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    <title>alles über echte gefuehle und kommunikation (Artikel mit Tag psychologie)</title>
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    <description>gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</description>
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    <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 08:39:01 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: alles über echte gefuehle und kommunikation - gefuehle und kommunikation in einfacher sprache erklaert</title>
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    <title>Gibt es „positive Gefühle?“ </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/70-Gibt-es-positive-Gefuehle.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:42 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;461&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/keine_positiven_gedanken.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/keine_positiven_gedanken.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/keine_positiven_gedanken.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Nachdenken statt &quot;Positives Denken&quot;?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Menschen neigen dazu, alles zu „bewerten“, und auf eine einfache Formel gebracht heißt das: „Ist das gut oder schlecht für mich?“ Auf diese Weise sind auch „gute und schlechte Gefühle“ oder auch „negative und positive“ Gefühle in die Welt gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur kümmert sich nicht um gut oder schlecht, sondern um das eigene Überleben, das Überleben der Gruppe und die Erhaltung der Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Persönliches Wachstum, Gurus und Psychologie &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Psychologen, Gurus und Lebensberater sagen uns: Ja, das ist schon in Ordnung mit der Natur, aber es gibt noch so etwas wie „persönliches Wachstum“. Daraus baut vor allem die „Positive Psychologie“ auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Theorie wird, wie fast alles, was Bewertungen betrifft, kontrovers diskutiert. Ähnlich wie bei der „Bewusstseinserweiterung“ soll das Erleben der Menschen „verbreitert“ werden, um auf dieser Basis ein besseres, weil positiveres Selbst- und Menschenbild zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Glücksversprechen und der Kommerz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Trennung der Gefühle in „negativ“ und „positiv“. Letztlich wird daraus eine Art Heilslehre: Wenn es einem Menschen gelingt, Emotionen wie Lust, Interesse, Stolz und Liebe auszubauen, dann erweitert diese Person ihr Leben. Behauptet wird auch, dass die Erfolge für das eigene Leben langfristig zu Glücksgefühlen führt. Letztendlich heißt die Formel also: Glück lässt sich erlernen, wenn man sich auf Glücksgefühle konzentriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu schrieb die Wochenzeitung „DIE ZEIT“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das Konzept des positiven Denkens wird hierzulande nicht nur durch Bücher vermittelt. Die Deutschen geben jährlich rund neun Milliarden Euro für Motivationskurse, Persönlichkeitsseminare und Workshops aus, die ihnen den Optimismus näherbringen sollen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das „Glücksversprechen“ lockt also viele Menschen an. Das führt gegenwärtig dazu, dass die Angebote wachsen und die Behauptungen immer abenteuerlicher werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zurück zu den Gefühlen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen wir zurück zu den Gefühlen und/oder Emotionen – und zum Gehirn, das bekanntlich in der Lage ist, die Gefühle zu verwalten. Dann sehen wir, dass es uns weder bei „negativen“ noch bei „positiven“ Gefühlen Aufgaben stellt. Wir bemerken diese automatischen Prozesse gar nicht, solange funktionsfähige Lösungen vorhanden sind. Es ist also völlig falsch, dass sich das Gehirn ausschließlich mit „negativen“ Gefühlen, wie etwas Angst beschäftigt. Richtig ist, dass wir erst aufgefordert werden, neu zu lernen, wenn das Gehirn uns sagt:&lt;em&gt; „Mensch, ich habe keine Lösungen mehr.