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    <title>alles über echte gefuehle und kommunikation (Artikel mit Tag manipulation)</title>
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    <description>gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</description>
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    <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 10:46:26 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: alles über echte gefuehle und kommunikation - gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</title>
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    <title>Kommunikation - die wundersame Kraft des aktiven Zuhörens und die Bedeutung für den Gesprächsverlauf</title>
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            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:77 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;875&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/zuhoererin_1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Zuhören - du kannst es lernen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Eine Frage lenkt den Geist in eine bestimmte Richtung und setzt ihn in Bewegung.&lt;br /&gt;
(Jesse Nirenberg, Psychologe, 1992)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wie die mythischen Sirenen wissen auch algorithmische Wesen oft genau, welche emotionalen Saiten sie anschlagen müssen.&lt;br /&gt;
Katie Jagielnicka, Journalistin, 2026&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt; Aktiv Zuhören&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Techniken des aktiven Zuhörens &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch besteht das „aktive Zuhören“ vor allem darin, dass der Initiator des Gesprächs (meist derjenige, der eine Frage gestellt hat) sich möglichst vollständig auf die Worte des Partners konzentriert. Dies steht im Widerspruch zu der Einstellung der meisten Personen, die ständig damit beschäftigt sind, die Gedanken des anderen zu interpretieren oder mit eigenen Erfahrungen abzugleichen. In vielen derartigen Situationen ist der „Hörer“ weitaus mehr damit beschäftigt, etwas zu erwidern, als auf das gesprochene Wort zu achten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:80 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;684&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Schema des aktiven Zuhörens&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Verfahren - geboren in der Psychologie nach Carl Rogers&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik, die heute als „aktives Zuhören“ bekannt ist, beruht auf dem Gedankengut von &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Rogers&quot;&gt;Carl Rogers&lt;/a&gt;, der es im Rahmen der von ihm entdeckten „Klientenzentrierten Therapie“ verwendete. Später zeigte sich, dass diese Methode auch bei reinen Beratungsgesprächen großen Erfolg hatte. Es ging dabei in erster Linie darum, dass sich der Ratsuchende wirklich verstanden fühlt. Aus diesem Grund fällt in diesem Zusammenhang auch das Wort „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/114-Kommunikation-Wird-Empathie-als-Schlagwort-benutzt.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;“. Einfach ausgerückt, bedeutet es, dass der Klient selbst das Gefühl bekommt, wirklich verstanden zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit wurde das „Verfahren nach Rogers“ vereinfacht. Dabei wurde deutlich, dass es sich relativ leicht erlernen lässt. Seither wurde das „aktive Zuhören“ in fast allen Bereichen angewendet, in denen Kommunikation gelehrt wird – sogar in der Schulung von Verkaufspersonal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals wird behauptet, dass „Empathie“ zum Kern des Systems gehört, was bedeuten würde, dass die Technik des „aktiven Zuhörens“ ohne Empathie versagen würde. Andere argumentieren jedoch, dass die besondere Technik, verbunden mit entsprechenden Persönlichkeitsmerkmalen (offen, freundlich, zugänglich) völlig ausreichen würde, um das System erfolgreich anzuwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Techniken im Einzelnen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Paraphrasieren (Widerspiegeln)&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr bekannte Technik des „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/134-Was-machen-wir-eigentlich-genau,-wenn-wir-aktiv-zuhoeren.html&quot;&gt;aktiven Zuhören&lt;/a&gt;s“ ist das Paraphrasieren, auch „Widerspiegelung“ genannt. Dabei werden Sätze oder Satzteile wiederholt. Der Sprechende erkennt