grundsätzlich mindestens drei Perspektiven in der Kommunikation, egal, welcher Lehre jemand anhängt:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
-	Meine Perspektive.&lt;br /&gt;
-	Deine Perspektive.&lt;br /&gt;
-	Unsere Perspektive.&lt;br /&gt;
-	Die Perspektive eines Beobachters. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist „unsere Perspektive“ meist das Ziel, wenn man gerne etwas beschließen würde und diesem Ziel im Gespräch näherkommen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Perspektiven angleichen - eine sinnvolle Methode &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses „Näherkommen“ ist eine Art „Aufeinanderzugehen“. Das heißt: Die maximalen Anforderungen beider Partner werden einander „angeglichen“. Dieses „Angleichen“ beschränkt sich nicht auf Sachfragen – es kann auch in Beziehungswünschen oder dem Austausch sinnlicher Empfindungen bestehen. Dabei können beide Teilnehmer ihre Perspektiven durchaus „ausrollen“ und „nebeneinander ausbreiten“. Passiert das, so sieht man deutlicher, worin sich die Perspektiven ähneln oder auch unterscheiden. &lt;br /&gt;
Aus meiner Sicht ist dies die beste Methode, um „zueinanderzufinden“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die dritte Perspektive, wenn der &quot;Dritte&quot; fehlt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive eines Dritten wird allgemein benötigt, wenn das Gespräch „aus den Fugen gerät“. Nur – der „Dritte“ (der Beobachter) sitzt nicht mit am Tisch. Das bedeutet nun aber, dass eine Person die „Sicht des Dritten“ übernehmen muss, kann, soll oder wird. Diejenige Person, &lt;em&gt;die es wagt&lt;/em&gt;, verfügt normalerweise über die besseren Kommunikationsqualitäten. Es kann aber auch sein, dass sie solange zögert, bis „ihr der Krage platzt“. Das kommt ebenfalls vor – und weil der „Stunk“ dann recht heftig werden kann, hat diese Situation die Tendenz, schlecht auszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im besten Fall wird eine „Metakommunikation“ daraus werden, im schlechtesten Fall ein Eklat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was nehmen wir jetzt davon mit?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem solltest du wissen, dass es in jeder Kommunikation mehrere Perspektiven gibt. Das&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/118-Kommunikation-Ziele-anders-setzen-und-damit-Erfolg-haben.html&quot;&gt; Ziel&lt;/a&gt; ist fast immer, beide in eine weitgehende Deckung zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder der Teilnehmer ist selbstverständlich berechtigt, die (noch) vorhandenen Abweichungen zu besprechen und neue Vorschläge einzubringen. Am „Ende des Tages“, also zum Abschluss des Dialogs, sollte jedoch ein Beschluss gefasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: &lt;em&gt;Dieser Artikel enthält Fremdlinks. Sie geben die Meinung der jeweiligen Autoren wieder und müssen nicht mit der Meinung des Sehpferd-Teams übereinstimmen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 15:09:00 +0000</pubDate>
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    <category>augenhöhe</category>
<category>elefant</category>
<category>frosch</category>
<category>griraffe</category>
<category>kommunikation</category>
<category>metakommunikation</category>
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<item>
    <title>Kommunikation über Gefühle – Ich, Du und der Elefant </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/129-Kommunikation-ueber-Gefuehle-Ich,-Du-und-der-Elefant.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:102 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;617&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_sofa_1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ich, Du, Wir und der Elefant &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Obwohl die Gefühlswelt in nahezu jede Kommunikation hineinreicht, ist es dennoch schwer, über Gefühle zu sprechen. Das gilt besonders dann, wenn ethische, religiöse oder sonstige kulturelle Gründe normalerweise keine „offenen“ Dialoge über Gefühl zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Alles eine Frage der Beziehung ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tatsache muss nicht zwangsläufig zum Problem werden. Wenn du dich beispielsweise in &lt;em&gt;keiner aktuellen Beziehung &lt;/em&gt;zu der Person befindest, die mit dir über Gefühle sprechen will, fällt es dir normalerweise leichter, als wenn du in irgendeiner Beziehung zu ihnen stehst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch&lt;em&gt; in einer Beziehung&lt;/em&gt; zu einem sehr guten Freund oder einer sehr guten Freundin sind wenig Probleme bei Gesprächen über Gefühle zu erwarten. Das gilt jedenfalls dann, wenn du mit dieser Person bereits eine gewisse Routine entwickelt hast und weißt, dass du ihr vertrauen kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich schwieriger wird die Lage, wenn du dich in irgendeiner Beziehung (Arbeit, Verein, Verwandtschaft, Freundeskreis) zu einer Person befindet, weil du etwas „offenbarst“, was dort möglicherweise verbreitet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziemlich „brenzlig“ kann es werden, wenn du bereits eine intensive oder gar intime Beziehung mit der Person hast und du ein „etwas befremdliches“ Gefühl mit ihr teilen willst. In diesem Fall kann eure Beziehung gefestigt oder aber auch gestört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Situation ist der „Sprung über die Hürde“ unerlässlich, aber dennoch nicht einfach. Das gilt immer dann, wenn du mit der Person noch keine Freundschaft oder Liebesbeziehung hast, aber gerne eine hättest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über die Hürden springen - der Weg zum Erfolg bei Gesprächen über das Fühlen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du das Bedürfnis hast, über ein Gefühl zu sprechen, dann ist zunächst nötig, die Bereitschaft des anderen zu überprüfen. Manche Menschen reagieren befremdet, und wenn es so ist, hat es wenig Sinn, mit ihnen über Gefühle zu sprechen. Andere sind der Meinung, dass es nicht angebracht ist, über Gefühle zu sprechen. („Darüber spricht man doch nicht“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche „mit Ankündigung“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du selber einen Grund oder Anlass hast, über Gefühle zu sprechen, dann sag es möglichst undramatisch. Es kann sich um ein eigenes Gefühl handeln, um das Gefühl einer anderen Person oder um „einen Elefanten“ der bisher im Raum stand und endlich „befreit“ werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Mein Gefühl: „Ich habe häufig den Eindruck, dass ich … “  &lt;br /&gt;
2. Dein Gefühl: „Du wirkst auf mich, als wärest du enttäuscht. Was ist passiert?“&lt;br /&gt;
3. Unklares Gefühl (Elefant im Raum): „Wir schleichen im Büro umeinander herum wie zwei Katzen. Hast du Lust, mal über die Gefühle zu sprechen, die wir dabei empfinden?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Befürchtungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespräche über „den „Elefanten im Raum“ sind immer heikel, weil damit ein Thema auf den Tisch kommt, das vorher vermeiden wurde. Wird ein klärendes Gespräch (nicht nur im Beispiel) für eine tiefere Bindung sorgen? Wird es die Zusammenarbeit behindern, wenn es &quot;schief geht“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die beiden anderen Situationen sind nicht problemlos. Wenn ich sage: Ich habe den Eindruck“, dann kann dies wie ein Übergriff wirken. Sage ich „du wirkst auf mich“, dann kann die andere Person diese Beobachtung ablehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders kritisch ist der „Elefant“. Wer ihn sichtbar macht, riskiert, dass die andere Person behauptet, da wäre gar kein Elefant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Der Ausdruck „da steht ein Elefant im Raum“ steht für ein bekanntes, heikles Thema, das aus Angst vor Konflikten, Scham oder Höflichkeit nicht behandelt wird. &lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche mit sanften „Vorgaben“ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zu einem Gespräch über Gefühle ohne „Ankündigungen“ ist ebenfalls möglich. Es ist oftmals der bessere Weg, da Ankündigungen oder Appelle (Aufrufe) oftmals zur Verwirrung oder Ablehnung führen. Eine sanfte Vorgabe besteht darin, der anderen Person kleine Schwächen zu offenbaren. Das führt in gewöhnlichen, nicht belasteten Gesprächssituationen dazu, dass auch der Partner darauf eingeht. Manchmal warten Gesprächspartner darauf, dass die Themen deutlich &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/138-Kommunikation-ueber-das-Intimleben-in-mittleren-Jahren.html&quot;&gt;intimer&lt;/a&gt; werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dein Gegenüber absolut nicht darüber sprechen will, wird er den „unterschwelligen“ Vorschlag ignorieren. Greift er oder sie dich an, weil du deine Schwächen zeigst, dann versuche, dem Gespräch eine andere Wendung zu geben (z. B. durch &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html&quot;&gt;Metakommunikation&lt;/a&gt;) oder es irgendwie zu beenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt: Meist funktioniert diese einfache Methode, wenn du mit einem selbstbewussten Menschen sprichst, der sich seinerseits nicht scheut, über Gefühle zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn es um Intimitäten geht&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderer Fall sind Gespräche bei sogenannten „ersten Dates“, bei denen oft sehr viel über „Gemeinsamkeiten“ gesprochen wird, die bei näherem Hinsehen belanglos sind. Gelingt es dabei nicht, Gefühle in das erste Gespräch einzubringen, so ist es so gut wie aussichtslos, dass sich „mehr“ entwickelt. Selbstverständlich gilt auch dabei, dass du nicht „mit der Tür ins Haus fallen solltest“, aber es lohnt sich, gemeinsam durch eine „offen gehaltene Tür“ zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei „ersten Begegnungen“ gibt es oft große Hürden, die „Beobachtungen“, die sich dort ansammeln, in „Gefühle“ umzumünzen und dabei die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Das allein reicht aber auch noch nicht: Bedürfnisse in Worte zu wandeln, ist ein Versuch mit ungewissem Ausgang. Am Ende einer ersten Begegnung kommt es nahezu ausschließlich darauf an, wie viel Intimität du (und der/die jeweils andere) zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Technik suchst, mit der du deine &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erklaert.html&quot;&gt;Kommunikation strukturieren&lt;/a&gt; kannst, dann lies her nach. Spezielle Hinweise zu drei häufigen &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/132-Gefuehle-im-Dialog-Moeglichkeiten,-Nutzen-und-Gefahren.html&quot;&gt;Gesprächen über Gefühle&lt;/a&gt; findest du hier.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Die Beispiele zu diesem Thema nehmen sehr viel Raum ein. Wir versuchen, bis Ende April einige Dialoge zu veröffentlichen. &lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2026 bei sehpferd.de&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 10:20:00 +0000</pubDate>