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Erfahrung, die Erfolge und die Anpassung &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wissen wir, dass uns Erfolge, Glück und möglicherweise auch rein biochemisch begründbare Emotionen beflügeln können. Und manchmal erleben wir „positive Spiralen“, die uns heftig beflügeln oder gar berauschen. Tatsächlich erleben wir auch das Gegenteil: Phasen, in denen wir Misserfolge hinnehmen müssen und keine Bestätigung bekommen. Dann haben wir den Eindruck, dass „der Wurm drin“ ist und die Spiralen und nach unten ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir jedoch lernen, mit beidem umzugehen, also mit dem Erfolg und dem Misserfolg zu leben, können wir das Natürliche tun: uns an die Lebensbedingungen anzupassen. Und genau das ist es auch, was wir tun sollten: Anpassen an das, was wir nicht ändern können und die Dinge optimistisch anzugehen, die wir wahrscheinlich ändern können. (2) Ich gebe diesen Rat ganz persönlich – und er ist kostenlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieser Teil meiner Artikelserie &quot;Fühlen ist ein wundersames Gefühl&quot; enthält neben Fakten auch Meinungen. Bei der Diskussion um Gefühle ist dies nicht auszuschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zitat aus &quot;&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/01/Denk-nicht-positiv/seite-2&quot;&gt;DIE ZEIT&lt;/a&gt;&quot;&lt;br /&gt;
(2) Die Grundaussage wird Frederick S. Perls  zugeschrieben, der als Begründer der Gestalttherapie gilt .&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;205&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_und_lernen_stufe_drei_310.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wir haben uns bei diesem Artikel bemüht, alles in verständlichem Deutsch zu schreiben. Er enthält allerdings Zitate aus einem Fachbereich oder nutzt ein entsprechendes Vokabular und wendet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die ihr Wissen vertiefen wollen. 
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    <pubDate>Fri, 03 May 2024 08:29:00 +0000</pubDate>
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    <category>denken</category>
<category>gefühle</category>
<category>kritik</category>
<category>postiv</category>
<category>psychologie</category>

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    <title>Die Psychologie als Hüter der Gefühle</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/12-Die-Psychologie-als-Hueter-der-Gefuehle.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Seit die Psychologie die Psyche als philosophisches Phänomen verlassen hat und die „Psychologie ohne Psyche“ von Wilhelm Wundt (ab ca. 1870) eingeführt wurde, hat sich auch unsere Sichtweise auf die Gefühle verändert. Wundt hat die Psychologie völlig neugestaltet, indem er den Zusammenhang zwischen Körper und Psyche untersuchte. Einfacher ausgedrückt: Er wollte wissen, wie Körper und Psyche einander beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Gefühlen haben wir eine andere Ausgangslage als bei Religion und Philosophie. Seit sie nicht mehr mit dem „Gemüt“ identifiziert werden, und wir immer mehr über die Entstehung der Gefühle wissen, sind sie dem Zauber des Mystischen entrissen. Seither können wir Gefühle auf &lt;em&gt;natürliche Ursachen&lt;/em&gt; zurückführen. Dabei helfen uns nicht nur Kenntnisse über die Evolution, die Biochemie, die Lernprozesse und die allgemeinen Funktionen unseres Gehirns. Eine heute fast vergessene Wissenschaft, die Kybernetik, erlaubte uns, Regelungs- und Rückkoppelungsprozesse aus dem technischen Bereich auch auf den Menschen anzuwenden. Diese Methode ist ebenfalls nicht neu, aber man benutzte andere Namen dafür. Sie wurde zumindest in Teilen schon von dem Psychologieprofessor William James (1872) angewendet, der den Pragmatismus in die Psychologie einbrachte. Auch beidem bereits erwähnten Leipziger Professor Wilhelm Wundt taucht eine neutrale, naturbezogene Betrachtungsweise auf. In der Folge gab es mehrere Autoren, die versuchten, die Natur des Menschen durch Ingenieurwissenschaften zu erklären, unter anderem der populäre Mediziner Fritz Khan, der berühmt für seine einfachen Beschreibungen der Gefühle wurde. In den 1970ern gab es zahllose Autoren, die den Menschen als ein „sich selbst regulierendes „System“ darstellten und dabei Elemente der Nachrichtentechnik und der Kybernetik benutzten. In Deutschland war &lt;em&gt;Karl Steinbuch&lt;/em&gt; maßgeblich daran beteiligt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch &lt;em&gt;Paul Watzlawick&lt;/em&gt; hat mit seiner Kommunikationstheorie namhaft dazu