daran, dass der Zuhörer wirklich „ganz Ohr“ ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Ergänzende Fragen  &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Erzähle mir doch mehr (davon)“&lt;/em&gt; ist einer der typischen Sätze, um tiefer in die andere Person hineinzuhören. Eigentlich ist dies keine Frage – doch in jedem Fall zeigt der Zuhörer damit, dass er interessiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Emphatische Wirkung&lt;/em&gt; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Anwesenden hängt die Übertragung von „Mitgefühl“ sehr von der Person ab, die zuhört. Manche Menschen wirken sofort „empathisch“, andere vermitteln solche Gefühle durch ihre erlernte Einstellung, ihre Wortwahl und die Technik, die sie verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulative Analyse der Aussagen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#128293  Menschen können Interesse heucheln oder sogenannte „positive“ Gefühle zur Manipulation einsetzen. Tun sie dies beständig, so liegt der Verdacht nahe, dass sie einen Vorteil davon haben, dies zu tun. Bei Menschen können wir oft leicht feststellen, dass wir uns getäuscht haben, weil diese Personen uns früher oder später enttäuschen. Maschinen hingegen können dies Verhalten über lange Zeit aufrechterhalten – beispielsweise Chatbots, die tatsächlich für manipulative Zwecke eingesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;#128293  Wer ist OK? – eine Kritik &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:79 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;621&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Chatbot kann alle manipulieren &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;In der Theorie mancher Psychologen gilt der Satz „Ich bin OK – du bist OK“ viel - oft ist er gar das Motto, unter dem sie arbeiten. Überträgt man dies auf ein Computerprogramm, so ist dies „immer OK“ (weil es so programmiert ist). Die Benutzer sind, im Gegensatz dazu, aus eigener Sicht nicht „OK“. Sie suchen deshalb oft jemanden, der sie bestätigt, also jemanden, der sagt  „so, wir du es machst, ist es„OK“. Auf diese Weise werden sie abhängig vom Zuspruch der Programme und nehmen an, dass sie sich niemals weiterentwickeln oder ändern müssen.  &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/111-Kommunikation-die-wundersame-Kraft-des-aktiven-Zuhoerens-und-die-Bedeutung-fuer-den-Gespraechsverlauf.html#extended&quot;&gt;&quot;Kommunikation - die wundersame Kraft des aktiven Zuhörens und die Bedeutung für den Gesprächsverlauf&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 15:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>aktiv zuhören</category>
<category>gespräche</category>
<category>hilfe</category>
<category>kommunikation</category>
<category>manipulation</category>
<category>zuhören</category>

</item>
<item>
    <title> Kommunikation, Gefühle und Manipulation</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/128-Kommunikation,-Gefuehle-und-Manipulation.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Wer über Gefühle spricht und schreibt, hat eine andere Blickrichtung auf „Manipulation“ als jemand, der über Änderungen der Kommunikation oder des Verhaltens schreibt. Im Grund ist es so: Gefühle können durch die Entstehung, den „analogen“ Aufbau und durch die Art der Speicherung in unserem Gehirn relativ leicht beeinflusst werden. Die Faktoren, die hier zusammenspielen, sind so vielfältig, dass es und schwerfällt, sie zu beschreiben. Kommunikation hingegen ist ein Werkzeug, und wie jedes Werkzeug ist es in der Lage, sowohl zum Nutzen wie zum Schaden einer Person eingesetzt zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Manipulation“ steht zu Unrecht unter dem Verdacht, zum Teuflischen im Menschen zu gehören. Letztlich bedeutet das Wort nichts als&lt;em&gt; „andere zu beeinflussen“&lt;/em&gt; oder nahezu wörtlich: „einen Kunstgriff auszuführen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kunstgriffe dienen dazu, einen Menschen schneller, sicherer und vor allem effektiver auf ein Thema anzusprechen. Solche Kunstgriffe dienen beispielsweise dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Die Einführungsphase zu reduzieren (Small Talk möglich bald in einen sinnvollen Dialog zu verwandeln). &lt;br /&gt;
2.	Vom Allgemeinen auf das Persönliche überzugehen (und auch wieder zurück).&lt;br /&gt;
3.	Sinnvolle Gesprächsstrukturen anzuwenden.&lt;br /&gt;
4.	Den Gesprächsverlauf technisch zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
5.	Gesprächsstörungen zu vermeiden. &lt;br /&gt;