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    <category>erfahrungen</category>
<category>gefühle</category>
<category>grenzen</category>
<category>kommunikation</category>
<category>möglichkeiten</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation: Wird „Empathie“ als Schlagwort benutzt?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/114-Kommunikation-Wird-Empathie-als-Schlagwort-benutzt.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Empathie, Altruismus, Verstehen und Kommunikation &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Je mehr Authentizität von mir gefordert wird, umso weniger authentisch kann ich sein&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;(Erklärung zum Authentizitäts-Paradoxon).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Sie spielen ein Spiel. Sie spielen damit, kein Spiel zu spielen. &lt;/blockquote&gt;„Knoten“ von Ronald D. Laing, Psychiater, Reinbek, 1972).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Begriffe in der Sprache des Bildungsbürgertums&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich konnte diese Kapitel nicht einleiten, ohne die Sprache des Bildungsbürgertums zu benutzen. „Altruismus“ oder „altruistisch handeln“ bedeutet im Kern, „zum Nutzen anderer handeln“. Es ist der Gegenentwurf zum „Egoismus“, als dem Handeln zum eignen Nutzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Empathie bedeutet „Mitgefühl“, also sich in die Lage anderer hineinversetzen zu können und sie dadurch besser zu verstehen. Sie gilt als eine der Grundlagen der menschlichen Gesellschaft und zu den Eigenschaften, die wir während der Evolution erworben und ausgebaut haben. In religiösen Kreisen spricht man auch von „Nächstenliebe“. Dabei ergibt sich die Frage, ob wir überhaupt ein Wort wie „Empathie“ benötigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Psychologe Paul Bloom stellt in seinem Buch „Against Empathy“ (2016) fest, dass Empathie die zwischenmenschliche Kommunikation beeinträchtigen kann, statt Klärungen herbeizuführen. Er führt dabei aus, dass Kommunikationsstrategien, die vom Verstand geleitet werden, die Sichtweisen der Menschen verändern können und damit besser geeignet seien als von vornherein „empathisch“ an die Kommunikation heranzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Empathie - nur ein Wort?&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hürden bei der Kommunikation über Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde kann der angebliche Gewinn von „Empathie“ in der Kommunikation leicht widerlegt werden. Denn „Gefühle“, um die es schließlich geht, entziehen sich weitgehend der verbalen Kommunikation. In der Literatur liest man oft ein angebliches Goethe-Zitat: „Wenn die Seele redet, redet die Seele nicht mehr.“ Ob Goethe dies nun gesagt oder geschrieben hat, ist im Grunde unwichtig. Viel wichtiger ist die Erkenntnis, dass Schriftsteller, also Meister des Wortes, große Schwierigkeiten haben, „authentische Gefühle“ zu beschreiben – möglicherweise sogar deshalb, weil „authentische“ Gefühle sich gar nicht kommunizieren lassen. &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;  src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In machen Psycho-Gruppen (Encounter) spielen Gefühle eine große Rolle. Wenn sie zum Ausdruck gebracht werden, wird oft angenommen, dass es sich um „authentische“ Gefühle handelt. Doch das ist nicht die Wahrheit, denn jeder Mensch hat eine eigene, innere Sichtweise, die wir aus der Sicht der Kommunikationslehre als „analog“ ansehen. Diese Empfindungen werden in solchen Gruppen dann „ausgedrückt“, also digitalisiert. Ob die Worte und Sätze dabei genau der „inneren Empfindung“ entsprechen, ist unwahrscheinlich. Doch viele der Teilnehmer an solchen Gruppen glauben, die Gefühle verstanden zu haben und sagen: „Das habe ich genauso empfunden“ oder „ich fühle dies genau wie du.“ Wer wagt, dies zu hinterfragen, verletzt die Regeln der Gruppe. In ihr gilt die Regel, dass die Botschaften immer „authentisch“ sind.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;  src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Techniken sind verlässlicher als Ideale &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehren wir zurück zu den Ursprüngen der wissenschaftlich präzisen Kommunikationslehre. Legen wir sie zugrunde, dann beruht das Gefühl, verstanden zu werden, nicht auf Empathie, sondern ergibt sich aus Gesprächstechniken und Gesprächsstrukturen. Das bedeutet: Menschen können mithilfe von Kommunikation „Empathie“ erzeugen, indem sie bestimmte Gesprächstechniken erlernen. Das ist nicht besonders verblüffend, seit Carl Rogers gelehrt hat, wie „einfühlendes Verstehen“ funktioniert. Die dabei verwendete Idee besteht darin, die Gefühlswelt eines Menschen so zu verstehen, als ob man diese Person wäre. Die Technik, die dabei verwendet wird, ist eine Variante des „aktiven Zuhörens“, die nicht auf den Bereich der humanistischen Psychologie beschränkt ist – jeder Mensch kann sie erlernen und nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie funktioniert die Beratung ohne Empathie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich gehe davon aus, dass Empathie eine menschliche Eigenschaft ist, die sich im Verhalten zeigt. Im Grundsatz muss jemand, der sich mit der Beratung beschäftigt, immer ein „Gefühl für Gefühle“ haben. Dieser Ausdruck ist realistischer als der Begriff  sich „einfühlen“. Die Grafik zeigt, wie es funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:80 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;684&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Aktives Zuhören in Aktion:  Beratung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Wir nehmen dabei an, dass zwei Menschen des gleichen Geschlechts und des gleichen Bildungsstands miteinander kommunizieren. Die Person auf der linken Seite übernimmt die Rolle des Beraters (Pädagoge, Psychologe, befähigte Freundin). Die Person auf der rechten Seite sucht einen Rat. Im Beispiel gehen wir ferner davon aus, dass es sich um ein emotionales Problem einfacher Art handelt, also etwas eine Blockade. Im Gespräch soll die Lösung durch eine Änderung der Sichtweise gefunden werden. Das Bild spricht für sich selbst: Die linke Person nutzt Zuhörtechniken, die von der rechten Person als Mitgefühl empfunden werden. Durch diese Techniken können aber auch neue Sichtweisen freigesetzt werden. Weil diese Techniken im Hintergrund ablaufen, werden sie nicht als solche wahrgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Anmerkung: Das „aktiven Zuhören“ besteht aus Einzeltechniken wie etwa Paraphrasieren, Reflektieren, Bestätigen, Weiterführen und Klären. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulation bei Methoden, die mit „Einfühlen“ arbeiten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die verwendeten Techniken unmerklich im Hintergrund ablaufen, können sie allerdings auch zur Manipulation (im Sinne von unterschwelliger Beeinflussung) benutzt werden. Die mächtigen Werkzeuge, die dazu benutzt werden, stammen aus der Küche der künstlichen Intelligenz. Mithilfe solcher Programme werden sie sozusagen „auf leisen Sohlen“ in „soziale Medien“ eingeschleust. Dazu sagt die Historikerin Rebecca Lemov:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die … größte Macht der Algorithmen sozialer Medien liegt darin, wie harmlos sie zumindest auf den ersten Blick erscheinen mögen. Mit der Zeit summieren sich die stetig einfließenden Nachrichten, Anstöße, Hinweise und emotional aufgeladenen Fragmente, die wir online aufnehmen. Sie prägen gelegentlich unsere Überzeugungen und unsere Persönlichkeit, lange nachdem wir unsere Bildschirme ausgeschaltet haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Computerprogramme - Beweise für manipulative Empathie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:79 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;621&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Automat manipuliert mit Empathie &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