beigetragen, dass Gefühle „entmystifiziert“ wurden. Wenn es nämlich unmöglich ist, nicht zu kommunizieren, werden Gefühle schon kommuniziert, bevor überhaupt ein Wort gefallen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psychologie interessierte sich zunächst wenig für Gefühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle zu erklären, fiel den Psychologen zunächst so schwer wie jedem anderen Menschen auch. Man nahm an, dass es einige Grundgefühle gab (1). Der Psychologe Philipp Lersch warnte jedoch zugleich, dass &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Klassifikatorische Ordnung der Gefühlsregungen eines der umstrittensten Kapitel der Psychologie (ist).&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Lersch sahen und sehen viele andere Psychologen die Klassifizierung (Etikettierung) als ungeeignet. Die meisten Lehrbücher sind allerdings inzwischen auf die Klassifizierung der Gefühle nach Robert Plutchik fixiert. Er versuchte, ein generelles Konzept aller Gefühlsregungen aus acht Grundgefühlen zusammenzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum die Psychologie weiterhin über Gefühle forschen sollte &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Psychologie ist als Wissenschaft dadurch  nicht überflüssig geworden, aber sie hat ihre Sichtweise erheblich verändert.  Bekanntlich haben wie keinerlei Möglichkeit, die Gedanken und Entscheidungen exakt nachzuverfolgen, die im Großhirn aufgrund der Wahrnehmungen, Impulse und Botenstoffe ausgelöst werden. Denn bevor, ein Gefühl einen erkennbaren Ausdruck bekommt, hat es in vielen Fällen einige Dutzend Hürden überwunden, Warteschleifen gedreht oder Wandlungen erfahren. In ihnen liegt nach wie vor das Geheimnis, das wir nicht lösen können. Es gibt also noch viel zu tun - und die Neuropsychologie wird uns vermutlich helfen, ein wenig präziser definieren zu können, wie solche Prozesse ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Drama der Etikettierungen  und die Auswirkungen  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama der Psychologie besteht in ihrer Definitionssucht: Ist etwas einmal etikettiert, dann existiert es – unabhängig von den Erkenntnissen anderer. Nun sind aber Gefühle keine festen Größen, und aus diesem Grunde wandeln sie sich im Menschen, in der Gesellschaft und auch in der Wissenschaft. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn wir dies im Auge behalten, dann können wir und auf den schweren Weg machen, die gegenwärtig gültigen Definitionen der &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/13-Die-Psychologie,-die-Gefuehle-und-wir.html&quot;&gt;Psychologie&lt;/a&gt; anzusehen. Und genau das werden wir jetzt versuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) zitiert nach Hofstätter, Psychologie, Frankfurt 1957. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 14:31:00 +0000</pubDate>
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    <category>definitionen</category>
<category>definitionsmacht</category>
<category>gefühle</category>
<category>psychologie</category>
<category>wissenschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Fühlen wir Menschen seit Jahrtausenden gleich? </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/131-Fuehlen-wir-Menschen-seit-Jahrtausenden-gleich.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Gefühle - Geschichtliches und Forschende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:105 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;699&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_wir_sie_fragen_koennten.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_wir_sie_fragen_koennten.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/wenn_wir_sie_fragen_koennten.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Was würde sie uns wohl zum Thema sagen?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Gefühle sind nur mit Mühe beschreibbar. Aus dieser Sicht fällt es uns auch schwer, sie zu begreifen. Sie sind nicht so einfach „erfassbar“, und alles, was wir nicht wirklich mit unseren Sinnen erfassen können, ist irgendwo im Nirgendwo unseres urtümlichen Denkens angesiedelt. In meiner Sprache ist es der „analoge“ Teil der Gefühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psychologie und ihre Interpretation der Gefühle &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie interpretiert Gefühle – sie kann sie ebenso wenig zuverlässig beschreiben wie wir selbst. Immerhin soll es ja möglich sein, den Teil der Gefühle zu beschreiben, der „von außen erkennbar“ sind. Dann heißen sie Emotionen. Sie „bewegen“ uns, nehmen Einfluss auf uns und sind für andere erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Neue Gedanken - könnten Gefühlsregungen kulturabhängig sein?