6.	Aktiv Zuzuhören.&lt;br /&gt;
7.	Einige Notfallmaßnahmen zu kennen und anzuwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Unmöglichkeit, keinen Einfluss auszuüben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sagt, dass wir durch Kommunikation niemanden beeinflussen (manipulieren) können, der hat den Sinn der Kommunikation nicht verstanden. Sowohl in der Theorie wie in der Praxis bedeutet „Kommunizieren“, etwas zu bewirken. Einfach und mit der von Paul Watzlawick eingeführten Theorie begründet steht die folgende Logik dahinter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Wir können nicht „nicht“ kommunizieren.&lt;br /&gt;
2.	Wir können uns nicht „nicht“ verhalten.&lt;br /&gt;
3.	Wir können einander (unter Anwesenden) nicht „nicht“ beeinflussen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn wir uns beständig weigern, zu kommunizieren, bewirken wir doch etwas. Wenn wir nun aber bewusst kommunizieren, dann können wir mehr verändern – und vor allem können wir es zielsicherer tun. Dabei steht zunächst gar nichts fest, zu wessen Nutzen oder Schaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psychologe und die unscharfe Definition &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie weiß sehr wohl, dass Manipulation im Grunde eine der wichtigsten Methoden ist, erkennbare Veränderungen herbeizuführen. Allerdings gibt es in ihr verschiedene Denkrichtungen, die zu unterschiedlichen Bewertungen kommen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die verwirrende Welt der Lexika &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie versucht zunächst, den Begriff neutral zu erklären. So lesen wir im &lt;em&gt;„Dorsch“&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation. Handhabung, unscharfer Begriff für verschiedene Formen der Einflussnahme (Steuerung, Ausrichtung, Ausnützung).&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ähnlich bei Stangl: &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Als Manipulation bezeichnet man in der Psychologie ganz allgemein die soziale Einflussnahme, die für die Betroffenen sowohl positiv wie negativ sein kann. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine völlig andere Darstellung finden wir bei der Bundeszentrale für politische Bildung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn ich will, dass andere Menschen etwas ganz Bestimmtes tun, versuche ich, sie so zu beeinflussen, dass sie nach meinem Willen handeln. &lt;/blockquote&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitaus extremere Meinung wird im Lexikon von „Spektrum“ vertreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation - gezielte Einflussnahme … auf Menschen, ohne deren Wissen und häufig gegen deren Willen … mit dem Ziel, ihn kontrolliert für eigene Zwecke zu benutzen. Dabei bleibt der Anschein von Entscheidungsfreiheit erhalten. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der neutrale Standpunkt: Lehren heißt Beeinflussen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Lehrkraft bist, ist es für dich vermutlich ganz selbstverständlich, dass du Tag für Tag Menschen beeinflussen kannst. Schließlich ist das zumindest Grund, warum du den Beruf ergriffen hast. Es wäre völlig unsinnig, zu behaupten, dass es sich dabei nicht um einen Versuch der Manipulation handelt. Er wird durch Lehren und Lernen bestimmt, und der Erfolg wird kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wirklich zählt, ist der Schutz vor unerwünschter Manipulation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Menschen benötigen zweierlei: Manipulationsmöglichkeiten einerseits und den Schutz vor unerwünschte Manipulation andererseits. Ohne sinnvolle Manipulation gibt es keine Brücke zwischen Lehrenden und Lernenden. Auf der anderen Seite müssen wir uns gegen Manipulationen wehren, die uns im Deckmantel von Zuneigung, Liebe oder Freundschaft angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind sowohl dazu aufgefordert,&lt;em&gt; falsche Spiele mit unseren Emotionen zu enttarnen&lt;/em&gt; wie auch, &lt;em&gt;Kommunikationsmethoden&lt;/em&gt; kritisch zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ein Wort zu unserem Autor: Er kennt sowohl die Manipulation durch Gefühle wie auch die Manipulation durch Kommunikation. Insofern kennt er die Unterschiede wie auch die Gemeinsamkeiten aus beiden Welten. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zitate:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/manipulation&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://lexikon.stangl.eu/7024/manipulation&quot;&gt;Stangl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320758/manipulation/&quot;&gt;bpb junge politik&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/manipulation/9152&quot;&gt;spektrum der wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Außerdem:&lt;br /&gt;