Bereits seit einigen Jahren (etwa seit 2020) benutzen Computerprogramme eine andere Technik, um die Gefühle, die Gedanken und das Verhalten von Menschen zu beeinflussen. Dazu wird ein von der KI ein künstlicher Gesprächspartner erzeugt, der darauf programmiert ist, „Empathie“, Mitgefühl oder auch nur Zustimmung zu erzeugen. Während er im Vordergrund auftritt wie eine Freundin, analysiert er im Hintergrund jeden Satz, der zur Beeinflussung der echten Person genutzt werden könnte.  Das funktioniert ungefähr so: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Programm erkennt anhand der der Wortwahl, welche Ansichten und Gefühle für den menschlichen Dialogpartner wichtig sind. Immer, wenn solche Begriffe erkannt werden, bestätigt der künstliche Gesprächspartner die Gefühle und Ansichten. Der Benutzer glaubt in vielen Fällen sogar, einen Freund oder möglichen Partner gefunden zu haben, während er in Wahrheit manipuliert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Manche Wissenschaftler bezeichnen dies bereits als „moderne Form der Gehirnwäsche“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls sind solche KI-Dialoge die Umkehrung dessen, was gewöhnliche Menschen tun würden: Sie würden versuchen, die eigenen Ansichten und Gefühle mit denen der anderen Person abzugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Empathische Kommunikation in der Kritik &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, die Beispiele haben verdeutlicht, dass angebliche „empathische“ Kommunikationsmethoden lediglich Werkzeuge sind, die sich sowohl zum Nutzen anderer wie auch zu deren Schaden einsetzen lassen. Aus dieser Sicht erscheint es mir sinnvoller, sich bei der Kommunikation Verstand und Verständnis einzusetzen und kritisch mit dem Begriff „Empathie“ umzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich mag jeder sein eigenes Wort benutzen, wie er will und mag. Dennoch ist Vorsicht angebracht, sobald Empathie und Authentizität in einem Atemzug genannt wird. Dazu ein Zitat von Schulz von Thun zur &lt;a href=&quot;https://www.schulz-von-thun.de/files/Inhalte/PDF-Dateien/Interviews/Interview%20Mehr%20oder%20Minder%20Authentisch.pdf&quot;&gt;Bedeutung der Authentizität&lt;/a&gt; für die Kommunikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die innere Wahrheit unverblümt nach außen zu kehren, kann taktlos, undiplomatisch und situativ „daneben“ sein, gewiss vielfach auch unprofessionell.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
In neueren Schriften, wie etwa „Don’t be Yourself“ wird sogar behauptet, zu viel Authentizität könne den Erfolg unterminieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachliche Möglichkeiten, Techniken und das eigene Verhalten in der aktuellen Situation sorgen dafür, dass unser Gegenüber sich bei der Kommunikation „angenommen“ fühlt. Die Behauptungen, dass dabei Empathie, Mitgefühl oder Altruismus im Spiel ist, können weder bewiesen noch gänzlich zurückgewiesen werden, sind aber größtenteils Spekulation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personen, die an diesem Thema interessiert sind, könnten auch an einem weiteren Artikel „Trost, Rat oder Lösungen?“ interessiert sein. (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &lt;br /&gt;
The Instability Of Truth&quot;, New York 2026.&lt;br /&gt;
Weitere Hinweise:&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag wendete sich an kritische Zeitgenossen - er sollte von Schülern und Studenten nur dann verwendet werden, wenn Kritik ausdrücklich gefordert wird.  &lt;br /&gt;
Don’t Be Yourself“, von Thomas Cahmorro-Premuzic (Psychologe), Boston 2025. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 11:36:00 +0000</pubDate>
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    <category>altruismus</category>
<category>empathie</category>
<category>kommunikation</category>
<category>manipulation</category>
<category>verstehen</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation - ein Gespräch beenden</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/113-Kommunikation-ein-Gespraech-beenden.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Das Ende des Gesprächs ist der Anfang der Wirkung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation ist kein Selbstzweck. Sie entsteht aus einem Bedürfnis und endet nicht mit dem Schlusswort, sondern wirkt in der Regel weiter in den Ergebnissen. Es gibt mehrere Muster, wie Gespräche verlaufen können oder wie man sie aufteilen kann. Sie können zum Beispiel in drei, vier oder fünf Teile zerlegt werden. Eines aber haben all diese Muster gemeinsam: Am Ende eins Gesprächs werden die Ergebnisse in irgendeiner Weise festgelegt. Wenn es ein Vertrag ist, dann werden die Ergebnisse dokumentiert. Handelt es sich lediglich um eine Absichtserklärung, so reicht oft die Zusage, dass der Dialog sich in eine Handlung wandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche mit festen Strukturen oder Zielen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, das Gespräch hatte von vornherein eine Struktur, dann besteht der Hauptteil aus Fragen und Antworten, Argumenten, Tatsachen, Meinungen und Emotionen. Es liegt im Ermessen der Partner, wann alles soweit besprochen ist, dass es zu Beschlüssen kommen kann. Ist es soweit, dann werden die Ergebnisse in irgendeiner Form besiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche ohne feste Struktur &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir annehmen, dass unser Gespräch nicht geplant war oder keinerlei Struktur aufwies, dann sollte „gegen Schluss“ unbedingt noch ein Weg gefunden werden, um die Ergebnisse des Gesprächs zu „retten“. Der Schluss eines Gesprächs kann auch darin bestehen, sich erneut zu verabreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt; Gespräche beenden&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie du erkennst, dass es Zeit wird, ein Gespräch zu beenden &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Ziel aus deiner Sicht erreicht wurde, kannst du eine Zusammenfassung davon geben, was das Ergebnis war. Stimmt der Partner /die Partnerin zu, dann ist dieses Gespräch offiziell  beendet. Falls es weiteren Klärungsbedarf gibt oder die Ergebnisse erst umgesetzt werden müssen, wird häufig ein weiteres Gespräch vereinbart.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn alles  „im Sande“ verläuft&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du feststellst, dass euer Gespräch „im Sande“ verläuft, dann stimmt etwas nicht. Das ist auch der Fall, wenn sich die Aussagen ständig wiederholen. In solchen Fällen ist Metakommunikation ein Weg, das Gespräch wieder auf das Ziel zurückzuführen oder abzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bestätigung, dass du etwas &quot;mitgenommen&quot; hast&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es sich bei eurem Gespräch um einen eher unverbindlichen „Informationsaustausch“ handelte, kannst du zusammenfassen, was du aus dem Gespräch „mitgenommen“ hast. Solche Zusammenfassungen leiten das Gesprächsende ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Zukunft - das Ende soll nicht das Ende sein&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gespräche sind ganz bewusst auf die Zukunft ausgerichtet. Sie enden deshalb meist mit einem kurzen Dialog darüber, wie es nun „weitergehen“ soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Umgebung wechseln &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung eignete sich nicht besonders für die Art des Gesprächs, die geführt werden soll. Das kann am Thema liegen oder daran, dass es generell zu viele Störungen (Lärm, Publikum) gibt. Das Ende ist hier nicht das Ende, sondern ein das Angebot für einen Ortswechsel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bitte um Ergänzung, um Abschluss zu finden&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nachdem du zusammengefasst hast): „Stimmst du diesem Ergebnis zu oder möchtest du noch etwas hinzufügen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bedanken ist oft wertvoll&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du Grund hast, dich für das Gespräch zu bedanken, dann sag es auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;#128293; Notfallmaßnahmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du dich ausgefragt fühlst oder anderweitig bedrängt wirst, versuche es zuerst mit höflicher Metakommunikation, dann mit klaren Ansagen. Bedrängt dich die Person weiterhin, vergiss die Gesetze der Höflichkeit - in diesem Fall schuldest du ihm/ihr keinen Respekt mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 10:07:00 +0000</pubDate>
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    <title>Kommunikation - die Macht der Metakommunikation</title>
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            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1224px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:84 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1224&quot; height=&quot;637&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_im_raum_metakommunikation.1200W.serendipityThumb.jpg 1600w,https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_im_raum_metakommunikation.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_im_raum_metakommunikation.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/elefant_im_raum_metakommunikation.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Metakommunikation - ein Elefant steht im Raum&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Metakommunikation ist „Kommunikation über Kommunikation“. Wir versuchen also, darüber zu reden, wie und über was wir reden. Das klingt harmlos, ist aber in Wahrheit eine Herausforderung für jeden, der diese Technik im Gespräch benutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neutral betrachtet und auf zwei Personen bezogen, ist es eine &lt;em&gt;Unterhaltung über die Form oder den Inhalt eines Dialogs&lt;/em&gt;, aber auch über &lt;em&gt;das Verhältnis zum Gesprächspartner&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Metakommunikation - praxisnah&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Metakommunikation - ein mächtiges Werkzeug bei Störungen der Kommunikation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metakommunikation dient dazu, Störungen im Gespräch deutlich zu machen und nach Möglichkeit zu beseitigen. Zugleich ist es die Aufforderung, die Gesprächsebene neu zu definieren oder zu wechseln. Oftmals kann man lesen, dass bei der Metakommunikation das bisherige Gespräch „&lt;em&gt;aus der Vogelperspektive“&lt;/em&gt; betrachtet wird. Das ist nicht ganz richtig, weil dazu ein „Vogel“ nötig wäre, der das Gespräch zuvor neutral verfolgt hat. In der Praxis gibt es aber zwei abweichende Perspektiven. Letztlich ist Metakommunikation in jedem Dialog ein erheblicher Eingriff, bei dem es um die Gegenwart geht, mehr noch aber darum, das Gespräch in die unmittelbare Zukunft zu „retten“. Das bedeutet meist auch, darüber zu verhandeln, wie das Gespräch sinnvoll fortgesetzt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dazu ein Hinweis: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Ziel eines Gesprächs feststeht und nicht verändert werden soll, kann per Metakommunikation nur über den Weg dorthin gesprochen werden. Ist das Ziel nicht genau definiert, dann kann das Ziel selbst Gegenstand der Metakommunikation sein.