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerdings interessieren sich Historiker für Emotionen. Das liegt vor allem daran, dass die Annahmen, menschliche Gefühle seinen über Jahrhunderte gleich geblieben, nicht mehr haltbar ist. Vielmehr hat sich inzwischen die Sichtweise der Gefühle innerhalb eines einzigen Menschenalters erkennbar gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vereinfacht gefragt - und eine vorläufige Antwort &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfrage, stark vereinfacht, wäre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Können wir davon ausgehen, dass ein Mensch nach der neolithischen Revolution die gleichen Gefühle beibehielt wie zuvor? Oder: Fühlte ein Mensch im Mittelalter sich genauso wie einer, der heute (2026) lebt? &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr wahrscheinlich ist die Antwort „Nein“, weil die äußeren Bedingungen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Historikerin Ute Frevert schreibt dazu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Die Versuchung der Geschichte besteht darin) … Gefühle, Emotionen, Passionen in ihren jeweiligen und historisch wechselnden Erfahrungskontexten aufzuspüren. Der sprachliche und nicht sprachliche Ausdruck von Emotionen (denken wir an Musik, Bilder, Gesten und Tanz) zeigt eine ungeheure Vielfalt, sowohl sozial als auch zeitlich und räumlich. Unterschiedliche Kulturen legen unterschiedliche Regeln des emotionalen Ausdrucks fest. Der Ausdruck aber, davon geht die kulturwissenschaftliche Emotionsforschung aus, prägt die Emotion selber – die ohne Ausdruck möglicherweise gar nicht existiert.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist mit der Evolution?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal an, dass wir von der Evolution bestens damit ausgestattet wurden, uns anzupassen und vor allem, dabei etwas „dazuzulernen“. Dann ist das, was wir fühlen, eher ein Ergebnis der Kultur als der Natur, kann aber dennoch als „natürlich“ bezeichnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss noch ein Zitat von Jutta Stalvor aus ihrer 2010 vorgelegten Doktorarbeit (2). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Kulturelle Prägung ist … nicht des Menschen „zweite Natur“, sondern Teil seiner „ersten Natur“ – es ist seine Natur, über andere Menschen, über Lernen und über gesellschaftliche Einbindung ein Mensch zu werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ich selbst habe diesen Anhang 2016 für mein (inzwischen erweitertes) Gefühlsblog geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Pressemitteilung der &lt;a href=&quot;https://www.fu-berlin.de/presse/publikationen/tsp/archiv/2009/ts_20090418/ts_20090418_31/index.html&quot;&gt;FU Berlin&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
(2) &lt;a href=&quot;https://d-nb.info/1025202031/34&quot;&gt;Doktorarbeit (Stalvor)&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2026 bei sehpferd.de&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 09:27:00 +0000</pubDate>
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    <category>erlernt</category>
<category>evolution. änderung</category>
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<category>geschichte</category>
<category>psychologie</category>
<category>sichtweise</category>

</item>
<item>
    <title> Kommunikation, Gefühle und Manipulation</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/128-Kommunikation,-Gefuehle-und-Manipulation.html</link>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Wer über Gefühle spricht und schreibt, hat eine andere Blickrichtung auf „Manipulation“ als jemand, der über Änderungen der Kommunikation oder des Verhaltens schreibt. Im Grund ist es so: Gefühle können durch die Entstehung, den „analogen“ Aufbau und durch die Art der Speicherung in unserem Gehirn relativ leicht beeinflusst werden. Die Faktoren, die hier zusammenspielen, sind so vielfältig, dass es und schwerfällt, sie zu beschreiben. Kommunikation hingegen ist ein Werkzeug, und wie jedes Werkzeug ist