&quot;Menschliche Kommunikation&quot; (ursprüngllich New York, 1967)&lt;br /&gt;
The instability of Truth, New York 2025 &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 16:47:00 +0000</pubDate>
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    <category>erklärungen</category>
<category>kommunikation</category>
<category>manipulation</category>
<category>psychologie</category>
<category>unklarheiten</category>

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    <title>Probleme, künstliche Intelligenz und Kommunikation - der Zeitreise vierter Teil mit Blick auf die Zukunft</title>
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            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns mit der gegenwärtigen (2020 - 2026) und zukünftigen Entwicklungen der Kommunikation selbst und den Seminaren,in denen sie behandelt wird. Dabei geht die Tendenz bei den Trainings einerseits in Richtung &quot;Persönlichkeitsentwicklung&quot; (persönlicher und  beruflicher Erfolg). Anderseits werden heute vermehrt Seminare angeboten, bei denen Emotionen die größere Rolle spielen (Förderung von Empathie). &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation als universelle „Problemlösung“?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Publikationen wird „Kommunikation“ heute als Universalmittel zur Lösung von Problemen aller Art empfohlen. Zu Bedenken ist jedoch, dass die „Lösung“ von Problemen in der Auflösung der Knoten liegt, was oft eine Verhaltensänderung bedingt. Es handelt sich also um eine relativ komplexe Aufgabe, in der Kommunikation nur als Werkzeug, nicht aber als Lösungsweg gilt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Eine schnelle Lösung kann gefunden werden, wenn der Lösungsweg blockiert ist, aber durch einige Fragen geöffnet werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt; Hat das Problem viele Ebenen und wurden schon allerlei erfolglose Maßnahmen zur Lösung versucht, dann kann die Lösung nicht durch gängige Kommunikationsmethoden gelöste werden. Professionelle Problemlöser nutzen in diesem Fall die Möglichkeit, das Problem zunächst genauer zu definieren, etwa durch einen IST-SOLL-Vergleich.   &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die neueste Entwicklung – Gefühle durch Kommunikation mit Algorithmen (seit 2020) &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:76 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;545&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/robot_2.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/robot_2.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/robot_2.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Manipulation drurch einen Roboter - 2026 bereits Realität&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Die neue Herausforderung für Menschen, die sich mit Kommunikation beschäftigen, ist die KI (künstliche Intelligenz, englisch AI – Artifical intelligence“. Die Kommunikation zwischen einem echten Menschen und einer Maschine, die einen Menschen imitiert, wirft völlig neue Fragen auf. Sie beginnen bei der klassischen Definition von „Verstehen und verstanden werden“ und sind längst bei der „Empathie“ der „Chatbots“ (Kommunikationsroboter) angekommen. Nach neuesten, weitgehend bestätigten Forschungen können Chatbots mehr Empathie erzeugen als Menschen. Das liegt natürlich nicht an den Maschinen, sondern an einem Trick der Programmierer: Solange das Programm die Gefühle, Meinungen oder andere Äußerungen bestätigt, empfindet der Mensch lustvolle Genugtuung. Echte Menschen hingegen bringen ihre eigenen Gefühle ein, die niemals völlig identisch mit den Gefühlen eines anderen Menschen sind. Seither gilt: Maschinen können menschliche Gefühle mit einfachen Mitteln manipulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode gilt mittlerweile als gefährlich, weil sie zur Manipulation der Gefühle, eventuell sogar zur Gehirnwäsche eingesetzt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und über den Tag hinaus - was wird aus der menschlichen Kommunikation? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft ist immer eine Herausforderung. Mit den „sozialen Medien“ und dem Einsatz künstlicher Intelligenz besteht die Möglichkeit, Menschen auch ohne „aktiven Dialog“ zu beeinflussen - negativ wie positiv. Fachleute warnen schon heute (2026) vor  einer möglichen „Gehirnwäsche durch KI“. (1) Bewiesen ist, dass „Chatbots“ so programmiert werden können, dass nicht nur die  Meinung des Kommunikationspartners manipuliert werden kann, sondern auch seine Gefühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sicht des konstruktivistischen Denkens bedeutet dies eine Art „künstliche Gleichschaltung“, die dazu führen könnte, dass die Realität absichtlich verfälscht wird.  Manche Autoren und Autorinnen sind der Meinung, dass dies bereits geschieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) The Instability Of Truth&quot;, New York 2025&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hast Du etwas vermisst, mehr erwartet und möchtest Du Kritik üben? Dann sag es einfach. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/103-Probleme,-kuenstliche-Intelligenz-und-Kommunikation-der-Zeitreise-vierter-Teil-mit-Blick-auf-die-Zukunft.html#extended&quot;&gt;&quot;Probleme, künstliche Intelligenz und Kommunikation - der Zeitreise vierter Teil mit Blick auf die Zukunft&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
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    <title>Positives Denken, Gefühle, Kommunikation und Risiken</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/125-Positives-Denken,-Gefuehle,-Kommunikation-und-Risiken.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Vor lange Zeit sagte mir ein Manager, er habe seine gesamte Karriere auf zwei Sätze aufgebaut:&lt;em&gt; „So what?&lt;/em&gt;“ (Was solls) und &lt;em&gt;„why not“&lt;/em&gt; (warum eigentlich nicht?). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Einstellung passt hervorragend zu den guten Seiten des „positiven Denkens“, nämlich eine Sache mutig anzugehen, um sie zum Erfolg zu führen (why not). Zugleich werden „Unkenrufe“ aus dem Fachgebiet oder einer Tradition abgewehrt  „So what?“. Kurz: Positives Denken kann Innovationen im Verhalten, Denken und Fühlen erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Etwas aus einer anderen Perspektive sehen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Welt bewegt, lässt sich nicht unbedingt ändern. Auch der Zeitgeist ist allgegenwärtig, und er spiegelt nicht immer die eigene Realität wider. Es ist aber möglich, viele Umstände des Lebens in einem anderen Licht zu sehen oder „aus einer anderen Perspektive“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methode, Dinge aus einer anderen Perspektive sehen zu können, ist das eigentliche Geheimnis hinter der Psychologie. Jede der Sichtweisen und alle Schulen der Psychologie gehen davon aus, dass eine neue Perspektive das Denken, Fühlen oder Handeln verändern kann. Das gleiche Prinzip wird auch zur Klärung, Veränderung und Lösung komplexer technischer oder organisatorischer Vorgänge benutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Menschliche Kommunikation - von Kieselsteinen und Betonwänden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit, so gut. Jedenfalls, solange wir davon ausgehen, dass es sich bei beiden Partnern um Menschen handelt. In so gut wie jedem Gespräch unter Menschen gibt es Kieselsteine, Stolpersteine, über die wir fallen können und Betonwände, vor denen wir zurückschrecken. Menschen merken dies, und sie handeln dann auch wie Menschen: Ignorieren, umgehen, hinweisen, klären oder andere Wege suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mensch-Maschinen-Kommunikation - wie Computer-Programme Gefühle benutzen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders ist es beim Dialog von Mensch und Maschine. Eine verbreitete Theorie basiert darauf, dass „Maschinen keine Gefühle haben“. Aus diesem Satz wird oft ein logischer Fehlschluss abgleitet: „Weil sie keine Gefühle haben, können sie auch keine Gefühle erkennen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können es längst. Sie untersuchen das geschriebene oder gesprochene Wort auf emotionale Ausdrücke, insbesondere auf Defizite. Sie können nun so programmiert werden, dass sie ähnlich verfahren wie ein Mensch – also Aussagen bestätigen, ergänzen oder infrage stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Programme könnten auch so eingestellt werden, dass sie ständig widersprechen, neue Aspekte einbringen oder Kritik üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie können so ausgestaltet werden, dass sie stets bestätigen, mitfühlende Sätze hinzufügen oder alles gutheißen, was der Mensch sagt oder schreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schädlicher