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der „Elefant im Raum“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal versucht einer der Gesprächspartner, sich an einem kritischen Thema „vorbeizumogeln“, weil er oder sie befürchtet, dass dieses Thema die Beziehung erschweren könnte, sobald es angesprochen wird. Man sagt im englischsprachigen Raum dazu, dass „ein Elefant im Raum steht“. Das ist eine Umschreibung dafür, dass ein sensibler Bereich der Kommunikation ausgespart wird. Manchmal „wissen“ beide Partner darum, aber es kommt auch vor, dass einer der Partner offensichtlich mit einem „Elefanten“ unterwegs ist. Falls beide Partner offen kommunizieren wollen, sollte derjenige vorsichtig eine Metakommunikation beginnen, der den „Elefanten“ erkannt hat. Nachdem der Dickhäuter aus dem Raum vertrieben wurde, läuft die Kommunikation meistens flüssiger und entspannter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Chance, ein Gespräch neu aufrollen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil der Metakommunikation für dich liegt in der Chance, das Gespräch neu aufzurollen, auf eine geeignetere Ebene zu bringen oder später unter besseren Bedingungen fortzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Möglichkeiten und Grenzen an Beispielen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist dabei Vorsicht geboten. Wenn du feststellst, dass Metakommunikation nötig ist, greifst du auch in die Machtverhältnisse ein. Zudem kann deine Feststellung, dass etwas am Gespräch „nicht stimmt“, &lt;em&gt;auch Kritik&lt;/em&gt; auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beispiele für Metakommunikation &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=maroon&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Fall 1: Eine Einigung ist möglich&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir zunächst an, beide Partner bleiben gesprächsbereit und sie denken offensichtlich ähnlich über den Gesprächsverlauf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Anton: „Ich denke, wenn wir das Gespräch so weiterführen, wie wir es im Moment tun, dann erreichen wir nicht viel“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berta: „Daran habe ich auch schon gedacht. Im Grunde entfernen wir uns immer mehr von einer Entscheidung, statt darauf zuzusteuern.“ &lt;br /&gt;
Anton: Was schlägst du vor? Wie könnten wir das ändern?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre also ein Neuanfang ohne Konflikte. In der zweiten Variante sitzt der Konflikt tiefer und Berta stellt die Machtfrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht_blass.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Fall 2: Schwierige Lage und Versuch einer Lösung&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir nun an, dass Berta nicht einverstanden ist und die Situation völlig anders einschätzt (Wir verwenden die gleiche Einleitung von Anton wie zuvor): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Anton: „Ich denke, wenn wir das Gespräch so weiterführen, wie wir es im Moment tun, dann erreichen wir nicht viel“&lt;br /&gt;
Berta: “Ich finde ziemlich vermessen, dass du dies jetzt feststellst, während wir die Hintergründe sorgfältig beleuchten. Wie kommst du eigentlich zu der Meinung, dass „wir“ im Gespräch nicht weiterkommen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton wechselt nun die Gesprächsebene, weil er keine Machtdiskussion aufkommen lassen will:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Anton: „Vielleicht irre ich mich ja - welche Möglichkeiten siehst du denn, um heute eine befriedigende Einigung zu erzielen?“ &lt;br /&gt;
Berta: (der „Ball“ liegt nun bei „B“, der mit der Frage aufgefordert wird, konstruktiv am Verhandlungserfolg zu arbeiten.)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht_blass.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Fall 3: Zwei Versuche, die Lage mit Metakommunikation zu ändern&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Fall liegt ganz anders, deswegen schildere ich eine etwas längeres Gespräch zwischen Cathrin und Dieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Cathrin: „Bist du nur auf der Suche nach einer Partnerin oder hast du vor, zu heiraten und Kinder zu haben?“&lt;br /&gt;
Dieter: Ich suche eine Partnerin und ich schließe nicht aus, sie auch zu heiraten und Kinder mit ihr zu haben. &lt;br /&gt;
Cathrin: (Ist enttäuscht von der Antwort) „Also ist es nicht deine Absicht, bald zu heiraten, um eine Familie zu gründen?&lt;br /&gt;
Dieter: Meine Absicht ist, zunächst jemanden genauer kennenzulernen, bevor ich heirate. &lt;br /&gt;
Cathrin: Also willst du nicht bald heiraten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter hat erkannt, dass der Dialog so nicht fortgeführt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter:  „Schau mal, wir sitzen hier, um festzustellen, ob wir zusammenpassen könnten. Das ist unsere Gegenwart und der Sinne unseres Gesprächs. Versuchen wir doch einfach zu klären, wie unser Alltag jetzt aussieht.“&lt;br /&gt;
Cathrin: Kann den Ball aufnehmen oder das Gespräch innerlich oder äußerlich als beendet ansehen. Der Vorschlag „fangen wir doch mit etwas anderem an“ ist ebenfalls eine Metakommunikation. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Was ist alles geschehen in diesem Gespräch?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Dialog wird zu Anfang eine Alternativfrage („Entscheidungsfrage“) gestellt – das beinhaltet immer ein Problem, weil der Dialog damit stark eingeschränkt wird.&lt;em&gt; Dieter &lt;/em&gt;behilft sich mit einem „Werkzeug“: Er wählt das verbindende „und“ – also nicht das trennende „oder“, um das Gespräch fortzuführen. Diese Maßnahme kann bereits als Element der Metakommunikation angesehen werden. (Cathrin) besteht aber weiterhin darauf, dass die Frage „alternativ“ gemeint war, also mit entweder - oder. Dieter unternimmt einen zweiten Versuch, den Kommunikationsablauf zu ändern. Falls Cathrin  den Ball nicht aufnimmt, kann das Gespräch wahrscheinlich nicht sinnvoll fortgesetzt werden. &lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;    src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Faustregel: Metakommunikation höchstens zwei Mal anbieten. Fruchtet auch der zweite Versuch nicht, Gespräch ausklingen lassen oder abbrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Logik zur Metakommunikation von Lewis Carroll (1) &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Beispiel aus der Literatur  verdeutlicht, welche Rolle die Macht spielt, wenn jemand Metakommunikation verwenden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Schwarze Königin: „Kennst du Sprachen? Wie sagt man „fiddle-de-dee” auf Französisch?”&lt;br /&gt;
Alice:  „Fiddle-de-dee ist kein englisches Wort”.&lt;br /&gt;
Schwarze Königin: „Wer hat denn das behauptet?“&lt;br /&gt;
Alice:  „Wenn Sie mir sagen, aus welcher Sprache „fiddle-de-dee“ stammt, verrate ich Ihnen das französische Wort dafür!“&lt;br /&gt;
Schwarze Königin: „Königinnen verhandeln niemals.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Kunst, konsequent zu sein, ohne verletzend zu sein &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metakommunikation ist ein mächtiges Werkzeug. Sein Einsatz erfordert Mut, Konsequenz und „Fingerspitzengefühl“, wenn wir damit wirklich Erfolg haben wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Sicht wir Metakommunikation oft idealisiert. Um über die Gefühle, das Empfinden oder den Umgang miteinander zu reden, ist mehr nötig als ein bisschen „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/114-Kommunikation-Wird-Empathie-als-Schlagwort-benutzt.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;“. Genau genommen ist es die Kunst, Störungen in der Kommunikation deutlich zu formulieren, ohne jemanden absichtlich zu verletzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Lewis Carroll: Alice hinter den Spiegeln, stark gekürzt. Original-Version zum Vergleich im Anhang. &lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html#extended&quot;&gt;&quot;Kommunikation - die Macht der Metakommunikation&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 14:59:00 +0000</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Kommunikation - die wundersame Kraft des aktiven Zuhörens und die Bedeutung für den Gesprächsverlauf</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/111-Kommunikation-die-wundersame-Kraft-des-aktiven-Zuhoerens-und-die-Bedeutung-fuer-den-Gespraechsverlauf.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:77 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;875&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Zuhören - du kannst es lernen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Eine Frage lenkt den Geist in eine bestimmte Richtung und setzt ihn in Bewegung.&lt;br /&gt;
(Jesse Nirenberg, Psychologe, 1992)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wie die mythischen Sirenen wissen auch algorithmische Wesen oft genau, welche emotionalen Saiten sie anschlagen müssen.&lt;br /&gt;