es in der Lage, sowohl zum Nutzen wie zum Schaden einer Person eingesetzt zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Manipulation“ steht zu Unrecht unter dem Verdacht, zum Teuflischen im Menschen zu gehören. Letztlich bedeutet das Wort nichts als&lt;em&gt; „andere zu beeinflussen“&lt;/em&gt; oder nahezu wörtlich: „einen Kunstgriff auszuführen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kunstgriffe dienen dazu, einen Menschen schneller, sicherer und vor allem effektiver auf ein Thema anzusprechen. Solche Kunstgriffe dienen beispielsweise dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Die Einführungsphase zu reduzieren (Small Talk möglich bald in einen sinnvollen Dialog zu verwandeln). &lt;br /&gt;
2.	Vom Allgemeinen auf das Persönliche überzugehen (und auch wieder zurück).&lt;br /&gt;
3.	Sinnvolle Gesprächsstrukturen anzuwenden.&lt;br /&gt;
4.	Den Gesprächsverlauf technisch zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
5.	Gesprächsstörungen zu vermeiden. &lt;br /&gt;
6.	Aktiv Zuzuhören.&lt;br /&gt;
7.	Einige Notfallmaßnahmen zu kennen und anzuwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Unmöglichkeit, keinen Einfluss auszuüben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sagt, dass wir durch Kommunikation niemanden beeinflussen (manipulieren) können, der hat den Sinn der Kommunikation nicht verstanden. Sowohl in der Theorie wie in der Praxis bedeutet „Kommunizieren“, etwas zu bewirken. Einfach und mit der von Paul Watzlawick eingeführten Theorie begründet steht die folgende Logik dahinter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Wir können nicht „nicht“ kommunizieren.&lt;br /&gt;
2.	Wir können uns nicht „nicht“ verhalten.&lt;br /&gt;
3.	Wir können einander (unter Anwesenden) nicht „nicht“ beeinflussen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn wir uns beständig weigern, zu kommunizieren, bewirken wir doch etwas. Wenn wir nun aber bewusst kommunizieren, dann können wir mehr verändern – und vor allem können wir es zielsicherer tun. Dabei steht zunächst gar nichts fest, zu wessen Nutzen oder Schaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psychologe und die unscharfe Definition &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie weiß sehr wohl, dass Manipulation im Grunde eine der wichtigsten Methoden ist, erkennbare Veränderungen herbeizuführen. Allerdings gibt es in ihr verschiedene Denkrichtungen, die zu unterschiedlichen Bewertungen kommen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die verwirrende Welt der Lexika &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie versucht zunächst, den Begriff neutral zu erklären. So lesen wir im &lt;em&gt;„Dorsch“&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation. Handhabung, unscharfer Begriff für verschiedene Formen der Einflussnahme (Steuerung, Ausrichtung, Ausnützung).&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ähnlich bei Stangl: &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Als Manipulation bezeichnet man in der Psychologie ganz allgemein die soziale Einflussnahme, die für die Betroffenen sowohl positiv wie negativ sein kann. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine völlig andere Darstellung finden wir bei der Bundeszentrale für politische Bildung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn ich will, dass andere Menschen etwas ganz Bestimmtes tun, versuche ich, sie so zu beeinflussen, dass sie nach meinem Willen handeln. &lt;/blockquote&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitaus extremere Meinung wird im Lexikon von „Spektrum“ vertreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation - gezielte Einflussnahme … auf Menschen, ohne deren Wissen und häufig gegen deren Willen … mit dem Ziel, ihn kontrolliert für eigene Zwecke zu benutzen. Dabei bleibt der Anschein von Entscheidungsfreiheit erhalten. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der neutrale Standpunkt: Lehren heißt Beeinflussen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Lehrkraft bist, ist es für dich vermutlich ganz selbstverständlich, dass du Tag für Tag Menschen beeinflussen kannst. Schließlich ist das zumindest Grund, warum du den Beruf ergriffen hast. Es wäre völlig unsinnig, zu behaupten, dass es sich dabei nicht um einen Versuch der Manipulation handelt. Er wird durch Lehren und Lernen bestimmt, und der Erfolg wird kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wirklich zählt, ist der Schutz vor unerwünschter Manipulation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Menschen benötigen zweierlei: Manipulationsmöglichkeiten einerseits und den Schutz vor unerwünschte Manipulation andererseits. Ohne sinnvolle Manipulation gibt es keine Brücke zwischen Lehrenden und Lernenden. Auf der anderen Seite müssen wir uns gegen Manipulationen wehren, die uns im Deckmantel von Zuneigung, Liebe oder Freundschaft angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind sowohl dazu aufgefordert,&lt;em&gt; falsche Spiele mit unseren Emotionen zu enttarnen&lt;/em&gt; wie auch, &lt;em&gt;Kommunikationsmethoden&lt;/em&gt; kritisch zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ein Wort zu unserem Autor: Er kennt sowohl die Manipulation durch Gefühle wie auch die Manipulation durch Kommunikation. Insofern kennt er die Unterschiede wie auch die Gemeinsamkeiten aus beiden Welten. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zitate:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/manipulation&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://lexikon.stangl.eu/7024/manipulation&quot;&gt;Stangl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320758/manipulation/&quot;&gt;bpb junge politik&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/manipulation/9152&quot;&gt;spektrum der wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Außerdem:&lt;br /&gt;
&quot;Menschliche Kommunikation&quot; (ursprüngllich New York, 1967)&lt;br /&gt;
The instability of Truth, New York 2025 &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 16:47:00 +0000</pubDate>
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    <category>erklärungen</category>
<category>kommunikation</category>
<category>manipulation</category>
<category>psychologie</category>
<category>unklarheiten</category>

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    <title>Der späte Einstieg der Psychologen in die Kommunikationslehre </title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/127-Der-spaete-Einstieg-der-Psychologen-in-die-Kommunikationslehre.html</link>
            <category>Kommunikation 2026</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Der späte Einstieg der Psychologen in die Kommunikationslehre - und was sich daraus ergibt&quot; wirf viel Licht auf den Einfluss der Psychologie auf Kommunikationstrainings. Alles begann in den 1950-er Jahren.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das Verhalten eines Menschen durch Beobachtungen aufnehmen, verarbeiten und erklären kann, ist im weitesten Sinne ein „Experte für das menschliche Verhalten“. In der Psychologie und der Psychotherapie sagt man dazu auch Behaviorismus und spricht bei der Therapie von Verhaltenstherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Grundlage: die Lehre von menschlichen Verhalten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentliche Schöpfer dieser Wissenschaft war B. F. Skinner, der sie 1953 in seinem Hauptwerk &lt;em&gt;Science and Human Behavior&lt;/em&gt; bekannt machte. Damit ebnete er gewissermaßen den Weg der Psychologie zur Kommunikationslehre, an der sie bis zu diesem Zeitpunkt noch wenig Interesse bestand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verhaltensänderungen und Kommunikation&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nach und nach wurde die „Verhaltensänderung“ zu einem der wichtigsten Bausteine der Psychologie. Die Verhaltenstherapie, die aus dem Behaviorismus abgeleitet wurde, ist in Deutschland eine der wenigen Psychotherapien, die im Gesundheitsbereich anerkannt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat dies nun mit dem Interesse der Psychologie an der menschlichen Kommunikation zu tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Brücke zwischen Psychologie und Kommunikationslehre &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem sich die Verhaltenstherapie in verschiedenen Ausprägungen durchgesetzt hatte, dachten einige Psychologen daran, eine Brücke zwischen „menschlichere Kommunikation“ und „menschlichem Verhalten“ zu bauen. Zwar heißt es immer wieder, dass die Autoren der ursprünglichen Verhaltenstherapie nach Skinner skeptisch gegenüber. Dennoch wäre die neue Kommunikationstheorie nicht möglich gewesen, wenn es keine „Verhaltenstherapie“ gegeben hätte. Den entscheidenden Satz kann man bei Paul Watzlawick