Optimismus durch Einsatz von KI&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders der letzte Fall sollte die Alarmglocken in den Ohren dröhnen lassen. Denn durch solche Programme, die KI benutzen, können falsche Hoffnungen erzeugt und Probleme verharmlost werden. (Schädlicher Optimismus, „toxic positivity“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit - optimistisch sein, aber kritisch bleiben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz allgemein gilt also: Nicht einlullen lassen – gleich ob dir jemand etwas „schönreden“ will oder ob er, sie oder es dich durch eine „positive Haltung“ verführen will, um deine Gedanken in die gewünschte Richtung zu lenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das so ist, dann ist zumeist der/die andere oder die Institution, die das Programm geschaffen hat, der Nutznießer - und du könntest das Opfer sein.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 12:06:00 +0000</pubDate>
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    <category>ai</category>
<category>beeinflussung</category>
<category>ki</category>
<category>manipulation</category>
<category>schädlicher optimismus</category>
<category>schönreden</category>
<category>toxisch</category>

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<item>
    <title>Kommunikation: Wird „Empathie“ als Schlagwort benutzt?</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/114-Kommunikation-Wird-Empathie-als-Schlagwort-benutzt.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Empathie, Altruismus, Verstehen und Kommunikation &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Je mehr Authentizität von mir gefordert wird, umso weniger authentisch kann ich sein&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;(Erklärung zum Authentizitäts-Paradoxon).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Sie spielen ein Spiel. Sie spielen damit, kein Spiel zu spielen. &lt;/blockquote&gt;„Knoten“ von Ronald D. Laing, Psychiater, Reinbek, 1972).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Begriffe in der Sprache des Bildungsbürgertums&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich konnte diese Kapitel nicht einleiten, ohne die Sprache des Bildungsbürgertums zu benutzen. „Altruismus“ oder „altruistisch handeln“ bedeutet im Kern, „zum Nutzen anderer handeln“. Es ist der Gegenentwurf zum „Egoismus“, als dem Handeln zum eignen Nutzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Empathie bedeutet „Mitgefühl“, also sich in die Lage anderer hineinversetzen zu können und sie dadurch besser zu verstehen. Sie gilt als eine der Grundlagen der menschlichen Gesellschaft und zu den Eigenschaften, die wir während der Evolution erworben und ausgebaut haben. In religiösen Kreisen spricht man auch von „Nächstenliebe“. Dabei ergibt sich die Frage, ob wir überhaupt ein Wort wie „Empathie“ benötigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Psychologe Paul Bloom stellt in seinem Buch „Against Empathy“ (2016) fest, dass Empathie die zwischenmenschliche Kommunikation beeinträchtigen kann, statt Klärungen herbeizuführen. Er führt dabei aus, dass Kommunikationsstrategien, die vom Verstand geleitet werden, die Sichtweisen der Menschen verändern können und damit besser geeignet seien als von vornherein „empathisch“ an die Kommunikation heranzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Empathie - nur ein Wort?&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hürden bei der Kommunikation über Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde kann der angebliche Gewinn von „Empathie“ in der Kommunikation leicht widerlegt werden. Denn „Gefühle“, um die es schließlich geht, entziehen sich weitgehend der verbalen Kommunikation. In der Literatur liest man oft ein angebliches Goethe-Zitat: „Wenn die Seele redet, redet die Seele nicht mehr.“ Ob Goethe dies nun gesagt oder geschrieben hat, ist im Grunde unwichtig. Viel wichtiger ist die Erkenntnis, dass Schriftsteller, also Meister des Wortes, große Schwierigkeiten haben, „authentische Gefühle“ zu beschreiben – möglicherweise sogar deshalb, weil „authentische“ Gefühle sich gar nicht kommunizieren lassen. &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;  src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In machen Psycho-Gruppen (Encounter) spielen Gefühle eine große Rolle. Wenn sie zum Ausdruck gebracht werden, wird oft angenommen, dass es sich um „authentische“ Gefühle handelt. Doch das ist nicht die Wahrheit, denn jeder Mensch hat eine eigene, innere Sichtweise, die wir aus der Sicht der Kommunikationslehre als „analog“ ansehen. Diese Empfindungen werden in solchen Gruppen dann „ausgedrückt“, also digitalisiert. Ob die Worte und Sätze dabei genau der „inneren Empfindung“ entsprechen, ist unwahrscheinlich. Doch viele der Teilnehmer an solchen Gruppen glauben, die Gefühle verstanden zu haben und sagen: „Das habe ich genauso empfunden“ oder „ich fühle dies genau wie du.