Katie Jagielnicka, Journalistin, 2026&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt; Aktiv Zuhören&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Techniken des aktiven Zuhörens &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch besteht das „aktive Zuhören“ vor allem darin, dass der Initiator des Gesprächs (meist derjenige, der eine Frage gestellt hat) sich möglichst vollständig auf die Worte des Partners konzentriert. Dies steht im Widerspruch zu der Einstellung der meisten Personen, die ständig damit beschäftigt sind, die Gedanken des anderen zu interpretieren oder mit eigenen Erfahrungen abzugleichen. In vielen derartigen Situationen ist der „Hörer“ weitaus mehr damit beschäftigt, etwas zu erwidern, als auf das gesprochene Wort zu achten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:80 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;684&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Schema des aktiven Zuhörens&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Verfahren - geboren in der Psychologie nach Carl Rogers&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik, die heute als „aktives Zuhören“ bekannt ist, beruht auf dem Gedankengut von &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Rogers&quot;&gt;Carl Rogers&lt;/a&gt;, der es im Rahmen der von ihm entdeckten „Klientenzentrierten Therapie“ verwendete. Später zeigte sich, dass diese Methode auch bei reinen Beratungsgesprächen großen Erfolg hatte. Es ging dabei in erster Linie darum, dass sich der Ratsuchende wirklich verstanden fühlt. Aus diesem Grund fällt in diesem Zusammenhang auch das Wort „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/114-Kommunikation-Wird-Empathie-als-Schlagwort-benutzt.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;“. Einfach ausgerückt, bedeutet es, dass der Klient selbst das Gefühl bekommt, wirklich verstanden zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit wurde das „Verfahren nach Rogers“ vereinfacht. Dabei wurde deutlich, dass es sich relativ leicht erlernen lässt. Seither wurde das „aktive Zuhören“ in fast allen Bereichen angewendet, in denen Kommunikation gelehrt wird – sogar in der Schulung von Verkaufspersonal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals wird behauptet, dass „Empathie“ zum Kern des Systems gehört, was bedeuten würde, dass die Technik des „aktiven Zuhörens“ ohne Empathie versagen würde. Andere argumentieren jedoch, dass die besondere Technik, verbunden mit entsprechenden Persönlichkeitsmerkmalen (offen, freundlich, zugänglich) völlig ausreichen würde, um das System erfolgreich anzuwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Techniken im Einzelnen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Paraphrasieren (Widerspiegeln)&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr bekannte Technik des „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/134-Was-machen-wir-eigentlich-genau,-wenn-wir-aktiv-zuhoeren.html&quot;&gt;aktiven Zuhören&lt;/a&gt;s“ ist das Paraphrasieren, auch „Widerspiegelung“ genannt. Dabei werden Sätze oder Satzteile wiederholt. Der Sprechende erkennt daran, dass der Zuhörer wirklich „ganz Ohr“ ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Ergänzende Fragen  &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Erzähle mir doch mehr (davon)“&lt;/em&gt; ist einer der typischen Sätze, um tiefer in die andere Person hineinzuhören. Eigentlich ist dies keine Frage – doch in jedem Fall zeigt der Zuhörer damit, dass er interessiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Emphatische Wirkung&lt;/em&gt; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Anwesenden hängt die Übertragung von „Mitgefühl“ sehr von der Person ab, die zuhört. Manche Menschen wirken sofort „empathisch“, andere vermitteln solche Gefühle durch ihre erlernte Einstellung, ihre Wortwahl und die Technik, die sie verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulative Analyse der Aussagen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#128293  Menschen können Interesse heucheln oder sogenannte „positive“ Gefühle zur Manipulation einsetzen. Tun sie dies beständig, so liegt der Verdacht nahe, dass sie einen Vorteil davon haben, dies zu tun. Bei Menschen können wir oft leicht feststellen, dass wir uns getäuscht haben, weil diese Personen uns früher oder später enttäuschen. Maschinen hingegen können dies Verhalten über lange Zeit aufrechterhalten – beispielsweise Chatbots, die tatsächlich für manipulative Zwecke eingesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;#128293  Wer ist OK? – eine Kritik &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:79 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;621&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Chatbot kann alle manipulieren &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;In der Theorie mancher Psychologen gilt der Satz „Ich bin OK – du bist OK“ viel - oft ist er gar das Motto, unter dem sie arbeiten. Überträgt man dies auf ein Computerprogramm, so ist dies „immer OK“ (weil es so programmiert ist). Die Benutzer sind, im Gegensatz dazu, aus eigener Sicht nicht „OK“. Sie suchen deshalb oft jemanden, der sie bestätigt, also jemanden, der sagt  „so, wir du es machst, ist es„OK“. Auf diese Weise werden sie abhängig vom Zuspruch der Programme und nehmen an, dass sie sich niemals weiterentwickeln oder ändern müssen.  &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/111-Kommunikation-die-wundersame-Kraft-des-aktiven-Zuhoerens-und-die-Bedeutung-fuer-den-Gespraechsverlauf.html#extended&quot;&gt;&quot;Kommunikation - die wundersame Kraft des aktiven Zuhörens und die Bedeutung für den Gesprächsverlauf&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 15:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>aktiv zuhören</category>
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    <title>Kommunikation - die Rolle der Antworten und der Rückkoppelung im Gesprächsverlauf</title>
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            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Antworten sind ein wichtiges Werkzeug im Dialog, um sinnvolle Entscheidungen zu ermöglichen oder zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
 (sehpferd-team)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Rückkopplung ist das Grundprinzip des sozialen Zusammenlebens wie auch des individuellen Verhaltens.&lt;br /&gt;
Gerfried Pongratz, Schriftsteller&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Für Antworten gibt es keine verbindlichen Definitionen. Aus der Art, in der geantwortet wird, können wir dennoch Erkennen, in welche Richtung sich das Gespräch bewegt. Die Kommunikation wird erfahrungsgemäß umso interessanter, je mehr Aspekte sie behandelt, und der oder die Antwortende kann solche neuen Aspekte einbringen.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Antworten&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die offene Antwort&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offene Antworten gelten als perfekte Ansätze für einen längeren Dialog, unabhängig davon, ob er Gegensätze oder Übereinstimmungen hervorbringt. Soll eine kritische Sachfrage geklärt werden oder eine Schwierigkeit behandelt werden, hilft dabei eine gewisse Kommunikationskultur, die den/die andere nicht verletzt. Soll eine Beziehung aufgenommen werden, wird meist versucht, schrittweise zu mehr Offenheit zu gelangen. Häufig werden offene Antworten mit einer ergänzenden offenen Frage an den Partner verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dynamische Antworten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dynamische Antworten werfen in der Regel neue Fragen auf, indem sie die erste Frage mit mehreren neuen Aspekten anreichern. Diese neuen, oft ungewöhnlichen Aspekte beziehen sich oftmals nicht einmal auf die Ausgangsfrage. Auch der Wechsel auf eine emotionalere Beziehungsebene ist eine dynamische Antwort. Antworten dieser Art stellen auch hohe Anforderungen an die Kommunikationsfähigkeit und die Toleranz der Gesprächspartner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ausweichende Antworten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausweichende Antworten können für schwache oder bedrängte Kommunikationspartner als „Notfallwerkzeuge“ angesehen werden. In der Praxis werden sie allerdings häufig von machtvollen Personen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft verwendet, um die Wahrheit zu verschleiern. Oftmals beziehen sich die Antworten nicht auf die Fragen, die gestellt werden, sondern bestehen aus vorgefertigten Phrasen. Im privaten Bereich bedeutet die ausweichende Antwort: „Ich will hier und jetzt nicht mit dir über das Thema sprechen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Abschließende Antwort – abgeschlossene Transaktion  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsteht zu einer sachlichen Frage weder eine Nachfrage noch ein neuer Aspekt, so ist die Kommunikation mit der Antwort beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Rückkoppelung&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rückkoppelung in der Praxis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Antwort, die auf eine Frage „eingeht“, kann als Rückkoppelung betrachtet werden, denn laut Definition ist Rückkoppelung nur die „Reaktion eines Empfängers auf das, was er von einem Sender erhalten hat“. Gemeint ist aber eher, dass die Rückkoppelung absichern soll, ob der Empfänger der Nachricht die Aussagen wirklich verstanden hat. Dazu ist nötig, den Teil ausdrücklich zu benennen, der verstanden wurde oder eben nicht verstanden wurde. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Habe ich dich richtig verstanden, dass du mit (…) gemeint hast?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meistens werden solche Fragen gestellt, wenn der Partner Wörter benutzt hat, die dem Empfänger unbekannt sind, zum Beispiel Fremdwörter. In machen Gesprächen wird aber auch nachgefragt, ob der Sender damit etwas von sich selbst „preisgeben“ wollte. „Du hast gerade gesagt, man könnte (dies oder jenes) tun. Heißt das, du würdest es gerne gemeinsam mit mir tun?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#128070; Weitere Möglichkeiten, Rückkoppelung zu geben, sind Bestätigung oder Ablehnung. Diese Gesprächselemente können in Wort gefasst werden oder in Gesten (Nicken oder Kopfschütteln, Aufnahme von Augenkontakt oder „Löcher in die Luft gucken“). Werden sie in Worte gefasst, werden manchmal keine vollständigen Sätze benutzt. „Ich verstehe, „aha“, „und“ oder ein „OK“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;#128293; Hinweise und Warnungen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	&amp;#128293 Fehlannahme, dass Rückkoppelung „entweder negativ oder „positiv“ sein kann. Wer eine Rückkoppelung sendet, hat das Bedürfnis, mit dem Gegenüber genau über diesen Punkt in einen Dialog zu treten. Dies kann in vielen Fällen bereits sehr viel Mut erfordern. Normalerweise wechselt Rückkoppelung zwischen Zustimmung, Ablehnung und vielen Punkten auf einer Skala „dazwischen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	&amp;#128293 „Bombardieren“ mit Kritik oder Zuwendung: Ständiges Kritisieren ist ebenso wie ständiges Bestätigen eine psychische Manipulation und keine wünschenswerte Rückkoppelung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;#128293 Bei der Kommunikation mit Maschinen (Chatbots) kann die Zustimmung oder gar die künstliche Empathie beliebig skaliert werden. Dadurch werden Illusionen und Selbsttäuschungen erzeugt. Ziel ist zumeist, die Person einzulullen, um daraus einen Gewinn zu ziehen.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 10:51:00 +0000</pubDate>