nachlesen, wenn er zusätzlich zum „ersten Axiom“ erwähnt: „Man kann sich nicht &lt;em&gt;nicht“&lt;/em&gt; verhalten. Wenngleich eine Kommunikationsänderung oft nicht als „Verhaltensänderung“ empfunden wird, so ist es eben doch ein Eingriff in die Denk- und Handlungsweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ziele, Theorien, Methoden und Sichtweisen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unterscheidet nun die „psychologische“ Sichtweise von der „nicht psychologischen“, soweit es die Kommunikation betrifft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologie dient oft dazu, unsere Handlungen zu entschlüsseln, um unsere innere Verfassung zu verstehen. Psychotherapie in all ihren Formen beschäftigt sich darüber hinaus damit, Lösungsansätze für bestimmte Störungen zu finden und zu verwirklichen. Das bedeutet: Psychotherapeuten (und psychologische Theoretiker) legen mehr Wert darauf, dem Menschen bei Störungen zu helfen. Nicht-Psychologen neigen eher dazu, den Alltag zu erklären und zu vereinfachen sowie gegebenenfalls auch Veränderungen vorzuschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind die Unterschiede weitgehend erklärbar – sowohl in der Theorie wie auch in der Praxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Du und deine Wahl – was nützt dir? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche möglichst, einen Anbieter zu finden, der das Hauptaugenmerk auf „verstehen“ einerseits und „verstanden werden“ anderseits legt. Solche Methoden sind variabel - sie können später auf nahezu jede Situation und jeden beruflichen Einsatz angepasst werden. Ob du dein Verhalten dabei gründlich „aufpolierst“, kannst du ebenfalls selber entscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal werden Kommunikationsseminare veranstaltet, um Personen vor Manipulation zu schützen – was ich außerordentlich begrüße. In diesem Fall wird sich dein Verhalten ebenfalls etwas verändern, aber es ist keine „Verhaltensänderung“ im psychologischen Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird aber auch versucht, unter dem Oberbegriff „Kommunikation“ Lehren zu verbreiten, die dein Verhalten massiv beeinflussen können. Die Frage ist dabei, ob du dies wirklich willst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschneidende Verhaltensänderungen sind ein weites Feld – nur wenn du sie wirklich willst und ziemlich viel Zeit darauf verwendest, wirst du Erfolg haben. Wenn es dich wirklich interessiert, wie es funktioniert, schau mal in einem dieser Bücher nach:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1. Self-Directed Behavior: Self-Modification for Personal Adjustment, International Edition (2013).&lt;br /&gt;
2. Einübung in Selbstkontrolle (Watson/Tharp),  München 1971 (Bibliotheken, Antiquariate) &lt;br /&gt;
2.Frauke Teegan: sich ändern lernen - Anleitungen zur Selbsterfahrung und Verhaltensmodifikation Taschenbuch – 1. Januar 1976 (Antiquariate) &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 14:21:00 +0000</pubDate>
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    <category>21 jahrhundert</category>
<category>kommunikation</category>
<category>psychologie</category>
<category>verhalten</category>
<category>verhaltensänderung</category>

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    <title>Emotionen – wie Psychologen sie heute sehen</title>
    <link>https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/95-Emotionen-wie-Psychologen-sie-heute-sehen.html</link>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - Buch</category>
            <category>Fühlen ist ein wundersames Gefühl - für Grundschüler</category>
            <category>Gefühle - Meinungen und Kontroversen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd_team)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:9 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;375&quot;   srcset=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg 620w&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/gehirn_interieur_auto_auge.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Funktion des Sehens und der Einordnung der Eindrücke  - aus den Aufzeichnungen des Arztes Fritz Kahn.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Artikel &quot;Emotionen – wie Psychologen sie heute sehen&quot; wurde 2025 in einfacher Sprache verfasst.  &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unser Gehirn mit all den Impulsen macht, die wir aus der Umwelt empfangen, wirklich an „Emotionen“ erzeugt, wissen wir nicht. Die Psychologie nimmt an, dass es sich dabei um einen „komplexen Vorgang handelt“. Er lässt sich also deswegen schwer beschreiben, weil er teils aus bekannten, teils aber auch aus unbekannten Komponenten besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was passiert, bevor wir  Emotionen haben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von mir mehrfach beschrieben „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/94-Wie-Du-mit-deinen-Gefuehlen-besser-umgehen-kannst.html&quot;&gt;Black-Box-System&lt;/a&gt;“ ist bestens geeignet, dies zu zeigen: Wir wissen, was in unser Gehirn „eingefüttert“ wird, und das können wir auch beschreiben. Wir wissen aber nicht genau, was unser Gehirn damit „anstellt“. Andererseits können wir aber erfahren, was dabei „herauskommt“. Typisch und allgemein bekannt ist das „Erröten“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Art von Emotionen „Verhaltenskomponenten“, zu denen alle körperlichen Reaktionen gezählt werden können, die auf eine Gefühlslage hinweisen. Beispielsweise Gestik und Mimik, Schwitzen und Erröten, weiche Knie oder erkennbarer Stolz,  ebenso wie Körperhaltungen, die zeigen, dass wir uns öffnen oder verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rückwärtsgang: Von Emotionen auf das &quot;Fühlen&quot; schließen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vereinfachten, volkstümlichen Psychologie versucht man, den Rückschluss zu finden: Wir erröten, also schämen wir uns. Wir erzittern, also fürchten wir uns. Wir fürchten uns vor zu viel Aufmerksamkeit, also machen wir uns klein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein psychologisches Lexikon weiß darüber allerdings, dass man von solchen „Verhaltenskomponenten“ nicht auf das tatsächliche Fühlen schließen sollte. Letztlich bedeutet dies, dass unser Verhalten zwar unsere Emotionen bildhaft zeigt, aber nicht immer unsere „inneren“ Gefühle ausdrückt. Wir haben ja unser ganzes Leben lang gelernt, unsere Emotionen an die Situation anzupassen, also nicht „mit der Tür ins Haus zu fallen“ oder auf keinen Fall  unsere Gefühle schonungslos zu offenbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lexikon sagt darüber aus: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Emotionen haben eine wichtige Bedeutung für Motivationsprozesse. Sie leiten zielgerichtetes Verhalten ein und begleiten es.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Mit anderen Worten: Emotionen können auch zur Manipulation eingesetzt werden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Schwierigkeit: Wirkliche Gefühle erleben und darstellen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologen stellen ich häufiger die Frage: „Wie werden Gefühle erlebt?“ Und sie versuchen, darauf Antworten im Gespräch mit Personen zu finden. Ähnliche Fragen stellen sich Schriftsteller, die Gefühle ausführlich beschreiben wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil ist mit Sicherheit schwierig, weil im Grunde nur die einzelne Person wissen kann, was sie „wirklich fühlt“, und nur sie kann diese Gefühle wirklich beschreiben. Für Schriftsteller gilt deshalb bei Gefühlen: „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/82-UEber-Gefuehle-schreiben-fuer-Schueler-sowie-Eltern-und-Lehrende.html&quot;&gt;Show, don’t tell&lt;/a&gt;. Das bedeutete, die Gefühle bildhaft zu beschreiben, was wieder nur gelingt, wenn der Autor oder die Autorin auf das Verhalten und/oder die körperlichen Empfindungen zurückgreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;214&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://realfeelingspro.de/uploads/lehren_lernen_320.serendipityThumb.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Einfacher Text&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dieser Text wurde in einfachem Deutsch geschrieben. Er entspricht den neuesten Betrachtungen zum Thema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/emotionen&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Bildquelle: Aus den Aufzeichnungen des Arztes Fritz Kahn, Internet-Archiv&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 10 May 2025 09:53:00 +0000</pubDate>
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    <category>einfache sprache</category>
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