“ Wer wagt, dies zu hinterfragen, verletzt die Regeln der Gruppe. In ihr gilt die Regel, dass die Botschaften immer „authentisch“ sind.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1022&quot; height=&quot;6&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.800W.serendipityThumb.png 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.400W.serendipityThumb.png 600w&quot;  src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/waagerecht.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Techniken sind verlässlicher als Ideale &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehren wir zurück zu den Ursprüngen der wissenschaftlich präzisen Kommunikationslehre. Legen wir sie zugrunde, dann beruht das Gefühl, verstanden zu werden, nicht auf Empathie, sondern ergibt sich aus Gesprächstechniken und Gesprächsstrukturen. Das bedeutet: Menschen können mithilfe von Kommunikation „Empathie“ erzeugen, indem sie bestimmte Gesprächstechniken erlernen. Das ist nicht besonders verblüffend, seit Carl Rogers gelehrt hat, wie „einfühlendes Verstehen“ funktioniert. Die dabei verwendete Idee besteht darin, die Gefühlswelt eines Menschen so zu verstehen, als ob man diese Person wäre. Die Technik, die dabei verwendet wird, ist eine Variante des „aktiven Zuhörens“, die nicht auf den Bereich der humanistischen Psychologie beschränkt ist – jeder Mensch kann sie erlernen und nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie funktioniert die Beratung ohne Empathie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich gehe davon aus, dass Empathie eine menschliche Eigenschaft ist, die sich im Verhalten zeigt. Im Grundsatz muss jemand, der sich mit der Beratung beschäftigt, immer ein „Gefühl für Gefühle“ haben. Dieser Ausdruck ist realistischer als der Begriff  sich „einfühlen“. Die Grafik zeigt, wie es funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:80 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;684&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_aktives_zuhoeren_wirkung.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Aktives Zuhören in Aktion:  Beratung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Wir nehmen dabei an, dass zwei Menschen des gleichen Geschlechts und des gleichen Bildungsstands miteinander kommunizieren. Die Person auf der linken Seite übernimmt die Rolle des Beraters (Pädagoge, Psychologe, befähigte Freundin). Die Person auf der rechten Seite sucht einen Rat. Im Beispiel gehen wir ferner davon aus, dass es sich um ein emotionales Problem einfacher Art handelt, also etwas eine Blockade. Im Gespräch soll die Lösung durch eine Änderung der Sichtweise gefunden werden. Das Bild spricht für sich selbst: Die linke Person nutzt Zuhörtechniken, die von der rechten Person als Mitgefühl empfunden werden. Durch diese Techniken können aber auch neue Sichtweisen freigesetzt werden. Weil diese Techniken im Hintergrund ablaufen, werden sie nicht als solche wahrgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Anmerkung: Das „aktiven Zuhören“ besteht aus Einzeltechniken wie etwa Paraphrasieren, Reflektieren, Bestätigen, Weiterführen und Klären. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulation bei Methoden, die mit „Einfühlen“ arbeiten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die verwendeten Techniken unmerklich im Hintergrund ablaufen, können sie allerdings auch zur Manipulation (im Sinne von unterschwelliger Beeinflussung) benutzt werden. Die mächtigen Werkzeuge, die dazu benutzt werden, stammen aus der Küche der künstlichen Intelligenz. Mithilfe solcher Programme werden sie sozusagen „auf leisen Sohlen“ in „soziale Medien“ eingeschleust. Dazu sagt die Historikerin Rebecca Lemov:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die … größte Macht der Algorithmen sozialer Medien liegt darin, wie harmlos sie zumindest auf den ersten Blick erscheinen mögen. Mit der Zeit summieren sich die stetig einfließenden Nachrichten, Anstöße, Hinweise und emotional aufgeladenen Fragmente, die wir online aufnehmen. Sie prägen gelegentlich unsere Überzeugungen und unsere Persönlichkeit, lange nachdem wir unsere Bildschirme ausgeschaltet haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Computerprogramme - Beweise für manipulative Empathie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:79 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;621&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunmikation_chatbot.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Automat manipuliert mit Empathie &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