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    <category>2026</category>
<category>antworten</category>
<category>antworttechnik</category>
<category>kommunikation</category>
<category>rückkoppelung</category>

</item>
<item>
    <title>Das Transaktions-Modell der Kommunikation nach Dean C. Barnlund</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/126-Das-Transaktions-Modell-der-Kommunikation-nach-Dean-C.-Barnlund.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:100 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;637&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/barlund_modell_vereinfacht_1024.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/barlund_modell_vereinfacht_1024.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/barnlund_modell_vereinfacht_1024.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Vereinfachtes Modell nach Barnlund mit zwei Merkmalen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Das Kommunikationsmodell von Dean Barnlund ist eines der meistverwendeten Konzepte für den Kommunikationsalltag in Unternehmen. Das Modell unterscheidet sich von den meisten anderen Konzepten darin, dass in ihm der Verständigungsprozess &lt;em&gt;deutlich hervorgehoben&lt;/em&gt; und erläutert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Codieren, Dekodieren und  Klären&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand eine Idee hat, die er einem anderen Menschen mitteilen will, dann muss er sie zunächst „digitalisieren“. Damit ist hier gemeint, die Gedanken so zu „codieren“, dass sein Kommunikationspartner wenigen „etwas“ davon aufnehmen oder „verstehen“ kann. Die Grundannahme ist, dass eine „Vorstellungen“ in unserem Gehirn nicht „fix und fertig“ in Worten und Sätzen vorliegt. Vielmehr existiert sie dort in einer „analogen Urform“, die erst beim sprachlichen Formulieren digitalisiert wird. Einfacher ausgedrückt: Gedanken stehen im Kopf nicht ausschließlich in Sprache, sondern in einem &lt;em&gt;Mischmasch aus Gedanken, Gefühlen, Bildern&lt;/em&gt; und dergleichen. Was dabei herauskommt, sind Worte, manchmal auch Gefühle – wobei Letztere (durch direkte analoge Kommunikation) nur unter Anwesenden vollständig wahrgenommen werde können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Idealfall der Kommunikation  und die Störungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Idealfall wäre nach Barnlund, dass der Empfänger genau das gleiche darunter versteht wie der Sender. Aber auch auf der Empfängerseite existiert die Umsetzung von Worten in Denkprozesse, die nicht völlig identisch mit dem gesprochenen Wort sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt zunächst am Sender, der fast immer glaubt, das „Wesentliche“ seiner Aussage in Sätze verpackt zu haben, die „Gedachten“ auch wirklich entsprechen. Allerdings fehlt meistens etwas, zum Beispiel, weil der Sender voraussetzt, dass der Empfänger sich im Thema auskennt. Typisch ist auch, dass Sender sehr viele Fremdwörter benutzen, deren Bedeutung dem Empfänger unbekannt sind. Eher unbekannt ist die Tatsache, dass viel Menschen ausführlich über das „Wie“ einer Sache sprechen, bevor überhaupt klar ist, wo was überhaupt die Rede ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was &quot;ankommt&quot;, was &quot;hängen bleibt&quot; udn was &quot;hinzugefügt&quot; wird&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was beim Empfänger ankommt, kann in der Theorie alles zwischen „Null Prozent“ und „100 Prozent“ sein. Realistischer betrachtet, dürfte der Anteil bei etwa einem Drittel bis ungefähr zwei Drittel liegen. Diese Zahlen können nicht vollständig verifiziert werden. Bei Telefongesprächen sollen sie sehr hoch sein, während sie bei Gesprächen unter Anwesenden etwa zwischen 20 und 40 Prozent liegen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was macht der Empfänger mit dem Rest, der aus irgendwelchen Gründen nicht vollständig verstanden wurde? Eine Möglichkeit ist, ihn zu ignorieren. Eine andere besteht darin, den Rest aus ähnlichen, eigenen Gedanken zusammenzusetzen, eine dritte Variante ist die Klärung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eindringlinge, Störungen und Fakten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignorieren ist immer dann möglich, wenn der unverstandene Teil ohnehin kaum Bezug zum Thema hat. (Der Sender kam erst spät „zur Sache“, der Rest war „Rauschen. Die eigenen Gedanken hingegen gehen in die Kommunikation mit ein – was günstige oder ungünstige Auswirkungen haben kann. Handelt es sich um Fakten, die zu Entscheidungen führen sollen, dann ist von dieser Methode abzuraten. Ist das Gespräch hingegen völlig ergebnisoffen, so kann dies bereichernd sein. Klären ist immer dann nötig, wenn der Verdacht besteht, etwas wirklich „Missverstanden“ zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Barnlunds Modell auszeichnet &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Verstehen“ des reinen Inhalts wird in Barnlunds Modell wesentlich ernster genommen als in vielen anderen Modellen, die den „Wortsinn“ als weniger wichtig betrachten. Der „Knackpunkt“ dabei ist, dass die später entwickeln Theorien (nach Paul Watzlawick) darauf beruhen, dem Beziehungsaspekt die größere Rolle zuzumessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz zusammengefasst: In Barnlunds  Modell wird nicht gefragt, ob unser Gegenüber „etwas“ verstanden hat, sondern „was genau“ er oder sie verstanden hat. Das ist deshalb so wichtig, weil „falsches Verstehen“ nicht schnell „überschrieben“ werden kann. Es geht vielmehr in den gesamten Prozess ein, sodass ein deutlich schlechteres Endergebnis zu erwarten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sender und Empfänger“ werden in diesem Modell als Teile eines dynamischen, wechselseitigen Prozesses verstanden, der sich mit jedem „Zug“ verändert. Die Idee besteht also in einem beständigen Austausch darüber, ob der Inhalt der Kommunikation „tatsächlich verstanden“ wurde. Dazu wird wesentlich mehr Rückkoppelung verwendet als bei anderen Kommunikationsmethoden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist eindeutig: Der gesamte Inhalt des Gesprächs soll beiden Teilen in der Summe wie auch in den wichtigsten Details klar werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Merkmale („Clues“)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da oft von den   die Rede ist, hier noch eine kurze Erläuterung dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannten „Clues“ (Merkmale) in der Theorie bestehen aus drei Teilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche, die für beide Partner erzeugt wurden und deshalb und nachvollziehbar sind. (Merkmale, die sich aus dem Gesagten oder dem „beobachtbaren Verhalten“ ergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche, die nur einem Partner bekannt sind, aber dennoch in die Kommunikation mit eingehen. (Private Merkmale)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgebungsmerkmale, auf die beide Partner keinen Einfluss haben. (Äußere Einflüsse, Störungen, „Rauschen“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafisch sind diese Clous nur schwer darzustellen – die meisten der bekannten Grafiken tragen eher zur Verwirrung als zur Erklärung bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Grafik oben erkläre ich die beiden wesentlichen Clous. Dabei geht es um die ursprüngliche Nachricht und um die Möglichkeiten, sie in einen Dialog zu wandeln. Dabei behandele ich sowohl diejenigen, die aus dem „gemeinsame beobachtbaren Verhalten“ entstehen wie auch solche, die durch einseitige „private“  Merkmale mit in die Kommunikation eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Barnlunds Modell in der Diskussion - enorme Vielfalt oder einseitige Sichtweise?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barnlunds Modell wirkt auf den ersten Blick etwas chaotisch, und manchmal wird es auch so dargestellt. Denn in der Realität wirken auf beide Partner eine Fülle von Einflüssen ein, die nicht eindeutig beschrieben werden können. Man könnte sagen: Alles prasselt auf die Teilnehmer ein: Müll wie Edelsteine und wer nicht unterscheiden kann, greift den Müll auf und lässt das Wertvolle auf den Boden fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wir auch klar, wie schwierig es ist, am Ziel jeglicher Kommunikation festzuhalten: Am Ende ein gemeinsames Bild vom Gespräch zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer diesen letzten Satz beherzigt, ist im Grunde bei jeder Methode auf dem richtigen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anhang noch die Vor- und  Nachteil im Überblick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/126-Das-Transaktions-Modell-der-Kommunikation-nach-Dean-C.-Barnlund.html#extended&quot;&gt;&quot;Das Transaktions-Modell der Kommunikation nach Dean C. Barnlund&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 09:43:00 +0000</pubDate>
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<item>
    <title>Kommunikation - einen Gesprächsfluss herstellen und erhalten – wie geht das?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/108-Kommunikation-einen-Gespraechsfluss-herstellen-und-erhalten-wie-geht-das.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:78 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;638&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/alltagskommunikation.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/alltagskommunikation.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/alltagskommunikation.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Zuerst stellt jemand eine Frage - und schon beginnt der Kommunikationsprozess &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Unser Gegenüber bei der Kommunikation ist meistens ein Mensch. Er ähnelt uns in gewisser Weise - und doch ist diese Person zunächst ein fremdes Wesen, das eine eigene Lebensgeschichte hat. Dieses Wesen hat voraussichtlich Gedanken, Gefühl und Erfahrungen, die von unseren abweichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mithilfe der Kommunikation können wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen. Fragen, Antworten und Zuhörtechniken sind die wesentlichen Schlüssel dazu, die wir als &quot;technische Werkzeuge&quot; dazu beisteuern können. (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gespräche einleiten, fortführen und etwas damit erreichen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal scheint es so, als ob es Naturtalente gibt, die aus jeder Situation heraus ein sinnvolles oder bereicherndes Gespräch beginnen können. Das ist eine hübsche Vorstellung, aber im Grunde haben solche Menschen an Beispielen oder „Versuch und Irrtum“ erlernt, wie sie Gespräche einleiten, fortführen und ihre Ziele damit erreichen können. (2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du? Auch du kannst es lernen. Deswegen gibt es in Kommunikationsseminaren „Werkzeugkisten“ (Toolboxes), in denen du entsprechende Werkzeuge findest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Artikeln haben wir sie aufgeschlüsselt in Fragen, Antworten, Zuhören und die Klärungen der Gesprächssituation. Sie stammen aus den Archiven eines Kommunikationstrainers, wurden aber 2026 an neue Erkenntnisse und Realitäten angepasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir beginnen mit den Fragen, die wir als „Königinnendisziplin“ oder „Königsdisziplin“ der Kommunikationstechniken bezeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Anmerkungen und Übersicht:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Die Werkzeuge sind so beschrieben, dass sie für unterschiedliche Gesprächssituationen benutzt werden können. &lt;br /&gt;
(2) Ein Ziel kann auch sein, einem anderen Menschen sinnvoll zu helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkzeuge im Einzelnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/109-Kommunikation-die-Bedeutung-der-Fragen-fuer-den-Gespraechsverlauf.html&quot;&gt;Fragen als Basis für den Gesprächsverlauf&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
2. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/110-Kommunikation-die-Rolle-der-Antworten-und-der-Rueckkoppelung-im-Gespraechsverlauf.html&quot;&gt;Gesprächsfluss - Antworten und Rückkoppelung&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
3. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/111-Kommunikation-die-wundersame-Kraft-des-aktiven-Zuhoerens-und-die-Bedeutung-fuer-den-Gespraechsverlauf.html&quot;&gt;Aktives Zuhören&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
4. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html&quot;&gt;Die Macht der Metakommunikation&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
5. &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/113-Kommunikation-ein-Gespraech-beenden.html&quot;&gt;Das Ende des Gesprächs - wie soll es weitergehen?&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
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    <category>antworten</category>
<category>fragen</category>
<category>klären</category>
<category>kommunikation</category>
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<category>zuhören</category>

</item>
<item>
    <title> Kommunikation, Gefühle und Manipulation</title>
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            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Wer über Gefühle spricht und schreibt, hat eine andere Blickrichtung auf „Manipulation“ als jemand, der über Änderungen der Kommunikation oder des Verhaltens schreibt. Im Grund ist es so: Gefühle können durch die Entstehung, den „analogen“ Aufbau und durch die Art der Speicherung in unserem Gehirn relativ leicht beeinflusst werden. Die Faktoren, die hier zusammenspielen, sind so vielfältig, dass es und schwerfällt, sie zu beschreiben. Kommunikation hingegen ist ein Werkzeug, und wie jedes Werkzeug ist es in der Lage, sowohl zum Nutzen wie zum Schaden einer Person eingesetzt zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Manipulation“ steht zu Unrecht unter dem Verdacht, zum Teuflischen im Menschen zu gehören. Letztlich bedeutet das Wort nichts als&lt;em&gt; „andere zu beeinflussen“&lt;/em&gt; oder nahezu wörtlich: „einen Kunstgriff auszuführen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kunstgriffe dienen dazu, einen Menschen schneller, sicherer und vor allem effektiver auf ein Thema anzusprechen. Solche Kunstgriffe dienen beispielsweise dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Die Einführungsphase zu reduzieren (Small Talk möglich bald in einen sinnvollen Dialog zu verwandeln). &lt;br /&gt;
2.	Vom Allgemeinen auf das Persönliche überzugehen (und auch wieder zurück).&lt;br /&gt;
3.	Sinnvolle Gesprächsstrukturen anzuwenden.&lt;br /&gt;
4.	Den Gesprächsverlauf technisch zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
5.	Gesprächsstörungen zu vermeiden. &lt;br /&gt;
6.	Aktiv Zuzuhören.&lt;br /&gt;
7.	Einige Notfallmaßnahmen zu kennen und anzuwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Unmöglichkeit, keinen Einfluss auszuüben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sagt, dass wir durch Kommunikation niemanden beeinflussen (manipulieren) können, der hat den Sinn der Kommunikation nicht verstanden. Sowohl in der Theorie wie in der Praxis bedeutet „Kommunizieren“, etwas zu bewirken. Einfach und mit der von Paul Watzlawick eingeführten Theorie begründet steht die folgende Logik dahinter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Wir können nicht „nicht“ kommunizieren.&lt;br /&gt;
2.	Wir können uns nicht „nicht“ verhalten.&lt;br /&gt;
3.	Wir können einander (unter Anwesenden) nicht „nicht“ beeinflussen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn wir uns beständig weigern, zu kommunizieren, bewirken wir doch etwas. Wenn wir nun aber bewusst kommunizieren, dann können wir mehr verändern – und vor allem können wir es zielsicherer tun. Dabei steht zunächst gar nichts fest, zu wessen Nutzen oder Schaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psychologe und die unscharfe Definition &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie weiß sehr wohl, dass Manipulation im Grunde eine der wichtigsten Methoden ist, erkennbare Veränderungen herbeizuführen. Allerdings gibt es in ihr verschiedene Denkrichtungen, die zu unterschiedlichen Bewertungen kommen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die verwirrende Welt der Lexika &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie versucht zunächst, den Begriff neutral zu erklären. So lesen wir im &lt;em&gt;„Dorsch“&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation. Handhabung, unscharfer Begriff für verschiedene Formen der Einflussnahme (Steuerung, Ausrichtung, Ausnützung).&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ähnlich bei Stangl: &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Als Manipulation bezeichnet man in der Psychologie ganz allgemein die soziale Einflussnahme, die für die Betroffenen sowohl positiv wie negativ sein kann. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine völlig andere Darstellung finden wir bei der Bundeszentrale für politische Bildung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn ich will, dass andere Menschen etwas ganz Bestimmtes tun, versuche ich, sie so zu beeinflussen, dass sie nach meinem Willen handeln. &lt;/blockquote&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitaus extremere Meinung wird im Lexikon von „Spektrum“ vertreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation - gezielte Einflussnahme … auf Menschen, ohne deren Wissen und häufig gegen deren Willen … mit dem Ziel, ihn kontrolliert für eigene Zwecke zu benutzen. Dabei bleibt der Anschein von Entscheidungsfreiheit erhalten. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der neutrale Standpunkt: Lehren heißt Beeinflussen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Lehrkraft bist, ist es für dich vermutlich ganz selbstverständlich, dass du Tag für Tag Menschen beeinflussen kannst. Schließlich ist das zumindest Grund, warum du den Beruf ergriffen hast. Es wäre völlig unsinnig, zu behaupten, dass es sich dabei nicht um einen Versuch der Manipulation handelt. Er wird durch Lehren und Lernen bestimmt, und der Erfolg wird kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wirklich zählt, ist der Schutz vor unerwünschter Manipulation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Menschen benötigen zweierlei: Manipulationsmöglichkeiten einerseits und den Schutz vor unerwünschte Manipulation andererseits. Ohne sinnvolle Manipulation gibt es keine Brücke zwischen Lehrenden und Lernenden. Auf der anderen Seite müssen wir uns gegen Manipulationen wehren, die uns im Deckmantel von Zuneigung, Liebe oder Freundschaft angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind sowohl dazu aufgefordert,&lt;em&gt; falsche Spiele mit unseren Emotionen zu enttarnen&lt;/em&gt; wie auch, &lt;em&gt;Kommunikationsmethoden&lt;/em&gt; kritisch zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ein Wort zu unserem Autor: Er kennt sowohl die Manipulation durch Gefühle wie auch die Manipulation durch Kommunikation. Insofern kennt er die Unterschiede wie auch die Gemeinsamkeiten aus beiden Welten. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zitate:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/manipulation&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://lexikon.stangl.eu/7024/manipulation&quot;&gt;Stangl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320758/manipulation/&quot;&gt;bpb junge politik&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/manipulation/9152&quot;&gt;spektrum der wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Außerdem:&lt;br /&gt;