Bereits seit einigen Jahren (etwa seit 2020) benutzen Computerprogramme eine andere Technik, um die Gefühle, die Gedanken und das Verhalten von Menschen zu beeinflussen. Dazu wird ein von der KI ein künstlicher Gesprächspartner erzeugt, der darauf programmiert ist, „Empathie“, Mitgefühl oder auch nur Zustimmung zu erzeugen. Während er im Vordergrund auftritt wie eine Freundin, analysiert er im Hintergrund jeden Satz, der zur Beeinflussung der echten Person genutzt werden könnte.  Das funktioniert ungefähr so: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Programm erkennt anhand der der Wortwahl, welche Ansichten und Gefühle für den menschlichen Dialogpartner wichtig sind. Immer, wenn solche Begriffe erkannt werden, bestätigt der künstliche Gesprächspartner die Gefühle und Ansichten. Der Benutzer glaubt in vielen Fällen sogar, einen Freund oder möglichen Partner gefunden zu haben, während er in Wahrheit manipuliert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Manche Wissenschaftler bezeichnen dies bereits als „moderne Form der Gehirnwäsche“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls sind solche KI-Dialoge die Umkehrung dessen, was gewöhnliche Menschen tun würden: Sie würden versuchen, die eigenen Ansichten und Gefühle mit denen der anderen Person abzugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Empathische Kommunikation in der Kritik &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, die Beispiele haben verdeutlicht, dass angebliche „empathische“ Kommunikationsmethoden lediglich Werkzeuge sind, die sich sowohl zum Nutzen anderer wie auch zu deren Schaden einsetzen lassen. Aus dieser Sicht erscheint es mir sinnvoller, sich bei der Kommunikation Verstand und Verständnis einzusetzen und kritisch mit dem Begriff „Empathie“ umzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich mag jeder sein eigenes Wort benutzen, wie er will und mag. Dennoch ist Vorsicht angebracht, sobald Empathie und Authentizität in einem Atemzug genannt wird. Dazu ein Zitat von Schulz von Thun zur &lt;a href=&quot;https://www.schulz-von-thun.de/files/Inhalte/PDF-Dateien/Interviews/Interview%20Mehr%20oder%20Minder%20Authentisch.pdf&quot;&gt;Bedeutung der Authentizität&lt;/a&gt; für die Kommunikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die innere Wahrheit unverblümt nach außen zu kehren, kann taktlos, undiplomatisch und situativ „daneben“ sein, gewiss vielfach auch unprofessionell.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
In neueren Schriften, wie etwa „Don’t be Yourself“ wird sogar behauptet, zu viel Authentizität könne den Erfolg unterminieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachliche Möglichkeiten, Techniken und das eigene Verhalten in der aktuellen Situation sorgen dafür, dass unser Gegenüber sich bei der Kommunikation „angenommen“ fühlt. Die Behauptungen, dass dabei Empathie, Mitgefühl oder Altruismus im Spiel ist, können weder bewiesen noch gänzlich zurückgewiesen werden, sind aber größtenteils Spekulation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personen, die an diesem Thema interessiert sind, könnten auch an einem weiteren Artikel „Trost, Rat oder Lösungen?“ interessiert sein. (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &lt;br /&gt;
The Instability Of Truth&quot;, New York 2026.&lt;br /&gt;
Weitere Hinweise:&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag wendete sich an kritische Zeitgenossen - er sollte von Schülern und Studenten nur dann verwendet werden, wenn Kritik ausdrücklich gefordert wird.  &lt;br /&gt;
Don’t Be Yourself“, von Thomas Cahmorro-Premuzic (Psychologe), Boston 2025. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;56&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.400W.serendipityThumb.png 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png 726w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/kommunikation_2026.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=Kommunikation 2026&gt; 
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    <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 11:36:00 +0000</pubDate>
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