&quot;Menschliche Kommunikation&quot; (ursprüngllich New York, 1967)&lt;br /&gt;
The instability of Truth, New York 2025 &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 16:47:00 +0000</pubDate>
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    <category>erklärungen</category>
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    <title>Der Werkzeugkasten der Kommunikationstrainer – eine Fundgrube </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/107-Der-Werkzeugkasten-der-Kommunikationstrainer-eine-Fundgrube.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Die meisten Kommunikationstrainer nutzen „Werkzeugkästen“ (Toolboxen) und lehren, wie man sie in der Praxis benutzen kann. In diesen Werkzeugkästen können durchaus unterschiedliche „Werkzeuge“ enthalten sein. Wie beim Handwerker auch, werden Werkzeuge immer dann benutzt, wenn die natürlichen Kräfte und Fähigkeiten unterstützt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Werkzeugkästen befinden sich Pläne, Verfahren und Techniken sowie oftmals eine Art „Notfallkonzept“. Sie beruhen teilweise auf Konzepten der Kybernetik, aber auch auf Erfahrungswissen, psychologischen Theorien und anderen Überlegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;#x1F9F0; Grundlegende Techniken der Kommunikation im Werkzeugkasten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Techniken spielen in den Werkzeugkästen die größte Rolle. Besonders wichtig sind &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/108-Kommunikation-einen-Gespraechsfluss-herstellen-und-erhalten-wie-geht-das.html&quot;&gt;Frage- Antwort- und Zuhörtechniken&lt;/a&gt;, weil sie direkt auf den Gesprächsfluss wirken. Auch der Gebrauch von Feedback gehört dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weitere Techniken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trennung von Energie und Steuerung &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „aktive Zuhören“ ist nicht Ausdruck einer Geisteshaltung, sondern ein Werkzeug, das erlernbar ist. Eine Variante dieser Technik ist, nicht die Energie eines Gesprächs zu vermehren, sondern einen Teil der Energie zur Steuerung zu verwenden. Dadurch erreicht man, dass der Initiator oder Gesprächsführer entlastet wird. Wer diese Methode verwendet, wirkt als „Steuermann“ – das Schiff „Kommunikation“ findet seinen Weg durch eigene Energie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aufteilung der Argumente&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo immer etwas erklärt werden soll, empfiehlt sich, der Gesprächsführung eine Struktur zu geben. Ein bewährtes Prinzip ist die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erlaert.html&quot;&gt;Dreiteilung eines Arguments&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Was ist es?&lt;br /&gt;
Wie wirkt es sich aus?&lt;br /&gt;
Was könnte das für (dich, die Sache) bedeuten. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Benutzen von Bildern&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Mitteilungen lassen sich nicht in Worte fassen, aber durchaus in Bildern. Diese Methode kennen fast alle Menschen aus dem Spruch: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Es ist aber auch möglich, die Schriftsteller-Regel „Zeig es, erzähl es nicht“ mit Worten umzusetzen. (Im Dialog beispielsweise in Sätzen wie „Stell dir vor, du wärst…“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anpassung an die Sprache des Gegenübers &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode wir sehr oft verwendet, wenn du einem Menschen mit einfacher Denkweise einen an sich komplizierten Vorgang erklären willst. Sie kann auch funktionieren, wenn du dich im Gespräch mit einem gebildeten Menschen auf deine eigene Bildung besinnst und Alltagssprache vermeidest. Diese Methode kann vorteilhaft angewendet werden, birgt aber auch Risiken. (Als Methode wurde dieser Teil der Toolbox als &quot;Anpassungstheorie&quot; (CAT) bekannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Über Gefühle sprechen - oder dies zu verweigern  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der heikelsten Bereiche der aktiven Kommunikation besteht darin, wie (und ob) du Gespräche über Gefühle zulassen oder abwehren willst. Normalerweise wissen Kommunikationslehrer dies und lehren beide Wege, nämlich einerseits Gefühle zu offenbaren oder in den Vordergrund zu stellen, auf der anderen Seite aber auch, unerwünschte Gespräche darüber zu vermeiden. Es geht im Grunde darum,&lt;em&gt; wie viel „Offenheit“&lt;/em&gt; nötig oder erwünscht ist, um die Botschaften miteinander auszutauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ich-Aussagen - ein Werkzeug mit zwei Schneiden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/135-Die-ICH-Botschaften-ein-Werkzeug-der-Kommunikation.html&quot;&gt;ICH-Aussagen&lt;/a&gt; kannst du viel erreichen - wenn du sie klug verwendest. Die Idee stammt von Thomas Gordon, der darin mehr als ein Werkzeug sah.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Balance der Macht wahren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespräch sind nicht immer „symmetrisch“ und sie finden nicht immer auf Augenhöhe statt. Viele Kommunikationstrainer nutzen dazu das Bild der „Wippe“: Solange die „Wippbewegung“ spürbar ist, wird die Kommunikation als „interessant und ausgewogen“ betrachtet. Steht sie in der Mitte still, so flachen Gespräche ab. Sobald einer von beiden aber den Boden berührt und der andere „abhebt“, werden Gespräche als „unausgewogen“ wahrgenommen. Das „Gefühl der Unausgewogenheit“ kann auch dadurch entstehen, dass ein Partner wirklich oder „gefühlt“ zu lange redet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;„Kanäle“ trennen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation kann über einen Kanal, zwei Kanäle oder auch vier Kanäle erfolgen, ja nachdem, welche Methode im Training verwendet wird. In manchen Kommunikationstrainings wird viel Wert daraufgelegt, die beiden Komponenten „Informations- und Beziehungsaspekt“ zu beobachten. In anderen werden drei oder vier Aspekte dazu angeboten, mit denen die Kommunikation analysiert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Metakommunikation nutzen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/112-Kommunikation-die-Macht-der-Metakommunikation.html&quot;&gt;Metakommunikation&lt;/a&gt; ist ein mächtiges Werkzeug, mit dem versucht wird, „Knoten“ in der Kommunikation aufzulösen. Meist glaubt einer der Partner beobachtet zu haben, dass sich das Gespräch in einer Sackgasse befindet und schlägt vor, die Gesprächssituation „aufzudröseln“ und die „Knoten“ herauszunehmen. Der Erfolg von solchen Maßnahmen ist davon abhängig, ob der Partner diesen Wechsel der Gesprächsebene zulässt oder in diesem Ansinnen einen Machtkampf vermutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Metakommunikation ist der Vorschlag, einfach die Gesprächsebene zu verlassen und auf eine andere überzugehen. Zum Beispiel: „Das klingt als Vorschlag sehr interessant – doch welche Auswirkungen wird dies auf (…) haben?“ Auf diese Weise vermeidest du einen Bruch in der Kommunikation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Innerlich die Position wechseln&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Gespräch aus irgendwelchen Gründen nicht so „läuft“, wie du es dir vorstellst, gibt es ein einfaches Mittel, deine Position zu überprüfen. Du stellst dir einen Moment vor, dass du euer Gespräch nur beobachtest, also nicht Teil der Kommunikation bist. Manche Seminarteilnehmer haben es erfolgreich erprobt und berichten, dass Ihnen dieser „innerliche“ Perspektivwechsel geholfen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;#x1F9F0; Das Fazit zur Toolbox und der Ausblick&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich gibt es in „privaten“ Werkzeugkisten noch viele Werkzeuge, bildlich gesprochen „von der Säge bis zum Schleifpapier“, um die eigene Kommunikation sinnvoll zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings können alle Werkzeuge, grobe wie feine, zum Nutzen wie auch zum Schaden anderer eingesetzt werden. Es kommt nicht darauf an, ob man dem Werkzeug etwas „Böses“ oder „Gutes“ zuweist, denn wie es angewendet wird, entscheidet der Benutzer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aufgabe der Zukunft: Manipulationen erkennen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieser letzte Satz gilt heute nur noch unter Anwesenden. Die KI ist heute (2026) in der Lage, unter dem Deckmantel harmloser Dialoge massive Beeinflussungen zu ermöglichen. Wir, also die Empfänger solcher Nachrichten, sollten zeitig lernen, solche Versuche zu erkennen und abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die wichtigsten Themen werden noch weiter ausgeführt - das ist noch in Vorbereitung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: In diesem Artikel werden Teile von Seminarunterlagen des Autors von 1976 - 1991 verwendet und der heutigen Sichtweise angepasst. Weitere Informationen stammen aus den Überlegungen von  Shannon, Berne, Barnlund, Watzlawick und nicht zuletzt aus den Erfahrungen von Seminarteilnehmern)&lt;br /&gt;
Für Lehrende, Lernende und andere Interessenten am Thema ist auch das Buch &quot;MiniMax-Interventionen&quot; von Manfred Prior lesenswert. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 11:06:00 +0000</pubDate>
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